Die EU-Kommission ist in der Defensive. Nach der umstrittenen Konzessionsrichtlinie zum Wasser…

Die Dauerbaustelle Energiewende
Bis Ende 2022 soll der letzte Atommeiler vom Netz gehen. Doch das Projekt Energiewende beginnt zu zerfleddern und birgt nicht zuletzt zahlreiche Tücken
Ein Grab für die strahlende Altlast
Heute könnten Bund und Länder einen Kompromiss beschließen, wie ein Endlager für den radioaktiven Müll gefunden werden kann. Wie lässt sich das strahlende Material für Millionen Jahre sichern?
Mythen in der energiepolitischen Debatte
Keinem wichtigen Vorhaben dichten Lobbyisten so viel an wie der Energiewende: Sie kommt überstürzt! Macht uns arm! Zerstört die deutsche Industrie! Reißt uns ins dunkle Chaos! Höchste Zeit, mit den Mythen über ein gutes Projekt aufzuräumen
„Die Hauptlast trägt der private Endverbraucher“
Der ehemalige Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, kritisiert politische Augenwischerei bei der Energiewende – und prognostiziert weitersteigende Strompreise
Schwarze Magie für Partialinteressen
In der Energiewende geht es um große Politik und viel Geld. Ein ideales Pflaster für Lobbyisten, die zwischen Imagepolitur und Geldgier auch mal den guten Ton liegen lassen
„...dann geht das Licht aus”
Das Schreckensszenario, erschaffen von Baden-Württembergs ehemaligem Ministerpräsidenten Hans Filbinger, überlebte bisher jede Phase der Energiepolitik. Heute, nach 38 Jahren, ist es so realistisch wie nie
Die CDU sitzt in der Ethik-Falle
Mit äußerstem moralischen Rigorismus hat Merkels einst die Atomwende vollzogen. Seitdem gilt: Wer noch Nuklearbefürworter ist, gilt als unethisch. Doch nun droht sich die Moralkeule gegen die CDU selbst zu richten
Geht Altmaier auf Stimmenfang?
Seit der Bundesumweltminister angekündigt hat, Strompreiserhöhungen begrenzen zu wollen, melden sich politische Konkurrenten mit eigenen Vorschlägen zu Wort. Wird der Strompreis zum Wahlkampfthema?
Merkels Energiewender
Peter Altmaier ist unterwegs im Dienste der Kanzlerin. Um das vielleicht wichtigste Projekt ihrer Amtszeit zum Erfolg zu führen, muss der Minister Menschen vernetzen und Energien bündeln
„Die Summe ergibt kein Ganzes”
Hildegard Müller ist Mitglied des Präsidiums des Bundesverbands für Energie- und Wasserwirtschaft. Im Interview erklärt die ehemalige Merkel-Vertraute, was passieren muss, damit die Energiewende gelingt
...warum wir keine Energiewende brauchen
Anfang 2013: Ganz Deutschland will die Energiewende. Ganz Deutschland? Nein! Cicero Online liefert 20 Gründe, warum wir die Energiewende nicht brauchen
Das Lobbychaos
Die Energiewende? Kommt überstürzt! Macht uns arm! Zerstört die Industrie! Über kein Projekt verbreiten Lobbyisten so viele Mythen. Was dran ist, beleuchtet Cicero in der Februarausgabe
Brandenburg träumt vom schwarzen Gold
Energiewende? Weg vom Öl? Von wegen. Auf einem Brandenburger Feld wird nach Erdöl gebohrt. Zwei Männer treiben die Suche nach dem Rohstoff voran
„In der Politik erlebe ich viel Naivität”
Der Chemiker Robert Schlögl will mit Spitzenforschung das deutsche Energieproblem lösen
...an dem der Blackout kommt
Rund um den Jahreswechsel blickt Cicero Online nach vorne und entwirft Szenarien für das Jahr 2013, die auf den ersten Blick unrealistisch wirken und doch einen Kern von Wahrheit in sich bergen.
München kurz vor der Bundestagswahl 2013: Ein massiver Stromausfall legt die Metropolregion lahm. Wie reagiert der Umweltminister, wie Schwarz-Gelb?
Der Endlager-Experte der Kanzlerin rechnet ab
Michael Sailer ist Merkels Mann fürs Atomklo. Für die Regierung bearbeitet der Experte die Endlagerfrage. Aber die Sache stockt
Globales Verhandeln reicht nicht aus
Die Energiewende steht vor dem Scheitern, schimpfen die einen. Das ist „leicht gesagt“ - die Mittwochskolumne
Lärm statt kluger Politik
Wenn es darum geht, dem politischen Gegner eins auszuwischen, sind alle dabei. Übel wird es bei den Stromrabatten: Statt im Sinne der Verbraucher zu handeln und so die Stromrechnungen moderat zu halten, nutzen die Parteien das Thema für effektheischenden Streit im Vorwahlkampf
Was kann der Weltklimagipfel noch erreichen?
1992 wurde in Rio das hehre Ziel formuliert, den gefährlichen Klimawandel zu verhindern. 20 Jahre später ist die Bilanz ernüchternd
Vom ewigen Traum eines erneuerbaren Europa
Europäisch koordiniert, wäre die Energiewende schneller und günstiger zu erreichen. Doch die große Idee will bis heute nicht zünden, denn verschiedene Interessen der Mitgliedsstaaten verhindern eine europäische Lösung
Der Energiewender
Bernhard Lorentz mischt die Stifterszene auf. Als Chef von Mercator macht er keinen Hehl daraus, den politischen Diskurs mitzuprägen. Dabei sind Stiftungen darauf bedacht, sich im Hintergrund zu halten. Über einen Menschen, der gegen den Strich bürstet
Wird aus 17 Energiewenden nun eine?
Bund und Länder debattierten im Kanzleramt über den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wer vertrat welche Position und was kam dabei heraus?
Mehr Beteiligung wagen
Wieder steht ein Gipfel zur Energiewende bei der Bundeskanzlerin an. Die Politik sucht fieberhaft nach einem Masterplan zur Umsetzung des Jahrhundertprojekts. Doch die Energiewende braucht mehr als politische Koordination. Erhebliche Konflikte drohen, wenn Bürger nicht neu, anders und besser beteiligt werden
Wie kann der Strom bezahlbar bleiben?
Die Erneuerbare-Energien-Umlage steigt. Das kostet die Verbraucher viel Geld. Strategien, den Preis zu stabilisieren, gibt es viele. Nicht jeder Vorschlag ist aber auch umsetzbar.
Das falsche Spiel mit der „Energiearmut“
Der Strompreis steigt und steigt – und plötzlich entdeckt die schwarz-gelbe Koalition ihr Herz für die davon besonders betroffenen Armen. Dahinter aber steckt ein zynisches, gleichwohl mustergültiges Doppelspiel von Energielobby und Regierungshandeln
Altmaiers widersinniges Weitermarschieren
Menschen wollen konsistent erscheinen, deswegen gehen sie lieber schnurstracks in den Abgrund, als die Lage neu zu überdenken. Ebenso Bundesumweltminister Peter Altmaier: Hat er sich auf dem Weg zur Energiewende verrannt?
Der Kampf um das 17. Bundesland
Es geht um die zukünftige Energieversorgung und ein gigantisches Ölvorkommen, an dem jeder beteiligt sein möchte: Im Pazifik tobt ein Kampf um die Rohstoffressourcen in der Tiefsee. Spät eingestiegen, droht Berlin bereits jetzt den Anschluss zu verlieren
Ein Treppenwitz namens Grünen-Partei
Die Grünen nennen sich Programmpartei, doch was sich in ihren Reihen derzeit abspielt, ist eine Farce. Statt Sach- gibt es Personalpolitik. Wahlen wird man so aber nicht gewinnen können.
Altmaiers taktische Machtspielchen
Der Atomausstieg kommt – doch wohin mit dem radioaktiven Müll? Hinter den politischen Kulissen tobt ein Machtkampf: Bundesumweltminister Altmaier will die Endlagersuche einem neuen Bundesamt übertragen. Grünenpolitikerin Sylvia Kotting-Uhl hält das für „fahrlässig“. In einem Gastbeitrag für Cicero Online wirft sie ihm Taktiererei vor
Wird die Energiewende zerrieben?
Die Energiewende ist ein ambitioniertes Projekt. Ob alle Teilziele erreichbar sind, bezweifelt selbst der Umweltminister. Wie ist das zu bewerten?
Was taugt das Abschlussprotokoll?
„Die Zukunft, die wir wollen“ steht über der Deklaration des Nachhaltigkeitsgipfels. Wird Rio dem hohen Anspruch gerecht?
„Solarenergie sollte nicht weiter ausgebaut werden“
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt fordert einen umgehenden Stopp der Solarförderung. Die Politik müsse stärkere Prioritäten bei der Energie setzen, andernfalls drohe ein Risiko der Versorgungssicherheit in Deutschland, sagt er im Cicero-Online-Interview.
Wie die Angst vor hohen Strompreisen geschürt wird
Die Mehrheit der Deutschen würde die Energiewende lieber verschieben als höhere Strompreise zu zahlen. Doch die Angst wird genährt von Lobbyinteressen. Die Kostendebatte ist nicht nur in wesentlichen Teilen fehlerhaft, sondern auch gefährlich
Mehr Planwirtschaft wagen
Rösler und Gauck haben bei der Energiewende vor zu viel „Planwirtschaft“ gewarnt, dabei braucht Deutschland genau das: mehr Staat, mehr Planung. Wer den Märkten jetzt noch vertraut, handelt grob fahrlässig
Wie die Regierung die Energiewende schön redet
Die Energiewende ist genau ein Jahr alt, doch man müsste eher sagen, dass sie noch nicht einmal richtig geboren ist. Schwarz-Gelb feiert seinen Nicht-Erfolg trotzdem schon mal – und FDP-Wirtschaftsminister Rösler will die Reform schaffen: mit weniger Fördermitteln, weniger Staat und noch weniger Ideen. Ein Kommentar
Was erwartet Umweltminister Altmaier?
Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird beim Energiegipfel diskutiert. Welche Herausforderungen muss die Politik bewältigen?
Was muss Merkels Kabinett jetzt anpacken?
Koalition und Kabinett stehen vor einem Berg von Aufgaben. Viel Zeit bleibt zur Lösung nicht. Was ist noch zu bewältigen?
„Öko ist mehr, als nur Joghurtbecher zu sortieren“
Die Piraten haben „null Bock auf Öko“ und würden die Umweltbewegung gefährden, schrieb Vera Gaserow jüngst in einem Kommentar. Stimmt nicht, entgegnet der Berliner Umweltpolitiker Philipp Magalski in einem Beitrag für CICERO ONLINE. Grüne Themen hätten bei den Piraten den gleichen Stellenwert wie die Freiheitsagenda der Partei
Der Stecker-Champion
Er machte fremden Menschen im Fußballstadion gerne Geschenke: Walter Mennekes. Bei einem FC Bayern-Spiel ging der Chef des gleichnamigen Herstellers von Industriesteckern auf den VW-Chef zu und überreichte ihm den Prototyp eines Ladesteckers für Elektroautos. Zu Besuch bei einem Weltmarktführer
Wann wird es ein Atomendlager geben?
Das Spitzentreffen zur Atommüll-Endlagerung ist am Dienstagabend ohne Ergebnis geblieben. Dennoch soll eine Einigung kurz bevor stehen. Welche Chancen haben die Gespräche darüber?
Hauptfigur im RWE-Intrigenspiel
Er soll bei RWE die Energiewende einleiten, weg vom Image des schmutzigen Kohle- und Atomkonzerns. Der stille Niederländer Peter Terium ersetzt Mitte 2012 den polternden Atommanager Jürgen Großmann. Umweltverbände bleiben skeptisch
Vor moralischer Überheblichkeit und Angst sei gewarnt
Wir Deutschen möchten so gerne die Welt retten. Wir fürchten radioaktive Strahlen, auch wenn sie weit weg sind. Wir schreiben uns Bio auf die Stirn und rufen nach der Energiewende. Doch angesichts von so viel moralischer Überlegenheit ist Vorsicht geboten. Für eine zukunftsweisende Politik ist das zu wenig. Eine Polemik
Norbert Röttgens Fehleinschätzungen zum Atomausstieg
Was denkt die deutsche Bevölkerung wirklich über Atomkraft? Umweltminister Norbert Röttgen pickt sich die Umfrageergebnisse heraus, mit denen er seine Politik legitimieren kann
Angela Merkel und die Atompartei CDU
Vor einem Jahr explodierte das Atomkraftwerk im japanischen Fukushima und in Deutschland vollzogen CDU und CSU eine der spektakulärsten politischen Kehrtwenden in der Geschichte des Landes. Wirklich erklären können Merkel und ihre Partei dieses riskante Manöver bis heute nicht, bislang scheint es ihnen nicht zu schaden, doch das kann sich ändern
Was geschah am 11. März 2011?
Ein Jahr ist es her, seit das Erdbeben und der Tsunami Japan in seinen Grundfesten erschütterte. Eine Dokumentation über die Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima soll nun zeigen, was tatsächlich geschah.
Die Politik ist dem Ausstieg nicht gewachsen
Nach dem Reaktorunglück von Fukushima war angeblich sogar die Kanzlerin bekehrt: Der Atomausstieg wurde zur Frage von Ethik und Gewissen. Aber die Politik zeigt sich dem Projekt nicht gewachsen
Von den Griechen lernen, heißt Sparen lernen
Die Deutschen sollten sich ein Vorbild nehmen an den Griechen. Beim Sparen liegt Griechenland nämlich vor allen anderen Europäern auf dem ersten Platz – beim Energiesparen
Netzbetreiber vorm Finanzinfarkt
Nicht nur kolossale Finanzleistungen wären nötig, um den Ausbau der Stromnetze zukunftgerecht zu schaffen. Auch die Koordination ist eine Querschnittsaufgabe. Die Politik gibt diese Verantwortung gerne ab. Wie die Energiewende in der deutschen Provinz gelingen soll und warum kleine Betreiberunternehmen vor dieser Aufgabe kapitulieren müssen
Empörungsrituale der Solarbranche
Nie war Solartechnik billiger, nie war Solarstrom günstiger zu erzeugen, nie war die Technologie so nah an der Marktreife. Energie- und klimapolitisch ist das ein Erfolg. Die Subventionen haben ihr Ziel erreicht, doch nun ist an der Zeit, den Solarstrommarkt in die Freiheit zu entlassen
Scheitert die Energiewende?
Vor einem Jahr, nach dem Supergau in Fukushima, beschloss Deutschland aus der Atomenergie auszusteigen und zukünftig auf erneuerbare Energien zu setzen. In zehn Jahren soll das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden. Doch die Herausforderungen sind gewaltig und die Politik scheint überfordert
„Klimadebatte von Angst bestimmt“
Mit seinem Buch „Die Kalte Sonne“ hat der scheidende Vorstand der RWE Innogy, Fritz Vahrenholt, die Klimadebatte in Deutschland erneut angeheizt. Mit CICERO ONLINE spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator über Sonnenzyklen, Fehler des Weltklimarates und Chinas Rolle in der Klimadebatte
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