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 > Welkes Spiel mit der Politikverachtung

Salon

heute-showWelkes Spiel mit der Politikverachtung

Von Hugo Müller-Vogg15. Mai 2012
picture alliance
ZDF-Politsatire "heute-show" mit Oliver Welke
Schrift:

Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im Mai:

Ist es witzig, dass Brüderle nuschelt, Rösler Schritt wie „Shit“ ausspricht oder Kubicki „Punsch“ statt Putsch sagt? Die heute-show des ZDF ist als Politsatire für den Grimme-Preis nominiert. Humor mag Geschmackssache sein, doch der Spaß hört auf, wenn die Politikverdrossenheit im Land gefördert wird. Ein Kommentar

Seite 1 von 2

Ich gestehe: Ich hab’s getan. Ich habe heilige Schwüre gebrochen und mir die letzte Ausgabe der „heute-show“ im ZDF von der ersten bis zur letzten Sendeminute angeschaut – zum allerersten Mal.

Bisher bin ich bei Oliver Welkes Polit-Satire im ZDF nie lange hängen geblieben – mal reingschaut und schwupps wieder raus. Weil ich es nicht sonderlich aufregend finde, jeden Freitagabend vorgeführt zu bekommen, dass Rainer Brüderle schneller spricht bzw. nuschelt als mancher Journalist denkt – und dabei manche Silbe verschluckt. Kann ja mal ganz lustig sein, aber doch nicht jeden Freitag!

Jetzt also doch mal die komplette Sendung. Schließlich schwärmen so viele Freunde und Bekannte von der ach so umwerfend komischen Satireshow. Obendrein ist die Sendung für den renommierten Grimme-Preis nominiert. Und der zeichnet Fernsehsendungen aus, „die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind.“ 

Nach vollen 30 Minuten „heute-show“ weiß ich jetzt wenigstens, was als „vorbildliche und modellhafte“ Polit-Satire gilt: Wenn die Politiker als Deppen der Nation hingestellt werden. Meine „heute-show“ Premiere kam – ausnahmsweise – ohne FDP-Brüderle aus. Dafür wurde Philipp Rösler dabei erwischt, dass er Schritt wie „Shit“ aussprach, und Wolfgang Kubicki, als er „Punsch“ statt Putsch sagte. Bei dieser Art hintersinnig-geistreicher Satire fällt man doch vor Lachen fast vom Stuhl, oder etwa nicht?

[gallery:Es war einmal bei „Wetten, dass...?“: Gottschalk und seine Politiker]

Die Sendung hat für ZDF-Verhältnisse gute Quoten, vor allem bei jüngeren Zuschauern. Kein Wunder: Um hier mitlachen zu können, muss man von Politik nicht viel wissen und verstehen. Ist es nicht ein grandioser Gag, dass die FDP 8,2 Prozent in Schleswig-Holstein als „Sieg“ feiert, obwohl ihr Stimmenanteil gegenüber der letzten Landtagswahl fast halbiert wurde?

Nun ja: Wer nicht mehr von Politik weiß, als das, was auf eine Smartphone-Seite passt, der fühlt sich bestens unterhalten. Wer dagegen weiß, dass die 14,9 Prozent der Kubicki-FDP 2009 am Tag der Bundestagswahl erzielt wurden und die 8,2 Prozent von 2012 das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten sind, der kann sich nicht mehr so richtig amüsieren. Selber schuld: Wer zu viel weiß, den bestraft der Welke.

Erfahren Sie mehr über den Grundtenor der Pseudo- Intellektuellen...  

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"...kann und will ich nicht mitlachen."

Muss ja auch keiner. Ich find diese Art von leichtem, oberflächlichem Spott gegenüber Politikern und Politik entspannend. Es nimmt beidem den allgegenwärtigen viel zu hysterischen Empörungs- und Skandalisierungszwang, dem sich die Medien sonst so hingeben. Und der - das ist meine Gegenthese - wesentlich gefährlicher ist, weil die ständige Überinszenierung und Sensationalisierung von Krisen und Skandalen die wahren Gründe dafür sind, dass sich Menschen lieber nicht mit Politikern und Politik befassen wollen. Freitags abends um elf nach einer harten Arbeitswoche.

  • Antworten
Jens Scholz15.05.2012 | 15:35 Uhr

Spott zur Entspannung?

wenn Sie "leichten, oberflächlichen Spott" brauchen, um sich zu "entspannen", dann tun sie mir leid.
Vielleicht entspannen sich ja mal ein paar Leute auf Ihre Kosten?! Dann spätestens hört Ihre Entspannung auf!

Welke kommt vom Unterschichten-Fernsehen und so ist auch das Niveau seiner Sendung. Es handelt sich nicht um Satire, welche "mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände" anklagt (Def. Wikipedia), sondern um billige Comedy, um "Schadenfreude".
Deshalb halte ich es auch für Blödsinn, dies mit Gebühren zu finanzieren oder gar den Grimme-Preis dafür zu geben.

Armes ZDF!

MfG T.W.

  • Antworten
T. W.21.05.2012 | 20:11 Uhr

Welkes Spiel

Ich glaube nicht, dass es sich um billige Comedy handelt. Es ist wie im Mittelalter, wo die Gaukler das Volk unterhielten und damit davon abhielten, sich kritisch mit dem Herrscher zu beschäftigen, geschweige denn, dass sie ihre Interessen diesem gegenüber nachdrücklich zur Geltung brachten. Welkes Nummer ist teil eines uralten Spiels. Frau Merkel geht es an Ihrem Allerwertesten vorbei, wenn Welke sich über sie amüsiert. Während wir mit der Persiflage über ihre Person beschäftigt sind, zieht sie uns das Fell über die Ohren. Damit ist Welke und Frau Merkel gedient, nur wir sind die Dummen. Und das ist gewollt.

  • Antworten
Max Hoffmann27.12.2012 | 16:11 Uhr

Politikverdrossenheits-Förderung

Und wo sind bitte die Argumente für Ihre These, dass die heute-show Politikverdrossenheit fördert?

Ich möchte mal behaupten: Stimmt nicht. Der Politikverdrossenheit wird hier zwar stellenweise Luft verschafft, von Förderung kann jedoch keine Rede sein. Das kann Politik auch ganz gut ohne heute-show.

Anscheinend haben Sie die Sendung doch nicht so aufmerksam geschaut, wie sie hier angeben. Stichwort Pro-NRW? Das war doch Anliegen genug, auf Misstände aufmerksam zu machen und diese geradezurücken.

Aber so ist das nun mal: Wenn man mit einer negativen Grundhaltung an etwas herangeht, dann wird man auch nichts positives erkennen.

  • Antworten
alexplus15.05.2012 | 15:35 Uhr

Verkennung der Realität?

Zitat: "..., doch der Spaß hört auf, wenn die Politikverdrossenheit im Land gefördert wird".

Ich bin mir recht sicher, dass man nicht erst seit ein paar Tagen bezüglich Deutschland von nennenswert verbreiteter Politikverdrossenheit reden darf. Insofern wird hier nicht wirklich gefördert, sondern allemal nur aufgegriffen.

  • Antworten
Henning Hucke15.05.2012 | 15:46 Uhr

Wow, da hat jemand die heute

Wow, da hat jemand die heute-show - nach eigenen Angaben - einmal geguckt und meint er könne sich so trotzdem ein totales Bild davon machen. Lange nicht mehr so einen hochnäsigen, unreflektierten Mist gelesen!

  • Antworten
Jörg S.15.05.2012 | 15:49 Uhr

*unterschreib*

*unterschreib*

  • Antworten
Jens16.05.2012 | 11:37 Uhr

Bin ganz deiner Meinung!

Bin ganz deiner Meinung!

  • Antworten
Markus16.05.2012 | 12:51 Uhr

Der Artikel

Herr Müller-Vogg;

"Politik als Vollidioten" dar zu stellen werfen Sie der "heute-show". Außerdem werfen Sie der "heute-show" die Politikverdrossenheit vor. Ich möchte mal auf eins hinweisen: Die Politikverdrossenheit wurde und wird durch die Politiker gefördert. Nicht durch die "heute-show". Im Gegenteil: Die "heute-show" hat viele junge Mensche zur Politik gebracht. Ihr Artikel ist für mich einfach nur falsch. Den Sie bedienen sich hier Vorurteile (Die Darsteller wollen Politiker einfach doof aussehen lassen) und massen welche an. Bitte überdenken Sie für weitere Kommentare ihre Argumente.

  • Antworten
Oliver Thiel15.05.2012 | 15:56 Uhr

Es sollte doch auch ohne Vorbereitung möglich sein...

...sich in ganzen Sätzen auszudrücken. Wer davon überfordert ist, hat meiner Meinung nach nicht zu regieren.

  • Antworten
Tobias Hoffmann15.05.2012 | 16:08 Uhr

Humorverdruss

Und ich Depp ging immer davon aus, dass Inkompetenz, Verlogenheit, Volksferne und Geldgier der Poltiker für den Verdruss und die Verachtung verantwortlich sind. Jetzt weiss ich ja, dass es nur an dieser wöchentlichen Sendung mit ein paar Prozent Quote liegt. Vielen Dank!

  • Antworten
André15.05.2012 | 16:11 Uhr

@humorverdruss

Ich finde ja schon, dass der Kommentator einen Punkt hat.
Allerdings machen Sie den besseren. :-)

  • Antworten
karl knapp16.05.2012 | 08:36 Uhr

Energie in die Sackgasse

Wieso haben Sie die Energie verschwendet diesen Arktikel zu schreiben? Die heute-show macht bei genauerer Betrachtungsweise genauso wie jeder andere Kabarettist auf Missstaende aufmerksam. Anscheinend wollen Sie es bloss nicht sehen.
Un der Vorwurf, dass Politiker nur als Deppen dargestellt werden ist auch wirklichkeitsfremd. Rainer Bruederle outete sich selber als Fan der heute-show. Viele Politiker begruessen die Reporter freundlich und geben gern Anworten. Wie oft hoert man bei anderen Sendungen nur kein Kommentar?
Wenn Sie ihre Plattform sinnvoll Nutzen moechten, dann tun Sie etwas gegen die Absetzung des Philosophischen Quartetts!

  • Antworten
Hans15.05.2012 | 16:15 Uhr

Gegenthese

Lieber Herr Müller-Vogg,

sie beschreiben, dass Menschen die ein rudimentäres Politik-Verständnis oder Interesse haben, über die Heute Show Lachen können. Aha...

Ihre Argumentation erinnert mich an die TV Schelte von Herrn Reich-Ranitzki, der über die TV-Programmverödung redet, aber selbst garkein TV guckt!

Dementsprechend sind Menschen die sich jeden Tag mit Politik beschäftigen, Menschen der intellektuellen Elite, Menschen die sich selber wichtiger nehmen als die Sache, Menschen die ihre Eitelkeit in Talk-Shows dokumentieren, Menschen die den Wähler als Abstimm-Automaten einer vorgefertigten und vorkonfektionierten Informationsvermittlung betrachten die Humor Instanz, die darüber entscheiden was lustig und unterhaltsam ist? Also Menschen wie SIE?
Kann es vielleicht sein, dass sie sich hinter dem viel zitierten Deckmantel der Politik(er) Verdrossenheit verstecken um ihre eigene Abneigung gegen das, was viele der oben beschrieben Menschgruppen selber als komisch, lustig und unterhaltsam empfinden?

Lieber Herr Müller-Vogg...es kann auch mal befreiend sein, nach ner ernsten udn anstrengenden PArlamentswoche Freitagabends einfach mal zu lachen.

Worüber lachen SIe, über das Phönix Programm, über Arte Dokumentationen, oder die Kolumnen die sie selber für Ihr Haus Blatt aus dem Hause Springer zu Papier bringen ?
Vielleicht nehemen sie mal zur Kenntnis, dass selbst ein Herr Brüderle über sich selber lachen kann und sich dem von Ihnen beschriebenen Spoo der Öffentlichkeit freiwillig Preis gegeben hat udn vielleicht ist das ja ein Effekt, der im Gegenteil dazu beiträgt, Politiker näher an die Wähler heranzubringen

Lachen sie mal!

Ein lächelnder Gruß

  • Antworten
eddi15.05.2012 | 16:20 Uhr

Da hat wohl jemand seinen Fuß auf einem Schlips!!

Ich frage mich gerade, ob der Autor genauso kritisch mit den Machern der "Heute-Show" und/oder der Sendung "Neues aus der Anstalt" ins Gericht gehen würde, wenn diese ausschließlich Linke, Grüne und neuerdings die Piraten bashen würden!

Satire war und ist ein wichtiges Mittel der Kompensation! Ob diese Form der Satire sonderlich originell oder intelligent ist, darüber kann man ja gerne streiten, aber sie zu dissen, weil sie laut Meinung des Autors angeblich Politikverdrossenheit fördert, finde ich mindestens talentbefreit!

Lachen ist gesund! War es immer schon und wird es immer sein!

Beste Grüße an die Spaßbremse!

  • Antworten
free15.05.2012 | 19:23 Uhr

Sturm im Wasserglas

Jedenfalls zeigt der Artikel, dass ich meine Vorurteile über bei BILD engagierte Journalisten nicht zwingend revidieren muss. Oder ist es nur die Replik auf den positiven Artikel zu Welke bei Ihrem Ex-Arbeitgeber FAZ?

Ich werde mir in meiner geistigen Lethargie die nächste Sendung trotzdem auch wieder anschauen und möglicherweise sogar lachen.

(Sich selbst über andere zu stellen hat übrigens nix mit Größe zu tun.)

  • Antworten
Rainer15.05.2012 | 16:26 Uhr

Sendung dafür nehmen was sie ist...

Ich denke man sollte die Sendung dafür nehmen was sie ist. Eine Unterhaltungsshow für Jugendliche und Spätpubertierende. Ja, ich teile die Meinung des Autors, dass die Heute Show alles außer witzig ist und auf dem gleichen Niveau wie ein Mario Barth liegt. Es wird sich über Sprachfehler und Versprecher lustig gemacht, ähnlich wie es Schüler über Lehrer machen und der Inhalt oder substantive Kritik bleibt auf der Strecke. Ich selber bekomme dabei Kopfschmerzen und möchte den Leuten, die ein solches Format mögen gerne einen Spiegel vorhalten, da 90 Prozent der Witze darauf aufbauen sich besser als jemand anderes zu halten. Das ist einfach und fühlt sich gut an, war aber immer so und wird auch immer so bleiben. Ich sehe, dass es in der Heute Show zumindest nicht völlig plump gemacht wird und falls so Jugendliche von dem privaten Müll zu den öffentlichen Rechtlichen gelockt werden ist auch alles gut. Daraus kann sich immer noch ein substantielles politisches Interesse bildet, bei den Öffentlichen wird das zumindest weiter gefordert.
Noch am Rande sei erwähnt, dass es genauso leicht ist, auf ein solches Format mit erhobenen Zeigefinger sich Oberlehrerhaft aufzuplustern und dabei auch ein überlegendes Gefühl zu haben. Jedes (Fernseh-)Format, welches die Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern ist positiv! Die Privaten hingegen bevorzugen eher eine Abwärtsspirale...

  • Antworten
Peter Schmidt15.05.2012 | 16:48 Uhr

Niveau ...

Aber aber ... die Heute-Show auf gleiche Niveau-Stufe mit Mario Barth zu stellen - nicht wirklich eine Glanzleistung ... Dass man sicher geteilter Meinung sein kann über die Sendung - keine Frage ... aber dieser Vergleich grenzt schon ein bisschen an Realitätsverlust.

  • Antworten
Ewald Walder15.05.2012 | 21:10 Uhr

Dieser ganze Artikel ist nur

Dieser ganze Artikel ist nur eines: Zeitverschwendung eines komplett humorlosen Menschen. Das einzig Lächerliche sind leider unsere Politiker, die uns täglich Unterbietungen an Glaubwürdigkeit, Mangel an Volksnähe und kurzsichtige Entscheidungen bieten.
Ob man darüber lachen darf? Aber selbstverständlich, denn alternativ müsste man eigentlich weinen ob des ganzen Bockmists.
Dieser Artikel reiht sich ein in die Tragik der heutigen Politik.

  • Antworten
Analyse15.05.2012 | 17:31 Uhr

danke!

nun musste ichs nicht selber schreiben. exakt so isses.

  • Antworten
Amonym16.05.2012 | 12:37 Uhr

Humor

Naja, ich finde diese Sendung, ich sah sie auch zum ersten Mal in voller Länge, alles andere als komisch. Diese Art Schenkelklopfer-Witz über Versprecher ist mir wirklich zu blöd. Eigentlich so 8.Klasse-Niveau Leute, die über Schulhofscherze nicht hinausgewachsen sind.

  • Antworten
A. Franke17.05.2012 | 13:39 Uhr

Darf jeder beim Cicero schreiben...

Was für ein schlechter Artikel... dieses Niveau von Kritik ist doch sehr geprägt von persönlichen Interessen und hat wenig von einer Meinung.

  • Antworten
Armin Kraft15.05.2012 | 18:05 Uhr

Sie müssen nicht viel verstehen...

Sehr geehrter Herr Müller-Vogg,

als ich diese Seite auf meinem Smartphone angeklickt habe, dachte ich noch, dass das doch einmal ein interessanter Artikel ist. Die heute-Show ist in der Tat sehr beliebt und bei so mancher Sendung frage auch ich mich, ob das denn alles so witzig ist.
Und Sie haben Recht: Humor ist Geschmackssache, aber glauben Sie wirklich, über den Hintergrund der Sendung urteilen, und die Macher von jeder Mission freisprechen zu können, nachdem Sie eine einzige Sendung gesehen haben?
Offensichtlich lautet die Antwort auf diese Frage "ja". Schade.
Ich muss zugeben, dass ich Ihren Artikel nicht vollständig gelesen habe. Es gab da den folgenden Satz:

"Die Sendung hat für ZDF-Verhältnisse gute Quoten, vor allem bei jüngeren Zuschauern. Kein Wunder: Um hier mitlachen zu können, muss man von Politik nicht viel wissen und verstehen."

Nun ja, Sie implizieren ein paar Sätze später, dass diese jüngeren Zuschauer oft Smartphones besitzen, was für mich bedeutet, dass Sie keine Kinder, sondern Jugendliche am dem alter von ca. 14 Jahren meinen. Werfen Sie also "den Jugendlichen an sich" vor, von Politik nicht viel zu wissen und zu verstehen?
Wenn dem so ist, dann denke ich, dass meine Entscheidung, Ihren Artikel nicht weiterzulesen, richtig war.

Sie haben dafür sicherlich Verständnis. Schönen Gruß!

  • Antworten
Simon S15.05.2012 | 18:19 Uhr

Sie sprechen mir aus der

Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Mueller-Vogg. Ich halte die Heute-Show fuer brandgefaehrlich fuer die Demokratie. Wenn die Rolle, in die ein Politiker in einer solchen Sendung gesteckt wird, zur einzigen Assoziation des Durchschnittswaehler zu Parteien / Personen, dann ist im Grunde keine qualifizierte Abstimmung ueber Inhalte mehr moeglich. Politik ist gerade nicht passives Konsumententum, d.h. ich setze mich vor den Fernseher und lasse mich von ausgewaehlten Informationen berieseln (das koennen Polit-Talkshows oder Formate wie die Heute-Show sein). Es ist die aktive Auseinandersetzung mit Problemen / Loesungsansaetzen in der Gesellschaft, wie es ja in vielen Parteien stattfindet. Es gibt meiner Ansicht nach nur einen nachhaltige Ansatz, wie man die Politikverdrossenheit verringern kann: 1) Politische Bildung muss zu einem zentralen Unterrichtsbaustein werden 2) Man koennte sich ein Modell Zivildienst in Parteien vorstellen, d.h. sodass viele Jugendliche schon Erfahrung mit dem Debattieren / Ringen um Positionen haben.. Dann wird die Heute-Show sicherlich nicht mehr so hohe Quoten erreichen; Nochmal: das Problem ist nicht, dass man sich nicht ueber Politiker lustigmachen darf, vielmehr werden so gesellschaftliche Mythen gedichtet, die auch von 'Qualitaetsformaten' gerne aufgegriffen werden -- Prototypen sind sicher pauschale Stempel wie 'Linke -> Kommunisten' oder die FDP als 'Partei fuer Hoteliers' oder 'Besserverdiener'. Solche Urteile sind solange schal, wie der Buerger nicht das Programm der Partei gelesen hat, ueber die gerade gesprochen wird.

Ich will die Politiker nicht ganz aus der Haftung lassen, weil sie das gefaehrliche Spiel (Gefuehle und Positionen sollen Inhalte ueberdecken).. Die Menschen betruegen sich nur selbst, wenn sie (nur als Beispiel genannt) wegen 'SPD ist Currywurst' usw. fuer eine bestimmte Partei abstimmen.. Christian Lindner hat diesbezueglich einen hervorragenden Kurs gefahren im Vorfeld der NRW-Wahl. In allen Fernsehinterviews hat er Nachfragen nach Philipp Roesler und anderen Personen ins Leere laufen lassen um seine Inhalte darzulegen. Also gegen den Strom gerade nicht bei dem Politzirkus mitmachen, sondern solide arbeiten, das ist auch eine Moeglichkeit die Politikerverdrossenheit zu senken.

PS: Ich halte die Heute-Show auch fuer unertraeglich unlustig und peinlich, weil im Prinzip keine Substanz hinter den Witzen ist. Genauso gut koennte man sich ueber die Versprecher von Adeligen oder Filmstars lustig machen.

  • Antworten
Matthias Hueser15.05.2012 | 19:33 Uhr

Guten Tag Matthias Hueser,

Guten Tag Matthias Hueser,

Sie meinen die Heute-Show wäre gefährlich für die Demokratie?
Sie haben keinen Verstand wie ich bemerke. Gefährlich für die Demokratie sind eher Leute wie Sie, denn Sie haben keine Ahnung was die normalen Bürger über Politik denken. Sie möchten das Sendungen abgesetzt werden, nur weil sie über die Politiker herziehen. Und was lustig ist und was nicht bestimmt jeder für sich selbst.
Am besten revidieren Sie Ihre Aussage über die Heute-Show mal, denn das was Sie schreiben ist einfach nur lächerlich.
Scheinbar hat Heutzutage jeder Jugendliche mehr Ahnung über Politik als Sie, denn jeder weis, Politik ist nicht gleich Politik. Hier ist der an der Macht der das meiste Geld hat, deswegen wurde bis jetzt auch noch keine Vermögensteuer eingeführt. Die Politiker lassen sich bestechen und Vertreten die Meinung der Reichsten Leute und Firmen im Land.
Denken Sie bitte nach bevor Sie schreiben Sie hätten Ahnung von der Heute-Show oder den Leuten die sie sich ansehen. Und noch heimlich Werbung für die FDP machen ist ja wohl ziemlich arm.
Schöne Grüße
Anonym

  • Antworten
Anonym18.05.2012 | 12:06 Uhr

kichero ;-)

Das ist der erste Artikel der Cicero, den ich lese und er bestätigt meine Vorurt... äh Meinung über diese voll und ganz. ;-)

  • Antworten
Spinnzessin15.05.2012 | 19:40 Uhr

Oberklugscheisser vs. Klugscheisser

Mein lieber Herr Müller-Vogg, sind sie doch froh, daß es Sendungen wie diese gibt.
Dadurch erhalten Sie Gelegenheit, zu demonstrieren, was Sie so geritten hat.
Was auch immer es sei.

  • Antworten
Hüttenzauber15.05.2012 | 19:51 Uhr

Ich will mal so sagen: daß

Ich will mal so sagen: daß ein Autor des schwarz/weiß-Blättchens BILD sich über die Förderung von Politikverdrossenheit mokiert, entbehrt nicht eines gewissen Humors, den ich Herrn Müller-Vogg ob seines Artikels so gar nicht zugetraut hätte... Aber ernsthaft: Mehr Spaß als Herrn M.-G.s vorurteilsüberladene Selbst-Entlarvung als hochnäsig-elitärer Medien-Snob haben nur die Reaktionen hier im Forum gemacht ;-)

  • Antworten
Werner Gratsch15.05.2012 | 19:54 Uhr

Nun dann mal Stock aus'm Arsch...

... Herr Müller-Vogg und zum Lachen nicht nur in den Keller gehen!

Und das Sie sich persönlich getroffen fühlen, wenn Sie von trotteliger Politikerkaste sprechen wundert mich auch nicht wirklich, wenn ich an Ihre häufige Anwesenheit bei inhaltslosen Talkshows denke.

Einen Welke werden Sie bei diesen Sendungen der universellen Volksverdummung jedenfalls nicht antreffen. Irgendwie kann ich mir nicht helfen: Aber aus Ihrem hochnäsigen Beitrag lesen ich vor allem Neid!

  • Antworten
Eric Bonacci15.05.2012 | 20:26 Uhr

Es ist schon erstaunlich:

Es ist schon erstaunlich: einmal eine Sendung sehen und behaupten, dass jede Woche die selben Brüderle-Witze wiederholt werden (obwohl sie dann auf einmal in der besagten Sendung gar nicht vorkommen). So eine unreflektierte Kritik passt nicht auf diese Website und zu dieser Zeitschrift. Schreiben Sie bitte beim nächsten Mal im ersten Satz, dass sie Welke nicht mögen und die Sendung Ihnen einfach nicht gefällt. Einfach raus damit. Die restlichen Punkte sind doch nur Versuche, das noch irgendwie zu untermauern. Die Kritik einer Sache misslingt immer, wenn man sie ausschließlich der Kritik wegen betrachtet.

  • Antworten
Simon Janke15.05.2012 | 21:18 Uhr

Mag ja sein...

... dass Herr Müller-Vogg nicht ganz unrecht hat, doch was ist die Kritik eines Menschen wert, der sein Geld unter anderem damit verdient, Kolumnen für ein reißerisches Tränen- und Tittenblatt zu schreiben?

  • Antworten
Georg Sander16.05.2012 | 09:10 Uhr

Was erlaube Vogg?

Wer Kolumnen für die BILD schreibt, der hat nun wirklich die Weisheit mit Löffeln gefressen, klar. Millionen BILD Leser täglich mit Plattheiten und Vereinfachungen sowie Meinung zu versorgen, ist ganz schön schwer, soll erstmal einer der Pseudointellektuellen nachmachen. Hält sich Vogg für intellektuell, weil er für BILD schreibt, oder schreibt er für BILD, weil er intellektuell ist?
Und der Umgang der Springer Journaille mit Politikern ist auch der einzig wirkliche und richtige, natürlich. Aufs Podest heben, wenn die Meinung stimmt und runterstoßen, wenn nicht. Sonst darf keiner auch nur am Sockel der Denkmäler kratzen.
Wie zum Teufel kann man nur so ignorant sein?

  • Antworten
macsash16.05.2012 | 09:14 Uhr

Für sowas opfert Cicero Platz?

Soso - ein Bild-Schmierfink will mir also erklären, worüber ich lachen darf. Vermutlich über solche Sachen wie den "Holzpimmel am Venusberg" heute, haha. Oder - festhalten - "Wie ich Will Smith meine Möpse zeigte", bruahahaha!

Natürlich ist Welke kein Pispers, Schmickler oder Schramm; ist die heute-show kein ausgefeiltes Kabarettprogramm. Das ist nicht zuletzt dem wochenaktuellen Format geschuldet, und das weiß jemand wie Müller-Vogg auch sehr gut, er hält sich nur nicht so lange mit Details auf, die seinem überheblich-oberlehrerhaften Duktus zuwiderlaufen würden. Die ersten Kommentatoren haben es bereits gesagt: Die Verantwortung für Politikverdrossenheit liegt mit Sicherheit nicht bei der heute-show. Vielleicht sollte man sie eher bei selbstverliebten Lohnschreibern suchen, die von einem sehr hohen Ross hinab über das dumme Volk lästern, das keine Ahnung von Politik hat; über die bildungsfernen Proleten, die über Welke ablachen.

Oder wie es Gernot Hassknecht ausdrücken würde: "Halt deine Klappe, du arroganter Mist..." - Wir bitten um etwas Geduld.

  • Antworten
Dr. No16.05.2012 | 09:55 Uhr

Wo kann ich hier die Schriftgröße ändern?

Ohne auch nur eine Ausgabe der Bildzeitung vollständig gelesen zu haben, würde ich gerne wissen, wie ich hier in Schriftgröße 150 schreiben kann, um den Autor ein heimisches Gefühl beim Lesen dieses Kommentars zu ermöglichen.

Da ich diese Funktion nicht finde, entschuldige ich mich für diese unerhört kleine Schriftgröße.

Sie haben den Brüderle vermisst? Ich auch. Liegt daran, dass in den ca. 3 Jahren Heute-Show dieser Mann knapp 10-15 Mal untertitelt wurde, in den restlichen 100-150 Sendungen konnte man ihn entweder dabei erleben, wie er klar und deutlich (!) spricht, oder wie er Größe bewies und als Gast bei der Heute-Show über sich selber lachen konnte. Ist das wirklich eine Vorführung?

Herr Kubici wurde nicht "ausgelacht", weil er (absichtlich) "Punsch" statt "Putsch" sagte, sondern weil er immer und immer wieder diesen Spruch vor der Kamera brachte. Es ging hier nicht um den Witz an sich. War nicht die Rede davon, dass Sie die Sendung vollständig verfolgt haben? Den Fernseher nebenbei laufen zu lassen, zählt übrigens nicht.

Da auch negative PR PR ist, vermute ich, dass die Heute-Show einiges dazu beigetragen hat, dass die FDP einen Zahlendreher im Wahlergebnis vorweisen kann.

  • Antworten
Cpt. Capslock16.05.2012 | 10:01 Uhr

Klar kommt die Heute-Show von

Klar kommt die Heute-Show von der Qualität nicht an andere Satire-Sendungen wie "Neues aus der Anstalt" heran, was aber daran liegen mag, dass in einer Woche meist nicht so viel passiert, wie in einem Monat. Versuchen Sie doch mal, alle halbe Stunde einen Artikel zu veröffentlichen. Ich kann Ihnen sagen, dass sie da auf Dauer und speziell von Leuten, die nur einen Ihrer Artikel gelesen haben, schlechte Bewertungen und ähnliches erhalten werden.

  • Antworten
Anon ## usr16.05.2012 | 10:04 Uhr

Wulff-Humorist

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen, Herr Müller-Vogg.
Die größte Satire haben Sie doch selbst mit der Beweihräucherungs-Biographie für Herrn Wulff verzapft.

  • Antworten
PeRiBa16.05.2012 | 10:18 Uhr

Interessante These

...die hier aufgestellt wird. Sicherlich kann man der Staerkung des Stereotyps Politiker durch solche 'einfachen' Witze zustimmen. Schliesslich bauen diese darauf auf die Vorurteile der Zuschauer zu befriedigen, damit sie darueber lachen koennen.
Trotzdem frage ich mich wieso der Thesenersteller soviel Energie darauf verschwendet, sich mit den Witzen ueber Versprecher oder Sprachbegebenheiten zu befassen. Wieso werden nicht auch die anderen Abschnitte angesprochen in denen es tatsaechlich um so etwas wie inhaltliche Kritik ging? Das die Heute-Show sich nicht mit den grossen Satire Sendungen oder dem Kabarett messen kann, vom Niveau, sollte ja wohl klar sein. Wenn dem so waere, wuerden die Zuschauerzahlen einbrechen, weil es den Zuschauern zu trocken, kompliziert oder unverstaendlich waere. Nicht jeder moechte sich am Freitag Abend um 10 Uhr Abends mit den grossen Dingen des Lebens beschaeftigen. Die meisten wollen einfach nur gut unterhalten werden. Und da bevorzugen die meisten lieber die einfache Kost als die Enigma Dechiffriermaschine.

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irgenwer16.05.2012 | 10:47 Uhr

Ich kann die Auffassung des

Ich kann die Auffassung des Artikels so nicht teilen und finde es ebenfalls bedenklich, dass jemand meint, aufgrund einer Sendung gleich über das gesamte Format urteilen zu müssen.

Die Heute Show besteht NATÜRLICH zu einem gewissen Anteil an sehr einfach gestrickten Späßen. Die Sendung ist wöchentlich und dicht am aktuellen politischen Geschehen, wie könnte man da auch ununterbrochen das Rad neu erfinden. Welke selbst spielt öfter in meinen Augen sehr angenehm damit, dass die Nachrichten zur jeweiligen Zeit leider kein anderes Thema hergeben.

Die Show ist damit vor allem auch eine ständige Reflexion der anderen Medien und wie eindimensional wir medial und politisch mit Themen gefüttert werden. Da sind es halt wochenlang die FDP und Griechenland...

Kritisch sehe ich den Umgang mit der Politik dennoch. Ich frage mich, wie sich der konzentrierte Umgang mit der FDP auswirkt. Gibt man der Partei im Vergleich zu Anderen nicht ein zu großes Forum, wenn man Brüderle zu einer "Kultfigur" macht? Es ist ein zweischneidiges Schwert, mit dem dort umgegangen wird.

Dennoch finde ich gerade diesen vielleicht naiven Umgang mit dem Thema auch erfrischend. Man fragt sich ständig, wer da jetzt wen vereinnahmen will.

"Und weil das „Show“-Team immer wieder unbedarfte Parteitagsdelegierte oder Hinterbänkler findet, die beim Anblick eines ZDF-Mikrofons in Angstschweiß ausbrechen und sich verzweifelt bemühen, auf Witz-Fragen ernsthafte Antworten zu geben... Bei solchen Amateuren brüllt dann das Studio-Publikum vor Vergnügen."

Ein sehr schwacher Abschnitt. Er blendet aus, das sich im Grunde alle Politiker damit schwer tun, einfach einmal spontan zu sein und Makel zu offenbaren. Und es blendet aus, dass die "unbedarften" Amateure, auch, wenn man vielleicht über sie lacht, damit dennoch um Längen sympathischer sind als die Profis mit ihren hölzernen, geschliffenen Antworten.

Der Humor mag manchmal simpel sein, aber die starke Reaktion darauf spiegelt auch nur wider, wie sehr der Gesellschaft dieser glatte, kalte Perfektionismus zuwider ist.
Und ich finde es vollkommen legitim, mit der Holzhammermethode darauf herumzuschlagen, bis Politiker wieder lernen, das die Wähler Authentizität und den Mut zu einer eigenen Meinung erwarten.

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Nicolai16.05.2012 | 10:54 Uhr

Völlig überbewertetes Format

Ich halte nicht viel von Leuten, die sonst für die Bild schreiben, aber die heute-show ist definitiv völlig überbewertet.

Ich hatte die ersten 3-4 Folgen gesehen und fand es bestenfalls ok. In die aktuelleren Folgen hatte ich höchstens mal einige Minuten reingeschaltet, wenn der Vorschautrailer mich nicht von vornherein abgeschreckt hat (was meistens der Fall war). Das Schlimme ist, es ist nicht mal lustig. Es wirkt einfach billig und albern. Wie bei einem mäßig bis schlechten Comedyformat wird der mutmaßliche Gag mit der Keule angekündigt, aber was bleibt ist allenfalls ein müdes Lächeln.

Insoweit bin ich über die ganzen sonstigen Lobeshymnen und Auszeichnungen für dieses Format immer ziemlich befremdet bzw. schockiert.

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CB16.05.2012 | 11:01 Uhr

Deutschland erwache... und geh' zum Lachen in den Keller!

Herr Müller-Vogg, ich entschuldige mich in aller Form untertänigst dafür, dass das deutsche Volk ohne tiefere politische Absichten einfach so über seine Politiker lacht. Keinen Respekt vor den klügsten Männern und Frauen der Republik hat es, dieses Proletengesindel! Gut, dass ein ehrbarer, seriöser BILD-Journalist uns darauf aufmerksam macht. Wo doch gerade die BILD täglich ihr Bestes gibt, um die deutschen Politiker aus hehren Zielen nur im allerbesten Licht darstehen zu lassen; man erinnere sich nur an den Fall Wulff. Gut, dass Männer wie Sie gibt, die dem verwirrten Volke täglich den Kopf zurechtrückt! Ein dreifach Hurra! Wegtreten in den Keller, zum Lachen!

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Martin Hoefs16.05.2012 | 11:02 Uhr

Sie sehn gepflegt aus und

Sie sehn gepflegt aus und sind charmant
Sind gut gekleidet und wortgewandt
Jeder Einzelne ein Held
Das sind die klügsten Männer der Welt

Sie lächeln ins Reporterheer
Und keine Antwort fällt ihnen schwer
Verwalten sorgsam unser Geld
Die klügsten Männer der Welt

Sie entscheiden für uns
Ja, sie leiden für uns
Unser Dunkel wird durch sie erhellt
Das sind die klügsten Männer der Welt

Sie wissen, wie, sie wissen, wann
Und was man uns zumuten kann
Weil uns der Überblick oft fehlt
Haben wir sie ins Amt gewählt

Manchmal machen sie sich unpopulär
Sie zu verstehn fällt uns oft schwer
Politik ist ein kompliziertes Feld
Nicht für die klügsten Männer der Welt

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Markus Hoffmann16.05.2012 | 11:05 Uhr

Gleichberechtigung

Wieso Männer? Politikerinnen sind mindestens genauso inkompetent wie Politiker.

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Otto Meyer16.05.2012 | 15:48 Uhr

Wow, einmal ne Sendung

Wow, einmal ne Sendung gesehen und schon weiß der Autor, was jeden Freitag passiert und meint ein Urteil abgeben zu können. Gut, wenn das ein Anspruch an eine Kritik ist, macht man mir es einfach und ich kann sagen: Ich lese jetzt das erste mal einen Kommentar von Hugo Müller-Vogg, von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen- zum allerersten Mal.
Okay, der "Kommentar" bringt Quote, was für die Cicero-Gewaltigen das wichtigste ist. Und ganz nebenbei fördert sie Journalismusverdruss und Autorenverachtung. Da kann und will ich nicht mitlachen.

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Philsd16.05.2012 | 11:14 Uhr

Danke schön!

Mit diesem Beitrag wurden mir die Augen geöffnet und ich werde zukünftig nur noch Friedmann und Lanz anschauen. Dort wird politisch korrekt, kritisch und im Interesse des Souverän gefragt, getalkt und berichtet.
Wahrlich ein journalistisches Meisterstück Herr Müller-Vogg, auch wenn diese schockierende Wahrheit Spuren hinterlässt.Henri-Nannen-Preis verdächtig.

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Stefan Kill16.05.2012 | 11:16 Uhr

Werter Herr Müller-Vogg,

Werter Herr Müller-Vogg,

ihr Blog-Beitrag liest sich wie ein Abriss eines Trailers der Sendung selbst.
Das Politiker als Vollidioten dargestellt werden liegt nicht zuallererst an der Heute-Show, es liegt vor allem an der Aussendarstellung der Politiker an sich.
Jeder von ihnen ist ein selbstverliebter, besserwisserischer und beratungsresistenter Mensch, dem es nur um den eigenen Vorteil und Machterhalt geht.
Sie sind so mit sich und ihrer Person beschäftigt das allenfalls noch Zeit für Lobbyarbeit bleibt.
Stichwort FDP in Schleswig Holstein. Das die FDP dort 8,2% erhielt, liegt maßgeblich am Personenwahlkampf von Herrn Kubicki und nicht an der Landespolitik der FDP. Es geht doch immer mehr um Köpfe und persönlichen Sympathien als um wirkliche Inhalte.
Inhaltlich sucht man sich doch eher die Partei mit dem geringsten Misstrauen aus und nicht wo die Schnittmenge mit der eigenen Meinung am größten ist.
Die Politikverdrossenheit ist größer als Sie und die Politiker sich vorstellen können und vorallem wollen.
Der Souverän zählt nix in diesem Land und wird nur in den acht Wochen vor der Wahl hofiert und ihm wird nach dem Mund geredet. Nach der Wahl fallen die Versprechen wie Laub im Herbststurm.
Ich weiss ja nicht wie Sie Satire gestallten würden oder ob Sie zum lachen in den Keller gehen. Scheinbar hat man als Kolumnist für die Bildzeitung nicht viel zu lachen,
sonst wüssten Sie, das Satire im allgemeinen durch Überzeichnung der politischen Situation auf die Missstände der Politik und Politiker aufmerksam macht.
Zum Glück schürt die Bildzeitung ja nicht die Politikverdrossenheit sonder ist ein Hort der Aufklärung und Erläuterung politischen Alltagsgeschäfts.

Ich denke Sie sollten weiterhin die Heute-Show ungesehen lassen und sich weiter speichelleckend dem nächsten Politiker an die Fersen heften. Vielleicht wird ja wieder ein Buch draus.

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hanswurst16.05.2012 | 11:31 Uhr

Die Moral ...

ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen. (Oscar Wilde)

Ansonsten Herr MV, wieso getrauen Sie sich eigentlich nicht sowas Ihrer geneigten Leserschaft in der Ensolidarisierungs-Postille anzuvertrauen?

Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.
(Martin Luther)

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Theo Tier16.05.2012 | 11:39 Uhr

Also, ich habe versucht,

Also, ich habe versucht, diesen Artikel ernst zu nehmen, bis ich mir wieder bewusst gemacht habe, das HMV bei der BILD arbeitet...das Hetzblatt par excellence...daher auch mein Unverständnis: Wieso darf ER überhaupt über Anstand u.ä. schreiben? Völlig sinnfrei das Ganze.

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Tobias H16.05.2012 | 12:10 Uhr

M-Vogg sah was!

Ich finde die heute-Schau recht albern und unwichtig.
Herr M.-Vogg von der Blödzeitung ist mir allerdings noch mehr zuwider. Und er zeigt hier erneut, weshalb.

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Klausimausi16.05.2012 | 12:20 Uhr

Typisch "Kritiker"

Typisches Kritikerproblem: Wenn alle über etwas lachen können, nur man selbst nicht - dann sollte man doch mal nachdenklich werden, oder?

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Willi16.05.2012 | 12:21 Uhr

Was ist jetzt das Problem?

Auch nach mehrmaligem Durchlesen Ihres Artikel kann ich keinen Inhalt feststellen, der irgendetwas aussagt oder einen Nutzen hat.
Schade um die Zeit. PS: Wer ist
Hugo Müller-Vogg?

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selfdefence16.05.2012 | 12:28 Uhr

Politikverdrossenheit?

Inhaltlich würde ich diesem Kommentar ja zustimmen, aber eigentlich auch nur, weil ich den Humor der Sendung nicht wirklich teile. Aber das Wörtchen "Politikverdrossenheit" lässt mich nicht los.

Denn ich sehe es wie ein deutscher Kabaretist, der just vor kurzem im 3sat richtig erklärte, dass die Deutschen nicht politikverdrossen sind.

Sie sind politikERverdrossen!

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Jonathan Nehrke16.05.2012 | 12:41 Uhr

Flach ist nicht immer schlecht...

Ob Neues aus der Anstalt (übrigens auch ZDF), der Satire Gipfel oder Extra 3 - Ernsthafte Polit-Satiren gibt es zu Hauf. Verstehe diese Kritik nicht. Ziemlich arrogant und missionarisch gegenüber Fans der Sendung.

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LeJeck16.05.2012 | 12:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Müller-Vogg

Ich war Gast auf der Querdenken Veranstaltung der Jungen Union in Erfurt. Ihre Rede an diesem Abend war brilliant, da gibt es kaum Zweifel. Sie haben es geschafft, das Politische Tagesgeschehen für uns Transparent zu machen und auch eine nachvollziehbare Zukunftsprognose aufzuzeigen.
Trotz allem kann ich ihnen auch als Mitglied in CDU und JU nur raten,
schauen sie sich bitte ein paar mehr Ausgaben der "Heute Show" an.
In dieser Show steckt so viel mehr und vor allem so viel mehr gutes, als sie in ihrem Artikel beschrieben haben!
Ich weiß aus ihrem Vortrag, wie sie dazu stehen, aber ich denke,
dass die "Heute Show" es schafft, die Politik zum Gespräch zu machen, auch wenn das auf eine sehr satirische Art und Weise passiert.
Das allgemeine Desinteresse der Menschen an der Politik ist uns ja leider bekannt und ich glaube das wir auf diesem Weg, mit Sendungen wie der "Heute Show" und "Neues aus der Anstalt", "Satire Gipfel" u.ä.wenigstens eine Chance haben, die Menschen zu erreichen und darauf hoffen können, dass sie sich vllt. in Teilen damit auseinandersetzen.
Es gibt diesen schönen Spruch: "Ein Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn niemand mehr von ihm spricht!"
Wenn man sich daran orientiert und es überträgt, hat die "Heute Show" mit ihrer Form des FDP-Bashings die Partei am Leben erhalten.
Allein die Tatsache, dass ein Rainer Brüderle, über den man sich in dieser Sendung permanent lustig macht, als Gast auftritt und dort auch als "Ehrenmitglied" gilt, hat die FDP mit dieser Form der Nähe am Wähler auch ein Stück weit wieder aus dem Keller geholt.

Ich für meinen Teil sehe die Sendung sehr gerne, da es eben keine einseitige Satire ist, sondern flächendeckend alle Parteien im Fokus stehen. Die Witze und die Art und weise, wie es präsentiert wird, lassen mich Freitag für Freitag in freudiger Erwartung vor dem Fernseher sitzen.
Ich sehe nicht viel Fernsehen, ich sehe fast ausschließlich öffentlich rechtliche Programme und setze mich somit nur einem Bruchteil des Trash-TVs aus, aber die "Heute Show" und die "Sportschau" gehören für mich einfach dazu!
Ansonsten bin ich ein Fan von Volker Pispers, der mit seiner Satire nach ihrem Bild auch die Politikverdrossenheit fördert, aber auf der anderem Seite ihrem Wunsch nachkommt, ein Ziel zu verfolgen und etwas veränder zu wollen.

Hochachtungsvoll

Martin Rosenstock

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Martin Rosenstock16.05.2012 | 12:43 Uhr

Weitgehende Zustimmung

Ich wundere mich sehr, dass ein Mitglied der CDU einen solchen Beitrag postet. Ich kann (als überzeugtes CDU-Nichtmitglied :-)) dem nur voll beipflichten. Eine Frage hätte ich allerdings: Wenn Sie ein Fan von Volker Pisper sind, wieso sind Sie noch CDU-Mitglied? :-)

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wschira16.05.2012 | 16:22 Uhr

Pispers und die CDU

Volker Pispers ist seht geistreich und unterhaltsam. Er prangert an und präsentiert alternative Lösungen. Das seine Lösungen eig. mit keiner Partei wirklich umsetzbar sin und er sich, wenn man ihn regelmäßig verfolgt, eher ins konservative Lager zu schlagen scheint,bin ich nach wie vor stolzes und engagiertes Mitglied in CDU und JU und möchte unsere Zukunft aktiv mitgestalten!
Außerdem sollte man seine Parteimitgliedschaft vom politischen geschehen und der persönlichen Überzeugung abhängig machen und nicht von dem Urteil der Satiriker, denn dann dürfte man sich in keiner Partei mehr politisch engagieren!

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Martin Rosenstock16.05.2012 | 20:38 Uhr

Wer im Glashaus sitzt ...

Wie arrogant und selbstverliebt muss man sein, wenn man sich als Springer-Schmierfink das Recht herausnimmt sich über eine Politsatire derart zu echauffieren und dabei völlig außer Acht zu lassen, dass die Pressefreiheit und Intelligenz der Bevölkerung in Form der Bild-"Zeitung" täglich aufs Neue beleidigt wird?

SIE und Ihresgleichen, die täglich Halbwahrheiten, offensichtliche Lügen und Hetzkampagnen verbreiten, tragen mit Sicherheit eher zur Politikverdrossenheit bei, als eine Satiresendung wie die heute-show. Das wird Ihnen in Ihrer unglaublichen Selbstgefälligkeit sicherlich nicht auffallen ... muss es auch nicht, da Menschen, die die Bezeichnung Journalist tatsächlich verdienen, täglich Ihre und die Inkompetenz Ihrer Springer-Kollegen aufdecken und publik machen.

Sprechen Sie ruhig weiter die niederen Instinkte Ihrer Leserschaft an, Geld stinkt ja bekanntlich nicht. Ich für meinen Teil kann jedoch in den Spiegel schauen ohne mich schämen zu müssen, dies wird Ihnen - auch wenn Sie dies sicherlich aus o.g. Gründen anders sehen - ein großer Teil der Bevölkerung dieses Landes mit Sicherheit absprechen. Oder um es mit Ihren Worten zu sagen: "Ganz Deutschland verlangt, dass sich Herr Müller-Vogg schämt!"

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Max16.05.2012 | 12:46 Uhr

Axel Springer ist sauer?

Ich musste ja ganz schön schmunzeln, als ich herrausfand dass sie vorwiegend für unseren Lieblings-Axel-Spinger-Verlag arbeiten. Der bekommt ja auch nicht gerade wenig ab in der heute-show.

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Richard16.05.2012 | 12:47 Uhr

Also wenn ich so was lese,

Also wenn ich so was lese, muss ich mich schon wundern :)

"... dass Herr Müller-Vogg nicht ganz unrecht hat, doch was ist die Kritik eines Menschen wert, der sein Geld unter anderem damit verdient, Kolumnen für ein reißerisches Tränen- und Tittenblatt zu schreiben?"

Viele von ihnen sollten sich doch nochmal zu Herzen nehmen, bevor sie argumentieren -> http://de.wikipedia.org/wiki/Ad_hominem

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Matthias Hueser16.05.2012 | 12:57 Uhr

Ein Bild Reporter schreibt einen kritischen Artikel.....

Wow ! Wahrlich, Wow ! Oder ist das die eigentliche Satire ?

Also mal ganz ehrlich, sollte ich mir mal Politikverdrossenheit zulegen, dann z.B. aus dem Grunde, was diverse Politiker an Wahlabenden von sich geben. Beispiel ? Die FDP hält sich, nach einem Zuwachs von etwas mehr als einen Prozentpunkt in NRW, als Wahlsieger !!!

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Christian Beaumont16.05.2012 | 13:01 Uhr

Geistige Ergüsse

Vielen Dank, ihr Kommentar war noch überflüssiger, als die nach Ihrer Ansicht Überflüssigkeit der heute show. Viel Spaß weiterhin beim DsdS-schauen, das hat vermutlich Niveau...

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Cornelius Berger16.05.2012 | 13:01 Uhr

Verbaler Quark

Ich verstehe deutlich mehr von Politik als "auf mein Smartphone passt", habe Politik als Neigungskurs und finde die Heute Show trotzdem ansprechend. Gleichwohl alle meiner Mitschüler die diese Sendung schon einmal gesehen haben. Wer keinen Spaß im Leben hat sollte auch nicht Fernsehn gucken oder so einen Mist veröffentlichen sondern sich bei Anne Will im Studio die Zeit vertreiben. Viel Spaß!

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Simeon Giese16.05.2012 | 13:08 Uhr

Ganz großer Unfug!

Wenn ein Autor der BILD sich über fehlendes Niveau und ungenügendes Politikverständnis der Masse beschwert, dann würde ich empfehlen, das Konzept des eigenen Printerzeugnisses (das Wort Zeitung halte ich in dem Zusammenhang für unangebracht) einmal zu überdenken.
Der Vorwurf, die heute show verstärke die Politikverdrossenheit in Deutschland ist hanebüchener Unsinn. Das kommt einer Verurteilung des politischen Kabaretts generell gleich.
Schade, dass Sie Ihre Zeit nicht mit etwas Sinnvollem verbracht haben, statt diesen Kommentar zu schreiben, Herr Müller-Vogg. Zum Beispiel, in den Keller zu gehen und da mal herzhaft zu lachen.

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zwischenfunker16.05.2012 | 13:12 Uhr

Bitte was!?

Also viel gibt es zu dem Kommentar eigentlich nicht zu sagen... außer: Vielleicht sollte der Autor mal mehr als eine Folge schauen, denn nur dann kann mensch sich uch qualifiziert dazu äußern. Ich meine ein Kritk schreiben, wenn mensch nur eine Folge gesehen hat ist mehr als fragwürdig, denn wie will mensch dann die Show als ganzes bewerten? Vor allem wenn mensch in betracht zieht, dass die heute show nur die Themen aufgreifen kann, die in der Woche auch in den Nachrichten waren und die teilweise inhaltliche Flachheit ist ja eher den Politikern, als der heute show anzukreiden, da diese die Flachheiten ja nur überspitzt wiedergibt und genau das muss Satire machen. Und genau deswegen kann mensch es NICHT mit Kabarett vergleichen, was Welke auch selbst gesagt hat. Er hat gesagt, dass die heute show sich eher die DailyShow zum Vorbild nimmt und eben keine explizieten Meinungen vertritt, wie beispielsweise Neues aus der Anstalt. Insofern ist es relativ sinnlos der heute show vorzuwerfen, das sie nicht für eine bessere Welt streiten, jedenfalls nicht expliziet, da das gar nicht ihr Anspruch ist.
Aber um das zu wissen muss mensch, um auf den Anfang meines Kommentars zurückzukommen, eben mehr als eine Folge schauen und sich auch etwas informieren um einen wenigstens teilweise sinnvollen Kommentar zu schreiben. Denn dieser Kommentar hat in etwa soviel Tiefgang wie ein Schlauchbott.
Mfg.

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Peter16.05.2012 | 13:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Hugo

Sehr geehrter Herr Hugo Müller-Vogg,

habe ich das richtig verstanden: Sie haben die Show 1 Mal (!) gesehen und maßen sich wirklich ein Urteil an?

Sie liegen mit Ihrer Gesamteinschätzung über das Ausmaß bzw den allgemeinen Tenor der Show völlig daneben.

Kleines Beispiel gefällig:
"Doch ist der Grundtenor der Sendung bedenklich: Welke und seine Mitstreiter haben – anders als die meisten Kabarettisten – kein Anliegen. Sie machen nicht lächerlich, was sie verändern möchten"

Wenn Sie die Sendung vom 11.5.2012 gesehen haben, so Frage ich mich, mit welcher Aufmerksamkeit Sie diese verfolgt haben?
Pro NRW und die Sallafisten wurden in den Dreck gezogen und zwar, weil die show ihre Abneigung gegenüber diesen beiden Lagern kundtun wollte! Anscheinend haben Sie das nicht verstanden, ansonsten würden Sie nicht sowas schreiben!

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Martin L.16.05.2012 | 13:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Hugo

Sehr geehrter Herr Hugo Müller-Vogg,

„…doch der Spaß hört auf, wenn die Politikverdrossenheit im Land gefördert wird…“ mal im Ernst, Politikverdrossenheit wird in diesem Land vor allem von Politikern gefördert, welche oft in selbstherrlicher Art und Weise mit Phrasen glauben, dass sie die einzigen sind, welche die Kontrolle über all die Dinge die in Deutschland passieren haben. Politiker glauben mit besonders verschlüsselten Sätzen ihre teilweise vorhandene Inkompetenz zu überspielen. Die heute-show mag nicht jeden Geschmack treffen, manchmal kommt sie auch ein wenig prollig, flach daher, aber sie nimmt eben nicht hin, dass Politiker sich als Eliten generieren, dem der Rest blind zu folgen hat. Und auch wenn die FDP gerade etwas omnipräsent ist, letztendlich bekommen alle Ihr „Fett“ weg und sind nicht so deutlich parteiisch wie einige andere Medien, z.B. die Springer-Presse (sorry der Seitenhieb musste sein). Die von Ihnen beschworene Politikverdrossenheit speist sich eher aus dem Verhalten der Politiker, die sich völlig von dem Volk (wie ich dieses Wort hasse) entkoppelt haben, Politikverdrossenheit wird gefördert durch die nicht mehr Differenzierbarkeit der Politik, es scheint keine Rolle zu spielen wer gerade uns regiert. Jeder der eine individuelle Persönlichkeit hat und in die Politik geht wird auch gerade durch die Springerpresse glattgebügelt, jeder der Kanten hat verliert. Also anstatt ein Format, welches Ihnen vielleicht persönlich nicht gefällt zu diskreditieren, mal nachdenken, an welcher Stelle man selbst gegen den Ihrer Meinung nach Missstand anzugehen. Ach ja eins noch, gerade bewegt sich was in Sachen Politikverdrossenheit, nämlich im Umfeld der Piratenpartei, auch wenn die nicht meine Vorstellungen treffen, aber sie schaffen es vor allem Nichtwähler zu mobilisieren und es stünde Ihnen gut zu Gesicht, das zu respektieren, auch wenn es nicht eine Bewegung ist, die Ihnen in ihren Kram passt.
Mit freundlichen Grüßen

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Mike Bormann16.05.2012 | 13:38 Uhr

Als ich am Anfang gelesen

Als ich am Anfang gelesen habe, dass sie behaupten, die Sendung fördere den Politikverdruss, war ich auf ihre Argumente gespannt. Leider waren dahingehende Argumente in ihrem Kommentar ja nicht zu finden.
Persönlich habe ich nämlich genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Ich bin 16 Jahre alt und extrem Politik interessiert und kenne mich inzwischen auch gut aus. Bedauerlicherweise kann man mit fast niemanden in meinen Alter gut über Politik diskutieren, da kaum Interesse besteht. In letzter Zeit habe ich einigen meiner Freunde und meiner Schwester die Sendung empfohlen und eigentlich allen gefällt sie. Einige haben mir jetzt gesagt, dass sie seit sie die Sendung schauen sich das erste mal richtig für Politik interessieren. Die Heute-Show hat genau das Gegenteil von dem befördert, was sie behaupten.
Schade auch, dass sie sich bis jetzt nur eine Sendung angesehen haben, denn sonst wüssten sie auch, dass die nicht nur auf Versprechern beruht.
Als mein Vater die Sendung zum ersten mal sah, sagte er zu mir:„Endlich mal eine Satiresendung mit Niveau.“

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David Simon16.05.2012 | 13:39 Uhr

Man sollte etwas mehr...

...geschaut haben als eine Sendung, um sich anmaßen zu können, einen Kommentar zu einer Sendung zu schreiben. Sonst ist das ganze nämlich einfach nur unproffessionell und damit lächerlich.
Soviel dazu.

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Y. Grizzin16.05.2012 | 13:40 Uhr

Humor ist Geschmacksache ,

Humor ist Geschmacksache , dass stimmt , aber humor bleibt humor , humor ist nicht ernstzunehmen . Ich glaube die meisten heute show fans gehen wählen informieren sich und haben freitags ein bisschen spaß eine witzige sendung über politik anzuschauen .
Wahrscheinlich nehmen die Huete Show Fans die Politiker ernster als viele andere !

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Magnus16.05.2012 | 13:49 Uhr

Politik Talk

Dafür, dass in der Sendung schon mehrmals live im Studio Spitzenpolitiker aufgetreten sind und mit diesen repsektvoll und konstruktiv über aktuelles Geschehen gesprochen wurde (mehr so Seehofer "off-the-record" als Talkshow gesülze), ja dafür kommt die Sendung ja ganz schön schlecht weg.

Und von wegen "keine Aussage". Dass quasi in jeder Sendung mutig gegen Nazi-Spinner und Populisten Stellung bezogen wird, davon lese ich hier auch nichts.

Dass Sie den Gag mit dem Punsch nicht verstanden haben, ach was solls

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Philipp Meyer16.05.2012 | 13:53 Uhr

Das Handwerkszeug ist auf der Strecke geblieben...

Da scheint das journalistische Handwerkszeug wohl etwas auf der Strecke geblieben zu sein. Würde man von einer Plenarsitzung im Bundestag schlau? Wohl kaum, daher gilt: Gründlich recherchieren, Meinungsbilder einholen und sich auf Dauer mit etwas befassen...
Von einer Sendung können Sie sich wohl kaum erlauben eine fundierte Kritik zu schreiben.
Andere Sendungen, andere Themen. Das bleibt auf der Strecke. Der Artikel ist absolut voreingenommen und nicht objektiv. Ihre Meinung ist mit keinerlei Argumenten untermauert.
Schade, wenn man will, aber nicht kann....

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Juli16.05.2012 | 14:06 Uhr

da kann und will ich nicht ...

...mit dem kolumnisten übereinstimmen. politische beweggründe bzw. haltung und humor/satire müssen nicht zwingend verbunden sein. genauso wenig wie politikverdruss und -verachtung mit dem bloßstellen mancher eher weniger glänzenden taten einiger politiker.

räuber

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räuber jauner16.05.2012 | 14:11 Uhr

Wie armselig!

Was, bitte schön, ist das denn für ein armseliger Kommentar?! Ich kann mich da nur dem Tenor der Kommentare zum Artikel anschließen: Herr Müller-Voggs Kommentar entbehrt jeder Grundlage und trieft vor selbstverherrlichender Ignoranz.
Politikverdrossenheit gibt es meiner Meinung nach schon länger als die "heute-show" und sie könnte z. B. damit zusammenhängen, dass Wählern vor der Wahl Steuersenkungen versprochen wurden, die nach der Wahl auch gewährt wurden - jedenfall für Hoteliers, also die Mehrheit der Wähler!
Übrigens habe ich nun diesen einen Kommentar gelesen und darf nach Herr Müller-Voggs These nun also davon ausgehen, dass alle Kommentare im Cicero armselig sind.

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Claudia16.05.2012 | 14:17 Uhr

Also, wenn ich mehrfach lese,

Also, wenn ich mehrfach lese, dass Leute wie Hugo Müller-Vogg keinen tieferen Anspruch hinter einem Witz erkennen können, ich aber hingegen sehr wohl einen tieferen Anspruch ausgemacht habe - so frage ich mich, woran das liegen könnte. Entweder ist es die Unfähigkeit der einen (die ihn nicht erkennen) oder ich bin zu Dingen fähig, die jenseits des Realen liegen.
Der Vollständigkeit halber: Die Sendung hat sich nicht über einen Versprecher Kubickis lustig gemacht, sondern über seine Versuche lustig zu sein. So viel zu "Ich habe die Sendung aufmerksam gesehen".
Und wie schon einer schrieb: Jemand, der eine Zeitung repräsentiert, die Artikel über den "Holzpimmel vom Venusberg" schreibt, und dabei einen Gemeinderat "Manfred Ficker" zitiert, der sollte wahrlich nicht über Banalität und Vulgärwitze referieren. Wirklich nicht.

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Strichnid16.05.2012 | 14:18 Uhr

"Welke und seine Mitstreiter

"Welke und seine Mitstreiter haben – anders als die meisten Kabarettisten – kein Anliegen. Sie machen nicht lächerlich, was sie verändern möchten. Sie kämpfen nicht mit den Waffen des Witzes und der Ironie für eine aus ihrer Sicht bessere, gerechtere oder sozialere Welt. Nein: Welke und den Seinen geht es allein darum, die Politikerkaste insgesamt als eine Ansammlung von Volltrotteln darzustellen."

Die Tatsache, dass sich die heute-show über alle Parteien lustig macht, schafft doch gerade eine gewisse Neutralität, die den interessierten Zuschauer auffordert, sich genau zu informieren. Wer denkt, die heute-show meint das alles ernst und verachtet jede politische Instanz, der irrt sich.

  • Antworten
Sebastian H.16.05.2012 | 14:26 Uhr

Was würde dabei rauskommen,

Was würde dabei rauskommen, wenn der Autor sich erstmals eine Folge der "Simpsons" anschauen würde? Er würde wahrscheinlich monieren, dass die Figuren zu stereotyp sind und klischeehaft das Kapital durch Mr. Burns als verantwortungslos und habgierig und die Politik durch Bürgermeister Quimby als triebgesteuert und bestechlich hingestellt wird. So machen die "Simpsons" Tag für Tag die Welt ein bisschen schlechter, weil sie pure Anarchie verbreiten.
Ja, schade, dass es solche Sendungen wie die heute show gibt, die den Wahnsinn in der Politik gekonnt und unterhaltsam auf's Korn nehmen. Und gut, dass es den Cicero gibt, der das ganze dann hochnäsig runterbügelt, das Gute in der Welt in Schutz nimmt und sich mit Erinnerungen an Dieter Hildebrandt in den Schlaf weint.

  • Antworten
Michael Baudermann16.05.2012 | 14:34 Uhr

*Äh*

Der Artikel ist doch Satire, oder?

  • Antworten
Dennis Raschke16.05.2012 | 14:36 Uhr

Natürlich Satire!

Selbstverständlich ist das Satire; Müller-Vogg schreibt doch schon seit Jahren die Text für Welke. Das mit Bild ist alles nur Tarnung.

  • Antworten
AGoeldner18.05.2012 | 20:43 Uhr

"Doch ist der Grundtenor der

"Doch ist der Grundtenor der Sendung bedenklich: Welke und seine Mitstreiter haben – anders als die meisten Kabarettisten – kein Anliegen. Sie machen nicht lächerlich, was sie verändern möchten. Sie kämpfen nicht mit den Waffen des Witzes und der Ironie für eine aus ihrer Sicht bessere, gerechtere oder sozialere Welt. Nein: Welke und den Seinen geht es allein darum, die Politikerkaste insgesamt als eine Ansammlung von Volltrotteln darzustellen."

Frage: Welche Satire-Show bzw. welcher Komiker macht das gaenzlich anders? Letztenendes sind Sendungen dieser Art zunaechst dazu gedacht, den Herrschenden Grenzen zu zeigen.
Zum Umgang mit Politikern gehoert nun einmal die Karikatur. Natuerlich gibt es Diskussionen darueber, wie weit die kuenstlerische Freiheit gehen darf und gehen soll. Das aendert aber nichts an dem Grundcharakter dieser Sendung: Unterhaltung. Wenn der Autor dieses Artikels der heute show ein mangelndes Angebot an Alternativen vorwirft, muesste er dies auch gegenueber fast jeder anderen Satiresendung und jeder Zeitung, die Karikaturen veroeffentlicht, tun. Andererseits: Selbstverstaendlich kann man der Meinung sein, dass Bruederles Nuscheln sein Witz-Potential nach der gefuehlt 500ten Wiederholung so langsam zu verlieren beginnt. Und auch Hassknechts Bruellattacken haben nach der 1000 Wiederholung so langsam etwas an Potential eingebuesst. Die letzten Sendungen haben hier allerdings (Gott sei Dank) eine Tendenz zur Verbesserung erkennen lassen. Ob man die Sendung nun schaetzt, oder nicht: Insgesamt wird niemand abstreiten koennen, dass die Beitraege dieser Sendung sehr gut recherchiert sind und gekonnt die politische Kaste aufs Korn nehmen. Dass man sich in der Redaktion durchaus ein paar neue Witze einfallen lassen koennte, steht allerdings ebenfalls ausser Frage.

  • Antworten
Christoph Ewen16.05.2012 | 14:38 Uhr

Ist das hier Werbung für die

Ist das hier Werbung für die FDP?

  • Antworten
Flo16.05.2012 | 14:39 Uhr

Bei mir fördert die Sendung

Bei mir fördert die Sendung nicht die Politikverdrossenheit. Sie sorgt eher dafür, dass ich mich mehr für Politik interessiere. Die Sichtweise ist natürlich anders, wenn man selber von Herrn Welke auseinandergenommen wird, doch wer als Politiker gut und mit viel Humor damit umgeht, der hat anschließend höhere Beliebtheitswerte als der, der gar nicht in der Show auftauchte (Bsp: Bosbach, Brüderle). Im übrigen werden alle Parteien auf's Korn genommen.

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Bobben16.05.2012 | 14:41 Uhr

Bitte?

Herr Müller-Vogg, Sie müssen die Sendung nicht toll finden, den Humor auch nicht, aber es darzustellen als schaffe diese Sendung Politikverdrossenheit ist schon ein starkes Stück. Die Sendung hat nicht den Anspruch so zu sein wie das Programm eines Kabarettisten, sie will nichts verändern sondern einfach Spass machen Die jungen Leute werden nicht politikverdrossen durch die Sendung, sondern eher umgekehrt, das Bloßstellen und Lachen über vereinzelte Politiker funktioniert nur weil sehr viele gar keine Lust haben sich weiter mit unserer Staatsführung (und vor allem mit den ausführenden Personen) ernsthaft zu befassen... manchmal kann ich das gut verstehen.

Comedyhafte Grüße (Comedy, nicht Kabarett)

Moritz Arndt

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Moritz Arndt16.05.2012 | 14:41 Uhr

Politikverdrossenheit? Äh nein.

Ich finde nicht, dass die Heute-Show Politikverdrossenheit fördert. Im Gegenteil; Obwohl Politiker (manchmal) böse auf den Arm genommen werden und das ganze natürlich, objektiv betrachtet oft ziemlich gemein endet, finde ich, weckt die Heute-Show eher mein politisches Interesse. Was sich (bei meinen gerade mal 18 Jahren) daraufhin auswirkt, dass ich mich auf "sachliche" Weise über Politische Themen informiere bzw. mit Leuten diskutiere. Außerdem infomiert die Heute-Show zwar nicht "sachlich-objektiv", jedoch greift sie wichtige (oder auch nicht) Politische Geschehnisse auf.

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Johannes Wahl16.05.2012 | 14:51 Uhr

Ich habe Demokratie studiert !

Man muß nicht Politiwissenschaft studiert haben, um Politiker zu verachten. Dafür reicht der gesunde Menschenverstand. Ich bewundere Welke, daß er diese Gestalten humorvoll reflektiert, was sie gar nicht verdienen. Bleiben Sie bei Bild und super illu und verderben nicht den kleinen Ansatz von kritischer Reflektion in cicero. Was soll man mit einem Demokratieverständnis anfangen, bei dem jede kleine Kritik den Ruf nach der Polizei induziert? Sie sind der beste Vertreter jener Pumuckel-Demokratie, die in Deutschland immer noch vorherrscht.

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Otto Meyer16.05.2012 | 15:00 Uhr

Öhm...

... Der erste April ist für diesen Artikel doch ein bisschen zu spät. Oder soll es ein verfrühter Aprilscherz '13 sein? Darüber sollten wir diskutieren.

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Phin16.05.2012 | 15:01 Uhr

DAS wäre Inhalt für einen sinnvollen Artikel

@ Nicolai 16.05.2012 | 10:54 Uhr
Super, schöner Kommentar. Der eigentliche Artikel ist leider Zeitverschwendung.

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Patrick Delor16.05.2012 | 15:07 Uhr

Wer im Glashaus sitzt...

Ich glaube nicht, dass die Heute-Show Politikverdrossenheit fördert. Ich schaue sie regelmäßig und kann mir da ein Urteil vielleicht eher erlauben. Es stimmt zwar, dass manche Beiträge eher platt und manche auch überzogen sind. Aber der Grundtenor ist selbstironisch - "die Politiker machen Show und wir ja auch" -, was die Ziele des Spotts oft menschlicher und positiver erscheinen lässt als in manchen anderen Nachrichten- und Satiresendungen. Gerade Rainer Brüderle, mittlerweile Star der Sendung, hat von der Heute-Show sehr profitiert und war dort selber Gast. Wolfgang Bosbach hat in der Sendung Stellung zu seiner Haltung in der Euro-Rettungs-Debatte beziehen können. Politikverdrossenheit wird eher durch vermeintlich "ernsthafte" Satire gefördert, wo meinetwegen Wilfried Schmickler, Dieter Nuhr oder Rainer Pause häufig ganz ohne Selbstironie eine "Alle doof, die da oben"-Attitüde verbreiten.
Manchmal ist die Heute-Show auch entlarvend, gerade was die Putsch/Punsch-Geschichte mit Wolfgang Kubicki betrifft: Es ging ja nicht um einen Versprecher, sondern darum, dass Kubicki die Frage, ob es nach seinem Wahlsieg möglicherweise einen Putsch in der FDP gebe, damit beantwortet hat, nein, es gebe keinen Punsch (...zu warm etc....) - und das bei mehreren Sendern hintereinander. Kubickis Antwort war also nicht so spontan und schlagfertig, wie sie im Fernsehen wirken sollte, sondern routiniert. Da steckte also schon mehr dahinter als nur der Gag "Bruhahaha, der hat ja versehentlich Punsch statt Putsch gesagt!"

Und dass hier jemand eine mögliche Förderung von Politikverdrossenheit wittert, der ansonsten hauptsächlich für die Bild-Zeitung schreibt, ist schon eine besondere Form der Bigotterie.

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L. Schmaddis16.05.2012 | 15:08 Uhr

Der Autor macht sich ja

Der Autor macht sich ja lächerlich. Der Schuss, sich über die heute-show und ihre Zuschauer intellektuell erheben zu wollen, ging ja wohl nach hinten los, alleine deshelb, weil er die Sache mit Kubicki nicht verstanden zu haben scheint. Es ging nicht darum, dass er sich versprochen habe, sondern darum, dass er meinte der Frage ausweichen zu können, indem er den ultralustigen "Witz" brachte, statt Putsch Punsch zu verstehen und zu sagen - und zwar DREI MAL. Außerdem finde ich ist es der heute-show hoch anzurechnen, sich nicht auf die Seite einer Partei zu stellen, um - wie der Autor sorgt - für einer in ihren Augen bessere Welt zu kämpfen, sondern - im Gegensatz zu leider viel zu vielen Medien - insgesamt neutral bleibt und die logischen Widersprüchlichkeiten in den Inhalten und Aussagen aller Parteien aufdeckt. Und wenn es um Extremismus geht wird auch regelmäßig Stellung bezogen. Politiker werden auch nicht per se als Dummköpfe hingestellt, sondern es wird vor allem das "Ich rede lieber um den heißten Brei herum anstatt Stellung zu beziehen"-Verhalten von zu vielen Politikern auf die Schippe genommen, womit wir wieder beim mit Witz für eine bessere Welt streiten wären. Wer sich die heute-show REGELMÄSSIG ansieht, setzt sich zwangsläufig mit allen relevanten Parteien auseinander, sodass die show den Politikverdruss eher hemmt als fördert. Ich jedenfalls bin schon seit meiner Jugend von Politik begeistert und war mit 15 ziemlich sauer, dass ich noch nicht wählen durfte und habe noch kaum eine Ausgabe der heute-show verpasst und war bisher noch bei jeder Wahl, zu der ich zugelassen war - und hab sogar einen gültigen Stimmzettel abgegeben für Parteien, die am Ende auch im Parlament vertreten waren.

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Doneiz16.05.2012 | 15:12 Uhr

Moment

Also ich kann nur für mich sprechen, diue Sendung fördert mein Politik Interesse. Und ich gehöre genau in die So genannte Politik verdrossenen Gruppe mit 20 Jahren. Ich sehe die Sendung und denke, mhh wenn man sich etwas anschaut was lustig ist und dann meinetwegen dann auch noch Politische Themen anreißt, ist der wille im nachhinein sich zu informieren und meinetwegen sich mehr zu informieren wesentlich größer. Sozusagen senkt die Sendung die Hürde zu dem Zugang zur Politik, die für die meisten jungen Menschen aufgrund mancher Umstände nun mal da ist.

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julian w16.05.2012 | 15:24 Uhr

Gibt es nicht andere Gründe...?

Studien über die Gründe von Politikverdrossenheit kenne ich nicht. Leider. Naheliegend ist es wohl dennoch, dass die heute-show durch die im Artikel dargestellte Wirkung durchaus dazu beitragen könnte. Nach meinem eigenen Empfinden ist das sogar ein klein wenig der Fall, allerdings fördert sie durchaus auch etwas mein Politikinteresse.

Als viel gewichtigere Gründe für Politikverdrossenheit sehe ich allerdings andere. Das Verhalten der meisten Politiker wäre da an erster Stelle zu nennen, die sich in Talkshows und Interviews meist verhalten als hätten sie die Weisheit alleine gepachtet, und jeder der ihm widerspräche sein ein ahnungsloser Vollhorst. Und damit beziehe ich mich ausdrücklich nicht explizit auf Piraten, es ist zum Beisiel eine Leichtigkeit ensprechendes Verhalten zur Landtagswahl in NRW zwischen SPD <-> CDU oder SPD <-> FDP zu finden. Politiker stellen ihre Ideen oft als die optimale Lösung dar, berechtigt wirkende Kritik wird niemals öffentlich angenommen. Das regt mich auf, nicht die Heute-Show.

Einen äußerst großen Beitrag dazu haben mit Sicherheit auch die Medienskandale. Bei mir persönlich trägt eine dermaßen übertriebene Inszenierung eines Christian Wulff zwar eigentlich viel eher zur "Medienverdrossenheit" als zur Politikverdrossenheit bei, aber jeder der das nicht so empfindet wie ich, der wird dadurch wohl sicherlich Politikverdrossenheit erfahren. Aber: Bedarf es wirklich einer solchen Aufmachung des "Wulff-Skandals"? Ich will Wulff nicht verteidigen, denn berechtigte Kritik finde auch ich genug an ihn. Nur das was er dann so gemacht haben soll, wenn man dies mit anderen Politiker wie Schröder vergleicht oder Parteispenden der Hotellobby an FDP in Höhe von 1,1 Mio. Euro, nachdem sie diesen die Hotel-Steuern gesenkt haben (ähnliches findet sich auch bestimmt in anderen Parteien - um fair zu bleiben und kein FDP-Bashing betreiben zu wollen), oder so dermaßen ungeheur extremen Versäumnisen in der deutschen Politik und EU was den Euro angeht, oder ...? Bedarf es dann wirklich dieser Aufmerksamkeit, weil der Herr Wullf mit einem 500.000 Privatkredit 10.000 Euro weniger Verlust gemacht hat? Bitte? Muss das und anderes teilweise noch abstrusere WIRKLICH über Monate die Nummer 1 in den Schlagzeilen werden? Durch solches wirkliche sinnlose Politikerbashing entsteht doch Politikverdrossenheit. Medien hätten die Zeit nutzen können, um mal wirklich ernsthaft und informativ über andere wirkliche Missstände aufzuklären. Aber wer weiss was die Motivation wirklich ist, dies nicht zu tun. Geld? Politische Kampagnen?...
Nun haben wir einen neuen Präsidenten und eine uninformierte Bevölkerung über viele Themen, die doch weit wichtiger sind. Wäre es andersrum nicht besser gewesen?

Die heute-show mag zur Erhaltung Politikverdrossenheit möglicherweise einen kleinen Beitrag leisten. Aber ohne sie gäbe es trotzdem dieses Bild von den Politikern, denn die Ursachen dafür liegen sicherlich ganz woanders.

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Poli16.05.2012 | 15:26 Uhr

Ich bin

Ich bin politikwissenschaftler und wirtschaftswissenschaftler im 6. Semester. ich find die heute show sehr gut. dieser artikel beschimpft mich als vollidiot. was fuer eine nutzlose demagogische hetzschrift. der autor scheint ein frustrierendes leben zu haben das ist klar. und analytisch denken kann er auch nicht. Hier werden horrende schluesse uber die gruende von politikverdrossenheit gezogen. erbaermlich.

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peer bosse16.05.2012 | 15:33 Uhr

Da geht aber jemand zum Lachen in den Keller..

Die einzige schlechte Satire, die ich hier sehe ist dieser Artikel. Auch wenn dies wahrscheinlich leider nicht beabsichtigt war..

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Lucas16.05.2012 | 15:49 Uhr

Schwachsinn!

So einen schwachsinnigen, argumentlosen und sinnfreien Kommentar habe ich ja noch nie gelesen.

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Lennart16.05.2012 | 15:50 Uhr

Jetzt weiß ich, warum ich

Jetzt weiß ich, warum ich noch nie Cicero gelesen habe und ihn auch nie lesen werde.

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Kira16.05.2012 | 15:52 Uhr

Umgekehrter Effekt.

Bei mir persönlich hat es sich genau umgekehrt zu Ihrer These verhalten. Meinem empfinden nach hat mich die heute show eher gegenüber der Politik sensibilisiert weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte über die Satire hinauszublicken. Ich denke man sollte den Zuschauer auch nicht als Schaf sehen, das sich ohne jegliche eigene Meinung berieseln lässt. Die meisten Zuschauer haben wahrscheinlich eine sehr differenzierte Meinung zu den Personen/Parteien/Gruppen die in der heute show veralbert werden.

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Christian16.05.2012 | 16:17 Uhr

drum werfe

Sehr geehrter Herr Müller-Vogg, als für den Springer-Verlag, vor allem auch für die BILD schreibender Journalist sollten Sie nun wirklich nicht den ersten Stein werfen, ehrlich.

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Uwe-Jens Greuel16.05.2012 | 16:24 Uhr

Heute-Show

Ich habe mir auch einzelne Shows angesehen, OK manchmal konnte man auch lachen, aber sobald der kleine Kahlköpfige anfängt herum zu schreien, musste ich umschalten.
Das ist m.M. nach für die Privaten tauglich.
Im Übrigen wundert mich das so viele Leute die BILD lesen,
ich z.B. wusste gar nicht das er für sie schreibt.

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Roger16.05.2012 | 16:24 Uhr

wiki

Gott bewahre, dafür muß man nicht BILD lesen. wikipedia reicht.

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Otto Meyer16.05.2012 | 16:57 Uhr

Der erste Punkt, den ich

Der erste Punkt, den ich kritisieren möchte, ist, dass sich der Autor nach dem Schauen einer einzigen Ausgabe erlaubt hat, die heute-show generell als oberflächlich, politikverachtend, ziel- und visionslos abzutun. Würde ich nach der gleichen Methode vorgehen, käme ich zu dem Schluss, dass ausnahmslos alle Artikel von Hugo Müller-Vogg schlecht recherchiert, einseitig und oberflächlich sind.
Zweitens möchte ich sie darauf hinweisen, lieber Herr Müller-Vogg, dass sie aufgrund dieses Fehlers zu dem falschen Schluss gekommen sind, das heute-show-Team kämpfe nicht für eine "bessere, gerechtere oder sozialere Welt". Hätten sie mehrere Ausgaben geschaut, wäre ihnen aufgefallen, dass die heute-show neben dem erstklassigen Humor auch echte, nachdenkliche Kritik vermittelt, beispielsweise wenn von Wladimir Putin oder anderen Despoten berichtet wird.
Durch rhetorische Fragen wie "Die Bundesregierung wird in ihren Beziehungen zu Russland ab jetzt sicher andere Seiten aufziehen, nachdem dort diese Proteste blutig niedergeknüppelt wurden, oder?" (O. Welke) gefolgt von lautem Lachen und einer Antwort wie "Welke, sie sind mir einer. Natürlich nicht, wo sollen wir sonst unser Gas herbekommen?" (C. Ehring) werden die Beziehungen der deutschen Bundesregierung zu Despoten aufgrund wirtschaftlicher Interesse ohne Rüchsichtnahme auf die Einhaltung von Menschenrechten kritisiert.
Das war nur ein Beispiel und ich hoffe, ich habe es einigermaßen korrekt wiedergegeben.
Natürlich gibt es auch running-gags wie etwa den Untertitel in Beiträgen von Rainer Brüderle. Aber diese bilden ein Markenzeichen der Show und stoßen bei dem betroffenen Politiker keineswegs auf Ablehnung oder Wut. Ich empfehle ihnen dazu die Sendung vom 27.01.2012 in der Rainer Brüderle zu Gast war.
Zudem glaube ich, dass sie das System der Sendung nicht richtig verstanden haben. Wie der Name "heute-show" schon andeutet, geht es in erster Linie um Unterhaltung, es handelt sich nicht um reinste Polit-Satire.
Zudem Punkt, dass die Politker in der Sendung angeblich als "Deppen der Nation" dargestellt werden, möchte ich anmerken, dass die heute-show -soweit ich das beurteilen kann- nie gezielt einen Politiker herausgreift und sich als Ziel setzt "so den machen wir jetzt lächerlich", sondern immer eine Art "Tatbestand" zugrunde liegt (aktuelles Beispiel: contra und contra Debatte zu Kristina Schröders neuem Buch).
Sie behaupten gar, die Politikverdrossenheit würde durch die Sendung gefördert. Um dieses Argument zu widerlegen kann ich mich selbst als Gegenbeispiel anfürhren. Ich bin 17 Jahre alt, passe also perfekt in die Zielgruppe der heute-show und interessiere mich brennend für Politik.
Es ließe sich noch einiges mehr sagen, um ihre lockere Argumentation zu durchlöchern, aber ich Sie stattdessen um etwas bitten:
Schauen sie mehr Ausgaben der heute-show und nehmen sie - sofern sie vom Gegenteil überzeugt werden (wovon ich ausgehe) - danach ihre hier geäußerte, fehlerhafte Kritik zurück.

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Beate Thies16.05.2012 | 16:35 Uhr

Hätte er besser geschwiegen...

Herr Müller-Vogg,
dass ausgerechnet Sie, der regelmäßig Dünnbrettbohrer-Kolumnen für das Volksverhetzer- und Volksverdummer-Blatt BILD schreib, hier gegen ein vielleicht nicht immer sehr geistreiches, aber dennoch intelligent gemachtes Unterhaltungsformat des ZDF wettern, ist absolut unangemessen.
Dass Konservative wie Sie keinen Humor haben - geschenkt. Dass Sie Herrn Welke und Co. aber die Förderung der Politikverdrossenheit vorwerfen, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Wer fördert die denn wirklich? Doch viel eher eine Bundeskanzlerin, die heute mir Herrn Altmaier einen Mann zum Bundesumweltminister gemacht hat, der von der Thematik ungefähr so viel versteht wie Sie von Satire-Shows!

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Christian Meier16.05.2012 | 17:00 Uhr

Nein!

Vielleicht hast du recht damit, dass die Versprecher der FDP-ler nicht immer die besten Witze sind, aber die Heute Show besteht ja nun nicht nur daraus. Auch das es nur für Leute, die von Politik keine Ahnung haben, lustig ist, kann so nicht stimmen, da sowohl ich alsauch mein Vater, der MdB ist, jeden Freitag Abend die Heute-Show gucken und uns dabei amüsieren.

Auch wenn viele Politiker bloß gestellt werden oder sich über Partei lustig gemacht wird, denke ich, dass nur durch die Heute Show viele junge Leute überhaupt etwas von Politik mitkriegen. Ich bin Schüler der 9. Klasse und nur die wenigsten meiner Klassenkameraden interessieren sich in irgendeiner Weise für Politik, aber dank der Heute-Show können sie die im Bundestag vertretenen Partei aufzählen, also: TV bildet! (ok, das ist jetzt etwas übertrieben, aber irgendwie stimmt es an der Stelle ja schon...)

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Andi16.05.2012 | 17:37 Uhr

für jemanden, der von der das

für jemanden, der von der das Fehlen von einer zielgerichteten, klar begründbaren Meinung kritisiert, ist ihr kommentar erschreckend eingleißig. sie sind extrem weit von jeder Sachlichkeit entfernt. Denn nicht nur haben sie nach eingenen Angaben gar nicht die möglichkeit, ein qualifiziertes Statement abzugeben (da sie gerade mal eine Folge ganz gesehen haben), zum anderen scheinen sie in ihrer subjektiven, voreingenommenen Art die Lage zu betrachten, sämtliche andere Blickwinkel auszublenden. Dass die heute show als Satiresendung der öffentlich-rechtlichen Sendern keine bestimmte Partei favorisieren soll und daher alle gleich kritisiert und parodiert,sollte für jeden, der ein bissschen nachdenkt offensichtlich sein. außerdem ktitiesiert welke ja auch (und das besonders gelungen) die NICHTWÄHLER. können sie aber auch gar nicht wissen, da sie nicht genug sendungen gesehen haben... traurig...
als emphelung für das Nächste mal, dass sie einen kommentar schreiben wollen: informieren sie sich, oder lassen sie es (besser das!)

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learn to chill16.05.2012 | 18:07 Uhr

Sehr geehrter Hr. Müller-Vogg

Sehr geehrter Hr. Müller-Vogg,
Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich für Cicero mal ein Test-Abo abschließe.
In einer der letzten Online-Ausgabe entdecke ich zuerst Wulf Schmiese, den Frühstücks-Kasper, der keinen Satz geradeaus reden kann, geschweige schreiben und nun entdecke ich dieses hier.
Nein Danke. Cicero hat sich für mich erledigt. Eine BILD-Zeitung im Focus-Gewand ist unnötig wie ein Kropf.
Vielen Dank, dass Sie mir mit diesem Quatsch-Artikel letzte Gewissheit gaben!
MfG

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Abo16.05.2012 | 18:18 Uhr

Politik Verdrossenheit nicht die Schuld von O.welke

Sondern die kollektive deutsche politische Kaste . man muss nur am Morgen die Zeitungen aufmachen und nach einem Blick auf die 1.Seite ist man meistens schon bedient.ich glaube selbst Gebrauchswagen Handler haben inzwischen einen besseren Ruf als unserem" Volksvertreter ".

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Karin Bryant16.05.2012 | 19:33 Uhr

heute-show

ich denke nicht, daß die heute-show politikverdrossenheit fördert.
im gegenteil: in den letzten wochen,vor den wahlen in SH u. NRW, wurde
eine menge symphatiewerbung für die FDP gemacht. mit erfolg. also eher
parteiisch als unpolitisch.

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fritz fr. illing16.05.2012 | 20:12 Uhr

Heute habe ich mir eine Bild

Heute habe ich mir eine Bild-Zeitung gekauft, zum allerersten Mal. Mir hat es niemand empfohlen, ganz im Gegenteil. Nun liegt sie vor mir, mehr als ein Durchblättern habe ich mir nicht zumuten wollen. Jeder, dessen IQ über dem Cent-Preis dieses Pamphlets liegt, müsste eigentlich die Finger davon lassen, weil ihm klar ist, dass man Packpapier auch günstiger und insbesondere unbeschmiert kaufen kann.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Die Heute-Show mag nicht das höchste Niveau politischer Satire erreichen, doch das Blatt, für das Sie arbeiten, Herr Müller-Vogg, hat ein Niveau, dass Sie beim Betrachten dieser Sendung Nackenstarre bekommen haben müssen.

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Thomas Bartel16.05.2012 | 22:00 Uhr

Eine Unverschämtheit!

Eine Unverschämtheit! Dieser Autor denkt sich nach nur einer Sendung über die Heute Show ein Bild machen zu können! Seit zwei Jahren bin ich ein freudiger Zuschauer der Heute Show! Durch die Sendung ist mein politisches Interesse und Wissen um 200 Prozent gestiegen! Ich, mit meinen 20 Jahren, habe wahrscheinlich mehr Wissen als 80 Prozent der wahlberechtigten Deutschen! Eine Unverschämtheit auf die Jugend herabzugucken, nur weil sie eine lustige Sendung genießt! Das wollte ich nur los werden. Zum Glück ist dieses vermeintliche Politmagazin genauso seriös wie die Bild und beinflusst nicht genügend Leser, um ihnen ein falsches Bild der wunderbaren Heute Show zu verbreiten. Ich freue mich auf Freitag um 22:30!

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Olaf16.05.2012 | 22:52 Uhr

Bitte das Licht ausmachen,

Bitte das Licht ausmachen, wenn sie vom Lachen aus dem Keller kommen.

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Racinzky16.05.2012 | 23:17 Uhr

bitte bitte

Mensch Herr Müller-Vogg!

Seien Sie doch froh, dass sich wenigstens ein paar junge Leute für diese Sendung begeistern und so nebenbei ein paar Polit-Gesichter kennenlernen.

Im Übrigen: Ihre Favoritin hat heute der Demokratie einen Bärendienst erwiesen. Diese Person steht nur für einen Inhalt: Nein, nicht Energiewende, sondern persönlicher Machterhalt.

Also bitte, kritisieren Sie nicht eine seriöse Sendung sondern besser eine bestimmte Zeitung mit 4 Buchstaben. Ach nee, das geht ja nicht...:)

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BILD?16.05.2012 | 23:46 Uhr

Förderung der Politikverdrossenheit

Wissen Sie, Müller-Vogg, was politikverdrossen macht?
- Politikersprechblasen in Talkshows
- Neologismen, die wir Interessierten uns immer wieder erarbeiten müssen
- undurchsichtige Entscheidungen
- Darstellung der politischen Entscheidungen als ALTERNATIVLOS, wobei man sich dann fragt, wozu wir überhaupt noch wählen sollen
- billige Polemik gegen Alternativen
- Medien, die das inhaltsleere Geschwafel auch noch durchkauen
- Medien, die ihre Aufgabe nicht erfüllen
- Medien und Politker, die uns Ottonormalverbrauchern jede politische Entscheidung als "Schlacht um Mordor" präsentieren.
- Medien, die Politiker als unnahbare Wesen präsentieren

Was kann also eine solche Sendung leisten? Sie kann das ganze Polittheater dekodieren und als das darstellen, was es ist:
Eine Inszenierung von Entscheidungprozessen.

Und dadurch, dass der Zuschauer darüber lacht, wird er nicht weggejagt von der Politik, sondern durch das Lachen gewinnt er an Macht. Denn es wird ihm klar gemacht, dass diese Menschen da von seiner Stimme abhängig sind.

Wenn sie gewisse Fernsehsendungen kritisieren wollen, dann dürfen sie zuallererst die Verantwortlichen kritisieren: TalkmasterInnen, die aus Angst vor Jobverlust keine wirklichen Fragen stellen, Nachrichtensprecher, die uns leere Phrasen als der Weisheit letzter Schluss präsentieren und die Liste geht endlos weiter.

Sicher ist das Niveau der heute-show nicht auf dem Niveau eines Volker Pispers oder eines Georg Schramm. Aber ganz bestimmt über dem Niveau eines Dieter Nuhr oder wie die ganzen anderen Hofschranzen heißen. Allen genannten ist gemein, dass sie eine politische Meinung vertreten. Das tut die heute-show ausdrücklich nicht.

Sie dekodiert für jedes Bildungsniveau verständlich. Und das ist eine große Leistung für die Demokratie. Eine größere Leistung jedenfalls als die eines Dieter Nuhr, der das Bertelsmanngeseiere einfach wiederkäut und sich mit Westerwelle in ein Boot setzt und zur Schlacht gegen die strassbesetzten Paläste der spätrömischen Dekadenz trommelt.

Mir scheint, dass Hausdurchsuchungen bei Medien durch deutsche Polizeikräfte auf Dauer einen immensen Schaden bei dem Medium hinterläßt.

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ivan17.05.2012 | 03:19 Uhr

Alles gesehen?

Einen dermaßen einseitigen, unreflektierten Artikel habe ich lange nicht mehr gelesen. Den Fokus auf 5% des Repertoires der Sendung zu legen und sowohl das Team, als auch die Zuschauer als Pseudointelektuelle hinzustellen, ist doch mehr als schwach.
Und mit Verlaub: Politiker demontieren sich selbst und die Politikverdrossenheit im Lande hat doch eher mit der Unglaubwürdigkeit und dem Lobbyismus zu tun, als mit Herrn Welke. Könnte mir sogar gut vorstellen, dass der ein oder andere, der erstmal nur über die Sendung lacht, sich zu einem anderen Zeitpunkt eher mal bemüht mehr Hintergrundinformationen zu erhalten und sich ein klares Bild zu schaffen.

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Thorsten17.05.2012 | 08:16 Uhr

Aufgewärmtes

Nach "Rudis Tagesshow" waren solche Formate nie wieder gut. Mit "Ho, ho, der lispelt ja, hihi" sind wir auf Pausenhofniveau, wo wir schon als Kinder Kohl, Blüm und Genscher parodierten. Das war auch nie wirklich lustig. 2 Millionen gucken Welke. 80 Millionen nicht. Man schaut eh nur Sendungen, in denen einem gesagt wird, was man sowieso denkt.

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ms17.05.2012 | 10:49 Uhr

Verdrossenheit... nur von wem!!

Ob die Sendung oder die Politiker die berühmt berüchtigte Politikverdrossenheit fördern, wurde hier schon ausreichend diskutiert.
Was aber meiner meinung nach durch diesen "Kommentar" definitiv gefördert wird ist, zumindest bei mir, die Journalisten-Verdrossenheit. Zumindest gegenüber solchen wie Herrn Müller-Vogg.

Ein solcher Artikel hätte vom Grundtenor eher in die 4-Buchstaben-Zeitung gepasst. Aber da ist ja das Problem das die Klientel auf Platte Witze und simple Verallgemeinerung trainiert ist und deswegen mit zur Hauptzuschauergruppe der Heute-Show gehören dürfte.

Dadurch fühle ich mich wieder darin bekräftigt, den Printmedien den Rücken zu kehren und lieber ein paar Blogger zu flattern.

PS: Ich gebe zu, ihre Journalistischen fähigkeiten beurteile ich nach dem selben Maßstab wie sie die Heute-Show: Nach einmaligem Lesen, da ich ihre Ergüsse in der Bild (wenn sie mir denn in die Finger kommt) meistens nach dem zweiten Satz nicht mehr ertrage.

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Senftube17.05.2012 | 11:13 Uhr

Genau, weiter so!!!

Sehr geehrter Herr Müller-Vogg,
bitte nicht mehr die Heute-Show wegzappen! Nein, zuschauen und weiter so lustige Kommentare schreiben, das gibt der Sendung den letzten Kick.
Sie schreiben "Humor ist bekanntlich Geschmacksache". Über Geschmack lässt sich nicht streiten, so heisst es richtig. Humor ist, wenn man trotzdem lacht und nicht zuletzt auch eine Frage der Intelligenz. Letzteres sage nicht ich, sondern Psychologen.
Übrigens führt Herr Brüderle sehr gut vor, wie man mit so einer Sendung umgehen kann.
Lichtenberg hat den erhellenden Satz in eines seiner Sudelbücher geschrieben: "Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz".
In diesem Sinne & lachen Sie mal wieder
A.Göldner

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AGoeldner17.05.2012 | 14:11 Uhr

was dem einen...

sein Henri, ist dem andern sein Grimme... Passt doch ?

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giovanni17.05.2012 | 20:18 Uhr

Unvereinlichkeiten

Warum lassen die Redaktionen, sobald es um Satirekritik geht, immer die garantiert Humorbefreitesten an die Tastatur? Geht's da nach dem Prinzip 'Feuer und Wasser'? Und wann, um Himmels Willen, hätte Satire seit Heines Zeiten jemals 'aufbauend' und 'konstruktiv' gewirkt?

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Klaus Jarchow18.05.2012 | 08:18 Uhr

Kirche im Dorf lassen

Seit wann sind schlechte Witze gefährlich für die Demokratie?

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Guido Hartmann18.05.2012 | 10:07 Uhr

Heute-Show

Wäre "Bild" halb so klug, pointiert, einfallsreich, frech und - ja auch - kindisch wie Welke und sein Team, dann läge das Niveau etwa dreimal höher als jetzt.

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Rainer Rönsch18.05.2012 | 10:28 Uhr

Nicht besonders witzig

Sehrv geehrter Herr Müller-Vogg,

als nicht-Psychologe und -Journalist kann ich zu Ihrem Vorwurf, die Politik-Verdrossenheit zu fördern, weder bestätigen noch verneinen - allerdings sehe ich diesen Sachverhalt grundsätzlich ähnlich.

Was ich persönlich aber an der Heute-Show kritisieren muss ist der sehr zoten- und kalauerlastige Humor. Die Brüderle-Untertitel sind ja irgendwie ein gewisser Running Gag, auch die Interviews haben oft eine gewisse Situationskomik und Herr Sonneborn produziert oft sogar ausgesprochen gute Beiträge (wohl aufgrund weil er als Satiriker sehr bewusst die Grenzen von gutem Geschmack und Anstand überschreitet) - ansonsten finde ich die oft scheinbar etwas fahrig vorgetragenen Sprüche von Welke, die "Analysen" von Martina Hill a.k.a. Hausten oder die Expertengespräche sehr niveaulos und nicht im Geringsten witzig.

Ich teile Ihre Einschätzung das Satire kein Selbstzweck sein darf (das wäre dann nämlich Comedy) sondern stets das Ziel verfolgen sollte das satirisch betrachtete Ziel konstruktiv zu kritisieren. Ich teile auch Ihre Einschätzung dass die heute-show in großen Teilen diesem Anspruch nicht gerecht wird. Trotzdem sehe ich mir diese Show gerne an, allein wegen der versteckten Perlen die doch immer wieder auftauchen und mich oft zum Schmunzeln, manchmal auch zum lauten Lachen. In diesem Sinne sehe ich die heute-show als Unterhaltungssendung mit gelegentlichen Satireelementen, ansonsten genieße ich extra3 und (Geheimtipp in Deutschland) das wunderbare Britische Channel 4-Format "10 o'clock live" - wer sich genug mit Britscher Politik auskennt wird hier eine der bissigsten und schärfsten Satiresendungen sehen die ich kenne.

Mit besten Grüßen

Manuel Musehold

  • Antworten
Manuel Musehold18.05.2012 | 11:04 Uhr

Ich liebe die heute show,

Ich liebe die heute show, habe arte auf der 1 und lese nie die Bildzeitung! Und jetzt muss ich mich als Pseudo-Intellektuelle "beschimpfen" lassen... soso

  • Antworten
Anja18.05.2012 | 11:17 Uhr

Sind es doch die Politiker selbst,

die die Politikverdrossenheit fördern. Ich wollte ja nicht gleich in der Überschrift mit "Politikerkaste" loslegen, so stellen sich aber die werktätigen Politiker dar, Gesetze gelten nur für das normale Volk, manche sprechen sogar vom Volk oder abgeschwächt vom Bürger, um den man sich kümmern müsse!!!! In der DDR haben sich die Mitglieder der Nomenklatura mit den Vertretern der "Intelligenz" um die Werktätigen gekümmert, heute hört sich das oftens nicht viel anders an!

Machtgeile, korrumpierbare (vorhandene Aufklärungsquote nur die sogenannte "Spitze vom Eisberg") und sich um die "Fleischtöpfe" scharrende Politiker sind nun einmal Realtität. Leider kümmern sich die sogenannten seriösen Medien immer noch viel zu wenig, da ist eine "Satire" wie die Heute Show nicht nur erfrischend, nein irgendwo ist auch immer etwas Wahrheit dabei!

  • Antworten
Konrad B.18.05.2012 | 11:37 Uhr

HMV von der Bild?

Hat das wirklich HMV von der Bild geschrieben? Nein, oder?

....

Gratulation Cicero, das ist die ganz feine Klinge! Die meistens Kommentatoren scheinen wirklich zu glauben, dass hier HMV sich ernsthaft über die Heute Show äußerst.

Ein gelungener Gag!

  • Antworten
Bruckmeyer18.05.2012 | 12:19 Uhr

Schade...

Schade schade...
Cicero ohne Weimer, ist wie heute show ohne Welke.

  • Antworten
benededdo19.05.2012 | 01:24 Uhr

Die heute show fing gut an,

Die heute show fing gut an, recht humorvoll und mit einigen guten Spitzen, aber inzwischen lässt sie massiv nach. Fast kommt es einem vor, als wären sie zu weit gegangen und hätten vom Aufsichtsrat nun die Rute übergezogen bekommen, weshalb sie nun nur noch seichte Witze über die "Systemparteien" bringen dürfen und bösartige Zoten gegen deren Gegner.

Da wird dann nur noch flach und banal gegen Griechenland, Frankreich und natürlich die Linke getreten, ein paar öde Scherze über die Piraten und der Rest kommt im Vergleich zu dem, was er sich leistet, doch inzwischen gut weg.

Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Hassknecht puterrot von sich gab, die Grünen würden inzwischen doch mit jedem ins Bett steigen (es ging in dem Fall um die CDU), wie die letzte Hafen*piep*, u.ä.

Ein erstaunlich schneller Wandel und es stinkt einfach danach, dass da jemand auf Kurs gebracht wurde, ähnlich dem unglaublich schlechten "Satire"gipfel.

Kabarett und Satire gegen das Volk? Geht einfach am Sinn vorbei.

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seyinphyin19.05.2012 | 04:37 Uhr

Nicht nur gucken, auch zuhören!

Sehr geehrter Herr Müller-Vogg,

"Deppen-Politiker", "Raffkes", "Gier-Minister" und viele ähnliche Begriffe habe ich noch nie bei der "heute show" gehört. Gelesen habe ich sie allerdings schon. In der BILD, für die Sie so gerne Kommentare schreiben und aus dem Nähkästchen plaudern, in dem Sie nie waren. Insofern sind Sie der Letzte, der anderen Menschen vorwerfen darf, dass sie zur Politikverdrossenheit beitragen. Und deshalb wundert mich auch nicht die Oberflächlichkeit, mit der Sie sich der "heute show" gewidmet haben. Hätten Sie zum Beispiel zugehört, statt nur zu gucken, wäre Ihnen aufgefallen, dass man sich nicht über einen vermeintlichen "Punsch"-Versprecher lustig gemacht hat, sondern darüber, dass Kubicki mit dem absichtlich gebrauchten "Punsch" bei allen möglichen Gelegenheiten versucht hat, unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen - und dabei noch lustig rüber zu kommen. Oder anders ausgedrückt: Sie hat sich darüber lustig gemacht, dass jemand ständig den gleichen Gag bringt. Im Endeffekt sind Sie, lieber Herr Müller-Vogg, und die "heute show" eigentlich Brüder im Geiste, weil Sie beide das Gleiche anprangern. Mit dem Unterschied, dass die Satiriker Belege haben und Sie nicht.

Mit freundlichen Grüßen

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Dirk19.05.2012 | 18:18 Uhr

Sehr geehrter Dr. Hugo Müller

Sehr geehrter Dr. Hugo Müller-Vogg.

Wie ich lese, scheinen sie eine vor definierte Meinung zur Sendung zu haben.

Da sie anscheint nichts mit der Sendung zu tun haben möchte und im Grunde kein Interesse daran haben, frage ich mich welchen Sinn ihr Beitrag auf die dieser Magazine-Seite hat.

Es bringt nichts sich über etwas zu Eschofieren was man nicht verstehen möchte.
Nun, ja, Sie können ihre Meinung sagen aber dennoch verstehe ich ihre Intension nicht.

Ich werfe ihnen vor das sie das Thema verfehlt haben und den Sinn der Sendung "heute show" nicht verstehen
Ob sie es nicht wollen oder möchten ist nicht wichtig.
Wichtig ist allerdings, sich eine Fachmeinung zu bilden von etwas das mann nicht verstehen möchte und das werfe ich ihnen vor.

Ich könnte ihn nun meine Meinung zur Sendung oder zu ihrer Person ausführlich erläutern.
Jedoch kenne ich sie zu wenig weshalb ich mir über sie keine Meinung
(über ihre Person)bilden kann.
Und eine persönliche Meinung dränge ich ihnen auch nicht auf da sie schon lange für sich entschieden haben sich damit nicht ernsthaft zu befasse.

Ich mache sie aber drauf aufmerksam das meine Intension darin lag sie nicht vom gegenteil zu überzeugen oder von positiven Aspekten der Sendung.

Meine Intension besteht darin zum nachdenken zu bewegen.

Hochachtungsvoll
R.M.

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C.K.Nock20.05.2012 | 11:49 Uhr

Kabarett vs. Satire

Herr Müller-Vogg, Ihnen ist offenbar der Unterschied zwischen Satire und Kabarett nicht geläufig. Die Heute-Show macht Satire (vgl. auch "Titanic") und kein politisches Kabarett. Letzteres kann man auf anderen Sendeplätzen im ZDF sehen. Jedes hat seine Berechtigung.

  • Antworten
LaGioconda21.05.2012 | 19:00 Uhr

Die Sendung läuft hier

Die Sendung läuft hier momentan - und ich stieß auch erst gerade auf Ihren Artikel. Ja, ich kann selbst in meinen jüngeren Jahren (Zielgruppe!!) der Kritik zustimmen. Diese Sendung bzw. der Humor ist einfach ziemlich flach und wohl gemacht für Leute, die sich ansonsten für Politik und Gesellschaft kaum interessieren. Warum so etwas im ZDF laufen muss, kann ich mir auch nur mit der Quote erklären - aber das ist ja das Schlimme. Wir leben in einer Blabla-Gesellschaft, jeder muss ständig irgendwas in die Welt posaunen und sich irgendwie präsentieren, profilieren. Da bleibt leider wenig Raum für tiefsinnigen Humor und hintergründige Satire. Für Werte, abseits monetärer Ziele, schon gar nicht. Mir wird mehr und mehr schlecht dabei. Gute Nacht.

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Lorenz W.14.09.2012 | 23:07 Uhr

Die arme FDP - der doofe Welke ist Schuld...

Sehr geehrter Dr. Müller-Vogg,

Erst einmal ist es schön zu lesen, wie jüngere Generationen, im Bereich Politik und allgemeiner Informationsbeschaffung, unter anderem durch die "Smartphone-Bemerkung", als dumm deklariert werden...

Auch Menschen, die über Politik bestens bescheid wissen und sich ihre begründete, eigene Meinung bilden, sehen die "heute show". Nicht etwa um irgendetwas über Politik zu lernen, sondern um, nach der Menge an Dingen, die der Wähler über sich ergehen lassen muss, auch einmal gepflegt lächeln zu können. Sei es auch nur über ein falsch ausgesprochenes Wort. Dennoch saugt sich die heute show ihre Themen auch nicht an den Fingern herbei. Die Inhalte sind aktuell und über den "Ernst der Lage" jeden Freitag Abend zu lächeln, sollte nicht als dumm gelten.

Wenn Sie nur Mitleid mit der FDP haben, dann sollte es nicht Gang und Gebe sein, andere zu verachten, geschweige denn einen solchen Artikel zu verfassen, in dem oft nur von zwölf bis mittags gedacht wird.

MfG

  • Antworten
Lucas H.04.11.2012 | 17:37 Uhr

großartiger artikel: ein

großartiger artikel: ein mitarbeiter der "bild"-"zeitung" beschwert sich über das niveau der "heute-show".
morgen dann in cicero: ein mitglied der mafia beschwert sich über leute, die rechtswidrig bei rot über die straße gehen.

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andreas26.12.2012 | 15:51 Uhr

Ventilfunktion

Der Sketch der letzten Sendung zum Thema Betreuungsgeld war entgegen des ansonsten eher anarchischen Charakters der Sendung doch arg pc – geradezu staatstragend. Arme Frau an Herd gekettet mit einem brav stereotyp-feministischen Feindbildschablone nachgezeichneten Volltrottelmacho an ihrer Seite. Komisch ist anders und so mussten eben auch deutlich vernehmbar die Lacher vom Band kommen.
Was offiziell Subversion kommuniziert, ist letzthin in Wahrheit ein steuerndes, meinungsmachendes Instrument mit Ventilfunktion.

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ReVolte26.12.2012 | 15:59 Uhr

Tief unter der Gürtellinie

Olli macht gern ordinäre Witze, je dreckiger, umso besser, meint sein Publikum und lacht, tobt und trampelt vor Vergnügen. Vor allem darf in einer Sendung niemals der Frontalangriff auf die FDP fehlen, darauf warten alle schon. Je kleiner, zwergenhafter und dümmlicher diese dargestellt wird, umso seliger sind die Zuschauer. Keine Frage, es gibt unter anderem auch echten Witz in Olli's Show. Aber man muss kein FDP-Wähler oder FDP-Sympathisant sein, um das anscheinend legale, ständige Mobbing gegen diese kleine Partei zu verurteilen. Ein wenig mehr Niveau, etwas weniger Sex-Dreck, weniger Bullying, und die Heute-Show wäre - wie andere Sendungen im ÖRTV - zur Zerstreuung gut geeignet.

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Joey27.12.2012 | 12:28 Uhr

Kommentar mit Realitätsverlust?!

Eine Satire-Sendung befördert Politikverdrossenheit?! Es gibt nur eines, das in Deutschland Politikverdrossenheit befördert, und das ist "die Politik"! Wie, außer indem man sich auskotzt, kann man sich denn in diesem lupenrein postdemokratischen Land zu Politik noch verhalten?! Zu einer Politik, die man auf praktisch allen Feldern nur noch dann angemessen kritisieren könnte, wenn man "Gernot Haßknecht" im Parlament reden ließe?!

Rationaler politischer Diskurs wird in Deutschland von ganz oben ruiniert, nicht von unten! Unsere politische Klasse hat noch Glück, dass diese Wut nur im Fernsehen verraucht, weil die deutschen Hartz-IV-Opfer geringer organisationsfähig sind als die Maya in Chiapas! Denn wenn an der Sendung etwas zu kritisieren wäre, dann allenfalls die in den Kommentaren bereits genannte Ventilfunktion!

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djadmoros27.12.2012 | 13:16 Uhr

Hofberichterstatter von Merkel, Wulf, Köhler oder Mehdorn

Wer die schmeichelhaften Bücher über die Mächtigen des Landes schreibt, darf sich gerne auch als königlicher SCHÖNSCHREIBER bezeichnen. Kein Wunder also, daß Sie Herr MÜLLER-VOGG ein problem damit haben, wenn Ihre HELDEN in der Heute-Show verunglimpft werden. Lassen Sie doch bitte die Finger vom Cicero und schreiben Sie lieber noch ein paar Lobpreisungen über die Unionmenschen! Das können Sie besser und die Leser sind dann auch nicht ganz so kritisch.

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Arno Nüm27.12.2012 | 18:22 Uhr

Is HeuteShow a copy of the

Is HeuteShow a copy of the "Daily Show by Jon Stewart" from New York?

  • Antworten
T. Engel28.12.2012 | 01:27 Uhr

Bezahltes Publikum?

Teilweise gibt es in der Heute-Show wirklich guten Witz, aber leider nur teilweise. Einen Großteil der Sendung finde ich witzlos, dilettantisch, proletenhaft, geschmacklos und peinlich. Wenn ich die Sendung anschaue, muss ich zwar hin und wieder schmunzeln, aber bei den meisten Witzen will mir einfach kein müdes Lächeln über die Lippen kommen. Da wundere ich mich dann immer darüber, dass bei Einblendungen des Publikums jede Person, aber wirklich jede Person, sich halb zu Tode lacht. Die übertriebenen Lachsalven des Publikums sind für mich dann immer schwer erklärbar, sodass ich mich schon oft fragte, ob diese Lacher nicht gegen Bezahlung engagiert wurden. Denn so anspruchslos kann jemand gar nicht sein, dass er absolut über alles lachen muss.

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Cai16.02.2013 | 03:41 Uhr

Wie fad...

Herr Vogg, es ist mir dermaßen egal, ob Sie Welke und die grandiose Heute Show kacke finden, oder nicht. Ich kenne Sie nicht. Und aufgrund Ihrer Wahrnehmung glaube ich auch nicht, dass ich da etwas verpasse.

Ich LIEBE die Heute Show. Aber das ist irrelevant, denn mich kennt auch keiner.

  • Antworten
Ulrich Lehmann15.03.2013 | 23:08 Uhr

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