Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Mai: Nichts klappt, alle lieben sie: Das Geheimnis der verschlunzten Hauptstadt

Babel Berlin
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Weblogs > Weblog von Christian Jakubetz - unhipster
 > Katholische Hassprediger ziehen über Dirk Bach her

Blog: unhipster
früheren Post
Zurück zur Übersicht
nächsten Post
früheren Post
Zurück zur Übersicht
nächsten Post

Katholische Hassprediger ziehen über Dirk Bach her

4. Oktober 2012 VON Christian Jakubetz - unhipster
Schrift:
picture alliance
Dirk Bach,krude Anschuldigungen,katholische Hassprediger

Eine Webseite katholischer Extremisten macht sich seit Tagen über den verstorbenen Dirk Bach her. Und im Netz wird der Müll auch noch weiterverbreitet. Zeit darüber nachzudenken, ob man wirklich alles tolerieren muss. Bei manchen Seiten wäre die Antwort ganz einfach: Nein, muss man nicht. Verbieten.

In den letzten Tagen bin ich verdammt oft über einen Text gestolpert, der selbst mit der Bezeichnung “Zum Kotzen” nur sehr unzureichend beschrieben wäre.  Auf einer Webseite befasste sich ein Wirrkopf mit dem Tod des Schauspielers Dirk Bach und behauptete darin u.a., Bach schmore jetzt in der “Homo-Hölle”. Daneben stand allerlei anderes Zeug. Meistens kann man bei solchen Sachen ja davon ausgehen, dass es einfach nur krude ist und das Schöne am Netz ist ja (ernsthaft!), dass jeder noch so krudes Zeug erzählen darf, solange er niemand anderem ernsthaft weh tut. Bei diesem Text, angeblich übrigens mit einer streng katholischen Motivation, ging es nicht darum, ob jemand krudes Zeug erzählt. Stattdessen rückte der Autor den verstorbenen Bach in die Nähe der Sodomie, unterstellte nicht mal unterschwellig Drogenmissbrauch und lancierte, der “verkommene” Bach sei einen verdienten und gottgewollten Tod gestorben.

Und während ich Ihnen das gerade so erzähle, denke ich darüber nach, dass ich jetzt eigentlich das machen müsste, was man im Netz so macht und was das Netz letztendlich ja auch ausmacht: einen Link setzen. Das wäre korrekt und richtig, damit Sie sich selbst ein Bild von diesem Text machen können. Aber: Macht man das? Verbreitet man solch einen Dreck auch noch weiter, in dem man darauf verlinkt? Wie Sie sehen, habe ich mich dagegen entschieden, aus genau diesem Grund: Ich gebe dem Dreck doch nicht Reichweite.

Viele andere haben sich in diesen Tagen anders entschieden, viele meiner Freunde und Bekannten. Niemand hat diesen Link irgendwo gepostet, weil er den Text auch nur im Ansatz richtig fand. Im Gegenteil, es war die reine Empörung. Zur Folge hat das aber im Netz anderes, absurderes: Seit drei Tagen bekomme ich automatisierte Mails, in denen mir diese Geschichte “empfohlen” wird - weil es ausreichend Freunde gab, die sie gepostet haben. Und selbst, wenn ich diese Mails ignoriert hätte, an dieser Geschichte gab es im sozialen Netz plötzlich kein Vorbeikommen mehr. Ich glaube, alleine bei Facebook bin ich auf 20 Freunde gestoßen, die den Link gepostet hatten.

Stellt sich also mal wieder die Frage nach den Grenzen. Die Frage danach, wie viel man aushalten können muss, wie viel Toleranz man aufbringen und wie viel an Gehässigkeit man ertragen muss.  Und wie sinnig es ist, den Hasspredigern (auch wenn sie in diesem Fall aus der katholischen Ecke kommen) auch noch Raum zu Weiterverbreitung geben darf. Es ist zumindest ein frappierender Unterschied zwischen analoger und digitaler Welt: Im echten Leben müsste jeder, der sich derart äußert, mit empfindlicher Bestrafung rechnen. Im Netz soll es ok sein, weil es ja das Netz ist und jeder sagen darf, was er will? Man muss eine solche Seite, die nicht zum ersten Mal Texte dieser Art veröffentlicht, ernsthaft aushalten, weil das Netz frei ist? Diese Seite, deren Name hier bewusst nicht steht, ist fernab von allem, was man als durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt bezeichnen könnte - trotzdem werden ihre Texte weiterverbreitet, trotzdem kann man sie liken, sharen, kommentieren.

Verboten? Keinewegs. Heute wurde nachgelegt: Dirk Bach sei auch ein Kinderhasser gewesen. Und noch etwas anderes. Aber diesen Begriff werden Sie hier nicht lesen. Weil man nicht jeden Dreck weiter verbreiten muss. Erst recht nicht im Netz.

Verbieten? Ja. Manchmal können Antworten auch ganz einfach sein.

Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

Zu diesem Artikel gibt es
32 Kommentare
Diese Blogeinträge könnten
Sie auch interessieren:


Twitter
Diese Blogeinträge könnten Sie auch interessieren:


Zustimmung

Volle Zustimmung. Ich hoffe, diese Seite verschwindet bald in der bit-Hölle.

  • Antworten
Sileah04.10.2012 | 13:51 Uhr

Katholische Hassprediger ziehen über Dirk Bach her | Cicero

Hey very nice blog!

  • Antworten
Traci17.10.2012 | 06:08 Uhr

Kreuz.net

....ist nicht "katholisch".

Die Website ist kein Angebot der römisch-katholischen Kirche; sowohl die deutsche und österreichische Bischofskonferenz als auch die Redaktion von Radio Vatikan (als offizielles Medium des Heiligen Stuhls) und mehrere deutschsprachige Bistümer distanzierten sich von kreuz.net.
kreuz.net bezeichnet sich selbst als eine „Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee“, die „hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig“ seien und unter dem Vereinsnamen Sodalitium for Religion and Information mit Sitz in El Segundo (Kalifornien) Inhalte publiziert. Die Website ist seit Oktober 2004 in Betrieb und veröffentlicht namentlich oder anonym eingereichte Beiträge sowie eigene Beiträge.

  • Antworten
André04.10.2012 | 14:46 Uhr

Auch von mir volle Zustimmung

Auch von mir volle Zustimmung. Man muß diesen ungeistigen Fanatikern nicht auch noch zu einer guten Zugriffsstatistik verhelfen.
Ganz übles Gesocks ist das!

  • Antworten
Claudia Sperlich04.10.2012 | 15:28 Uhr

An den Autor

Bitte nachlesen: Es wurden bereits rechtliche Schritte gegen diese Seite versucht. Aufgrund der Anonymität und Verschleierung jedoch nicht durchsetzbar.
Keine schärferen Gesetze sind nötig, auch keine größere Motivation, sondern technische Realisierbarkeit der Durchsetzung bei Rechtsverletzungen. Ein immer noch ungelöstes Problem des globalisierten Mediums, dass das Internet zwar kein rechtsfreier Raum ist, er jedoch so genutzt werden kann.

  • Antworten
Franz Huber04.10.2012 | 15:42 Uhr

Katholische Hasspredigen über Dirk Bach

Die Beste Möglichkeit mit solchen Hasspredigen über Menschen, die sich nicht mehr wehren können umzugehen ist, diese zu ignorieren und damit unsichtbar zu machen.
Es ist wie bei Thilo Sarrazin, je mehr darüber gesprochen wird, desto interessanter wird ein Thema,egal ob der Inhalt wahr oder unwahr ist.
Es bleibt dann immer etwas schlechtes davon hägen und das ist ja die Absicht solcher Aussagen.
Also, ignorieren und drüberstehen. Wir alle kennen Dirk Bach anders und so wie wir ihn kennen, sollte er in unserer Erinnerung bleiben. Allen Unkenrufen zum Trotz!!

  • Antworten
Ton, Astrid04.10.2012 | 16:16 Uhr

"Diese Seite, deren Name hier

"Diese Seite, deren Name hier bewusst nicht steht, ist fernab von allem, was man als durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt bezeichnen könnte..."

Ein wenig Recherche haette ergeben, dass die Seite, um die es geht (die ich uebrigens beim ersten Lesen fuer schlechte Satire hielt), vom Impressum her in den USA sitzt. Das Recht auf freie Meinungsaeusserung geht dort bekanntlich wesentlich weiter als in Deutschland, und besagter Artikel ueberschreitet es in dieser Jurisdiktion bei weitem nicht.

Ob man das jetzt gut findet, dass solche Statements vom Grundrecht auf Free Speech gedeckt sind, oder nicht, ist eine andere Frage. Ich persoenlich bin froh, dass jeder selbst den groessten Mist sagen darf, denn dann weiss ich wenigstens sofort, mit wem ich es zu tun habe. Denn es waere schon recht naiv, zu hoffen, dass diese verqueren Meinungen verschwaenden, wenn man ihnen das Recht zur Meinungsaeusserung entzoege.

  • Antworten
Stephen Aranha04.10.2012 | 16:20 Uhr

@Astrid Ton: Ich bin völlig

@Astrid Ton: Ich bin völlig bei Ihnen und sehe auch die Problematik. Ich habe ja ebenfalls überlegt, ob ich darüber überhaupt schreiben soll, weil das ja leider aucb wieder eine Form der Aufmerksamkeit erzeugt.

@Franz Huber: Ich bezweifle nicht, dass es bereits Schritte gab, diese Seite zu verhindern. Ich mache auch niemandem einem konkreten Vorwurf. Ich will nur darauf hinaus, dass es Dinge gibt, die man auch in einem anarchischen und basisdemokratischen Netz nicht tolerieren muss.

  • Antworten
Christian Jakubetz04.10.2012 | 16:29 Uhr

In der Aussage bin ich auch

In der Aussage bin ich auch ganz bei Ihnen. Leider sind (zumindest derzeit) die juristischen Grenzen durch die technischen Grenzen definiert (selbst wenn es ein "Weltrecht" geben würde, wäre Verschleierung durch Proxys noch möglich). Die große Frage die bleibt ist, was dagegen hilft? Vorerst wohl nur Demagogik...?

  • Antworten
Franz Huber08.10.2012 | 10:29 Uhr

Bravo!....

...für diesen Artikel! Journalistische Meisterleistung!

  • Antworten
Eleonore Holzapfel04.10.2012 | 16:33 Uhr

@Stephen: Dass diese

@Stephen: Dass diese verqueren Meinungen verschwinden, denke ich auch nicht. Aber muss ich ihnen deshalb ungehinderte Weiterverbreitung gewährleisten?

  • Antworten
Christian Jakubetz04.10.2012 | 16:39 Uhr

Stillschweigen?

Ich finde es eine gesunde Reaktion, dass man sich darüber empört und nicht einfach ignoriert. Natürlich sollte eine solche Webseite verboten gehören. Ganz schlimm!

  • Antworten
xo04.10.2012 | 17:49 Uhr

Dirk

Gemocht habe ich ihn eigentlich nicht so sehr, die kleine Kugel mit der Schweinebacke, aber jetzt tut er mir posthum leid. Die Schweine die ihn so mit ihren Dreck bewerfen, gehören mit ihrem eigenen Kot zugeschüttet.
c - inribonax

  • Antworten
Heinz Boxan04.10.2012 | 17:50 Uhr

@Franz Huber

Und das macht das ganze um so paradoxer. Wenn ich eine normale Seite aufbauen möchte bei der niemand zu Schaden kommt und die darum in Deutschland gehostet wird, und dabei nur einen kleinen Fehler mache (einen Paragraphen falsch angegeben reicht schon) gibt das Anderen das Recht mich dafür zu bestrafen (nur mit einer Abmahnung aber das reicht den meistn schon).
Wenn ich aber von vornerein davon ausgehe dass ich gegen deutsches Recht verstoßen werde, besorge ich mir über eine Briefkastenfirma eine Domain in Panama (oder sonst wo) und lasse darüber all das laufen. Und Panama wird einen Teufel tun uns zu sagen wen wir verfolgen müssen.
Das beweist, wenn ich einen Fehler mache bin ich rechtlich schlechter gestellt als wenn ich mit krimineller Energie an die Sache ran gehe.

  • Antworten
Christoph Henninger04.10.2012 | 18:06 Uhr

Absolut paradox. Hoffnung

Absolut paradox. Hoffnung gibt, dass wir noch ganz am Anfang der Verbreitung der Digitalmedien stehen. Der Buchdruck hat auch gesellschaftliche Umstrukturierungen in Gang gesetzt, die am Anfang kritisiert wurden, heute zurückgewünscht werden.
Hoffen wir mal, dass uns dasselbe diesmal wieder gelingt!

  • Antworten
Franz Huber08.10.2012 | 10:32 Uhr

Wie unschuldig ist die RKK??

"...ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind."
liest es sich im Impressum der erwähnten Seite. Aha... Alle hauptberuflich tätig... Insiderinformationen werden gesammelt und veröffentlicht... Im Falle von "Vatileak" ging es ziemlich schnell bis ein Schuldiger gefunden wurde. Die Bischofskonferenz, die sich - einmal mehr - von dem fundamentalistischen Hassclub distanziert, sollte nicht so einfach davon kommen. Solange es der katholischen Kirche noch egal ist wer den Dreck auf dieser Seite postet, solange sie diese Täter in den eigenen Reihen duldet (und sich damit vermutlich auch ziemlich selber schadet), solange deckt sie eine Straftat: Die der Volksverhetzung.
Es ist an der Zeit, das einmal klar und deutlich zu sagen!

  • Antworten
Axel Blumenthal04.10.2012 | 18:52 Uhr

Wer die betreffende Seite

Wer die betreffende Seite gelegentlich überfliegt, erhält eine Ahnung davon, wie der politische Katholizismus sein kann: Böse, gemein, homophob und antisemitisch. Wer das nicht wahrhaben will, schaue dort nicht hin, was ja auch gesünder sein kann.
Alle anderen wissen, wogegen es sich zu kämpfen lohnt.

  • Antworten
Thomas ex Gotha05.10.2012 | 00:25 Uhr

RKK unschuldig????

Okay, die Deutsche Bischofskonferenz distanziert sich. Das ist ein wichtiges Signal, aber darf der Fall damit wirklich erledigt sein?
"... ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die HAUPTBERUFLICH IM KIRCHLICHEN DIENST sind", heißt es im Impressum.
Wir erinnern uns an Vatileak. Wie schnell war es dort möglich allein aufgrund der Art der vorliegenden Informationen einen Rückschluss darauf zuzulassen, wer der Informant sein musste.
Dies alles soll bei dieser Seite nicht möglich sein? Heute wird aus einem Schreiben des Papstes an die Piusbrüder zitiert... Heute sind die "Protestunten" dran... Auf der Seite werden permanent Insiderkenntnisse veröffentlicht und gleichzeitig behauptet die Römisch Katholische Kirche, sie könne sich als Organisation dagegen nicht wehren. Angesichts der Tatsache, dass sie das ansonsten schon tut, wenn Angestellte eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, klingt das nicht mehr nur völlig lächerlich. Es taugt als Beleg dafür, dass die RKK die Täter und ihre volksverhetzende Seite lieber deckt, als ihnen nachzugehen. Mit Distanzierungen allein ist es jedenfalls nicht mehr getan.

  • Antworten
Axel Blumenthal05.10.2012 | 06:05 Uhr

Allzu vielen 'Religiösen'

Allzu vielen 'Religiösen' (jeder Couleur) dient die jeweilige Religion nur als ein bequemes Vehikel, um ganz andere Phobien auszuleben, die in ihrer lustfixierten Realitätsferne nur noch psychologisch zu deuten sind. Zwischen einem buddhakopf-sprengenden Taliban, einem herrenrasselnden Anders Breivik, einem monomanischen Kreuz-Net-Homophoben oder einem zündelnden Kopten-Videoten bestehen psycho-strukturell, zumindest in meinen Augen, nur marginale Unterschiede.

  • Antworten
Klaus Jarchow05.10.2012 | 09:17 Uhr

Meinungsfreiheit

So sehr ich diesen Artikel und die Motive ihn zu schreiben auch verstehen kann, ein Verbot ist unnötig und würde zum anderen ein elementares Grundrecht verletzen. So ist das nun mal mit der Meinungsfreiheit: Sie ist genau dann wichtig, wenn jemand Meinungen äussert, die im kompletten Widerspruch zur eigenen Meinung stehen. Von Voltaire stammt der schöne Satz: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Obwohl es in den USA (wo der Server der despektierlichen Webseite steht) auch Strömungen gibt, die Meinungsfreiheit zu beschränken, wird dieser Satz dort wesentlich ernster genommen als bei uns. So sind dort auch die wahnsinnigen Aktionen der Fundamentalisten von der Westboro Baptist Church durch das Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt, um bei einem vergleichbaren Fall zu bleiben.

Wir haben nicht das Recht zu verbieten, was uns nicht passt oder verletzt, aber wir müssen ja nicht alles ernst nehmen. Webseiten wie die, um die es hier geht, schon mal gar nicht.

  • Antworten
Christian Siebje05.10.2012 | 11:51 Uhr

Dirk Bach

Ich mochte Dirk Bach nicht besonders.Er war mir zu Schrill zu Bunt zu ausgeflipt.
Er war aber ein sehr guter Schauspieler und Comedien, der es nicht nötig hat sich irgend etwas vorwehrfen zu müssen. Die Art sein Leben zugestallten ist jedem Menchen selbst überlassen. Eine erliche Beziehung egal ob Hetero oder homo ist mehr wert als alles andere.
Und die Katohliche Kirche sollte sich da mal an die eigene Nase fassen. Mir ist ein Homosexueller Schauschspieler der aber in seinem Weswn ehrlich ist lieber als ein verlogener Pehdofieler Katohlischer Priser.

  • Antworten
Ernst Tählmann05.10.2012 | 12:12 Uhr

Dirk Bach

war mir zu seinen Lebeiten nicht sonderlich sympathisch; daher habe ich mir seine Sendungen, die vom Niveuh er doch wohl unterste Schublade waren, nicht angesehen. Nachs einen Ableben gilt und das sollte gerade Christen beherzigen: "Über die Toten nur wohlwollend reden, denn sie können sich nicht wehren" (Weisheit der alten Römer)

  • Antworten
Bambus0705.10.2012 | 13:21 Uhr

Eine Anti-Katholische Interseite wird

als »Webseite katholischer Extremisten« vorgestellt?! Welches Süppchen will uns der Autor denn da köcheln?

  • Antworten
Tuvia Deuczman05.10.2012 | 13:50 Uhr

Tradition ...

Bei entschiedener Ablehnung dämlicher Hetze, von wem auch immer gegen wen auch immer verbreitet, habe ich im Hinblick auf manche Kommentare den Eindruck, dass der gute alte deutsche Kulturkampfreflex gegen den Katholizismus so frisch ist, wie zu Bismarcks Zeiten. Dabei sollten wir doch wissen, dass nicht immer drin ist, was drauf steht, aus diesem Grund ist der Artikel unglücklich betitelt. Wem nützt denn die Hetze der unsäglichen Internetseite?

  • Antworten
Blase05.10.2012 | 15:48 Uhr

erst nachdenken, dann posten

Wer Dreck anfasst, besudelt sich, heisst es doch.
Viele haben einfach noch nicht gemerkt, dass das Web nur den Mechanismus zeigt, wie Empörung das Objekt des Anstosses verstärkt.
Genau wie bestimmte Antifas unfreiwillig ihre braungröhligen Brüder im Geiste stützen oder der japanische Walfang schon aus Gründen der Gesichtswahrung gegenüber den Medialistas von S.Shepherd weitergehen muss, genau wie die verbohrtesten Deppen die Islamdebatte dominieren, genauso wird hier einem obskuren Katholikenverein, der sich nicht zu schade ist, über einen Verstorbenen herzuziehen, eine Bühne geboten.

Von einer Zeitschrift wie Cicero hätte ich eine intelligentere Antwort als den Ruf nach einem Verbot erwartet. Verbote sind für Menschen, die nicht denken können - und für Kreise, die an diesem Zustand Interesse haben.

  • Antworten
ben a.05.10.2012 | 17:30 Uhr

@Blase: Die Internetseits

@Blase: Die Internetseits nützt z. B. den Pius-Brüdern, denn es wird ja nicht nur die Homosexualität begeifert, sondern auch bspw. das Zweite Vatikanische Konzil und die neue Liturgie abgelehnt. Insofern dürfte es schon stimmen, dass es sich um eine Bande devianter Katholiken handelt, die 'undercover' in offiziellem Kirchendienst stehen. Diese Kirche ist ja kein Monolith, sie wäre dies nur gern.

Was den Kulturkampf betrifft: Erst verkündete Pius IX. seine Unfehlbarkeit (1870), dann erst folgte der sog. 'Kulturkampf' (ab 1871), wo es im Kern darum ging, ob die Mullahs in der Soutane oder der weltliche Staat in Rheinpreußen regieren sollten. Also bitte hier nicht die Chronologie aus Gründen der Schuldumkehr vertauschen ...

  • Antworten
Klaus Jarchow05.10.2012 | 18:23 Uhr

Dirk Bach - Kreuz.net

Ich finde, man sollte kreuz.net nicht verbieten (Argument: Bücherverbrennung). Andererseits ist kreuz.net - in klein - so etwas wie wikileaks: Papier. Lesen kostet Zeit und verblödet vielleicht, bringt jedenfalls nicht weiter. Mein Wunschtraum: eine Zeitung ohne Märchen. Kann sich Cicero erlauben, die Wahrheit zu schreiben? Vielleicht wäre es langweilig. Es ist auch eine geistige Anstrengung, Artikel bereits anhand der Überschrift in den gedanklichen Papierkorb zu schmeissen. Also weiter so.

  • Antworten
Christoph Nove05.10.2012 | 21:15 Uhr

Wer Kreuznet gut findet kann

Wer Kreuznet gut findet kann entweder darüber lachen, oder ist ein Vollidiot. (Bitte Vollidioten nicht mich kontaktieren).

  • Antworten
Martin Thun18.11.2012 | 19:47 Uhr

Vor der eigenen Haustüre fegen

Diejenigen "katholischen Hassprediger", die auf unschöne Weise verbal über den verstorbenen Dirk Bach herfallen, sollten sich besser an die eigene Nase fassen.
Dirk Bach war bekennender Schwuler. In den Reihen des katholischen Klerus gibt es keine bekennenden Schwulen, denn diese müßten mit ihrer Entlassung aus dem kirchlichen Amt rechnen.
Aber es gibt in der Priesterschaft eine große Anzahl heimlicher Schwuler, wie anonymisierte Umfragen immer wieder belegen.
Und vor allem gibt es unter den Priestern, Prälaten, Bischöfen und Kardinälen leider nicht wenige, die ihre pädophilen Neigungen entweder im Griff haben oder an Knaben auszuleben versuchen.
Die Skandale um diese Triebtäter innerhalb der katholischen Kirche sollten eigentlich Anlaß genug sein, vor der eigenen Haustüre zu fegen.
Die Glaubwürdigkeit einer Institution wie der katholischen Kirche ist jedenfalls längst im Keller. Ein Wunder (göttlich gesteuert?), daß ihr nicht längst alle Gläubigen davongelaufen sind.

  • Antworten
Yvonne Walden06.10.2012 | 15:12 Uhr

Verbieten? Pauschal auf keinen Fall!

Ich kenne den Text, habe ihn gelesen, und köstlich gelacht. Nicht des Inhalts
wegen, sondern aufgrund der Tatsache, daß es immer Vollidioten (Entschuldigung,
natürlich auch VollidiotInnen) gibt, die so etwas verfassen und allen Ernstes
auch so denken. Das ist der unterhaltsame Teil an so Dreck.

Und ihre Meinung sei ihnen auch zugestanden, und muss auch toleriert werden,
alles andere wäre einer sich freiheitlich nennenden Gesellschaft schlichtweg
unwürdig.

Sinnvoller als Verbote wäre eher mediale Aufklärung bei den Lesern. Ohne deren
freundliche "Mitarbeit" durch Empörung über jegliche Randerscheinungen einer
Meinungsfreiheit einräumenden Demokratie wäre dieser geistige Erguß da gelandet,
wo er hingehört - im Datennirvana, der Müllhalde des Internets, mit vielleicht
einem Dutzend Lesern pro Jahr, von denen elf kein Deutsch verstehen.

Solange strafrechtlich nicht relevant, sehe ich in so Situationen absolut keinen
Handlungsbedarf - jeder Gedanke, jede Meinung muss erlaubt sein.

“I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say
it.” - that pretty much sums it up.

  • Antworten
Thomas27.10.2012 | 03:24 Uhr

Dirk Bach

Eigenartiger und sehr dummer Artikel. Cicero will doch "Magazin für politische Kultur" sein. Und dann "checkt" der Redakteur nicht, dass kreuznet keineswegs etwas mit Religion zu tun hat? Es handelt sich doch um Rechtsradikale. Sehr, sehr peinlicher Beitrag! Schön, Cicero, dass Du uns über diesen Misstand aufklären willst, aber das Gelaber dieser geistlosen Dummsülzer ist halt einfach nur Müll von geisteskranken Nerds, die vor sich hinsülzen. OMG!

  • Antworten
Martin Thun18.11.2012 | 19:41 Uhr

Dirk Bach und 'die Hölle'

Schlimm genug, das Dirk Bach viel zu früh gehen musste jedoch eine Verunglimpfung seiner Person Postum? Geht ja gar nicht. Sicherlich kann die Öffentlichkeit aus dem zu frühen Tod des Dirk Bach viel hinzulernen, z.B. wie und warum man sich in bestimmter Weise nicht ernähren / verhalten sollte, Menschen wie Dirk Bach können hier anderen Hilfen geben, auch dann, wenn jemand an sich selber (leider)scheitern musste, jedoch das, was sich da im Net abgespielt haben soll geht gar nicht. Verschweigen sollte mann derartiges jedoch nicht sondern es verbreiten damit sich möglichst viele Menschen ein Bild darüber machen können was jedem wiederfahren kann um angemessen reagieren zu können.Eine angemessene Reaktion wäre z.B. sich schützend vor Dirk Bach zu stellen und zwar öffentlich, denn verteidigen kann er sich gegen derartige Perversitäten nicht mehr, das müssen nunmehr andere für ihn erledigen und diejenigen öffentlich machen, die immer noch glauben die Erde sei eine Scheibe und man dürfe die Menschen unterdrücken und ihnen Wissen und somit Bildung vorenthalten........

  • Antworten
Karl May04.12.2012 | 12:35 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

Erste Figuren, letzte Ideen – die Karikaturen der Woche

zur Bildergalerie
Anzeige

Kisslers Konter

Dienstagskolumne von Alexander Kissler

Fetischisierung der Sexualität über die Grenzen hinaus

Im Zentrum der Kritik: Theodor-Heuss-Preisträger Daniel Cohn-Bendit

Kisslers Konter: Die Grünen geraten aufgrund früherer Positionen zur Pädophilie unter immer heftigeren Druck. Sicher ist: Das Thema wird die Partei noch lange beschäftigen


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Christian Jakubetz - unhipster
Ruhe bitte, wir arbeiten gerade!

Netzgemeinde? Digitaler Graben, gesellschaftliche Kluft? Unfug - tatsächlich handelt es sich…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Klone der Schöpfung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
15%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
85%
Gesamtstimmen: 750
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang