Seit Anfang Juni ist Jürgen Fitschen zusammen mit Anshu Jain Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Für einen hierzulande tätigen Banker ist dieser Posten das ultimative Ziel schlechthin, der Olymp, ein Karriere-Mount-Everest sozusagen.
Sollte man meinen, es sei denn, man heißt Gabor Steingart und beobachtet die Welt von Düsseldorf aus als Chefredakteur des Handelsblatts, also sozusagen von der Karriere- Zugspitze für Wirtschaftsjournalisten. Fitschen hielt kürzlich eine Rede bei einer Konferenz in Berlin und schilderte sehr plastisch seine jüngsten Eindrücke einer Dienstreise nach Athen.
Er erzählte von immer noch sehr erfolgreichen, alten Reedern, jungen, an englischen und amerikanischen Universitäten ausgebildeten Griechen und einer irritierenden Distanz beider Gruppen zu ihrem Heimatland. Steingart, Moderator der anschließenden Diskussionsrunde, war so beeindruckt von Fitschens Schilderungen, dass er ihm spontan coram publico einen Job als Reporter beim Handelsblatt anbot.
Also für den Fall, dass die Doppelspitze mit Jain nicht funktioniert, und hierarchisch unter ihm, Steingart, versteht sich.










