Wie kann man die Eurokrise eindämmen, ohne dass es noch mehr kostet? Und wie kann man die …

Der Kampf ums Rote Rathaus
Am 18. September 2011 werden die Hauptstädter an die Wahlurnen gebeten. Es geht um den Einzug ins Berliner Rathaus. Um die Frage, ob Klaus Wowereit Bürgermeister von Berlin bleibt. Und darum, was aus Renate Künast wird. Vor allem aber wollen die Wähler wissen, mit wem die SPD koalieren will - und wird.
Hat Wowereit gewulfft?
Klaus Wowereit steht wegen seiner Reisen in der Kritik: Am Dienstag räumte der SPD-Politiker ein, mit einem Privatjet des ehemaligen Bahn-Chefs Heinz Dürr mehrmals nach London geflogen zu sein. Demnach reiste er in den Jahren 2002 und 2003 zu einer Veranstaltung des Berliner Capital Club. Holt ihn jetzt die Vergangenheit ein?
zum ArtikelDer heimliche Parteivorsitzende
Christopher Lauer ist der populärste und intern umstrittenste Politiker der Piratenpartei. Er hat Ambitionen auf Führungspositionen und da gehört er auch hin - wenn ihn die eigene Partei denn lässt. Porträt eines Zurückgehaltenen
zum ArtikelBerliner Koalition ohne Ideen
Reich und sexy soll Berlin jetzt werden, so haben es die Koalitionspartner verkündet. Viel erwarten dürfen die Berliner von dieser Landesregierung aber nicht. Der Koalitionsvertrag ist ein Dokument der Ideen- und Konzeptlosigkeit, findet Christoph Seils
zum ArtikelScherbengericht bei den Berliner Grünen
Wahlziel verfehlt. Regierungsbeteiligung vergeigt. Parlaments-Fraktion gespalten. Alte Lagerkämpfe, frisch auf dem Tisch - zwei Monate nach der Abgeordnetenhauswahl katapultieren sich die Berliner Grünen in ihre tiefste Krise. Für die Bundespartei könnte der Richtungsstreit heilsame Lektion sein
zum ArtikelWie will Berlin reich und sexy werden?
Frage des Tages: Berlin wird Rot-Schwarz. Die künftigen Koalitionspartner haben sich trotz vieler Knackpunkte geeinigt. Nachdem ein rot-grünes Bündnis an den höchst umstrittenen drei Kilometern Stadtautobahn gescheitert war, übernehmen jetzt Klaus Wowereit (SPD) und Frank Henkel (CDU). Zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen erklärten die beiden, Berlin solle nun reicher und sexier werden.
zum ArtikelWählermagnet Steinbrück?
Die Adelung durch Helmut Schmidt bringt dem gefühlten Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück kaum Wählerzuspruch.
zum ArtikelKultiviert unter Banausen
Porträt über Monika Grütters. Die Vize-Chefin der Hauptstadt-CDU kann auch zubeißen und ärgert sich über die Verweigerung des kulturellen Angebots durch Berlins Politikelite.
zum ArtikelBereit zum Mitmachen, aber wie?
Zur Schuldenkrise der EU? Kein Wort. Afghanistan-Einsatz? Sozialpolitik? Die Piraten haben noch kein wirkliches Konzept für ihre bundespolitischen Ambitionen. Die aber sind vorhanden. Das machen sie nach der Wahl in Berlin unmissverständlich klar.
zum ArtikelBerlin ist ein Warnschuss
Leichter geht kaum. Einfacher als Schwarz-Gelb kann es eine Regierung ihren Gegnern kaum machen, sie aus dem Amt zu jagen. Doch Berlin zeigt, auch dümmer geht kaum. Rot-Grün schafft es, die sichersten Vorlagen zu verstolpern. Das provoziert auch im Bund manch alte Reflexe – vorwärts in eine unverarbeitete rot-grüne Vergangenheit.
zum ArtikelNeue politische Kraft im Parteienspektrum?
Muss die deutsche Politik auf Dauer mit den Piraten rechnen? Die Chancen stehen nicht schlecht, berichtet Manfred Güllner, Chef des Umfrageinstituts Forsa, in seiner wöchentlichen Kolumne
zum ArtikelWie stehen die Chancen für Rot-Schwarz?
Frage des Tages: Eine Wunschehe ist Rot-Schwarz für die SPD nicht. Dafür war sie zu lange Juniorpartner der CDU. Dennoch sind die Hürden für ein solches Bündnis nicht unüberwindbar.
zum ArtikelRot-Grün stolpert über Autobahn
Kurz nach dem Beginn der Verhandlungen ist die rot-grüne Koalition in Berlin schon wieder geplatzt. Der Grund: Die Grünen stemmten sich gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100. Kommt jetzt die Paprika-Koalition?
zum ArtikelLieber links bleiben
Frage des Tages: Die SPD in Berlin hätte in einer Koalition mit der CDU in wichtigen Punkten weniger Kompromisse eingehen müssen als mit den Grünen. Warum wurde Rot-Schwarz trotzdem nicht verwirklicht?
zum ArtikelBereit zu regieren, aber auch vorbereitet?
Das Berliner Wahlergebnis ist der vorläufige Schluss- und Höhepunkt einer schon länger anhaltenden Wählerwanderung. Es markiert einen Wandel der politischen Grundstimmung eines Volkes, das sich ausverkauft und ausgeliefert fühlt. SPD und Grüne sind bereit zu regieren, aber sind sie auch vorbereitet?
zum ArtikelBekannte Muster und Berliner Besonderheiten
Betrachtet man den Ost- und West-Teil Berlins, dann zeigen sich auch mehr als zwei Jahrzehnte nach der Vereinigung der Stadt deutliche Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Ost und West. Forsa-Chef Manfred Güllner hat die Zahlen.
zum ArtikelTotengräber der Demokratie
„Vertraue keinem Plakat – informiere dich“ war einer der Piraten-Slogans im Berliner Wahlkampf. Wer aber eine Außenseiterpartei wählt, nur weil er glaubt, dem politischen Establishment damit einen Tort antun zu können, schaufelt der Demokratie ihr eigenes Grab.
zum ArtikelWer sind die Piraten?
Frage des Tages: Die Piraten kommen ins Berliner Abgeordnetenhaus. Zeit, zu fragen was sie wollen und woran sie eventuell scheitern könnten.
zum ArtikelPiraten im Parlament
Die Piratenpartei zieht mit einem eindrucksvollen Ergebnis ins Berliner Landesparlament ein. Was sind die Ursachen dieses Erfolgs und welche Folgen hat er für die weitere Entwicklung der jungen Partei?
zum ArtikelHöhenflug, Hybris und eine gefühlte Niederlage
Die Grünen haben seit fast vier Jahren keine Wahl mehr verloren und auch bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin deutlich zugelegt. Trotzdem ist die Partei nun enttäuscht. Das liegt vor allem daran, dass den Grünen ihre kühnen Machtphantasien zu Kopf gestiegen sind.
zum ArtikelIm Kern beschädigt
Frage des Tages: Die Berliner FDP hat versucht, sich mit europakritischen Parolen gegen Griechenland zu retten – ohne Erfolg. Ist der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler jetzt beschädigt?
zum ArtikelWowereit auf Lebenszeit
Berlin hat gewählt. Wowereit wird weitere fünf Jahre Berlin regieren. Renate Künast ist geschlagen und wird in die Bundespolitik zurückkehren. Derweil entern die Piraten zum ersten Mal ein Landesparlament. Ein Kommentar
zum ArtikelWie tickt Berlin?
Frage des Tages: Berlin wurde herumgeschubst und geteilt. Dennoch war es früher leichter, sie zu verstehen. Heute sind drei von vier Berlinern Zugezogene – und die benehmen sich wie Alteingesessene.
zum ArtikelIch, eine enttäuschte Nichtwählerin
Das Wahlrecht bevorzugt Reiche und Sesshafte und schließt Hunderttausende umherziehende Deutsche von der demokratischen Willensbildung aus. Die Drei-Monats-Sperren sind eine moderne Form des Zensuswahlrechts. Weg damit! Ein Kommentar
zum ArtikelWer will schon den Berliner regieren?
Der Berliner ist ein seltsamer, schräger Typ - seine Stadt ein armes und widersprüchliches Pflaster. Gerne Regieren tut diese Stadt kaum jemand. Nur ein Unikat wie Klaus Wowereit kann dabei Freude haben - und eine Wahl gewinnen
zum ArtikelDas stornierte Duell
Sattgrün gegen dunkelrot, Frau gegen Mann – die Berliner Wahl hätte ein spannendes Duell werden können über die Zukunftskonzepte einer Gesellschaft im Umbruch. Doch die Kontrahenten Künast und Wowereit haben die Herausforderung nur halbherzig angenommen. Und auch die Kampfrichter, die Wähler der Hauptstadt, wollen es offenbar lieber kuschelig und haben den Zweikampf storniert.
zum ArtikelEtwas mehr Pathos, bitte
Während Berlin einst Zankapfel der Weltpolitik war, ist in der Stadt heute nur noch langweiliges Durchwursteln angesagt. CICERO-Kolumnist Gunter Hofmann wünscht wieder etwas mehr Bundespolitik, etwas mehr Weltblick im täglichen Klein-Klein des Lokalen.
zum ArtikelDie Piraten und die digitale Spaltung der Gesellschaft
Erstmals könnte die Piratenpartei am kommenden Sonntag in Berlin in ein deutsches Landesparlament einziehen. Es wäre politisch fatal, dies nur als Protestphänomen abzutun. Hier zeigt sich vielmehr, welche politische Dynamik die digitale Revolution, das Internet und die sozialen Netzwerken in sich bergen. Die etablierte Politik tut sich damit extrem schwer.
zum ArtikelEndlich, Weihnachten steht vor der Tür
Nachdem der Sommer dieses Jahr ausgefallen ist und zumindest in Berlin erfahrungsgemäß nahtlos in den Winter übergeht, ist es vom Einzelhandel nur konsequent, Anfang September bereits Christstollen und Lebkuchen anzubieten. Vielleicht ließe sich mit einer längeren Vorweihnachtszeit die Hauptstadt in einen attraktiveren Wirtschaftsstandort verwandeln.
zum ArtikelMündig für eine Woche
In zwei Wochen wählt Berlin einen neuen Senat, doch rund eine halbe Million Migranten sind davon ausgeschlossen. In der bislang größten Kampagne der deutschen Geschichte dürfen sie erstmals selbst mitwählen, symbolisch. Die Initiatoren fordern das Wahlrecht auch für Ausländer.
zum Artikel„Die Kinder müssen sich von ihrem Milieu emanzipieren“
In Berlin droht nach Ansicht des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky in zehn Jahren eine ähnliche soziale Entwicklung wie in London, wenn es in der Integrationspolitik keine deutlichen Fortschritte mehr gibt. Im Interview mit CICERO ONLINE räumt der SPD-Politiker zudem ein, sich bei dem Buchautoren Thilo Sarrazin bedankt zu haben.
zum ArtikelFrank Henkels aussichtsloser Kampf
Ein Verlierer der Berliner Wahlen in zwei Wochen steht bereits fest: der CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel. Dabei waren die Voraussetzungen für den christdemokratischen Wahlkampf einst gar nicht so schlecht.
zum ArtikelEntern oder Kentern?
Bei der letzten Bundestagswahl war die Piratenpartei noch gefeierter Newcomer. Einige sahen in ihr schon eine „digitale Volkspartei“ wachsen. Auf den Senkrechtstart folgten Zoff und Flaute. Nun wird die Berliner Abgeordnetenhauswahl zum Lackmustest für die Zukunftsfähigkeit der Piraten.
zum ArtikelWowereit steht für Großstadtflair
Klaus Wowereit ist seit zehn Jahren Berlins Regierender Bürgermeister. Dabei ist die sozialdemokratische Wählerbasis erodiert, die Bundespartei schwächelt. Wie konnte sich in Berlin trotzdem so lange ein Sozialdemokrat halten?
zum ArtikelBerliner Wahlkampf der Plattitüden
In sechs Wochen wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Doch während der Wahlkampf ohne jeden Höhepunkt vor sich hin plätschert und von den Laternenpfählen der Stadt die üblichen Plattitüden verbreitet werden, weigern sich die Parteien kollektiv, eine ziemlich wichtige Frage zu beantworten. Von Schrippen, Croissants und Wahlkampf als Zumutung.
zum ArtikelRenate Künast und die grüne Anti-Performance
Sie ist das Fräulein Dagegen: Renate Künast. An Chuzpe fehlt es ihr nicht – dafür aber an Bürgernähe. An welche Strohhalme sich die grüne Spitzenkandidatin im Kampf um das Berliner Bürgermeisteramt klammert und was sie mit Popeye gemein hat. Ein Porträt
zum ArtikelKlaus Wowereit und die K-Frage
Hinter den Kulissen streitet die SPD schon jetzt über ihren Kanzlerkandidaten 2013. Ein Sozialdemokrat aber, der auch gerne irgendwann einmal in die Bundespolitik wechseln würde, spielt dabei keine Rolle mehr.
zum ArtikelRenate Künast und das Berlin-Dilemma
Eigentlich wollten die Grünen ihren bundesweiten Höhenflug im Superwahljahr im September in Berlin krönen. Doch plötzlich schwächelt Renate Künast, die unbedingt Regierende Bürgermeisterin in der Hauptstadt werden will.
zum Artikel|
| ||
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Frage des Tages
Thema der Woche
Die Mai-Ausgabe jetzt am Kiosk
Moral-Standort Deutschland
Republik der Rechthaber
Ziemlich beste Feinde
Das FDP-Fernduell Lindner gegen Rösler











































