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 > Bettina Wulff kämpft um ihr Leben

Berliner Republik

First Lady a.D.Bettina Wulff kämpft um ihr Leben

Von Marie Amrhein2. September 2012
picture alliance
Bettina Wulff, Bundespräsident Wulff, skandal, Buchveröffentlichung, Cicero-Empfehlung
Bettina Wulff will ihren Ruf wiederherstellen
Schrift:

Ein knappes Jahr nach der bundespräsidialen Vollkatastrophe um ihren Ehemann kämpft Bettina Wulff nun um ihren eigenen Ruf: Sie klagt gegen zahlreiche Medienhäuser, darunter gegen Google und Günter Jauch. Außerdem will sie ein Buch veröffentlichen

Seite 1 von 2

Bettina Wulff will es richtig stellen. Es soll ein Buch über ihr Leben sein. Soviel sagt der Verlag. Sie will die Deutungshoheit über ihre Biografie wiedererlangen. Das schreiben die Medien. Sie will wiederherstellen, was in den vergangenen Monaten mächtige Risse bekommen hat: ihr Ansehen. Das Bild ihres Mannes, ihrer Ehe, ihres Lebens.

Auch wenn noch niemand weiß, was genau in den Memoiren der ehemaligen First Lady Deutschlands stehen wird. „Meine Sicht der Dinge“ ist die vorerst letzte Möglichkeit, die Familie Wulff zu rehabilitieren. Und damit steht auch fest, dass es ihr Gatte endgültig versemmelt hat. Was auch immer die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Christian Wulff gemacht hat, steht: Er hat genommen, was ihm nicht zusteht, hat sich Vorteile verschafft, die ihm seine Machtstellung ermöglichten, hat den Einfluss reicher Freunde genutzt und er hat wiederholt die Unwahrheit gesagt.

Christian Wulff hat sich ordentlich verhoben, sich vor aller Augen daneben benommen und es an jeder Gabelung verpasst, den richtigen Pfad zu nehmen, um auch nur einen Fingerbreit zu retten, was zu retten war. Nun muss seine Frau ran. Mit der Bekanntgabe ihrer eigenen Version, ihrer „Sicht der Dinge“ könnte sie Fehler umdeuten, Motive schönreden und Lügen ins rechte Licht rücken.

Bettina Wulff hatte bereits zu Beginn ihrer Amtszeit als Frau des Bundespräsidenten geplant, ein Buch zu veröffentlichen. Dass es nun aber auf ein solches Interesse stößt, dass der Verlag eine sechsstellige Auflage plant – das war damals sicher nicht vorhersehbar.

Es steht viel auf dem Spiel für Bettina Wulff. Als Christian Wulffs Ansehen in der Öffentlichkeit stetig sank, zog er auch seine Ehefrau in den Strudel mit hinein. Wer bei Google etwa ihren Namen eingibt, erhält Ergänzungsvorschläge wie „Escort“ oder „Prostituierte“. Günter Jauch hatte in seiner Sonntagsshow einen Zeitungsartikel gezeigt. Denn tatsächlich hatten nicht nur Internetblogger, sondern auch Gazetten wie die Berliner Zeitung und der Stern moralische Grenzen des Journalismus überschritten und über eine vermeintliche Vergangenheit berichteten, für die es keine Beweise gab.

Nun hat Bettina Wulff zurückgeschlagen. Beim Hamburger Landgericht reichte sie Unterlassungsklagen gegen Google und Jauch ein, wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe berichtet. Zuvor hatte sie bereits den Stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn zu der kleinlauten Äußerung getrieben, es sei „nicht haltbar“, was sein Blatt geschrieben habe. „Das hätte nicht passieren dürfen“, zitiert ihn der Spiegel.

Seite 2: Ihre Schlacht entscheidet sich im Internet

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Frau Wulff als Autorin

Jaaaaa - so ein bewegendes Leben interessiert die Welt, DAS hat sie dringend gebraucht! Wer kauft sowas ???

  • Antworten
Sigrid Siewert02.09.2012 | 14:25 Uhr

Die Schönreden der Ex-First-Lady?

was auch immer frau wulff schreiben wird - eine 6-stellige auflage ist geplant, womit klar wird, dass der teufel mal wieder auf denselben haufen scheißt und die familie auch damit geld machen wird. sie KANN ja gar nichts falsch machen ...

  • Antworten
iris bücker02.09.2012 | 16:51 Uhr

Kämpft um ihr Leben???

Sie ist nicht krank,hat offenbar wieder einen lukrativen Job und ihr Mann bekommt eine Fette Rente den Rest seines
Lebens.....denke Essigtrinker viele Frauen,die gerne solche Probleme haetten.

  • Antworten
Lill-Karin Bryant02.09.2012 | 17:17 Uhr

Es geht um's Geld

Ich kann nicht glauben, dass es B.W. darum geht einen Ruf wieder herzustellen. Alles, was Herr Wulff (zumindest seit er mit B.W. an seiner Seite hat), getan hat, stand unter dem Gesichtspunkt der Einkommensmaximierung. So werden dann eben auch noch ein paar zehntausend Euro an Buchtantiemen mitgenommen werden, denn es wird genug Leute geben, die glauben in dem Buch etwas interessantes Lesen zu können.

  • Antworten
querdenker@gmx.at02.09.2012 | 19:48 Uhr

Täuschen und Lügen bis zum Abwinken.

DIESER fRAU STEHEN DIE aLTERSBEZÜGE IHRES mANNES NACH DESSEM aBLEBEN IN KEINSTER wEISE ZU . Ihr Buch ist nichts weiteres als Lügen zu Vertuschen und ihr eigenes Leben so Aussehen zu Lassen, als wenn Sie der Engel von Deutschland sei- Das Gegenteil ist der Fall.

  • Antworten
Christina02.09.2012 | 21:16 Uhr

Weisswäsche

Ein letzter Versuch!

  • Antworten
Gonzo03.09.2012 | 10:22 Uhr

na hoffentlich auch alles....

Wir wollen doch hoffen, dass auch AllES in dem Buch aufgeführt wird, denn zu ihrem Leben gehört auch das vor Frau Wulff.....oder?

  • Antworten
Johanna03.09.2012 | 14:10 Uhr

Kommentar zum wulffbuch

Interessant, dass sich vermeintlich Kluge Leute zu einem Buch einlasen, dass sie nicht kennen...gute Nacht.

  • Antworten
Nullkenntnis03.09.2012 | 15:14 Uhr

Möge das Buch ein Flop werden

Möge das Buch ein Flop werden und der Verlag auf seiner 6stelligen Auflage sitzen bleiben. DAS würde die Dinge ins rechte Licht rücken ...

  • Antworten
max04.09.2012 | 12:26 Uhr

@Nullkenntnis

die wirklich klugen Leute werden sich die Brochuere von Frau Wulff nicht kaufen.Denn es wird nicht viel Wahrheit beinhalten.

  • Antworten
Lill-Karin Bryant04.09.2012 | 15:38 Uhr

Einfach nur widerlich

Da wird versucht, aus der eigenen Scheisse die man gebaut hat, noch zusätzlich zu der "Ehrenpension" Geld zu machen. Hoffentlich wird die verkaufte Auflage eine echte Blamage.

  • Antworten
gerd05.09.2012 | 13:53 Uhr

Unterlassungsklagen gegen Jauch und Google

Die Unterlassungsklagen gegen Jauch und Google, von denen die Bild heute berichtet, bestätigen - dass es ums Geld geht. Damit soll das Buch beworben werden. Deshalb kommen die auch passend zum Erscheinungstermin. Alles sehr durchsichtig - das traurige ist, dass es trotzdem funktionieren wird und genug Leute den aufwändigen Lebensstil (seien wir ehrlich, dass in den Kreisen, in denen sich der Bundespräsident a.D. bewegt, ein armer Schlucker ist) der Eheleute Wulff weiterfinanzieren. Google wegen Suchvorschlägen zu verklagen ist wirklich lächerlich.

  • Antworten
querdenker08.09.2012 | 08:01 Uhr

Bettina Wulff

Ein letztes Aufbäumen - und dann ist hoffentlich endlich Schluß mit dieser Wulfferei!

  • Antworten
Dämonkratie08.09.2012 | 09:18 Uhr

War es möglicherweise seine

War es möglicherweise seine Frau Bettina, die Christian Wulff dazu getrieben hat, sich dem Jet-Set und dessen ominösen Vertreterinnen und Vertretern anzunähern, "anzudienern"?
Frau Wulff strebte nach allem, was die Öffentlichkeit inzwischen von ihr weiß, nach Glamour und Scheinwerferlicht.
Und nach Freundschaften mit Leuten, die quasi "im Geld schwimmen", wie diesem dubiosen AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der sich wiederum mit Schauspielerin Veronika Verres "schmückt".
"Wer hoch steigt, kann auch wieder tief fallen", sagt ein Sprichwort.
Die Wulffs jedenfalls sind fast wieder ganz unten angekommen. Und zwar noch ohne eigenes Verschulden.

  • Antworten
Yvonne Walden08.09.2012 | 15:03 Uhr

Liebe Kommentatoren: wie sieht es denn bei Euch aus?

Wenn man sich die Kommentare hier so durchliest fragt man sich "Welch Geistes Kind manche Autoren sind".
Wann immer eine hier rumkeifende Frau öffentlich als "Prostituierte" oder "Eskort-Dame" bezeichnet würde oder (auf die männlichen Kommentatoren übertragen) ein Mann als "regelmäßiger "Puffgänger" auf Dutzenden von Internetseiten denunziert würde, dann würden diese doch verständlicherweise auch sofort den Rechtsweg beschreiten.
Man stelle sich mal vor, man gibt bei Google "Christina Cicero-Kommentatorin 02.09.2012 - 21:16" ein und sofort wird einem "Christina Cicero-Kommentatorin 02.09.2012 - 21:16 Escort" vorgeschlagen und auf sich anschließenden Landingpages würde davon "berichtet", dass es Gerüchte gibt Christina Cicero-Kommentatorin 02.09.2012 - 21:16 würde als Eskortdame arbeiten - na, was wäre dann los? Richtig, Sie würden es sich verständlicherweise nicht gefallen lassen.
"Die Würde des Menschen ist unantastbar" - der Artikel 1 des Grundgesetztes gilt auch für Frauen von ehemaligen Bundespräsidenten!

  • Antworten
Stefan09.09.2012 | 13:13 Uhr

Kommentar -von Stefan-

Ich Finde deinen Kommentar gut und habe auch kein Problem damit- wenn mein Vorname so ein Aufsehen erreicht bei Cicero.Nur Ich Rege Mich nicht darüber auf , wie eine B. Wulff, die so viel Dreck an Stecken hat, das einem schwindelig wird. Ich kann Lachen- was die nicht mehr kann( nur Gekünstelt)- Aber diese beiden Wulff,s haben es mit der Wahrheit noch nie so Genau genommen. Warum sollte also in ihrem Buch die Wahrheit stehen ?- --- Wahrheiten von Lügen--- mehr aber auch nicht.

  • Antworten
Christina10.09.2012 | 21:08 Uhr

welchen "Dreck genau hat B. Wulff am Stecken"?

Hallo Christina,
was genau hat Sie gemacht?
Was ihr Mann gemacht hat steht in der Presse (ein Verfahren wurde eingestellt, andere laufen eventuell noch), aber was genau hat Frau Wulff gemacht? Nur weil ihr Mann event. (was biser in keinster Weise bewiesen wurde) Recht gebrochen hat, hat Fr. Wulff doch nicht auch gleich "Dreck am Stecken".
Ich frage weil ich wirklich keine zivil- oder strafrechtlichen Taten von B. Wulff kenne und die Sippenhaft in Deuschtland (Gott sei Dank) abgeschafft wurde. Vielleicht nennst Du mir ein paar konkrete Vorwürfe - dann werde ich schlauer.
LG & vielen Dank
Stefan

  • Antworten
Stefan11.09.2012 | 10:54 Uhr

natalie2001@aol.com

Bettina Wulffs Buch wird voraussichtlich ein Bestseller werden...
Kauft doch der Karsten Maschmeyer sicher gleich ein paar 1000 Exemplare davon ein!

Anonym versteht sich.

  • Antworten
Manuel09.09.2012 | 16:40 Uhr

...ganz unten?

@Frau Walden - haben Sie die Ironiezeichen vergessen?
Die Wulffs sind "ganz unten" angekommen und "ohne Verschulden"? Vielleicht sammeln die restlichen etwa 95 % der Bundesrepublik, denen es schlechter geht und die schon mit ihren Steuern dem Bundespräsident a.D. und seine jungen Frau laaaaaaange noch alimentieren werden, für einen Nachschlag.

  • Antworten
mannoman10.09.2012 | 08:28 Uhr

@ Stefan 09.09.2012 | 13:13

Stefan meint:
"...würden diese doch verständlicherweise auch sofort den Rechtsweg beschreiten."

Das Wort >>sofort<< ist es: man würde nicht Jahre [~Frühjahr 2006] bis Anfang des Jahres 2012 ff. warten. Und man würde auch nicht an die Öffentlichkeit gehen, was Frau W. als Grund für ihr spätes Reagieren uns, der Öffentlichkeit, vorspiegelt. Man würde in jener Zeit, spätestens nachdem das Verhältnis legalisiert worden war, also in der Zeit, als der Ehegatte MinPräs war, die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben, per Strafantrag, still und leise. Mutmaßlich aber auch den Staatsschutz ! Wo blieb der eigentlich ?

Gerade eben noch findet man bei Google unter Bettina Körner: prostituierte, vergangenheit, victoria, ausbildung, beruf, chateau.
Das war zu Zeiten noch schlimmer. Ich war empört, vor Jahren, als ich die gemeinen, ehrabschneidenden, miesen, niederträchtigen Tatsachenbehauptungen im Internet gefunden hatte. Damals. Ich war bombenfest überzeugt, dass alle Zuständigen und Betroffenen den Tätern schnellstens ihr mieses Handwerk legen würden.
Aber nichts geschah. Nicht während der Anbahnungszeit mit Herrn Wulff, nicht als man sich öffentlich zeigte, nichts in der Vorphase der BuPräs-Nominierung, nichts aus dem Amt heraus. Nichts bis heute !

Warum, bitte, soll man da nicht nachdenkend zweifeln ? Stellen Sie sich mal in die Schuhe der Betroffenenen.
Soviele Fragen. Und es gibt derer noch etliche ! Zum Beispiel zu Ausbildung und Abschluss. Oder die Anbahnungsreise der Pressereferentin nach Südafrika April 2006, trotz Absage des Vorstandes ihres damaligen Arbeitgebers.

  • Antworten
Hauswedell12.09.2012 | 20:03 Uhr

Bettina Wulff ist einfach zu wundervoll

ich finde, ..sie ist dermaßen attraktiv, ja geradezu madonnenhaft, dass wir es kaum aushalten können, wenn sie uns in vielerlei Hinsicht zu nahe kommt. Zudem neiden wir ihr den Wohlstand. Nach dem Motto: "Es kann doch nicht sein, dass sie vom Leben so bevorzugt wird, so attraktiv ist und dazu dann auch noch so prominent und wohlhabend." :)

  • Antworten
Schneewittchen12.09.2012 | 22:26 Uhr

Anmerkungen @Stefan, 09.09.2012 | 13:13 und Rechtsweg

"...würden diese doch verständlicherweise auch sofort den Rechtsweg beschreiten."

Das Wort >>sofort<< ist es: man würde nicht Jahre [seit 2006] bis Anfang des Jahres 2012 ff. warten. Und man würde auch nicht an die Öffentlichkeit gehen, was Frau W. als Grund für ihr spätes Reagieren uns, der Öffentlichkeit, vorspiegelt. Man würde in jener Zeit, spätestens nachdem das Verhältnis legalisiert worden war, also in der Zeit, als der Ehegatte MinPräs war, die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben, per Strafantrag, still und leise. Mutmaßlich aber auch den Staatsschutz ! Wo blieb der eigentlich ?

Gerade eben noch findet man bei Google unter Bettina Körner: prostituierte, vergangenheit, victoria, ausbildung, beruf, chateau.
Das war zu Zeiten noch schlimmer. Ich war empört, vor Jahren, als ich die gemeinen, ehrabschneidenden, miesen, niederträchtigen Tatsachenbehauptungen im Internet gefunden hatte. Damals. Ich war bombenfest überzeugt, dass alle Zuständigen und Betroffenen den Tätern schnellstens ihr mieses Handwerk legen würden.
Aber nichts geschah. Nichts während der Anbahnungszeit mit Herrn Wulff, nichts als man sich öffentlich zeigte, nichts in der Vorphase der BuPräs-Nominierung, nichts aus dem Amt heraus. Nichts bis heute !

Warum, bitte, soll man da nicht nachdenkend zweifeln ? Stellen Sie sich mal in die Schuhe der Betroffenenen.
Soviele Fragen. Und es gibt derer noch etliche ! Zum Beispiel zu Ausbildung und Abschluss. Oder die Anbahnungsreise der Pressereferentin nach Südafrika April 2006, trotz Absage des Vorstandes ihres damaligen Arbeitgebers.

  • Antworten
Hauswedell13.09.2012 | 12:08 Uhr

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