Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken: 150 Jahre SPD
Eine Partei ist eine Partei ist eine Partei. Die SPD wird 150 und hat schon bessere Zeiten erlebt. Die Sozialdemokraten zwischen großer Vergangenheit, Werten, Umfragetiefs und einem ungeschickten Kanzlerkandidaten
Warum der Abwärtsstrudel nicht mehr zu stoppen ist
Peer Steinbrücks Manöver wirken, als würde Anke Engelke eine ernste Rolle im „Hamlet“ übernehmen. Malte Lehming erklärt, warum der Wahlkampf für den SPD-Kanzlerkandidaten eigentlich nicht mehr zu retten ist
Ausgebremst beim Tempolimit
SPD-Chef Gabriel hat sich für ein Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. Ist das ein sinnvoller Vorschlag?
Wie Bier politisch wurde
Beim Rixdorfer Bierstreik im Jahr 1894 kämpften die Arbeiter für einen freien ersten Mai – indem sie bestimmte Biersorten boykottierten. Ein Gespräch mit dem Politologen Reinhard Wenzel
Merkels stärkste Gegenspielerin
Hannelore Kraft überzeugt mit ihrer direkten, authentischen Art und ist für Angela Merkel das stärkste Gegenüber aus der SPD – auch ohne Kanzlerkandidatur
Wo stecken die SPD-Frauen?
Die SPD hat Hannelore Kraft, Malu Dreyer und Manuela Schwesig. Aber wie stark ist die Position der Frauen in der Partei wirklich? Reise zu den Genossinnen der Bayern-SPD
Michelle Müntefering macht ihre eigene Karriere
Dieses Jahr will Michelle Müntefering Karriere machen, indem sie in den Bundestag einzieht. Chancen: gut
Sozialdemokratische Ohnmachtsgefühle
Die SPD steckt weiter im Stimmungstief, die Zweifel am Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück wachsen. Die Partei scheint gelähmt. Die Sozialdemokraten glauben nicht mehr an einen Wahlsieg und die Grünen auch nicht
Wer muss zahlen?
Falls sie die Wahl gewinnen, wollen SPD und Grüne eine „gerechtere Gesellschaft“ formen. Die gibt es nicht umsonst. Wer wird zahlen?
Fettnapf-Kandidat trifft Affären-Präsident
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Frankreichs Präsidenten François Hollande in Paris getroffen. Beide kämpfen mit schlechten Umfragewerten. Können sie einander helfen?
Wie die SPD aus Bürgern Antragssteller macht
Nicht Angela Merkel gefährdet mit ihrem einschläfernden Politikstil die Demokratie, sondern Peer Steinbrück mit seiner etatistischen SPD, meint Alexander Kissler. Das Wahlprogramm der SPD sei ein gigantisches Mastprogramm für Staat und Staatsbedienstete und also ein kolossales Misstrauensvotum an die Bürger
Der Traum vom Wohlstand war längst zerplatzt
Der Agenda 2010 wird häufig die Schuld an einer verschärften Armut in Deutschland zugeschrieben. Das stimmt so nicht, sagt der frühere stellvertretende Regierungssprecher unter Rot-Grün, Klaus Vater. Schon in den 1990er Jahren war die Lage verfahren
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
Vor zehn Jahren verkündete Gerhard Schröder die umfangreichste Sozialreform in der Geschichte des Landes, heute wollen die Sozialdemokraten von der Agenda 2010 nichts mehr wissen. Das ist ein großer Fehler. Erst wenn sie sich mit ihrer Reformpolitik versöhnt haben, werden sie das Land wieder regieren können
Gefangen in einer „Pipi-Scheiße-Kacka“-Endlosschleife
Aufregung um Peer Steinbrück: Nun bezeichnet er die italienischen Politiker Berlusconi und Grillo als „Clowns“. Doch darin steckt mindestens genauso viel Clownerie wie im Auftreten der beiden von ihm gescholtenen italienischen Politiker. Steinbrück verwechselt Geschwätz mit Klartext – mal wieder
Der Taktiker Gabriel und die Absage an Rot-Rot-Grün
Gabriel schließt eine von der Linkspartei tolerierte rot-grüne Bundesregierung kategorisch aus. Damit hat er die Wahrscheinlichkeit weiter minimiert, dass Peer Steinbrück Kanzler wird. Das hat er bewusst getan
Stadtfürst gegen Landesvater
In München steht der Sozialdemokrat Christian Ude weit über der CSU. Im Herbst tritt er gegen Ministerpräsident Horst Seehofer an
Die SPD und die Kollateralschäden der Öko-Ideologie
Benzin, Lebensmittel, Strom: Moral hat ihren Preis. Die Grünen sind die Partei der Besserverdienenden und können es sich leisten. Auf der Strecke bleiben dabei diejenigen, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Die SPD sollte deshalb aufhören zu vergrünen und sich wieder ihrem klassischen Klientel zuwenden
Peer Steinbrück, im Visier der Verschwörer
Die SPD ist in Meinungsumfragen auf 23 Prozent abgesackt und unter den Genossen wachsen die Zweifel an dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Der will sich nicht verbiegen lassen. Zu Recht
Peer Steinbrück ist nicht das größte Problem
Den Auftakt des Superwahljahres hatte sich die SPD ganz anders vorgestellt. Doch es wäre fatal, jetzt den Kanzlerkandidaten zum alleinigen Sündenbock zu machen. Es gibt viele Gründe, warum die Partei nicht in die Offensive kommt
Jeder kämpft mit seinen Waffen
Nach Jahren des Schweigens spricht Sigmar Gabriel über seinen Vater, einen unbelehrbaren Nazi. Die Öffentlichkeit staunt über die Offenheit eines Mannes, der vielen als Fels in der Brandung erschien
Abgeordnete, verweigert die Gefolgschaft!
Trotz der milliardenteuren Flughafen-Katastrophe weigert sich Klaus Wowereit, politische Verantwortung zu übernehmen. Stattdessen klammert er sich an sein Amt. Höchste Zeit für die Abgeordneten von SPD und CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, sich auf ihr parlamentarisches Notwehrrecht zu berufen. Ein Kommentar
Die Erosion der Macht
Für den schrittweisen Machtverlust von politischen Führungspersonen hat die Politikwissenschaft vier Indikatoren definiert. Der Blick in die aktuelle Politik bietet gerade wieder zwei sehr anschauliche Beispiele
Ministerpräsidentin Malu Dreyer – Die eiserne Prinzessin
Hinter dem Lächeln von Malu Dreyer, der künftigen Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, stecken Methodik und Disziplin
Stephan Weil, Ministerpräsident in Spe?
Stephan Weil von der SPD hat gute Chancen, im Januar die Landtagswahl in Niedersachsen zu gewinnen
Wem der Untergang der Piraten nützt
Die demokratische Welt wird von einer Wende erfasst. Dem Höhenflug der Ego-Parteien folgt eine Renaissance der Volksparteien. Das ist eine gute Nachricht für die Demokratie. Ein Kommentar
Merkel, Steinbrück und der Irrweg zur Mitte
CDU und SPD wollen die Bundestagswahl 2013 in der Mitte gewinnen. Nur die politische Mitte, die Merkel und Steinbrück fast wortgleich beschwören, gibt es gar nicht. In einem erfolgreichen Wahlkampf kommt es für die Parteien auf ganz andere Dinge an.
Beinfreiheit geht anders
Nun ist es offiziell: Peer Steinbrück ist SPD-Kanzlerkandidat. Die SPD hat ihn wieder lieb. Doch die Rückkehr in den Schoß der Partei kostet Peer Steinbrück vor allem eines: Profil und Beinfreiheit. Ein Kommentar
Peer Steinbrück hat die alte Dame verstanden
Es war der bislang wichtigste Tag in seinem politischen Leben. Und Peer Steinbrück schafft es auf dem Parteitag in Hannover, seine SPD-Genossen geschlossen hinter sich zu bringen. Mit Demut und einem Ritt über festes sozialpolitisches Terrain
Polternder Tolpatsch oder sozialer Erneuerer?
Frage des Tages: Peer Steinbrück wird am Sonntag zum SPD-Herausforderer von Angela Merkel gewählt. Mit welchen Chancen geht er ins Rennen?
Die heimliche Sehnsucht nach der Großen Koalition
Große Koalition 2013? Cicero-Kolumnist Gunter Hofmann macht sich Gedanken über die Machtarchitektur einer Großen Koalition. Es gibt sie nach wie vor – die wabernde Sehnsucht nach einer Elefantenhochzeit
Kandidat mit Killerinstinkt
Am Anfang glaubte er selbst nicht an diese Idee, die nun Wirklichkeit wird: Peer Steinbrücks langer Weg zum Kanzlerkandidaten – eine Chronologie
Der Star der Steuerfahnder
Norbert Walter-Borjans ist angekommen. Im Job des NRW-Finanzministers hat er Wolfgang Schäuble die Stirn geboten und das Steuerabkommen mit der Schweiz verhindert. Dabei bleibt er bescheiden. Ein Porträt
„Ein Diffuser Mitte-Kurs reicht nicht“
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gilt als Mann der Mitte, aber über diese allein kann er die Wahl nicht gewinnen, meint Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann im Interview
Und was sagen die anderen Parteien zu Steinbrück?
Nun ging es doch ganz schnell bei der SPD – und für den Personen-Wahlkampf bleibt bis zum Herbst 2013 noch viel Zeit. Wie gehen die anderen Parteien mit der Kandidatur Steinbrücks um?
Steinbrück muss den Genscher machen
Jetzt ist es offiziell: Peer Steinbrück wird Kanzlerkandidat. Dies verkündete die SPD-Troika im Willy-Brandt-Haus. Die Personalie Steinbrück ist nicht nur eine Kampfansage an Angela Merkel, sondern die Weichenstellung für eine Ampelkoalition. Ein Kommentar
Warum Merkel die SPD jetzt fürchten muss
„Es ist die Gerechtigkeit, Dummkopf!“ Wenn der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in seinem Wahlkampf die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich thematisiert, könnte er für Angela Merkel im Bundestagswahlkampf 2013 sehr gefährlich werden. Ein Kommentar
Ein Mann, ein Mythos
Peer Steinbrücks Karriere ist von vielen Mythen gesäumt. Wenn er in Amt und Würden war, fällt seine Bilanz eher verhalten aus – das gilt besonders für NRW. Ob er im kommenden Jahr gewinnen kann, daür ist entscheidend, ob er sein Image als Krisenbewältiger aufrecht erhält
Keine ungelegten Eier mehr
Nun wird offiziell, was Cicero schon vor genau einer Woche gemeldet hat: Peer Steinbrück fordert Angela Merkel im Herbst 2013 heraus. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier wird nicht der Kanzlerkandidat – und Parteichef Sigmar Gabriel schon gar nicht
Wie will Steinbrück Merkel aushebeln?
Es könnte ein veritables Wahlkampfthema werden: Wie kann die Rolle der Banken in Wirtschaft und Gesellschaft definiert, wie kann die Krisenanfälligkeit der Finanzmärkte reduziert werden? Peer Steinbrück legte schon mal vor. Und die Koalition hat reagiert.
Sind die Sozis wieder auf Linie?
In ihrer Haltung zur Rente war die SPD bisher zerstritten. Jetzt hat der Vorstand einen Entwurf von Parteichef Sigmar Gabriel beschlossen. Stehen die Sozialdemokraten wieder hinter ihm?
Der Provinzkönig von Potsdam
Völlig unangefochten regiert der Sozialdemokrat Matthias Platzeck das Land Brandenburg. Ihm können weder spektakuläre Firmenpleiten, unrealistische Versprechen noch das Flughafen-Desaster etwas anhaben. Das liegt auch daran, dass die Landes-SPD gar keine richtige Partei ist
Der richtige und folgerichtige Kanzlerkandidat
Mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück setzt die SPD-Troika auf Risiko. Aber die Alternative wäre, die Bundestagswahl 2013 mit Sigmar Gabriel oder Frank-Walter Steinmeier schon vor dem Wahlkampf verloren zu geben. Ein Kommentar
Peer Steinbrück wird Kanzlerkandidat
Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im September:
Peer Steinbrück wird seine Partei als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel anführen. Cicero berichtete bereits vor eine Woche exklusiv darüber, während die SPD noch dementierte. Heute melden es auch andere Medien: Demnach will Parteichef Sigmar Gabriel Steinbrück am Montag im SPD-Vorstand als Kandidaten vorschlagen
Die Steinbrück-Festspiele haben begonnen
Drei Biographien, die in diesen Tagen erscheinen, widmen sich dem Leben von Peer Steinbrück und der Frage, ob er Kanzler kann. Offiziell ist in der SPD indes noch nicht entschieden, ob nun Steinmeier oder Steinbrück die Partei in den Bundestagswahlkampf 2013 führt
Neue deutsche Farbenlehre
Nicht nur das Programm und die Kandidaten entscheiden die Bundestagswahl, sondern auch die Bündnisfrage: Wer regiert mit wem? Doch die Parteien stehen im Vielparteiensystem vor einem schier unlösbaren Dilemma
Peer oder wer?
Die SPD sucht den Superkandidaten: Der Zukunftsdialog, mit dem die Partei ihre Themen für 2013 finden will, wurde zum Schaulaufen der Kanzler-Aspiranten. In der Troika gilt zwar Steinbrück als Favorit, doch er traf auf äußerst willige Rivalen
Die verlogene Rentenschlacht
Die Renten könnten eines der entscheidenden Themen des nächsten Bundestagswahlkampfes werden. Doch bevor sich die schwarz-gelbe Regierung der Armut zukünftiger Rentner widmet, hat sie bereits ein paar Geschenke an ihre überalterte Wählerschaft verteilt
Weder Vision, Option noch Koalition
Die Kanzlerin geht siegesgewiss ins Wahljahr und die rot-grünen Granden beschwören eine Koalition aus SPD und Grünen. Rot-Grün hat schon jetzt seinen Zenit überschritten. Warum ist die Opposition so schwach?
Es kann nur Eine geben
Hannelore Kraft ziert sich. Dennoch ist die Landes-Mutti aus NRW die einzige, die den Kampf mit Angela Merkel aufnehmen könnte. Sie zieht ihre Kraft vor allem aus dem gescheiterten Konzept der SPD-Troika
Der ewige Inder
Sebastian Edathy soll die Mordserie der rechtsextremen NSU an Ausländern aufarbeiten. In seinem eigenen Laden gilt er oft als Fremder: Das merkt er, wenn die Saaldiener des Bundestags ihn, dessen Vater Inder ist, auf die Diplomatentribüne führen.
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