Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…

Das Bundesverfassungsgericht - zwischen Politik und Justiz
Das Bundesverfassungsgericht gehört zu den mächtigsten obersten Gerichten weltweit. Ob zu Hartz IV, zum Asylbewerberleistungsgesetz oder zu den Euro-Klagen, Karlruhe gibt die Richtung vor. Ein Gericht zwischen Politik und Justiz
Schafft die Zweitstimme ab!
Wie funktioniert das Wahlrecht? Eine Frage, die eigentlich leicht zu beantworten sein müsste. Ist sie aber nicht. Die Zweitstimme stiftet Verwirrung. Mit ihr lässt sich eine Wahl manipulieren – gewollt und ungewollt. Fallstricke, über die am vergangenen Sonntag in Niedersachsen CDU und FDP gestolpert sind
Vom Rechtsstaat und der Brücke in die Gesellschaft
Das Buch „Recht und Gerechtigkeit – Ein Märchen aus der Provinz“ von Jörg und Miriam Kachelmann ist kaum lesbar: Viele Plattitüden und ein schlechter Schreibstil. Die notwendige Debatte um das Verhältnis von Rechtsstaat und Gesellschaft droht zu zerfasern
Die machtpolitische Versuchung
Das Wahlrecht ist unzeitgemäß, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Den ersten Reform-Versuch von Schwarz-Gelb haben die Richter abgelehnt. Für die Parteien ist die Versuchung allzu groß: Sie könnten sich mit einer Reform zu ihren Gunsten dauerhaft ihre Macht sichern. Eine Analyse
Die Entscheidung pro ESM ist ein Systembruch
Hans Hugo Klein war CDU-Bundestagsabgeordneter und 13 Jahre lang Verfassungsrichter. Er meint: Laut Verfassung darf Deutschland nur mit dem Ziel der Preisstabilität am Euro teilhaben — genau das missachtet der ESM
„Europa ist mehr als Euro, ESM und Fiskalpakt“
Herta Däubler-Gmelin wünscht sich nach dem Karlsruher ESM-Urteil nun einen europäischen Konvent, um Europa demokratischer machen. Die frühere Bundesjustizministerin hatte mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht für den Verein „Mehr Demokratie“ erfolglos versucht, eine Volksabstimmung zu erzwingen
Zustimmung unter Vorbehalt
Deutschland kann dem Euro-Stabilitätsmechanismus ESM beitreten, sagt das Verfassungsgericht – muss aber mehrere Auflagen erfüllen. Was bedeutet das?
Im Namen des Volkes reicht nicht mehr!
Karlsruhe hat entschieden. Der ESM bekommt grünes Licht – unter Auflagen. Doch der Unmut der Bevölkerung gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ist groß. Es wird Zeit, das Volk direkt zu fragen – Ein Kommentar
(K)ein guter Tag für Europa
Karlsruhe macht den Weg frei für die Ratifizierung des Rettungsschirms. Brüssel atmet auf, doch die Zitterpartie geht weiter
„Verfassungsgericht stößt an seine Grenzen“
Vor der Entscheidung zum ESM und Fiskalpakt sprach Cicero Online mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers. Er meint, dass Karlsruhe in der Eurokrise an Grenzen stoße und dennoch dem Drahtseilakt zwischen Recht und Politik gewachsen sei
Parlamentarier, rührt euch – endlich!
Der Bundestag wartet auf die Entscheidung aus Karlruhe. Damit ordnet sich das Parlament bereitwillig dem Verfassungsgericht unter und verabschiedet sich sang- und klanglos. Es verliert dabei nicht nur Rechte, sondern auch einen Ruf
Warum klagte Gauweiler erneut?
In letzter Minute wollte der CSU-Politiker Peter Gauweiler die Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zur Euro-Rettung noch kippen. Damit ist er gescheitert. Warum klagte er erneut gegen den ESM?
„Eine neue Verfassung wäre eine Revolution“
Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über den ESM und den Fiskalpakt. Eine Zäsur? Der Prozessvertreter der Bundesregierung, Ulrich Häde meint, der Weg zu einer neuen Verfassung sei nicht so einfach, wie es politische Akteure derzeit suggerieren
Die Verwandlung des Peter Müller
Es war ein ungewöhnlicher Wechsel: Peter Müller wurde vom Ministerpräsidenten zum Verfassungsrichter. Nun urteilt er über den ESM, die Wahlmänner in der Bundesversammlung und womöglich über ein NPD-Verbot. Doch er ist erst einmal befangen – wegen seiner politischen Vergangenheit
Das fragwürdige Mandat
Karlsruhe entscheidet derzeit über die Zukunft Euros und damit auch über die Zukunft Europas. Viele unterstellen der EZB eine fehlende demokratische Legitimation – das sollte aber auch für das Bundesverfassungsgericht gelten. Eine Analyse
Die Ruhe der Getriebenen
Das Bundesverfassungsgericht wird von Politik und Märkten unter Zeitdruck gesetzt. Es widersetzt sich zu Recht und gibt der Vernunft wieder Raum
Die Republik der Super-Egos
Die Verfassungsorgane dieser Republik haben sich von der guten Sitte ihrer Väter abgewandt. Statt sich gegenseitig zu respektieren, haben sich deren Repräsentanten in eine offene Saalschlacht begeben. Das rührt an die Grundfesten der Demokratie und sollte dringend aufhören
Geht Europa auch demokratisch?
Wolfgang Schäuble hat über ein Verfassungsreferendum in Deutschland nachgedacht und damit eine Debatte um mehr europäische Integration angeheizt. Mittlerweile kursieren mehrere Modelle. Ein Überblick
Wie liefen die Verhandlungen in Karlsruhe?
Im Verfahren um den europäischen Fiskalpakt und den Euro-Rettungsschirm ESM zog es Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle vor, schon vor dem Eilentscheid die Beteiligten ausführlich zu hören. Wie liefen die Verhandlungen?
Verfassungsgefüge in der Krise
Die Euro-Rettung bedroht mittlerweile die Strukturprinzipien des Grundgesetzes. Den Karlsruher Richtern wird allerdings jetzt schon keine andere Wahl bleiben, als den ESM für verfassungsgemäß zu erklären. Das Dilemma zwischen realer Krisenpolitik und dem Verfassungsrecht zerreißt das Grundgesetz
Gauck zieht die Notbremse
Joachim Gauck als ESM-Bremse: Der Bundespräsident sicherte zu, die Gesetze zum Europäischen Stabilitätsmechanismus und zum Fiskalpakt bis zur Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht nicht zu unterzeichnen. Die Euro-Rettung entscheidet sich somit nicht in Berlin, sondern in Karlsruhe
Placebos für das Parlament
Karlsruhe stärkt die Mitwirkungsrechte des Bundestags. Nach der Organklage der Grünen muss die Bundesregierung in Angelegenheiten der EU das Parlament mit mehr Informationen versorgen. Die Entscheidung befeuert dennoch die Tendenz, dass der Bundestag an Bedeutung verliert
Der Präsident im Hintergrund
Er war Angela Merkels Wunschkandidat für die Nachfolge von Christian Wulff. Aber Andreas Voßkuhle wollte nicht. Kein Wunder, denn als Präsident des Bundesverfassungsgerichts verfügt der 48-Jährige über deutlich mehr politischen Einfluss. Porträt eines uneigentlichen Staatsoberhaupts
Warum züchtigte Karlsruhe den Bundestag?
Die Richter haben entschieden, der Bundestag muss folgen. Was bedeutet das Urteil des Bundesverfassungsgerichts für zukünftige Entscheidungen?
|
| ||
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Frage des Tages
Thema der Woche































