Wie kann man die Eurokrise eindämmen, ohne dass es noch mehr kostet? Und wie kann man die …

Die Mädchen trugen bezaubernde Bikinis und knutschten in aller Unschuld mit den Jungs am Strand. Es waren die sechziger Jahre. Das Gemälde „Zwei Liebespaare“ (1966) von Gerhard Richter ist ein Frühwerk. Er malte damals nach Fotos aus Illustrierten. Das Illustriertenfoto mit dem gleichlautenden Titel machte Roger Fritz 1965.
Richters „Zwei Liebespaare“ gehen ans Gemüt. Sehnsucht, Jugend, Schwärmerei. Alles was das Herz erwärmt spielt mit. 2007 wurde es für 9,77 Millionen Euro meist bietend verkauft. Geld und Gemüt – auch sie ein Liebespaar.
Auf dem Höhepunkt seines Schaffens um 2004 wurde der deutsche Künstler gar als Picasso des 21. Jahrhunderts gerühmt. So klar erkennbar wie ein Picasso aber ist ein Gerhard Richter nicht. Sein Werk ist launig: Abstraktes und Gegenständliches; Farbiges und Unfarbiges; Verwischtes und Klares.
Richters 80. Geburtstag am 9. Februar würdigt die Berliner Neue Nationalgalerie mit einer Retrospektive. Der Betrachter und ein Richterbild – auch sie ein Liebespaar.
|
| ||
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Frage des Tages
Thema der Woche
Die Mai-Ausgabe jetzt am Kiosk
Moral-Standort Deutschland
Republik der Rechthaber
Ziemlich beste Feinde
Das FDP-Fernduell Lindner gegen Rösler






