Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

Joachim Gauck ist Bundespräsident
Der Machtpoker um die Wulff-Nachfolge war kurz und heftig. Nun bekommt Deutschland einen Bürgerpräsidenten, der die bisherige Logik der Kandidatenkür in der Parteiendemokratie sprengt. Doch wofür steht Joachim Gauck eigentlich?
Was bleibt von Gaucks Europa-Visionen?
Rückwärts gewandt und politikfern: Der Bundespräsident hat zwar eine Rede voller Europapathos gehalten. Doch ihr fehlte jeder Entwurf für die Zukunft der Staatengemeinschaft. So wirkt sie einfach nur von vorgestern
Der Präsident in wilder Ehe
Bundespräsident Joachim Gauck ist auf Papstbesuch – allein. Seine Frau musste zuhause bleiben, das päpstliche Protokoll wollte es so. Gauck flog trotzdem hin. Eine Glosse
Was der Bundespräsident jetzt tun sollte
Zwei Mal hat Gesine Schwan, von der SPD nominiert, für das höchste Amt im Staate kandidiert. Jetzt lässt es sich die engagierte Bürgerin nicht nehmen, kritische Anmerkungen zur Amtsführung Joachim Gaucks zu machen
Der Präsident der falschen Worte
Joachim Gauck ist ein Mann des Wortes. Mit Worten distanzierte er sich nun von seinem Amtsvorgänger Christian Wulff und in Israel von Angela Merkel. Dabei differenziert Gauck auf Kosten symbolisch wichtiger Begrifflichkeiten. Ein Kommentar
„Eine First Lady neuen Stils“
Daniela Schadt, die neue First Lady im Schloss Bellevue, ist diskret, verschwiegen und völlig uneitel. Stilkritiker kreiden ihr das an, aber Daniela Schadt bleibt auch auf dem roten Teppich eine Journalistin
„Wir brauchen ein Fukushima beim Euro“
Was ist konservativ? CICERO ONLINE fragte den früheren Industrieboss und heutigen Eurokritiker Hans-Olaf Henkel, wie er diesen Begriff versteht. Im Interview bewertet er die Gesinnungen von Merkel, Gauck sowie den Piraten – und spricht über Szenarien, wie Deutschlands aus dem Euro aussteigen könnte
Der Präsident im Hintergrund
Er war Angela Merkels Wunschkandidat für die Nachfolge von Christian Wulff. Aber Andreas Voßkuhle wollte nicht. Kein Wunder, denn als Präsident des Bundesverfassungsgerichts verfügt der 48-Jährige über deutlich mehr politischen Einfluss. Porträt eines uneigentlichen Staatsoberhaupts
The Games must go on?
Während Bundespräsident Gauck seinen Besuch in der Ukraine wegen der politisch motivierten Inhaftierung von Julia Timoschenko abgesagt hat, hält der DFB an seiner Teilnahme bei der Fußballeuropameisterschaft fest. Sport sei Sport und keine Politik, heißt die Begründung. Tatsächlich steckt dahinter das Interesse an einem gewaltigen Geschäft. Ein Kommentar
Die Demokratie-Lehrlinge
Merkel und Gauck zeigen ein irritierendes Verständnis vom bürgerlichen Staat. Ist es denkbar, dass die leidvollen Erfahrungen in der DDR Merkel und Gauck zu einem unscharfen Staatsbild verführt haben? Ein Kommentar
Uns geht es gut!
Kaum wurde Joachim Gauck nominiert, brach eine Gerechtigkeits-Debatte los: Was will er mit seinem „Freiheitspathos“? Und warum lieben wir es, im eingebildeten Unglück zu leben? Was wissen wir von wahrer Armut? Ein Aufruf zur Vernunft
Gaucks erster Diener
Protokollarisch ist der nun der erste Staatssekretär der Republik: David Gill, der nun mit Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue arbeitet. Gauck und Gill sind die Zusammenarbeit gewohnt, doch Gill kennt auch das Bundespräsidialamt bereits von einer früheren Tätigkeit
Merkels Gauck
Schritt für Schritt hatte Angela Merkel die Wahl des neuen Bundespräsidenten anführen wollen. Am Ende sollte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle Präsident werden. Doch stattdessen erlebte die Bundeskanzlerin das bitterste Wochenende ihrer Kanzlerschaft
Von großen Worten und dem menschlichen Makel
Joachim Gauck ist nun offiziell im Amt. In seiner ersten programmatischen Rede suchte der Bundespräsident nach den richtigen Worten – und fand sie. Wie seine Idee der Freiheit Gauck beflügelte und warum ihn der menschliche Makel dabei auf dem Boden hielt. Ein Kommetar
Sagen wir Ja zur Verantwortung?
Am kommenden Freitag wird der frischgebackene Bundespräsident vereidigt und hält dann seine erste programmatische Rede. Nach seiner Wahl am gestrigen Sonntag richtete Joachim Gauck seine Worte an die Bundesversammlung. Welche Schwerpunkte setzte er?
Auf schmalem Grat schnurstracks Richtung Zukunft
Nichts an der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten ist normal und der Erwartungsdruck, der auf ihm lastet, ist gewaltig. Wenn Gauck diesem Stand hält, kann er ein großer Präsident werden, der die Schmach des Amtes vielleicht vergessen lässt. Ein Kommentar
Wie handelten Präsidenten früher?
Zehn Präsidenten haben das Amt geprägt und geformt. Joachim Gauck wird es auch tun. Doch seine Vorgänger zogen Grenzen. Wie sehen diese aus?
Guter Gauck – böser Gauck?
Noch nie ist ein Bundespräsident vor seiner Wahl so intensiv durchleuchtet worden wie Joachim Gauck. Das Netz trieb die Debatte voran, war dabei nicht immer sachlich, aber den traditionellen Medien immer einen Schritt voraus und näher am realen leben als viele Journalisten.
Gaucks Positionen sind nicht meine
Als einzige Partei hat Die Linke einen Gegenkandidaten für das Bundespräsidentschaftsamt aufgestellt. Linken-Abgeordneter Stefan Liebich aus Berlin erklärt, warum
„Freunde, Gauck ist einer von uns“
Er kann nicht übers Wasser laufen, dafür ist er einer von uns: Joachim Gauck. Werner Schulz sprach im Cicero-Online-Interview über ein widerständiges Leben, Glaubwürdigkeit und einen fatalen Shitstorm im Netz, der sich als geistiger Dünnpfiff entpuppte
Welcome Mr. President
Er ist ein Anhänger der Freiheit, ein Mann des Wortes und ein reflektierter Geist, der uns die Demokratie wieder näher bringen wird. Warum sich Deutschland auf Bundespräsident Joachim Gauck freuen kann, auch wenn er Fehler machen wird. Ein Kommentar
Von Postkerlen und Partygängern
Noch wird im Plenarsaal des Bundestags geschraubt und gehämmert, doch schon am Sonntag wird hier die Bundesversammlung Gauck zum Präsidenten küren. Die Wahl war stets eine der größten Sausen der Demokratie. Die Fraktionschefs zitterten – und mancher Prominente stürzte ab
Hilfe, ich habe Google gelöscht
Joachim Gauck verkörpert eine Obamahaftigkeit, die wir bislang in Deutschland vermissen mussten. Um Deutschland zu vereinen, hat er sich sogar mit dem Internet versöhnt – was viele seiner Landsleute sich nicht zutrauen
Die Kamikaze-Kandidatin
Die Suche nach einem geeigneten Gegenkandidaten zu Gauck wurde zur Farce. Am Ende wurde die Journalistin und einstige Nazijägerin Beate Klarsfeld zur Siegerin erkoren. Dabei will sie doch eigentlich gar keine „Anti-Gauck“ sein
Der Gauck-Erfinder und seine Machtpläne
Jürgen Trittin hat den Kandidaten Gauck erfunden und ist der strategische Kopf der Grünen. 2013 will der Fraktionschef seine Partei wieder in die Regierung führen. Aber er ist zugleich der Einzige, der seine Partei auch in ein schwarz-grünes Bündnis führen kann
War Joachim Gauck ein DDR-Bürgerrechtler?
Der frühere Pfarrer, DDR-Oppositionelle und Mitbegründer des Neuen Forum Hans-Jochen Tschiche hat Joachim Gauck vorgeworfen, mit dem Ticket des Bürgerrechtlers durchs Land zu reisen, aber nie einer gewesen zu sein. Hat er Recht?
Im Schatten der DDR
Joachim Gauck, Deutschlands künftiger Bundespräsident, ist bekannt für sein Pathos, seine Kraft, seine Wut - und seine DDR-Vergangenheit. Seine Kritiker fragen sich, ob er so ein Präsident aller Deutschen werden kann. Eine Spurensuche
Null Punkte für die FDP
Mit ihrem Pochen auf den Kandidaten Gauck hoffte die FDP, verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurückzuerobern. Umfragen zufolge sieht es aber nicht danach aus, als könnte der Partei das gelingen. Forsa-Chef Manfred Güllner fasst die Reaktionen auf die Kür des künftigen Bundespräsidenten zusammen
Muss Gauck heiraten?
Joachim Gauck, Kandidat für das Bundespräsidentenamt, ist verheiratet. Allerdings nicht mit der Frau, mit der er ins Schloss Bellevue einziehen will. Das sorgt für Diskussionen – auch über die Rolle der First Lady
Ein Präsident für die Eliten
Der Sozialstaatsgedanke kommt in Joachim Gaucks schlichter Freiheitspredigt nicht vor und seine Nähe zu US-republikanischem Denken kommt nicht von ungefähr. Rot-Grün hat auf ein Pferd gesetzt, das ihnen leicht durchgehen könnte. Ein Kommentar
Wulff half Deutschland aus der Midlife-Crisis
Die Deutschen sind Christian Wulff einiges schuldig. Denn erst durch das Absägen des Staatsoberhaupts vom Volkskörper können sich die Bürger dieses Landes wieder schöne Gedanken machen
Wie geht es weiter bei Wulffs?
Berlin hat er bereits verlassen. Doch auch nach seinem Rücktritt droht dem Ex-Bundespräsidenten noch Ärger. Wie geht es für Christian Wulff weiter?
Merkels Präsident
Auch, wenn Merkels Zaudern ihr noch als Schwäche ausgelegt wird, so wird sie von der Nominierung Gaucks zum Bundespräsidenten langfristig profitieren. Doch die Entscheidung für Gauck ist eine Entscheidung gegen den demokratischen Wettbewerb
Einen Machtwechsel wird es mit Gauck nicht geben
Mit Joachim Gauck bekommt die Republik einen hochintelligenten, redebegabten, diskursiven Bundespräsidenten. Sie bekommt ihren Mann des Wortes. Ein „Stück Machtwechsel“ – wie sich Rot-Grün das erhofft – wird die Wahl von Joachim Gauck jedoch nicht bedeuten
Ist die Koalition beschädigt?
Die Suche nach einem Präsidentenkandidaten wurde zwischen Union und FDP als Kräftemessen ausgetragen, bei dem die Kanzlerin ihr Spiel verloren hat - entsprechend groß war die Wut. Ist die Koalition beschädigt?
Wie das Netz den bösen Gauck erfand
Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im Februar:
Er gilt im Internet plötzlich als Antidemokrat, Sarrazin-Freund, Occupy-Gegner und Befürworter der Vorratsdatenspeicherung. Die Mär vom bösen Gauck ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus journalistischer Verkürzung und der rasenden Schnelligkeit des Netzes eine Welle wird. Auf Faktentreue kommt es dabei längst nicht mehr an
Bankrotterklärung des Parteienstaates
Nicht die Parteien, sondern die Bürger haben Joachim Gauck zum Präsidenten gemacht. Am Ende blieb einer Allparteienkoalition nichts anderes übrig, als sich der Mehrheit der Deutschen zu beugen. Die Entscheidung ist richtig, könnte für die Parteiendemokratie trotzdem zur Gefahr werden
Spielball der politischen Kräfte
Das Amt des Bundespräsidenten soll überparteilich sein. Auch Angela Merkel wollte einen solchen Kandidaten. Aber warum ist die Kandidatenfindung nicht überparteilich?
Deutschland bekommt einen Bürgerpräsidenten
Der Machtpoker um die Wulff-Nachfolge war kurz und heftig. Nun bekommt Deutschland einen Bürgerpräsidenten, der die bisherige Logik der Kandidatenkür in der Parteiendemokratie sprengt. Doch was wie eine Niederlage für Angela Merkel aussieht, könnte sich für die Kanzlerin als Glücksfall entpuppen. Ein Kommentar
„Dem Menschen gebührt die Freiheit“
Aus aktuellem Anlass werfen wir einen Blick in unser Archiv: Sein Leben, seine Arbeit, sein Reden und Schreiben widmen sich einer Tatsache: der Freiheit. Cicero-Chefredakteur Michael Naumann in seiner Festrede auf Börnepreisträger Joachim Gauck.
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Gauck, der Bürgerpräsident? Ich sage NEIN!
1. Gauck war für die Einführung von Hartz4
2. Gauck leistet sich als evangelischer Pfarrer dubiose private Verhältnisse: er ist verheiratet und leistet sich eine Geliebte. Als Privatmann wäre das seine Sache, als Bundespräsident eher nicht!
3. Gauck als ehemaliger Leiter der Stasiunterlagen-Behörde in Berlin macht er den Bock zum Gärtner: Er beschäftigt Hunderte ehemaliger Stasi-Schergen in seinem Amt und ermöglichte ihnen bei entsprechender Bezahlung so, ihren Dreck, die Hinterlassenschaften ihrer einstigen menschenverachtenden Aktivitäten im Dienste Mielkes in aller Ruhe und Abgeschiedenheit zu sichten, zu ordnen, zu schwärzen, ggf. zu beschönigen und naheliegender Weise zu entsorgen wo es angeraten erscheint, wozu vor dem "DDR"-Zusammenbruch keine Zeit mehr war.
Drei Punkte, die jeder für sich genommen die Person Gauck als Bundespräsident für alle ganz massiv in Frage stellt.
Jeder Punkt für sich schließt die Amtsübernahme Gaucks schon aus; allein der dritte Punkt dürfte nicht ganz so schwerwiegend sein, da durch die Mehrheit der Bevölkerung nicht so dramatisch wahrgenommen, wie er tatsächlich ist.
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