Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Juni:
Deutschland auf dem Weg zum 100-Millionen-Volk

Hurra, wir wachsen!
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Antisemitismus unter Muslimen

Berliner Republik

Bezugsfeld NahostAntisemitismus unter Muslimen

Von Timo Stein11. September 2012
picture alliance
Rabbiner, Antisemitismus unter Muslimen, Daniel Alter, Hamas, Israelkritik, Cicero-Empfehlung
Schrift:

Nicht erst der Überfall auf den Berliner Rabbi hat gezeigt: Antisemitismus unter Muslimen hat Konjunktur. Dabei arbeitet sich der islamisierte Antisemitismus vor allem am Nahostkonflikt ab

Seite 1 von 3

Es ist keine 14 Tage her, da der 54-jährige Rabbiner Daniel Alter in Berlin von mutmaßlich arabischstämmigen Jugendlichen zusammengeschlagen wurde. Was folgte war die übliche Betroffenheitsspirale: Es wurde sich empört, solidarisiert, Gedenkfeiern wurden abgehalten. Doch die Halbwertszeiten solch gängiger Solidaritäts-Rituale werden immer kürzer.

Nicht erst dieses Ereignis zeigt, Antisemitismus ist Alltag und hat in besonderem Maße in der arabisch-muslimischen Community Konjunktur. „Jude“ kursiert nicht nur im Fanblock von Dynamo Dresden als Schimpfwort, sondern ist mittlerweile auch auf deutschen Schulhöfen negativ konnotiert. Darüber hinaus verdeutlichen Angriffe auf jüdische Institutionen in ganz Europa, dass es innerhalb arabischer und türkischer Milieus offene antisemitische Tendenzen gibt.

Nach einer Studie des Innenministeriums aus dem Jahr 2007 ist antisemitisches Gedankengut unter muslimischen Schülern fast drei mal so häufig verbreitet wie in der nichtmuslimischen Vergleichsgruppe. Entsprechend tendierten muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen. Von 500 Befragten jungen, in Deutschland aufgewachsenen Muslimen stimmten 15,7 Prozent dem Satz zu „Menschen jüdischen Glaubens sind überheblich und geldgierig“. Bei den Nichtmuslimen mit Zuwanderungsgeschichte liegt diese Quote bei 7,4 Prozent und bei Deutschen ohne Migrationshintergrund bei 5,4 Prozent.

Auch eine jüngere Studie aus dem Jahre 2010 (Spaiser und Mansel) bestätigt zunächst die Vermutung, „dass einige Formen abwertender Einstellungen, u.a. der israelbezogene Antisemitismus bei Jugendlichen aus muslimisch geprägten Sozialisationskontexten, häufiger anzutreffen sind als bei anderen Jugendlichen“. Die Forscher stellten fest, dass die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen von Diskriminierungen, insbesondere aufgrund ihrer muslimischen Religionszugehörigkeit, in einem größeren transnationalen Zusammenhang stellen. In einen globalen Kontext also, bei dem die Juden, aber auch die USA als Widersacher global verfolgter und gedemütigter Muslime gesehen werden.

Antisemitismus hat keinen Migrationshintergrund

Bei aller spezifischen Problematik wäre es zwar fatal, Antisemitismus als „Migrantenproblem“ zu deuten. Antisemitismus hat keinen Migrationshintergrund. Es ist ein quer durch alle Bevölkerungsschichten weit verbreitetes Phänomen, das sich nicht auf Muslime beschränken lässt. Nach wie vor sind verschiedene Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland virulent. Antisemitismusexperten gehen seit Langem davon aus, dass es einen antisemitischen Bodensatz von 15 Prozent gibt. Und doch zeigt sich, dass der unter muslimisch geprägten Menschen vorkommende Antisemitismus eine eigene Qualität besitzt.

Der Antisemitismus unter muslimisch Sozialisierten unterscheidet sich insofern vom Antisemitismus bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, als er sich ein anderes Bezugsfeld wählt. Antisemitische Einstellungen bei Deutschen weisen weniger einen Israelbezug auf, als sie vielmehr einen geschichtsrelativierenden Charakter haben.

Dass der Sekundäre Antisemitismus unter Deutschen nach wie vor keine Randerscheinung ist, zeigen immer wieder Studien: So äußerten sich 63 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Instituts für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung der Universität Bielefeld (2009) zustimmend gegenüber der Aussage „Ich ärgere mich darüber, dass den Deutschen auch heute noch die Verbrechen an den Juden vorgeworfen werden“ . Und 38,3 Prozent waren der Meinung, dass „viele Juden versuchen, aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen“.

Während bei Deutschen ohne Migrationshintergrund vor allem der sekundäre, der geschichtsrelativierende, Antisemitismus eine Rolle spielt, steht der Antisemitismus bei Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund eher im Kontext des Nahostkonflikts.

  • 1
  • 2
  • 3
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
10 Kommentare
Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013
Berlin
Die Möchtegern-Metropole
von
07.03.2013

zum Dossier Antisemitismus in der Gesellschaft
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013
Berlin
Die Möchtegern-Metropole
von
07.03.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
  • gender
  • gender
Neues Dossier anlegen:

Danke

Besten Dank für diesen interessanten Artikel!

  • Antworten
Matze196811.09.2012 | 14:45 Uhr

Antisemitismus hat seine Wurzeln in Nah Ost Konflikt

Wirklich? Wenn ich mich nicht irre gibt es den Hass von Muslimen Juden gegenüber schon laenger als den Konflikt
Im Nahen Osten und was bitte hat der Berliner Rabiner damit zu tun?

  • Antworten
Lill-Karin Bryant12.09.2012 | 01:13 Uhr

Genau das steht auch im

Genau das steht auch im Artikel, dass es den Hass länger als den Konflikt gibt.

  • Antworten
K.Engelhart13.09.2012 | 13:58 Uhr

Islam und Judenhass

Da haben wir einen weiteren Artikel, der nach dem bewährten und, vor allem!, ungefährlichen Muster verfährt: es gibt Muslime, die, bedingt durch die Nahostereignisse, ...., ABER, AUCH die Mehrheitsgesellschaft steht Juden kritisch gegenüber. Der in Wirklichkeit religiös bedingte Judenhass der Muslime wird in diesem Artikel herunterrelativiert, bis nur noch die Politik Israels übrigbleibt. Kein Hinweis darauf, dass schon Mohammed ein Judenhasser par Excellence war und, der Überlieferung nach selbst an Massenmorden an Juden beteiligt gewesen sein soll. Es ist schon amüsant, wenn im Artikel 1450 Jahre Islam übersprungen werden und erst beim Führerfreund der Anfang des Judenhasses gesucht wird. Was erwartet man von einem Muslim, der versucht, sein Leben dem seines Propheten anzugleichen? Die Juden zu hassen, ist da noch die leichteste religiöse Übung. Der Islam und das Judentum sind sich sehr ähnlich, z.B. in der Morallehre, aber auch, und da besonders in der Störrigkeit hinsichtlich ihrer religiösen Überzeugung. Natürlich würde das ein Muslim nie zugeben.
Manchmal denke ich, die Muslime möchten, dass alle Juden aus dieser Welt verschwinden, damit niemand mehr ihnen den gemeinsamen Ursprung ihrer Religion streitig machen kann.

  • Antworten
Rudolf Stein12.09.2012 | 17:04 Uhr

Es wird sehr wohl auf den

Es wird sehr wohl auf den Koran eingegangen. Einfach mal sorgfältig lesen.

  • Antworten
K.Engelhart13.09.2012 | 13:59 Uhr

Ich habe mehr Angst vor euch

Ich habe mehr Angst vor euch Christen als vor Moslems. Moslemischer Antisemitismus scheint mir doch ein wenig harmloser zu sein als christlicher . Gott sei dank und leider. Dieser hat auch Wurzeln, aber wie mir scheint nicht so tiefe wie bei Christen. Sarrazin sei dank, sind Moslems z.Zt. weniger hoch im Kurs und wir haben eine "Christlich jüdische Tradition". Juhu. Hoffentlich wendet sich nicht bald unser Blatt...

  • Antworten
M. Dayan13.09.2012 | 09:58 Uhr

Ich habe mehr Angst vor Euch

Verstehe. Nun müssten Sie nur noch stehenden Fußes in den Sudan, nach Ägypten oder in ein anderes Land reisen, wo gerade die Botschaften und die Fahnen brennen. Vergessen Sie aber nicht, den Leuten dort zu sagen, woher Sie kommen, schließlich darf man seine Gastgeber über seine Herkunft nicht im Unklaren lassen. Sollten Sie wieder zurück finden, könnten Sie vielleicht Ihren heutigen Beitrag nochmals lesen? Wir sind alle sooo gespannt.

  • Antworten
Rudolf Stein14.09.2012 | 17:59 Uhr

Seit 1945/46 gibt es in keinem christlich geprägten Land

aktive judenfeindliche Kräfte. Ihr persönliche Gefühl, von Christen, nicht Moslems bedroht zu sein, entbehrt jeder faktischen Grundlage. Einige Personen versuchen gerade, den Angriff auf den Berliner Rabbiner den (christlichen) Deutschen in die Schuhe zu schieben. So etwa Dalia Wissgott-Moneta in der Jüdischen Allgemeinen: "Dass Rabbiner Daniel Alter und seine kleine Tochter von, wie die Berliner Polizei sie bezeichnet, »arabischstämmigen« Jugendlichen attackiert, verletzt und terrorisiert wurden, ist eine fürchterliche Folge der allgemeinen, enthemmten und entsolidarisierenden Stimmung gegenüber Juden und Muslimen. Offenbar reagieren manche Opfer von Rassismus mit Gewalt gegenüber anderen Minderheiten."
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13917/highlight/moneta

  • Antworten
Tuvia Deuczman15.09.2012 | 01:06 Uhr

Ende August wurde ganz in der

Ende August wurde ganz in der Nähe des Hauses, in dem ich wohne (in Berlin-Friedenau) ein Rabbi von einer Horde Rabauken zusammengeschlagen und schwer verletzt, seine kleine Tochter wurde bespuckt, beschimpft und bedroht. Der Fall - nicht der erste seiner Art in diesem unserem Lande (ich rede nur von der “neueren” Zeit) - ging durch die Medien und rief naturgemäß ein heftiges Echo hervor. Unter anderem waren Stimmen zu vernehmen, die den Juden rieten, auf jüdische Accessoires (Kippa, Schläfenlocken, Davidstern…) zu verzichten, wenn sie sich in die Öffentlichkeit begeben.

Dies gab mir den Anstoß zu folgendem Gedicht, das ich hier veröffentlichen möchte selbstverständlich mit dem Warnhinweis: Vorsicht! Sarkasmus!

HURRA, WIR KIPPAPITULIEREN !

Man hält’s wirklich nicht für möglich,
und doch ist es leider wahr:
Bist du Jude, schwebst du täglich
hierzulande in Gefahr!
Kriegst das Nasenbein gebrochen,
wirst wie’n Ferkel abgestochen
und trotz alledem sagst Du:
„Ich bin Jud’ und steh dazu!“

Aber lasst Euch doch mal fragen:
Weshalb seht Ihr Euch nicht vor?
Wieso müsst Ihr Kippa tragen?
Schläfenlocken dicht am Ohr?
Noch dazu den Davidstern
den sieht mancher gar nicht gern!
Faust geballt, kalt knallt Gewalt -
Kopf aufs Straßenpflaster prallt…

Dass dies heut in diesem Lande
wieder vorkommt dort und hier:
DAS IST EINE RIESENSCHANDE !
Aber schuld dran seid auch Ihr!
Ja - durch Euren Auftritt immer
macht Ihr Juden es noch schlimmer!
Wer als Jud’ Dich nicht erkennt,
Dich kaum jemals „Saujud“ nennt…

Deshalb möchte ich Euch warnen
(wenn Ihr dieses mir erlaubt):
Ihr müsst Euch als Gojim tarnen!
Kippa ab! Und überhaupt
seid Ihr Burschen ohne Vorhaut
allzu gerne reichlich vorlaut.
Und kein Wunder ist’s bestimmt,
dass man Euch dies übelnimmt…

Das fängt - will ich mal so sagen -
schon im Kindergarten an.
Schwierig ist es zu ertragen,
wenn’s wen gibt, der’s besser kann.
Wenn Sally Goldblum triumphiert,
wo Mehmet Öztürk sich blamiert,
dann macht ungehemmt sich breit
dumpfer Hass, genährt durch Neid.

Also zieht daraus die Lehre
und seid ständig auf der Hut:
damit keiner sich beschwere,
tarn’ als Döskopp sich der Jud’!
Eure Klugheit - mal ganz ehrlich -
ist für viele brandgefährlich.
Nehmt mir diesen Rat nicht krumm:
Liebe Juden, stellt Euch dumm!

Um auf Dauer zu verhindern,
dass man Euch hasst, tritt und schlägt,
impft es ein auch Euren Kindern,
wie als Jud’ man sich beträgt.
Selbstbewusstsein? Nebbich: Demut!
Optimismus? Ach was: Wehmut!
Und tief wird der Blick gesenkt,
wenn an Israel man denkt…

Wird das nächste Mal verkündet,
dass ein frommer Muselmann
seinen Sprengstoffgurt gezündet,
zwanzig Juden mitnahm - dann
dürft Ihr dieses zwar bedauern,
solltet jedoch nicht groß trauern,
müsst in Sack und Asche geh’n
und den frommen Mann versteh’n…

Wenn fortan statt Geistesblitzen
Ihr nur trübe Funken schlagt
und Euch fragt: „Was soll das nützen?“
sei Euch eines klar gesagt:
Sich in Bescheidenheit zu üben,
bewirkt noch nicht, dass sie Euch lieben,
doch dient’s im Notfall eben
vielleicht dem Überleben…

(17.9.2012)

  • Antworten
Engkong20.09.2012 | 08:07 Uhr

Theologisches Problem

Der Hass gegenüber Andersdenkende ist im Eingottglauben selbstverständlich. Dagegen werden im Polytheismus fremde Götter integriert, denn es gibt keinen Anspruch auf Alles. Ein Absolut kann per se kein Pluralismus ertragen, lediglich Gemeinsamkeiten suchen, z.B. der Eingottglaube der abrahmitischen Religionen. Es dauerte Jahrhunderte, bis Juden, Christen und Muslime sich in die Augen blicken können, ohne den Tod zu fürchten.
Die Juden verfolgten am Anfang des Christentum die Christen und Mord und Totschlag gegen Christen war normal. Papier ist Gedultig und die Christenverfolgung durch Juden ist keine Fiktion, sondern durch Quellen gesichert. Nachdem das Christentum politische Macht erringen konnte, ging die Gewalt von Christen aus. Das gleiche mit dem Muslimen. Mohammed war betrübt, denn seine Hoffnungen auf eine Islamisierung der Juden wurden zu Luftblasen. Nachdem Juden gegen Mohammed vorgingen, wendete sich der Prophet und wurde zum irren Judenfeind. Der Nahe Osten hat das Problem nur gelüftet, doch die Ursache liegt im Eingottglauben.

  • Antworten
FranzXaver29.09.2012 | 03:21 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

„Die nackte Wahrheit und anderes“ − Aktfotografie um 1900

zur Bildergalerie
Anzeige

Wulf Schmiese

Leicht gesagt. Die Mittwochskolumne von Wulf Schmiese

Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei

SPD-Chef Gabriel auf der Pressekonferenz zum Parteijubiläum

Ist alt, sieht auch so aus: Cicero-Kolumnist Wulf Schmiese über den 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Eric Bonse - Lost in EUrope
Brüssels neue Gurke

Die EU-Kommission ist in der Defensive. Nach der umstrittenen Konzessionsrichtlinie zum Wasser…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Kann ein Handelskrieg verhindert werden?
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Zu viel Nähe zwischen Medien und Politik?
Das Cicero-Meinungsbild

Eine Umarmung zwischen Diekmann und Rösler löst eine Debatte aus

Umfrage
150 Jahre SPD: Ist die SPD noch eine Volkspartei?
Ja, die SPD wird wieder deutlich zulegen
39%
Nein, die SPD ist nicht mehr zeitgemäß
61%
Gesamtstimmen: 109
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Die letzten 24 Stunden
Dossier

Die letzten 24 Stunden

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang