Der CDU-Abgeordnete Klaus Josef Riegert war seit 1997 Mannschaftskapitän des FC Bundestag. Nach…

Es war einmal die Doktorwürde – Missetat Plagiat
Es war einmal die Doktorwürde, bis WikiPlag und Co kamen. Mit der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg kam der Stein ins Rollen. Mittlerweile gelangen immer mehr Personen ins Visir anonymer Plagiatsjäger, die sie der Kunst des Abschreibens entlarven.
Guttenberg wird seziert
Guttenberg war das Monster des Boulevard. Sat.1 lässt ihn jetzt auferstehen
Warum Merkels Entscheidung ein Fehler sein könnte
Letztlich war es kühler Machtinstinkt, weshalb Angela Merkel den Rücktritt ihrer Bildungsministerin akzeptierte. Doch die Entscheidung der Kanzlerin könnte sich als Fehler entpuppen
Die politische Bilanz der Bildungsministerin
Erst war der Titel weg, dann das Amt: Annette Schavan ist am Tag nach ihrer Rückkehr aus Südafrika wegen der Plagiatsaffäre als Bundesbildungsministerin zurückgetreten. Johanna Wanka, bisher Ministerin für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen, wird ihre Nachfolgerin. Fast acht Jahre lang gehörte Schavan dem Kabinett Merkel an – so lange wie kein Bildungsminister vor ihr. Eine Bilanz
Medienwelle zu stark für Schavan
In der aktuellen Mediendebatte zur Causa Schavan wird bereits der Vergleich zu Karl-Theodor zu Guttenberg und Christian Wulff gezogen. Aktuelle Zahlen, die das Medien-Forschungs-Institut Media Tenor vorlegen, zeigen, dass die Luft für die Ministerin immer dünner wird
Von den Medien in Watte gepackt
Während die mediale Skandalmaschinerie bei zu Guttenberg oder Brüderle noch lautstark ratterte, scheint sie bei Annette Schavan zu klemmen: So richtig will kein Journalist ihren Rücktritt fordern. Warum ist ihr Fall so anders?
„Schavan ist als Ministerin nicht mehr tragbar”
Annette Schavan ohne Doktortitel: Im Gespräch mit Cicero Online erkärt der Vorsitzende des Promovierendennetzwerkes „Thesis“ Dr. Norman Weiss, warum die Bundesbildungsministerin nun zurücktreten sollte und was sich in der Wissenschaft ändern muss
Gutachten geht von „Täuschungsabsicht“ aus
Der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf könnte über eine mögliche Aberkennung des Doktortitels von Annette Schavan entscheiden. Das Gutachten, auf dessen Grundlage entschieden werden soll, liegt Cicero Online bereits vor
Hat Merkel schon einen neuen Bildungsminister?
Die Universität Düsseldorf hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Dienstagabend den Doktortitel entzogen. Ihr Rücktritt dürfte damit unausweichlich sein. Wer könnte ihr im Amt nachfolgen? Ein Kommentar zur Niedersachsen-Wahl von Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke wird wieder aktuell
Die Ministerin und der Plagiatsvorwurf
Ausgerechnet die Bundesbildungsministerin könnte demnächst ihren Doktortitel verlieren: Die Uni Düsseldorf eröffnet ein Plagiatsverfahren gegen Annette Schavan. Was der CDU-Politikerin vorgeworfen wird - und was Wissenschaftler dazu sagen
An eine Rückkehr werde nicht gedacht
Ein Vortragssaal in den USA. 120 Zuhörer wollen Karl-Theodor zu Guttenberg, ehemaligen deutschen Verteidigungsminister, über die transatlantischen Beziehungen reden hören. Einige sind auch wegen der Gerüchte hier, Guttenberg plane ein Comeback
Die fragwürdige Promotion des Götz Aly
Der Politikwissenschaftler Götz Aly kämpft als Dozent der Freien Universität Berlin gegen Plagiate; und auch publizistisch jagt er die „kleinen Guttenbergs“. Dabei wäre seine eigene Doktorarbeit zu hinterfragen
Ekelhafte Gruppenpraxis
Es ist fast ein bisschen Schadenfreude, mit der die Medien gerade über Bundesbildungsministerin Annette Schavan herfallen. Dabei ist auch der Journalismus von einer unsäglichen Abschreiberitis befallen
Der Kampf um die richtige Entscheidung
Das Gutachten zur Doktorarbeit von Annette Schavan wurde an die Medien weitergegeben und die Heinrich-Heine-Universität von einem Medienansturm erfasst. Über den Versuch, ein verfahrenes Prozedere professionell zu Ende zu bringen
Wider den Promotionswahn
In Deutschland herrscht ein unsinniger Promotionsdruck. Dabei werden zu viele Abschlussarbeiten produziert, die ihr Druckerpapier nicht wert sind. Was helfen könnte? Weniger Doktoren und mehr Ritter. Ein Archivbeitrag anlässlich der Schavan-Debatte
Ist Annette Schavan politisch am Ende?
Annette Schavan und ihre Dissertation – nun spricht selbst ein Gutachter von Plagiat. Das ist äußerst unangenehm für die Bildungsministerin, gerade auch, weil sie sich in der Plagiatsaffäre um zu Guttenberg eindeutig positionierte. Läutet das Gutachten das Ende ihrer politischen Karriere ein?
In der Endlosschleife des Abschreibens
Das Land hat sich über Plagiats-Politiker echauffiert. Dabei ist die Wissenschaft selbst längst zum Abschreibbetrieb verkommen. Neues wird kaum erforscht, sondern vor allem das Alte immer wieder neu recycelt.
Schluss mit dem Empörungsreflex
Ausgerechnet die Bildungsministerin, die Hüterin der Wissenschaften, soll in ihrer Doktorarbeit plagiiert haben. Der Vorwurf ist im Raum und vor allem im Netz. Doch statt uns über Schavan zu empören, sollten wir aufpassen, nicht Maß und Mitte zu verlieren. Ein Kommentar
Wann ist ein Plagiat ein Plagiat?
Die Bundesbildungsministerin und Professorin Annette Schavan wird wegen ihrer Doktorarbeit angegriffen. Sie hat abgeschrieben - wenn auch nicht so schlimm wie Guttenberg.
Lektion verpennt, setzen, sechs
Zwölf Monate ist es her, da wurde durch Plagiate aus dem Doktor wieder ein einfacher Freiherr zu Guttenberg. Wie steht es heute um das Plagiat in Deutschland? Experten sind mit der Entwicklung unzufrieden und fordern Hilfe aus dem Bundestag
Der Märtyrer aus Oberfranken
Das politische Comeback Karl-Theodor zu Guttenbergs kann spätestens zwei Tage nach dem vollständigen Erscheinen seines Exkulpationsinterviews als vorerst gescheitert betrachtet werden. Der nächste Schritt nach Guttenbergscher Logik dürfte also nicht lange auf sich warten lassen
Guttenberg erpresst die CSU
Guttenbergs Comeback sei vor allem ein Signal an seine Partei, meint der Kommentator Hugo Müller-Vogg. Tatsächlich sieht es so aus, als könne die CSU ihren Baron jetzt gut gebrauchen
Ansichten eines Selbstbetrügers
CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im November: Karl-Theodor zu Guttenberg wollte sich geläutert geben, unverstellt, ehrlich. Dafür hat er sich zum Interview-Buch mit Giovanni di Lorenzo bereit erklärt. Nun präsentiert er aber wieder nur seine alte Geschichte vom unverstandenen Chaoten - anstatt endlich sein Plagiat zuzugeben. Ein Kommentar
„Guttenberg ist zu ungeduldig“
Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg drängt wieder auf die politische Bühne. Doch der Politikberater Michael Spreng sieht das Comeback im CICERO-ONLINE-Interview skeptisch. Was der Politstar im Exil dafür brauche, sei schonungslose Offenheit, einen Wahlkreis, und die Bereitschaft, wieder ganz klein anzufangen
Koch-Mehrin, im Geiste Kommunistin
Plagiatsgeschichten: Die trostlose Guttenberg-Farce wiederholt sich als Koch-Mehrin-Posse. Michael Naumann über die standhafte Europapolitikikerin Koch-Mehrin und die Beweggründe ihres Starrsinns.
Deutschlands Elite im Visier der Plagiatspolizei
Ob zu Guttenberg, die Stoiber Tochter oder jüngst Koch-Mehrin. Reihenweise werden dem bürgerlichen Lager nahestehende Personen überführt. Doch die einseitige politische Ausrichtung der Plagiatsjäger ist offenkundig und ihre Anonymität steht im Widerspruch zu einer offenen Gesellschaft.
Silvana, Karl Theodor und die Tochter Stoibers
Drei Sprösslinge gutbürgerlicher Familien haben ihre Dissertationen mit Plagiaten verziert. Was, so mögen wir uns fragen, hat sie nur in ihren Rechtsbruch getrieben? Auf jeden Fall haben sie sich der schönsten Zeit ihres Lebens beraubt, meint Cicero Chefredakteur Michael Naumann.
Politische Ikone vs. gute Argumente
Erste Dellen, so sagten die Meinungsforscher, seien erkennbar. Trotzdem: die heftigsten Vorwürfe schienen an Karl-Theodor zu Guttenberg abzuprallen. Wie machte er das bloß? Warum konnte er selbst den Rücktritt noch wie von einem anderen Stern inszenieren?
Aufruf zur Entrümpelung der Wissenschaft
Angela Merkel wollte mit ihrem Spruch vom „wissenschaftlichen Mitarbeiter“ in der Guttenberg-Affäre die Wogen glätten. Sie erreichte aber das Gegenteil. 65.000 Wissenschaftler und Unterstützer haben einen Offenen Brief an sie unterzeichnet. Um zu Guttenberg geht es dabei nur noch am Rande.
Zu Guttenberg eignet sich nicht zum Märtyrer – aber er wird uns fehlen
Seine Verehrer stricken schon an den Legenden um den Rücktritt des Verteidigungsministers. CSU-Chef Seehofer droht der Schwesterpartei CDU. Die Faszination für zu Guttenberg hat gute Gründe, aber gescheitert ist er nicht am deutschen Hang zum Mittelmaß, sondern nur an sich selbst.
Ende eines Überfliegers
Karl-Theodor zu Guttenberg ist als Verteidigungsminister zurückgetreten. Der CSU-Politiker konnte dem Druck in der Partei, in der Wissenschaft und in der Bundeswehr nicht mehr standhalten. Ein großes politisches Talent ist über seine Eitelkeit, seinen Ehrgeiz und den laxen Umgang mit der Wahrheit gestürzt. Ein Kommentar
„Im Berlusconi-Land wäre Guttenberg Minister geblieben“
CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im März: Die Rücktrittserklärung zu Guttenbergs war ein demütig inszeniertes, glanzvolles Beispiel anrührender Selbstbemitleidung, ergänzt durch eine abermalige Weigerung sich in aller Öffentlichkeit des Plagiierens schuldig zu bekennen.
Guttenberg muss gehen
Ein Rückzug zu Guttenbergs wäre die logische Folge eines desaströsen Krisenmanagements. Zu Guttenberg wird sich an seinen eigenen Wertvorstellungen messen lassen müssen.
Der Minister muss bleiben
Träte Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg zurück, würde die deutsche Politik einen fähigen, vor allem aber beliebten Politiker verlieren. Das kann sie sich nicht leisten.
Ein Getriebener versucht die Flucht nach vorne
Karl-Theodor zu Guttenberg verzichtet dauerhaft auf seinen Doktortitel. Ob das reicht, um sich im Amt zu halten, wird sich zeigen. Zunächst hat sich der Verteidigungsminister politisch etwas Luft verschafft. Er muss in seinem Amt beweisen, dass er kein Hallodri ist, der immer nur den leichtesten Weg geht. Ein Kommentar.
Guttenberg im Netz der Schwarmintelligenz
Die Plagiats-Debatte um die Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg wird zunehmend im Internet ausgetragen. Zentrum der Diskussion bildet das sogenannte „GuttenPlag Wiki“, das Plagiat-verdächtige Fundstellen zusammenführt. Was hinter diesem Netzwerk steckt und welche Folgen es für den Verteidigungsminister haben kann, berichtet Cicero Online.
Die Fußnote an und für sich. Eine kleine Anmerkung
Guttenberg ist nicht allein. Abgeschrieben wurde überall und zu jeder Zeit - und meistens ohne Fußnote. Der Minister steht in der deutschen akademischen Tradition, in der die Fußnote zwar unersetzlich, aber zugleich völlig überflüssig ist, schreibt Michael Naumann. Eine kleine Anmerkung zur Plagiatsdebatte dieser Tage.
„Ein ziemlich eindeutiges Plagiat“
Verteidigungsminister zu Guttenberg macht einfach seinen Job. Den Vorwurf, seine Doktorarbeit sei ein Plagiat, nennt er abstrus – und schweigt sich weiter aus. Doch mit jedem Tag finden Professoren, Journalisten und Kritiker aus dem Internet weitere Stellen, an denen der damals sehr beschäftigte zu Guttenberg abgekupfert haben soll.
|
| ||
wissenschaftliche Plagiate
Es muss einmal ein großes Lob auf die fortschrittlichste aller Wissenschaften ausgebracht werden : die Medizin. Während in früheren Zeiten in der Regel wichtige Denker und Wissenschaftler bereits gestorben waren als man ihre Leistungen würdigen konnte, ist die heutige Lebenserwartung so hoch, dass unsere heutigen geistigen Vorbilder und Führer ihre wissenschaftlichen Meriten in der Regel überleben.
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Frage des Tages
Thema der Woche













































