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 > Deutschland ist reif für den Rechtspopulismus

Berliner Republik

EurokriseDeutschland ist reif für den Rechtspopulismus

Von Christoph Seils2. Juli 2012
picture alliance
Fiskalpakt, Protest, Euro-Rettungsschirm ESM, Demonstration, Linkspartei, Bundestag
Protest der Linkspartei gegen den Fiskalpakt vor dem Deutschen Bundestag
Schrift:

Viele Deutsche wünschen sich die D-Mark zurück, die Unzufriedenheit mit der Krisenpolitik ist groß. Das Terrain für eine eurokritische Partei rechts der Union ist bereitet. CDU und CSU können sich nicht mehr darauf verlassen, dass sich in Deutschland bislang jede rechtspopulistische Partei selbst geschlagen hat

Seite 1 von 2

Franz Schönhuber jubelte. Zwei Millionen Deutsche hatten seine Partei gewählt. Völlig überraschend zogen die Republikaner mit 7,1 Prozent und sechs Abgeordneten ins Europaparlament in Brüssel ein. Mit nationalistischen Parolen, dem Protest gegen den „Ausverkauf deutscher Interessen“ und dem Slogan „Europa ja – diese EG nein“ hatte Schönhuber das westdeutsche Parteiensystem aufgemischt. Der Parteichef und vormals populäre bayrische Fernsehmoderator wähnte sich bereits auf Augenhöhe mit seinem französischen Mitstreiter Jean-Marie Le Pen. Für den Politologen Claus Leggewie war damit im Juni 1989 europäische „Normalität“ in das bundesdeutsche Parteiensystem eingetreten.

23 Jahre ist das her. Es gab noch keine EU und keinen Euro, keinen Maastrichter Vertrag und kein Schengener Abkommen. Vor allem jedoch gab es keine Eurokrise. Doch während der Front National bei den französischen Parlamentswahlen im vergangenen Monat im ersten Wahlgang 13,6 Prozent der Stimmen erzielen konnte, fristen die deutschen Republikaner nur noch ein Sekten-Dasein. In ganz Europa haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten rechtspopulistische und europakritische Parteien in den nationalen Parteiensystemen etabliert, sogar an Regierungen wurden sie beteiligt. Nur um Deutschland macht die europäische Normalität weiterhin einen Bogen. Doch das könnte sich schon bald ändern. Die Voraussetzungen für den Aufstieg einer rechtspopulistischen Partei in Deutschland scheinen so gut wie lange nicht mehr.

Seit zwei Jahren bestimmt die Eurokrise die politischen Schlagzeilen. Zwar reüssiert Kanzlerin Merkel als Krisenmanagerin, doch zugleich lehnt es eine Mehrzahl der Deutschen ab, Euro-Krisenstaaten wie Griechenland, Portugal oder Spanien mit immer neuen Rettungspaketen und Milliarden-Bürgschaften zu helfen. Auch der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM, den Bundestag und Bundesrat am Freitag mit Zweitdrittelmehrheit verabschiedet hat, stößt bei sehr vielen Wählern auf große Skepsis. Die Bereitschaft zu europäischer Solidarität ist begrenzt, die Angst vor Inflation, Rezession und sozialem Abstieg groß. Viele Deutsche wünschen sich sogar die D-Mark zurück. Je länger die Euro-Krise dauert, je mehr Euro-Länder sie erfasst, desto größer wird die Unzufriedenheit.

Bildergalerie: Prominenter Protest: Köpfe gegen den ESM

Eigentlich bietet die Eurokrise somit beste Voraussetzungen für den Aufstieg einer rechtspopulistischen und europakritischen Partei in Deutschland. Meinungsforscher verweisen seit Jahren auf das beträchtliche Wählerpotenzial rechts von der Union. Hinzu kommt, vor allem viele konservative Wähler von CDU und CSU fremdeln mit ihrer Partei. Sie werfen der Union eine schleichende Sozialdemokratisierung vor und vermissen auch jenseits der Europapolitik eine auf bürgerlich-christlichen Werten fußende Politik.

Doch gleichzeitig scheinen die Deutschen durch ihre Geschichte gegen populistische Verführungen von Rechtsaußen immunisiert zu sein. Viele haben es versucht, nicht nur Franz Schönhuber. Viele Parteien wollten in den letzten zwei Jahrzehnten den Wahlerfolg der Republikaner bei der Europawahl 1989 wiederholen. Doch über regionale Wahlerfolge kamen weder DVU und NPD noch die Stattpartei oder die Schillpartei hinaus. Mal versuchten sie es mit extremen Parolen und radikaler Systemkritik, mal mit gemäßigten Tönen und bürgerlichem Protest. Immer jedoch standen sie sich selbst im Weg. Sie stritten sich, agierten unprofessionell, taten sich schwer, kontinuierlich politisch zu arbeiten.

Stattdessen wandte sich die Parteienverdrossenheit der Deutschen in den letzten Jahren gegen den europäischen Trend nach links und ermöglichte die Erfolge der Linkspartei. Ihr gelang es, mit populistischen Parolen wie „Hartz IV ist Armut per Gesetz“ und mit der Angst vor sozialem Abstieg erfolgreich Wähler zu mobilisieren, auch am rechten Rand.

Seite 2: Die Sehnsucht nach einfachen Antworten wächst

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das Gespenst einer nationalistischen Partei auf die Bühne führen. Viel realistischer ist es doch, dass eine zwar pro-europäische, aber zugleich auch patriotische Anti-Bailout-Partei (nein, das ist kein Widerspruch) anwächst - eben so, wie es auch bei den Bürgern immer mehr werden, die so denken.

  • Antworten
VerySeriousSam02.07.2012 | 13:02 Uhr

Wenn das so ist

dann ist es der " Verdienst" unserer unfaehigen Politiker sich um die Interessen der dt.Buerger zu sorgen denn das ist schliesslich ihr Job. Kein Waehler gibt seine Stimme um sich und D.zu schaden.Dt.Politiker dagegen tun es fast taeglich...Sie vertreten nicht mal symbolisch das dt.Volk,sie vertreten hoechstens sich selber und der Partei fuer die sie aufgetreten sind. Es ist mehr als hoechste Zeit endlich mal das Volk selber zu fragen was sie wollen denn das Ueber die Koepfe hinweg regieren hat uns sehr geschadet.

  • Antworten
Karin S.Bryant02.07.2012 | 14:12 Uhr

@Karin

Liebe Karin, Politker/innen legen sich nur mit den korrupten Finanz-Schurken ins Bett!

  • Antworten
Gonzo04.07.2012 | 12:06 Uhr

Das ist doch Banane:

In Frankreich schifft Marie Le Pen gnadenlos ab, in Holland droht Wilders der Sturz in die Bedeutungslosigkeit, in Österreich stehen alle FPÖ & Söhne-Parteien vor der Talfahrt, Lega Nord und Berlusconi haben in Italien jeden Kredit verloren, da soll es zur Abwechslung mal ein Komiker richten, Griechenland schrappte knapp an Tsipras vorbei, und auch bei uns liegt ProNRW doch nur noch knapp oberhalb der Nachweisgrenze, während die FDP als Rechtsaußen der Parlamentsfraktionen meist unter fünf Prozent dauerhaft dahindarbt.

Trotzdem profitiert auch 'die Linke' - whatever that is - nirgendwo nie nicht, außer vielleicht in Frankreich. Es hat sich allmählich wohl herumgesprochen, das weder die rechten Weltverschwörer noch die keynesianischen Linksökonomisten eine tragfähige Lösung parat haben. Das Problem scheinen mir daher völlig veralte Begriffe der politischen Ordnung wie 'rechts' und 'links' zu sein, die Lösung wird irgendwann in Bewegungen wie bspw. dem 'Kommunitarismus' liegen, die sich klugerweise bisher noch gar nicht 'politisieren' lassen - und weder in ein linkes noch in ein rechtes Korsett passen.

  • Antworten
Klaus Jarchow02.07.2012 | 14:17 Uhr

Es heißt immer links, aber

Es heißt immer links, aber rechtsradikal oder wie hier rechtspopulistisch. Für micht ist links radikal und populistisch, weil den Menschen vorgegaukelt wird, man könne durch Umverteilung reich werden statt duerch eigene Anstrengung. Rechts ist auch keineswegs radikal, sondern in der normalen Ausprägung einfach eine andere Sicht der Dinge, in der einfachsten Form alles, nur nicht von der linken Seite aus. Es wird immer so getan, als sei links schick, das einzig Senkrechte und alles andere ist des Teufels, als sei links alternativlos. Ist es nicht, es gibt gerade in unserer Geschichte genug Gründe, um linkes Gedankengut für brandgefährlich zu halten, jedenfalls gefährlicher als die Alternativen. Links war in Deutschland (und nicht nur hier!) immer Unterdrückung, geistige Enge, Bevormundung bis zur Gängelung, Ideologie statt Freiheit.

Auch hier im Artikel wird übersehen, dass man durchaus Angst haben kann, wenn man schaut, wie unsere Gelder verschleudert werden. Das ist nicht rechtspopulistisch, das sind begründete Bedenken.

Nach dem allgemeinen Linksruck der deutschen Parteien steht für die Mitte keine Partei mehr zur Verfügung, die einzige liberale Partei wurde derartig niedergemacht, als sich zeigte, dass sie Erfolg haben könnte, dass auf absehbare Zeit von dieser Seite keine Abhilfe zu erwarten ist. Ich sehe aber auch keine echte konservative Partei am Horizont, die diese schmerzliche Lücke füllen könnte. Ich glaube aber auch, dass eine Partei mit realistischer Sicht der Dinge durchaus Erfolg haben könnte, es gäbe sie denn.

  • Antworten
Mauermer02.07.2012 | 15:35 Uhr

Schulden- und Haftungsunion

Verfolgt man die Beiträge auf „Cicero-online“ zur Euro-Rettung, dann fällt in erster Linie eines auf: Die Ratlosigkeit der Autoren, wenn es darum geht, dem Thema einen diskussionsfähigen Rang zuzuweisen. Die Unsicherheit in der Bewertung ist offensichtlich. Allein schon der Vorgang ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Da wird ein Gesetz mit 2/3 Mehrheit im Bundestag verabschiedet und die Grundlage der Verabschiedung ist schon veraltert- nicht mehr aktuell. Schon das ist ein unglaublicher parlamentarischer Vorgang, den es so noch niemals gegeben hat. Das Parlament erschien bei diesem Vorgang nur noch wie eine fremdgesteuerte ästhetische Masse. Dabei ging es bei dem Gipfel in Brüssel wieder einmal nicht um die Eurorettung, sondern um die Bankenrettung. Heute konnte man lesen, dass Finnland und die Niederlande die Gipfelbeschlüsse blockieren will. So langsam geht allen ein Licht auf, dass die Idee Europas gerade verkauft wird, an die Banken. Übrigens, Bankaktien sind nach den Beschlüssen an der Börse gestiegen.

  • Antworten
bernhard jasper02.07.2012 | 15:41 Uhr

Die schweigende Mehrheit

Der letzte Freitag brachte im DAX ein Plus von 4,5% als Auswirkung der Gipfelbeschlüsse der EURO-Retter. Die größten Gewinner waren die Banken und nicht die Unternehmen der Realwirtschaft. Damit dürfte dem Letzten klar gworden sein, dass es nicht um Völker und Nationen oder Europa geht, sondern die Errichtung einer EURO-Finanzdiktatur. Eine 2/3 Mehrheit in Bundesrat und Bundestag für ESM und Fiskalpakt spricht Bände, wenn man weiß, dass 90% der Bevölkerung dagegen sind. Wer diese 90% in die rechte Ecke stellt, muß sich nicht wundern, wenn er in der linken Ecke allein dasteht.
Vielleicht begreifen mal einige Nicker und Ja-Sager, dass mit links-und rechts Außen und anderen Fußballkategorien keine Politik mehr zu machen ist. Jeden als Rechtpopulst zu bezeichnen, der diesen Unfug nicht gut und gerecht findet, ist auf alle Fälle antidemokratisch und extremistisch.

  • Antworten
Domingo02.07.2012 | 17:18 Uhr

Naja. Ein

Naja. Ein Mobilisierungspotential mag vorhanden sein, aber auch das Personal das dies zu mobilisieren vermag? Wer steht denn am rechten Rand bereit um den deutschen Haider, Wilder oder Le Penn zu geben? Die letzten zwei Parteien, PRO NRW und die Freiheit, die sich am Aufstand geübt haben, sind kläglich gescheitert. Die Freien Wähler? Glaube ich nicht. Außerdem. Ist die deusche Wählerschaft wirklich mobil genug um gleich zwei Protestparteien auf einmal in den Bundestag zu tragen (Piraten und die "Eurokritiker")? Das wäre eine doch recht radikale Wechsel. Auch zu bedenken: Die Krise ist doch gar nicht in der gesamtdeutschen Realität angekommen, ich bezweifle das wird sich auch nicht vor der nächsten BW. Soviel Konfliktpotenzial ist auch nicht gegeben.

  • Antworten
290102.07.2012 | 18:49 Uhr

Freie Wähler

Es ist ja richtig, dass in Deutschland keine Partei rechts der CDU/CSU dauerhaft Erfolg hat. Nun ist aber die Union deutlich nach links gewandert, was natürlich die rechte Flanke öffnet. Aber die Freien Wähler machen auf mich nicht den Eindruck einer rechtspopulistischen Partei. Bürgerlich-konservativ vielleicht, doch mehr nicht. Ein Gegner der derzeitigen Europafinanzpolitik ist nicht automatisch rechts, oder gar rechtspopulistisch.

  • Antworten
Quentin Quencher03.07.2012 | 08:51 Uhr

Uns geht's ja noch Gold

Die Lecks im Rumpf der Titanic waren keine 2 Quadratmeter groß. In der ersten Stunde nach der Kollision mit dem Eisberg merkten die Passagiere wenig. Die ersten Rettungsboote wurden nur halb ausgelastet zu Wasser gelassen, weil sich viele nicht vorstellen konnten, dass das Riesenschiff, dem kaum etwas anzumerken war, den Morgen nicht mehr erleben würde.

Das Leck für deutsches Auslandsvermögen heißt Target2. Hier fließen täglich 1-2 Mrd. Euro neu gedrucktes und über PIIGS-Staatsanleihen "besichertes" Zentralbankgeld nach Deutschland, mit dem bei uns eingekauft wird. Dass und wie die Schulden aus diesen Käufen jemals mit realen Gegenwerten beglichen werden sollen, scheint höchst zweifelhaft. Wahrscheinlich werden sie zusammen mit unseren Geldvermögen (und den nicht in Aktien und Sachwerten angelegten Altersrücklagen) weginflationiert. Warum wir nichts dagegen tun? Weil uns die Evolution darauf optimiert hat, Risiken sinnlich zu beurteilen und wir Target2-Salden so wenig spüren wie Titanicreisende Lecks.

Eine Anti-Eurorettungspartei könnte erst dann große Wählerpotentiale mobilisieren, wenn die Menschen spüren, dass ihnen das Geld fehlt, das nun gen Süden geht. Da wir dieses Geld jedoch nicht heute brauchen, sondern dann, wenn die Mehrheit der Babyboomer aus dem Erwerbsleben scheidet, werden wir erst merken, dass das Gemeinschaftswährungsschiff längst gesunken ist, wenn wir auf dem Grund des Meeres aufwachen. Dann wird unsere Lebensversicherung oder Pensionskasse stolz mitteilen, dass sie uns die vertraglich vereinbarte Mindestverzinsung auszahlt. Nur dass wir für die 500 Euro monatlich dann vielleicht noch halb so viel bekommen werden wie heute. Dafür werden wir unseren mittelmeerischen Brüdern und Schwestern im Euro jahrzehntelang deutsche Waren geschenkt und nebenbei deren einheimische Produktion abgeschafft haben. Ein wahres Projekt der Völkerverständigung, gegen das sich auszusprechen natürlich politisch rechts ist!

  • Antworten
Karl Schade03.07.2012 | 12:31 Uhr

Uns gehts ja noch Gold (Silber)

Uns gehts eher nur noch Silber. Aber auch das ist o.k.

Ansonsten ist der Kommentar super treffend.

  • Antworten
19Flor4905.07.2012 | 10:06 Uhr

EU-Nationalismus

"Einerseits zwingt die Eurokrise die EU-Staaten zu mehr Integration, zu Eurobonds, einer gemeinsamen Finanzpolitik und zur Aufgabe von Souveränitätsrechten. Gleichzeitig werden die Rufe nach weniger Europa auch in Deutschland schließlich immer lauter."

Eine Krise kann nicht zu irgendetwas zwingen. Sie ist keine Person. Nach wie vor stünden den Menschen und selbst der Politik viele Wege offen (siehe nur Island), wenn sich die zentralistischen Politiker nicht querlegen würden und ihr Scheitern eingestünden. Die heutige zentralistische, bürgerferne und geldgierige EU ist nicht Europa, mehr EU ist im Kern weniger Europa, weniger Subsidiarität, weniger Vielfalt, weniger Freiheit. Sie bedient sich der Prinzipien des Dirigismus', der Abgrenzung nach außen und der Gleichmacherei und ist im eigentlichen Sinne so nationalistisch, wie es jene Nationalisten waren, die im 19. Jahrhundert die deutsche "Kleinstaaterei" anprangerten. Die Krise ist eine Chance, sie könnte schneller genutzt werden, ohne die Bemühungen der Politiker zur Rettung der Krise. Europa, das ist im besten Falle Reisefreiheit, Handelsfreiheit, Kapital- und Verkehrsfreiheit, nicht Gängelung, Geldsozialismus, politische Gleichschaltung und Herrschsucht.

  • Antworten
Frank Martin04.07.2012 | 09:09 Uhr

Reiches Deutschland

Reiches Deutschland

Augen auf, Augen zu,
schindern für zu wenig,
Augen auf, Augen zu,
ist der Bürger dämlich.

Steuern in einen Sumpf,
verteilt ohne Sinn,
Harz 4, dann abgestumpft,
Reiche, Arme mittendrinn.

Ausgegrenzt, Sozialität,
Raumschiff, Kinder hungern,
Augen zu, Kind tot, zu spät,
Jungend an Ecken lungern.

Politiker in ihrer Welt,
das Volk so weit,
Europas Zukunft verstellt,
Kapitalismus keine Einigkeit.

Augen auf, Sinn gegeben,
Geburt, Leben, Tod,
Arbeiten um zu leben,
Gemeinschaft in der Not.

Augen auf, Augen zu,
Leben schnell vorbei,
Augen auf, Augen zu,
auf die Straße, sei dabei.
Frank Poschau
03.07.12
www.frank-poschau.jimdo.com

  • Antworten
Frank Poschau04.07.2012 | 16:09 Uhr

lieber frank

das muss der günther grass virus sein.

das geht vorbei, einfach 14 tage bettruhe ...

  • Antworten
hardy05.07.2012 | 22:50 Uhr

So ein Schmarrn. Man kann die

So ein Schmarrn. Man kann die freien Wähler mögen oder nicht (ich mag sie nicht), und sie sind vieles, aber ganz sicher nicht "rechtspopulistisch".

  • Antworten
nevermore04.07.2012 | 17:30 Uhr

Hallo??

Zeit für eine Rechtspopulistische Partei?????!!!

Das was die Parlamentarier unserer schwarz-gelben Regierungspartei und der rot-grünen Scheinopposition seit etlichen Jahren veranstalten, und als kleine Zwischenkrönung für ein proto-faschistisches Konstrukt nun auch mit dem ESM-Selbstentmächtigungsvertrag (damit sich die - nur noch semi-verdeckte Finanz-Oligarchie - direkt und ohne demokratisches Hindernis die Macht ausweiten, ähm "retten" kann) auf den Weg gebracht haben, ist doch die Definition von "Rechts" und das "Alternativlos!"-Heuchel-Propaganda-Lügen-Beschwichtigungspalaver an "Populismus" nicht mehr zu überbieten.

"Rente-mit-80"-EU-Pläne, EU-"Häuserzwangssanierungskonzepte", INDECT, EUROGENDFOR-Paramilitär, Hartz-4-Gesetzgebung, NSU- oder "Kofferbomber"-Staatsterrorismus, Bundestrojaner, "Occupy"-Polizeigewalt/-willkür, "Zinszahlungsvorrang-vor-Sozialstaatsausgaben"-Sparregel für Griechenland, ...

...ähm, wie faschistoid und sozialdarwinistisch muss es sich den noch entwickeln und werden, bis auch der letzte begreift, einsieht und zugibt, dass eine Gegenbewegung zu all dem wohl weder "rechts" noch "populistisch" sein kann.

Regt mich auf, dieses unüberlegte Nachgequatsche irgendwelcher Phrasen, die längst ihre Gültigkeit verloren haben..., vor allem wenn sie von Leuten kommt, die sich für gebildet und intelligent halten, und Hochschulabschlüsse in der Mappe haben.
Und nichtmal merken, wie leicht sie mit Neusprech und Umdeutung sich manipulieren lassen, oder dass in einem pyramidenartig aufgebauten Systen "oben" und "unten" sowieso die besseren und brauchbareren Begriffe sind.

  • Antworten
Pit05.07.2012 | 21:24 Uhr

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