Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Mai: Nichts klappt, alle lieben sie: Das Geheimnis der verschlunzten Hauptstadt

Babel Berlin
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Wie der Antisemitismus in die Linke kam

Berliner Republik

IsraelkritikWie der Antisemitismus in die Linke kam

Von Timo Stein5. Juli 2011
picture alliance
Antisemitsmus in der Linken
Wie hält sie es mit dem Antisemitismus?
Schrift:

Nun also doch: Die Linkspartei nimmt die Anerkennung des israelischen Existenzrechtes in ihr Grundsatzprogramm auf. Doch das Antisemitismus-Problem ist mit diesem Beschluss nicht gelöst, denn der antizionistische Antisemitismus ist tief in der Linken verankert, reicht bis hinein in die Ideologie.

Seite 1 von 3

Die Linkspartei, wie hält sie es mit dem Antisemitismus? Das ist zurzeit die Gretchenfrage nicht nur im deutschen Feuilleton, sondern auch in der politischen Linken und speziell in der Linkspartei selbst. Kritiker werfen den Linken vor, ihre Solidarität mit den Palästinensern trage dermaßen obsessive Züge, dass in Folge einseitiger Parteinahme mit dem „palästinensischen Volk“ antisemitische Stereotype reaktiviert werden.

Kritik kommt nicht nur von außen. Etwa vom Präsidenten des Zentralrats der Juden Dieter Graumann, der Teilen der Linken „blindwütigen Israelhass“ vorwirft. Kritik wird auch innerhalb der Linken geäußert, etwa von dem ehemaligen Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch, der die Vorwürfe „sehr ernst“ nimmt. Jüngst forderte der Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich auf einer Podiumsdiskussion der jüdischen Gemeinde Berlins, dass nicht länger über den Antisemitismus in der Linken geschwiegen werden dürfe. Der Fall Inge Höger und ihr Auftritt auf einer Veranstaltung Hamas naher Organisatoren hätten das Fass zum Überlaufen gebracht, so Liebich. Auch der BAK-Shalom, ein Arbeitskreis innerhalb der Linken, der sich massiv gegen Antizionismus zur Wehr setzt und aus dessen Reihen auch der Mitautor der jüngsten Antisemitismusstudie in der Linken kommt, gehört zu den schärfsten Kritikern. Kritik, die erste Erfolge vorzuweisen hat, denn am Montag dieser Woche hat der Vorstand der Linkspartei beschlossen, ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels in sein Grundsatzprogramm aufnehmen zu wollen.

Es gibt allerdings auch andere Stimmen. Stimmen, die gebetsmühlenartig die alte Mär von der Unvereinbarkeit linken Denkens und Antisemitismus wiederholen. Doch vor allem diese Grundsätzlichkeit ist es, die eine dringende, breitangelegte Reflektion innerhalb der Linken über den Antisemitismus in den eigenen Reihen verhindert. Denn: Kein noch so gutgemeintes Etikett kann gänzlich vor in der Gesellschaft tief verankerten antisemitischen Vorurteilsmustern schützen. Auch Linke sind nicht immun gegen Antisemitismus, im Gegenteil.

Der Antisemitismus innerhalb der Linken, der sich hinter einer antizionistischen Agitation verbirgt, ist spätestens seit 1967, seit sich die westdeutsche Linke in Folge des arabisch-israelischen Sechstagekrieges gegen den Staat Israel positionierte, in der bundesrepublikanischen Linken virulent und bis hinein in die heutige Linkspartei nachweisbar.

Wie tief das Problem des antizionistischen Antisemitismus in der Linken verwurzelt ist, verrät ein Blick in die Geschichte.

Frühformen linken Antisemitismus

Bereits Schriften von Frühsozialisten wie etwa Charles Fourrier oder Pierre J. Proudhon oder anarchistische Texte von Michail Bakunin waren nicht frei von antisemitischen Ressentiments. Auch von Philosophen der Aufklärung wie Voltaire, Kant oder Fichte sind antijüdische Vorurteile überliefert.  Anhand der gesammelten antijüdischen Entgleisungen aufklärerischer linker bzw. (früh-) sozialistischer Provenienz lässt sich bereits erkennen, dass sich linkes Denken und Antisemitismus keineswegs von vornherein ausschließen. Selbst bei Marx sind antijüdische Entgleisungen dokumentiert. Beispielsweise nannte dieser Ferdinand Lassalle einen „jüdischen Nigger“. Nur waren derartige Äußerungen weniger Ausdruck eines genuin linken Antisemitismus, der sich aus einem spezifisch linken Welterklärungsmodell speiste. Vielmehr folgten sie gesamtgesellschaftlichen Vorurteilsstrukturen, die sich eben auch auf Linke auswirken konnten.

Ein antisemitische Tradition, die bruchlose von den Anfängen der sozialistischen Bewegung über die antizionistische Agitation des Ostblocks bis zum antizionistischen Antisemitismus der westdeutschen Linken reicht, lässt sich daraus allerdings schwerlich konstruieren. Eine solche Argumentationskette übersieht, dass bedeutende Sozialisten gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu den entschiedensten und konsequentesten Gegnern des Antisemitismus gehörten. Allerdings gibt es in der Linken eine Tradition, die sich durch eine besondere Ablehnung des jüdischen Nationalismus sowie durch eine Unterschätzung des Antisemitismus auszeichnet. Erst die kritiklose Übernahme und Übertragung dieser Tradition auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bei gleichzeitiger Ignorierung der historischen Zäsur, die mit dem Namen Auschwitz verbunden ist, führte zu einem Antizionismus, der anfällig für antisemitische Ressentiments wurde.

Antizionismus nach Auschwitz

Erst der Antizionismus nach Auschwitz führte zu einem genuin linken Antisemitismus. Vor 1945 war der Antizionismus ein aus vornehmlich jüdischen Kreisen stammender kritischer Ansatz, der sich gegen einen jüdischen Nationalstaat und für die Integration der Juden in die jeweilige Mehrheitsgesellschaft aussprach. Eine solche, sich aus einer universalistischen Emanzipationshoffnung speisende linke Kritik des Zionismus darf jedoch nicht verwechselt werden mit dem sowjetischen Antizionismus oder dem neu-linken bundesrepublikanischen Antizionismus nach Auschwitz. Erst nach Auschwitz erfährt der Antizionismus seine spezifisch antijüdische Zuspitzung.

  • 1
  • 2
  • 3
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
18 Kommentare

Weiterführende Links

Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Außenminister Timmermans
Die Niederlande, das 17. Bundesland
von
15.05.2013
Wahlforscher
Fang den Wähler!
von
21.04.2013
Linken-Vorsitzende Kipping
Tschüss, Herrenclub!
von
06.04.2013
Hans Küng
„Wir brauchen ein universales Ethos”
Interview mit
Hans Küng
31.03.2013
Gesundheit
Schwarz-Gelb lässt den Patienten allein
von
26.03.2013

zum Dossier Antisemitismus in der Linkenzum Dossier Linksparteizum Dossier Israel – das kleine Land in Nahostzum Dossier Antisemitismus in der Gesellschaft
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier

Weiterführende Links

Diese Artikeln könnten Sie auch interessieren:

Außenminister Timmermans
Die Niederlande, das 17. Bundesland
von
15.05.2013
Wahlforscher
Fang den Wähler!
von
21.04.2013
Linken-Vorsitzende Kipping
Tschüss, Herrenclub!
von
06.04.2013
Hans Küng
„Wir brauchen ein universales Ethos”
Interview mit
Hans Küng
31.03.2013
Gesundheit
Schwarz-Gelb lässt den Patienten allein
von
26.03.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
  • gender
  • gender
Neues Dossier anlegen:

Antisemitismus der Linkspartei

Na, da hat sich Herr Stein ja mal ganz viel Mühe gegeben, um etwas über Antisemitismus und Judenfeindlichkeit schreiben zu können. Alles liest sich klug und belesen. Sicher könnte ich auch eine Menge von dem dem unterschreiben, was er behauptet. Unterm Strich jedoch theoretisiert und konstruiert er über weite Strecken recht einäugig. Ich bin beileibe kein Anhänger der Linken, und viele Dinge, die diese Leute im dem Zusammenhang über Juden absondern, lassen mich heftig erschauern. Aber ich meine, dass die derzeitige Politik des STAATES Israel sehr wohl deutliche Züge von Großmachtbestreben und prinzipieller Palästinenserfeindlichkeit bzw. Araberhass aufweist, und ich nenne das Rassismus.
Die Unterdrückung (vor allem) der Menschenrechte in den von Israel völkerrechtswidrig besetzten Gebieten ist nicht allein durch die Sicherheitsbestrebungen des israelischen Volkes zu rechtfertigen. Deutliche und harte Kritik an diesen Aspekten der israelischen POLITIK ist hier geboten; sie als Antisemitismus zu bezeichnen, ist Wasser auf die Mühlen derer, die wirklich JUDENfeindlich gesinnt sind.
Ich bin davon überzeugt, dass eine enorme Mehrheit der israelischen und palästinensischen Bürger einfach nur in Ruhe und Frieden leben will und sehr wohl die Rechte der jeweils anderen Gruppierung anerkennen und respektieren würde, wären da nicht auf beiden Seiten diese Scharfmacher, die eine friedliche Koexistenz beider Völker verhindern. Diese Scharfmacher zu entlarven, sie deutlich zu kritisieren sollte das Gebot für jeden sein, der sich zu diesem Thema äußert, will er sich nicht dem Verdacht aussetzen, einseitig (vielleicht mit persönlichen Interessen) Partei zu ergreifen.

  • Antworten
Ol Hacke05.07.2011 | 16:12 Uhr

Weltsicht

"Großmachtbestreben" - Israel hat so oft, so eindeutig gegen seine aggressiven Nachbarn gesiegt, dass es seine Grenzen locker zwischen Anatolien und dem Nil hätte neu definieren können, dann wäre da vielleicht auch ein "Großmachtbestreben" zu erkennen. Die besetzten gebiet sind im Vergleich zur Bedrohungslage ein Witz.
unterdrückte Menschrechte/Rassismus??? - die in Israel lebenden Moslems (die sind übrigens keine Rasse sondern eine Religionsgemeinschaft) können an Wahlen aktiv und passiv teilnehmen, dass ist ja ein toller Rassismus. Die Probleme in den besetzten Gebieten sind darauf zurückzuführen, dass die Moslems nun mal keinen Frieden mit den Juden (oder mit sonst jemanden) haben wollen. Der Konflikt wird so schön am Kochen gehalten. Nach Ihrer Logik wäre es auch okay, wenn wir regelmäßig Raketen auf Polen abfeuern würden.
Das es auf Seiten der Moslems überhaupt ernsthafte Friedensbemühungen gibt bezweifle ich generell, da nahezu alle heute von Moslems besetzte Gebiete im Mittelmehrraum (die Staaten in denen mehrheitlich Moslems leben) früher einmal größtenteils christlich/jüdisch waren und die nunmal einfach ermordet/vertrieben und zwangskonvertiert wurden (fast schon rassismus nur eben mit religion).
Also stehen sie doch einfach zu Ihrem Antisemitismus, ist ganz einfach. Ich hatte das problem auch mal, ist erst besser geworden als ich es bei mir bemerkte, mich richtig informiert und mal nachdachte...

  • Antworten
Unspaltbarer06.07.2011 | 12:06 Uhr

Ol Hacke, vielen Dank für

Ol Hacke, vielen Dank für dieses exzellente Beispiel von linkem Antisemitismus.

  • Antworten
a e06.07.2011 | 13:58 Uhr

Linke Lebenslügen

Werter Herr Hacke,
leider trifft Ihre Unterstellung beide Völker, die Israelis wie die palästinensischen Araber, würden liebend gerne in Frieden miteinander Leben wollen, nicht einmal am Rande den Kern des Problems. Vergessen wir mal die Historie der Massaker aus den zwanziger Jahren und den mit Hitler kooperierenden Mufti von Jerusalem. Entscheidend ist die Tatsache, dass der Konflikt ein ganz ordinäres Geschäft ist. Finanziert wird es aus Mitteln der UNO, EUDSSR und neuerdings auch durch die USA. Also hatten und haben die Palestinenser überhaupt keine Chance und Veranlassung den Frieden zu suchen. Im Gegenteil, je mörderischer sie operieren, umso mehr Geld fließt in ihre Taschen. Gaza ist dafür das exemplarische Beispiel. Das blöde Kindergartenspiel, mit der Schuld beider Seiten, ist also der übergeordnete Teil des Problems.

  • Antworten
Stefan Strauss06.07.2011 | 15:52 Uhr

Geboten

'Geboten' ist meines Erachtens – 'Gerade als Deutscher' – im Falle von Israel nur eines: nämlich für mindestens ein paar weitere Jahrzehnte einfach mal den Mund zu halten. Und sei es nur aus kollektiver Scham.

Es gibt weiß Gott genug andere –weitaus virulentere – Konflikte auf dieser Welt, an denen sich Leute wie Sie in der Zwischenzeit abarbeiten können: Syrien, um nur mal ein aktuelles Beispiel zu nennen. Dass Sie und Ihresgleichen das in der Regel nicht tun, und stattdessen immer wieder bei Israel landen, ist nicht unbedingt antisemitisch, aber es ist in jeder Hinsicht doof, einfältig, langweilig, vorhersagbar und unendlich nervtötend.

Allein, die bequeme Schuldverschiebung ('Die größte Bedrohung für den Weltfrieden'), die wunderbar einfachen verbalen Versatzstücke ('Großmachtstreben', 'völkerrechtswidrig', 'Scharfmacher', 'Spirale der Gewalt', 'Auge um Auge') und das Versprechen nach Linderung der eigenen geschichtlichen Last scheint zu verlockend, nicht wahr?

  • Antworten
TN06.07.2011 | 22:59 Uhr

Antisemiten

Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, Lothar Bisky, Andre Brie ... usw.
Juden sind also Antisemiten - das ist wirklich interessant Herr Stein.

Was für ein Unsinn!

Die paar West-PLO-Tuchträger sind nicht DIE LINKE - das sollten Sie wissen!

.

  • Antworten
David_ 05.07.2011 | 16:39 Uhr

Die Linke und der Antisemitismus

@David Es scheint,aber so zu sein, daß die Mehrheit doch so denkt, wie Frau Höger. Und sie wird nicht gestoppt. Für mich ist diese Partei unwählbar geworden.
Alles kein Unsinn. Das Schlimme ist, daß die Linke wie die radikale Linke, sich nicht vorstellen kann, daß sie antisemitisch ist. Daher kann sie der Sache auch nicht auf den Grund gehen. Und wer sein Werte beiseite schiebt und mit der rechten, reaktionären Hamas gemeinsame Sache macht, hat sich wirklich als Linke verabschiedet.

  • Antworten
Christine06.07.2011 | 08:28 Uhr

Von den genannten Personen

Von den genannten Personen ist lediglich Gysi jüdischer Abstammung, allerdings ist er nicht gläubig.

Juden als Antisemiten?
Mancher Jude, der Kritik an der Politik Israels geäussert hat, wurde schon als Antisemit bezeichnet.
Gerade bei diesem Konflikt muss man an beiden Seiten Kritik üben, das heisst doch aber nicht, dass man Antisemit ist oder gegen die Araber.

  • Antworten
Claudi27.07.2011 | 15:15 Uhr

Kritik an der Politik Israels ist kein Antisemitismus

Teile der Partei Die Linke brachten kürzlich mit ihrer Kritik an der Politik Israels keineswegs eine antisemitische Haltung zum Ausdruck, im Gegenteil. Antisemisismus bedeutet "Judenfeindlichkeit" und würde sich gegen die jüdische Religion, den Mosaismus, richten.
Das Parteiprogramm der Partei Die Linke respektive dessen vorläufiger Entwurf enthält jedoch klare Aussaagen zur Anerkennung aller Religionen und aller religiösen Richtungen und zur Religionsfreiheit schlechthin. Von Antisemitismus also keine Spur!
Richtig dagegen ist, daß auch Die Linke massive Kritik an den politischen Aktivitäten der gegenwärtigen israelischen Regierung geübt hat und auch weiterhin üben wird, solange den Palästinensern , also dem palästinensischen Volk, durch den Staat Israel kein Recht auf ein eigenes, souveränes Staatsgebiet zuerkannt wird.
So wie Kritik am Verhalten oder Vorgehen der deutschen Regierung legitim ist, muß eine solche Kritik auch an der Regierung Israels möglich und legitim sein.
Und um nichts anderes handelt es sich bei der Kritik einiger Wortführerinnen und Wortführer der Partei Die Linke, die das palästinensiche Volk bei ihren politischen Bemühungen unterstützen.

  • Antworten
Yvonne Walden06.07.2011 | 12:45 Uhr

Dimitrows wegweisende Faschismus-"Theorie"

Guten Tag!

"Dimitrow entwickelte auf Grundlage seiner Erfahrungen und Lenins Imperialismustheorie eine Faschismustheorie, die für den Marxismus-Leninismus jahrzehntelang kanonisch werden soll." (Wikipedia)
"Dimitrow hielt das Hauptreferat auf dem VII. Weltkongress der Komintern in Moskau, seine wohl bekannteste Rede mit dem Titel: Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale im Kampf für die Einheit der Arbeiterklasse gegen den Faschismus. Hier definierte er in enger Anknüpfung an einen Beschluss des 13. Plenum der EKKI vom Dezember 1933 den Faschismus als „die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“" (Wikipedia)

Bemerkenswerterweise kommt das Wort "Antisemitismus" in Dimitrows wegweisender Rede genau gar kein Mal vor.

(Die sogenannte "Analyse" - "die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals" - bedeutet im Klartext nichts anderes als "die Nazis wurden von denjenigen Kapitalisten unterstützt, welche die Nazis unterstützt haben" - die Definition der "am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals" war ja "die, die Nazis unterstützt haben". Eine richtige Voraussage - welche Kapitalisten werden die Nazis unterstützen? - ist auf Basis dieser sog. "Theorie" nicht möglich.)

Der Antisemitismus als Bestandteil der Nazi-Ideologie ist über Jahrzehnte von Linken überhaupt nicht reflektiert worden - ähnlich wie viele, die mit den Nazis noch Jahrzehnte später nicht abgeschlossen hatten, waren wohl auch viele Linke der Ansicht, dass die Judenfeindschaft der Nazis eher so etwas wie Zufall, Irrtum oder "Fehler" war, jedenfalls kein konstituierender, notwendiger Teil des faschistischen Denkgebäudes.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

Harald Leinweber

  • Antworten
Harald Leinweber06.07.2011 | 13:30 Uhr

Artikel T.Stein

Immer wieder bin ich "erstaunt" wer angeblich Jude sein soll,
jetzt auch noch Brie und Byski, selbst Gysi ist es nicht.
Von Fr.Wagenknecht weiß ich es nicht, es spielt auch keine Rolle.

Dieselben, die vorgeben ISRAEL zu kritisieren.....
Weshalb - Herr/Fr.? Ol Hacke, nicht gleichzeitig Kritik an Nordkorea,China oder vielleichtmal an Iran und Dafur.
Die Liste läßt sich ohne Weiteres weiterführen.

Ich weiß wovon ich rede, ich bin in Weimar/Th. geboren,
in der DDR aufgewachsen und komme aus einer komm.-jüdischen Familie.
Ich rede also nicht von Wasser und trinke heimlich Wein.
Die DDR war undemokratisch, keine Republik und scheinbar nur deutsch.
Die überlebenden Juden aus der Emigration und den Lagern kehrten zurück in der Gewißheit, daß ihre Herkunft keine Rolle spielen würde.

Das Konglomerat in der "Linke" hat nichts mit Progressivität oder
Gutmenschentum zutun, ich behaupte das der übernommene Anitsemitismus aus Ost und West ein Geburtsfehler ist, ich sehe das genauso wie Herr (David) Dieter Graumann.
Daran ändern auch keine Statements innerhalb dieser Partei nichts,
es ist ein Feigenblatt.

  • Antworten
ruth spicker06.07.2011 | 13:55 Uhr

"Israelkritik" in der Partei "Die Linke"

Gänsefüßchen waren mir ja lange eine etwas billige Methode der Abgrenzung, aber ab hier geht es kaum noch ohne, denn die zu führende Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus ist offenbar unvermeidlich ein Krieg um die Begriffe und zwar ein hochgradig selbstreferenzieller.

Moderne Antisemiten (und Antisemitinnen) etwa, dafür finden sich weiter oben weitere, wie fast immer absolut stereotyp vorgebrachte, schlagende Belege, legen zum Beispiel allergrößten Wert darauf,, selber zu definieren was "Antisemitismus" ist, nämlich was mit Juden. Und da Juden Semiten sind, sind jüdische Antisemiten genau so ein Ding der Unmöglichkeit wie linke Antisemiten. Werch ein Illtum.

Zugleich achten sie akribisch darauf, möglichst wenig Wörter in den Mund zu nehmen, die mit einem großen "J" beginnen. Das würde ich allerdings auch so handhaben, wenn ich eine Ideologie wieder stark machen wollte, die zu Auschwitz, zum Massenmord an den Juden geführt hat, aber auch damals schon ganz woanders angefangen hat, nämlich im Kopf der Antisemiten und bei ihrem ewigen Elend, gerade in Krisenzeiten zwar zu zetern, nicht aber die Verhältnisse kritisieren zu wollen. Tatsächlich ist Antisemitismus im Kern eine gegen jegliche kritische Befragung absolut immune Geisteshaltung, eine Welterklärung, die schon deshalb unsäglich ist, weil man den Begriffen "Geist" und "Erklärung" nichts schlimmeres zufügen kann, als sie mit dieser Denkungsart in Verbindung zu bringen. "Denk"-ungsart wäre dem Sachverhalt allerdings auch angemessener.

Erfolgreich sind sie allerdings mit ihrem sonambulen Gerede, das muß ma ihnen lassen. Beim antisemitischen Unwort "Israelkritik" merkt offenbar auch die CICERO-Redaktion schon nichts mehr, wo es doch verhältnismäßig einfach wäre, mal probehalber ein paar andere Staatsnamen dort einzusetzen. Spätestens nach dreimaligem lautem Aussprechen von "Dänemarkkritik" dämmert doch Denkfähigen, das da etwas faul ist. Nicht im Staate Dänemark, sondern im schon fast allgemein akzeptierten Sprachgebrauch hierzulande. Die weitgehende Akzeptanz des Begriffs "Israelkritik" in der Öffentlichkeit ist in meinen Ohren ein schrilles Alarmzeichen, ein kollektives unbewußtes Sprachversagen geradezu, in dem sich das uralte antisemitische Motiv der jüdischen Besonderheit hinter aller Rücken schon wieder Geltung verschafft.

Statt mich nun noch darüber zu echauffieren, daß die Antisemiten auch schon den schönen Topos der "Kritik" okkupiert haben, nur noch dies: Linker Antisemitismus bleibt für mich ein Ding der Unmöglichkeit, ein contradictio in adiecto. Das ist nun allerdings gerade kein Freispruch für gewisse Leute in der Partei "Die Linke", ganz im Gegenteil: Die Gezeter-Fraktion hat nach meinem Eindruck dort weiterhin die Hegemonie, und solange das so ist, brauche ich eben diese begrifflichen Gummihandschuhe für diese Partei. Denn links ist das ganze halbgare, unsäglich verkürzte und personalisierte, angeblich sogar "kapitalismuskritische" Gelaber, was ma von dort hört eben ganz und gar nicht.

  • Antworten
Werner Gerhard07.07.2011 | 06:39 Uhr

Antisemitismus und Christentum

Wer jetzt mit Fingern auf Die Linke weist, weil in dieser Partei angeblich antisemitische Einstellungen sichtbar geworden sein sollen, sollte sich zunächst einmal intensiv mit der Einstellung der katholischen Kirche zum Judentum beschäftigen.
Der Antisemitismus des Christentums ist inzwischen zwar mühsam kaschiert worden.
Aber im sogenannten "Karfreitags-Gebet" der römischen Kirche gibt es nach wie vor eine Passage, in der "die Juden" für den Tod des "Erlösers Jesus Christus" verantwortlich gemacht werden.
Auch Luther hat sich - dem damaligen Zeitgeist folgend - durchaus negativ über "das Judentum" geäußert.
Antisemitismus war jahrhundertelang weltweit verbreitet, so daß ein deutscher Reichskanzler in den Jahren 1933 bis 1945 schließlich verheerende Folgerungen daraus gezogen hat. "Geistiger Väter" dieses "Judenhasses" waren allerdings die Wortführer der christlichen Kirchen viele Jahrhunderte zuvor.
Teile der Partei Die Linke machen gegenwärtig den etwas linkischen Versuch, dem palästinensischen Volk beizuspringen bei der Gründung eines eigenen Staatswesens.
Dies ist legitim, muß allerdings immer auch die Anerkennung des bestehenden israelischen Staatswesens einschließen. Eine kritische Haltung zur israelischen Staatsführung hat dagegen überhaupt nichts mit einem irgendwie gearteten Antisemitismus gemein.

  • Antworten
Yvonne Walden07.07.2011 | 11:21 Uhr

Sommerzeit

Sommerzeit ist Saure-Gurken-Zeit, insbesondere für die schreibende Zunft. Die Abteilung "Yellow Press" kann immerhin noch mit adligen Hochzeiten die Seiten füllen, für die Kollegen, die sich für etwas besseres halten, bleibt, wenn ihnen nun gar nichts mehr einfällt, nur der Griff in die Klamottenkiste.

So kommt es, dass alljährlich, pünktlich zum Sommerbeginn, der Running Gag "linker Antisemitismus" dargebracht wird. Seit 1945 immer wieder für einen Lacher gut. Vor 1945 hieß er allerdings noch "jüdischer Bolschewismus", aber egal, ob der Bolschewismus nun jüdisch oder antisemitisch ist, Hauptsache irgendwas mit Juden.

So kann man das Bedürfnis jener bürgerlichen Leserschaft befriedigen, die das Wort "links" nicht ohne das Wort "jüdisch" denken kann, ohne sich den Verdacht auszusetzen, man tradiere braunes Gedankengut. Ganz im Gegenteil: Nun kann sich Opa endlich einbilden, sein Einsatz zwischen Brest-Litowsk und der Wolga diente der Bekämpfung des Antisemitismus. Die Enkel, die ihrem Opa im Kampf gegen den Kommunismus nicht nachstehen wollen, haben allerdings ein Problem: Es gibt keine Kommunisten mehr. Opa hat ganze Arbeit geleistet. Was tut man nun, wenn das Objekt der Begierde nicht mehr vorhanden ist? Man bildet es sich ein oder wird historisch. Am besten beides. Da mutieren dann harmlose Provinzpolitiker zum Genossen Mauser und die Geschichte wird zum x-ten Male umgeschrieben. Was man nicht ändern kann, wird eben anders interpretiert. Und darin offenbart sich denn auch die ganze Schwäche dieses neu-alten Antikommunismus: Wenn man wirklich und ernsthaft der Meinung ist, dass die Linke eine Gefahr für Leib und Leben der Juden ist, dann schreibt man darüber keine Bücher oder Artikel, sondern schaltet die Staatsanwaltschaft ein und leistet Nothilfe für die gefährdeten Personen.

Timo Stein tut beides nicht. Auch die anderen Gegner der Linken tun dies nicht. Was sie tun ist, permanent "Linke sind Antisemiten" rufen.

Aber wer einmal "Feuer" ruft, ist ein Warner, wer ständig "Feuer" ruft ist ein Pyromane.

  • Antworten
Erich Honecker07.07.2011 | 12:52 Uhr

Den Antizionismus in seinem Lauf, hält..

Lieber Herr Honecker,

weder habe ich DIE Linke per se als antisemitisch darzustellen versucht, noch als "eine Gefahr für Leib und Leben" dargestellt. Dass es innerhalb der Linken antizionistische Strömungen gibt, die die Grenze zum Antisemitismus überschreiten, ist eine Tatsache, die auch nicht durch einen Verweis auf gesamtgesellschaftlichen Antisemitismus relativiert werden kann.
Wenn Sie meinen Artikel aufmerksam gelesen haben, dann dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass ich den antiimperialistischen Antizionismus ausdrücklich für einen Ausstieg aus linker Geistesgeschichte halte, er also wenig mit linkem Denken im ursrünglichen Sinne zu tun hat. Insofern muss ich Ihnen widersprechen, wenn Sie mir unterstellen, ich würde eine bürgerliche Leserschaft bedienen wollen. Mir geht es vor allem um eine Diskussion innerhalb der Linken selbst.

Mit bestem Gruß

T. Stein

  • Antworten
Timo Stein07.07.2011 | 14:03 Uhr

Nachhilfe in Geschichte

<Zitat T.Stein Anfang>
Denn die Linke konnte Israel nur dann das Existenzrecht absprechen, wenn sie die Notwendigkeit eines jüdischen Staates als Folge der nationalsozialistischen Verbrechen übersah. Die Linke ignorierte die historischen Umstände, die zur Notwendigkeit eines jüdischen Staates führten. Sie trennte Israel von Auschwitz, um den Zionismus weiterhin bekämpfen und die „Zerstörung des imperialistischen Brückenkopfes“ fordern zu können.
<Zitat T. Stein Ende>

<Zitat A. Gromyko Anfang>
During the last war, the Jewish people underwent exceptional sorrow and suffering. Without any exaggeration, this sorrow and suffering are indescribable. It is difficult to express them in dry statistics on the Jewish victims of the fascist aggressors. The Jews in territories where the Hitlerites held sway were subjected to almost complete physical annihilation. The total number of members of the Jewish population who perished at the hands of the nazi executioners is estimated at approximately six million. Only about a million and a half Jews in Western Europe survived the war.

But these figures, although they give an idea of the number of victims of the fascist aggressors among the Jewish people, give no idea of the difficulties in which large numbers of Jewish people found themselves after the war.

Large numbers of the surviving Jews of Europe were deprived of their countries, their homes and their means of existence. Hundreds of thousands of Jews are wandering about in various countries of Europe in search of means of existence and in search of shelter. A large number of them are in camps for displaced persons and are still continuing to undergo great privations. To these privations our attention was drawn in particular by the representative of the Jewish Agency, whom we heard in the First Committee.

It may well be asked if the United Nations, in view of the difficult situation of hundreds of thousands of the surviving Jewish population, can fail to show an interest in the situation of these people, torn away from their countries and their homes. The United Nations cannot and must not regard this situation with indifference, since this would be incompatible with the high principles proclaimed in its Charter, which provide for the defence of human rights, irrespective of race, religion or sex. The time has come to help these people, not by word, but by deeds. It is essential to show concern for the urgent needs of a people which has undergone such great suffering as a result of the war brought about by hitlerite Germany. This is a duty of the United Nations.

In view of the necessity of manifesting concern for the needs of the Jewish people who find themselves without homes and without means of existence, the delegation of the Union of Soviet Socialist Republics thinks it essential, in this connexion, to draw the attention of the General Assembly to the following important circumstance. Past experience, particularly during the Second World War, shows that no western European State was able to provide adequate assistance for the Jewish people in defending its rights and its very existence from the violence of the Hitlerites and their allies. This is an unpleasant fact, but unfortunately, like all other facts, it must be admitted.

The fact that no western European State has been able to ensure the defence of the elementary rights of the Jewish people, and to safeguard it against the violence of the fascist executioners, explains the aspirations of the Jews to establish their own State. It would be unjust not to take this into consideration and to deny the right of the Jewish people to realize this aspiration. It would be unjustifiable to deny this right to the Jewish people, particularly in view of all it has undergone during the Second World War. Consequently, the study of this aspect of the problem and the preparation of relevant proposals must constitute an important task of the special committee.
<Zitat A. Gromyko Ende>

<Zitat W. Pieck Anfang>
Die demokratischen Kräfte Deutschlands begrüßen den Beschluß de UN, Palästina in einen arabischen und einen jüdischen Staat zu teilen. Wir betrachten die Schaffung eines jüdischen Staates als einen wesentlichen Beitrag, um Tausenden von Menschen, denen der Hitlerfaschismus die schwersten Leiden zufügte, den Aufbau eines neuen Lebens zu ermöglichen.
<Zitat W. Pieck Ende>

  • Antworten
Erich Honecker13.07.2011 | 13:52 Uhr

Folgeartikel

Werter Herr Stein,

als Anhänger einer pluralistischen Demokratie , wünsche Ich mir von Ihnen einen Artikelserie mit folgenden Schwerpunkten:
Antisemitismus in der CDU/CSU,
Antisemitismus in der FDP,
Antisemitismus bei den Grünen,
usw.

Um mir ein objektives Bild vom Antisemitismus in Deutschland machen zu können.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar.

.

  • Antworten
David_ 08.07.2011 | 12:39 Uhr

Antisemitismus auch bei CDU,SPD, Grünen und FDP

Antisemitismus in der CDU: Ruprecht Polenz (trifft sich mit der Hamas), der OB von Wuppertal, Jung, der eine Veranstaltung zur Endlösung der Israelfrage in seiner Stadt durchführen läßt
Antisemitismus bei den Grünen: Palmer, OB von Tübingen, der die Israelhasserin Langer zum Bundesverdienstkreuz vorschlägt, Ströbele 1991, der irakische Raketen auf Israel verharmlost
Antisemitismus bei der SPD: OB Pass von Essen, der gegen die Gedenkstätte Alte Synagoge vorgeht
...ach so FDP: Möllemann

  • Antworten
Frank10.07.2011 | 16:16 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

Erste Figuren, letzte Ideen – die Karikaturen der Woche

zur Bildergalerie
Anzeige

Kisslers Konter

Dienstagskolumne von Alexander Kissler

Fetischisierung der Sexualität über die Grenzen hinaus

Im Zentrum der Kritik: Theodor-Heuss-Preisträger Daniel Cohn-Bendit

Kisslers Konter: Die Grünen geraten aufgrund früherer Positionen zur Pädophilie unter immer heftigeren Druck. Sicher ist: Das Thema wird die Partei noch lange beschäftigen


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Christian Jakubetz - unhipster
Ruhe bitte, wir arbeiten gerade!

Netzgemeinde? Digitaler Graben, gesellschaftliche Kluft? Unfug - tatsächlich handelt es sich…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Klone der Schöpfung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
15%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
85%
Gesamtstimmen: 752
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang