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 > Islam heißt Liebe und nicht Scharia

Berliner Republik

Der Koran, anders gelesenIslam heißt Liebe und nicht Scharia

Von Mouhanad Khorchide10. Oktober 2012
picture alliance
Koran,Islam,Muslime,Arabisch,das heilige Buch,holy book
Das Bild des Rachegottes, der belohnt und straft, ist mit dem Koran genauso wenig vereinbar wie die Scharia
Schrift:

Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt und auf Äußerlichkeiten reduziert, mache ihn anfälllig für politische Instrumentalisierung. In seinem neuen Buch „Islam ist Barmherzigkeit“, das er auch auf der Frankfurter Messe vorstellt, streitet Khorchide für eine modernere Auslegung

Seite 1 von 2

Viele gläubige Muslime projizieren ihre Vorstellung von einem mächtigen Familienoberhaupt oder von einem archaischen Stammesvater, dem man unhinterfragt gehorchen und sich unterwerfen muss, auf ihre Vorstellung von Gott. Demnach gestaltet sich die Gott-Mensch-Beziehung als Beziehung zwischen einem Befehlshaber und einem Befohlenen, einem Knecht. Der Herr braucht seinen Knecht, er ist auf seine Dienste angewiesen, um seine Herrlichkeit genießen zu können.

Will aber Gott wirklich, dass Menschen ihn verherrlichen? Braucht er unseren Dienst? Sicher nicht! Diese Vorstellung eines restriktiven Gottes, dem es nur um sich selbst geht, unterscheidet sich kaum von der Vorstellung eines restriktiven Diktators, dem es nicht um die Interessen seines Volkes geht, sondern um die Unterwerfung der Menschen unter seinen Willen. Der Mensch wäre demnach unmündig, er ist auf die Instruktionen Gottes angewiesen. Der Koran und die prophetische Tradition werden in dieser Sichtweise als Instruktionen wahrgenommen, die Gott dem Menschen verkündet, da dieser nicht in der Lage sei, von sich aus zu erkennen, was gut und was schlecht für ihn ist.

Der Koran und die Sunna (die prophetische Tradition) sind demnach eine Art Bedienungsanleitung für das Funktionieren des Menschen. Diese Metapher wird sehr oft von islamischen Gelehrten benutzt, die damit die Unmündigkeit des Menschen und seine Angewiesenheit auf göttliche Instruktionen unterstreichen wollen.

Ihr Argument lautet: „Wie der Konstrukteur einer Maschine diese am besten kennt und zur optimalen Nutzung eine Bedienungsanleitung beilegt, weiß Gott, der Schöpfer des Menschen, am besten, was für den Menschen gut und was schlecht ist. Daher müssen wir uns an seine Anleitung halten, auch dann, wenn uns der Sinn nicht immer einleuchtet. Man muss nicht immer alles verstehen. Wir müssen einfach nur das tun, was Gott sagt, dann ist alles in Ordnung, dann kann nichts schief gehen. Unser Verstand ist ohnehin so begrenzt, dass er nie alles wird nachvollziehen können, daher soll man nicht krampfhaft versuchen, alles zu verstehen.“

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Problematisch an dieser Vorstellung ist, dass im Menschen eben lediglich eine Maschine gesehen wird. Die Freiheit des Menschen, seine Selbstbestimmung und der Stellenwert seiner Vernunft, mit der er Entscheidungen treffen kann, rücken weit in den Hintergrund. Die Beziehung des Gläubigen zu Gott wird auf eine Dimension reduziert, nämlich die des Gehorsams: Gehorsame werden für ihren Gehorsam belohnt, Ungehorsame entsprechend bestraft.

Die Fähigkeit des Menschen, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, Gotteserfahrungen zu machen und diese zu reflektieren, eine individuelle Beziehung zu Gott aufzubauen, eine eigene Religiosität zu entwickeln und diese selbst zu verantworten, für sich selbst zu entscheiden, wie er sein Leben entwerfen und auf Gott individuell ausrichten will – all das wird ignoriert und unterdrückt. Wäre es aber nicht unfair von Gott, uns eine Vernunft zu geben, die verstehen will, die viele Fragen hat und vieles hinterfragen will, die dem folgen will, was ihr einleuchtet, was sie nachvollziehen kann – aber zugleich von uns zu erwarten, diese Vernunft zu unterdrücken?

Ist dann Vernunft eine Falle, die Gott dem Menschen gestellt hat, um zu sehen, ob er sich für das blinde Gehorchen oder das kritische Reflektieren entscheidet? Ist die Vernunft somit der Hauptfeind des Menschen? Und das menschliche Leben ein einziger Kampf gegen die eigene Vernunft? Sind diejenigen Sieger, die sich für Gott und gegen die Vernunft entschieden haben, und die Verlierer, die sich zur Vernunft und gegen Gott gewandt haben?

Viele islamische Gelehrte spielen Gott gegen die Vernunft aus. Sie stellen die Menschen vor die Wahl: entweder Gott oder die Vernunft. Diese Position wird weder Gott noch der Vernunft gerecht. Beide gehen dadurch verloren. Gott wird zu einem selbstsüchtigen Diktator gemacht, und die Vernunft wird ausgeschaltet. Diese Sicht widerspricht auch der koranischen Vorstellung der Gott-Mensch-Beziehung.

Seite 2: Wie bei den Salafisten die Menschenwürde auf der Strecke bleibt

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philologischen/hermeneutische Koraninterpratation

Siehe auch die Tradition der philologischen/hermeneutischen Koraninterpratation, Nasr Hamid Abu Zaid Ein Leben mit dem Islam

  • Antworten
Maria Trepp10.10.2012 | 12:18 Uhr

Der Koran ist friedlich?

Ich frage mich, wie er Sure 2 liest und die Barmherzigkeit für Frauen auslegt. Ständig hört man davon, dass "Korankenner" dem Koran widersprechen. Die Menschen sollten hier einmal verstehen, dass es jedem Muslimen erlaubt ist zu lügen, wenn es um die Verbreitung ihres Glaubens geht. Das steht im Koran auch so drin.
Das heißt letzten Endes, dass wir alles, was diese Muslime über den Koran sagen, Lüge sein kann (ich will nicht sagen "sein muss"). Doch wer sich wirklcih dafür interessiert, was der Islam sagt, der sollte mal den Koran lesen. Da wird einem nur schlecht. Der Islam ist nicht friedlich, Religionen bewahrheiten sich durch ihr Wesen, und da ist das Christentum dem Islam hoffnungslos überlegen...

  • Antworten
Simon Strunz10.10.2012 | 13:04 Uhr

Was steckt hinter diesen Aussagen?

In den Hadith lesen wir eine Geschichte, in der ein dutzend Muslime einen Juden einen Besuch abstatten. Erst loben sie seine schönen Kleider, und als sie ihn "um den Finger gewickelt hatten", schlugen sie ihm den Kopf ab. Die Erlaubnis diesen "Trick" anzuwenden, hatten sie zuvor von Mohammed erhalten. Nun frage ich mich, ob diese Geschichte uns auch "um den Finger wickeln soll".

  • Antworten
Peter Müller10.10.2012 | 14:48 Uhr

Religion ist Macht. Macht ist jedes Mittel recht, auch die Lüge

Ja, das ist so, man nennt es Taqiyya oder auch Iham und man kriegt es in den Foren immer wieder gesagt, dass das das Ziel ist und wir schon sehen werden, wenn dieses Land 'uns', also denen, gehört.
„Demokratie ist das Gegenteil von Islam. Allah sagt, was erlaubt und was verboten ist.“ (Abu Imran)

  • Antworten
Gute_Frage11.10.2012 | 14:20 Uhr

Simon Strunz: Islamkenner?

Lieber Simon Strunz, man sieht dass deine Kenntnisse über den Islam und das Christentum sehr schwach sind. Nenn uns mal die Stelle wo es im Koran steht, dass man lügen darf, umso den Islam zu verbreiten..Wenn der Mensch nicht überzeugt ist, so kann er Muslim sein! Wie kann man jmd durch lügen überzeugen? Höchtens überreden, das hat aber für einen Muslim gar keinen Nutzen! Auch deine letzte Aussage ist eine Bloße Behauptung, die Strafen, die in der Bibel vorkommen sind viel extremer und härter! Das nur aus einem Gesichtspunkt...PS: ich rate dir mal das Video über das Feindbild Islam von Todenhöfer anzuschauen.

  • Antworten
Muhamet Zubairi10.10.2012 | 16:12 Uhr

Ich glaube hier steht alles

Ich glaube hier steht alles darüber.

Dauerte 20 Sekunden um es zu finden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Taqiyya

  • Antworten
J.R.10.10.2012 | 18:01 Uhr

Bibel verstanden?

Sind Sie sicher, dass Sie die Bibel auch wirklich verstanden haben? Da ist nichts 1:1, alles bewegt sich, wir erleben Individuen vor und nach grundlegenden Konflikten mit sich und der Gesellschaft. Die zahllosen Geschichten sollen uns zu Denken und Widerspruch anregen.
Das kann man von der gängigen Lesart des Quran nicht behaupten. In Ländern, in denen der konventionelle Islam herrscht ist kritisches Hinterfragen lebensgefährlich. Hier mag der Grund für den gesellschaftlichen und technologischen Stillstand der islamische geprägten Gebiete zu finden sein.

  • Antworten
Tuvia Deuczman11.10.2012 | 02:53 Uhr

Islam heisst Liebe

Ich dachte das Wort Islam heisse "Unterwerfung (Unterwerfung (unter Gott)/völlige Hingabe (an Gott)‘[1] ‏الإسلام‎ al-islām, ‚der Islam‘).Als Unterwerfung wird diese Religion heute leider, wenn auch zu recht, empfunden.

  • Antworten
Paul Russak10.10.2012 | 16:34 Uhr

Islam heißt Liebe...

Der entscheidende Unterschied zwischen dem römische Christentum und dem syrischen, dem späteren Mohamedanismus,ist 1. die geistige Basis Platon/Plotin,Iesus ist der intellectus und der Spiritus Sanctus sei-ne Mutter oder 2. die geistige Basis ist Porphyrios, Iesus ist der Knecht des Einen, der existentia; oder anders :1. Iesus ist die Voll- endung der Möglichkeit, des "Knechtes"*, des dienenden Spiritus Sanctus wobei auch das Eine, der Vater als Maß dient, dagegen 2. das esse kommt vor dem ens, das Eine überragt als Herausragendes(existentia), als Sein alles Seiende (essentia) , Iesus ist dessen Prophet, Werk- zeug, Knecht, von Liebe keine Spur. Vgl. Martin Heidegger. das Sein erteilt uns seine Zuweisungen.* Vgl. Plotin: die ousia ist der Knecht der energeia.VI 8,12.

  • Antworten
O. C. 10.10.2012 | 16:37 Uhr

Reden wir nicht über etwas, was wir nicht kennen?

Nein, so sehe ich, das keineswegs. Politik und Fanatismus und, und, und, sind nicht der Ursprung der Religionen.

Reden wir nicht über etwas, was wir nicht kennen?

Auch die hebräische und christliche Bibel lässt sich negativ auslegen … was will ich anders als das Feure vom Himmel falle und brenne. Und wie sah die abendländische Geschichte aus? Inquisition u.v.m.? Wo bleibt die geistige "Überlegenheit"?
Wir bemühen uns heute um zeitgemäße Interpretationen – tut Professor Mouhanad Khorchide was anderes?
Der Grundtenor bleibt Liebe und Barmherzigkeit (auch wenn das heute nicht mehr Gängige Begriffe sind), die uns alle zusammenführen können.
Dass unsere Religionsorganisationen Gesetze stricken (ich spreche insbesondere von der meinen), die menschen- und gottesverachtend sind, die sich über Gott stellen und ihn förmlich sezieren - CIC und Dogmatismus, hat nichts mit dem Kern unserer Religionen zu tun.

Lies Al Halladsch von Annemarie Schimmel und einige abendländischen Mystiker und Du findest Dich in einer anderen Tiefe wieder – kann sie uns in Toleranz und Dialog verbinden?

Danke Professor Mouhanad Khorchide, freue mich auf das Buch

  • Antworten
Walther Lipphardt10.10.2012 | 16:55 Uhr

Das Wesen des Islam

Ich bin immer wieder überrascht, denn alle Diskussionen zeigen, dass in der öffentlichen Islam-Auseinandersetzung in Deutschland das Kernproblem in der verschwommenen Sicht auf ihn durch unsere säkularisierte Gesellschaft besteht. Dabei wird der Islam mit den christlichen Kirchen auf eine Stufe gestellt und NUR als Religion gesehen. Ein großer Unterschied besteht aber schon von Anfang an, so hat Jesus im Christentum die Anwendung von Gewalt in Glaubensfragen untersagt – im Islam hat Mohammed sie nachdrücklich geboten.

Es ist ein Fakt, dass der Islam nicht nur eine monotheistische Religion, sondern zugleich auch ein in sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem ist, das durch die Schari'a verbindlich geregelt wird.

„In der islamischen Kultur bezeichnet die Schari'a das Gesetz in seiner weitesten Form, es sind die Gesamtheit der religiösen, moralischen, sozialen und rechtlichen Normen, welche im Koran und in der prophetischen Tradition beinhaltet sind.“

Der Islam durchdringt alle Bereiche der muslimischen Gesellschaft.

Mit dem Begriff Schari'a wird das islamische Recht bezeichnet; es enthält die für den Moslem bezüglichen Vorschriften Allahs für alle seine Handlungen. Sie sind für alle Menschen in einer islamischen Gesellschaft die Gesetze der Schari'a verbindlich, das gilt auch für Nichtmuslime. Einige wenige Verpflichtungen, wie etwa das fünfmalige tägliche Gebet oder das Fasten im Ramadan, sind aber nur für Muslime vorgeschrieben. Die Shari'a regelt alle äußeren Beziehungen und Verpflichtungen des Moslem zu Allah und zu den Mitmenschen.

Deshalb ist eine Trennung von Religion und Staat nach islamischem Verständnis völlig unmöglich.

Es ist sicherlich richtig, dass der Islam im Rahmen einer islamischen Volksfrömmigkeit den Charakter einer Religion hat. Das trifft insbesondere für eine großen Teil der Bevölkerung zu. Nur im Denken der islamischen Funktionäre, wird der Islam als eine totalitäre politische Ideologie benutzt, die unter Missachtung der Menschenrechte nach einer islamischen Beherrschung der Welt strebt. Er duldet generell keine Kritik an sich, daher kann man durchaus den real existierenden Islamismus mit Ideologien wie den Marxismus-Leninismus, den Nationalsozialismus und Maoismus sehen.

Quelle: Fachliteratur, Internet (Wikipedia)

© buhad – 03/2011

  • Antworten
Bellin5510.10.2012 | 17:22 Uhr

Achso und warum kommt dann

Achso und warum kommt dann JEDER erstmal in die Hölle?Nur Märtyrer kommen direkt in den Himmel,Frauen nur wenn es der Mann wünscht!Gibt es im Koran eine Sure die Liebe oder Frieden heisst?NEIN!!!

Wer soll so eine Sch.. glauben?Warum gibt es dann kein Demokratisches Islamisches Land?

  • Antworten
sergej10.10.2012 | 17:46 Uhr

Islam = Gefahr für die westliche Welt

Prof. Mouhanand Khorchide tut nur, was seine Religion von ihm erwartet: er betreibt wunderbare PR!
Das ist legitim.
Allerdings missbillige ich seinen Versuch, uns glauben zu lassen, dass Islam Liebe bedeutet. Angenommen dies wäre so, und dieser Umstand würde sich den "Ungläubigen" nicht erschliessen, warum geht dann so unglaublicn viel Gewalt von dieser Religion aus? Warum propagiert sie dann die Tötung von "Ungläubigen" im Namen Allahs? Warum kämpfen dann in Syrien die verfeindeten isalmischen Ausrichtungen so gnadenlos gegeneinander, dass schon mehr als 30.000 Opfer zu beklagen sind? Warum predigen die religiösen Führer immer wieder, dass das Ziel die Islamisierung der, zumindest westlichen Welt ist?
Das hat doch mit Liebe nichts zu tun, nur mit Unterwerfung, Gewaltung und Verdammnis!

  • Antworten
esther scheiner10.10.2012 | 18:05 Uhr

Vertrauensbildende Maßnahmen und Glaubwürdigkeit!

Der Islam war für die arabischen Völker des 7. Jh. bestimmt ein Fortschritt gegenüber dem Stammesrecht, das kann man aus dem Studium des Koran und insbesondere der Hadithe schließen. Das gilt auch heute z.B. für Pakistan und Afghanistan.
Allerdings fällt die Antwort auf die Frage "was denn der Islam Neues und Besseres gegenüber dem Christen- und Judentum gebracht habe", mit "Nichts" politisch unkorrekt aus: Wenn man die heutigen drei monotheistischen Religionen im Hinblick auf ihre Sozialregeln untersucht, stellt man fest, dass schon in der Tora, z.B. auch durch (nicht mehr als!) "Auge um Auge" die Verhältnismäßigkeit von Strafen begründet und die Sippenhaftung abgeschafft wurden, "der Sohn ist nicht für die Vergehen des Vaters verantwortlich", neben vielen anderen Errungenschaften. Chronologisch und inhaltlich dieser Tradition folgend erweiterte das Christentum insbesondere den Begriff des Nächsten maximal möglich, sogar der Feind ist ein Nächster!
Der Islam macht, sowohl was den Inhalt des Korans angeht, als auch was die Sunna über nunmehr 1300 Jahre vorleben ließ, einen Doppelsalto zurück vor die Errungenschaften des Judentums und Christentums.
Selbstverständlich ist niemand "Schuld" und auch nicht "schuldig", weil er einer Religionsgemeinschaft angehört, in die er oder sie i.d.R. hineingeboren worden ist. Jeder vernunftbegabte Gläubige jedweder Religion und Konfession sollte aber von seinem Ausgangspunkt aus, da steht er/sie und kann nicht anders, nach der wahren Botschaft seiner Religion suchen. Wenn, wie behauptet, alle drei Religionen denselben einen Gott ehren, wird die Suche nicht vergebens und eine gemeinsame Botschaft gefunden werden. Dazu gehört auch eine kritische Auseinandersetzung mit der jeweiligen Religionsgeschichte und der Religionspraxis heute.
Es gibt viele Dialogversuche der Religionen, aktuell z.B. http://www.acommonword.com/ (Ein gemeinsames Wort zwischen uns und Euch) oder auch http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20090520_legge-naturale_ge.html (Auf der Suche nach einer universalen Ethik).
Niemand sollte sich einem ernstgemeinten Dialog verschliessen, allerdings gehören zum Dialog auch "vertrauensbildende" Maßnahmen, mindestens die Zusicherung des Eigentums, der persönlichen Freiheit und körperlichen Unversehertheit des jeweils Nächsten. Diese Zusicherung steht aber vor der bisherigen Geschichte für heute und morgen seitens des Islam aus, bzw. sie ist unglaubwürdig: Tägliche Nachrichten aus den islamisch dominierten Weltregionen beweisen das Gegenteil und eine geschichtliche Kontinuität der islamisch begründeten Gewalt gegen "Andere", welche wohl auch nach der aktuellen Auslegung einer Koransure als "Ungläubige" verfolgt werden müssen, wo auch immer. Insbesondere deshalb ist ein Dialog so schwierig.

  • Antworten
Blase10.10.2012 | 18:40 Uhr

brutale Bibel

Wer der Meinung ist, der Koran bzw. der Islam sei im Vergleich zum Christentum unmenschlich und grausam, sollte sich die Bibel noch einmal genau ansehen:

Sklaverei: (2. Mose 21,7): "Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden."

Sexsklaverei: (5. Mose 21,11): "Und siehst du unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst, so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren (...) und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein."

Strafe bei Vergewaltigung: Wird eine Jungfrau von einem Mann innerhalb einer Stadt vergewaltigt, sollen beide sterben, auch die unschuldige Frau (5. Mose 22,24), "weil sie nicht geschrien hat."

Umgang mit Kindern: (Spr 23,13): "Lass nicht ab, den Knaben zu züchtigen; denn wenn du ihn mit der Rute schlägst, so wird er sein Leben behalten."

...und wer den biblischen Vorläufer der Genfer Konvention sucht, wird in 5. Mose 20, 10-18 fündig - zum Umgang mit eroberten Völkern...

  • Antworten
Guido Hartmann10.10.2012 | 18:44 Uhr

Ihr gedanklicher Fehler

besteht darin, dass Sie die Bibel als Handlungsanweisung für Gläubige glauben lesen zu können. Das widerspricht aber der gängigen Lesart. Die Bibel legt dem Gläubigen lediglich Probleme vor — deren Lösungen dann erst noch gefunden werden müssen. Und aus diesem Grund gibt es auch keine beibelbegründeten staatlichen Gesetze, in denen die von Ihnen hervorgezerrten »Inhalte« Eingang gefunden hätten. Für den gläubigen Moslem hingegen sind die Taten des islamischen Religionsstifters Mohamed ausdrücklich Vorbild. Und der Quran ist Gottes Wort. Unverhandelbar.

  • Antworten
Tuvia Deuczman11.10.2012 | 21:31 Uhr

Taqiyya

Islam heißt Liebe.
Ja.
Scho klar.

  • Antworten
Free-Speech10.10.2012 | 20:17 Uhr

Sufistischer Wunschislam

Herr Khorchide beschreibt einen utopischen Wunschislam. Gezielt sucht er sich Suren aus dem mekkanischen Koran aus. Diese sind allerdings - im Widerspruchsfall- durch spätere Suren abrogiert( = für ungültig erklärt) worden. Die Sure 9 ist die vorletzt Offenbarte. Der Zeitpunkt war die Abschiedswallfahrt Mohammeds in Mekka. Hierin werden die Rechtgläubigen zu unnachsichtiger Gewalt gegen die Ungläubigen aufgerufen.
Kommentator Lipphardt rät zur Lektüre des Sufis Al-Halladsch. Oha. Die Orthodoxie hatte ihn wegen Apostasie angeklagt und zur Todesstrafe Verurteilt. Mansur al-Halladsch wurde gehenkt, nach anderen Quellen gekreuzigt.

  • Antworten
Peter Schulze10.10.2012 | 20:44 Uhr

Immer sehe ich diese Muslime

Immer sehe ich diese Muslime die ihre Religion verteidigen. Ich glaube die verstehen es einfach nicht. Der Islam ist nicht friedlich. Stalin hat mal gesagt: "Eine Wolf will mein Blut. Wir müssen alle Wölfe töten". Selbstverständlich ist das übertrieben und noch aus einer ganz anderen Zeit. Doch der Sinn ist der selbe. Wenn es eine Gruppe Muslims gibt die Töten für richtig halten, dann muss es im Inneren dieser Menschen stecken, besser gesagt im Inneren der Religion. Töten ist wie gesagt nur 'übertrieben', bzw. ein Tod ist nicht zu rechtfertigen, aber wir reden ja bloß über die Erkenntnis, und die Erkenntnis ist: Selbst wenn es mehr friedliche Muslims gibt als kranke, gewaltbereite Muslims, ist die Religion nicht 'friedlich'. Man könnte das auch mit den Gewalttaten und Morden Mohammeds rechtfertigen, aber das wäre jetzt zu viel.

  • Antworten
garrincha0910.10.2012 | 21:21 Uhr

Islam ist liebe

In Bibel und Koran findet man genügend Stellen für alle möglichen Ansichten. Liebe, Hass, Krieg, Frieden. Beide diffamieren Minderheiten, sprechen Todesstrafen aus, knechten die Menschen.
Klar kenne ich den Koran nicht so gut, wie die Bibel, aber wenn ich den Fanatismus islamisch aufgeheizter Massen sehe, ganze Staaten die unter der barbarischen Scharia ächzen, die Hinrichtungen Homosexueller, die Unterdrückung von Frauen, die Inhaftierung und Ermordung Anders- oder Nichtgläubiger, dann kann ich guten Gewissens annehmen, dass der Koran moralisch und ethisch kein Stück besser ist, als die Bibel.

Die Menschen, die keinen Religionskrieg wollen, die tolerant sind und weltoffen, suchen sich einfach die entsprechenden Stellen aus Koran oder Bibel raus, die anderen, schlimmen Stellen, werden ignoriert.

Der einzige Weg, um unsere Gesellschaft aus dem Würgegriff der Religionen zu befreien, ist die vollkommene Säkularität des Staates und der Rückzug der Religion ins Private. Religionen haben sich komplett den staatlichen Gesetzen unterzuordnen, Ausnahmen und Privilegien darf es nicht geben.

  • Antworten
Elvenpath10.10.2012 | 21:24 Uhr

Der säkulare Selbstbetrug ...

Man muss Einzelpassagen der religiösen Schriften im Zusammenhang der jeweils ganzen Schrift deuten, alles andere ist Häresie und im ehrlichen Dialog nicht hilfreich. Säkularität ist ganz sicher kein Garant für den Weltfrieden, im Gegenteil: Bereits die Französische Revolution wütete ganz gottlos, dann kamen die gottlosen Ideologien Bolschewismus und Nazismus, die jeweils! im Namen des Proletariats bzw. der Volksgemeischaft mehr Tote zu verantworten haben, als alle sogenannten Religionskriege, die häufig mit Religion nichts zu tun hatten, bisher. Die säkulare Wahnidee, den Menschen zum Maß aller Dinge zu machen und ihn so an Gottes Stelle zu setzen, ist in historisch gesehen schon lange gescheitert. Auch die heutige Variante, der freiliberale Kapitalismus, bringt Menschen um, wenn auch nicht spektakulär, wir lassen sie verhungern und behaupten, sie seien, da nicht wettbewerbsfähig genug, auch noch selber Schuld daran. Die falsch verstandene Aufklärung hat den Menschen zum Menschenmaterial gemacht, ganz in der bolschewistischen und nazistischen Tradition und dieser Wahnidee regelkonform - im Gegensatz zur religiösen Sicht des Menschen, der, weil nach Gottes Abbild geschaffen, einen schwachen Abglanz göttlicher Heiligkeit in sich trägt und als Nächster entsprechend behandelt werden muss.

  • Antworten
Blase11.10.2012 | 13:30 Uhr

Würgegriff der Religionen

In der Bibel geht es beim alten Testament um eine Erzählung des Werdeganges des Gottesvolkes. Die gern zitierten Abschnitte der Bibel beinhalten zeitlich und räumlich begrenzte Befehle und die Gegner der Israeliten wurden wegen Kannibalismus und Menschenopferreligionen zerstört.

Im Islam gibt es diese zeitliche und räumliche Begrenzung der Eroberungen nicht. Das Gebot der Eroberungen ist auf ewig und auf die ganze Welt bezogen. Dies gibt es weder im Christentum noch im alten Judentum.

Zweitens sollte man sich schon ein wenig mit der Religion unseres Kontinents beschäftigen Herr Elvenpath. Der Plot muss verstanden werden und nicht einfach irgendwelche Stücke herausgebrochen werden.

Im Islam müssen alle Ungläubige zu Gläubigen gemacht werden weil man sonst nicht ins Paradies kommt. Im Christentum kann man gar nichts machen sondern hat die Pflicht sich zu Gott hinzuwenden um sein Geschenk an uns annehmen zu können. 1 Korinther 13: http://griess.st1.at/1kor13.htm

"Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte
und alle Geheimnisse wüßte
und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts."

Wir sind nicht im Würgegriff der Religionen, sondern im Würgegriff des Aberglaubens. Noch nie wurden so viele Menschen ermordet wie in den letzten 200 Jahren - und keine einzige dieser Massenmörderbewegung war Christlich sondern alle waren besonders und im speziellen Antichristlich. Wer das nicht glaubt sollte mal mit Russen sprechen oder die "Dokumente der Atheistischen Befreiung vom Religiösen Aberglauben" der Sowjetunion nachvollziehen.

Religionen können sich nicht staatlichen Gesetzen unterordnen, weil staatliche Gesetze willkürlich sind und ständig geändert werden. Von Lobbygruppen, Idiotiewellen und Moden. Morgen das, übermorgen dieses.. Wirrsinn ohne Struktur und Rahmen.

templarii - recognsocere.wordpress.com

  • Antworten
Templarii11.10.2012 | 13:54 Uhr

hm. naja...

in der Theorie mag das alles stimmen, aber die tatsächliche Praxis (vulgo: das Leben) des Islam sieht nun mal ganz anders aus.

  • Antworten
Kartoffelkopf10.10.2012 | 23:16 Uhr

@Muhamet Zubairi

@Muhamet Zubairi
Das Geschwätz vom Hodentöter kannste dir gut eintüten und dahin stecken, wo auch bei dir die Sonne nicht hinscheint.
Also gleich neben das Taqiyya-Geschwurbel von Mouhanad Khorchide.

  • Antworten
A.Bundy11.10.2012 | 00:42 Uhr

Ääääähhhhllllll.....

Sagen Sie, ist Ihnen Ihr Beitrag nicht selbst peinlich? Was bilden Sie sich eigentlich ein, in diesem Ton andere Kommentatoren anzugehen? Verstehen Sie den Text von Herrn Khorchide nicht?

  • Antworten
Cybernaut11.10.2012 | 11:14 Uhr

So,der " koranische Gott"

Ist ein Gott der Liebe. Wird Zeit dass sich das in islamischen Ländern rumspricht.Oder werden nur westliche
Länder mit dieser Version " beglückt "?

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Lill-Karin Bryant11.10.2012 | 02:16 Uhr

Schön wär's

Bis heute wusste ich, dass "Islam" Unterwerfung bedeutet und nichts mit Friede und Liebe zu tun hat?

Bis heute erlebe ich, dass der Islam immer mit Tod und Terror zu tun hat.

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Susya Bar Dror11.10.2012 | 08:34 Uhr

In Anbetracht des real

In Anbetracht des real existierenden Islam, sind die Betrachtungen MOUHANAD KHORCHIDEs nettes Material für gepflegte Kamingespräche unter Elfenbeinturm-Bewohnern.

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ricbor11.10.2012 | 08:53 Uhr

Bibel

Herr Hartmann,
das Christentum hat sich aus dem alten Testament heraus entwickelt.
Für uns ist das neue Testament ausschlaggebend.
Die für uns maßgebende "Leitperson" ist Jesus (Sohn Gottes).
Im Gegensatz zu Mohammend hat Jesus an keiner Stelle zu körperlicher Gewalt aufgerufen bzw. diese begangen.

Nebenbei bemerkt, würden wir in einem islamisch geprägten (unterworfenen) Land leben, wäre die hier geführte Diskussion nicht möglich.

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willis11.10.2012 | 10:46 Uhr

Der Autor sollte in allen

Der Autor sollte in allen islamisch geprägten Ländern auf Lesereise gehen und seine Thesen verbreiten. Wenn es ihm gelänge, die dortige muslimische Bevölkerung von seiner Meinung zu übezeugen und zu entsprechendem Handeln zu bewegen, können wir weiter sprechen.

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Christin11.10.2012 | 12:46 Uhr

christentum -> nur neues Testament

@Willis
So einfach können sie sich das nicht machen. Vorweg: Ich bin selbst Christ und habe Theologie studiert. Gewiss ist mein obiger Kommentar etwas provokativ gemeint. Dennoch: Das Thema ist viel zu komplex, als dass man es oberflächlich mit dem Urteil"Christentum=friedlich; Islam=grausam" erledigen könne.
Auch Christus sagt im Mt 5 "17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht."
Es gibt also einen deutlichen Bezug zum Alten Testament.
Sehen wir uns die "Realität" an, so erkennen wir, dass das Christentum sowohl historisch, als auch geographisch nicht per se die friedfertigere Religion ist bzw. war. Ich will jetzt nicht über Juden- und Hexenverbrennungen fabulieren, das ist bekannt. Doch auch der Ku Klux Klan in den USA oder die irische IRA verstehen sich als zutiefst christliche Organiusationen (wenn man sie auch für verblendet halten mag). Und sehen sie sich die die Debatten fundamental-christlicher Hardliner an, die derzeit in den USA geführt werden - da ist nicht viel von christlicher Nächstenliebe, Toleranz und Friedlichkeit zu spüren.
Selbstverständlich sieht die Situation in islamischen Staaten zum größten Teil düsterer aus - das will ich weder beschönigen noch unter den Tisch fallen lassen.
Aber müssen wir Europäer, und vor allem wir Deutsche, die wir die Aufklärung durchlebt haben, die wir uns in blutigen Kriegen und Revolutionen den Wert des Friedens und des Lebens gegenseitig eingehämmert haben, nicht abstrahieren können von einer Ideologie und der tatsächlichen Lebensweise eines Volkes?
Schließlich: Was nützt es denn, den Islam als Religion zu verachten? Gäbe es nur einen Fundamentalisten weniger auf der Welt? Würde ein friedlicher Muslim deswegen seiner Religion abschwören? Andersherum: Würde ein Ku Klux Klan-Mitglied weniger rassistisch werden, wenn man ihm erklärt, das Christentum sei eine Religion der Nächstenliebe?

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Guido Hartmann11.10.2012 | 12:54 Uhr

1001 nacht

als islamaustreter muss ich über diesen propagandisten lächeln.

islam heisst liebe? wirklich?

keine einzige islamische rechtsschule hat je eine reformation und aufklärung erlebt. selbstkritik im islam sucht man vergebens und auf kritik wird entweder mit terror oder mit leugnung reagiert.

als ex- muslim fällt es mir schwer, eine politische ideologie zu respektieren, die NULL respekt vor meine freie entscheidung zeigt, diese ideologie zu verlassen.

ganz recht. islamaustritt ist in allen islamischen rechtsschulen ein kapitalverbrechen.

islam heisst liebe? wirklich?

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mehrdad11.10.2012 | 14:38 Uhr

NT

Herr Hartmann,
es gibt eine sehr großen Unterschied zwischen den Religionen.

Es wurde und werden Wohl auch noch im Namen des Christentums viele Verbrechen begangen. Diese Verbrechen wurden und werden von sich selbst legitimierenden Menschen und Institutionen (Kirche)begangen.
Sie sind aber definitiv nicht durch das Wort von Jesus Christus legitimiert. Jesus hat niemals zu Gewalt geschweige denn Mord aufgerufen oder gar Morde begangen.

Im Gegensatz dazu hat Mohammed selbts Morde begangen bzw. begehen lassen, hat zu Gewalt aufgerufen und Gewalt begangen.....
Die Gewalt ist im Islam somit im Gegensatz zum Christentum durch deren höhste "göttliche" Instanz legitimiert, da ja Mohammed angeblich seine Anweisungen direkt von Allah erhalten hat was dann im Koran niedergeschrieben wurde. Deshalb wird es auch niemals zu einer echten Anerkennung der Menschenrechte, die im Prinzip auf dem Christentum basieren,kommen.

Ich persönlich sehe im Islam mittelfristig die größte Gefahr für ein weiterhin friedliches Zusammenleben in Europa.

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willis11.10.2012 | 14:41 Uhr

Liebe ? Die Liebe zur Macht vielleicht.

Islam bedeutet Unterwerfung. "Das Wort “Islam” ist das Verbalnomen des Verbes aslama. Dieses Verb wird übersetzt als “er ergibt oder unterwirft sich selbst”. Die muslimische Welt besteht aus zwei Sphären: Gebiet der Unterwerfung /dar al-islam, das ist die islamische Welt Gebiet des Krieges/dar al-harb, die nicht-islamische Welt Nach islamischer Auffassung gibt es keinen Salam/Frieden mit der dar al-harb, sondern nur einen zeitlich begrenzte Waffenstillstand /Hudna. Es gilt als Pflicht der islamischen Gemeinschaft, möglichst große Teile der nicht-muslimischen Welt dem dar al-Islam einzuverleiben. Und dafür sind a l l e Mittel erlaubt. Auch Taqiyya, die muslimische Täuschung der christlichen, atheistischen und sonstigen Ungläubigen.

Freiheit ist das Gegenteil von Unterwerfung. Freiheit ist die Liebe zum Leben und den individuellen Menschenrechten und den individuellen Möglichkeiten, zwischen Ja und Nein entscheiden zu können. Wieso sollte ein freiheitsliebender Mensch, der stolz auf seine unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte ist, die in unzähligen Kämpfen gegen jahrhundertelange Unterdrückung, von seinen Vorfahren, zäh errungen worden sind, sich mit dem Thema Unterwerfung beschäftigen müssen oder sich sogar zu unterwerfen ?

Und warum sollte Gott uns mit Verstand, Logik und eigener Entscheidungsfähig beschenkt haben, wenn er nicht will, dass wir diese Geschenke aktiv und vielfältig benutzen, um das Beste daraus zu machen, zu dem wir nur fähig sind ? Zum Wohle seiner Schöpfung, der Erde und der Natur mit ihren Geschöpfen.
Die Freiheit lieben, heißt andere lieben; die Macht lieben, sich selbst zu lieben."
(William Hazlitt (1778 - 1830), englischer Essayist, Schriftsteller)

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Gute_Frage11.10.2012 | 15:14 Uhr

Islam ist eine Ideologie

die sich als Religion verkleidet hat. Mit Friede,Toleranz und Freiheit fuer jede Person hat Islam nichts zu tun sondern dient mehr einer Zwangsjacke aus der kein Muslim sich heraus ziehen darf,wer es trotzdem tut lebt in der Gefahr von einem der Angaenger der Ideologie der Liebe
getoetet zu werden. Ich kann da nirgendwo Barmherzigkeit,Liebe und friedfertigkeit erkennen.

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Lill-Karin Bryant11.10.2012 | 15:25 Uhr

Khorchide in der Zwickmühle

Mouhanad Khorchides Dilemma

Am 20. Juli 2010 bekam Khorchide die Professur für Islamische Religionspädagogik der Universität Münster zur Ausbildung islamischer Religionslehrer. Sein Vorgänger Muhammad Sven Kalisch wurde auf Druck der Islamverbände abgesetzt, weil seine Forschungsergebnisse in eine dem Mehrheitsislam nicht genehmen Richtung gingen.

Khorchide ist nun in einer Zwickmühle. Als Professor einer öffentlichen Universität muss er sich im verfassungsrechtlichen Rahmen bewegen. Seine Studenten sollen später als Islamlehrer in den Schulen einen Islamunterricht gestalten, der den jeweiligen Landesverfassungen gerecht wird. In unmögliches Unternehmen, weil der Islam als Amalgamierung von Religion, Ideologie, Politik, Morallehre und Recht an vielen Stellen mit dem Grundgesetz kollidiert. Karl Albrecht Schachtschneider hat in seinem Buch „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ diesen Sachverhalt schlüssig, staatsrechtlich beleuchtet. Er schreibt: „Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Er verlangt nach dem Gottesstaat. Jede Herrschaft von Menschen über Menschen ist durch Allah befohlen. Demokratie, Gewaltenteilung, Opposition sind dem Islam wesensfremd“. Er stellt weiterhin in Frage, dass der Art. 4 des Grundgesetzes „Religionsfreiheit“ überhaupt auf den Islam zutrifft.

Khorchide, dem absolut lautere Motive zu unterstellen sind, befreit sich aus dem unauflösbaren Dilemma mit einem Trick. Er konstruiert einen Wunschislam bei dem sufistische, mystische Wurzeln erkennbar sind. Nirgendwo in der Welt des real existierenden Islam gibt es diesen Khorchide Islam. Historisch gesehen gab es ihn auch nie. Bassam Tibi hat Ähnliches mit der Konstruktion seines „Euro-Islam“ versucht. Sein Projekt ist gescheitert. Er musste, bevor er in die USA wechselte, zum Schluss mit Personenschutz leben, weil die islamische Orthodoxie ihn mit dem Tode bedrohte.

Khorchide geht historisch weit zurück in die Zeit der großen sufistisch-mystischen Denker. Im Hochislam wirkten die Sufis (= Mystiker) Mansur al Halladsch (857 - 922) und Ibn al- Arabi (1165-1241). Al-Halladsch entwickelte den Begriff der "Gottesliebe" auf der Basis des Zusammenwirkens der menschlichen und göttlichen Person. Der Mensch wurde also aufgewertet und über den Abd Allah (Sklave oder Diener Allahs) erhoben. Die Orthodoxie sah darin Gotteslästerung und lies ihn am Galgen hinrichten (nach anderen Quellen - Kreuzigung). Al-Arabis Schriften können dahin gedeutet werden, dass Allah die Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, dass also jeder Mensch einen kleinen Hauch Göttlichkeit in sich trägt. Seine weitergehende Schlussfolgerung war, dass alle Religionen gleichwertig seien. Seine Schriften werden heute noch von Fundamentalisten verbrannt. In seinen schon fast verzweifelten Versuchen, den Aspekt der Rationalität in den Islam zu bringen, lehnt sich Khorchide an, an den Philosophen al Farabi (870 - 950). Dieser setzte ganz im Sinne Kants die Vernunft als oberste Instanz ein. Er wurde auf dem Weg nach Damaskus erschlagen. Es sollen gewöhnliche Straßenräuber gewesen sein. Die Rationalisten Ibn Sina (= Avicenna) (980 - 1037) und Ibn Ruschd = Averroës (1126 - 1198) versuchten, den Islam durch das Übernehmen der hellenistischen Philosophie - besonders Plato und Aristoteles - zu reformieren. Sie wurden alle des Kufr ( = Unglaubens) angeklagt. Ihre Schriften wurden verbrannt. Averroës wurde verbannt. Avicenna wurde zeitweise in einer Burg eingekerkert.

Bassam Tibi zieht daraus ein bitteres Fazit: "...es ist eine Tragödie für die islamische Zivilisation, dass die Verbreitung des Rationalismus im Hochislam von den Ulema (islamische Schriftgelehrten) behindert wurde..."

Als Kollege wünsche ich Herrn Khorchide viel Erfolg und alles Gute. Und dies ist nicht ironisch gemeint.

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Peter Schulze11.10.2012 | 15:36 Uhr

Pastoral

Oftmals meine ich einen christlichen Pastor zu hören, wenn Moslems für ihren Glauben werben. Sie übernehmen fast 1:1 christliche Beschreibungen für koranische Lehre. Das ist auch sehr leicht, denn man kann Predigten aus dem Internet ziehen.
Nur wenn man den Koran kennt, merkt man, worum es geht, denn diese moderne Form der Interpretation gilt niemals für moslemische Gläubige !!!

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kultura11.10.2012 | 15:59 Uhr

Die Liebe des Christenmenschen zum Islam

Auch ich frage mich, ob dieser Text nicht von Drewermann geschrieben wurde, der immer genau weiss, was "Gott" will und was nicht (!), und der unter einem Moslem-Pseudo in Münster für die Liebe zum Islam wirbt, den er schon im KStA als vorbildliche Religion der Vernunft (!) und im Wiener Kulturhaus als vorbildliche Religion der Toleranz vorgestellt hat. Das ist alles aus diesem Paderborn entsprungen...
mehr: http://www.nun-zeitschrift.de/de/index.php?idcatside=5&sid=64b8f355e74a41d895feb27803e63704
und hier: http://www.youtube.com/watch?v=5eILTbUIrTc ( sehenswert - man sieht hier, wie der Gottesmann den "Menschen" ans Herz legt, alle terrorliebenden Menschen an ihr Herz zu drücken - keine gotteslästerliche Karikatur, das ist bitter ernst gemeint ... )

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Regine van Cleev11.10.2012 | 19:51 Uhr

Islam = Liebe. Also bitte nur noch Liebe

Wenn man annimmt dass Herr Khorchide es ehrlich meint, und das erscheint plausibel, so hat er zwar persönlich die richtige Einstellung, aber geht doch fehl weil er am Islam klebt, statt an der Liebe.
Wenn für ihn Islam = Liebe warum kann er dann nicht den Islam lassen, und sich nur der Liebe widmen? Denn tatsächlich sind alle unsere monotheistischen Religionen Ausgeburten archaischen Aberglaubens, wie schon Albert Einstein bemerkte. Die Botschaft von, möglicherweise wirklich gütigen und integren, Visionären wurde im Laufe der Geschichte so gründlich von unzähligen Irren, Gewalttätern und Politkern versaut dass man das Ganze nur noch entsorgen kann, ins rein Private. Wie in Europa nach mühsamen Kämpfen gegen die Kirche endlich halbwegs geschafft. Was man in seinem Kämmerlein anbetet soll jeder mit sich ausmachen. Und die Muslime sollen uns bitte in Ruhe lassen mit ihrem Glauben, ebenso wie die Pfaffen. jemand hat gesagt "Gott muss die Religionen hassen". Abgesehen davon dass Gott sicherlich nicht hasst, so drückt dies aber schön aus dass man mit diesen durch und durch korrumpierten und schuldbeladenen Ideologien Gott, der Wahrheit und der Liebe sicher nicht näher kommt. Man sit da ganz auf sich allein gestellt. Aber das ertragen diese Ober-Machos am allerwenigsten.

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thbode11.10.2012 | 23:00 Uhr

So friedlich ist der Islam...

Man lese nur im Koran
Sure 5, Vers 51: “Oh Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden.”

oder
Sure 3, Vers 118: “Oh ihr, die ihr glaubt schließet keine Freundschaft außer mit euch. …”

Sure 8, Vers 12: “… Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.”

Sure 8, Vers 39: “Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..”

Reichen diese Beispiele, oder soll ich noch mehr aufführen?! - So friedlich ist der Islam!
Und eine "moderne Auslegung", Herr Khorchide, gibt es leider nicht, denn bei Islam-Gläubigen gilt einzig und allein das, was da vor 1400 Jahren von irgendwem aufgeschrieben wurde.

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Rocora12.10.2012 | 00:41 Uhr

Bibel versus Koran

Der Vergleich zwischen Bibel, Alten Testament und Koran ist unterschiedlich zu betrachten.
Für Christen das neue Testament das Maß der Dinge, die Bibel oder ältere Bücher sind mehr als Geschichtsbücher einzuordnen.
Die Bibel, dazu zähle ich das alte Testament, ist eine Sammlung von Schriften, von unterschiedlichen Autoren, die, teilweise, im Abstand von mehreren hundert Jahren geschrieben wurden. Es finden sich Parabeln, Ratschläge und Träume, alle in einem einzigen Buch zusammengefasst.

Der Koran aber ist ein Buch, das von einem Mann in seiner Lebenszeit geschrieben wurde. Der Inhalt diese Buches ist für jeden Muslim verpflichtend und enthält Widersprüche wie auch in anderen religiöse Schriften. Wobei sich dem einfachen Leser des Koran verschließt, der nur in arabisch gültig ist, mangels Hinweise, wie die einzelnen Suren einzusetzen oder zu interpretieren sind. Es reicht schon, wenn die Gelehrten hier uneinig sind.
Die friedfertigen toleranten Passagen des Koran stammen aus Mohammeds früherer prophetischer Karriere, in der versucht, den Mitmenschen, seine geträumten Gedanken schmackhaft zu machen, überbracht vom Erzengel Gabriel. Im Koran werden diese Verse von den später folgenden gewalttätigen, weniger toleranten Passagen, überschrieben, nachdem er seine Macht gefestigt hatte. Sie sollten deshalb die unterschiedlichen Lebensabschnitte im Leben des Mohammed entsprechend berücksichtigen (Medina und Mekka).

Es steht im Koran sehr direkt und in unmissverständlichen Worten, dass ein Muslim keine Stelle dieser direkten und klaren Nachricht auslassen oder verändern darf. Kein Muslim darf sich also aussuchen was ihm passt. Tut er dies, so wird er für immer in der Hölle brennen. Hier wird deutlich, dass sich der Koran maßgeblich von jedem anderen religiösen Buch unterscheidet, das wir kennen.

  • Antworten
AlterSack12.10.2012 | 10:52 Uhr

die frau im Quran

Wäre doch mal was für Frauenrechtler....

"Der Koran billigt beispielsweise das Schlage der Frau: "Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!" (Sure 4,34). Als Mohammed einmal zu dieser Aussage befragt wurde, entgegnete er: "Welche Rechte hat die Frau bei ihrem Mann?... Er soll ihr zu essen geben, wenn er isst, ihr Kleidung geben, wenn er sich kleidet, und sie möglichst nicht entstellen oder übermäßig schlagen oder verlassen, ausgenommen zu Hause" (Hadith 7.62.77). ...
Der Koran lehrt, dass Männer vor dem Gesetz mehr Rechte haben als Frauen: "Und den Frauen stehen die gleichen Rechte zu wie sie [die Männer] zur gütigen Ausübung über sie haben. Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen. (Sure 2,228). Im Hadith 3.826 wird dieses Thema ausführlich behandelt: "Ist nicht der Verstand der Frau halb so groß wie der des Mannes? Die Frau sagte: "Ja". Der Grund ist die Unzuverlänglichkeit des weiblichen Verstandes."...
Und schließlich sagte der Koran, Frauen seien Spielzeuge: Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt." (Sure 2,223)...

  • Antworten
Simon Strunz12.10.2012 | 18:20 Uhr

George Orwell

Ich fühle mich bei diesem Artikel sehr an George Orwell´s 1984 erinnert. Unbedingt lesen, es gibt dort das "Ministerium der Liebe" !

Allein folgende Frage geschichtlich zu prüfen, kann einen schaudern lassen: Wie stand es um die religiöse Vielfalt auf der arabischen Halbinsel vor Mohammed? Und wie veränderte sich diese durch ihn?

Wer nicht blind ist, möge sehen. Wer Verstand hat, denken.

  • Antworten
Jürgen13.10.2012 | 14:19 Uhr

Islam und "Liebe"

Wie wärs, anstatt "Liebe" wenigstens die Menschenrechte zu achten? Oder Frauen und Kinder zu schützen? Offenbar ist dies unvereinbar mit dem Islam. Leider, sonst hätten die Taliban das 14-jährige Mädchen nicht zu ermorden versucht, im Namen Allahs, dem Barmherzigen.

  • Antworten
Susya Bar Dror15.10.2012 | 09:51 Uhr

Weiter so!

Mit Genugtuung stelle ich fest, dass die überwältigende Mehrheit der Kommentatoren den Artikel als das erkennt, was er wirklich ist: zynische Augenwischerei.

Vor einem Jahr wär das noch nicht so gewesen, da hätte die Mehrheit noch der noblen Absicht Vorschub eingeräumt.

Es muss endlich aufhören, dass solch dreisten Islam-Lügnern in den Medien auch noch eine Plattform geboten wird. Jeder halbwegs denkende Mensch braucht doch nur den Fernseher einschalten, da trieft die "Liebe" und "Barmherzigkeit" des Islam ja nur so vom Bildschirm...allerdings in rot...und irgendein Verrückter schreit noch Allahu Akbar.

Ich würde dem Autor des Artikels raten, sich zuerst einmal in den Nahen Osten zu begeben, denn dort ist das Aufklärungspotential, nicht hier.

Da findet man dann allerdings heraus, das der Autor in Saudiarabien ausgebildet wurde - bei den Wahabiten also. Die heissen nur in Saudi so, im Ausland nennen sie sich Salafisten...

Noch Fragen?

  • Antworten
HV16.10.2012 | 16:57 Uhr

Noch Fragen? Ja, ich habe noch eine Frage

Warum hat immer noch eine Mehrheit von Westeuropäern einen positiven Eindruck vom Islam, obwohl wir tagtäglich die Gewalt- und Mordbereitschaft der Muslims erleben müssen?

  • Antworten
Susya Bar Dror17.10.2012 | 17:47 Uhr

Noch Fragen? Ja, ich habe noch eine Frage

Mich erstaunt es nicht, dass wir noch immer einen positiven Eindruck vom Islam haben. Warum? Weil es politisch korrekt ist. Und gerade das ist die Lüge! Hinter dem Begriff political correctness verbirgt sich die Tatsache, das den Bürgen nicht die Wahrheit gesagt werden darf. Nur wenige wagen es gegen den Strom zu schwimmen. In meinen Vorträgen über den Islam habe ich aus verschiedenen Perspektiven die Wirklichkeit geschildert, aber eben nicht immer Zustimmung erfahren. Dennoch höre ich nicht auf für die Wahrheit zu kämpfen und freue mich über jeden Artikel, der diese Wahrheit offenbar macht. Hoffentlich geht es unseren Kindern und Enkelkindern nicht in Zukunft so, dass sie unter der Scharia leben müssen, denn Frieden ist nach dem Selbstverständnis des Islam dann möglich, wenn alle im Hause des Islam leben, . d.h. sich der Scharia unterwerfen und dhimmis, Schutzbefohlene, Auszubeutende, Menschen geringerer Klasse sind. Bewahre uns der lebendige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist davor!

  • Antworten
Werner Sadowski22.10.2012 | 22:25 Uhr

@HV:wer im Glashaus sitzt, der werfe nicht den ersten Stein ...

Was für eine Anmaßung! Ein Jeder (frei nach Luther) steht da, wo er/sie steht und er kann nicht anders, die -vernunftbegabten- Muslime sollten endlich (wieder, wie schon im 11. Jh.) der -verifizierbaren- Vernunft folgen! Nicht unbedingt der "westlichen" Variante, die -wahrlich- keine -wahre- ist!

  • Antworten
Blase17.10.2012 | 23:14 Uhr

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