Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Juni:
Das Demografie-Wunder: Deutschland auf dem Weg zum 100-Millionen-Volk

Hurra, wir wachsen!
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Der richtige und folgerichtige Kanzlerkandidat

Berliner Republik

Peer Steinbrück Der richtige und folgerichtige Kanzlerkandidat

Von Christoph Seils21. September 2012
picture alliance
Peer Steinbrück Kanzlerkandidat, Troika, SPD, Gabriel
Wer, wenn nicht er – der Peer!
Schrift:

Mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück setzt die SPD-Troika auf Risiko. Aber die Alternative wäre, die Bundestagswahl 2013 mit Sigmar Gabriel oder Frank-Walter Steinmeier schon vor dem Wahlkampf verloren zu geben. Ein Kommentar

Seite 1 von 2

Die Entscheidung ist gefallen. Peer Steinbrück wird SPD-Kanzlerkandidat. Nach Recherchen des Magazins Cicero laufen die Gespräche zwischen dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück darauf hinaus, dass der ehemalige Bundesfinanzminister die Bundeskanzlerin bei der Bundestagswahl im September kommenden Jahres herausfordert. Mit dem 65jährigen rechnet sich die Troika gegen Angela Merkel die größten Wahlchancen aus. Zudem soll die Kandidatenkür vorgezogen werden. Noch dieses Jahr will die SPD ihren Kanzlerkandidaten also offiziell ausrufen. Nur noch pflichtschuldig wird die Recherche des Magazins Cicero in der Parteizentrale dementiert.

[gallery:Merkels Gegner für 2013 steht fest – Peer Steinbrücks politische Karriere]

Leicht wird es Peer Steinbrück seiner SPD nicht machen. Er ist ein eigenwilliger Kopf, auch im persönlichen Umgang nicht immer einfach. Der Ex-Finanzminister der Großen Koalition liegt mit seinen politischen Vorstellungen häufig quer zur Parteimeinung. Vor allem für linke Sozialdemokraten ist Steinbrück ein rotes Tuch, weil dieser auch als Kanzlerkandidat weiterhin die Rente mit 67 und die Agenda 2010 verteidigen wird.

Einen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück werden die SPD-Genossen also nicht ohne lautes Murren schlucken. Es ist eine mutige Entscheidung der SPD-Troika, mutig vor allen auch von Sigmar Gabriel. Er muss seinen Parteifreunden die Personalentscheidung vermitteln und diese vielleicht sogar mit der Autorität seines Amtes durchsetzen. Doch nach Lage der Dinge ist es trotzdem eine richtige Entscheidung, Peer Steinbrück zum SPD-Kanzlerkandidaten zu küren, vor allem eine folgerichtige.

Steinbrück spricht neue Wähler an, er kann die SPD zur Mitte hin öffnen. Der FDP wird es zugleich schwerfallen, Steinbrücks Werben um eine rot-gelb-grüne Ampelkoalition brüsk zurückzuweisen. Auch die Liberalen wollen gerne weiter regieren und sie können kaum davon ausgehen, dass es 2013 im Bundestag noch einmal eine bürgerliche Mehrheit gibt.

Somit kann der Kandidat Steinbrück für die SPD im Wahlkampf des kommenden Jahres eine neue politische Dynamik entfalten. Eine Dynamik, die die Partei dringend braucht. Denn bislang klangen alle sozialdemokratischen Siegesparolen eher schal. Selbst viele Genossen haben diese nicht geglaubt. Vor allem fehlt der Partei eine realistische Machtoption jenseits der Rolle des Juniorpartners in der Großen Koalition.

Seite 2: Mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück setzt die SPD-Troika auf Risiko

  • 1
  • 2
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
10 Kommentare
Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

150 Jahre SPD
Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei
von
22.05.2013
Fracking
Öko-Horror oder Energie-Hoffnung?
von
22.05.2013
Peer Steinbrück
Warum der Abwärtsstrudel nicht mehr zu stoppen ist
von
16.05.2013
Gabriels Vorschlag
Ausgebremst beim Tempolimit
von
10.05.2013
1933
Als Deutschland die Demokratie verlor
von
04.05.2013

zum Dossier Steinbrück macht den Kanzlerkandidatenzum Dossier Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken: 150 Jahre SPD
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier
Diese Artikeln könnten Sie auch interessieren:

150 Jahre SPD
Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei
von
22.05.2013
Fracking
Öko-Horror oder Energie-Hoffnung?
von
22.05.2013
Peer Steinbrück
Warum der Abwärtsstrudel nicht mehr zu stoppen ist
von
16.05.2013
Gabriels Vorschlag
Ausgebremst beim Tempolimit
von
10.05.2013
1933
Als Deutschland die Demokratie verlor
von
04.05.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
  • gender
  • gender
Neues Dossier anlegen:

Seinbrück ein Albtraum

Peer Steinbrüch hat bewiesen , dass er der grösste Versager
aller Zeiten war, als er die privaten Banken mit der
Verstaatlichung der HRE rettete. Sein Bailout hat Deutschland
ruiniert und sein nicht vorhandenes Ansehen(Finantzmarkt
Geisterfahrer wie in der diskussion mit Tochter von Smidt)
garantiert den Machterhalt von Merkel.
Die SPD kann es nicht und wird nicht mehr mit den
drei Matronen. Warum überhaupt noch wählen?
Die Banken haben den Staat übernommen und saugen
mehr und mehr die Steuern ab.

  • Antworten
licht der aufrechten21.09.2012 | 14:20 Uhr

Piraten

Dann wählt doch die Piraten. Wie hat Dirk Müller bei "Lanz" gemeint, die Abgeordneten der Piratenpartei sind, wenn er sich mit Ihnen unterhält, oftmals die einzigen, die was von finanzpolitschen Zusammenhängen verstehen, bei den anderen blickt er nur in "hohle Augen."

  • Antworten
Schulze23.09.2012 | 06:14 Uhr

Das warś dann mit der SPD.

Das warś dann mit der SPD. Steinbrück ist nach Schröder die größtmögliche Katastrophe für die von mir einst so hochgeschätzte "Volkspartei". Offenbar wurde der Kandidat hier nach der Merkel-Schnittmenge ausgewählt.
Ich gratuliere Frau Merkel jetzt schon zähneknirschend zum nächsten Wahlsieg.
Armes ärmerwerdendes Deutschland.

  • Antworten
Hängebrück21.09.2012 | 17:46 Uhr

Jetzt

muss die Auflage gerettet werden...

In einem Punkt stimme ich dem Autor zu: Mit Steinmeier und Gabriel wird die SPD auch verlieren. Sie wird verlieren, weil sie über kein Profil mehr verfügt und sich vom demokratischen Sozialismus verabschiedet hat.

Selbst Schwester Hannelore könnte da nichts mehr richten.

  • Antworten
Katharina K.22.09.2012 | 00:21 Uhr

Nochmal ein Schröder?

Der Geist Schröders hat die SPD noch nicht verlassen, sein legitimer Nachfolger ist Steinbrück. Und natürlich Steinmeier.

  • Antworten
Schulze22.09.2012 | 09:01 Uhr

Genauer hinsehen

Steinbrück soll bei der Mittelschicht punkten? Die sollte dann sehr genau hinsehen, denn es ist die SPD, die dieser Mittelschicht auch nur eine Milderung der perversen "kalten Progression" verweigert, um anderswo das Geld mit vollen Händen auszugeben. Und es wird auch die Mittelschicht sein, mit deren Steuern und Altersvorsorge die SPD Gutes in ganz Europa tun will. Indem nämlich per kalter Progression der Durchschnittsverdiener immer mehr in die Nähe zum Spitzensteuersatz rückt, hat man automatisch mehr "Reiche", die gern noch ein bisschen mehr schultern können.

  • Antworten
Helgoo22.09.2012 | 10:00 Uhr

Mit Steinbrück

erhält die SPD 21,1 Prozent ohne 19,9 oder umgekehrt, Aber mehr wird es nicht. Wen schert es, wen die SPD als Kanzlerkandidaten aufstellt?

  • Antworten
Albert K23.09.2012 | 18:46 Uhr

Wer wählt schon diese SPD?

Die SPD wird immer unwählbarer. Da nützt wohl auch die Unterstützung durch die (masochistische?) schweizerische Ringier-Presse (Cicero etc.) nichts: Steinbrück, der grossmaulig in seinem ewigen persönlichen Wahlkampfmit die Schweiz (aber selbstverständlich nicht die wirklichen Steuerparadiese) angreift.

  • Antworten
Ernst Laub24.09.2012 | 22:43 Uhr

Szeinbrück der richtige Kanzlerkandidat....

Steinbrück ist sicherlich aus der SPD-Trioka der geeignetste, ABER:
Er hat gegen sehr schlechte Europäische Finanzhandlungen von Herrn
SCHRÖDER NICHT PROTESTIERT sondern sie -wie alle führenden SPD-LER -
unterstützt: 3maliger Bruch des Europäischen Stabilitätspaktes,
Aufnahme Griechenlands trotz sehr berechtigter Warnung von Fachleuten
und Politikern, Zulassung der Hedge-Fonds. Und neuerdings die Empfehlung von EUROBONDS = Geld für die z. T. wenig reformbewußten
Schuldnerländer und gemeinsachaftliche Haftung für die Schulden ALLER
Euroländer.
ICH kann ihm NICHT VERTRAUEN und glauben Sie es können die anderen
GELD-GEBER-Länder bzw. deren WÄHLER???

  • Antworten
G.Thiel28.09.2012 | 14:42 Uhr

Das wird noch spannend

der letzte Wahlkampf zeigte bereits, dass Merkel nur noch einen Teil der früheren Stammwähler für eine Stimmabgabe motivieren konnten. Zwangsläufig fuhr sie deshalb eine De-Eskalationsstrategie, die dazu führte, dass auch SPD und Grüne nur einen Teil ihrer Wähler zu einem Wahlgang animieren konnte. Trotz dieser schlauen Strategie fuhr Merkel nur ein mageres Ergebnis ein.
Der kommende Wahlkampf wird sich nicht auf diese Weise bestreiten lassen, wie schon die letzten Auftritte von Steinbrück erahnen lassen. Er setzt ganz klar auf eine Konfliktstrategie und wird damit einen Teil der früheren SPD-Wähler zurück zu gewinnen versuchen. Steinbrück kommt im Gegensatz zur Kanzlerin zugute, dass ihm die meisten Bürger Geradlinigkeit und Standfestigkeit zubilligen, also Eigenschaften, die der Kanzlerin mittlerweile abgesprochen werden.
Ob die Konfliktstrategie von Steinbrück der Merkel-Union alte Wähler zurückbringt, bezweifle ich, zu sehr hat sie diese Konservativen verprellt. Die dürften entweder Wahlenthaltung üben oder ihre Stimme an Freie Wähler, Piraten, etc. vergeben. Wenn absehbar wird, dass die Grünen keine Koalition mit der SPD bilden können, dürften sogar einige Grüne sich wieder für die SPD erwärmen. Das Rennen wird wohl spannender als viele heute glauben!

  • Antworten
Ede Jong28.09.2012 | 16:06 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

Erste Figuren, letzte Ideen – die Karikaturen der Woche

zur Bildergalerie
Anzeige

Wulf Schmiese

Leicht gesagt. Die Mittwochskolumne von Wulf Schmiese

Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei

SPD-Chef Gabriel auf der Pressekonferenz zum Parteijubiläum

Ist alt, sieht auch so aus: Cicero-Kolumnist Wulf Schmiese über den 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Göttinger Demokratie-Forschung
Parlamentswahlen in Norwegen: „Menschen, nicht Milliarden“

Im September wird in Norwegen ein neues Parlament gewählt. Fünf Monate vor der Wahl stehen die…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

De Maizières harte Landung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
15%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
85%
Gesamtstimmen: 757
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang