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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Andy Artmann (Niederkassel) | 03.05.2010 |
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Tatsche ist, dass man einen Trend zum Vatikan-Bashing erkennen kann. Das liegt allerdings in hohen Maßen am moralischen Anspruch der Kirche, ihrer Unfehlbarkeit in moralischen Fragen. Nun wird ihr, von eher säkularen Journalisten die mit einem großen Unbefangenheit die Themen aufnehmen, selbst die Messe gelesen. Weder der Vatikan noch die Katholische Kirche von Deutschland hat irgendetwas aus der Diskussion rund um die Holocaust-Leugner gelernt. Die PR-Hölle hat sich erneut aufgetan. Dokumentiert, die Diskussion um die Holocaust-Leugner: https://www.xing.com/net/pri5be4eax/meinung/hintergrundinformationen-uber-lander-volker-und-nationen-341172/vatikan-prasident-der-deutsch-israelischen-gesellschaft-gerster-cdu-kritisiert-hohen-stuhl-17881621/17882156/#17882156 |
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| () | 17.03.2010 |
| Danke Herr Kissler, zum Glück sind noch nicht alle Medienmenschen dem kompletten ideologischen Wahnsinn verfallen. | |
| gabriela Balta (Bergisch Gladbach) | 16.03.2010 |
| Endlich einmal ein sachlicher Arikel zu diesem Thema. Die den Rücktritt des Papstes fordern und die so über die Kirche herfallen sind die gleichen die die letzten Jahrzehnte die Sexualmoral der Kirche ins Lächerliche zu ziehen. Keine Frage die Priester die wirklich Missbrauch getrieben haben müssen zur Verantwortung gezogen werden | |
| Gerhard Thiel (22926 Ahrensburg) | 15.03.2010 |
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An alle vom MISSbrauch ihrer eigenen Worte gebeutelten Po- litiker, Verbandsfunktionäre und Journalisten eine Kopie dieses Artikels senden ---doch die meisten werden ihn nicht ver- stehen (wollen). |
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| V. Hildebrandt (Köln) | 15.03.2010 |
| Ein dickes Lob für Herrn Alexander Kissler! Auf weiter Strecke gut beobachtet und mit Abstand tiefgründiger analysiert als man es zu diesem Thema in den letzten Tagen gewohnt ist. – Die Titulierungen für Herrn Günter Grass und andere polemische Schlenker sind allerdings absolut fehl am Platz, unprofessionell und wie Sand im Getriebe. Sie tun nichts zur Sache! – Aber noch erschreckender sind einige der Leserkommentare. Ist denn unsere intellektuelle und humanistische Tradition schon so „auf den Hund“ gekommen, dass einige scheinbar gar nicht mehr verstehen, was andere schreiben? Was ist nur aus dem Land der „Dichter und Denker“ geworden! | |
| Hans Otto (München) | 15.03.2010 |
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Noch einmal für Wolf aus Essen wiederholt: Kissler schreibt: „Keine Frage: Jedes einzige Vergehen ist eines zu viel, jede einzige Untat verlangt nach Recht und Sühne, nach Reue und Bestrafung. Wer lügt, trickst, vertuscht, der potenziert das Leid, der wird zum Handlanger des Bösen, der schließt sich selbst aus jener Gemeinschaft [gemeint ist die KK] aus, der er formal noch angehört.“ Die „Bestrafung“, die Kissler hier zu Recht fordert, bezieht sich nicht allein auf das Jenseits, sondern selbstverständlich auch auf das Diesseits. „Recht“ ist sowohl als staatliches als auch als kirchliches aufzufassen. Dass die Kirche in der Vergangenheit nicht immer sorgfältig genug mit der Pädophilie-Problematik umgegangen ist, habe ich bereits vorhin hervorgehoben. Doch auch in der Vergangenheit hätten diese Fälle, wenn es zur Anzeige gekommen wäre, eine (weltliche) Strafe nach sich gezogen. Deshalb ist es wichtig, diese Fälle zukünftig immer zur Anzeige zu bringen, um Klarheit zu schaffen, letztlich für die Kirche selbst. Mit dem Hinweis, dass die „Diesseitsmoral in den Kernbereich des Christlichen“ eindringt, meint Kissler, dass einige Stimmen fordern, dass sich die Kirche der sexuellen Libertinage unserer Zeit annähern soll und beispielsweise den Zölibat aufgeben soll. Doch hierbei wird übersehen, dass der Zölibat ein Opfer ist, das der Priester um des Himmelreiches, also für ein höheres Ziel bringt. Dass zu diesem Opfer physisch und psychisch nicht jeder fähig ist, ist klar. Aus diesem Grunde müssen Priesteramtskandidaten besonders gut und sorgfältig ausgewählt werden. Einen größere Häufigkeit von Pädophilie bei zölibatär lebenden Menschen ist nach den Statistiken nicht feststellbar. Noch ein Wort zum Begriff „Missbrauch“: Kissler weist zu Recht darauf hin, dass „Missbrauch“ mit „Gebrauch“ in diesem Zusammenhang keinen adäquaten Gegenbegriff aufweist. Menschen sind Personen und keine Sachen und können deshalb auch nicht „gebraucht“ oder "missbraucht" werden (siehe dazu u. a. Robert Spaemann, Personen. Versuche über den Unterschied zwischen ,etwas‘ und ,jemand‘, Stuttgart 1996, u. ö.). „Vergewaltigung“ oder „sexuelles Verbrechen“ wären meines Erachtens passendere Begriffe als "Missbrauch" für diesen monströsen Sachverhalt. |
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| Kopp (Biberach) | 15.03.2010 |
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Mich wundert, warum die Mißbrauchsopfer so lange geschwiegen haben. Wie auf Kommando schreiben, sprechen sie und lassen sich auch gerne interviewen. Ob die hohe Zahl der "Enttarner" etwas mit evtl. "Schmerzensgeldern" zu tun haben könnte?! |
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| Wolf (Essen) | 15.03.2010 |
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@Hans Otto „Strafe und Gericht in Diesseits und Jenseits (was noch schlimmer ist, da es ewig dauert) sind ihm gewiss, was Kissler auch klar hervorgehoben hat.“ Wie kommen Sie zu so einer abstrusen Behauptung? Herr Kissler mokiert sich, dass die „Diesseitsmoral in den Kernbereich des Christlichen“, wie er sich ausdrückt eindringen will. Was ihm nicht zu passen scheint. Herr Kissler drückt sich ziemlich unmissverständlich aus, wenn er die Fragen und Umgang von Schuld, Sühne, Vergebung ganz offensichtlich allein vor Gott (Jenseits!) geklärt und erörtert haben will. Und für Sie auch noch einmal wiederholt: Bis jetzt was es dem Täter im katholischen Umfeld Strafe und Gericht im Diesseits ganz und gar nicht gewiss. Er konnte sich sehr gute Hoffnungen machen, durch Versetzung diesseitiger Strafe zu entgehen. Die Hoffnungen konnte er sich machen, weil sein Umfeld ein absolut primäres Interesse daran hatte, nach außen den Ruf der Institution zu schützen. Die Interessen des Opfers waren dagegen zweitrangig, im Gegenteil, zur Not wurde es noch als Nestbeschmutzer diskreditiert. Ob Amts- und Würdenträger in der Zukunft Strafe im Diesseits gewiss ist, wird die Institution KK erst noch durch ihren anderen Umgang in solchen Fällen als in der Vergangenheit beweisen müssen. |
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| Hans Otto (München) | 15.03.2010 |
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Alexander Kissler hat in seinem Artikel wichtige und bisher wenig gehörte Aspekte zum Missbrauchskandal dargelegt. Auch die Leserkommentare zeigen wieder, dass heute weitgehend Unklarheit und Unwissenheit darüber besteht, was der katholische Priester eigentlich ist: Er ist durch seine Weihe herausgenommen aus der Welt und dem Weltlichen, er handelt "in persona Christi", verkörpert also Christus ganz und Vermittelt göttliche Gnadengaben durch das Spenden von Sakramenten. So werden die Aufgabe und die Würde des Priesters deutlich, aber auch sein tiefer Fall, wenn er sich an Kindern vergeht. Er verrät Gott und seine Berufung, er bricht sein Treueversprechen, das er bei seiner Weihe gegeben hat. Strafe und Gericht in Diesseits und Jenseits (was noch schlimmer ist, da es ewig dauert) sind ihm gewiss, was Kissler auch klar hervorgehoben hat. Der Priester ist also kein bloßer Angestellter oder Verwalter oder gar ein "Manager in kirchlichen Diensten", der einfach seinen "Job" wechseln kann, wenn es nötig wird. Gerade deshalb ist der Umgang mit pädophilen Priestern eine schwierige Aufgabe, der die Kirche in der Vergangenheit offenbar nicht immer sorgfältig genug nachgekommen ist. Es ist höchst kompliziert, solche Priester, die ja aufgrund der Weihe ewig Priester bleiben, in geeigneter Weise richtig einzusetzen und den richtigen Therapieplatz für sie zu finden. Ein zweiter Punkt ist die weitgehende Sexualisierung der Gesellschaft (z. B. durch Werbung oder Filme) seit gut 50 Jahren. Dadurch wird jungen Menschen nicht etwa geholfen, da sie vordergründig freier und aufgeklärter leben, sondern sie werden in höherem Maße gefährdet, da pädophile Neigungen, die in höchstem Maße zu verwerfen sind, gefährlich sind und therapiert werden müssen, durch diese allgegenwärtige Animierung leichter zum Ausbruch kommen können. Berichte wie der von Amelie Fried über die "Odenwaldschule" (m. E. eine höchst fragwürdige Einrichtung) in der FAZ vom 13./14.3.2010 unterstreichen dies - weitab vom katholischen Bereich im übrigen. Ein Umdenken ist also nötig: Erstens in Bezug auf Amt und Aufgabe des Priesters, nicht umsonst hat Papst Benedikt XVI. ein Priesterjahr ausgerufen, und zweitens in Bezug auf den zu laxen Umgang mit einer Grundgewalt des Menschlichen, der Sexualität. Kisslers Artikel kann uns dabei gut helfen. |
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| Dr.W.Wehler (Köln) | 15.03.2010 |
| Frau Leutheusser S. und die Medien sollten sich mal dringend um die aktuellen jährlichen 80.000 Mißbrauchsfälle in den Familien kümmern. | |
| R.Roskopf (Köln) | 15.03.2010 |
| Sehr gut. Wo einzelne Amtsträger schwere Fehler gemacht haben, muss man als Kirche dazu stehen und dies mit allen Mitteln in Ordnung bringen. Deswegen aber die gesamte Kirche und ihre weit überwiegend segensreiche Arbeit auf dü mmliche Art und Weise zu verurteilen, (mit welchem Recht eigentlich?) ist absolut indiskutabel und zeigt fehlendes Format der "Kritiker". | |
| SH () | 15.03.2010 |
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Diesen Artikel offensichtlich unreflektiert "aus dem Griffel geperlt" wie er es den Kritikern vorwirft. Ihnen, Herr Kissler, ist das Schreiben ebenso erlaubt wie allen anderen. Aber Ihr Artikel ist erschreckend, denn er geht am Kern vorbei und verdeutlicht, dass es Ihnen und Ihren "Sinnesgenossen" nicht gelungen ist zu verstehen worum es eigentlich geht. Besserung also nicht in Sicht. Schade. |
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| Reinard Schmitz () | 15.03.2010 |
| Ja, und nun? Bringen uns diese gedankenwürmer irgendwie weiter? Es gibt das deutsche Wort Missbrauch. Es Gibt eine Kirche, in deren Mauern solcher geschah (im besten Falle). Und es gibt Verantwortliche, die sich nicht verantwortlich fühlen wollen, sich herausreden. DAS ist der Skandal! | |
| S. Z. (Berlin) | 15.03.2010 |
| Ein beschämender Artikel, in dem der Autor lediglich den Versuch unternimmt, mittels Beschimpfungen von Kritikern und Relativierung der Verbrechen (Nach dem Motto: die säkulare Gesellschaft ist ja auch nicht besser!) jegliche Kritik abzuschmettern. | |
| Wolf (Essen) | 15.03.2010 |
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„Stabilere Sexualmoral“ – die 50er und 60er Jahre letztes Jhd. werden gerne als Zeiten solcher gelobt. In diesen gelobten Zeiten war Missbrauch und Misshandlung von Schutzbefohlenen allenfalls ein Kavaliersdelikt. Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Zahl von solchen Übergriffen wesentlich höher war als heute in Zeiten libertärer Sexualmoral. Von der Zahl der Täter, die nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, ganz zu schweigen. So weit scheinen Ihre Geschichtskenntnisse nicht zu gehen. Und Ihr Denken. Das Gegenstück von Missbrauch ist nicht „Gebrauch“, sondern „Einander-Brauchen“. Besonders Kinder und Schutzbefohlene brauchen Zuwendung, Anerkennung, Liebe und nicht eine Tracht Prügel (und Schlimmeres, wie ja bekannt ist), wie es in diesen Jahren gang und gäbe war. Die Werte Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Güte wurden allzu oft auf zynische Weise pervertiert, indem die Tracht Prügel, unangemessene Erziehungsmethoden bis hin zu sexuellen Übergriffen noch als soche verkauft wurde. Komisch, das sich diese Erkenntnis erst langsam in Zeiten libertärer Sexualmoral und „gedankenlosem Rumgeplappere“ durchzusetzen scheint. Das hält nicht alle ab, den „guten, alten Zeiten“ nachzutrauern. Oh, die Disseitsmoral will gar nicht in den Kernbereich des Christlichen, den Umgang mit Schuld, Sühne und Vergebung vor Gott eindringen. Das geht schon technisch schlecht in gewisser Weise und alle Gläubigen mögen dies mit sich und Gott ausmachen, wenn sie denn vor ihm stehen. Es scheint mir eher darum zu gehen, den „Kernbereich des Christlichen“ daran erinnern zu müssen, dass es auch eine Diesseitsmoral gibt, der entgegensteht, dass Täter über Jahrzehnte davon gekommen sind, ohne belangt worden zu sein von der Diesseitsjustiz. Klingt ziemlich schäbig, die Taten im Disseits zu begehen, aber dafür möglichst erst im Jenseits zur Rechenschaft gezogen werden zu wollen. Der inflationäre Gebrauch des Wortes Missbrauch hängt damit zusammen, dass inflationär missbraucht wurde, allerdings erst heute das gesellschaftliche Klima besteht, dass nicht mehr akzeptiert wird, sowas ohne weiteres unter den Teppich zu kehren. Nur die KK scheint die Institution zu sein, die das als letzte kapiert. Ich finde, Sie haben nicht gerade aufgepasst, Hr. Kissler, bei Ihrem Denken, dass man Ihre Aussagen nicht durchaus ironisch auf Sie zurückwerfen kann. „Man hat eine Ahnung und eine Absicht, aber partout keinen Schimmer.“ Ich, Herr Kissler, finde Ihren Artikel regelrecht zynisch gegenüber den Opfern! |
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| Cantate (Baden-Württemberg) | 14.03.2010 |
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Nachdem ich in den letzten Wochen schon den Eindruck hatte, als herrsche in den Medien die geheime Übereinkunft, die Katholische Kirche mal wieder als die "Alleinschuldige" an allem Übel der Welt darzustellen und Meldungen über den Missbrauch AUSSERHALB der Katholischen Kirche eher klein zu halten, tut es geradezu gut, einmal einen sachlichen Bericht zu lesen. Nun bin ich gespannt, ob auch Rundfunk und Fernsehen irgendwann dazu übergehen werden, statt antikatholischer Stimmungsmache eine objektive Berichterstattung zu präsentieren. Mein herzlicher Dank gilt Cicero und Herrn Kissler. |
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| theobald (Bessenbach) | 14.03.2010 |
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Mich wundert, dass Menschen, die meist gut austeilen können, so empfindlich urteilen, wenn überspitzte Formunlierungen gebraucht werden. Damit beziehe ich mich auf die Kommentare aus Berlin und Köln. Ausgezeichnet finde ich, was in der Substanz des Artikels angesprochen wird. Und dafür bedanke ich mich! theobald |
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| Friedrich (Sachsen) | 14.03.2010 |
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Ein sehr guter Artikel, aber das erschreckenste sind die Kommentare. Es zeigt wie dünngeistig die Menschen schon geworden sind. Sie wissen und ahnen nicht im geringsten worum es eigentlich geht. Wenn alle Berichte stimmen dann sollte man sich als erstes Fragen stellen. In meinem persönlichen Umfeld ist mir in meinem ganzen langen Leben noch nie ein Fall von Kindesmißbrauch bekannt geworden. Das muß nun aber nicht bedeuten dass es derartiges nicht gibt. Wenn man es aber laufend in der Zeitung liest, dann glaubt es der Untertan. Da nun ausgerechnet in den Kreisen, die uns die Moral lehren wollen, dies derart gehäuft auftritt, muß man sich fragen, steckt hier System dahinter? Jahrzehnte haben die Betroffenen geschwiegen und plötzlich fangen Sie alle an auf Kommando zu reden. „Cui bono?“. Mein Gefühl sagt mir, hier wird eine Relegion und ihre Prister lächerlich gemacht, aber gleichzeitig überall Moscheen gebaut. |
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| jungbet (England) | 14.03.2010 |
| Hervorragender Artikel - und ich wundere mich ueber die negativen Kommentare hier. Ich hatte angenommen dass Cicero-Leser seltener Scheu- klappen tragen als in der pseudoliberalen postmodernen deutschen Leserschaft . Ratzingerbashing etc ist ja der liebste Zeitvertreib in 'unsere Rebublik' (saechsisch auszusprechen). @Puuul: Es ist noch nie so gut gesagt worden, dass man sich gern liberaaaal geriert, weil man sich nicht anstrengen mag oder kann(?), wo es am schwersten ist: sich individuell auf WErte zu verpflichten die auch selbst verbidndlich gelebt werden muessen, und nicht nur von anderen eingefordert. So gesehen ist diese Gesellschaft locker eine der heuchlerisch- sten aller Zeiten. Man wird sich seines Heuchlertums, ein guter Mensch zu sein, nicht einmal ansatzweise bewusst - man braucht ja nur zu vertreten, was man selbst nicht einmal leben muss, weil es ja nur um Non-Diskriminierung=Nicht-Unterscheidung geht. Unterscheidungsfaehig- keit iim urspruenglichen Sinne st eine der wichtigsten Charaktereigenschaften, die man immer bei sich entwickeln muesste, zum Wohle der Gemeinschaft. ich dagegen bin fuer Toleranz, was natuerlich eigene verbindliche Werte voraussetzt und was einen davon abhalten koennte, mit Steinen zu werfen, da man ja slbst im Glashaus sitzt. | |
| Jan Hendrik Stens (Köln) | 13.03.2010 |
| Bislang habe ich "SS-Mitglied" mehr für eine historische Tatsache denn als Schimpfwort gehalten. | |
| Puuul_uuup (Recklinghausen) | 13.03.2010 |
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"Eine Gesellschaft, die jede Hoffnung auf Lauterkeit aufgegeben hat, weil sie selbst sie nicht durchhält, will die einzig verbliebene Gegengesellschaft auf den Pfad der eigenen moralischen Anspruchslosigkeit zwingen." Also die Gesellschaft will die Missbrauchsfälle nur aufdecken, weil sie selber ihre Kinder missbraucht und schadenfroh ist, dass das "moralische Licht" es genauso macht???? |
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| Wolfgang Schmid (Berlin) | 12.03.2010 |
| Es sind schon wirklich kuriose Zeiten, in denen das Wort "Pfeifenschmaucher" herhalten muss und kann, das Schimpfwort "SS-Mitglied" zu toppen... | |
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