Politik am Pranger
Wie Medienmacht und Elitenverachtung die Demokratie gefährden
Ein Präsident für die Eliten
Der Sozialstaatsgedanke kommt in Joachim Gaucks schlichter Freiheitspredigt nicht vor und seine Nähe zu US-republikanischem Denken kommt nicht von ungefähr. Rot-Grün hat auf ein Pferd gesetzt, das ihnen leicht durchgehen könnte. Ein Kommentar
Wir brauchen einen Ruck für Integration
Gegen diese Herausforderung ist die Suche nach einem Bundespräsidenten ein Leichtes: Am Donnerstag wird Kanzlerin Merkel beim Trauerakt für die Opfer des Rechtsterrors sprechen. Damit es keine wohlfeile Staatsinszenierung wird, braucht es ein konkretes, glaubwürdiges Versprechen. Ein Kommentar
Wulff half Deutschland aus der Midlife-Crisis
Die Deutschen sind Christian Wulff einiges schuldig. Denn erst durch das Absägen des Staatsoberhaupts vom Volkskörper können sich die Bürger dieses Landes wieder schöne Gedanken machen
Wie geht es weiter bei Wulffs?
Berlin hat er bereits verlassen. Doch auch nach seinem Rücktritt droht dem Ex-Bundespräsidenten noch Ärger. Wie geht es für Christian Wulff weiter?
Merkels Präsident
Auch, wenn Merkels Zaudern ihr noch als Schwäche ausgelegt wird, so wird sie von der Nominierung Gaucks zum Bundespräsidenten langfristig profitieren. Doch die Entscheidung für Gauck ist eine Entscheidung gegen den demokratischen Wettbewerb
Einen Machtwechsel wird es mit Gauck nicht geben
Mit Joachim Gauck bekommt die Republik einen hochintelligenten, redebegabten, diskursiven Bundespräsidenten. Sie bekommt ihren Mann des Wortes. Ein „Stück Machtwechsel“ – wie sich Rot-Grün das erhofft – wird die Wahl von Joachim Gauck jedoch nicht bedeuten
Ende des politischen Katholizismus?
Verliert die Christdemokratie mit den zwei ostdeutschen Protestanten Merkel und Gauck an der Spitze der Koalition ihren Bezug zum politischen Katholizismus? Ist diese Debatte überhaupt noch zeitgemäß? CICERO ONLINE hat den Parteienforscher Michael Gehler dazu befragt
Die verachtete Republik
Weimars Schatten über Berlin: Kritiker der repräsentativen Demokratie - von Carl Schmitt bis Peter Sloterdijk - haben in Deutschland eine lange Tradition. Ihre Argumente folgen immer dem gleichen Muster
Ist die Koalition beschädigt?
Die Suche nach einem Präsidentenkandidaten wurde zwischen Union und FDP als Kräftemessen ausgetragen, bei dem die Kanzlerin ihr Spiel verloren hat - entsprechend groß war die Wut. Ist die Koalition beschädigt?
Wie das Netz den bösen Gauck erfand
Er gilt im Internet plötzlich als Antidemokrat, Sarrazin-Freund, Occupy-Gegner und Befürworter der Vorratsdatenspeicherung. Die Mär vom bösen Gauck ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus journalistischer Verkürzung und der rasenden Schnelligkeit des Netzes eine Welle wird. Auf Faktentreue kommt es dabei längst nicht mehr an
Bankrotterklärung des Parteienstaates
Nicht die Parteien, sondern die Bürger haben Joachim Gauck zum Präsidenten gemacht. Am Ende blieb einer Allparteienkoalition nichts anderes übrig, als sich der Mehrheit der Deutschen zu beugen. Die Entscheidung ist richtig, könnte für die Parteiendemokratie trotzdem zur Gefahr werden
Spielball der politischen Kräfte
Das Amt des Bundespräsidenten soll überparteilich sein. Auch Angela Merkel wollte einen solchen Kandidaten. Aber warum ist die Kandidatenfindung nicht überparteilich?
Deutschland bekommt einen Bürgerpräsidenten
Der Machtpoker um die Wulff-Nachfolge war kurz und heftig. Nun bekommt Deutschland einen Bürgerpräsidenten, der die bisherige Logik der Kandidatenkür in der Parteiendemokratie sprengt. Doch was wie eine Niederlage für Angela Merkel aussieht, könnte sich für die Kanzlerin als Glücksfall entpuppen. Ein Kommentar
Wer aufsteht, verliert
Morgens in der S-Bahn wartet man als Schwangere vergeblich darauf, dass einer der Mitfahrer seinen Sessel räumt. Eine ähnliche Problematik ist auch in der Politik zu beobachten. Die Sonntagskolumne zu Sesselklebern und Rücktritten, zu ehemaligen Bundespräsidenten, Oberbürgermeistern und Verteidigungsministern
Wer wird neuer Boss im Schloss?
Die Suche nach dem Nachfolger des zurückgetretenen Bundespräsidenten ist bereits im Gange. Wir analysieren, wer infrage käme – und warum
Ein schwerer Schlag für die Demokratie
Mit dem Finale in der Causa Wulff ist nicht nur das Amt des Bundespräsidenten schwer beschädigt, sondern auch die gesamte politische Klasse. Die Recherchearbeit der Medien und die Tätigkeit der Justiz waren ein notwendiges Korrektiv
Kein Triumph der Pressefreiheit
Christian Wulff musste zurücktreten. Das ist jedoch nicht das Verdienst der Medien. Wulff selbst hat sich als für das Amt ungeeignet enttarnt
Was wird nun aus Wulff?
Die Staatsanwaltschaft will gegen den Bundespräsidenten vorgehen. Sie beantragt die Aufhebung der Immunität. Welche Konsequenzen hat das?
Gespeist vom Frust normaler Bürger
Die Piratenpartei beginnt mit dem Wahlkampf im Norden, nimmt Kurs auf den Bundestag 2013. Nach Umfragen hat sich der Zuspruch in Berlin fast verdoppelt, auch in anderen Teilen der Republik erbeuten die Piraten Traumwerte
(Denk-)Pause für die Demokratie?
Die Schuldenstaaten Griechenland und Italien werden in der Krise von Finanzexperten regiert – markiert dieser Schritt das Ende der alten Parteienpolitik?
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