Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…

Frisch gedruckt – Frankfurter Buchmesse
Vom 10. bis 15. Oktober dreht sich in Frankfurt wieder alles um das Buch – das gedruckte, das elektronische, das neue, das politische. Aber was ist auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse besonders empfehlenswert, was wirklich einzigartig, was preisverdächtig? Außerdem verraten die Cicero-Redakteure in diesem Dossier, welche Neuheiten sie gerade auf dem Nachttisch liegen haben
„Der Leser denkt, jetzt spinnt er wieder“
Sein Roman „Verteidigung der Missionarsstellung" wird von der Kritik gefeiert. Im Interview mit Cicero Online berichtet Sprachexperimentalist Wolf Haas von der Gleichförmigkeit deutscher Romane, seinem Verhältnis zur Liebesgeschichte und seinem Dasein als hingebungsvoller Möchtegernschriftsteller
Amazon verkauft Bücher wie Hotdogs
Andrew Wylie ist der berühmteste Literaturagent der Welt. Zu seiner scheinbar endlosen Klientenliste gehören Größen wie Salman Rushdie oder John Updike. Er kritisiert Branchen-Riesen wie Amazon fürs Bücherverramschen — und kämpft selbst vor allem für eines: gute Literatur
100 Jahre Warten auf Mark Twain
100 Jahre – so lange, das hatte Mark Twain vor seinem Tod verfügt, mussten verstreichen, bis seine „Geheime Autobiographie“ an die Öffentlichkeit gelangen durfte. Nun ist die Zeit verstrichen. Zu lesen bekommen wir ein Buch voller Erinnerungen: persönlich, authentisch und manchmal beleidigend für die Betroffenen
Keine Bücher mehr zu lesen
"Wer das Leben liebt, der liest nicht!", wusste bereits Michel Houellebecq. Recht hat er. Warum lesen mitunter eine Qual sein kann? Wir nennen Ihnen 20 Gründe, nicht zu lesen
„Kein Sex in Entenhausen!“
Er steht am Gipfelpunkt der menschlichen Evolution: Der Literaturkritiker. Zumindest behauptet das Kritiker-Koryphäe Denis Scheck. Im Interview spricht er über literarische Windbeutel, Todesangst beim Lesen und die Gefahren der Ironie
Islam heißt Liebe und nicht Scharia
Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt und auf Äußerlichkeiten reduziert, mache ihn anfälllig für politische Instrumentalisierung. In seinem neuen Buch „Islam ist Barmherzigkeit“, das er auch auf der Frankfurter Messe vorstellt, streitet Khorchide für eine modernere Auslegung
Die Frau, die zum Baum werden wollte
Da will eine Romanheldin aus lauter Weltekel zum Baum werden: In „Frauen ohne Männer“ dreht die iranische Autorin Shahrnush Parsipur den Titel des Hemmingway-Klassikers um. Sie reflektiert den Schrecken, der von den Männern im Iran ausgeht — und vor allem Frauen trifft
Buchpreis für einen pechschwarzen Nachkriegsroman
Ursula Krechel schildert das Leben eines jüdischen Richters, der in das Nachkriegsdeutschland zurückkehrt: Realitätsnah und zugleich befremdlich beschreibt sie das Leben des Richard Kornitzer. Für ihren Roman "Landgericht" wurde Ursula Krechel jetzt mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet
Dummheit und kein Entkommen
Das gute, alte Rascheln beim Seitenblättern? Schluss damit, hat unser Literaturkolumnist Robin Detje beschlossen. Anlässlich der Frankfurter Buchmesse, die am 10. Oktober beginnt, hat er sich ein E-Book zugelegt. Zwei Wochen lang verschrieb er sich strenge Papierabstinenz – und führte darüber Tagebuch
Warum die Glotze es mit großer Literatur aufnehmen kann
Der klassische Roman hat einen mächtigen Konkurrenten: Neue Fernsehserien im Pay-TV sind oft so klug, komplex und schön wie große Literatur
„Es gibt einen Eros der Ideen“
Roger Willemsen spricht über sein neuestes Buch „Momentum“, über die Liebe und warum es dem Bestsellerautor leichter fällt, über Sex als über Gott zu reden
Warum die Literatur Krisen braucht
Banken machen Verluste, die Politik versucht, den Euro zu retten – und selbst die Buchbranche klagt über Verkaufsrückgänge. Doch für die Literatur ist die Krise auch eine Chance. Warum, das erklärt Julia Schoch in ihrer Kolumne.
Vom Wandel der Literaturkritik zur Literaturperformancekultur
Der Umgang mit der Literatur hat sich verändert. Politische Wahrheitssuche ist Geschichte, der Markt sorgt heute für die Sinndebatte. Anstatt zu lesen, pilgern wir allabendlich zu Festivals und Lesereihen. Und was macht die Literaturkritik? Gedanken zum Beginn der Leipziger Buchmesse.
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