Wie kann man die Eurokrise eindämmen, ohne dass es noch mehr kostet? Und wie kann man die …

SACHBUCH
Alles über Politik, Religion und Gesellschaft
Sind die Piraten verkappte Postdemokraten?
Sind die Piraten eine Commonspartei oder Vorboten der Postdemokratie? Der Ende Mai erscheinende Sammelband „Unter Piraten“ nähert sich der jungen, erfolgreichen Partei aus wissenschaftlicher Perspektive. Mit teils gewagten Thesen
zum ArtikelSchluss mit der Frauenmission!
Um sie herum wird immer viel gestritten: Ob über Frauenquote, Ehegattensplitting oder Betreuungsgeld. Jetzt hat Familienministerin Kristina Schröder ihr erstes Buch veröffentlicht. Wer sich von politischen Diskussionen und dem irreführenden Titel frei macht und das Buch tatsächlich liest, wird merken, dass sie damit gar nicht so falsch liegt
zum ArtikelSchwule Gefühle
In seiner Samstagskolumne empfiehlt Daniel Schreiber, in den Park zu gehen, innerlich aufzuräumen und Carolin Emckes neues Buch „Wie wir begehren“ zu lesen. Die Publizistin strahlt nämlich nicht nur vor natürlicher Coolness und Klugheit. Sie schreibt auch schöne Bücher
Auch der Paranoiker hat Feinde
Karl-Heinz Ott hat einen mitreißend poetischen Roman über das geniale Scheusal Jean-Jacques Rousseau geschrieben
zum ArtikelFutter für die Dinomania
Zwitter zwischen Natur und Technik: In Alexis Dworskys „Dinosaurier! Die Kulturgeschichte“ gelten die prähistorischen Echsen als Schlüsselfigur unserer Kulturgeschichte
zum ArtikelWelterkenntnisse am Stammtisch
In den Talkshows und überregionalen Zeitungen wurde es hoch gehandelt: das vom SPD-Duo Peer Steinbrück und Helmut Schmidt vorgelegte Buch „Zug um Zug“. Was steht drin? Und wird es Steinbrücks Kanzlerallüren weiterhelfen? Unser Mittwochskolumnist Alexander Marguier hat das Buch gelesen – mit Entsetzen
zum ArtikelIch liebe, also bin ich
Warum Liebe weh tut? Diese Frage stellt sich die israelische Soziologin Eva Illouz. In ihrem neuen Buch geht sie den Ursachen des Leidens in und an der Liebe in der Moderne nach. Eine wahre, aber deprimierende Ontologie, die uns lehrt: Die romantische Liebe ist ohne Schmerz nicht zu haben.
zum ArtikelDer Untergang des Abendlands
Klimawandel, Finanzkrise, Staatspleiten in Europa - es herrscht Endzeitstimmung im Abendland. Niall Ferguson hat ein Buch über Weltmächte und deren Untergang geschrieben. Er wirft dabei eine Frage auf, die uns beschäftigen wird
zum ArtikelBikinibilanzen
Georg von Wallwitz hat ein Finanzmarktbuch geschrieben, wie man es nur einmal liest. Neben den Grundlagen der ökonomischen Theorie finden auch Klassiker wie Homer, Herodot und Shakespeare Einzug in dieses ungewöhnliche Sachbuch.
zum ArtikelDer Anti-Westerwelle
Erstmals ist über den jungen Wirtschaftsminister Philipp Rösler ein Buch erschienen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach bei der Präsentation von einer „der außergewöhnlichsten Politikerbiografien“. Das Buch zeichnet das Bild eines talentierten, aber karrierefixierten Erfolgsmannes.
zum Artikel„Deutschland muss beim Klimaschutz Vorreiter sein“
Der US-Ökonom und Merkel-Berater Jeremy Rifkin wünscht sich eine deutsche Führungsrolle beim Umbau der Wirtschaft auf erneuerbare Energien. In seinem neuen Buch „Die dritte industrielle Revolution“ beschreibt er die Vision einer Welt ohne Öl, Kohle und Atomkraft. Im CICERO-ONLINE-Interview warnt Rifkin vor einem "Weiter so".
zum ArtikelZwischen Antisemitismus und Israelkritik
Die Linke und Israel – sie verbindet nach wie vor ein schwieriges Verhältnis. Aus anfänglicher Euphorie entwickelte sich Misstrauen, das in seiner radikalsten Ausprägung antisemitischen Mustern folgte.
zum ArtikelBronislaw Geremek und die Lehren der soft power
Bronislaw Geremek war der intellektuelle Kopf der polnischen Gewerkschaftsbewegung Solidarnocs. Nach der Wende 1989 gehörte er zu den Architekten der polnischen Demokratie, von 1997 bis 2000 war er Außenminister des Landes. Kurz bevor Bronislaw Geremek 2008 bei einem Autounfall ums Leben kam, traf er den Journalisten Gunter Hofmann zu einem Gespräch über Europa, das sein politisches Vermächtnis wurde.
zum ArtikelLiteratur-Spezial Sachbuch
David Kirkpatrick: „Der Facebook-Effekt. Hinter den Kulissen des Internetgiganten“; Hanser, München 2011; 406 Seiten; 24,90 Euro
– An Facebook kommt heute kaum jemand vorbei. Mehr als 500 Millionen Nutzer hat das soziale Netzwerk mittlerweile, und monatlich wächst es weiterhin um 5 Prozent. Der Wert des Unternehmens liegt bei 50 Milliarden Dollar, und sein Gründer Mark Zuckerberg ist spätestens seit dem Film „The Social Network“ auch offline weltbekannt.
zum ArtikelDer stille Tod der Volksparteien
Fünf Jahrzehnte lang haben CDU und SPD die Bundesrepublik geprägt. Doch ihre Dominanz im Parteiensystem endet. Im Superwahljahr 2011 wird sich die Erosion ihrer Macht vermutlich fortsetzen. Die einstigen Volksparteien werden mehr verlieren als nur Wahlen in einzelnen Ländern.
zum ArtikelKehlmann, Sarrazin und dieVermessung der deutschen Leserschaft
Was haben Daniel Kehlmanns Bestseller "Die Vermessung der Welt" und das von Thilo Sarrazin verfasste Buch „Deutschland schafft sich ab" gemeinsam? Haben beide Bücher am Ende gar dieselbe Leserschaft? Beiden Werken gemein ist die Suche nach der Beschaffenheit des deutschen Geistes bzw. danach, was diesen im Innersten zusammenhält. Während Kehlmann dabei den Intellekt bedient, trifft Sarrazin den Leser emotional. Bleibt zu klären, ob Daniel Kehlmann mit seinem Roman den ressentimentgeladenen Nationalgeist des Bürgertums angefüttert und somit Sarrazins Erfolg den Weg bereitet hat.
zum ArtikelVom Glück gehorsamer Atome: Die bemerkenswertesten Fakten des Lebens
Bill Brysons „Eine kurze Geschichte von fast allem“ war eines der amüsantesten Sachbücher der vergangenen Jahre. Der Autor legt hier eine noch kürzere Version vor, ein natur-wissenschaftliches Weihnachtsoratorium. Lesen Sie also, warum Atome ein Rätsel sind und warum sie eigentlich gar nicht da sein sollten. Warum der Mensch statistisch gesehen nicht existiert und er sich permanent neu erschaffen muss, wenn er überleben will.
zum ArtikelDie Buch-Macher
Geschätzte 9,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften Verlage aus Deutschland vorwiegend auf dem hiesigen Büchermarkt. Auf der am Dienstag eröffneten 62. Frankfurter Buchmesse preisen sie ihre Publikationen gekonnt an. Cicero hat die Insider der Branche gefragt, wer die Gewinner und Verlierer unter den deutschen Verlagen 2010 sind und die Top 20 ermittelt.
zum ArtikelDas Lächeln der Kantianerin
Eine Philosophin, die so schreibt, dass man es versteht? Und darüber hinaus noch glaubhaft versichert, mit den Maximen der Aufklärung die Welt verändern zu können? Die in Berlin lebende Amerikanerin Susan Neiman ist so eine Ausnahmeerscheinung. Ein Porträt.
zum ArtikelZwischen zwei Welten
Anne Applebaum ist Journalistin. Für ihre Geschichte des sowjetischen Gulag-Systems wurde sie mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Amerikanerin ist mit dem polnischen Außenminister verheiratet. Wie unparteiisch kann sie sein?
zum ArtikelSpengler und die Ibsenweiber
Mit seiner Zeitdiagnose allgemeiner Dekadenz stieg Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes") zum berühmtesten Kulturpessimisten seiner Generation auf. Er ersehnte ein neues Cäsarentum - und damit, so seine Kritiker, wurde er zum geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus. Heute ist die Spengler-Rezeption differenzierter. War er Hassprediger oder Visionär? Und warum durchzieht ein angstneurotisches Frauenbild sein Werk? Diesen Fragen geht Gerhard Henschel nach
zum Artikel…und was sie wirklich lesen
Denis Scheck gab zwar Empfehlungen, doch was haben Politiker wirklich im Reisegepäck? Entspannung oder Anregung? Lehrreiches oder Entertainment? Cicero fragte nach und erfuhr, mit welchen Büchern sich unsere Politiker im Strandkorb auf die heiße Phase des Wahlkampfs vorbereiten.
zum ArtikelKatastrophen gehören zur Normalität
Ob Wirtschaft, Wetter oder Lieblingseissorten: In Prognosen, Statistiken und Umfragen dienen Modelle als Realitätsersatz. Dumm ist nur, dass die Erfinder Fiktionen mit Realität verwechseln und es nicht einmal merken. Hans Magnus Enzensberger entdeckt Abweichungen von der Norm.
zum ArtikelWiedervereinigung? Ein Wort, zwei Lügen
Die Romane „Das kürzere Ende der Sonnenallee“ und „Helden wie wir“ machten ihn berühmt, beide wurden verfilmt. Thomas Brussig, aufgewachsen in Ostberlin, gilt als ein genauer Beobachter deutsch-deutscher Befindlichkeiten. Jetzt kritisiert er die falsche Wiedervereinigungsharmonie
zum ArtikelPolitiker sind nur noch Manager"
2009 ist das Jahr der großen Wiedervereinigungsfeiern. Doch immer noch spricht man von Ost und West, von Ostlern und Westlern. Schriftsteller Ingo Schulze, geborener Dresdner, zieht eine äußerst kritische Bilanz der vergangenen zwanzig Jahre
zum ArtikelGoogle sieht dich
In nur zehn Jahren ist Google zum erfolgreichsten Unternehmen der Welt geworden. Mit Gratissoftware lockt das Unternehmen seine Kunden – und verdient Millionen mit dem Sammeln von Nutzerdaten. Das Google Imperium durchleuchtet den datenhungrigen Suchmaschinenriesen.
zum ArtikelNutznießer der Nazis
War der Verleger Georg von Holtzbrinck ein Nazi, der Hitler unterstützte und von seinem Unrechtsregime profitierte? Erstmals wird nun die Aufarbeitung dieser Zeit veröffentlicht
zum Artikel"Mir bangt vor der Zukunft"
Für sein Einwandererepos "Middlesex" erhielt er den Pulitzer-Preis: Jeffrey Eugenides. Der Schriftsteller, der lange in Berlin lebte und heute in Princeton lehrt, erlebt die Finanzkrise auch als familiäres Trauma. Jetzt spricht er über die kulturellen Folgen der Krise.
zum ArtikelWelches Buch verschenken Sie zu Weihnachten?
Was schenken die Mächtigen? Cicero fragte bei Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, FDP-Chef Guido Westerwelle, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière, Verteidigungsminister Franz-Josef Jung und Unions-Fraktionschef Volker Kauder nach.
zum Artikel„Fangen Sie an, Geld zu machen“
Als Kind hatte Warren Buffett ein Lieblingsbuch mit dem Titel „Wie werde ich Millionär?“ Erstmals veröffentlicht der reichste Mann der Welt jetzt seine Biografie und erzählt, wie er seinen ersten Dollar mit Kaugummis verdiente.
zum ArtikelSeid nicht so kritisch!
Der Zeitgeist zehre von einem Gestus des Kritischen. In Wahrheit sei er ausgehöhlt, routiniert und selbstgefällig. Martin Walser plädiert für eine Grundlagenrevision der Kritik. Wir bräuchten eine neue Kultur der Zustimmung: Die Wiederentdeckung der Geistesgegenwart – vor allem in den Medien. Ein Essay.
zum ArtikelClaude Lévi-Strauss
Claude Lévi-Strauss ist Anthropologe, Philosoph, Ethnologe – und zugleich Schriftsteller, Moralist und Ästhet. Sein ungewöhnliches Werk lässt sich nicht in herkömmliche Sparten oder Disziplinen einordnen, doch es hat das geistige Leben und die Humanwissenschaften des 20. und beginnenden 21.Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst.
zum Artikel"Stark wurde ich durch Bücher"
Sie steht an der Spitze jener Frauen Deutschlands, die mit Intelligenz und Deutungsmacht das gesellschaftspolitische Leben prägen. Und man sagt ihr eine beispiellose Machtposition im Kulturbetrieb nach. Ein Gespräch mit Deutschlands wichtigster Denkerin: Elke Heidenreich
zum ArtikelLinksruck im Buchladen
Welches waren die fünf einflussreichsten politischen Bücher des Jahres 2007?
zum Artikel„Jedes Jahr eine Tortenschlacht!“
Streitbar, meinungsfreudig, jenseits des Mainstreams: So hat sich Matthias Matussek ins Bewusstsein gefräst.
zum ArtikelNehmt euch nicht zu ernst!
Eine Parodie auf das übersteigerte Selbstverständnis der deutschen Intellektuellen
zum Artikel"Nie wieder ekelhafte Altmännerliteratur!"
Emphatisch, euphorisch, radikal subjektiv, so avancierte Elke Heidenreich zur mächtigsten Frau des deutschen Literaturbetriebs. Und erfand ein neues Genre jenseits des akademisierten Feuilletons: die Talkshow für Leselust.
zum ArtikelWas ist faul an der Demokratie?
Die eine ist Politikerin, die andere Schriftstellerin. Die eine ist 85, die andere 32.
zum ArtikelVon Bollywood nach New York
Indien ist das Schwerpunktthema der Frankfurter Buchmesse. Cicero sprach mit dem Inder Shashi Thadoor, UN-Untergeneralsekretär. Er führt ein Doppelleben -als Diplomat und Schriftsteller.
zum Artikel„Wir treiben uns selbst ins Grab“
Wie wird Geschichte geschrieben? Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) befragt Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn („Archipel Gulag“). Ein Dialog über Ursachen des Totalitarismus, Russlands Zukunft und die Macht der Literatur
zum ArtikelDer große Verräter
Was der kubanische Schriftsteller ironisierend über den Revolutionsführer schrieb, liest sich heute wie ein Vermächtnis. Auch über ein Jahrzehnt nach dem Selbstmord des Autors hat es seine Gültigkeit
zum ArtikelDer gefrorene Zeigefinger
Was konnte Grass wissen, was musste er wissen? Was durfte er erinnern, was verschweigen? Das späte Eingeständnis des Literaturnobelpreisträgers beschäftigt Deutschland. Ganz besonders seinen Geburtsjahrgang 1927. Klaus Harpprecht, Weggefährte und Berater Willy Brandts, erinnert sich
zum ArtikelWarum wir Buchhändler brauchen
Buchhandlungen verwandeln ihr Umfeld in Kulturlandschaften. Im gedruckten, gebundenen und bezahlten Buch treffen zwei Seelen aufeinander
zum ArtikelWarum ich nach Berlin gehe
Die Konzentrationstendenz in der Verlagslandschaft wird unsere Buchkultur nachhaltig verändern. Ulla Unseld-Berkéwicz ist eine der letzten unabhängigen Verlegerinnen – und warnt vor der radikalen Ökonomisierung des Buchmarkts.
zum ArtikelWar Lincoln schwul?
Er schaffte die Sklaverei ab und führte die gespaltene Nation zusammen: Abraham Lincoln, erster republikanischer Präsident der USA. Bis heute verehrt Amerika seinen Übervater – doch nun wirft ein Buch über dessen sexuelle Neigungen eine delikate Frage auf.
zum ArtikelEuropa ist rassistisch!
Apokalyptischer Appell eines jungen türkischen Schriftstellers.
zum Artikel"Ihr seid traumatisiert"
Er ist Schweizer Schriftsteller und doch leitet er die traditionsreiche Deutsche Akademie der Künste in Berlin. Sein Blick auf die politische Kultur in Deutschland ist kritisch und messerscharf.
zum ArtikelVerehrung des Verbohrten
25 Jahre nach seinem Tod ist Jean-Paul Sartre
noch immer der Popstar unter den Philosophen. Dabei war er ein unbeirrbarer Extremist.
Die Welt des Großen Konz
Franz Konz ist ein Extremist. Er kämpft gegen die Finanzämter, gegen die Ärzteschaft und gegen gekochtes Gemüse. Das hat den Steuerrebell und Gesundheitsapostel reich und berühmt gemacht. Ein Besuch bei einem fröhlichen Menschen, der es weit gebracht hat - auch im Verdrängen.
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