Wie kann man die Eurokrise eindämmen, ohne dass es noch mehr kostet? Und wie kann man die …

BELLETRISTIK
Schriftstellerporträts und Rezensionen der besten Romane der Saison
Die Zeit ist ein Schläger
Jede Beziehung hinterlässt Spuren im Gesicht. Cicero-Kolumnist Daniel Schreiber hat ein Rezept gegen den Gram: Er empfiehlt neben der neuen Madonna-CD die Lektüre von Jennifer Egans preisgekröntem Roman „Der größere Teil der Welt“
zum ArtikelKein Platz für zweitklassige Literatur
Neben Years, Joyce, Beckett, Shaw und Seamus Heaney hat Dublin auch den Schriftsteller John Banville zu bieten, der mittlerweile als Anwärter für den Literaturnobelpreis gehandelt wird. Ein Portrait
zum ArtikelWolfgang Herrndorf erhält Buchpreis
Traditionell kann sich die Entscheidung der Jury der Kritik der in Leipzig versammelten Kollegen sicher sein. Dieses Mal aber gab es von allen Seiten großes Lob, vor allem für Wolfgangs Herrndorfs Roman "Sand". Ein Blick auf die Preise der Leipziger Buchmesse
zum ArtikelDie Belletristik-Tipps der Kritiker
Vom 15. bis 18. März dreht sich in Leipzig wieder alles um Bücher. Wir präsentieren die Bestenliste des Magazins „Literaturen“.
zum ArtikelSchwärmen, Irren, Seufzen und Eifern
In Jeffrey Eugenides’ Roman „Die Liebeshandlung“ wird eine schon totgesagte Erzählform wieder quicklebendig: der viktorianische Liebesroman. Eine Rezension
zum ArtikelZiellosigkeit als Prinzip
Robert Walser war einer der rätselhaftesten Schriftsteller in der neueren Literatur. Kaum ein Autor war derart eng mit seinem Werk verwoben, wie der in Biel geborene Walser. Am ersten Weihnachtsfeiertag jährt sich der Todestag des Schweizers zum 55sten Mal
zum ArtikelDie Sehnsucht nach Halt im Patchwork-Zeitalter
In der zeitgenössischen deutschen Literatur folgt ein Familienroman auf den nächsten. Was in Wirklichkeit verloren geht, bewahrt die Dichtung. Es ist kein Zufall, dass sich Leser und Kritiker heute wieder auf diese klassische Form besinnen
zum ArtikelPotenzprotzerei unterm Ladentisch
Nach Jahrzehnten der Skandale hat man diesen Mann komplett vergessen. Seine Prosa leuchtet immer noch. Anmerkungen zum 120. Geburtstag des lebensfrohen Henry Miller und ein Seitenblick auf den giftigen Willem Frederik Hermans
zum ArtikelOben, unten und retour
Die Schriftstellerin Annett Gröschner ist eine der besten Kennerinnen der Hauptstadt. In ihrem Roman "Walpurgistag" baut sie ihr ein literarisches Denkmal aus irrlichternden, absonderlichen und abenteuerlich normalen Lebensgeschichten
Von sozialistischen Autos, Träumen und Legenden
Ein Unfall, eine Kindsentführung und ein Selbstmord: Miljenko Jergovi? vervollständigt mit „Wolga, Wolga“ seine historische Auto- und Jugoslawien-Trilogie. Ein grandioser Roman
zum ArtikelDer Schattenkönig der phantastischen Literatur
Walter Moers hat «Käpt’n Blaubär», «Das kleine Arschloch» und den schreibenden Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz erfunden. Sein neuer Roman heißt «Das Labyrinth der Träumenden Bücher». Und darin geht es vor allem um – Literatur
zum ArtikelEin Sieg für den Eurozentrismus
Der Friedenspreises des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an den aus Algerien stammenden Romancier Boualem Sansal. Doch die Entscheidung der Jury ist entgegen aller Lobhudelei alles andere als mutig
zum Artikel
„Wir haben die Theorien an die Wand gefahren“
Alle politischen Ideologien sind gescheitert, die Menschheit befindet sich in einem Schwebezustand, sagt Buchautor DBC Pierre. Über seinen neuen Roman und einen Besuch im Gefängnis.
zum Artikel„Schreiben war eine Art zu kämpfen“
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Anlässlich der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht CICERO ONLINE ein Interview mit dem Laureaten. Die Verleihung findet am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche statt.
zum ArtikelElkes Himmelfahrt
Deutschlands bekannteste Literaturkritikerin war vor kurzem eine Weile tot. Sie hätte das Paradies haben können – und entschied sich doch für einen Besuch der Frankfurter Buchmesse
zum ArtikelHier leben die Löwen
Von besonderen Menschen und wilden Tieren, vom Glauben, Denken und Erkennen: Sibylle Lewitscharoff erschließt ihren Lesern auch in ihrem jüngsten Werk "Blumenberg" neue Wirklichkeits-Dimensionen
zum ArtikelUnd unten die Wahrheit
Thomas Melle hat einen großen Roman geschrieben. "Sickster" erzählt die Geschichte einer Generation, die nicht erwachsen werden darf
zum ArtikelKrach, Kloß und Kommunismus
Eugen Ruge hat für seinen Debüt-Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" den deutschen Buchpreis 2011 erhalten. Das Buch ist eine deftige Burleske über eine DDR-Musterfamilie
zum ArtikelZwischen Narzissmus und Großstadtwahn
Das Gros der neuen deutschen Literatur will gnadenlos gefallen und endet dabei doch nur in klebrigem Narzissmus. Über einen Klassiker und die Romane zweier Autoren, die sich tatsächlich für etwas anderes als sich selbst interessieren
zum ArtikelBiologie zwischen zwei Buchdeckeln
Die Autorin und Kommunikationsdesignerin Judith Schalansky hat mit „Der Hals der Giraffe“ einen der großen Romane dieses Herbstes verfasst. Darin verarbeitet sie ihre Leidenschaft für Biologie und Enzyklopädisches.
zum ArtikelCharlotte Roche und das inszenierte Tabu
Hinter der Fassade des inszenierten Tabus schlummert die eigene Biederkeit. Warum Charlotte Roche eine egomane Protokollantin ist und ihr Roman „Schoßgebete“ alles darstellt, nur keinen Tabubruch.
zum ArtikelFiebern ohne Unterlass
Von Brüchen zwischen Kopf und Herz und von Menschen, die nicht in ihre Zeit hineinpassen: Zum Kleist-Jahr 2011 eine Begegnung mit Kleist pur und ein Seitenblick auf zwei seiner Erben
zum ArtikelLiao Yiwu und die brutale Arbeit des Erinnerns
Liao Yiwu hat mit seinem Buch „Für ein Lied und hundert Lieder“ ein neues erschütterndes Werk vorlegt. Er beschreibt darin die Folterpraktiken und Gräueltaten, die ihm in chinesischen Gefängnissen zuteilwurden. Deutschland ist zu seinem Exil geworden und Herta Müller zu einer Seelenverwandten.
zum ArtikelExpertin für harte Kindheiten
Die Schriftsstellerin Angelika Klüssendorf kennt sich aus mit harten Kindheiten und erfolgreichen Fluchtversuchen. Wie William Faulkner und Alice Munro will sie schreiben und hat doch zu einer ganz eigenen lakonisch-kunstvollen Sprache gefunden. Jutta Person hat sie in der Mark Brandenburg besucht.
zum ArtikelDas Glück des letzten Menschen
In seinem neuen, genialisch überdrehten Roman „Super Sad True Love Story“ entwirft Gary Shteyngart die bücherlose Welt eines hoffnungslos überschuldeten Amerikas, das von der neuen Weltwirtschaftsmacht China militärisch bedrängt wird. Ein Besuch in New York
zum Artikel„Durch dich will ich die Welt sehen“
Früher gehörten sie zum Leben der Schriftsteller wie Feder, Schreibmaschine und Papier. Nicht nur Goethe, Rilke, Werfel und Capote verfielen ihrem Charme. Bereits in der Antike riefen die Dichter ihre Musen in jedem Drama und jedem Epos an, das sie schrieben. Erinnerungen an eine in Vergessenheit geratene Figur.
Von Dichtersehnsüchten und literarischen Groupies
Haben Schriftsteller heute noch Musen? Wer könnte das besser wissen als der Träger des diesjährigen Büchner-Preises?
Sieben Fragen an F. C. Delius
Von Lebensmüll und bürgerlicher Entgleisung
Kein anderer Schriftsteller ist imstande, die Absurdität unseres Alltags so zärtlich zu beschreiben wie Wilhelm Genazino. Über die Möglichkeit eines Lebens jenseits des Konsumzwangs und die immer seltener werdenden Chancen des Innehaltens.
zum ArtikelSchöne Bilder reichen nicht
Eine einfache Liebesgeschichte. Die wollte der japanische Schrifsteller Haruki Murakami schreiben und es gelang. Nun wurde „Naokos Lächeln“ verfilmt und Regisseur Tran Anh Hung wollte eindeutig zu viel. Warum schöne Bilder manchmal einfach nicht ausreichen.
zum Artikel
Die Erblast der Lamettaträger
Noch immer kein Schlussstrich: drei neue Bücher mit Hitler-Schaden über die pseudoreligiöse Ekstasebereitschaft Nazi-Deutschlands und seine kleine, gemeine, tödliche Wirklichkeit.
zum Artikel„Linker Mainstream geht mir auf die Nerven“
Warum es eine moralische Tat ist ein Schnitzel zu bestellen, erklärt Jörg Thadeusz im Interview mit Cicero Online. Er spricht über seinen neuen Roman, Antiamerikanismus, linken Mainstream und darüber, dass Dieter Bohlen neben Dominique Strauss-Kahn auf einer Anklagebank sitzen sollte.
„Diese Scheinkultur der Schuld!“
Fukushima hat gezeigt, dass wir die Folgen unseres ungeheuren Energiebedarfs nicht mehr kontrollieren können. Cicero hat Jonathan Franzen in New York getroffen und sich mit ihm über Umweltschutz und Literatur unterhalten. Sein Fazit: Wir müssen endlich wieder erwachsen werden
zum ArtikelDie Schreckensherrschaft des Angenehmen
Früher fanden auch Unsympathen ihr Refugium in der Literatur. Heute verspürt der Rezensent nur noch den Impuls, der überall grassierenden Harmlosigkeit kräftig auf den Kopf zu hauen.
zum ArtikelMacht Landluft blöd?
Hilal Sezgin und Axel Brüggemann haben Bücher über die Provinz geschrieben, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Eines setzt auf die gänzlich unraffinierte Mischung von Großmutters Kochrezepten und Tiergeschichten während das andere Sex und Gewalt zum Thema auf dem Land macht.
zum ArtikelHouellebecq ist auf dem Weg zum Klassiker
Ein Dichter nimmt sich das Leben: Der lang erwartete neue Roman von Michel Houellebecq war in Frankreich eine Sensation und liegt nun auch in deutscher Übersetzung vor. Der Skandalautor überrascht mit Gelassenheit und Hoffnung auf Harmonie anstatt der gewohnten Qual und Verzweiflung.
zum ArtikelSaltos und Schwermut
Zsuzsa Bánk erzählt über eine Frau, die alles Seltsame versteht, sich aber nur ans Helle erinnern möchte
zum ArtikelDer Geisterbeschwörer
Der Tod seines Bruders riss den damals 17-jährigen Joachim Meyerhoff aus der Prärieidylle von Wyoming, der als basketballbegeisterter Austtauschschüler eine amerikanische Highschool besuchte. Heute gehört er zu den bekanntesten Bühnenschauspielern seiner Generation. Jetzt erscheinen seine bizarren Erinnerungen an den Schüleraustausch als Buch.
zum ArtikelKehlmann, Sarrazin und dieVermessung der deutschen Leserschaft
Was haben Daniel Kehlmanns Bestseller "Die Vermessung der Welt" und das von Thilo Sarrazin verfasste Buch „Deutschland schafft sich ab" gemeinsam? Haben beide Bücher am Ende gar dieselbe Leserschaft? Beiden Werken gemein ist die Suche nach der Beschaffenheit des deutschen Geistes bzw. danach, was diesen im Innersten zusammenhält. Während Kehlmann dabei den Intellekt bedient, trifft Sarrazin den Leser emotional. Bleibt zu klären, ob Daniel Kehlmann mit seinem Roman den ressentimentgeladenen Nationalgeist des Bürgertums angefüttert und somit Sarrazins Erfolg den Weg bereitet hat.
zum ArtikelSchrecken des Krieges, Schrecken des Friedens
Schützengräben sind die Schauplätze von zwei großen, kürzlich erschienenen Tagebucheditionen. Bei Ernst Jünger die des Ersten Weltkriegs und bei Fritz J. Raddatz die der alten Bundeskulturrepublik.
zum Artikel„Liebe besiegt den Tod“
Kazuo Ishiguros literarischer Welterfolg „Alles, was wir geben mussten“ ist verfilmt worden. Mit Cicero sprach der Autor über sein optimistisches Menschenbild, in dem Freundschaft und Vergebung mehr zählen als Berühmtheit und Reichtum.
zum ArtikelRepublikflucht nach Weimar
Ihre detailversessen recherchierten Bücher über die Goethe-Zeit sind Bestseller in Deutschland. Niemand lässt die Klassik lebendiger und vertrauter erscheinen als die Berlinerin Sigrid Damm. Diesen Monat wird sie 70. Eine Begegnung mit einer zierlichen Grande Dame.
zum ArtikelWarum fällt es Deutschen eigentlich so schwer, Fremde willkommen zu heißen?
Die in Berlin lebende amerikanische Schriftstellerin Anne Winger berichtet, wie es sich als Ausländerin in Deutschland lebt und plädiert für einen Gesinnungswandel. Schließlich geht es nicht darum, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist, sondern darum, wie es mit einer Zukunft umgeht, die Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft einschließt. Politiker hingegen neigen dazu, sich auf die Defizite der Einwanderer zu konzentrieren, schreibt sie.
zum ArtikelDie Schichtungen der Gefühle
Marica Bodrožic gilt als eine der interessantesten Schriftstellerinnen des Landes. Dabei ist das Deutsche noch nicht einmal ihre Muttersprache. Über eine 37-jährige Deutsch-Kroatin, ihre Suche nach Zugehörigkeit und ihre bildhafte, fast orientalisch anmutende Erzählkunst.
zum Artikel"Obsessionen zwingen mich, Tod, Gewalt und Verlust zu thematisieren"
Der amerikanische Schriftsteller John Irving hat eine Vorliebe für das Groteske und Makabere. Im Interview schildert er seine Beweggründe und lässt als politischer Autor kein gutes Haar an der erzkonservativen Tea Party-Bewegung in den USA.
zum ArtikelDie Buch-Macher
Geschätzte 9,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften Verlage aus Deutschland vorwiegend auf dem hiesigen Büchermarkt. Auf der am Dienstag eröffneten 62. Frankfurter Buchmesse preisen sie ihre Publikationen gekonnt an. Cicero hat die Insider der Branche gefragt, wer die Gewinner und Verlierer unter den deutschen Verlagen 2010 sind und die Top 20 ermittelt.
zum ArtikelGrimmelshausen 3.0 – couragiert
Es ist ein Jahr her, dass Reinhard Kaiser mit der Übersetzung des Simplicissimus aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts die Grimmelshausen-Freunde begeisterte, die Germanisten überzeugte und vor allem Jugendliche zur Lektüre des barocken Romans animierte. Nach 340 Jahren wurde „Der abenteuerliche Simplicissimus“ erneut zu einem Bestseller, und sein Übersetzer bekommt den diesjährigen Merton-Preis für europäische Übersetzungen.
zum ArtikelRührend, nicht rührselig
Mit Romanen und Erzählungen voll kühler Empathie hat sich der Ire Colm Tóibín eine treue Fangemeinde weit über die Grenzen der grünen Insel hinaus gesichert. Diesen Monat erscheint „Brooklyn“, sein jüngster Roman. Zu Besuch in Dublin.
zum ArtikelDas Lächeln der Kantianerin
Eine Philosophin, die so schreibt, dass man es versteht? Und darüber hinaus noch glaubhaft versichert, mit den Maximen der Aufklärung die Welt verändern zu können? Die in Berlin lebende Amerikanerin Susan Neiman ist so eine Ausnahmeerscheinung. Ein Porträt.
zum ArtikelStimmen des Schmerzes
Wie findet man eine Sprache für das einzigartige Grauen der Atombombenexplosion? Und wie hält man die Erinnerung wach, wenn die Überlebenden der Katastrophe immer weniger werden? Japanische Schriftsteller gehen eigene Wege.
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