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 > Was macht ein Islamist im Sicherheitsdienst?

Berliner Republik

Flughafen BerlinWas macht ein Islamist im Sicherheitsdienst?

Von Frank Jansen15. August 2012
picture alliance
Flughafen Berlin,Salafist,Islamist,Großbaustelle,dunkle Wolken
Der Skandalflughafen in Berlin: Jetzt hat sich auch noch ein Salafist eingeschlichen
Schrift:

Ein polizeibekannter Islamist hat auf der Baustelle des Berliner Großflughafens im Wachdienst gearbeitet. Der Salafist Florian L. galt den Sicherheitsbehörden bereits länger als Extremist – und ist offenbar mit Personen bekannt, für die der Dschihad mehr als nur eine Vokabel ist

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Jung, fromm, fanatisch – das ist der erste Eindruck beim Blick auf die salafistischen Milieus. So wirkt auch Florian L., dessen Beschäftigung auf der Baustelle des Flughafens Berlin-Brandenburg reichlich Aufregung verursacht.

L. war illegal, aber vom Arbeitsamt als Praktikant an eine Sicherheitsfirma vermittelt, für den Objektschutz des Containerdorfes außerhalb der gesondert geschützten Baustelle tätig, arbeitet dort aber nicht mehr. Die Sicherheitsmaßnahmen auf der Baustelle wurden nach einer Krisensitzung verschärft. Die Behörden fürchten, er könnte einen Sprengstoffanschlag vorbereitet haben.

Was weiß man über Florian L.?

Der 21-jährige Konvertit aus Berlin nennt sich „Abu Azzam al Almani“. Schon der selbst gewählte, neue Name ist möglicherweise ein Hinweis darauf, wie Florian L. tickt. Einer der Chefideologen der internationalen Dschihadistenszene und Mentor von Osama bin Laden war der Palästinenser Scheich Abdallah Yusuf Azzam. Er starb 1989 in Pakistan bei der Explosion einer Bombe.

Azzam ist für militante sunnitische Islamisten auch heute noch eine legendäre Figur.

Biografisch ist Florian L. sonst kaum auffällig. Er soll verheiratet sein und muss sich seinen Lebensunterhalt offenbar mit Gelegenheitsjobs verdienen. Offen bleibt, ob L. auf der Baustelle des Flughafens nur jobbte, um Geld zu verdienen, oder ob er die Anlage ausspähen wollte – oder beides.

Seit etwa einem Jahr fällt Florian L. als Mitglied der Salafistenszene auf. In der Regel tritt der Konvertit in einem hellen orientalischen Gewand auf, das Salafisten nebst Häkelkappe als Ausdruck ihrer urislamischen Gesinnung tragen.

Wie gefährlich ist er?

Bei Sicherheitsbehörden gilt L. als „Gefährder“, das ist die Kategorie für potenziell militante Extremisten. „Gefährder“ bedeutet noch keinen Terrorverdacht, doch in der salafistischen Szene sind die Grenzen zwischen Propaganda und bewaffnetem Kampf so durchlässig wie in kaum einem anderen extremistischen Spektrum. Und Florian L. ist zumindest mit Personen bekannt, die in Verdacht stehen oder standen, der Dschihad sei für sie mehr als nur eine fromme Vokabel.

Beeinflusst wird Florian L. offenbar von Reda S., einem im Berliner Bezirk Charlottenburg gemeldeten Deutschägypter. Gegen S. geriet nach dem verheerenden Anschlag von 2002 auf Touristen auf der Ferieninsel Bali ins Visier der indonesischen, australischen und amerikanischen Sicherheitsbehörden. Die CIA vermutete, S. habe im Auftrag von Al Qaida bei der Finanzierung des Terrorangriffs mitgewirkt. Die indonesischen Behörden nahmen S. fest, übergaben ihn dann aber dem Bundeskriminalamt. In Deutschland gelang es nicht, S. eine Verbindung zum Terror nachzuweisen. Der Mann mit dem mächtigen Vollbart ist aber weiter eine wichtige Nummer im salafistischen Spektrum – und offenbar auch eine Art Vaterfigur für junge Islamisten wie Florian L.

Seite 2: Berlin ist eines der Zentren des salafistischen Spektrums

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Was macht ein Islamist im Sicherheits Dienst???

Das gleiche wie ein Fuchs im Hühnerhaus....was sonst.Die Frage haette heißen müssen warum stellt ein Sicherheits
Dienst einen Polizei bekannten Islamisten ein!

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Lill-Karin Bryant15.08.2012 | 20:27 Uhr

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