Benedikt, ein Papst in deutschem Namen
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zumindest muss man der Zeitschrift cicero zugute halten, dass sie auch die kritischen Kommentare stehen lässt. Danke.
Mit erfreulicher Deutlichkeit enttarnt der Autor, Alan Posener, den "deutschen Papst" als "kirchlichen Heuchler". Dabei ist es doch gerade die katholische Kirche, die auf die Wahrheitsliebe (8. Gebot) pocht. Gilt dieses achte Gebot etwa nicht für Päpste, Priester und andere kirchliche "Würdenträger"? Für mich bleibt die katholische Kirche das, was sie immer schon war: eine unglaubwürdige Institution. Und eine solche Organisation will "den Glauben" verkünden? Das dies alles nicht zusammenpasst, bemerken immer mehr "Gläubige". Gut so.
Immer wieder habe ich mich gefragt, wie doch eigentlich recht intelligente und gebildete Menschen auf eine Ideologie wie den Nationalsozialismus hereinfallen und ihn gar noch verteidigen konnten.
Wenn ich den Artikel von Herrn Posner lese, muss ich leider feststellen, dass es diese Menschen auch heute noch gibt: Menschen, denen jede Äußerung, jedes noch so abwegige Argument dazu dient, es ins Gegenteil zu verkehren, alles aus der Umgebung, losgelöst von jedem geschichtlichen und rechtlichen Zusammenhang, zu verdrehen und zu ihren Gunsten auslegen. Mit dem einen Ziel, das Gegenüber, das sie im Visier haben, zu einem Ungetüm werden zu lassen, das keinerlei Achtung verdient, weil es zutiefst unmoralisch ja amoralisch ist.
Nur gut, dass Herr Posner über das alles erhaben ist und rein sachlich argumentiert.
Zumindest ist er offensichtlich davon überzeugt.
Auch ich habe mich darüber gewundert, dass der Cicero sich für Papstkritik auf diesem Niveau hergibt. Es bleibt - um dem Ganzen wenigstens etwas Positives abzugewinnen – zu hoffen, dass diese Provokation bereichernde Reaktionen nach sich zieht.
Dass in sozialdemokratischen Kreisen teilweise andere Ansatzpunkte hinsichtlich der deutschen Vergangenheitsbewältigung vertreten werden als in konservativen ist hinreichend bekannt; eine gewisse traditionelle Nähe katholischer Milieus zu den Konservativen ebenfalls. Insoweit bietet der Artikel daher weder wesentlich Neues, noch vermag er sich ansatzweise über schlichte Polemik zu heben.
Im Kern seiner politischen Mission wendet sich Herr Posener gegen Überzeugungen, die er Benedikt XVI. anhand verschiedener Äußerungen unterstellt. Befürchtet wird ein Wiederbelebungsversuch politischer Einstellungen, die bereits abschließend von der 68er-Studentenrevolte widerlegt und damit obsolet geworden seien. Zwei Fragen drängen sich mir dennoch auf:
1. Finden sich Tendenzen der dem Papst attestierten Skepsis gegenüber individueller Freiheit verbunden mit dem Rückzug auf ein festes ideologisches Fundament nicht gerade auch bei der 68er-Bewegung?
2. Müsste man einen gegen den Papst gerichteten Vorwurf einer gewissen Unmodernität nicht erweitern auf die Wiederbelebungsversuche von Argumentationsmustern einer Studentenrevolte die immerhin auch schon über 40 Jahre zurückliegt?
In einigen Leserinnen- und Leserkommentaren klingt durch, dass die Papst-Kritik des Verfassers Alan Posener "ungehörig" oder unziemlich sei.
Warum sollte ein Papst nicht kritisiert werden dürfen ? Schliesslich kritisiert er seinerseits auf vielfältige Weise ausserkirchliche Zustände oder Vorkommnisse, die nicht dem Weltbild seiner Kirche, der römisch-katholischen, entsprechen.
Die Zeiten, in denen die Kurie in Rom das europäische Meinungsmonopol innehatte, sind seit dem späten Mittelalter - Gott sei Dank - vorbei. Wer zu früheren Zeiten Glaubenszweifel äusserte oder sich den Weisungen der römisch-katholischen Kirche widersetzte, hatte mit harten Sanktionen zu rechnen, wurde als "Ketzer" geschmäht, drangsaliert, aber auch gefoltert und eingekerkert. Eine ungezählte Anzahl dieser "Ketzer" (oder auch "Hexen") ging in den kirchlichen Kerkern elend zugrunde. Der inzwischen bekannte französische Buchautor Victor Hugo beschrieb in seinem grossartigen Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" derartige kirchlich-klerikale Praktiken, weshalb dieses Buch sofort auf den Index der von der Kirche verbotenen Bücher gelangte und von Katholikinnen und Katholiken nur unter Begehung einer "Todsünde" gelesen werden durfte. Leider hat die römisch-katholische Kirche mit dem allgemeinen Menschenrecht der Meinungsfreiheit noch immer nicht ihren Frieden geschlossen. Ein Grund mehr, den Papst und seine Kirche immer wieder kritisch zu betrachten und permanent "einen Finger auf diese Wunde der kirchlichen Bevormundung" zu legen.
Aufklärung tut Not. Danke für diesen Artikel. Die Arroganz der Katholischen Kirche -als Allein-Seeligmachende Glaubensinstitution-ist unerträglich geworden.
Es freut mich, daß Cicero hier nicht-aus falscher Rücksichtnahme-klare Tatsachen "verniedlicht".Diese Kirche war und ist weltfremd.
Siehe die gegenwärtigen Diskussionen um Mißbrauch,etc.
Bitte tauschen Sie diesen Kommentar gegen den bereits veroeffentlichten aus. Danke!
Fast interessanter und aufschlussreicher als der Papst-Artikel sind die meisten Leserzuschriften, die, man weiss zunaechst nicht so recht weshalb, von "Hasspredigt", "widerlichen Erguessen", "unterste Schublade" und dergleichen sprechen.
Sind die Reaktionen so gehaessig, weil der ganz und gar nicht heilige "Vater" von einem, na, sagen wir schonend, 'Kosmopoliten' enttarnt wird, oder fuehlen sich hier wieder stramm gewordene Deutsche beleidigt, dass immer wieder an die unsaegliche Vergangenheit erinnert wird, die noch lange nicht abgeschlossen ist - so lange jedenfalls, bis auch die letzten Wahrheiten der geistig-moralischen "Verstrickung" des Gros der Deutschen in das NS-Regime aufgedeckt werden.
Was allein im letzten Jahrzehnt an unangenehmen, nestbeschmutzenden historischen Tatsachen zutage gefoerdert wurde, beispielsweise, wieviel die Deutschen in Wirklichkeit ueber die Ermordung der Juden bereits Anfang der Vierziger Jahre gewusst haben, ist mehr erschreckend als erdrueckend.
Dieser Papst ist ein typischer Vertreter der "Flakhelfer-Generation", von denen ich (Jahrgang 1941) immer wieder hoeren konnte, dass sie und ihre idealistischen Eltern von den Nazi-"Schergen" "verfuehrt" und um ihre Jugend betrogen wurden.
Von einem dieser Apologeten (Jahrgang 1928) hoerte ich vor nicht allzu langer Zeit gar, dass seine Eltern (Nazis, wie die Mehrheit der Deutschen) innerlich "Widerstand" geleistet und sich grosser Gefahren ("Verbringung" in ein KZ!!) ausgesetzt haben, weil sie als Musikliebhaber heimlich Mendelssohn-Stuecke hoerten...
Ein anderer, der allerdings zur Taeter-Generation gehoerte und dem ich mal nahe stand, unfreiwillig, besonderen Umstaenden folgend, hat es nach dem Krieg tatsaechlich hingekriegt, sich als "Mitlaeufer" bei den Entnazifizierungsverfahren einstufen zu lassen - er war ehemals ranghoher SS-Offizier, der unter anderem von Himmler persoenlich als Schulungsleiter der SS im RSHA ausgesucht wurde und spaeter auch die im Osten eingesetzten Mordtruppen der Daluege'schen Ordungspolizei weltanschaulich unterrichtete.
Eine feige Generation, die Vor-68 iger, zu der, obwohl nicht schuldig geworden, auch der bayrische Papst gehoert.
Benedikt XVI, Kohl und Grass koennen von Glueck reden, dass sie nicht 20 Jahre vorher geboren wurden - dann haette man sie vielleicht an die Seite von Globke, Kiesinger, Filbinger und so viele andere Ehrenmaenner stellen koennen, die im Nachfolgestaat des Dritten Reichs ungestoert Karriere machen konnten, bis die Luecken in ihren Lebenslaeufen aufgedeckt wurden und sie sich den Fragen stellen mussten, die sie stellvertrend fuer ihre Zeitgenossen mit gesenktem Haupt nur erbaermlich hinstammelnd beantworten konnten.
Benedikt XVI ist nicht einer, der aus Versehen ins Fettnaepchen tritt. Er ist ein kalter, berechnender, machiavellistischer Macht-Mensch, nicht weniger reaktionaer als sein Vorgaenger oder der Nazi-Sympathisant Pius XII, der jetzt, ausgerechnet vom ehemaligen HJ-Mitglied Ratzinger selig gesprochen werden soll.
Die fuer frei und humanistisch denkenden Menschen als Peinlichkeiten empfundenen Auftritte und Amtshandlungen dieses "schlimmen alten Manns in Rom" (Reinhard Mey) muessten auch dem tolerantesten Katholiken in der Tat zu denken geben.
Ich kann es nicht anders sagen: Dieser "unser" Papst ist eine tiefe Schande fuer Deutschland und die ganze katholische Welt.
Bravo fuer diese mutige, ehrliche und offenlegende Berichterstattung. Einen Artikel dieses Formates habe ich einem FDP-finanzierten Blatt gar nicht zugetraut. Sie haben einen neuen Leser gewonnen.
Interessant waere jetzt
ein Artikel zum Afghanistankrieg aus der "christlichen" Perspektive der CSU.
Man kann die katholische Kirche und diesen Papst gerne kritisieren für ihre falsche Politik. Aber wenn im gleichen Atemzug darüber diese sog. 68er wiedereinmal zu Helden werden, ist für mich die Argumentation disqualifiziert.
Welche heute mehrheitlich als 'gut' empfundenen Werte haben diese Leute denn in die Welt gebracht, die nicht vorher schon von anderen unter grösseren Entbehrungen gedacht und formuliert wurden?
Welche Diktatur haben die bekämpft? Gegen welchen mit absoluter Macht ausgestatteten Tyrannen haben die aufbegehrt?
Ihr sog. 68er, bitte glaubt nur nicht, dass wir Jüngeren unsere Vorbilder bei euch finden. Die tragen alle andere Namen. Und die wären auch sicher nicht unter euch gewesen.
Vielen Dank für die Auflistung von Papst-Äußerungen, die man in dieser Dichte nicht verfolgen kann. Zusammengesetzt ergeben sie einen Einblick in die Gedankenwelt des Stellvertreter Gottes auf Erden. - Wem dient dieser Papst? Wie definiert er seine Aufgabe? Eine spannende Frage, wo er doch die maßgebliche Bibelinterpretation für die mehr als 1 Milliarde Katholiken vorgibt. Ein mächtiger Mann.
Ein ganz übler Schwätzer, dieser Posener, wirklich ein ganz übler.
An Menschen wie ihm wird diese Gesellschaft zugrunde gehen.
Aber zum Glück wird es dann immer noch die katholische Kirche und den Papst geben.
Eine hervorragende Analyse.
Bislang wurde die geistige Nähe des Katholizismus zum Nazitum selten so klar beschrieben.
Der Autor hat sich sehr gut in die geistige Welt des Herrn Ratzinger hineingearbeitet. Vieles ergibt erst jetzt einen Sinn, auch die "Informationspanne" im Fall der Piusbrüder.
Wenn ich nicht schon lange aus der Kirche ausgetreten wäre: spätestens jetzt wäre ich.
Eine hervorragende Analyse.
Bislang wurde die geistige Nähe des Katholizismus zum Nazitum selten so klar beschrieben.
Der Autor hat sich sehr gut in die geistige Welt des Herrn Ratzinger hineingearbeitet. Vieles ergibt erst jetzt einen Sinn, auch die "Informationspanne" im Fall der Piusbrüder.
Wenn ich nicht schon lange aus der Kirche ausgetreten wäre: spätestens jetzt wäre ich.
Guten Tag,
Vorbemerkung: Ich habe die Ka-tholische Kirche 1970 verlassen.
Der Artikel von Alan Posener zeichnet sich durch Schärfe, leider aber auch stellenweise durch Gehässigkeit aus. Nach dem Zitat Benedikts zum Vorwurf des Antisemitismus bei den Oberammergauer Festspielen kommt der Satz "Wenn ihr nicht aufhört, den katholischen Antisemitismus zu kritisieren, können wir auch anders!" Das ist kein Zitat, sondern eine gedankliche Weiterentwicklung, die vermutlich nicht im päpstlichen Hirn stattgefunden hat, sondern in jenem von Herrn Posener.
Hier wird aus joúrnalistischer Objektivität Polemik.
Ich selbst gehöre zum Jahrgang 1932, Benedikt zu 1927.
Ich war von 1943-1945 im Jungvolk der Hitlerjugend. Nach meiner Erinnerung wurde man mit 14 Jahren auf Antrag Mitglied der HJ.
Es wäre interessant zu erfahren, ob Joseph Ratzinger einen solchen Antrag gestellt hat.
Günter Henne
Es ist schon erstaunlich, dass gerade weltliche Kommentatoren, die der katholischen Kirche nicht wohlgesonnen sind und sie immer wieder der mangelnden Flexibilität bezichtigen, sich als solche "Hassprediger" outen, wie es Alan Posener hier tut. Er scheint ja aber ein intimer Kenner der Familienverhältnisse unseres Papstes zu sein und bei den entscheidenden Momenten von dessen Leben anwesend.
Mich wundert nur, wieso ein Magazin wie Cicero derartige widerliche Ergüsse zulässt. Ich bitte mich nicht misszuverstehen: konstruktive Kritik ist erwünscht und kann die einzig wahren Kirche Christi nur voran bringen, aber derartige Tiraden entsprechen doch eher einem Stürmer-Stil und damit weist sich Herr Posener als Steinewerfer im Glashaus aus.
Ich hoffe, ein solcher Artikel ist keine Vorausschau auf das, was uns bei Cicaro nach dem Chefredakteurswechsel erwartet. Es wäre schade um eines der wenigen guten Magazine am deutschen Zeitungsmarkt.
Alan Poseners medialer Kampf gegen den Papst wirkt schon sehr pathologisch. Sichtlich bemüht versucht er Benedikt XVI. in die von einer hysterischen und politisch/ideologisch bewusst agierenden Medienelite gepflegten Ecke des Antisemitischen/diffus "Rechten" zu drängen und gleichzeitig verschiedene Weisen des Deutschseins zu konstruieren. Die er natürlich moralisch kategorisiert. Jaja, die bösen Deutschen, wenigstens klappte das mit der "totalen Niederlage". Langweilig. Gab es alles schon. Was packt Posener in der nächsten WamS-Ausgabe aus? Die Kollektivschuldthese? Oder wird er spekulieren, dass der Papst unter einem Pseudonym im NPD-Hausblatt verworrene Gedankengebilde zur Auferstehung einer Herrenrasse publiziert?
Durch solche Behauptungen wie "[...]dass der radikale Antisemitismus einen Teil der Faszination der NSDAP für die Deutschen ausmachte[...]" verschwindet auch der letzte Funken seriöser historischer Urteilskraft.
Wenn Cicero auch nach dem überraschenden und befremdlichen Chefredakteurswechsel weiterhin das einzige deutsche Debattenmagazin auf höchstem Niveau sein möchte, gibt es anderen Autoren in der kommenden Ausgabe die Gelegenheit zur Widerrede.
Zwei Dinge, gilt es zu fragen:
1. War der Autor des Artikels damals dabei?
2. In welche Reihe hätte sich damals der Autor gestellt?
Es scheint auch eine deutsche Eigenheit zu sein:
"Der Prophet ist im eigenen Land nichts wert".
Um in einer Sprache zu sprechen die Herr Posener versteht: "Das ist Bullshit".
Meine Güte, lese ich noch Cicero oder schon die Taz? Macht Ihr jetzt einen auf spitzfindisch kritisch. Ihr könnt ja die Richtung verändern aber bleibt bitte bei der der gewohnten Qualität
Komisch, dass das Staatsoberhaupt des Vatikan ein "Deutscher" sein soll, was heißt das für eine Person, die eine starre Rolle wahrnimmt? Ich hätte den Ratzinger außerdem immer in erster Linie als Bayern und Katholiken gesehen. Also keiner "von meinen Leuten". Als Protestant ist mir die Nationalität des Papstes egal. Seine Religion ist es nicht, denn sie bekämpft alle Werte, für die Preußen steht. Fürst Bismark wusste schon, warum er sich mit der Katholischen Kirche angelegt hat.
Der Autor ist kein Anwärter auf einen Preis für Essayistik, sondern ein Fall für den Psychopathologen. Seine halluzinatorische Paranoia ist zu offenkundig, als dass man diesen realitätsvergessenen Mist kommentieren müsste. Dass richtige Stichwort ist in den Meinungsbeiträgen schon gefallen: Hasspredigt.
Durch seine hinterhältig spekulative Argumentationsweise, die streckenweise sogar als Rufmord bezeichnet werden kann, charakterisiert Herr Posener sich als nicht glaubwürdiger und sogar gefährlicher Autor. Bürgern der ehemaligen DDR kommt diese dort seinerzeit oft zur Verleumdung von Gegnern praktizierte Methode sehr bekannt vor. Damit fällt ein äußerst schlechtes Licht auf die Medien, die dergleichen Elaborate veröffentlichen. Dass dies leider auch auf das bisher qualitätsbewusste Magazin für politische Kultur Cicero zutrifft, ist sehr bedenklich und ein hoffentlich nur einmaliger Fehltritt!
Endlich einmal ein gut recherschierter Artikel, Hut ab! Einige der Leser scheinen mit der Wahrheit nichts anfangen zu können. Wenn man dann noch von der "einzig wahren Kirche Christi" spricht, deplaziert man sich schon selbst, genau wie jene die von Hasspredigt sprechen! Diese Leute sind Fanatisten und gehörten einer Gehirnwäsche unterzogen. Die ganze katholische Irrlehre ist ein über jahrhunderte aufgebautes Lügengebilde, dem immer mehr selbst denkende, aufgeschlossene Leute dahinter kommen. Für eine solch Weltfremde Organisation gibt es im 21. Jahrhundert schlicht weg kein Platz mehr auf dieser Welt!
Artikel mit einer Ausrichtung wie dieser konnte man schon viele lesen - aber nicht in Cicero. Herr Posener. der laut Wikipedia "als Kader des Kommunistischen Studentenverbands und der maoistischen KPD aktiv" war, und andererseits sagt "Ich greife den Papst an, weil er die Aufklärung angreift " kann vor mir aus schreiben, was er will. Aber wenn ich ohne etwas Böses zu denken Cicero lese und dann derartige Tiraden serviert bekomme - das ist traurig.
Nie mehr lese ich CICERO, das ist Hetze, wie es sie seit Goebbels nicht mehr gab! Null Wahrheit, 100 Prozent Verdreherei! Pfuiteufel!
So einen Dreck zu schreiben ist eine Kunst. Seit gut 40 Jahren wird alles verdreht, es wird gelogen und was früher falsch war ist heute richtig. Deswegen ist auch alles völlig fertig. Wenn sich der gute Herr Posener mal die Wahlergebnisse der Nazi's angesehen hätte, dann würde er feststellen das eben jene in dem katholischen Bayern die mit Abstand schlechtesten Ergebnisse erzielt hat. Zudem sind mir (im Übrigen auch in Traunstein geboren) viele Fälle von erz-konservativen, katholischen Menschen bekannt die Massiv gegen die Nazi's waren. De facto sind es Figuren wie Herr Posener, die im Zeitgeist schwimmen - mal rot, mal braun! Das schöne an dem anstehendem Zusammenbruch ist, dass er uns seinesgleichen bald die Quittung dafür bekommen!
Als Katholik ist mir die Weltanschaung von Posener fraglos fremd. Dennoch: Alles, was er schreibt als " Hasspredigt" abzutun ist primitiv und denkfaul. Da gibt es nun doch Einzelheiten in Poseners Artikel, die zu denken geben - etwa der Großonkel- Priester Ratzingers, der die Juden als „Läusekrankheit unserer Zeit“ bezeichnet haben soll. Es lässt sich wohl recherchieren, ob dies stimmt. Zudem: Ratzinger selbst kann dafür wohl nicht verantwortlich gemacht werden. Und da gibt es auch manches, was Unsinn ist. Pius XII hat sehr vielen Juden das Leben gerettet, von Feigheit kann nicht die Rede sein. Summa summarum: Bloße Wut über einen Kritiker ist und bleibt dumm. Zugegeben: Ein Gegenartikel mit durchdachten Argumenten wäre möglich, aber würde zu viel Mühe kosten - für die Vertreter der Hass-Reaktion, wie sie sich in manchen Leserbriefen zeigt.
Ein seltsamer Artikel. Einer von vielen in diesem Land. Zwei Fragen an diesen Autoren: Papst Johannes Paul II. war selbst verfolgt im 2. Weltkrieg. Glaubt der Autor wirklich, dass dieser Mensch Herrn Ratzinger zu einem seiner Vertrauten gemacht hätte, wenn nur die Hälfte der Unterstellungen richtig wären? Zweitens: es ist immer wieder bemerkenswert, wie die sog. Intelektuellen dieses Landes sich mit der Kirche auseinandersetzen. Warum können Sie es nicht gleichermaßen mit den aktuellen, wichtigen Problemen, wie Islamismus, Terrorismus, Verteidigung der aufgeklärten Lebensweise? Wahrscheinlich weil man damit nicht so schnell und billig Applaus erhaschen kann.
Vielen Dank, lieber Posener, sehr sorgfältig beobachtet und gut berichtet. Das Ergebnis gefällt denen nicht, die diesen Mann nur
als Kirchenführer sehen und ver-stehen. Er ist auch ein Politiker.
Hier liegt sein größtes Versagen!
Diese Schmutz- und Hetzkampagne von Herrn Posener gegen unseren Papst ist unwürdig und in jedem Maße unrichtig. Schlecht recherchiert, Wahrheiten verdreht und zuungunsten des Papstes ausgelegt. Aber Herr Posener ist ja für seine Papst-Hetze bekannt. Solche Artikel überhaupt zu bringen, ist verantwortungsloser Journalismus. Ich bin begeisterter Papst-Fan und stehe 1.000%ig hinter ihm.
Sie haben mir aus dem Herzen geschrieben. Ratzingerwar für mich immer ein rotes Tuch.Ein Inquisitor mit einem päpstlichen Mäntlein.Bravo und weiter so.
Zu denken gibt dieser Artikel.
Genau, 68er Generation,
es muss eben jede, koste es was es wolle, Autorität untergraben werden. Hoffentlich müssen Sie, werter Herr Posener nicht im Laufe Ihres Lebens an einer Autorität leiden, die Ihnen u.U. gar nicht gefallen wird.
Verstehe den Leser der den Cicero nie mehr lesen will auch wenn mir dazu die Konseuqnz fehlen würde.
Nachdem der Cicero sich in "Bunte" oder "Gala" Nähe begab mit der Titelstory "mein Mann ist eine Nachteule von Michele Obama, dann das "Finis" dem Wolfram Weimer nicht mehr taugt, nun diese Haßtirade auf das Katholische !!
Möchte nicht, wie von einem anderen Kommentator verlangt eine Dissertation mit Gegenargumenten verfassen, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.
Möchte nur zwei Juden zitieren, die Benedikt und Pius XII würdigen und verteidigen :
SERGE KLARSFELD , ja der Nazi-Jäger, der in der Ausgabe von "Le Poinr" vom 1. Februar meint "Es gibt kienen Grund Pius XII nicht heilig zu sprechen" (http://www.lepoint.fr/actualites-societe/2009-12-24/interview-serge-klar...) und BERNARD HENRY-LEVY , der u.A. daran erinnert, daß Golda Meir sich bei PIUS XII bedankte http://www.bernard-henri-levy.com/in-defense-of-benedict-xvi-by-b-h-levy....
Her Posener ist gegenüber diese jüdischen "Schwergewichte"
nur ein kleiner Schreiberling, der sein Anteil an Holocaust business abhaben will.
Daß Cicero sich dafür hingibt ist ruchlos !
Ich bin kein Katholik. Was hier aber aufgetischt wird ist übelste Sorte. Eine Hasspredikt ala Colour! Es ist nur eins gefragt, nämlich der sich ewig verbeugende Deutsche und Parasit. Was ist das nur für eine Generation die soviewl Hass erzeugt und verschleudert und sie doch immer wider bei anderen als das Übelste darstellt.
Ich kann nur sagen, unterste Schublade.
was für Kommentaren, um Gottes Willen! 'Fans' des Papstes'? Es geht hier über 'Fan-sein'? dann gehen Sie mal zu U2 oder wie die doch mal heißen. Kritische Vernunft, je was darüber gehört? Beweise sammlen, sich wundern und sich manchmal schämen für das eigene Ncht-wissen-wollen, wie ist damit?
Der Papst ist vorgestrig - und damit wohl seiner Zeit voraus! Denn der Zeitgeist scheint abwegig, wie der Artikel von Posener verdeutlicht.
Übrigens: in La Cambe liegen in der Tat Waffen-SS Männer, die für ihre Tapferkeit zu ehren dem Papst hoch anzurechnen ist. Das taten übrigens schon Adenauer und Kurt Schuhmacher, indem sie diesen Soldaten der Waffen-SS ausdrücklich ihren Respekt zollten.
Eine völlig indiskutable Hasspredigt. Wer den Autor der antinationalsozialistischen Enzyklika "Mit brennender Sorge" als Feigling vor den Nazis bezeichnet (entgegen den Votum vieler Juden) und die 68er preist, die nun wirklich schlimme, manifest totalitäre ideologische Züge hatten, der ist nicht mehr ernst zu nehmen. Herr Posener sollte mal ein paar Nazi-Quellen über den Papst und die katholische Kirche studieren; die werden wohl am besten wissen, wer ihre Feinde waren. Poseners Verblendung und Aggressivität ist geeignet, antijüdische Ressentiments geradezu zu schüren. Dass so etwas in "Cicero" erscheint, ist schon verwunderlich. Aber hier sind ganz offenbar neue Zeiten angebrochen...
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