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 > Das falsche Spiel mit der „Energiearmut“

Berliner Republik

LobbystrategieDas falsche Spiel mit der „Energiearmut“

Von Michael Lühmann15. Oktober 2012
picture alliance
Peter Altmaier, Energiewende, FDP, Energielobby
Auch nur ein nützlicher Idiot der Energielobby: Peter Altmaier
Schrift:

Der Strompreis steigt und steigt – und plötzlich entdeckt die schwarz-gelbe Koalition ihr Herz für die davon besonders betroffenen Armen. Dahinter aber steckt ein zynisches, gleichwohl mustergültiges Doppelspiel von Energielobby und Regierungshandeln

Seite 1 von 2

Die biblische Schlange, ihre Augen als Steckdosen dargestellt, darüber der Schriftzug: Nicht verführen lassen – Subventionen gefährden die Energiewende. Mit solchen ebenso starken wie polemischen Bildern bringt sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit einer millionenschweren Plakatkampagne gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in  Stellung. Dass die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanzierte Initiative die Energiewende angreift, ist nicht neu – nur doppelzüngig. Schließlich sind es gerade diese beiden Branchen, die jene für die Energiewende schädlichen Subventionen erhalten, welche die höheren EEG-Abgaben notwendig machen.

Neu und nicht minder doppelzüngig ist indes das bemühte Argument der drohenden Energiearmut. Da Einkommen mit geringem Haushaltseinkommen besonders stark betroffen sind, so auch die Verlautbarungen der FDP, drohe „mit der permanenten Steigerung der Stromkosten auch eine soziale Schieflage.“ So nachzulesen im FDP-Positionspapier zur Reform der Förderung erneuerbarer Energien. Die FDP und Lobbyverbände als Advokaten der Armen?  Sollte Schwarz-Gelb plötzlich seine Liebe zu den Unterprivilegierten dieser Gesellschaft entdeckt haben?  Wohl kaum. Vielmehr ist die Geschichte von der Wiederentdeckung der poor classes als Opfer der Energiewende blanker Zynismus.

Denn wer sich, wie die Bundesregierung, nun Sorgen um die Bezahlbarkeit von Strom für Hartz-IV-Empfängern macht, sollte dabei nicht vergessen, dass es das Bundesverfassungsgericht war, welches letztlich erst eine Erhöhung des Regelsatzes erzwingen musste. Wer nun Geringverdiener als Opfer der Energiewende stilisiert, sollte sich fragen lassen, warum es in Deutschland noch immer keinen einheitlichen Mindestlohn gibt. Auch hier liefert die Initiative im Übrigen die Argumente – gegen den Mindestlohn. Wer einerseits energieintensive Betriebe verschont und andererseits nicht einmal die steigenden Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf die gestiegene EEG-Umlage nutzen will, um eine Umlage für Geringverdiener zu finanzieren, der will die Energiewende nicht gerechter machen. Sondern sie mit einem sozialen Scheinargument verhindern.

Schließlich würden Regierung und Lobbygruppen mit einer Lösung jener sozialen Frage ihrem so brillanten wie perfiden Königsargument der  Energiearmut die Stoßkraft rauben. Das mühsam aufgebaute und leider auch so gut funktionierende Argumentationsmuster gegen die Energiewende, popularisiert vom damaligen RWE-Chef Jürgen Großmann, würde in sich zusammenbrechen.  Nur zur Erinnerung, es ist der Chef des gleichen Unternehmens RWE, welches noch vor der Energiewende mit exorbitanten Milliardengewinnen aufgrund nicht minder drastischer Preiserhöhungen seine Marktmacht ausgenutzt hat. Die Geschichte des deutschen Strompreises ist schlichtweg nicht zu erzählen ohne die der „Liberalisierung“ des Strommarktes, die schlicht eine Konzentration auf die Big Four, der Energiebranche RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall  war – sekundiert vom damaligen Wirtschaftsminister Werner Müller.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich die FDP und Lobbygruppen nützliche Idioten als Mitstreiter zunutze machen

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Man darf auch nicht vergessen, dass der Haushaltsstrom jetzt noch so teuer ist, weil er vor mehreren Jahren eingekauft wurde. Das heißt, die seit Jahresanfang sinkenden Strompreise an den Börsen werden in den kommenden Jahren auch beim Verbraucher ankommen. Ich glaube das sind etwa 1 Cent pro kWh. Immerhin ist der deutsche Börsenpreis für Strom jetzt niedriger als in Frankreich, wo die dort den angeblich billigen Atomstrom haben. Möglicherweise ist das der Grund warum RWE den Anstieg der EEG-Umlage erst mal nicht an den Verbraucher weitergeben will.

  • Antworten
Robert15.10.2012 | 16:48 Uhr

Energie statt Armut

Wer suggerieren möchte, dass nur die großen Energiekonzerne eine Lobby haben und unanständig viel „verdienen“, während die Herrschaften, die vom EEG profitieren ganz allein, arm und verlassen auf weiter Flur stehen, ist ebenfalls auf der Suche nach nützlichen Idioten.
Hier läuft eines der größten Umverteilungsprogramme von unten nach oben.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:windkraft-das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende/70076643.html

  • Antworten
Domingo15.10.2012 | 17:27 Uhr

Nicht abwarten

Hallo Robert,

war wartet, dass die sinkenden Energiepreise an der Strombörse weitergegeben werden, ist selber schuld an seiner hohen Stromrechnung. Es gibt genug Stromanbieter die kurzfristig am Strommarkt einkaufen und bei denen der Verbraucher sofort von den gesunkenen Preisen profitieren kann. Solange aber über 50% der Verbraucher jede Strompreissteigerung einfach nur hinnehmen, wird nie ein Wettbewerb zwischen den 600 Stromanbietern entstehen.

  • Antworten
Gustav16.10.2012 | 08:55 Uhr

Energiereichtum für alle!

Gibt es auf dem deutschen bzw. europäischen Strommarkt wirklich einen echten Wettbewerb?
Die großen Stromkonzerne EoN, EnBW, RWE und VATTENVALL haben nach wie vor eine Monopolstellung, da sie Strom nicht nur "verkaufen", sondern auch selbst produzieren.
Immer fließt von unseren Stromrechnungszahlungen ein nicht geringer Teil an die Großaktionärinnen und -aktionäre der Konzerne.
Besser wäre ein Stromeinkauf über Energiegenossenschaften wie etwa die Genossenschaft in Schönau im Südschwarzwald.
Diese Genossenschaft betreibt nach meinem Wissenstand selbst Wasserkraftwerke und kauft ausschließlich Naturstrom, also Strom aus Wasserkraft, Wind und Sönne ein.
Warum fördert die Bundesregierung nicht endlich derartige Genossenschaften?
Weil sie von dort keine Spendengelder erhält! Die Energiekonzerne dagegen "sponsern" die Regierungsparteien und auch die SPD in der Hoffnung, auch künftig den Strommarkt beherschen zu dürfen.
So liegen die Dinge, leider!

  • Antworten
Yvonne Walden16.10.2012 | 14:12 Uhr

Ausnahmen für energieintensive Industrien keine Klientelpolitik!

Zum Vorwurf der Doppelzüngigkeit der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“:
Energieintensive Unternehmen haben besonders hohe Stromkosten. Deswegen müssen sie besonders berücksichtigt werden. Andernfalls können sie nicht wirtschaftlich arbeiten. Mögliche negative Folgen wäre eine drohende Standortverlagerung der Unternehmen ins Ausland oder der Import energieintensiver Güter aus dem Ausland. In beiden Fällen würden Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen.

ABER: Eine pauschale Bevorzugung dieser Unternehmen über das EEG lehnen wir ab. Dabei spielt es keine Rolle, dass die INSM durch die Verbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert wird. Wir fordern beispielsweise auch den massiven Abbau von Subventionen ein – von dieser Forderung sind auch einige Unternehmen aus der Metall- und Elektro-Industrie betroffen.

  • Antworten
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft16.10.2012 | 13:28 Uhr

die armen Arbeitsplätze...

...in Australien. Dort reduziert Norsk Hydro künftig die Aluproduktion zu Gunsten des "Energiehochpreislands" Deutschland - eine Produktionsverdreifachung am Standort Neuss ist geplant.

Und die Doppelzübgigkeit bezog sich doch laut Artikel deutlich darauf, dass sie gerade als Lobbyvereinigung derjenigen agieren, die genau jene Ausnahmen bilden, die den EEG-Anteil erhöhen - also die Metall- und Elektroindustrie.

Und wenn man schon diese ganzen Ausnahmen mit durchgesetzt hat, kann man doch auch einfach mal getrost ins Glied zurücktreten und muss nicht zusätzlich eine Riesen-Kampagne gegen die Energiewende fahren, die es Norsk Hydro ermöglicht, hier Aluminium herzustellen (das ist so ziemlich das energieintensivste was es gibt.) Das ist nicht nur doppelzüngig, sondern hochgradig unseriös, unangenehm und zudem vollkommen überflüssig.

Soziale Marktwirtschaft im Sinne Erhards war auch immer sozialer Ausgleich, aber hierfür scheinen die Kampagnengelder knapp zu sein...

  • Antworten
Marcel Steindorf16.10.2012 | 18:03 Uhr

Energiewendeidiotien

Wenn wir der Details auch nicht immer gewahr sind, wissen wir doch, daß die partiell korrupte Schwarz-Gelb-Bagage - man sehe sich die Tröpfe an, an denen ihre Organisationen hängen - nicht die Interessen der "kleinen Leute" vertreten kann.
Schön daher, daß CICERO ab und an mal hineinleuchtet in die versifften Abgründe dieser heuchlerischen Volksverdummer...

wernerjacob

  • Antworten
wernerjacob16.10.2012 | 13:29 Uhr

EEG

Wenn es nur der Preis wäre... Irgendwann werden die Menschen auch erfahren, dass die Erneuerbaren bis dato nichts zur Leistungsregelung, Spannungs- bzw. Blindstromregelung usw. beitragen, sondern in der Netzregelung nur zusätzliche Kosten erzeugen. Ohne Synchrongeneratoren ist nicht einmal herauszufinden, wie groß der Leistungsbedarf im Netz ist, ein frequenzabhängige Regelung, wie derzeit, geht nicht mehr. Ein Netzbetrieb mit Umrichtern ist technisch derzeit gar nicht möglich, ferner kostet das notwendige Hoch- und Runterfahren der ausgleichenden Kraftwerke zusätzlichen Brennstoff. Die EEs sind eine reine Parallelinstallation, am schlimmsten die PV, zur Höchstlast im Winter keinerlei Leistung und zu 2/3 der gesamten Jahreszeit sowieso nicht. Dann sollte man den Menschen noch erzählen, wieviel chemische Giftstoffe bei der PV-Produktion anfallen, und dass diese für alle Zeit im Bergwerk sicher ruhen müssen.

  • Antworten
juergen16.10.2012 | 13:57 Uhr

Netzregelung

Seit 2012 steht im EEG, dass die Wechselrichter Blindleistung bereitstellen müssen. Ich habe sogar gelesen, dass PV-Wechselrichter bei Dunkelheit Blindleistung produzieren können. Wie das funktioniert kann ich mir aber nicht vorstellen. Regelenergie geht auch, zumindest theoretisch. Es gibt positive und negative Regelenergie. Negative Regelenergie heißt, dass innerhalb weniger Sekunden weniger Energie produziert wird. Bei großen Solar- und Windparks könnte das möglich sein. Positive Regelenergie kann es dagegen nur bei Bioenergie geben. In Zukunft, wenn in der kalten Jahreszeit mehr "Zuhausekraftwerke" im Keller stehen, können die auch Regelenergie produzieren. Zusammengefasst, technisch ist das alles möglich. Fragt sich nur ob das organisatorisch und finanziell realisiert wird.

  • Antworten
Robert16.10.2012 | 17:55 Uhr

Zur

Zur Blindleistungsbereitstellung braucht man einen Energiespeicher, entweder über mechanische Kopplung Motor-Generator oder über einen Leistungsumrichter, dessen Zwischenkreis dafür verwendet wird. Letzlich geht es um eine Phasenverschiebung des Stroms. Daher kann man theoretisch die EE-Umrichter dafür benutzen, auch Nachts, muss aber sehen, dass diese dann entweder konstante Blindleistung einspeisen oder mittels Kommunikation angebunden weden müssen. Die vielen kleinen lokalen PV-Umrichter umzurüsten ist eh unbezahlbar, der Kommunikationsaufwand riesig. Daher reicht auch das Abregeln bei 70% Leistung (oder wo die Grenze genau war...) Das mit der Regelenergie stellen Sie sich zu einfach vor. Belastungsänderungen werden von der Schwungmasse der Kraftwerksgeneratoren aufgefangen, daher haben wir einige Sekunden Zeit bis zur Reaktion, die Frequenzänderung ist ein Mass für den Belastungszustand, auf diesen wird geregelt. Ohne eine Mindesterzeugung aus Synchrongeneratoren geht diese Regelung überhaupt nicht mehr, weil kein Maß mehr da ist. Ferner fehlt der Puffer, die Reaktionszeit geht in Millisekunden. Die Kombination von Erzeugungsschwankungen (Sonne, Wolken bei PV, Windböen bei Windenergie) mit der Notwendigkeit einer exakten Leistungsregelung sind pure Utopie. Gleiches gilt für die vielen kleinen dezentralen Kraftwerke zuhause. Wenn man Milliarden in neue Energieerzeuger steckt, muss man zuerst untersuchen, ob ein Betrieb möglich ist, und den Beweis sind bislang alle schuldig geblieben. (Warum sollten sie auch, das EEG belohnt ja das Gegenteil) Daher bleibe ich bei der Einschätzung, dass EE-Strom und Kraftwerksstrom vollkommen unterschiedliche technische Wertigkeit haben und das gleichwertige Verrechnen an der Börse zu Verwerfungen im Energiemarkt führen muss, die Anfänge sehen wir schon....

  • Antworten
juergen17.10.2012 | 15:13 Uhr

Blindleistung

So wie ich das verstehe ist Blindleistung ein Teil der Leistung bei der es eine Phasen-Verschiebung zwischen Strom und Spannung gibt. Der Teil ohne Verschiebung heißt Wirkleistung. Bei Solaranlagen ist der Wechselrichter dafür zuständig, der meist trafolos, Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Der größte deutsche Hersteller derartiger Anlagen, die SMA, schreibt auf ihrer Homepage: "Alle neueren Zentral-Wechselrichter, (...) sind für die Lieferung von Blindleistung ausgelegt." Zur Kommunikation: Ich bin mir nicht sicher, ob da Kommunikation notwendig ist. Man kann lokal die Phasenverschiebung messen und daraus ein Steuersignal ermitteln mit dem dann der Wechselrichter mehr oder weniger Blindleistung produziert. Ich weiß nicht ob das so gemacht wird. Zur Regelenergie: Die 50 Herz sind immer da. Und wenn es lokal 50,01 Herz sind oder nur 49,99 Herz, dann zeigt das an, ob zu viel oder zu wenig Energie lokal im Netz ist. Auch hier kann wieder lokal gemessen und reagiert werden. Hier bin ich mir sicher, dass so nicht gearbeitet wird. Heute wird wohl noch von der Zentrale eines Netzbetreibers aus Anlagen an und aus geschaltet. Ich habe aber den Eindruck, dass neue Anlagen entwickelt werden, die genau so arbeiten. Das heißt aber auch, dass unser aktuelles Netz so nicht arbeitet und das Netz Stück für Stück für die EE umgebaut werden müsste. Das wird viele Jahre dauern und teuer werden. Hier mag einer der Gründe liegen, warum ein zu schneller Ausbau der EE problematisch ist, weil der Netzumbau nicht nachkommt. Wie aktuell in den Medien berichtet wurde, werden die Netzbetreiber auch kräftig die Rechnung anheben. Vielleicht wegen dieses Netzumbaus? Der Bau neuer Leitungen soll ja dagegen nicht voran kommen.

  • Antworten
Robert18.10.2012 | 20:34 Uhr

Nachtrag

Die automatisierte Regelung im Ortsnetz wird bereits erprobt. Man kann das unter dem Stichwort "regelbarer Ortsnetztransformator" nachgoogeln. Damit kann man zwar die Spannung im Ortsnetz konstant halten, aber Leistung muß trotzdem ins übergeordnete Netz abgegeben werden oder von dort vermehrt nachgefragt werden. Meine Recherchen haben ergeben, dass das Hochspannungsnetz automatisiert ist, aber das Mittelspannungsnetz nicht. RWE hat ein Forschungsprojekt „Smart Country“ gestartet, das genau das machen soll. Es funktioniert so, dass intelligente Ortsnetzstationen installiert werden und "Messpunkte" am Netz und bei größeren Anlagen installiert werden. Ich glaube, dass diese Messpunkte noch mit einer Zentrale verbunden sind, wo dann die Steuerung gemacht wird. Vielleicht geht es nicht ohne diese Zentralen? Bei Smart Country wurde ein Gebiet mit 5.500 Einwohner automatisiert. Das auf 80 Mio. hoch zu skalieren dauert also noch etwas. Technisch dürfte das machbar sein. Die Frage ist nur zu welchen Kosten und ob die Übergangszeit politisch akzeptabel gemanagt wird. "Energiearmut" ist ein politisches Problem und kein technisches Problem. Das gleiche gilt für den Strompreis, der auch politisch gemacht wird.

  • Antworten
Robert18.10.2012 | 21:51 Uhr

Nützliche Idioten...

Man mag wie der Autor annehmen, dass die FDP alles in allem eher weniger die Interessen von finanziell schwachen Bürgern schützt. Man kann sich wie der Autor auch auf ein beinahe verschwörungstheoretisches Niveau begeben, einen Popanz aufbauen und Leute und Interessengruppen als Idioten beschimpfen- all das ist sicher unterhaltend und eine freie Meinungsäußerung. Nur: Das Argument wird dadurch nicht falsch, dass es die "Falschen" aussprechen. Im Gegenteil: Das EEG ist ein gutes Beispiel für staatliches Handeln, das weitere staatliche Eingriffe nötig macht, um dann mit staatlichen Mitteln fehlsteuernde Elemente staatlichen Handelns auszugleichen. Was sich hier findet ist ein naiver Machbarkeits- und Steuerungsoptimismus wie er seit den 70er Jahren eigentlich verpönt ist. Ähnliches gilt für die sog. erneuerbaren Energien. Kein Mensch weiß wirklich ob Windkraft, Solarstrom usw. in 20 Jahren marktfähig sein werden und die erhofften Einsparungen bringen. Man mag das hoffen- verantwortlich werden dafür dennoch Ingenieure und Betriebswirtschaftler sein und nicht die allumfassende Weisheit des neuen Testaments für Ungläubige: Das EEG

  • Antworten
Wolfgang Kottland17.10.2012 | 20:36 Uhr

autor michael lühmann

erst physik-hausaufgaben machen und dann gegen irgendwen labern , die fdp hat mit dem eeg-schwachsinn wohl am wenigsten zu tun. es gibt keine erneuerbare energie, wenn verbraucht, is sie wech und das wars

  • Antworten
Sepp-Michael Drescher06.12.2012 | 01:14 Uhr

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