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von Eva Herman Die Deutschen sterben aus – und das könnte daran liegen, dass der Feminismus die Frauen zwischen widersprüchlichen Rollenanforderungen zerrieben und für die Mutterrolle unbrauchbar gemacht hat. So lautet die provokante These einer berufstätigen Mutter Ursula von der Leyen u.a.: Der neue Kampf der Geschlechter Christa Wolf: Macht-Spiele Deutschland bekommt kaum noch Kinder. Nicht vorstellbar, aber wahr – in wenigen Jahrzehnten wird unsere Gesellschaft auf erschreckende Weise überaltert sein, junge Menschen werden lange suchen müssen, um ihresgleichen zwischen all den Greisen noch zu finden. Immer lauter wird nun das Geschrei bei der Suche nach den Ursachen und nach den Schuldigen. Man hat schon griffige Erklärungen bereit: Es seien halt Fehler im System – nicht ausreichende Ganztags-Betreuungsplätze für Kleinstkinder und Vorschulkinder, fehlende Teilzeitangebote für Frauen und Männer, starre Tarifverträge, laue Männer, die ihren Job nicht für eine „Elternzeit“ unterbrechen wollen, und natürlich die fehlende Anerkennung jener berufstätigen Frauen, die sich am Spagat zwischen Job und Familie versuchen. Doch nicht das „System“ muss überprüft werden. Wir Frauen kommen nicht drum herum: Jetzt müssen wir uns selbst einmal kritisch betrachten und nach unserem Handeln als Frau in all unserer Verantwortung fragen. Betrachten wir uns also ohne Verklärungen, ohne auftrumpfendes Ego-Marketing. Die Frau der unmittelbaren Gegenwart ist in aller Regel aktiv, berufstätig, selbstständig und verdient meist ihr eigenes Geld, ganz gleich, ob sie gebunden ist oder nicht. Zu ihrem selbstverständlichen Sein gehören Autonomie und als höchstes Ziel die Selbstverwirklichung. Wenn es darüber hinaus zeitlich passt und ein adäquater Partner in der Nähe ist, denkt sie eventuell auch über Kinder nach. Eventuell. Kinder sind für sie eine Option, keine Selbstverständlichkeit. Sollte es mit viel Glück doch zur Mutterschaft kommen, muss das Leben in genaue Zeitfenster eingeteilt und minutiös organisiert werden: Karriere und Küche werden nach Plan koordiniert, die Betreuung der Kinder arrangiert und gemanagt. Die Frau von heute ist im Stechschritt unterwegs, um die heterogenen Lebensinhalte unter einen Hut zu bringen. Hieraus muss unweigerlich folgern, dass sie keinem der genannten Bereiche in seinen Ansprüchen gerecht werden kann. Weder in der Karriere noch in der Küche ist die Frau voll handlungsfähig, Partner und Kind kommen ebenfalls zu kurz. Nie war Zeit kostbarer als heute – und knapper. So sehen wir die Frau der Moderne mit einem wehenden Schleier der Atemlosigkeit durch ihr Leben hetzen, und immer ist sie unzufrieden mit dem Ergebnis. Ziehen wir Bilanz nach fast einem halben Jahrhundert Feminismus und Frauenemanzipation. Es werden so viele Ehen geschieden wie noch nie zuvor. In immer weniger Haushalten wird regelmäßig oder gar zeitaufwändig gesund gekocht. Die berufliche Karriere von Frauen stockt und erleidet deutliche Einbrüche vor, während und nach der Schwangerschaft. Bei beinahe der Hälfte aller Kinder in Deutschland werden anlässlich der vorschulischen Untersuchungen wegen fehlender Bemutterung deutliche Defizite wie motorische oder sprachliche Störungen, kognitive Entwicklungsbarrieren und verhaltensauffälliges Benehmen festgestellt. Und es werden, wie erwähnt, erschreckend wenige Geburten verzeichnet. Am ernüchterndsten aber: Die Frauen, die vor knapp einem halben Jahrhundert entschlossen und hoffnungsvoll dem Ruf der Emanzen und Feministinnen auf dem Weg nach weiblichem Erfolg folgten, sind im beruflichen Kampf gegen die Männer am Ende ihrer Kräfte und Ressourcen angelangt. Sie sind ausgelaugt, müde und haben wegen ihrer permanenten Überforderung nicht selten suizidale Fantasien. So zieht eine hochzivilisierte Kultur wie die unsere sich selbst den Boden unter den Füßen weg, die Basis, die uns Halt im täglichen Überlebenskampf geben könnte: die intakte Familie. Vor etwa acht Jahren, ich war gerade selber Mutter geworden, lud man mich in eine Talkshow ein, bei der es um das Thema „Frauen und Beruf“ ging. Als ich aufgrund eigener bedrückender Erfahrungen mit anderen Müttern darauf hinwies, dass es ein Heer strukturell überforderter Frauen gebe, wurde mir schnell klar, dass ich ein Tabu gebrochen hatte. Die ehemalige Familienministerin Rita Süßmuth warf mir vor, ich hätte die Emanzipationserrungenschaften um etliche Jahre zurückgeworfen. Die moderne Frau habe ein Recht auf berufliche Selbstverwirklichung, das sei eine Errungenschaft, die nicht in Frage gestellt werden dürfe, unseren Müttern und Großmüttern sei das schließlich nicht vergönnt gewesen. Auch andere Teilnehmerinnen der Talkrunde reagierten verständnislos bis ablehnend. Es wirkte befremdend und verwunderlich auf mich, dass sich damals niemand für meine Schilderungen weiblicher Notrufe interessierte. Und seit jenem Tag bewegt mich eine Frage, die provozierend sein mag, doch längst überfällig ist: Haben berufstätige Frauen von heute – zu denen ich ja auch gehöre – wirklich das Recht auf unbegrenzte Selbstverwirklichung oder war die Emanzipation ein fataler Irrtum? Betrachten wir einmal den soziologischen und biologischen Kontext. Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part, die Frau dagegen als der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil. In den zurückliegenden Jahrtausenden richtete die Menschheit ihre Lebensform nach dieser Aufteilung aus, die Rollen waren klar definiert. Der Mann ging zur Jagd, später zur Arbeit und sorgte für den Lebensunterhalt der Familie, die Frau kümmerte sich um das Heim, den Herd, die Kinder und stärkte ihrem Mann den Rücken durch weibliche Fähigkeiten wie Empathie, Verständnis, Vorsicht. Aus dieser Zeit stammt das volksmündliche Sprichwort, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine kluge Frau stehe. Welche Gnade sich in dieser schöpfungsgewollten Aufteilung findet, kann man heute nur noch selten beobachten. Wenn sie aber eingehalten wird, so hat das in aller Regel dauerhafte Harmonie und Frieden in den Familien zur Folge. Kinder, die in einem funktionierenden Biotop familiärer Stabilität aufwachsen – mit der anwesenden Mutter –, bringen durch diese Prägung auch für ihre eigene, künftige Familienplanung eine bindungsfähigere, solidere Basis mit. Ihre Persönlichkeit ist nachweislich selbstsicherer und stabiler. Die noch junge Bindungsforschung hat mittlerweile umfangreiche Erkenntnisse darüber, wie stark die Bindungsfähigkeit und damit auch die Bereitschaft, eine Familie zu gründen, von den frühen kindlichen Erfahrungen familiärer Sicherheit abhängt. Seit einigen Jahrzehnten verstoßen wir Frauen zunehmend gegen jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies einst gesichert haben. Wir missachten sie, weil wir glauben, uns selbst verwirklichen zu müssen und mindestens genauso gut zu sein wie Männer. Durch dieses Verhalten ramponierten wir en passant auch noch das Ansehen der nicht berufstätigen Mutter, deren sozialer Status im Laufe der Emanzipationsanstrengungen immer schwächer wurde und heute kaum noch gesellschaftsfähig ist. Nur Hausfrau? Nur Mutter? Kein attraktiver Smalltalk für eine Party, und schon gar keine gesellschaftliche Reputation. Ist die zu faul?, fragt man hinter vorgehaltener Hand. Oder etwa zu dumm? Dabei sollten sich umgekehrt die so genannten Vorzeigefrauen zur Abwechslung auf den Prüfstand stellen und sich fragen lassen, welche Ziele sie eigentlich leiten. Die ehrliche Antwort wäre: Es sind Selbstgefälligkeit und Eitelkeit. Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu müssen, dass wir zu allem fähig sind. Und so führen wir auf fatale Weise unsere wunderbaren Kräfte in die falsche Richtung. Man könnte auch sagen: Wir vergeuden sie. Wer einmal den Wert häuslichen Friedens in Harmonie und Wärme kennen lernen durfte, einen Ort, der Sicherheit, Glück und Seelenfrieden gibt, weiß, wovon die Rede ist. Diesen Boden kann nur die weibliche Seite bereiten. Es ist die Frau, die in der Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrages die Familie zusammenhalten kann. Das soll nicht heißen, dass sich die weibliche Existenz ausschließlich darauf stützt. Es ist selbstverständlich, dass Frauen etwas lernen, dass sie sich weiterbilden und Aufgaben auch außerhalb der Familie übernehmen, wenn sie das Talent dafür haben. Doch all das sollte in Maßen geschehen. Es darf ihr Glück nicht allein darin bestehen, Geld zu verdienen und sich in der männlichen Berufswelt zu behaupten. Es ist eine simple, naturwissenschaftliche Feststellung: Wenn Frauen sich zunehmend zu maskulinen Wesen entwickeln, werden wir keine Nachkommen mehr haben. Wenn wir gegen die Natur arbeiten, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Natur sich gegen uns wendet. Eine Frau, die über die ihr von der Natur zugedachten Aufgaben hinaus in Konkurrenz treten will zu dem Männlichen, wird und kann in keiner der beiden Richtungen wirklich stark sein. Der auferlegte Zwang führt unweigerlich in die Entweiblichung der Frau und die Entmännlichung der Herrenwelt. Denn mit diesem Handeln, auch das ist nur logisch, lähmen wir jede starke Männlichkeit in unseren Partnern, die wir uns in der Tiefe unserer Seelen sehnlichst wieder herbeiwünschen. Sie zucken nur noch verständnislos mit ihren breiten Schultern, an die wir uns so gern lehnen möchten, und wenden sich von uns ab. Diese Entwicklung muss zielgenau in die Kinderlosigkeit unserer Gesellschaft führen. Diesen Punkt haben wir nun bald erreicht. Wie weit entfernt wir von der Idealvorstellung einer in sich ruhenden Familie sind, muss ich nicht weiter erläutern. Wir alle sind im Bilde. Und was ist das Äquivalent? Von den Versprechungen der Emanzipation ist wenig geblieben außer dem fremdbestimmten Anspruch an die Frau, es gefälligst den Männern gleichzutun und Geld zu verdienen. Materieller Druck ist es, der uns treibt und jagt. So sehr, dass wir bereit sind, unsere Kinder abzugeben und das hart verdiente Geld für die Betreuung auszugeben. Absurd? Mehr als das. Warum versklaven sich Frauen, nur, um ihre Kinder los zu werden? Weit zurück liegt auch die Vorstellung der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung durch berufliche Aktivitäten. Die Frau ist als notwendige Mitverdienerin der Familie unverzichtbarer Teil der Konsumgesellschaft geworden, Freiheit und wahre Emanzipation jedoch gibt es in den seltensten Fällen. Die Zahl der – natürlich meist kinderlosen – Führungsfrauen hat sich bei sechs bis sieben Prozent eingependelt. Mehr ist nicht drin. Der Kampf um die umfassende Gleichberechtigung im Beruf und im Privatleben kann als verloren eingeschätzt werden. Diese Suppe, meine Damen, haben wir uns selbst eingebrockt. Wir haben nicht erkannt, wo unsere wahren Stärken liegen, stattdessen verloren wir uns im dünkelhaften Glauben an unsere nahezu übernatürlichen Kräfte, in Selbstüberschätzung und unreflektierter Emanzipationsgläubigkeit. Wie Mahnmale wachsen nun immer neue demografische Statistiken in den Himmel, auf denen wir die Alterspyramide ablesen können: Sie steht auf dem Kopf. Und obwohl wir Frauen leise ahnen, dass die Ursache bei uns liegt, in der Selbstverantwortung der Frauen, schweigen wir lieber. Keiner setzt sich über die stillschweigende Verabredung hinweg, dass man überforderte, gestresste, unglückliche und ratlose Emanzipationsopfer besser unerwähnt lässt. Keiner verteidigt das Recht auf die traditionelle Rolle als Frau und Mutter. Keiner bricht das Tabu. Warum melden sich in dieser aktuellen und heißen Diskussion nicht diejenigen zu Wort, die einst den Weg zur Emanzipation mit Pauken und Trompeten einläuteten? Straßenzüge füllten sie seinerzeit mit lila Latzhosen-Demos, sie wurden nicht müde, ihre revolutionären Pläne und kühnen Ziele zu formulieren, und mit Beharrlichkeit und auch einer guten Portion Aggression erreichten sie innerhalb weniger Jahre eine landesweite Bewusstseinsveränderung, unter deren Folgen wir heute stöhnen. Wo sind sie jetzt, die Anführerinnen, die in den meisten Fällen selber niemals Kinder, geschweige denn Männer hatten? Sie wussten damals schon nicht, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und – manchmal unter größten Mühen – etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt. Heute schweigen sie schamvoll, die Kämpferinnen von einst. Vielleicht, weil sie ahnen, dass sie wesentlichen Anteil an einer verhängnisvollen Entwicklung hatten, die speziell unser Land unbrauchbar für die Zukunft macht. Wir sterben aus. Und das, weil die Rolle der Frau so lange problematisiert, diskutiert und umgeformt wurde, bis die Verunsicherung die Frauen in die Verweigerung der Mutterrolle führte – und die Männer in die Verweigerung der Versorgerrolle. Wenn die Frau zur Konkurrentin des Mannes wird, spürt er weder Bindung noch Verantwortung für sie. Es geht mir nicht um schwärmerische Familienverklärung, ich will weder Abgründe verlogener Behaglichkeit beschwören noch alte Unterdrückungsmuster. Ich spreche von einer verlorenen Welt, die unseren Vorfahren jahrtausendelang Kraft und Halt gab, die Misserfolge und Enttäuschungen auffing und eine Quelle des Glücks sein konnte. Wo ist heute die funktionierende familiäre Rückendeckung? Deutschland ist eines der wenigen Länder der Erde, in dem das Recht auf Bindung des Kindes zu seinen Eltern nicht im Grundgesetz verankert ist. Ein Missstand, der bisher wenig beachtet wurde und gerade dadurch Aufschluss gibt über unser Land und seine Haltung zu Familie und Kindern. Unsere Kinder schenken uns das Leben. Wir erfahren durch sie Freude, Trauer, Arbeit und Liebe, eben genau das, was das Leben ausmacht und uns dauerhaft zum Lernen anhält. Ein Mensch, der sich gegen Kinder entscheidet, wendet sich auch dagegen, Enkelkinder aufwachsen zu sehen. Sein Lebensabend wird eine beängstigend stille Zeit sein, ohne ein Kinderlachen oder -weinen, ohne lebendige Impulse. Es wird in vielen Fällen eine Zeit des schmerzvollen Nachdenkens und der tiefen Reue werden. Die gute Nachricht zum Schluss: Immerhin werden die Feministinnen mit ihrem Kampf den glücklichen Umstand herbeiführen, dass in zwanzig Jahren niemand im Land mehr arbeitslos sein wird – aus Mangel an Bevölkerung. Insofern sollte die Politik sich bereits jetzt herzlich bei den Frauenrechtlerinnen bedanken. (Foto: Picture Alliance) |
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| Leserkommentare |
| Lotta (Freigehege) | 27.07.2010 |
| ich, für mein Teil, stolpere immer wieder über die mangelnde Differenzierungfähigkeit in vielen Aussagen, die sich speziell mit dem Thema Frauenrolle, Kinder, Familie beschäftigen. Die Hausfrau ist, meines Wissens, keine Erfindung des Nationalsozialismus, sondern es gab sie bereits in viel früheren Zeiten besonders in den wohlhabenderen Schichten. Den Spagat zwischen Geldverdienen müssen und der Erziehung der eigenen Kinder gab es, speziell in den weniger wohlhabenden Schichten, auch bereits in viel früheren Zeiten. Sehr informativ sind in diesem Zusammenhang Berichte über Säuglingspflege im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Frage, wann genau es welche Erscheinung kultureller Lebensformen genau gegeben hat, ist für mich zweitrangig. Warum sich damit aufhalten, zu versuchen, fest zulegen, wann welche kulturelle Form des gesallschaflichen Zusammenlebens nun wo genau stattgefunden hat? Ich persönlich empfinde das als Zeitverschwendung, denn "es wechseln die Zeiten", um mit Brecht zu sprechen. Viel wichtiger ist mir, zu betrachten, woran es denn nun genau haken könnte. Ich betrachte dies aus Sicht einer Frau, denn ich bin ja eine. Da ist zunächst einmal die Frage der Biologie. Frau hat (zumindest biologisch gesehen) eine spezielle Beziehung und Bindung zu ihren Kindern, das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Immer wieder kommt es mir so vor, als ob den Menschen, welche über die Frage, ob Frau nun ins Haus gehört oder die Kinder besser in Ganztagsbetreuung geben sollte, nicht bewusst ist, wie zerissen und traurig sich Frau fühlen kann, wenn sie ihre Kinder in eine solche Ganztagsbetreuung geben muss. Auf der anderen Seite wirkt es auf mich so, als ob Aussagen, wie die von Frau Hermann, angedachte Teiltheorien enthalten und nicht mehr, weshalb sie für mich unpraktikable und unausgegorene Weisheiten einr Einzelperson darstellen. Seltsamerweise scheint es in unserem Land nur ein Entweder-Oder zu geben. Entweder Berufstätigkeit und Kleinstkindbetreuung ab dem dritten Monat oder Vollzeithausfrau. Beide Modelle entsprechen in meinen Augen nicht dem, was einem zufriedenen Leben aller Beteiligten, das heisst denen von Müttern und Kindern, zuträglich ist. Im einen Fall leidet die sichere Bindung der Kinder an ihre Eltern und umgekehrt leiden auch letztere dabei, auch wenn sie es vielleicht bewusst nicht sofort wahrnehmen. Zudem stimmt es auch meiner Erfahrung nach, dass man sich als berufstätige Mutter fühlt, wie "Richard Kimble auf der Flucht". Im anderen Fall begibt sich Frau in eine Situation, in der sie auschließlich auf innerhäusliche Aktivitäten begrenzt bleibt. Werden die Kinder groß - und das werden sie schnell - fehlt oft eine eigene Identität jenseits von Kindererziehung und Haushalt. Zudem begibt sich Frau in eine finanziell abhängige Situation - und genau das ist ein Dreh- und Angelpunkt der Problematik. Es gab und gibt Kulturen, in denen das soziale Zusammenleben so geregelt ist, dass der materielle Besitz, also sozusagen Haus und Hof, den weiblichen Mitgliedern der FGemeinschaft gehören. Im fall von Heirat und Familiengründung zieht der Mann zur Frau und nicht umgekehrt. Dies hat weniger mit Machtausübung, als mit Stabilität für die schwächsten Familienmitglieder, die Kinder, zu tun. Stirbt der Mann auf der Jagd, im Krieg, durch Krankheit oder den berühmten Blumentopf, der ihm auf den Kopf fällt, bleibt die Existenzgrundlage für die Frauen und Kinder erhalten. In der Kultur, in welcher wir zur Zeit leben, kann von einer solchen Stabilität keine Rede sein. Möchte Frau finanzielle Stabilität für ihre Kinder und sich selbst vergrößern und nicht alles auf eine Karte setzen, muss sie arbeiten und kann nicht nur Hausfrau sein. In den Zeiten, während denen sie arbeitet, ist sie aber wiederum fern von ihren Kindern und wird so relativ schnell zu Richard Kimble. Es sind gesellschaftliche Zusammenhänge, welche das Ganze verkomplizieren. Diese zu ändern wäre aber wohl leider nur als sehr langfristiger Prozess möglich, der mit viel Bereitschaft zu innovativem Denken und mit viel Differenzierungsfähigkeit verbunden wäre. | |
| Stephanie (Berlin) | 25.06.2010 |
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an Michael (Remscheid) Ich bin gerade über Ihren beitrag gestolpert, der ganz wenig qualifizierte Meinung hervorbringt. 1. kann ich nicht glauben, daß Sie Historiker sind! 2. Ist die Hausfrau KEINE Erfindung der Nazis außer Sie können uns Arbeitsverträge aus der zeit vor den Nazis zeigen - als Historiker doch kein Problem. 2. Wo haben Sie in dem Artikel "deutsche Autobahn" gelesen? Oder plappern Sie , als studierter Historiker nur nach, was man Ihnen vorkaut? 3. Haben Sie noch NIE aus ihren Fehlern gelernt? Seine meinung zu ändern ist mutiger als eine falsche meinung stur zu behalten! 4.Sie sollten sich mal mit den Situationen der familien und Kinder in den anderen EU-Ländern beschäftigen, möglichst umfassend, dann wird Ihnen vielleicht doch klar, warum es besser ist, die Kleinstkinder zu haus ezu betreuen. 4. Warum ist man daran so interessiert, die Familien zu zerstören und warum will man auf Biegen und Brechen , Harmonie verhindern? Übrigens bin ich selber Frau und Mutter, die nach dem Emanzipationsprinzip gelebt hat und kann Ihnen versichern, daß es tatsächlich stimmt, daß eine berufstätige Frau und Mutter sich wie "Richard Kimble auf der Flucht" fühlt. Man ist überall nur zum Teil dabei, weil sich die Ereignisse jeden Tag überschlagen. So, daß es nicht nur für die Kinder und die Familie im allgemeinen besser ist, sondern vor allem für die Frauen, wenn sie das ganze langsam angehen. Frau Herman hat nämlich niemals gesagt, daß eine Frau zu hause bleiben MUß. Nur alles im Leben hat Seine Zeit. |
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| Michael (Remscheid) | 24.06.2010 |
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Ich bin gerade über diesen "Artikel" gestolpert, der anscheinend immer noch wenig qualifizierte Meinungen hervorbringt. Ich bin Historiker, und kann Ihnen sagen, dass: 1. Die Hausfrau eine Erfindung der Nazizeit ist, und in den 1950er Jahren ebenfalls propagiert wurde, um Frauen nach den Aufbaujahren aus den Berufen zu drängen. Bis ins frühe 20 Jh. war es vielmher so, dass es für gut betuchte Frauen unschicklich war, die eigenen Kinder groß zu ziehen. Dies übernahmen in der Regel Ammen und Kindermädchen. Ärmere Frauen arbeiteten als Wäscherinnen, Reinigungspersonal etc. (höhere Bildung und die universitäre Laufbahn waren Frauen verwehrt), Bäuerinnen konnten auch nicht von Schonfrist sprechen, meist ging es nach der Geburt direkt zurück aufs Feld. Die Kinder wurden fremdbetreut, in der Regel von Großeltern, älteren Geschwistern oder sie wurden sich selbst überlassen. Soviel zur historischen Wahrheit. 2. Die deutschen Autobahnen wurden nicht hauptsächlich in der Nazizeit gebaut, vielmehr geht Frau Herman hierbei der Nazipropaganda auf den Leim, die dieses behauptete und entsprechende Wochenschau-Aufnahmen inszenierte. Ein wirklicher Bauboom in Sachen Autobahn fand dagegen in den 1950er Jahren statt. 3. Frau Herman gibt ein denkbar schlechtes Beispiel zur Rückbesinnung der Frau auf erzkonservative Beziehungspraxis ab. Sie selbst ist zum xten Mal verheiratet und hat nur ein Kind. Sie arbeitet übrigens auch mit diesem einen Kind weiter. Wasser predigt sie, Wein trinkt sie. 4. Es ist definitv nicht richtig, dass berufstätige Frauen per se weniger Kinder bekommen. Deutschland ist EU-weit sogar das Land mit den meisten Hausfrauen und in Teilzeit beschäftigten Frauen, die aber trotzdem mit die wenigsten Kinder innerhalb der EU bekommen. Weit aus mehr berufstätige Frauen (vor allem in Vollzeit), gibt es übrigens in Schweden und Frankreich, aber gerade in diesem Länder sind Kinderbetreuung normal, die Geburtenrate liegt sogar zwischen 2,00 und 2,2 Kindern pro Frau. Vor allem Akademikerinnen haben in diesen Ländern erstaunlich viele Kinder. Diese Fakten sollten uns zu denken geben. Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass gerade die Feindlichkeit gegenüber berufstätigen Eltern, die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf, das alte, überzogene Mutterbild der Nazizeit, mit ein Grund für die Familienverdrossenheit ist. Meine Frau und ich hätten z.B. gerne noch ein zweites Kind. Auf Grund mangelnder Betreuungsmöglichkeiten hadern wir allerdings mit dieser Entscheidung. Und ja, ich gehöre zu den Männern, die gerne eine berufstätige Frau haben. In den meisten Familien ist dies nämlich eine Notwendigkeit. |
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| Linus Magnusson (Hamburg) | 06.05.2010 |
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Eine überaus interessante, provokative These. Zählen wir einmal ein paar Behauptungen zusammen. 1. Die deutschen Frauen kriegen immer weniger Kinder. (Das gilt natürlich auch für andere europäische Länder.) 2. Anstelle Kinderkriegen - und Aufziehen - machen diese Frauen dafür vermehrt Karriere. (Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber wir behaupten das jetzt einfach mal.) 3. Wenn Deutschland auf einem Nullwachstum bleiben will, dann müssen Ausländer zuwandern. Die produzieren obendrein im Schnitt überdies noch mehr Kinder als die Deutschen. 4. Die Ausländer in Deutschland sind im Schnitt schlechter ausgebildet als die Deutschen. (Ob das wiederum stimmt, sei ebenfalls dahingestellt, aber auch das behaupten wir jetzt einfach mal.) 5. Wenn man also ein bevölkerungstechnisches Nullwachstum will UND den deutschen Frauen Karrieremöglichkeiten geben will - heisst das denn nun nicht, dass die Karriere der deutschen Frauen, da sie ihrer Mutterrolle nicht mehr gerecht werden, durch schlecht ausgebildete, nicht berufstätige Ausländerfrauen kompensiert werden MUSS? Wer sonst soll denn Kinder "produzieren" und grossziehen? Autsch. Wurden die feministischen Errungenschaften womöglich auf Kosten von Zuwanderern ermöglicht? |
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| Hampel Mann (Tuka-Tuka-Land) | 25.04.2010 |
| Schrecklich Frau diese Eva Herrmann | |
| Christian Haase (45770) | 09.11.2007 |
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wir, die Deutschen, kommen nicht darum herum, daß der Nationalsozialismus 12 Jahre lang Deutschland geprägt hat, mit den Untergang am Schluss, der aber vorhersehbar war. Deshalb kann sich auch jeder in angessener Form zu Dingen und Auffassungen äußern, die diese Zeitt betreffen. Ich empfehle allen, die bei Frau Herrman so aufheulten und die hinter allem, was ihnen politisch nicht in den Kram passt, Neonazis sehen, ein Beispiel zu geben und nie mehr eine Autobahn zu benutzen, denn diese wurden damels auch als "Straßen des Führes" propagiert. Aufkleber Wie "Atomkraft,nein Danke!" Sollten an die Autos geklebt werden. Und kann man überhaupt ein Auti fahren, das "Volkswagen" heist? Oder ist man dann auch ein Neonazi? mit freundlichen Grüßen! Christian Haase |
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| Silke Schlüter (37120 Bovenden) | 31.10.2007 |
| Man sollte allen Menschen mit Respekt begegnen, auch Frau Herman. Doch das macht ihre Beiträge leider nicht besser oder wahrer: Liebe Frau Herman, soziologisch betrachtet sind Ihre Thesen empirisch einfach nicht haltbar. Soziologische Theorien, die auf einer bipolaren Zuschreibung, etwa von Tönnies oder Parsons, beruhen, sind längst weiter entwickelt und zum Teil revidiert worden. Es gibt KEINE haltbaren Ergebnisse, die besagen, dass Kinder Schaden nehmen, wenn sie primär nicht von der Mutter, sondern vom Vater oder eine (guten) Betreuungseinrichtung betreut werden. Und was Ihre Klagen zum Geburtenrückgang angeht, so ist es aus soziologischer Sicht ein erklärbarer Vorgang, dass die Geburtenrate sich sukzessive mit einer steigenden Lebenserwartung abwärts bewegt. Dies ist aber möglicherweise auch nur eine periodisch andauernde Entwicklung. Dem Feminismus ging es vorrangig darum, Gleichberechtigung herzustellen, eine Selbstverständlichkeit sollte das sein unter der Berücksichtigung der Würde eines Menschen. Geschlechtsstereotype sind gesellschaftlich verursacht, nicht biologisch angelegt. Und außerdem, ist es nicht auch eine Diskriminierung der Männer, wenn Frauen von ihnen selbstverständlich verlangen, dass sie ein Leben lang die finanzielle Verantwortung für ihre Familien weitgehend allein übernehmen? Viele Männer zerbrechen daran. Vielleicht möchten auch von ihnen der eine oder andere gern daheim bleiben und seine Kinder aufziehen? Das sollte er dürfen, und sich nicht für einen solchen Wunsch schämen müssen. | |
| Jürgen Plich (Wetter (Hessen)) | 22.10.2007 |
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Dies ist eine Bemerkung zu einem früheren Beitrag auf dieser Seite. Dort heißt es: "Liebe Eva Herman, warum sagen Sie nicht, dass es den Vergleich mit egal was aus der NS Zeit nicht bedarf, um über das zu sprechen was Ihnen am Herzen liegt? In der Kerner Sendung sah es so aus, als könnten Sie aus irgendeinem Grund nicht verstehen, dass die NS Zeit nicht für einen wie auch immer motivierten Vergleich herangezogen werden kann." Ich finde, Frau Herman braucht keine Aussagen umzuformulieren oder zu entschärfen, die von vornherein - und dann auch noch trotz wiederholter Erläuterung - offensichtlich vorsätzlich mißverstanden werden. Wo kämen wir hin, wenn wir das Prinzip einführen wollten, nach dem ein Adressat einer Aussage, der keine Lust hat, den Sinn dieser Aussage sachlich und fair zu prüfen (damit ist nicht die Autorin des Zitates persönlich gemeint), grundsätzlich das Recht hätte, vom Absender eine andere Ausdrucksweise zu verlangen!? Solche neuen Regeln der Kommunikation brauchen wir meines Erachtens nicht, die Regeln unserer Sprache reichen eigentlich völlig aus, um Missverständnisse auszuschalten. Überprüft man die Aussagen von Frau Herman auf der Grundlage dieser Regeln, stellt sich heraus, dass sie die Naziherrschaft nirgendwo verteidigt, verherrlicht oder verharmlost. Das muss in einer freiheitlichen, pluralistischen Gesellschaft genügen. Wer verlangt, dass man sich aus vorauseilendem Gehorsam oder Vorsicht anders ausdrückt als man eigentlich möchte, leistet dem Vorschub, was sowieso schon viel zu sehr auf dem Vormarsch ist: dem Duckmäusertum. Davon abgesehen wollte Frau Herman, wie ich sie verstehe, einen Grund aufzeigen, aus dem heraus die 68er Werte wie Familie abgelehnt haben: gerade weil die Nazis diese Werte mißbraucht haben. Sie will sagen, dass die 68er sozusagen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet haben. Um zu erklären, wie sie diesen Zusammenhang sieht, musste sie die Nazis nun einmal erwähnen. Auch wer wie ich den Thesen von Frau Herman erst einmal mit Stirnrunzeln begegnet, kann sich mit wenig Mühe davon überzeugen, dass sie es tatsächlich so und nicht anders gemeint hat. Alles andere ist Meinungs-Mitläufertum oder böser Wille, anders kann ich es leider nicht sehen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob konservative Weltbilder wie das ihre die Herausbildung totalitärer Staatsformen begünstigen; aber ich glaube, da gibt es weitaus Gefährlicheres. Und eine solche Diskussion müsste dann auch mit mehr Respekt geführt werden. Was sage ich: mit mehr Respekt? Überhaupt mit Respekt! Voltaire sagte bekanntlich: "Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, aber ich werde alles tun, dass Sie sie aussprechen können." An dieses notwendige Grundprinzip eines freiheitlichen Rechtsstaates muss angesichts dieses Falles wohl noch einmal mit Nachdruck erinnert werden. |
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| Harm von Lintig (Huefingen) | 21.10.2007 |
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Ich finde diese Debatte um sie, Eva Hermann, sehr merkwuerdig. Bewertet man ihre Aussagen politisch, dann entpuppen sie sich schnell als Zuckergusskonservative. Bewertet man ihre Argumentation historisch, betreiben sie Gechichtsfaelschung. Die Konservativen haben mit den Nazis gemeinsame Sache gemacht, um die verhasste Weimarer Republik zu stuerzen und um gegen den Bolschewismus zu kaempfen. Mit den Nazis verband sie eine ganze Menge. Der Nationalsozialismus war keine Randerscheinung, er buendelte lediglich die politischen Ideen, die damals in Deutschland an der Tagesordnung waren. Diese Ideen existierten spaetestens seit 1890. Bis zu diesem Zeitpunkt, als der Konservativismus eine politische Randerscheinung zu werden drohte, gaben sich die Konservativen monarchistisch und waren immer noch feudal bzw. baeuerlich oder militaristisch. Erst als sie den Nationalismus, der urspruenglich liberal und progressiv war vereinnahmten, entstanden erstmals Parteien und Vereine, die man im weiteren Sinne als nazistisch bezeichnen kann, der letzte Schritt war dann die Vereinnahmung der Arbeiterbewegung durch den Nationalismus, so entstand der Nationalsozialismus. Kein Deutscher ist gezwungen worden, Hitler zu waehlen, die Konservativen waren Hitlers Steigbuegelhalter. Ich verstehe also nicht, was sie sagen wollen, wenn sie behaupten Nazis und 68er seien am angeblichen Werteverfall schuld. Oder warum der Werteverfall eine Folge eines Missbrauchs dieser Werte durch die Nazis seien. Ein Missbrauch liegt vor, wenn jemand unter Zwang und Gewalt anderer handelt, bzw. wenn er einer Taeuschung unterliegt. Frau Hermann, auch wenn es ihnen schwerfaellt zu glauben, die Nazis waren keine Auszerirdischen, sondern Teil einer Volksbewegung. Die Konservativen standen lediglich den Methoden Hitlers zum Teil skeptisch gegenueber. Frau Hermann, sie versuchen diese historischen Tatsachen auszublenden, weil sie ihrem Anliegen schaden. Aber dennoch vergleichen sie. Ihr Schlussfolgerungen entsprechen nicht den historischen Tatsachen. Die Werte um die es ihnen, Eva Hermann geht sind konservativer Provenienz. Dass Frauen sich ohne wirtschaftliche Zwaenge fuer ihre Mutterschaft entscheiden sollten, diesen Zustand hat es nie gegeben und es wird ihn nicht geben. Die Verherrlichung der Mutterschaft, die ja auch sie betreiben, ist und war schon immer nur Propaganda. Uebrigens haben Frauen auch zwischen 1933 und 1945 in allen Gesellschaftlichen Bereichen gewirkt, auch im Militaer und sie waren auch am Holocaust beteiligt. Lediglich die Geschlechtertrennung im beruflichen Alltag setzte der Entfaltung Grenzen. Frauen durften nicht fuehren. Mutterschaft, frei von wirtschaftlichen Zwaengen, ist das exklusive Privileg oder eben der goldene Kaefig weniger vermoegender Frauen und das war es auch frueher. Frauen haben immer gearbeitet, sie wurden dafuer aber meist nicht oder sehr schlecht bezahlt. Auch 68er und Nazis in einen Topf zu schmeissen ist eine bodenlose Unverschaemtheit. Teile der 68er haben sich zwar radikalisiert, aber das Gros dieser Generation hat einfach nur ein Klima der Befreiung geschaffen, auch wenn die Happenings und die Argumente dieser Bewegung heute als politisch naiv bewertet werden duerfen. Wenn sich Frauen gegen Kinder entscheiden, ist das ihr Recht und kein Makel. Dass man Freiheit mit Einsamkeit bezahlt ist ein Gemeinplatz. Das Demoskopische Problem ist eine Folge der Geburtenplanung und nicht des Werteverfalls, dieses Problem gibt es beispielsweise auch in China. Auch einsame Frauen sind keine Seltenheit, ebenso wenig wie Maenner. Viele Berufe erfordern Einsamkeit. Freiheit hat ihren Preis. Man kann aber Menschen nicht zwingen Kinder in die Welt zu setzen. Auch ist Familie nicht das vollkommene Glueck, sondern ein Lebensentwurf unter anderen. Was sie Frau Hermann beschreiben, ist eine Rama-Familie. Es handelt sich hier nicht um eine glueckliche Zukunftsvision sondern um eine verkitschte Werbeidylle. Noch ein Wort zur Meinungsfreiheit: Wir leben in einer wehrhaften Demokratie. Wenn jemand historisch argumentiert, dann sollte er seine Argumente auch belegen koennen. Meinungsfreiheit heisst eben nicht, dass jeder alles sagen darf. Ihre Motive, Frau Hermann sind unklar und sie werden es auch bleiben. Das Beste waere, diese Debatte bald wieder zu beenden. Der groesste Fehler waere es, ihre Thesen und Argumente ernst zu nehmen. Ihr missgluieckter Versuch eine Art publizistisches Gegengewicht zu der Familienpolitik von Frau van der Leyen zu sein, darf getrost als gescheitert betrachtet werden. Frau Hermann, ich kann es ihnen nicht ersparen, sie sind eine naive Traeumerin. Die Vereinahmung durch die NPD haetten sie absehen koennen, wenn sie denn etwas von Politik, Geschichte und den Gesetzen der Medien verstuenden. Sie haben auch den Konservativen mit ihrer Arbeit ein Baerendienst erwiesen. Mit freundlichen Grueszen, Harm von Lintig, Mediengestalter |
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| Peter Vietoris (Kempen) | 17.10.2007 |
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Auch Sie Frau Hermann outen sich zu den Menschen gehörig, die gerne dem kollektiven Jammern verfallen "Früher war alles besser". Mitnichten war es so! Hinter den von Ihnen glorifizierten goldenen Zeiten des Spießbürgertums der 50er, 60er und 70er Jahre brodelte die harte Wirklichkeit, und es ist nur den gesellschaftlichen Konventionen zu schulden, daß es früher zu weniger Scheidungen kam, weil damit eine gesellschaftliche Ächtung verbunden war, die wir heute überwunden haben. In Frankreich gibt es ebenfalls ein hervorragendes Krippensystem wie in der ehemaligen DDR, allerdings weniger Gewalt, warum Frau Herman???. Ihrer Logik folgend müsste es in der Grand Nation jeden Tag Gewaltexzesse geben. Und im übrigen sind diejenigen aus dem "bemutterten" Umfeld dieser Zeit heute diejenigen Manager und Politiker, die im Begriff sind unseren Staat an die Wand zu fahren, Glückwunsch! Das gefährliche an Ihren Aussagen ist die Simplizität mit der Sie hier versuchen, komplexe gesellschaftliche Veränderungen zu erklären. Das hat das Niveau eines Frauen-Groschen-Romans, einfach lächerlich! Wenn ich Ihre Texte lese, fällt mir immer ein Zitat des Kabarettisten Dieter Nuhr ein: "In Deutschland darf jeder sagen was er will,... aber er muß es nicht,... wäre schön wenn sich das mal rumspricht" Vielleicht mal bis zu Ihnen!? |
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| Anne (24 J.) (Leipzig) | 14.10.2007 |
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1. glaube ich dass Frauen wenn sie wollen, zuhause bleiben dürfen sollten (durch staatliche Hilfe) 2. glaube ich dass Frauen die arbeiten gehen wollen, zur Arbeit gehen dürfen sollten (durch staatliche Hilfe und die "Arbeitsteilung" durch ihre Männer) 3. glaube ich dass Männer ihre Frauen LIEBEN und nicht MISSACHTEN weil sie ihnen bei der Ernährung der Familie helfen 4. glaube ich nicht dass das ALTE Rollenverhältnis schöpfungsgewollt ist, denn Gott würde nicht zulassen dass es viele Frauen unglücklich macht und dass den patriarchischen Organisationen wie der Kirche in die Hände gespielt wird 5. machen Sie sich selbst durch die Beleidigung aller arbeitenden Frauen als EITEL und SELBSTGEFÄLLIG zu einer unangenehmen pauschalisierenden Persönlichkeit und nicht ernstzunehmenden Wissenschaftlerin |
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| Felix Hau (Rinteln/Weser) | 14.10.2007 |
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Kerner hat sich mehrfach bemüht ihr eine Brücke zu bauen, ihre probelmatischen Äußerungen in seiner Show zu relativieren und sie hat die Chancen nicht genutzt. Natürlich nicht - denn was ihr vorgeworfen wird, hat sie nicht gesagt, nicht gemeint und nicht getan. Es ist geradezu grotesk mitanzusehen, wie hier etwas zum irrwitzigen Selbstläufer wird, nur weil alle Welt auf der völligen Fehlinterpretation von Hermans Pressekonferenz-Zitat hängenbleibt. Ich teile Hermans Thesen inhaltlich nur sehr bedingt. Aber was hier veranstaltet wird, geht zu weit. Deshalb habe ich einen Offenen Brief an Johannes B. Kerner geschrieben, in dem ich versuche, die absurden Missverständnisse beispielhaft auszuräumen. Ich hoffe, er findet irgendwo Beachtung: http://www.berzengeschnetz.de/blog/?p=87 |
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| karina breu (abtsdorf) | 14.10.2007 |
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liebe frau hermann, sie sprechen mir wiklich aus der seele. ich habe mich schon in der ddr , nach der geburt meines ersten kindes 1983, intensiv mit diesem thema befasst, und bin deshalb entsetzlich schikaniert worden. ich wollte eben nicht mein baby um 5.00 uhr morgens aus dem bett reißen um es in der kita um 6.00 uhr abgeben zu müssen. als folge drohte mir die ddr-regierung damals an, sie würde mir das sorgerecht entziehen, da ich alleinerziehend bin und kein einkommen nachweisen könne. meine geschichte ist wirklich der beweis für eine beispiellose tyranei durch die gesellschaft, egal ob kommunismus oder kapitalismus. nach der geburt unserer tochter 1986, inzwischen war ich auch verheiratet , machte schließlich die sed druck auf meinen mann, weil ich wieder nicht so arbeiten wollte wie der staat es von mir verlangte .die folge war dass mein aus der partei rausflog. nun legten seine und meine kollegen hand an, weil sie der meinung waren, ich wäre ihnen gegenüber egoistisch, unsere kinder , inzwischen 7 und 4 jahre alt, wären groß genug um alleine bleiben zu können. es kam wie es kommen mußte, mein mann sah in mir auch nur die ewig an der gesellschaft herumnörgelnde frau, schlußendlich wurde ihm dann noch über viel monate offeriert, ich würde mich für einen anderen mann interessieren, die folgen waren fatal für mich, die trennung folgte auf dem fuß nach 20 jahre zusammenleben. meine kolleginnen habe ich als grundsätzliche egoisten erlebt, die sehr gern die verantwortung für die erziehung ihrer kinder in die hände anderer gelegt haben, und schließlich fehlverhalten ihrer kinder den erziehern und lehrern und der oma in die schuhe geschpben haben, sie würden ihr kind schließlich nur wenige stunden in der woche sehen, und können nichts ür fehlentwicklungen ihrer kinder. heute habe ich zum glück zwei ausgesprochen liebe junge erwachsene kinder, mit dem mut ihrleben zu meistern. karina breu |
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| Francine Rookie (Berlin) | 12.10.2007 |
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Nun, E.H.s Thesen in ihrem Buch sind zum Teil angebracht. Die Traditionelle Rolle der Frau ist weder verwerflich noch ablehnenswert. Einzig ihre Äußerungen in Verbindung mit den Werten der Familie während des dritten Reiches sind fatal. Und es ist unverständlich, wie solch eine Frau die als Nachrichtensprecherin tätig war (diese Damen und Herren schreiben ihre Texte meistens selbst) nicht in der Lage ist sich adäquat auszudrücken. Dies läßt nur zwei Schlüsse zu- sie verfasst ihre Texte nicht selbst, oder sie hat es genauso gemeint, wie sie es gesagt hat und letzteres wäre schlimm. Außerdem frage ich mich, ob sie jemals ihre vorgetragenen Nachrichten verinnerlicht hat (verstärkte rechtsradikale Ausschreitungen in unserer Republik)?! Da sollte sie mit Bemerkungen in diese Richtung doch vorsichtig sein. Ihr ist voll und ganz bewußt welche Rolle sie als Mensch spielt, der so in der Öffentlichkeit wie sie steht! Kerner hat sich mehrfach bemüht ihr eine Brücke zu bauen, ihre probelmatischen Äußerungen in seiner Show zu relativieren und sie hat die Chancen nicht genutzt. Ich hatte den Eindruck, dass ihr bei Kerner während der Sendung nach und nach bewußt wurde, dass sich die Schlinge um ihren Hals immer fester zog. Aber statt- Kerner legte ihr zum Schluß nocheinmal einen Steg über den Bach- die Chance zu nutzen, wurde sie immer sturer und verstockter. Wir wurden Zeugen eines öffentlich, beruflichen Selbstmordes. Einzige Kritik: Kerner hätte bereits nach 20 Minuten Frau Herman herauskomplementieren sollen- so hat er dafür gesorgt, dass der Braune Mop immer mehr Wasser auf die Mühle bekam. Zum Thema Werte der Familien im dritten Reich. Die Frau, verpflichtet sich an den drei K`s zu halten, deklarierte zu einer Gebärmaschine für Kanonenfutter. Unerträgliches Leid hat sich zugetragen, als den Müttern in den letzten Kriegsmonaten die 14- 17 jährigen Jungen aus den Wohnungen geholt wurden, um sie an die Front zu schicken. TOLLE FAMILIENPOLITIK, TOLLE WERTEVORSTELLUNG! Es wurde unterschieden zwischen wertem und unwertem Leben- als Eltern eine Autisten sehen wir E.H. Äusserungen sehr kritisch. Ich bin selbst freie Jounalistin und Autorin. Nebe dem Verfassen von Texten besteht ist der Job hauptsächlich recherchieren. Ich weiß nicht wo, wie und was die Frau da recherchiert hat. |
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| Victor Habermann (Panketal) | 12.10.2007 |
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Frau Knoch, "Man muß sich in der Geschichte auskennen um wirklich zu verurteilen!!!!!!!!!" Eben. Das hat mit Meinungsfreiheit eher wenig zu tun. "Ein Staat, der im Zeitalter der Rassenvergiftung sich der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muß eines Tages zum Herrn der Erde werden." (Adolf Hitler; Mein Kampf) Was Sie "gute und schlechte Seiten" nennen, diente EINEM Ziel: Der Züchtung eines Herrenvolkes. Die einen bekamen das Mutterkreuz, die anderen wurden in die Gaskammer geschickt. Wertschätzung der Mütter? Oh nein, geschätzt wurde die Bereitschaft, Eroberer und Beherrscher zu gebären. Also: Lernen wir aus der Geschichte, dann vermeiden wir, falschen Ideen zu folgen. Gute Ideen finden wir mühelos, ohne die NS-Zeit zu zitieren. |
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| Hans Kaiser (Freiburg) | 12.10.2007 |
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Überall nur mainstream Nachrichten mit vorgekauten Standpunkten der gleichgeschalteten Presse. Ätzend. Ganz besonders, wenn man diese öffentliche Schlachtung einer mutigen Frau, die eine persönliche Meinung darzustellen versucht, mitansehen muss. Schrecklich. Ich weiss nicht, was schlimmer ist: brauner Sumpf, oder grün-roter?! Kaum noch zu unterscheiden. Mit Eva Herman verbinden mich zwei Dinge: wie sie lehne ich Nazis ab, und wie sie fahre ich noch auf der Autobahn. |
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| Christian Schiwy (Berlin) | 12.10.2007 |
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Sehr geehrte Eva Herman, ich habe mir gerade die gestrige Sendung mit Ihnen angesehen. Ihr Ansatz Ihre Aussagen zu differenzieren als sich pauschal zu distanzieren war genauso mutig wie hilflos. Anderseits war die Aussicht auf eine rein sachliche Diskussion von vornherein zum Scheitern verurteilt: das Tribunal wurde sorgfältig vorbereitet, Ihre Argumentationskraft war zu gering bzw. teilweise ungeschickt. Trotzdem bedanke ich mich für Ihren Mut dieses Thema zur richtigen Zeit auf einer großen Bühne anzusprechen. Ich bin mir sicher, Sie sprechen vielen Frauen aus der Seele. Weiter so! |
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| Liane Knoch (Neuss) | 11.10.2007 |
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Schade das es mit Deutschland so bergab geht. Meinungsfreiheit ist hier nicht mehr gewünscht, im Glauben wird gut und böse aktzeptiert, warum darf man in der Politik eines Landes nicht die guten und die schlechten Seiten betrachten, auch wenns die Nazizeit ist! Jedes Land hat dreck am Stecken. Warum dürfen ausgerechnet wir als Deutsche nicht auch zwischen guten und schlechten Ereignissen entscheiden. Nach mitlerweile 62 Jahren dürfen wir doch auch die Guten Seiten einer Nazizeit reden ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Wie heißt es so schön in der Bibel " Wer ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein" Man muß sich in der Geschichte auskennen um wirklich zu verurteilen!!!!!!!!! |
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| Renate Lorenz (56828 Alflen) | 11.10.2007 |
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ich bin 63 Jahre alt und kann einfach nicht verstehen, warum sich Frauen in ihrer Mutterrolle so dikrimieniert fühlen. Von daher spricht mir Eva Hermann aus der Seele. Ich war und bin heute noch eine Vollblutmutter und Oma. Die Familie wird in ihrer sozialen Wichtigkeit heute verkannt. Selbstverwirklichung auf Kosten meiner Kinder, die dann ja von fremden Menschen erzogen würden, niemals. |
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| Vera (Stahnsdorf) | 11.10.2007 |
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Sehr geehrte Frau Herrmann, wir disskutieren schon seit längerem Ihre Thesen innerhalb der Familie und ich muss sagen, dass ich als Mutter und Hausfrau froh bin, dass jemand diese Problematik anspricht. Mein Mann ist selbständig und arbeitet im Schnitt 12 Std. am Tag. Als wir unsere erstes Kind erwarteten, haben wir uns zusammen dazu entschieden, dass ich nicht länger berufstätig bin und mich um Haushalt und Kinder kümmern werde. Wir haben diesen Schritt nie bereut. Wir können heute auf ein sehr entspanntes Familienleben schauen, haben zwei wunderbare Kinder, die uns zu Hause, wie auch in der Schule viel Freude bereiten. Mein Mann hat einmal formuliert: "Es wäre wesentlich schlimmer wenn Du ausfällst, als wenn ich ausfallen würde. Du bildest das Rückrat dieser Familie." Da ich keiner Doppelbelastung ausgesetzt bin, bin ich entspannt in der Lage am Nachmittag mit meinen Kindern Hausaufgaben zu erledigen oder für Klassenarbeiten zu üben, ich weiss mit wem meine Kinder Umgang haben und wann sie genug Computer gespielt haben. Ich kann am Abend antspannt die Kinder ins Bett bringen und mich dann auch noch den oft komplizierten Ausführungen meines Mann zuhören, der froh ist, seinen Tagesablauf mit jemandem reflektieren zu können. Ich fühle mich deshalb in keinster Weise als " Dummchen". Ich lese Zeitung, höre Radio und bin so bestimmt mehr als informiert was Politik, Wirtschaft und aktuelles Tagesgeschehn betrifft. Meine Kinder finden es z. B. sehr schön, dass ich nicht arbeite. Sie bekommen in der Schule mit, wie es ist beruftstätige Mütter zu haben und sie finden es nicht schön. Aber das sollte doch jeder für sich frei entscheiden können! Ich bin der Meinung das einem Elternteil die Möglichkeit gegeben werden sollte zu Hause zu bleiben - egal ob Mann oder Frau. Es stört mich massiv, dass ich als "Nur-Hausfrau" das Gefühl haben muss, minderwertig zu sein. Wieso wird diese Rolle so wenig beachtet. Jede Frau (Mann), der ihre (seine) Rolle als Mutter (Vater) ernst nimmt ,weiss, dass sie viel Kraft und Zeit in Anspruch nimmt. Wieso können breufstätige Frauen und Hausfrauen sich nicht auf Augenhöhe anschauen und ihrer beiden Leistungen akzeptieren. Sicherlich haben beide Seiten Vor- und Nachteile, aber die muss doch jede Familie für sich selber abwägen und erkennen, frei nach dem Motto " Leben und leben lassen!" Die Politik sollte auf beide Entscheidungen eingehen und unterstützend einwirken. Schön wäre einwenig Toleranz und Verständinis auf beiden Seiten. |
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| Anna P. (Köln) | 11.10.2007 |
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In welchem Land leben wir denn eigentlich? Ich bin erschrocken über die meisten Reaktionen auf die Äußerungen von Frau Hermann. Ich finde wahrlich nicht alles richtig und gut, was ihrerseits zu hören war und glaube, durch ihre etwas unglückliche Ausdrucksweise wird sie permanent falsch verstanden und provoziert diejenigen, die nur darauf warten, dass sie wieder in diese Falle tappt. Es ist erschreckend zu sehen, dass wir anscheinend nicht mehr unsere freie Meinung vertreten können. Das ist weder Emanzipation noch Fortschritt. Da taucht sofort wieder die deutsche Angst auf, die seit der schrecklichen NS-Zeit vorherrscht. Ich denke, Frau Hermann wird da in eine Ecke gedrängt, in die sie nun wirklich nicht hinein gehört. Das haben wir wir ja nun in dieser unmöglichen Talkrunde bei Herrn Kerner, Entschuldigung, bei Herrn B. Kerner, gesehen, wie da regelrecht, -wie die Hyänen- wenn ich das mal so ausdrücken darf, darauf gewartet, sprich hingearbeitet wurde, dass Frau Hermann wieder in dieses Fettnäpfchen trat. Was sie dann auch prompt tat. Was hier in der letzten Zeit mit Frau Hermann passiert, finde ich sehr traurig und zeugt leider davon, dass wir in diesem Land wohl nicht mehr unsere Meinung vertreten können, ohne sofort permanent vorverurteilt und abgestempelt zu werden. Da sollten wir schnellstens dran arbeiten. In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen |
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| Jutta (Pulheim) | 11.10.2007 |
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Ich bin mit allem einverstanden, nur nicht damit, dass der Feminismus die Ursache des Problems ist. Ich kann mich wahrhaftig nicht daran erinnern, dass in der vor-feministischen Zeit, also in den 50er, 60er Jahren die Mütter und Hausfrauen in irgendeiner Weise anerkannt waren. Im Gegenteil - sie wurden mindestens so missachtet wie heute, nein, sie wurde VERachtet. Es gab doch einen guten Grund, wieso damals niemand diese Rolle übernehmen wollte. Und das Schlimme war: Es gab keine andere Rolle, die man mit Fug und Recht übernehmen durfte. Das ist heute sehr viel anders, und darauf will ich sicher nicht verzichten. Den Mann, an dessen starke Schultern sich lehnen durfte - natürlich gab es diese Sehnsucht danach, aber wie oft hat der die Frau nicht einfach fallen lassen! Hat er denn immer die Sehnsüchte der Frauen erfüllt? Sicher nicht, denn sonst hätte es nicht solche Sprüche gegeben wie: Männer verpisst euch, keiner vermisst euch, oder Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad. Ich bin sicher, dass die jungen Männer von heute sehr viel häufiger in der Lage sind, die Träume ihrer Freundin zu erfüllen - natürlich auch, weil die Träume dank offenerem Kontakt wesentlich realistischer sind. Was heute passiert ist folgendes, dass nämlich der Gesellschaft (hoffentlich) langsam klar wird, dass eine Hausfrau eine extrem wichtige Leistung erbringen kann, und dass es die nicht für lau gibt. Ich bin keineswegs der Meinung, dass man zu diesem unseligen Zustand wieder zurückkehren soll, in dem Frauen finanziell vom Mann abhängig sind und ihm den Dreck wegräumen, und dafür noch ver- und missachtet werden. Meine Meinung ist, dass man sich überlegen soll, wie man es hinkriegen kann, dass dieser Job für Frauen attraktiv werden kann. |
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| Karla K. (Hamburg) | 10.10.2007 |
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Liebe Eva Herman, warum sagen Sie nicht, dass es den Vergleich mit egal was aus der NS Zeit nicht bedarf, um über das zu sprechen was Ihnen am Herzen liegt? In der Kerner Sendung sah es so aus, als könnten Sie aus irgendeinem Grund nicht verstehen, dass die NS Zeit nicht für einen wie auch immer motivierten Vergleich herangezogen werden kann. Zwar sagen Sie deutlich und überzeugend, dass Sie nicht rechts orientiert sind, aber gerade durch Vergleiche stellen Sie sich selber dieser Anklagesituation. Ihre Thesen ohne diese unglücklichen historischen Querverweisversuche bieten genügend Anlass zu Diskussion. Es bedarf keiner evolutionstheoretischen und historischen Neuinterpretation der Rolle der Frau, um zu sagen, dass hier in Deutschland das Leben für die Frauen auch aufgrund der Emanzipation strukturell sehr schwieirig ist und viele ausgelaugt und hoffnungslos nach sich selbst suchen. Warum so pseudowissenschaftlich, wenn es darum geht eine Beobachtung und Meinung zu äußern? |
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| Martina (Wales) | 10.10.2007 |
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Liebe Frau Herman, ich habe ihr Buch "Das Eva Prinzip" erst vor kurze gelesen. Ich wollte herausfinden was hinter all dieser Aufregung steckt. Ich stimme nicht in allem was darin steht ueberein. Aber vieles wird darin angesprochen, was ich als nicht berufstaetige Mutter und Hausfrau schon ueber viele Jahre erlebt habe. Unter anderem das es von Seiten der Politik, Feministinen und den Medien verdammt wird diesen Schritt bewusst zu waehlen. Ich verdamme doch auch nicht wenn sich Frauen fuer Beruf usw. entscheiden. Ich bedanke mich bei Ihnen das Sie das Thema in die Oeffentlichkeit gebracht haben. Es kommt mir jetzt so vor als wenn eine Hexenjagd auf sie begonnen hat. Ich bedaure dies sehr. Ich vermisse das es nicht moeglich zu sein scheint eine sachliche Debatte zu fuehren, die die Chance gibt auch andere Wege zu diskutieren die Frauen gewaehlt haben die nicht dem allgemeinen Feminismus blind folgen wollen. Ich sehe es als mutig an was sie machen und ich hoffe das noch mehr Frauen die im Rampenlicht stehen diese Debatte sachlich fuehren wollen. Doch wenn man den Berufsweg der Mutter und Hausfrau waehlt steht man nicht im Rampenlicht und hat auch keine Lobby mehr. |
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| Susann () | 10.10.2007 |
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Sehr geehrte Frau Herman, ich bin erst heute durch den Rundfunk auf die ganze Sache aufmerksam geworden und hab mich dann mal schlau gemacht, was vorgefallen ist. Ich muss sagen, dass ich ihre Ansichten teile. Für mich habe ich die Entscheidung schon lang getroffen, dass meine Kinder mal das Wichtigste sein werden. Ich bin jetzt 21 und habe vor kurzem das Abitur nachgeholt, werde aber nicht studieren. Ich möchte gerne 2-3 Kinder und dann auch für sie da sein und sehen, wie sie aufwachsen. Ich habe nicht vor meine Kinder zur Oma oder Tante abzuschieben um Karriere zu machen. Mein Freund sieht das genauso. Das wichtigste für uns ist es unseren Kindern mal eine gute Umgebung zu bieten und gute Eltern zu sein, auch wenn das unter Umständen heisst nicht doviel Geld zu haben und auf einen gewissen Luxus verzichten zu müssen. Es ist bedauerlich zu sehen, wie ihre Aussagen verfälscht werden und was sich daraus ergibt. Lassen sie sich nicht unterkriegen. Weiter so. |
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| Marion und Werner Junga (Schweden) | 10.10.2007 |
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Sehr geehrte Frau Herman, wir leben seit über 20 Jahren in Schweden und möchten ihnen sagen, wie ungeheurlich ich den gestrigen Kerner-Abend empfunden haben. Ihre "kompetenten" Gesprächspartner waren mit grosser "Sorgfalt" ausgesucht und haben uns mit ihrer degenerierten Intelligenz sehr beeindruckt. In Schweden wurden vor einigen Jahren 18-jährige Menschen gefragt, wie sie ihre Kindheit erlebt haben und ihre Eltern heute beschreiben würden. Schwedische Kinder werden ab dem 1. Lebensjahr in Institutionen wie Kindergärten und Schulen gross. Die Antworten der Jugendlichen waren schlichtweg ergreifend. Sie hätten ihre Eltern nie richtig kennengelernt und nie eine echte Bezugsperson gehabt. Fühlten sich total ausgeliefert an das Personal der jeweiligen Institution und haben keinen Bezug zu ihren Eltern. Was die 68iger angeht, so kann ich nur sagen, dass ich 1971 mit meinen Kindern zu Hause geblieben bin, weil ich meine Kinder selber erziehen wollte und selber die Verantwortung für meine Kinder tragen wollte. Meiner Meinung nach ist das die Pflicht einer jeden Mutter sich auch um ihre Kinder zu kümmern. Karrierefrauen sollen sich um ihre Karriere kümmern und nicht Kinder in die Welt setzen, die dann von fremden Menschen betreut und erzogen werden. Wir bewundern die Beherrschung und die Souveränität mit der sie in der Kerner Show aufgetreten sind. Das sich ganz offensichtlich auch Herr Kerner an dieser Hetze beteiligt hat uns sehr enttäuscht und damit ist seine Sendung aus unserem Fernsehprogramm gestrichen. Wir wünsche ihnen viel Kraft und Standhaftigkeit für ihre Zukunft. Freundliche Grüsse aus dem Land der Elche. |
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| Bernd (Berlin) | 10.10.2007 |
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Ich schätze frau herman, weil sie probleme anspricht, die die gesellschaft scheinbar in eine tiefe kriese führen - vereinsamung - isolation - gleichgültigkeit frau herman nennt die dinge nicht so - aber eigetlich spricht sie genau davon. dennoch ist natürlich genau wegen der polarisierenden differenz die tendenz hin zum antifeminismus - was zur verwischung von ursache und wirkung führt. und um ihre thesen zu belegen, lügen sie frau herman das sich die balken biegen. im prinzip tun sie nichts anderes als bspw von der "Liga polnischer Familen" abzuschreiben. sie sprechen von der rolle der frau in der geschichte - und zwar seit der schöpfung - bitte wann war die schöpfung? und wer hat denn da noch gejagt und gesammelt? die geschichte der rolle der frau wird von ihnen sehr verlogen dargestellt - oder sie reden ausschließlich von den frauen der oberschicht - denn seit je her haben frauen der unterschicht schlicht und einfach mitarbeiten müssen um das klägliche brot zu erwirtschaften - und wenn ich mich nicht irre war die unterschicht immer der oberschicht deutlich zahlenmäßig überlegen. also verbreiten sie doch dann bitte nicht diesen quatsch, dass wir in der geschichte der menschheit immer die heile wertewelt hatten von der sie schwärmen. diese welt gab es doch nur in der oberschicht der gesellschaft und vielleich dann vielleicht seit 1848 in der mittelschicht. aber die masse der menschen musste um das blanke überleben kämpfend ackern - auch die kinder - und das war also dann die gute alte zeit, die werte nach denen sie sich orientieren? ist ihnen überhaupt klar auf wievielen verhungerten und geschundenen menschen sich die von ihnen verherrlichten werte gründeten. einer dieser werte war auch sich nicht gegen die obrigkeit aufzulehnen - so hungrig und verweifelt man sei. Verstehen sie mich nicht falsch- ich sorge mich ebenfalls darum wohin sich die gesellschaft bewegt - aber meine ich auch dass es auf die probleme lösungen geben muss die uns nicht in den feudalismus oder den frühkapitalismus zurückführen. So bleiben ihre thesen nichts weiter als schwärmerei und verherrlichung menschenverachtender sklaverei und ausbeutung, sie vernachlässigen völlig, dass sich gesellschaftlich entwicklungen nicht an aktionismus sondern an den stand der entwicklung der produktivkräfte orientieren. es gibt keine dampfmaschinen mehr. sie versuchen fossilien auszugraben. damit liegen sie aber voll im mainstream der politik, die sich ebenfalls mit alten lösungen, gegen die herausforderungen des heutigen standes der produktivkräfte stellt. leider weiß ich auch keine lösung der probleme - ich glaube aber dass diese wenn überhaupt noch zu lösen sind, dann durch eine gesellschaft, die in sich zu tiefst solidarisch ist. in der jeder mensch sich als individuum als gesellschafter der gesellschaft versteht und somit mit all seinen fähigkeiten für das wohl aller anderen gesellschafter agiert. angesicts der heutigen gesellschftlichen realitäten erscheint mir das jedoch mehr als so utopisch wie ihre lösungen fossiler natur sind. |
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| Antje B. (Leipzig) | 10.10.2007 |
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Mich würde mal sehr interessieren, wie wohl sich diese "Haus"-Frau denn fühlen würde, um 1900 als Mutter von 7 Kindern in einem Dorf in einer nichtindustrialisierten Gegend von Deutschland mit Plumpsklo, ohne Strom und ohne fließend Wasser. Wie viel Zeit ihr da wohl noch bleiben würde, um sich aufopferungsvoll um ihre Kinder zu kümmern? Wenn sie täglich Windeln und Wäsche waschen müsste, die in einer Waschküche im Topf mehrere Stunden gekocht und anschließend auf dem Waschbrett geschruppt würden (was normalerweise einen kompletten Vormittag in Anspruch nahm). Dazu kommt dann noch das Heizen mit Kohle und das wegschafften der Asche - mehrere Kilo jeden Tag, kochen ohne Fast Food und vorgegartes Tiefkühlgemüse, nähen von kaputter Kleidung und putzen mit Schrubber und Bohnerwachs alle paar Tage, denn es gab ja keinen Staubsauger und jeden verdammten Liter Wasser musste Frau aus dem Brunnen holen und im Teekessel erhitzen. Dazu noch Handarbeit zur Reparatur von Kleidung und die Versorgung der Kleintiere wie Hühner, Enten, Hund und Katze sowie Melken von Kühen und Füttern von Schweinen (wobei sie bei letzterem vermutlich Hilfe von ihrem Versorger hätte). Da bleibt dann bei einem Tag, der ohne elektrisches Licht je nach Jahreszeit zwischen 17 und 22 Uhr endet bestimmt noch verdammt viel Zeit für ihre Kinder über. Ihr verklärtes Hausfrauenbild ist das der 50iger und 60iger Jahre, als die meisten Hausfrauen, Strom, fließend Wasser, Waschmaschinen, Staubsauger und Kühlschränke hatten und ihnen somit zum ersten mal überhaupt Zeit blieb, sich um ihre Kinder "zu kümmern". Davor war das Hausfrauendasein ein Full-time-Job, in den die älteren Töchter mit eingebunden wurden, der Mutter jedoch keine Zeit blieb, ihre Kinder in der Form zu betreuen, wie Eva Herman es gern hätte. In reichen Familien hat sich die Mutter auch nicht um ihren Nachwuchs gekümmert, da hatte man Kindermädchen. Wer heute von einer Frau verlangt, zu Hause zu bleiben und jede Sekunde bei ihren Kindern zu verbringen, der tut weder der Frau noch den Kindern einen gefallen. Ich kenne eine Frau, die ihren 11jährigen Jungen keine Sekunde allein lässt, er darf nicht allein vor die Tür und solange der Vater nicht zu Hause bei dem Jungen ist, verlässt die Dame nicht das Haus. Ist das gut? Ich glaube nicht. Ich habe mir mit 11 Jahren mein Mittagessen selbst zubereitet, einfache Gerichte aber immerhin. Warum ich das durfte? Weil ich es konnte. Weil ich damals schon so erwachsen war, daß mich meine Mutter ohne Probleme mal für ein paar Stunden allein lassen konnte. Wer in der heutigen Zeit nicht zur Selbstständigkeit erzogen wird, hat im (Berufs)leben keine Chance. Es gibt doch schon jetzt genügend von denen, die nicht in der Lage sind, ihr Leben eigenständig zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und ohne die Hilfe des Staates zu leben. Zu früherer Zeit wurde von Kindern mehr Vernunft und Verantwortung erwartet, heute werden 10 jährige noch zur Schule gebracht. Wir haben kein Problem mit berufstätigen Müttern, wir haben ein Problem mit verhätschelten Kindern, die nichts lernen wollen, weil sie in keinster gefordert werden. Es gibt ja Mutti, die für sie denkt und sorgt. |
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| Wohlgemuth (Hamburg) | 10.10.2007 |
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....und sie dreht sich doch.... ....wie recht diese Frau hat kann man gar nicht oft genug betonen... |
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| Polina (München) | 10.10.2007 |
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Sehr geehrte Frau Herman, als erstes möchte ich sagen,dass es mir sehr leid tut zu sehen wie man gegen Sie hetzt.Ich finde das einfach ungeheuerlich.Ich bin 22 Jahre alt,habe Abitur,und ich habe es satt zu hören wie meine Altersgenossen über Heirat,Kinder und Familie denken.Wenn ich sage,ich will Mutter werden und meine Kinder selber erziehen und nur arbeiten,wenn es aus finanzieller Sicht einfach nicht anders möglich ist,weil ich nämlich meine Kinder gern aufwachsen sehen will,höre ich ständig,und was ist mit Karriere?Du musst dich doch selbst verwirklichen usw...Das Prinzip Familie hat sich doch jahrtausende lang bewährt,und ich kann nicht fassen,wie sehr man heutzutage dagegen vorgehen will im Namen der Selbstverwirklichung.Die Familie war schon immer die Basis für unsere Gesellschaft,jetzt wird die Familie verteufelt,man braucht nur zu sehen wie sich alle aufregen über Ihren Kommentar und über Ihre Thesen.Diese Leute denken so eingeschränkt und selbstgefällig.Kein Wunder dass unsere Gesellschaft immer mehr verkommt.Warum soll auf einmal das was schon seit menschengedenken funktioniert hat,auf einmal nicht mehr gut genug sein?Wenn die Familie aufhört zu existieren,hört auch die Gesellschaft auf zu existieren,zumindest in der Form die wir kennen.Es ist einfach nur traurig was hier vor sich geht.Ich bin vollkommen Ihrer Meinung und das obwohl ich noch jung bin,und total karrierebesessen sein sollte.Ich wünsche Ihnen alles Gute. |
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| Benjamin Porth () | 09.10.2007 |
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Ich finde es sehr interessant wie sachlich sich hier die Befürworter Eva Hermans, und wie emotional unsachlich sich ihre Gegner ausdrücken. Ich habe bis dato viele Interviews von EH gelesen, bzw. im Fernsehen verfolgt, zuletzt heute abend bei Kerner, am 9.10.07. Und aus ihren gesamten Aussagen muss ich sagen, dass ich ihre Einstellung mutig und richtig zugleich finde, was mir allerdings sehr viel mehr unter den Fingernägeln brennt zu sagen, ist folgendes: Das Buch "Mein Kampf" haben die wenigsten Deutschen gelesen, dennoch befürworteten öffentlich die meisten seine Thesen, obwohl eine Vielzahl seiner Gräueltaten sich hier bereits andeuteten. Die Masse, bzw. die durch die Medien gelenkte Masse empfand das alles für richtig. Was hat sich bitte in beinahe einhundert Jahren verändert??? Wer von den Gegnern hat das Buch gelesen. Man bedenke, der größte Teil der EH-Gegner hat dieses Buch nicht gelesen (man siehe die heutige Diskussion bei Kerner). Und dennoch meinen die meisten sich gegen EH stellen zu müssen. Die "von den Medien gelenkte Masse". Es gibt genügend Möglichkeiten das Buch billig zu erwerben, bzw. sich zu leihen, ohne EH gleich finanziell zu unterstützen. Also beschäftigt Euch doch erstmal intensiv mit dem Geschriebenen, bevor Ihr das gehörte verurteilt. |
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| Jurij Below (Frankfurt am Main) | 06.10.2007 |
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Liebe Leute, Der Fall Eva Herman ist nicht die Auseinadersetzungen zwischen Beführworter und Gegner der Emanziapation. Es geht vor allem darum, dass in einem Rechtsstaat, leider man darf nicht ofgfen sagen, was er für richtig hält. Mit verschiedenen Kapanien in der Presse ist ganze Elend der so genannten Political Correctness ist sichtbar. Und speziell in Fall Herman: darf ein Moderator gar nicht sagen, was er denkt? NDR hat eine "Selbstzensur" damit betrieben und für mich nicht Frau Herman, sondern feige Jouranlismus längst Rauswurf aus der Öffentlichkeit verdient. Man weiss ganz genau WER steckt sich dahinter, darf aber nicht offen sagen. Eva Herman Geschichte nur beweisst, was fast 450 davor ein franzosiche Denker Etienn de la Boetie bereits in seinem Traktat "Über freiwillige Sklaverei" gesagt. Auch Frau Herman hat weg geschaut, wenn die Landsleute wegen ihrer Meinung verfolgt wurden. Nun die Geschchte zeigt: wer Tabus und weitere Einschränkungen der Pressefreiheit duldet - kann auch selbst man erleben: was man dafür künftig zahlen muss. Denken Sie bitte daran, dass Morgen werden Sie selbst für Ihre freie Meinung bestrafft. Als ehemalige politische Häftling in der "UdSSR" musste ich 16 Jahre im GULAG Sklavenarbeit leisten. Und ich weiss, dass Bolschewiki nur deswegen solange (70 Jahre) an Macht geblieben, weil wir Europear einfach weg geschaut. Jurij Below freier Journalist |
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| Jenny (Berlin) | 27.09.2007 |
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Sehr geehrte Autorin dieses Artikels, ich bin eine Schülerin, die sich zwecks eines Referats über das gesamte Thema "Eva Herman" informiert hat. Ich habe das Buch "Eva-Prinzip" sowie einige Interviews und Artikel gelesen. Ich musste dabei zugeben, dass nicht alle Ansätze Eva Hermans grundlegend falsch sind: Ja, Deutschland stirbt aus und vielleicht gibt es auch manche Karriere-Frauen, die über alle Maßen gestresst sind. Doch es überrascht mich immer wieder, wie weit sich Eva Herman in ihre Theorien hineinsteigert und wie sie sich manche Tatsachen zurechtbiegt. Ich bin jetzt fast 18 und möchte natürlich mein Abitur machen, will danach studieren und ja, ich will auch in meinem späteren Beruf etwas erreichen. Und ich möchte gerne Kinder haben. Aber ich habe auf keinen Fall vor, deswegen länger als nötig aus meinem Beruf auszusteigen! Warum auch? Ich glaube nicht, dass Kinder Folgeschäden haben, nur weil sie ein paar Stunden am Tag von anderen Leuten betreut werden, so lange nur die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn man sich danach auch nicht mit dem Kind beschäftigt oder einen schlechten Kindergarten gewählt hat, ist das ja noch ein ganz anderes Problem, das nichts mit Eva Hermans Thesen zu tun hat. Ich selbst war noch vor meinem dritten Lebensjahr in Kinderbetreuung und habe deswegen nie irgendwelche Nachteile gespürt. Gut, man könnte sagen, dass ich Glück gehabt habe, aber sieht man sich um, erkennt man sehr schnell, dass dem nicht der Fall ist. Ein anderer Kommentator vor mir hat es schon erwähnt: Was ist zum Beispiel mit Frankreich? Dort ist ein solches Verfahren für berufstägige Mütter schon lange Gang und Gebe und man kann nicht erkennen, dass ganze Bevölkerungsschichten unter frühkindlichen Traumatas leiden. Betrachtet man zusätzlich die ehemalige DDR (wo es eben diese Form der Kinderbetreuung auch oft gab!), wird einem schnell klar, dass das so nicht alles stimmen kann mit den psychischen Problemen. Damit würde man ganze Generationen einem Vorwurf aussetzen, der so in keiner Weise zu halten ist. Außerdem, was soll dieser Abschnitt über Männer, die höchst unglücklich über die ihnen auferlegte Hausarbeit sind? Denken Sie vielleicht, ich freue mich jeden Tag drauf, dass ich heute wieder abwaschen darf? Sehe ich vielleicht darin meine Berufung? Nein, ich denke, würde ich "nur" Hausfrau sein, würde ich mich sehr unwohl fühlen. Dabei habe ich nichts gegen Frauen, die sich für diesen Lebensweg entscheiden - das ist schließlich ihr gutes Recht. Wenn ich aber im "Eva-Prinzip" lese, dass "Alice Schwartzer immer verallgemeinert und von einer glückliche Karriere-Frau auf viele schließt", dann frage ich mich, ob Eva Herman dieses Mittel nicht ebenso anwendet! Schließlich ist es für die Frauen hart erkämpftes Recht, arbeiten zu gehen und annähernd gleichberechtigt zu sein. Und sehr viele die ich kenne, sind damit auch sehr zufrieden! Abseits von den erwähnten Unstimmigkeiten in ihren Thesen, gibt es natürlich auch Sätze in ihrem Buch, die einen doch nachdenklich stimmen. Ich finde, dass jede Frau die Möglichkeit haben sollte, selbst ihren idealen Weg zu finden, möge er der von Frau Herman vorgeschlagene sein oder nicht. Diese Freiheit sollte jedoch auf keinen Fall genommen werden und hier ist nicht an Eva Herman, zu bestimmen, was eine Frau aus ihrem Leben macht. |
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| Koslowsky Michaela (4020 Linz/Donau) | 21.09.2007 |
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Der Ökonom Friedrich List schrieb schon vor 150 Jahren:"Wer Schweine erzieht ist ein produktives Mitglied, wer MENSCHEN erzieht ist ein unproduktives Mitglied der Gesellschaft".(Aus dem Buch Arbeit und Liebe, von der Philosophin Angelika Krebs) Aufklärung bedeutet leider für viele Ärgernis! Eva Herman zeigt ein tatsächliches Unrecht den Familienarbeitenden gegenüber- auf. FAMILIENARBEIT ist FÜRSORGEARBEIT für Menschen, die sich selbst nicht versorgen können.(Kinder, alte bzw. kranke Menschen.) Im Gegensatz dazu ist Hausarbeit oder Essenkochen für den Partner private Arbeit. FAMILIENARBEIT ist überlebensnotwendige Arbeit für die Gesamtgesellschaft! Al Gore hat begriffen, dass die Natur nicht endlos ausgebeutet werden darf! Dieses kranke System beutet leider Familienarbeitende schamlos aus und diskriminiert sie noch zusätzlich! Hoffentlich werden immer mehr Menschen wach und ersparen den nächsten Generationen diesen Wahnsinn!! Wer dies schrieb? Eine Mutter von zwei Söhnen und Psychotherapeutin |
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| Anne-Maria Hädrich (Albersdorf) | 19.09.2007 |
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Ich lese nun zum 2.Mal das "Prinzip Arche Noah" und weiß, daß jeder Satz und Gedanke von Frau Herman richtig ist. Wann um Gottes Willen wachen Frauen und Männer endlich auf aus ihrem "Dornröschenschlaf?" Ich bin glücklich und befreit, daß eine Frau und Mutter es gewagt hat, gegen die Diktatur des Feminismus aufzubegehren! Und Frau Herman bezahlt dies teuer. Aber seien wir uns immer eingedenk: "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen". Man demontiert Frau Herman öffentlich, richtet sie förmlich hin, indem man sie in die rechte Ecke stellt und ihr Sympathie mit dem NS-Regime unterstellt. Was für eine Ungeheuerlichkeit! Wozu ist der Mensch bloß fähig oder wie weit geht er, um einen anderen zu vernichten? Ich war und bin fassungslos! Und ein Umstand macht mich sehr betroffen: Warum hat kei n Prominenter den Mumm, sich zu den Thesen von Frau Herman zu bekennen? Und wenn auch bis zu einem bestimmten Maß. Warum haben alle Angst vor Frau Alice Schwarzer und ihrer Gefolgschaft, die ja auch in bezug auf das 3. Reich meinte, daß Frau nun gottlob dem Führer keine Kinder mehr schenken bräuchte! Wozu auch brauchen wir diese Karrierehemmer und Spaßbremsen?? Wir einfachen Frauen und Mütter haben keine Lobby. Aber prominente Menschen, die im Focus der Öffentlichkeit stehen, könnten Frau Herman beispringen. Aber sie gehen feige den Weg des geringsten Widerstandes, obwohl ich überzeugt bin, daß viele ihr insgeheim beipflichten. Aber die Lawine, die Frau Herman losgetreten hat, rollt. Selbst wenn sich im Moment kaum ein Sender entblödet, diese Frau zu karrikieren und sie lächerlich zu machen. Eine Nation diskutiert und EH ist immer präsent. Der Siegeszug der Feministinnenmit den von EH so treffend beschriebenen verheerenden Auswirkungen ist ins Schleudern geraten. Und das ist gut so!! Und ich setze noch einen drauf: Wäre der Schwerstverbrecher und Völkermörder Hitler nicht gewesen, sö hätte das Volk der DDR bis zur Wende keine Autobahn gahabt und hätte evtl. über ausgebaute Feldwege rumpeln müssen! So, nun bin ich also auch eine Verfechterin des NS-Regimes, obwohl diesem 1943 mein Vater an der Ostfront zum Opfer fiel?? Was für ein Schwachsinn! Aber so ungefähr bewertete man die Äußerung von EH bezüglich der Familienpolitik im 3. Reich. Es kommt immer darauf an, wie eine Aussage interpretiert wird und was man hineinlegt, nicht wahr? Und nun hatte man die unbequeme EH an der Angel!. Jeder weiß genau, wie und was sie meinte! Welcher normale Mensch und dazu eine so kluge, Prominente Frau wie EH würde allen Ernstes die Verbrechen des 3.Reiches für gut befinden? Mein Gott, man ist fassungslos was da geschieht und wie versucht wird, eine Existenz zu zerstören. Manchmal verabscheue ich dieses Land. Aber ich bin zu alt, um auszuwandern und D-Land den Rücken zu kehren. Ich wünsche Frau Herman weiterhin Mut, Kraft, Stärke, eine liebende Familie und Gottes Segen, komme was da mag! Anne-Maria |
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| Martin Saumer (Berlin) | 18.09.2007 |
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Die mediale Hetzjagd, die derzeit gegen Eva Herman betrieben wird, maßgeblich mitinitiiert von Alice Schwarzer, einer Frau die die geistige Mitverantwortung für die Tötung Millionen ungeborener Kinder, ist geradezu frappierend und zeigt mir, dass die Schicht des Opportunistentums in Deutschland leider ausufert und die oft angeführte und gepriesene Meinungsfreiheit nur noch ein fragiles Zelt ist, dass sofort zusammenklappt, sobald jemand es wagt, mit seiner unbequemen Meinung den gesellschaftlichen Mainstream zu verlassen. Eva Herman soll gesellschaftlich von einer Ideologie namens Feminismus diskredittiert werden. Ja. Der Feminismus ist eine Ideologie und zeigt dies in diesen Tagen einmal mehr. Denn es gehört zu deren Wesen, keine gegenteilige Meinung zuzulassen. Eva Herman, dieser mutigen Frau, wünsche ich, Kraft, Mut und Ausdauer diese für sie sicherlich so schwierigen Tage zu überstehen. Die Wahrheit hängt nicht von der Anzahl derjenigen ab, die an sie glauben. Und auch Ihnen, liebes Cicero-Team, wünsche ich weiterhin Mut, so ausführlich und auch gesellschafts- und zeitkritisch zu berichten wie bisher. Mit lieben Grüßen Martin Saumer |
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| Frank (Herten) | 15.09.2007 |
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Ich kann den Aufschrei der Emanzen und Machos in diesem Forum mehr als verstehen. Doch um diese abgegriffenen und provokanten Thesen beider Lager geht es meiner Meinung nach nun wirklich schon lange nicht mehr !!! Es steht nicht zur Debatte ob Frauen Polizistinnen oder Soldatinnen werden sollen wie Bernd Juhlke (Blieskastel) provozierend feststellt. Es geht auch nicht darum, ob Frauen wieder zurück sollen an den Herd. Diese Forderung ist so absurd wie sie schwachsinnig ist !!! Es geht darum, wie wir Deutschen in die Zukunft gehen wollen. Ohne Kinder wird das nämlich nur schwer möglich sein. Biologisch ist es nun einmal die Rolle der Frau Kinder zur Welt zu bringen. Es ist aber in keinster Weise ihre naturgegebene und unumstößliche Rolle diese auch aufziehen zu müssen. Die "Mutter"rolle ist heutzutage keine klassische Frauenrolle mehr. Doch eines ist sicher..... Irgendwer muss es machen, ob nun die Männer oder die Frauen, sonst sollten wir konsequent sein und keine Kinder mehr zeugen und in unserem geschlechtsbezogenen Wahnsinn aussterben. Auf dass weder die Männer noch die Frauen ihr Ansehen verlieren. Ich finde die Aussage von Frau Herman in ihrem Kern mutig und richtig. Endlich mal jemand, der eine Plattform für eine längst überflüssige Rollendiskussion eröffnet. Den Bezug zum Nationalsozialismus herzustellen, war hierbei ebenso falsch wie ungeschickt, da er all den verblendeten Idealisten der Emanzen und der Machos ein Rückzugsgebiet öffnet auf das sie ausweichen können, ohne sich dieser wichtigen Diskussion zu stellen. Schade !!! |
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| cornelie kraus (jarzé,frankreich) | 14.09.2007 |
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Frau Herman, warum versuchen Sie zu argumentieren ? Was wissen Sie denn schon von der Natur, ihren Gesetzen? Als Weibchen sind Sie dafür einfach imkompetent. Fühlen Sie! das ist ihr Metier! Und zwar bitte weiblich! Setzen Sie Deutsche in die Welt (das ist angesichts der globalen Überbevölkerung dringend nötig), plaudern Sie weiter , in diesem goldig-naiven Ton, den halt nur die Frauen haben und der Ihrem Unwissen so gut steht! Jaja, sobald Frauen arbeiten , kriegen sie keine Kinder mehr; Oder? Oder doch? Nein, denken Sie einfach nicht daran, dass z.B. in Frankreich die Frauen wohl Kinder kriegen und arbeiten. Ja, klar, es sind leider nur Franzosen, das zählt nicht, denn hier gehts um die deutsche Mutter. Insofern kommen Sie einfach siebzig Jahre zu spät! Und was den Stress im Beruf angeht - die Männer dürfen gerne drunter leiden, gell! Das ist ja die Natur ! Natur ist auch, dass Sie schreiben können oder die Farbe Ihrer Lippen auf dem Foto. Oder das Internet über das Sie Ihre irre kritischen Gedanken verbreiten. Nicht das Wirtschaftssystem, nicht der Materialismus ist schlecht wenn es nach Ihnen geht, nein, die Freiheit der Entscheidung ist das Übel ! Und in welche Welt all die kleinen Männer und Frauen gesetzt werden ist nicht Ihre Sorge. Haupsache es werden mehr, und Deutsche, und die Wärme in der Familie wird dann schon das emotionale Überleben in dieser kalten Profitwelt sichern. Also, Schwester, tu mir den Gefallen- runter vom Büro- und rauf auf den Gebärstuhl. Tu wozu du ganz offensichtlich am besten geschaffen bist. Und stör uns andere Frauen nicht beim Leben. Und was das ist hängt nicht von der Anzahl der Kinder ab, sondern ist das Projekt jedes einzelnen Menschen. |
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| Sylvia Hartung (Potsdam) | 14.09.2007 |
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Die meisten Frauen, die diesen Artikel bisher kommentiert haben, haben ihn offenbar in seiner ganzen Tragweite überhaupt nicht verstanden. Wenn man ihn ohne narzistische Selbstliebe und Egoismus liest, ist doch klar zu erkennen, daß es hier in erster Linie gar nicht darum geht, die Frauen zum Hausmütterchen zu degradieren. Das tun vielmehr diejenigen, die die Arbeit einer Hausfrau und Mutter nicht würdigen. Eva Herman dagegen wirbt dafür, daß die Hausfrauentätigkeit endlich in demselben Maße gewürdigt wird wie eine aushäusige Tätigkeit, ideel und finanziell. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft hat sich massiv gewandelt, ob das, wie im Kommentar von V. Brauns behauptet, Teil der Evolution ist, wage ich zu bezweifeln. Klar ist, daß es der Gesellschaft nicht gut tut. Die Auswirkungen sind schon jetzt gravierend, betrachtet man beispielsweise einmal unsere Kinder und Jugendlichen. Viele Kinder, deren Mütter erst spät am Nachmittag nach Hause kommen, fühlen sich allein gelassen und wissen nichts mit sich anzufangen. Die Hälfte aller zehnjährigen Jungen spielt Computerspiele, die erst ab 18 Jahren zugelassen sind, die Gewaltbereitschaft bei männlichen Jugendlichen steigt, Kinder fangen immer früher an zu rauchen... dazu muß man nicht mehr sagen. Eva Herman will aufzeigen, wohin eine Gesellschaft geht, die sich der Natur widersetzt, und ich denke, sie hat recht. Es ist wirklich nötig, daß sich Mann und Frau wieder auf ihre Rollen besinnen. Welcher Mann will schon eine Frau, die beruflich erfolgreicher ist als er und welche Frau findet ihren Mann erotisch, wenn er Windeln wechselt oder den Kinderwagen schiebt? Im Gegensatz zur Botschaft der Frauenbewegung der 70er Jahre, die ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund behauptet hat, Frauen könnten alles, was Männer können und würden sich nur dadurch von ihnen unterscheiden, daß sie Kinder bekommen könnten, sind Eva Hermans Behauptungen sehr wohl wissenschaftlich fundiert. Denn fakt ist, daß die Gehirne von Männern und Frauen anders funktionieren, weil sie für andere Tätigkeiten ausgelegt sind. Wer bei dieser Thematik das Problem hat, sich auf seine biologischen Funktionen "herabgewürdigt "zu sehen, vergißt, daß der Mensch ein biologisches Wesen ist. |
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| Andreas (Freiburg) | 13.09.2007 |
| Ich finde es für eine sogennante "Demokratie" schon sehr interessant, wenn eine erfolgreiche Frau wegen ihren Ansichten für öffentlich-rechtliche Sender nicht mehr tragbar ist: Ist hier nicht viel schwerer die Demokratie mit dem enthaltenen Recht auf freie Meinungsäußerung gefährdet? In der Nazizeit mussten auch nonkonforme Menschen ihren Arbeitsplatz für konforme Parteigänger räumen: Wo der vielgesuchte Nazi wieder sitzt bzw. die Nazimethoden angewendet werden, wird mir immer klarer. Frau Herman ist für viele "moderne" Besserwisser (oder Glücklose) ein rotes Tuch, weil sie erfolgreich ist, Kinder hat und dazu noch sehr attraktiv. Genug also, um sie verschwinden zu lassen! Für so eine Frau würde ich sofort hinter den Herd gehen! | |
| Lisa R. (Mainz) | 12.09.2007 |
| Wenn man Frau Hermans Thesen liest und dann auch noch soviele Befürworter (s.u.) findet, möchte man glatt asuwandern! | |
| Stefano (Italien) | 12.09.2007 |
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Liebe Frau Herman Es hat mich sehr gefreut Ihren Artikel zu lesen ,denn Sie schneiden da ein Thema an über das niemand mehr wagt zu sprechen , die Frauen aus angst dass sie als Verräterinnen in eigene Sache angesehen werden , und die Männer fürchten dabei als Machos bezeichnet zu werden . Und ich wie jeder anderer Mann auf dieser Erde wünsche mir eine Frau die noch Weiblichkeit ausstrahlt ,die ihre rolle als Frau und mutter übernehmen will ,und in deren gegenwart ich mich als Mann fühlen kann, nur leider Gottes solche Frauen werden immer seltener . |
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| j.pahns (13595 berlin) | 12.09.2007 |
| Der VORAUSEILENDE GEHORSAM der Sie den job gekostet hat,ausgesprochen von einem "WICHTIGE MINDERHEITEN" vertreter,hat uns seinerzeit einen HITLER beschert.Sie sind opfer eines werte-u.demokratieabbaues unserer gesellschaft.Schade drum!! | |
| Karolin K. (Aachen) | 11.09.2007 |
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Ich möchte an dieser Stelle gerne einmal darauf hinweisen, dass die positiven Kommentare zu Frau Hermans Artikel zum weitaus größten Teil von männlicher Seite kommen... Woran das wohl liegen mag? Ist der Mann von heute etwa nicht mehr Manns genug der Frau an seiner Seite freie Selbstbestimmung zuzugestehen? Nur gut, dass ein neuer, wohlgemerkt weiblicher, Heiland (Eva Herman) zur Hilfe eilt, um den geplagten Männern von heute zu helfen ihre Männlichkeit zu bewahren! Alle Macht zurück ans stärkere Geschlecht!!! - aber welches war es denn jetzt nochmal...? Ich hoffe jedenfalls, Frau Herman, Sie sind stolz darauf den Bernd Juhlkes (siehe Kommentar weiter unten) unserer Gesellschaft, die solch mißratene Weibsbilder wie "Soldatinnen, Polizistinnen, Raucherinnen usw." zurück an ihren schöpfungsgegebenen Platz hinterm Herd schicken wollen "aus der Seele sprechen! Danke!" |
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| Frank Hasse (Markkleeberg) | 11.09.2007 |
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Seit langem hat keine Frau die im Verbots- und Klimakatastrophenwahn verfangene deutsche Öffentlichkeit so durchdacht aufgewühlt, wie EH. Was zunächst positiv erscheint, weil ihre Denkansätze uns die geistige Nahrung bieten, das aufgeworfene Problem mit dem eigenen Kopf anzugehen. Dennoch scheint es für uns heute ein Fehler gewesen zu sein. In diesem Land ist kaum noch jemand bereit, Gedanken als Gedanken zu akzeptieren und sich daraus resultierend mit seinen eigenen Vorstellungen zu befassen. Zu sehr ist die Mehrzahl von uns schon gewöhnt, in Schlagzeilen zu lesen und Vielschichtigkeiten zusammenzupressen, damit eine kompakte Masse entsteht, über die man sich legitimiert empören kann. Wer den hier dargestellten Gedanken EH's entnimmt, sie wolle die Frauen zurück an den Herd schicken oder gar der Gleichberechtigung der Geschlechter den Garaus machen, der muss sich fragen lassen, ob er der Fähigkeit mächtig ist, dem geschriebenen Wort eine Bedeutung entnehmen zu können. Frau Herman versucht eine Lösung für ein Problem zu finden und ist für sich zu einem Schluss gekommen. Diesen Schluss aber nur deshalb anzufreifen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist intolerant, totalitär und diktatorisch. Aber es gibt dieser oder jenem das gute Gefühl, ein von oben verordnetes Feindbild angreifen zu können. Und das ist doch eine Sehnsucht: endlich auf der Seite der "ach so Gerechten" zu stehen, auch wenn man nur deren Parolen kennt. |
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| Hans Pölzer (Hamburg) | 11.09.2007 |
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Sehr geehrte Frau Herman! Lassen Sie sich nicht von verlogenen Menschen unterdrücken, sondern machen Sie weiter. Die veröffentlichte Meinung über Sie entspricht nicht der öffentlichen Meinung. Dies konnte ich bei vielen Gesprächen erfahren. Die lautesten Schreier gegen Sie sind es nämlich, die eigentlich vorsichtig mit Anschuldigungen gegen eine gewisse Werterhaltung sein sollten. Am Produkt der Gesellschaft kann man diese Menschen messen. Die höchste Kinderarmut in Deutschland seit jeher. Die meisten Gewalttaten innerhalb der Familie. Systemkämpfer der gelobten 68er Generation wie J. Fischer, die für Gleichheit, familiäre und soziale Gerechtigkeit sorgen sollen, sitzen jetzt als Gastprofessoren jedoch ohne Abitur in Princton USA, dem Hort des Kapitalismus schlechthin und lehren das Gegenteil. Exbundeskanzler bereichern sich mit Hilfe Russlands an korrupten Gaskonzernen, Peter Hartz, der Kämpfer für sozial Schwächere, segelt mit engagierten "Damen" finanziert mit unterschlagenem Geld durch die Karibik...Die Beispiele unserer Tugendwächter und deren Lakaien sind vielfältig. Wie laut diese Diener jetzt schreien, weil Sie Themen ansprechen, die angesprochen werden sollen, aber dem Zeitgeist vielleicht nicht passen, weil sie eben nicht schick oder modern sind, sehen Sie an Ihrer Person. Deren bestes Rezept von der eigener Unfähigkeit abzulenken ist es sofort die Nazi Keule zu schwingen und sich von allem und jedem mit Wut, Scham und Trauer zu distanzieren! Lassen Sie sich durch solch perfiden Anschuldigungen nicht von Ihrem persönlichen Weg abbringen. Mit freundlichen Grüßen, Hans Pölzer |
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| Angela Schweiger (München) | 10.09.2007 |
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Ja Frau Herman hat leicht reden, die anderen an den Herd zurückdrängen zu wollen und selber ihr eigenes Geld verdienen. Es geht doch nicht darum, auf ewig diese einst "gesellschaftlich" festgeschriebene Rolle als "NATURGESETZ" zu verkaufen. Das zimmert man(frau) sich gerade so zurecht, wie's einem zur Nase steht. Kinder können auch in dieser Gesellschaft leben, wenn sich nicht nur die Mütter, sondern auch die Väter darum kümmern. Es müßten keine neuen Milliarden von unserer Kanzlerin zur Verfügung gestellt werden, wenn sich die Väter endlich auch mal ihrer Verantwortung bewußt würden und das Kind von 1 1/2 bis 3 Jahren betreuen - dann ist es immerhin schon Kindergartenzeit. |
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| Angelika (Italien) | 23.03.2007 |
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Zunächst mal frage ich mich ja eins: die Dame Eva ist doch selbst nicht nur Mutter, sondern auch berufstätig...wer, bitte, kümmert sich denn um ihr Kind, oder hält das beim Bücherschreiben schön ruhig auf ihrem Schoß? Und was würde sie wohl davon halten, wenn der Vater dieses Kindes des Abends in seine heimische Höhle zurückkehrt und ihr das Haushaltsgeld zuteilt, welches sie selbstverständlich abzurechnen hat, da es ja nicht ihr, sondern sein sauer Verdientes ist? Auf solche Weise eine "Diskussion anzustoßen, führt zu garnix. Es gibt Männer, die können klasse mit Kindern, und haben auch kein Problem mit ihrem Anteil an Hausarbeit bzw. Erziehungsurlaub. Es gibt Männer, die legen Wert darauf, der Versorger zu sein. Es gibt Frauen, die arbeiten oder - huch , wie unziemlich - Karriere machen wollen, und andere Frauen wollen das eben nicht. Entscheidend ist doch, daß man in der Partnerschaft ein Gegenüber hat, mit dem man sich über solche Dinge einig ist. Und dann setzt man es um, und zwar so, daß alle - Eltern und Kinder - damit zufrieden sind. Der Staat ist nur soweit gefragt, daß er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu dieser Umsetzung einer gemeinsamen Entscheidung sicherstellen sollte. Wie die Entscheidung selbst aussieht, geht die Gesellschaft wenig an. So ganz nebenbei bemerkt gibt es übrigens auch Frauen, die nur zu gerne Kinder hätten, aber aus biologischen Gründen keine bekommen können. Adoption kommt in Deutschland nur infrage, wenn man relativ jung ist und (der Mann) den richtigen Beruf hat. Liebe Frau Herman, viel Spaß auf dem Spielplatz und mit der Kreditkarte Ihres Mannes! |
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| Dieter L. (Wolfenbüttel) | 16.03.2007 |
| Nicht die Deutschen sterben aus, sondern die Kinderlosen!!! | |
| V.Brauns (Buxtehude) | 16.03.2007 |
| Es gibt nur einen Punkt in dem Frau Hermann meiner Meinung nach recht hat, indem sie sagt, die Geburtenrate sei zu gering.Das ist sie auch, doch nicht als Folge emanzipierter Frauen, sondern als Konsequenz unserer sozialen Ordnung, der Wirtschaftlichkeit unseres Landes und der Kinderfeindlichkeit. Fragen sie doch mal junge Frauen warum sie keine Kinder möchten. Als Antwort werden sie erfahren,dass sie Existenzangst haben.Die Arbeitgeber können Kündigungen aussprechen, wie ihnen beliebt. Von Harz V und Kindergeld allein lässt es sich nicht leben. Nach dem Motto zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel. Unsere Familienministerin hat einerseits gute Ansätze zur Problemlösung der Kinderbetreuung oder deren Finanzierbarkeit, die aber dank hoher Staatsverschuldungen gar nicht umsetzbar sind. Und zu guter letzt kommt noch hinzu dass wir in einem Land leben, wo es gesetzlich möglich ist Kindergärten zu schließen, weil Kinder ( zu )laut sind und beim Spielen zu viel Lärm machen. Und dann erlaubt sich eine Nachrichtensprecherin Frauen zu verurteilen, die sowohl Kinder haben möchten aber auch für ihre Existenz sorgen. Das ist ähnlich wie bei vielen Politikern, unsere Familienministerin miteingeschlossen, die von Angelegenheiten sprechen, zu denen sie keinerlei realistischen Bezug haben. Dafür ist es notwendig mit den Betreffenden zu sprechen, sich auseinanderzusetzen mit Problematiken "normaler" Familien, sowohl aus der Harz V- Schicht als auch der Handwerkerfamilien und den wohlhabenderen Familien. Ja Frau von der Leyen hat recht, Deutschland muß kinderfreundlicher werden. Doch um dies zu realisieren bedarf es mehr als nur einer Einführung des Elterngeldes und der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten. Und nun frage ich sie liebe Frau Hermann, haben sie sich mit der ganzen Problematik auseinandergesetzt? Wissen sie um die Probleme, Ängste, Sorgen junger Frauen in unserer heutigen Gesellschaft? Wissen sie um die Existenzängste junger Männer, um die Arbeitslosigkeit, die jungen Menschen heute schon nach der Schulzeit begegnet? Wissen Sie wie es einer jungen Familie ergeht, wo der Mann einen Handwerkerberuf ausübt, die Frau bei den Kindern zu Hause ist und mit ein bißchen Kindergeld und einem Tariflohn, der seit Jahren nicht angehoben wurde, wirtschaften muß? Nein, das wissen sie nicht!!!!! Statt dessen möchten sie, dass Frauen sich wieder der Abhängigkeit des Mannes verschreiben, ohne zu wissen was das in der heutigen Gesellschaft für Konsequenzen hat.Außerdem hätten sie sich vielleicht besser informieren sollen, bevor sie Thesen aufstellen. Kinder deren Eltern beide berufstätig sind, sind genausowenig bzw. genausooft verhaltensauffällig, wie Kinder die von einem Elternteil zu Hause betreut werden.Somit kann das wohl kaum auf den Ehrgeiz berufstätiger Frauen zurückzuführen sein.Im Übrigen ist es ein Irrglaube Männer seien für Haushaltsangelegenheiten nicht geschaffen ---- denn wenn dem so wäre, bräuchte ein Mann über die Frage wer wieviel Erziehungurlaub übernimmt, und somit Kindererziehung und Haushalt unter Dach und Fach bringen muß, gar nicht nachdenken. Dann hätte unser Staat diese Regelung des Elternsplittings für diese Zeit nicht ins Leben rufen müssen, und sicher hätten sich alle Männer strikt dagegen gewehrt. Letzen endes geht es heutzutage nicht mehr um die Emanzipation der Frau oder des Mannes, sondern um die Gleichberechtigung beider Geschlechter. Wie das für jeden Einzelnen oder für die jeweiligen Familien aussieht, sollten wir jedem Einzelnen selbst überlassen. Eine neue geschlechtliche Ordnung entwickelt sich, und das ist gut so. Befreien sie sich von Cinderella- Komplexen und lassen sie sich durch Eva-Prinzipien auch nicht wieder dazu hinführen.Auch der Wandel der geschlechtlichen Ordnung ist Teil der Evolution. | |
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