Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

Der Countdown zur US-Wahl
Die USA stehen vor der Wahl. Bekommt Barack Obama eine zweite Amtszeit oder übernimmt der republikanische Herausforderer Mitt Romney die Geschicke der Weltmacht? Cicero Online-Korrespondent Malte Lehming wirft bis zum 6. November täglich einen Blick auf die wichtigen Ereignisse und abseitigen Geschichten dieses Wahlkampfes
Obama droht mit dem Abgrund
Auf seiner gestrigen Pressekonferenz – der ersten seit seiner Wiederwahl – gab sich Barack Obama kämpferisch und zugleich „offen für neue Ideen“. Er will eine maßvolle Steuererhöhung für Reiche durchsetzen. Doch das ist für die Republikaner ein rotes Tuch. Die Macht muss neu justiert werden
Wie gut, dass es Mitt Romney gab
Mitt Romney hat die Wahl nicht umsonst verloren. Die politischen Pläne der Republikaner waren teilweise absurd. Richtig allerdings war ein Teil der Rhetorik
Die Republikaner stehen vor einem Scherbenhaufen
Der Sieg der Demokraten zementiert ein neues Bild von Amerika: multiethnisch, anti-dogmatisch, solidarisch, tolerant. Für die Republikaner dagegen beginnt eine schwere Zeit
Das Orakel hat bereits gesprochen
Morgen ist Wahltag. Die Entscheidung naht. Malte Lehming zieht er eine Bilanz zum Kampf der Präsidentschaftskandidaten und verrät, wer laut Orakel die Wahl gewinnt
Wie die Sehnsucht nach Eintracht die Zwietracht erzeugt
Obama ruiniere Amerika, knicke vor den Feinden der Freiheit ein. So tönt es von rechts. Romney sei eine Marionette des Kapitals, ein kaltherziger Sozialdarwinist. So tönt es von links. Der Wahlkampf in den USA ist längst zur Negativkampagne verkommen
Die Kunst des Führens
Das globale Mächtegleichgewicht verändert sich in bislang ungekannter Geschwindigkeit. Welche Antworten hat die einzige Weltmacht auf die komplexen Herausforderungen?
Ein tief gespaltenes Land? Von wegen!
Es ist ein Klischee, das deutsche Medien immer wieder kolportieren: die USA seien zerrissen – und das zeige sich in den politischen Blöcken der Demokraten und Republikaner. Unser Washington-Korrespondent widerspricht
Nach Romney kommt Bush
Mitt Romney könnte die Wahl am kommenden Dienstag für sich entscheiden. Aber was, wenn nicht? Wer soll dann die Republikaner führen? Einen gäbe es: Jeb Bush, der jüngere Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush
Wird Obama ein Präsident ohne Mehrheit?
Bei der Präsidentschaftswahl 2000 verlor Al Gore gegen George W. Bush, obwohl Gore die Stimmenmehrheit der Amerikaner hinter sich hatte. Ihm fehlte jedoch die Mehrheit der Wahlmänner. Nun könnte sich die Geschichte wiederholen, diesmal jedoch anders herum, zugunsten der Demokraten
Der europäische Wahnsinn in Amerika
Um über die Präsidentschaftswahl in den USA zu berichten, wurde unser Autor Malte Lehming nach Amerika geschickt – wo ihn seitenlange Visumsanträge, nicht enden wollende Anmeldungsprozedere und ein mehr und mehr europäisch werdendes Amerika erwartete, kurz: der alltägliche Bürokratiewahnsinn der Vereinigten Staaten
Im Auge des Hurrikans
Welchen Einfluss hat Hurrikan "Sandy" auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA? Während sich Barack Obama als krisenfest zeigt, sucht Mitt Romney noch seine Rolle. US-Korrespondent Malte Lehming ist vor Ort
Wenn „Sandy“ kommt
Amerika steht kurz vor der Wahl. Doch momentan hat ein anderes Thema die Vereinten Staaten im Griff: Hurrikan „Sandy“. In vielen Bundesstaaten wurde bereits der Notstand ausgerufen. Wer über „Sandy“ spricht, pendelt zwischen Respekt, Sorge und Angst
Osama bin Ladens Tötung im TV
Zwei Tage vor der US-Wahl läuft im amerikanischen TV ein Film über die Tötung Osama bin Ladens. Wird am Ende Hollywood die Wahl entscheiden? Der Reihe nach.
Soccer-Mums und Geisterautos
Der Amerikaner liebt sein Auto. Doch auch das Fahrrad erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Malte Lehming über "soccer mums", Unfallstatistiken und Geisterautos
Bis zum letzten Soldaten
Die USA haben ein besonderes Verhältnis zu ihren Veteranen. Sie haben die US-Kriege ausgetragen. Neben denen, die in Arlington begraben werden oder verstört heimkehren, verschwindet eine Vielzahl der Soldaten spurlos. Wo sind sie?
Was erklärt Mitt Romneys Erfolg?
Mitt Romney ist nicht zu stoppen: Während ihm zu Beginn des Rennens mit Barack Obama wenig Chancen eingeräumt wurden, steigen diese immer weiter. Er hat eine entscheidende Wende im Wahlkampf geschafft. Nur wie?
Machtverlust der weißen Protestanten
Weiße protestantische Männer galten über Jahrzehnte als überaus einflussreich in der US-Politik. Damit ist längst Schluss. In der Gesamtbevölkerung sinkt ihr Anteil und weder Demokraten noch Republikaner haben einen von ihnen aufgestellt
Romney macht den Kuschelkandidaten
Eine ungewöhnliche Situation: Der Herausforderer gab sich präsidial, während der Amtierende kräftig kämpfte. Mitt Romney hat auf seinem Weg in die Mitte viel Kreide geschluckt. Das bewies er beim dritten Rededuell
Kein Tanz mehr mit Papa
Die USA sind das Mutterland der politischen Korrektheit. Deshalb müssen sie nun Schluss machen mit einer uramerikanischen Tradition: Den Vater-Tochter-Tanzabenden. Weil damit der Gleichheitsgrundsatz verletzt wird
Die Drohne, Lieblingswaffe der USA
Beim Krieg gegen den Terror mag es zwischen Obama und Romney viele Streitpunkte geben, nur einen nicht: den Einsatz von Drohnen. Die unbemannte Präzisionswaffe gilt als Vorteil – sogar für die „New York Times“
Die Twitterisierung der Wahl
In diesem US-Wahlkampf übernehmen mehr denn je die Twitterer die Chronistenpflicht zu den Auftritten der Kandidaten Obama und Romney. So kommt es zu vielen Aufregern ohne Substanz
Wo Einwanderer als Wert begriffen werden
Amerika steckt kämpft mit einer Wirtschaftskrise, hoher Arbeitslosigkeit und einer Radikalisierung am rechten Rand. Und doch gibt es etwas, worauf das Land stolz sein kann: seinen Umgang mit neu Eingebürgerten.
„Unterstütze Israel, besieg den Dschihad“
In den USA ist die Meinungsfreiheit ein so hohes Gut, dass sie auch dem öffentlichen Frieden nicht weichen muss. Eine antimuslimische Initiative wartet derzeit flächendeckend in US-amerikanischen Großstädten mit Werbeplakaten auf. Wie reagiert die Gesellschaft?
Gibt der Westen den Afghanistankrieg verloren?
Im US-Wahlkampf wird wenig über Außenpolitik diskutiert. Dass die Truppen aus Afghanistan abziehen, ist beschlossene Sache. Nun fordert die New York Times als Amerikas Leitmedium einen schnelleren Abzug: Die Mission sei längst gescheitert
Weinende Babys als härteste Waffe
Politische Fernsehspots entpuppen sich mehr und mehr als die wichtigste Waffe im amerikanischen Wahlkampf. Nachdem das Obama-Lager im September rund ein Viertel mehr Spots als das Mitt-Romney-Lager geschalten hat, drehen nun die Republikaner gewaltig auf – und setzen zunehmend auf weinende Babys
Wenn zwei sich lieben – oder drei?
Zwei heterosexuelle NFL-Profis setzten sich für die Rechte von Homosexuellen und für die Legalisierung der Homo-Ehe ein. Die Akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in den USA nimmt zu. Religiöse Polygamisten wollen sich diese Stimmung nun zunutze machen
Ferien, Steuern, Sozialismus
Europa und Sozialismus: Das ist in amerikanischer konservativer Rhetorik fast zum Synonym geworden dabei steht Mitt Romney Angela Merkel in vielerlei Hinsicht näher, als Obama es tut. Auf vielen Gebieten wären europäische Interessen durch einen Regierungswechsel in Washington D.C. betroffen
Angriffslustige Stellvertreter
Angriffslustig, sachlich, fehlerfrei: Im ersten und einzigen TV-Duell der Vizes lieferten sich Joe Biden und Paul Ryan jene Konfrontation, die viele Zuschauer in der ersten Fernsehdebatte zwischen Barack Obama und Mitt Romney vermisst hatten
Amerikanischer Alltag vor der Wahl
Malte Lehming plaudert über das ganz normale Leben in den USA – zwischen strikten Schulregeln, nachbarschaftlicher Hilfe, Gewehr-Reklame in der Wochenendausgabe der Tageszeitung, HIV-Schnelltest für zu Hause, Obdachlosigkeit und kleinen Toiletten
Duell der Ideologen
Joe Biden, der amtierende Vizepräsident, diskutiert am Donnerstag mit Paul Ryan, einem konservativen Ideologen – unter normalen Umständen würden sich nur Politik-Junkies für dieses Ereignis interessieren. Aber diesmal ist alles anders
Wer ersetzt Ruth Ginsburg?
Der US-Präsident ernennt die wichtigen Richter am Supreme Court, ihre Amtszeit ist lebenslang. Ruth Ginsburg ist auf dem Demokratenticket im Gremium — und sie ist alt. Stirbt sie unter einem Präsidenten Romney, würde ein Republikaner den Posten einnehmen. Die Demokraten haben Angst
Romneys Hardliner
Wegen obskurer Abtreibungsäußerungen war der republikanische Senatskandidat Ted Akin in die Schlagzeilen geraten. Die Senatswahl in Missouri gewinnen könnte er nun mithilfe des ultrakonservativen Homeschooler-Netzwerks und so den Republikanern eine Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses verschaffen
Are you ready to rumble?
US-Wahlkampf einmal anders: Es treten an: „Daily-Show“-Satiriker Jon Stewart gegen Bill O’Reilly, Kult-Moderator von „Fox News“. Heraus kommt ein versöhnliches Feuerwerk der Pointen
Hör auf zu schmollen, Obama!
Nach Obamas TV-Debattenniederlage dürfte vielen Zuschauern erstmals der Gedanken gekommen sein: Romney als Präsident – warum eigentlich nicht? Höchste Zeit also für Obama, mit dem Schmollen aufzuhören und den Ernst der Lage zu erkennen
Ein Patt für Romney
Nicht das Volk wählt den Präsidenten der USA, sondern die Wahlmänner. Was wäre, wenn es genau ein Patt gäbe, wenn beide also gleichauf liegen würden? Ein kleines Gedankenspiel
Präsidenten-Bingo
US-Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney traten gestern im lang erwarteten TV-Duell gegeneinander an. Dabei ging es – wie immer – nicht um Inhalte, sondern um die Stilnote. Und Romney schlug sich besser als erwartet
Lasset die Dackel zu mir kommen!
Kurz vor der US-Wahl hoffen nicht nur die Präsidentschaftskandidaten auf Gottes Segen: Wie jedes Jahr im Oktober pilgerten zahlreiche Amerikaner zu ihren Pfarrern und ließen ihre Haustiere mit Weihwasser bespritzen
Obamas rhetorische Kneippkur
Barack Obama gilt als Sprachvirtuose, Romneys Redekunst dagegen ist unterentwickelt. Immer mehr Kritiker verlangen vom amtierenden Präsidenten jedoch mehr Substanz statt schöner Worte. Beim morgigen TV-Duell werden sie ganz genau hinhören
Geld, mehr Geld, noch mehr Geld
Es wird der wohl teuerste Wahlkampf der US-Geschichte: Prominente sammeln Geld, veranstalten Spenden-Dinner und die sogenannten Super-PACs von Republikanern und Demokraten überbieten sich gegenseitig. Wer ins Weiße Haus will, braucht vor allem viel Geld
Knock-Out für Mitt Romney
Neutraler Journalismus ist von gestern: Rachel Maddow bedient in ihrer Fernsehshow gnadenlos die Sehnsucht nach dem Knock-out-Punch und poltert jeden Abend zur besten Sendezeit gegen die Republikaner und deren Spitzenkandidaten
Weniger Überwachung gleich weniger Wähler
Amerika hat nie einen Hitler gehabt. Darum sind die Wahlen dort komplizierter, anarchischer und chaotischer als in Deutschland. Schadet das der Demokratie? Vielleicht weniger, als manche denken
Glaube, Kinder, Eltern, Vorhaut
New York hat nun seine eigene Beschneidungsdebatte. In den USA gehört der Glaube zum Gründungsmythos, so dass die Debatte um die Beschneidung mit anderen Prämissen und Perspektiven geführt wird
Der weiße Mann mag Obama nicht
Mitt Romney kämpft mit Akzeptanzproblemem, eine Wählerklientel aber ist ihm sicher: Die weiße Mittelschicht. Im Wahlkampf 2008 wurde sie bereits verkörpert durch den Klempner Joe, der Obama Steuererhöhungen vorwarf. Die Spaltung verstärkt sich
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