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Bundeskanzlerin Merkel und Umweltminister Altmaier bei der Bundesnetzagentur

Netzausbau: Mehr Beteiligung wagen

Wieder steht ein Gipfel zur Energiewende bei der Bundeskanzlerin an. Die Politik sucht fieberhaft nach einem Masterplan zur Umsetzung des Jahrhundertprojekts. Allein: Die Energiewende braucht mehr als politische Koordination. Sie wird letztlich dort entschieden, wo sie in die Lebenswirklichkeit der Menschen eingreift, wo es konkret um den Umbau der Energieinfrastruktur geht. Insbesondere der Ausbau des Stromnetzes wird zum wunden Punkt. Erhebliche Konflikte drohen, wenn Bürger nicht neu, anders und besser beteiligt werden, schreibt Dr. Maik Bohne.

Lebendige Demokratie braucht Demokraten

Was es heißt, ein Demokrat zu sein

Was heißt es, ein Demokrat zu sein? Während die Piraten derzeit zeigen, was es nicht heißt, kann man von den amerikanischen Pragmatisten viel dazu lernen, schreibt Christopher Gohl. Er schlägt acht Überzeugungen moderner Demokraten vor.

Denken als Gemeinschaftsaufgabe

Graswurzel-Think-Tank: Politisches Mitdenken leichtgemacht

Beteiligung setzt Engagement der Bürger voraus. Maximilian Stern stellt ein Beispiel aus der Schweiz vor, wo sich Bürger abseits traditioneller Partizipation über Parteien, Initiativen und Referenda mit den Mitteln kollaborativer Demokratie einbringen können: Den weltweit ersten und einzigen Graswurzel-Think-Tank

Netzausbau in Deutschland - Wer ist verantwortlich?

Netzausbau in Deutschland – Einblick in die Arbeit der Netzbetreiber

Wer trägt die Verantwortung für den Netzausbau? Die Bundesregierung, der Bundestag, die Bundesnetzagentur oder die Netzbetreiber? Alle – so die Antwort von Herrn Dr. Manthey, Verantwortlicher für Projektkommunikation, Kommunikation und Public Affairs bei 50Hertz. Der Netzbetreiber gewährte Anna Wohlfarth Einblick in seine Arbeit.

3. Startbahn in München: Abstimmung über Ja oder Nein

Beteiligung ist mehr als direkte Demokratie

Volksentscheide sind ein probates Mittel der Bürgerbeteiligung. Und sie sind im Trend. Dr. Maik Bohne warnt jedoch: Beteiligung ist mehr als das bloße Abstimmen mit Ja oder Nein. Partizipation ist weitaus vielfältiger. Sie beschränkt sich nicht darauf, Bürger über geschlossene Fragen mit Entweder-Oder-Charakter entscheiden zu lassen.

 

Bürgerversammlung in Köln zum U-Bahnbau

Gute Beteiligung ist die Machtfrage der Zukunft

In Deutschland gilt mehr Demokratie immer noch als Wagnis. Vor allem Politiker fürchten, mehr politische Beteiligung bedeute weniger Macht für sie selbst. Aber das Gegenteil ist der Fall, sagt Dr. Christopher Gohl: Wer gut beteiligen kann, gewinnt Macht. Und wer effektiv führen will, muss demokratische Beteiligung können.

Die Energiewende stockt (Bürger während des Rheinland-Pfalz-Tages)

Warum die Energiewende stockt - eine kritische Bilanz

„Die Energiewende stockt“, schreiben die größten deutschen Tageszeitungen beinahe täglich. Tatsächlich hat sich in den vergangenen zehn Monaten nur wenig bewegt. In einem Zwischenruf zeichnet Benjamin Simonic nach, woran die Energiewende im Detail bisher krankt und vor welchen Herausforderungen die Kanzlerin und ihre Regierung bis zum Ende des Jahres konkret stehen.

Bürger könnten auch finanziell am Netzausbau beteiligt werden

Wirtschaftliche Beteiligung von Bürgern – eine fast vergessene Chance

Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie sind populär in dieser Zeit. Spätestens nach Stuttgart 21 wird überall über direkte Beteiligung der Bürger an politischen und planerischen  Entscheidungen gesprochen. Die Diskussionen beziehen sich auf die verschiedensten Aspekte der politischen Entscheidungsfindung-  die Notwendigkeit gesteigerter Beteiligung wird kaum je bestritten. Teilhabe der Bürger an der Ausgestaltung der Gesellschaft scheint ein Konsensthema zu sein. Über eine wirtschaftliche und finanzielle Beteiligung der betroffenen Bürger wird dabei viel zu wenig nachgedacht, findet Matthias Bergmann.

Werbemittel für einen Windpark: Unternehmen müssen lernen, vertrauensvoll zu kommunizieren

Vertrauensvoller Dialog statt einfallsloser Imagewerbung

„Es gab einen Strömungsabriss in der Kommunikation. Wir werden, und das ist die zentrale Erfahrung aus Stuttgart, über Infrastrukturprojekte künftig früher und umfassender informieren“, so das Fazit eines Bahnsprechers. Die „frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung“ bei großen Infrastrukturvorhaben ist seitdem zu einem Modewort geworden und hat es jetzt in einen Gesetzesentwurf geschafft. Frühzeitigkeit ist aber kein Gewinn an sich, argumentiert Christina Rucker: Hochglanz-Unternehmensbroschüren und Imagepavillons können verlorenes Vertrauen nicht zurückgewinnen.

Hessens Wirtschaftsminister erläutert einen geplanten Stromtrassenverlauf.

Energiewende? Fehlanzeige!

Die Energiewende ist beschlossen. Alle gesellschaftlichen Sektoren sind von ihr betroffen – doch wie steht es um die Identifikation mit dem „Gemeinschaftswerk Energiewende“? Die Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der stiftung neue verantwortung am 25.4.2012 zum Thema: „Energiewende als Gemeinschaftswerk – Modell für eine kollaborative Zukunft der Demokratie in Deutschland?“. Der Beitrag von Inga Beinke greift das Thema auf und fragt nach der Einbindung und dem Interesse der tatsächlich Betroffenen an der Energiewende.

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