Die USA spionieren das Internet in Europa aus – doch die EU wehrt sich nicht. Im Gegenteil: Sie…

Das Kunst-Dossier
Ob Ausstellungen, Auktionen oder unentdeckte Nachwuchstalente: Mit dem CICERO-ONLINE-Dossier zur Kunst verpassen Sie nichts mehr
Apologetin der Körperlichkeit
Lisa Kränzler schreibt und malt nach dem Lustprinzip. Ein Atelierbesuch zwischen Bahngleisen
Die falsche Muttergottes
Das Kölner Museum Schnütgen präsentiert seit 2009 eine falsche Madonna. Nun tritt der zuständige Kulturdezernent ab, ohne für Aufklärung gesorgt zu haben
Künstlergenies: Ein Judas, viele Opportunisten
Das „Letzte Abendmahl“ aus dem Mailänder Dominikanerkloster verbindet nicht nur Leonardo da Vinci und Andy Warhol. Anekdoten und Hintergründe von der Pop-Art bis zur Entstehung des berühmten Wandbildes.
Farbe und Form verbindet die Künstler
Johannes Itten und Paul Klee waren nie besonders befreundet. Vieles haben sie aber gemeinsam. Beide wuchsen im schweizerischen Kanton Bern auf, beide Künstler beschäftigen sich mit Farben und Formen. Die stehen auch im Mittelpunkte der im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffneten Ausstellung „Itten - Klee. Kosmos Farbe“
Picasso zwischen den Fronten
Kränkend, parteiisch, gekonnt: Mit seinem drastischen Bild zur UN-Mission im Koreakrieg verscherzte Picasso es sich 1951 mit den Kommunisten wie mit den USA gleichermaßen
„Ich war nicht auf der Suche“
Der Fotokünstler Wolfgang Tillmans hat drei Jahre lang die Welt bereist. Seinem Gesamtwerk ist nun in Düsseldorf eine Ausstellung gewidmet. Er ist einer Wirklichkeit auf der Spur, die sich der Kamera dann doch entzieht
Kunst lässt sich nicht manipulieren
Die Ausstellung „Von Beckmann bis Warhol“ im Martin-Gropius-Bau verströmt einen besonderen Zauber. Zum 150-jährigen Firmenjubiläum gibt die Bayer AG Einblick in 250 Werke der konzerneigenen Sammlung
„Putin hat sich in die Hose gepisst“
Am 21. Februar 2012 fand das Anti-Putin-Gebet der Punk-Aktivistinnen in der Moskauer Erlöserkirche statt. Wer sind die Frauen (und Männer) hinter der anonymen Punkband Pussy Riot, die mit ihrem Auftritt den russischen Staat herausforderten?
Der Pinsel des Präsidenten
Zwei vermeintliche Gemälde George W. Bushs geben Anlass zu vielfältigen Deutungen
Als Stalin lächelte
Margaret Bourke-White war eine Chronistin des Terrors. Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt jetzt bedeutende Arbeiten der amerikanischen Fotografin. Im Zentrum stehen die Momente einer dramatischen Zeit, die Bourke-White als Bilder festgehalten hat
Malen, um den Tod zu bannen
Arnold Böcklins Selbstporträt lehrt, dass jeder Kunstgenuss ein „kleiner Tod“ ist: Aber einer, auf den man sich gefahrlos einlassen kann.
Beschnittener Ochse, unbeschnittener Esel
Domenico Ghirlandaios Weihnachtsgemälde „Anbetung der Hirten“ aus dem Jahr 1485 verweist auf ein theologisches Problem der Missionierung – mit durchaus aktuellem Bezug
Von Bikinizonen bis Pferdebäuchen
Die Ausstellung „Helmut Newton: World without Men / Archives de Nuit - François-Marie Banier: Porträts” zeigt Bilder aus zwei Serien des Fotografen sowie Porträts von François-Marie Banier. Cicero Online zeigt eine Auswahl der ausgestellten Arbeiten
Nichts ist Zufall, alles Komposition
Umbo gehört zu den wichtigsten Fotografen der Moderne, aber sein Leben verlief immer wieder am Abgrund. Ein Blick in den Nachlass
Selbstporträt des Hitler-Jungen Joseph Beuys
Deutschrömertum im Geiste des Sozialismus: Wie das Selbstporträt des Hitler-Jungen Joseph Beuys zu einer Ikone der Toskanafraktion wurde
Das besondere Familiengefühl
Mit dem jüdischstämmigen Australier Barrie Kosky hat Berlin einen klugen, schillernden Opernintendanten gewonnen: An seinem neuen Stammhaus, der Komische Oper, schätzt er den besonderen Zusammenhalt. Unter seiner Ägide soll es wieder stärker Richtung Unterhaltung gehen
Stetig stürzt das Abendland
Das Abendland war schon immer im Begriff unterzugehen. Ein Blick auf den malenden Intellektuellen Pieter Bruegel legt nahe, dass es unklug wäre, die Europa- auf eine Eurokrise zu reduzieren
Ein Preuße im Shitstorm
Hermann Parzinger bringt als Chef der „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ derzeit die Feuilletons gegen sich auf: Grobheit und Einfalt werden ihm wegen der Umzugspläne der Alten Meistern vorgeworfen
Großartiges Durcheinander
Dennis Hopper hatte viele Talente, eines war die Fotografie: Derzeit ist im Berliner Gropius-Bau eine Auswahl von 400 Bildern aus den 1960er Jahren zu sehen. Sie geben Einblicke in das bunte Durcheinander dieser Zeit
Der Mythos um Roms Wölfin
Bis heute hält sich der Glaube, dass es sich bei der Kapitolinischen Wölfin um die bildgewordene Rom-Gründung handele. Doch die echte Lupa Romana wurde zuletzt in Byzanz gesehen
Gefühlsimplosionen
Sie gehört zu den begehrtesten Künstlerinnen der Gegenwart: die Koreanerin Haegue Yang. Als Star der Documenta 13 in Kassel macht sie Kunst aus dem Dilemma des Verlusts
Deutschland ohne Pomp und Gloria
Es ist die Ahnengalerie, an der Angela Merkel tagtäglich vorbeikommt: Die Bilder aller Kanzler von Adenauer bis Schröder hängen im Bundeskanzleramt. Doch während französische Präsidenten bei offiziellen Bildern auf Patriotismus setzen, betonen deutsche Kanzler lieber ihre eigene Persönlichkeit
Heiner Pietzsch zeigt seine Sammlung
Miró, Masson, Tanguy, Giacometti, Dalí – das Ehepaar Pietzsch hat in 40 Jahren eine bedeutende Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts zusammengetragen, die es dem Land Berlin schenken will. Lassen Sie sich schon jetzt vom Sammler Heiner Pietzsch höchstpersönlich seine Lieblingswerke exklusiv auf CICERO ONLINE vorstellen
Kulturkampf mal anders
Seit Tagen wütet im deutschen Feuilleton der Streit um die Berliner Gemäldegalerie: Da gibt der Bund schon mal zehn Millionen Euro für die Kultur – und erntet nur Empörung. Die Sache droht aus dem Ruder zu laufen, meint Monika Grütters, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien
„Da wird ein Riesen-Skandal zelebriert“
Moderne gegen Alte Meister, Giacometti gegen Giotto: Für zehn Millionen Euro soll in Berlin aus der Gemäldegalerie eine Galerie des 20. Jahrhunderts werden, die London und New York Konkurrenz macht. Doch bei Kunsthistorikern und Mittelalterfreunden regt sich Protest aus Sorge um die alten Gemälde
Ästhetischer Kampf gegen den Krebs
Die Berliner Ausstellung „Five Minutes of Sculpture“ zeigt exemplarisch, wie ein legendärer Künstler nach einer 25-jährigen Pause wieder zu seiner Arbeit fand
„Fuck off“ oder was immer uns einfällt
„Zusammenbruch und Wiederaufbau“ ist ein Leitmotiv der documenta (13) in Kassel. Unser Autor hat sich gerade von seinem Partner getrennt. Findet er im Therapie-Angebot der Neuen Galerie Trost? Ein Erfahrungsbericht
Kassel wie nach einem Tsunami
Am Samstag eröffnet in Kassel die Documenta (13). Rundgang durch den Kulturbahnhof, hinein in großartige gesellschaftliche Panoramen - und das ganz ohne Erdbeeren
Kann Scheitern produktiv sein?
Am Samstag eröffnet in Kassel die 13. Ausgabe der Weltkunstausstellung Documenta. Ein erster Rundgang durch das Fridericianum, in dem die künstlerischere Leiterin, Carolyn Christov-Bakargiev, dem Besucher schon mal viel abverlangt
„Ich begrüße Acta“
Ohne ihn hätte es die berühmte MoMA-Ausstellung in Berlin nicht gegeben: Der Jurist Peter Raue kämpft für Künstler und Urheberrechte – sogar für das umstrittene Vertragswerk Acta. Dass Deutschland sich weigert, das Abkommen zu ratifizieren, hält er im Cicero-Online-Interview für „äußerst problematisch“
Der kühle Eros des Todes
Henry Wallis war ein reicher Mann. Doch sein berühmtestes Gemälde handelt von einem Dichter, der sich aus Verzweiflung über Armut und fehlende Anerkennung das Leben nahm
Männerdämmerung
Patriarchen haben es heute bekanntlich auch nicht mehr einfach. Sollte Ihr Vorgesetzter bei Ihnen auf Unverständnis stoßen, schauen Sie sich dieses Wochenende doch ein paar Folgen der amerikanischen Fantasy-Soap „Game of Thrones“ an, oder besser noch Wagners „Ring“
„Es ist an der Zeit, demütig zu sein“
Statt laut nach einem härteren Urheberrecht zu rufen, sollten die Künstler sich wieder mehr für ihr Publikum interessieren, schreibt Tom Bohn. Der Autor, Regisseur und Produzent trat vor einem Jahr der Piratenpartei bei. In einem Beitrag für Cicero Online mahnt Bohn mehr Bescheidenheit an
Dankeschön
Oprah Winfrey hat immer Recht, und wir alle könnten ihre Ratschläge viel öfter beherzigen. Wer trotzdem noch schlechtgelaunt durch Berlin stapft, sollte unbedingt Nicki Minaj hören und nach Tel Aviv fliegen
Von Bikinidingern und Auslaufmodellen
Kommt man aus Berlin, muss man wohl oder übel akzeptieren, nicht in London zu wohnen. Akzeptanz sollte auch die SPD-Führungstroika lernen. Andere, wie Charles Saatchi, wissen schon, wie das geht
Schaf Norbert unter der Guillotine
Ein geradezu prophetisches Video stellten zwei Berliner Kunststudenten vor einiger Zeit ins Netz. Demokratisch wurde darüber abgestimmt, ob ein Schaf namens Norbert sein Ende unter einer selbstgebastelten Guillotine finden sollte. Ein anderes Schaf, mit dem gleichen Namen, wurde in Nordrhein-Westfalen von den Wählern zum Abschuss freigegeben
Der Händler der Begierde
Mitten in der globalen Finanzkrise sagt Sotheby's-Direktor Tobias Meyer Sätze wie "Meine Aufgabe ist, Kunst teuer zu machen". Der elegante Deutsche holte beim Auktionshaus fast alle Preisrekorde des vergangenen Jahrzehnts. Er brachte den "Schrei" unter den Hammer - und machte aus dem Bild das teuerste jemals versteigerte Kunstwerk
„Man muss auch Fehler kaufen!“
Die hauseigene, millionenschwere Kunstsammlung will das Ehepaar Pietzsch dem Land Berlin schenken. Für Cicero Online erzählt Heiner Pietzsch von seinen Sammlererfahrungen, den Gesetzen des Kunstmarkts und seinem tiefen Verhältnis zur Kunst. Kann man Kunstinstinkt lernen? Eine Antwort in Anekdoten aus 50 Jahren
Ohne Mäzene kein Museum
Berlin wird reich beschenkt: rund 100 Spitzenwerke des 20. Jahrhunderts möchte das Berliner Sammlerehepaar Heiner und Ulla Pietzsch der Stadt vermachen. Vorausgesetzt, die millionenschweren Kunstwerke finden Platz. Scheitert die Schenkung, wäre das der Super-Gau. Denn ohne private Mäzene können die Museen nicht mehr
Existenzangst auf Leinwand gebannt
Sotheby's versteigerte in New York Edvard Munchs „Der Schrei“ für einen Rekordpreis von knapp 120 Millionen US-Dollar. Doch was macht dieses Bild so besonders? Es ist das Elend der Menschenseele, das uns von der Leinwand aus anspringt
Malen im irdischen Paradies
Auf seinem Anwesen in Bali schlürfte Charlie Chaplin Schildkrötensuppe. Er brachte währenddessen den Surrealismus in den Dschungel, entwarf Bilder eines irdischen Paradieses, wie es heute in Reisebroschüren zum Träumen verleitet. Die wundersame und tragische Geschichte des Walter Spies
Macht Kommerz doch klug?
Bei der Berlin Biennale kann man an diesem Wochenende sehen, durch welche Katastrophen man selbst, die Kunst und die Welt gegangen sind. Aber dann, findet Daniel Schreiber in seiner Samstagskolumne, sollte man sich unbedingt die sensationell hübsche Kommerzkunst beim Gallery Weekend anschauen
„Da kriege ich das Kotzen“
Die Welt, nicht das Theater, ist der Spielplatz des Zynischen. Warum es einer als politisches Statement versteht, sich auf der Bühne als anarchistischer Querulant zu geben und trotzdem alles Geld einzusacken, das er kriegen kann. Volksbühnen-Intendant Frank Castorf über Obdachlose, Macht, Merkel und die DDR
Das Bild im Kopfstand
Die Kunst des Grenzgängers Georg Baselitz lockert das Korsett der Sehgewohnheiten. Seine Bilder hängen kopfüber - es sind Kippfiguren, nicht nur im optischen, sondern auch im politischen Sinn
Schluss mit Gesellschaftskritik
Am 9. Juni 2012 wird in Kassel die 13. Documenta eröffnet. Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev will damit einen Kontrapunkt setzen. Zu Besuch bei der Leiterin der Documenta, der weltweit wichtigsten Schau für zeitgenössische Kunst
Ästhetik für böse Jungs
Warum eine Berliner Architektin die schönsten Gefängnisse entwirft, die das Land bisher gesehen hat. Gesine Weinmiller im Porträt
Der Sog der Mittelmäßigkeit
Mit dem „Kulturinfarkt“ fordern vier Autoren, Kultursubventionen zu überdenken und umzuverteilen. Eine jakobinisch-revolutionäre Attitüde, die alles mal platt machen und dann wieder aufbauen will. Doch dafür gibt es nicht den geringsten Grund
Die Arabellion und der Kunstschmuggel
Seit gut einem Jahr sorgt politischer Unmut in arabischen Ländern für Revolution und bürgerkriegsähnliche Zustände. Manchen kann diese Lage nur Recht sein: Sie nutzen die Gelegenheit und vergreifen sich an den reichen Kunstschätzen des Orients
Damien Hirst verbietet Monopol seine Werke abzudrucken
Eine Titelgeschichte ohne Bilder – dieses Kuriosum erwartet das Kunstmagazin Monopol, nachdem Haifisch-Konservierer Damien Hirst den Abdruck seiner Werke ablehnte. Der Grund: Die Redaktion weigerte sich, den vollständigen Artikel über den exzentrischen Künstler vorab vorzulegen.
Michelangelo vs. Leonardo
Ob in diesen Tagen im Florentiner Palazzo Vecchio ein neuer Leonardo entdeckt wird oder nicht, spielt angesichts der Begegnung, die dort einmal stattgefunden hat, kaum eine Rolle. Über das spannendste Künstlerduell der Renaissance und sein plötzliches Ende
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