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Berliner Republik

Im Friedensreich der Öko-Sekte

Von Constantin Magnis20. August 2008
Die Pforten zum Gut Greußenheim, dem Rückzugsort der
Die Pforten zum Gut Greußenheim, dem Rückzugsort der
Schrift:
Die Sekte „Universelles Leben“ hat sich in Unterfranken ausgebreitet. Ihre Anhänger verdienen viel Geld mit Biokost und Naturheilkunde. Manchen Menschen allerdings macht das System hinter der grün-frommen Kulisse Angst. Ein Besuch in Michelrieth.
Lesen sie hierzu auch: "Ich flehe dich an, schweig" - Interview mit dem UL-Aussteiger Michael Hitziger Thomas Müller schaut noch einmal auf die Straße. Nur um sicherzugehen. „Nein, niemand“, sagt er beruhigt. „Die wissen noch nicht, dass Sie hier sind.“ Der 50-Jährige winkt uns an sein Auto. Besser, wir nehmen seines. Besser, die notieren sich gar nicht erst das fremde Kennzeichen, wer weiß, murmelt er. Vorsichtig kurvt er durch seinen Heimatort, Michelrieth in Unterfranken, bis zum Neubaugebiet am Waldrand. Müller wird stiller und macht sich klein hinterm Steuer. „Ab jetzt sind wir in deren Revier“, sagt er. Weiße Engelsstatuen blicken aus Büschen vor verschachtelten Häusern mit runden Fenstern, Menschen in wallenden Gewändern beäugen alarmiert Müllers Auto. „Die kennen mich schon“, sagt er. Als einer der wenigen im Ort traut Müller sich noch, öffentlich die Gruppierung zu kritisieren, gegen deren Ausbreitung sich hier früher noch eine ganze Bürgerbewegung mobilisieren ließ: die pseudo-christliche Öko-Sekte „Universelles Leben“ (UL), der schon vorgeworfen wurde, sie beute ihre Mitglieder wirtschaftlich aus, setze sie unter Psychodruck und versuche Kritiker mundtot zu machen. An der Spitze der umstrittenen Sekte und ihren geschätzten 10000 Anhängern steht die bald 75-jährige Gabriele Wittek, die von sich behauptet, eine Prophetin, „die Göttliche Weisheit auf dem Thron Christi“ zu sein. Regelmäßig beglückt sie ihre Jünger mit scheinbar himmlischen Offenbarungen. Eine davon war die weniger erfreuliche Mitteilung, die Welt gehe bald unter. Allerdings – das war die gute Nachricht – wolle Gott Witteks Jüngerschaft, die sogenannten Urchristen auf einer „Scholle für das Friedensreich“ vor dem drohenden Ungemach bewahren: der Umgebung Würzburgs, die aus dem Erdreich herausbrechen und mit der Sintflut bis Jerusalem gespült werden sollte. Wohl um die Reise gut zu überstehen, sind bis heute einige der Sektendächer mit Stahlseilen an die Hauswände gespannt. Also zogen die „Urchristen“ von überall ins Friedensreich. Der Großteil besiedelte Michelrieth. Knappe 600 Einwohner hat der Ort heute, etwa die Hälfte davon gehört zum UL. „Mischen tut sich das fast nie“, erzählt eine ältere Frau im Dorf. Ab und zu, sagt sie, stoße man auf den Sicherheitsdienst des UL, die „Gewappneten“, die manchmal im Sektengebiet patrouillieren, auch mit Autos oder Schäferhunden. Schon morgens um halb sechs fange es an, sich in den UL-Häusern zu regen, berichtet sie. Genug zu tun haben die meisten „Urchristen“ allemal: Gott hatte durch Wittek ausrichten lassen, er wünsche die Gründung von Betrieben, um den Bestand der Menschen in der Endzeit zu sichern. Unzählige Unternehmen gründeten die UL-Anhänger daraufhin in der Region. Eine Naturheilklinik zum Beispiel, diverse landwirtschaftliche Betriebe, Kindergärten, ein Gewerbezentrum, Seniorenheime, einen Radiosender, Arztpraxen, einen Verlag und sogar mehrere Satelliten-TV-Kanäle . Ebenfalls ein Teil des urchristlichen Business-Konglomerats ist das „Einkaufsland“ in Altfeld: ein futuristisch anmutender Kuppelbau mit vegetarischem Restaurant, Öko-Supermarkt, Bio-Bäckerei, Mode- und Möbelshops. Esoterische Klänge dudeln durch die blitzblank polierten Gänge, schwerer Parfumgeruch liegt in der Luft. Im Supermarkt eine Auslage mit den Offenbarungen der Prophetin und Kinderbüchern. Eines davon über das Sterben der zehn kleinen Negerlein, in dem „ein Negerlein“ nach dem anderen „erntet, was es gesät hat“ – ein Crash-Kurs in der ungnädigen Karma-Philosophie der Prophetin. Befragt man dazu die junge Kassiererin, eilt sehr schnell eine Dame in Weiß herbei und guckt streng. Die Kassiererin senkt den Blick und wirkt auf einmal mundfaul. Auch der Geschäftsführer möchte kein Interview geben, zumindest nicht unvorbereitet. Wenig später steht ein stämmiger Mann mit einem struppigen Schäferhund im Eingang. Er lässt die Reporter nicht aus den Augen, bis sie das Gebäude verlassen haben. Von da ab übernehmen die Kameras auf dem Vorhof. Michael Fragner runzelt die Stirn und nickt. „Hoffentlich geht die Geschichte gut, und Sie wissen, mit wem Sie sich da einlassen“, sagt er. Seit zehn Jahren befasst sich der 43-jährige Pfarrer mit dem UL und berät Aussteiger. Wer der Sekte in die Quere kommt, warnt er, für den kann es unbequem werden: „Angefangen mit Belästigungen und Verleumdungen bis hin zu juristischen Verfahren, mit denen sie überschüttet werden, was bei Privatpersonen so ins Geld gehen kann, dass sie schnell klein beigeben. Das alles ist für mich der Versuch des Psychoterrors, der typisch für das UL ist und den Zweck hat, Kritiker einzuschüchtern – selbst mit Mitteln, die sich nach meiner Auffassung außerhalb der Legalität befinden.“ Auch das grüne Gesicht der Sekte sieht er skeptisch. Mit Firmen wie „Gut zum Leben“ kontrollieren die „Urchristen“ ein beachtliches Marktsegment für Ökoprodukte, die sie landesweit auf Biomärkten feilbieten. Die „Naturschutz- und Ökoschiene“ hält er für eine Trittbrettfahrt, die der Gruppierung eine attraktive Fassade verpasst: „Gerade deshalb sollte man hinter die Kulissen blicken, wo es meines Erachtens vor allem um Macht und sehr viel Geld geht. Man kann das UL als totalitäre Organisation bezeichnen, in deren Lehre ich auch antisemitische und verfassungswidrige Züge sehe.“ So heißt es beispielsweise in der programmatischen Schrift „Das ist mein Wort“ von UL-Gründerin Gabriele Wittek: „Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben - bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben.“ Der Bayerischen Verwaltungsgerichtshof führte über die UL aus: „Die Ausgestaltung des Gemeindelebens, wie sie aus der ‚Gemeindeordnung‘ des ‚Universellen Lebens‘ hervorgeht, darf in scharfer und überspitzter Formulierung ohne Verfassungsverstoß als totalitäre Struktur bezeichnet werden.“ Umso erstaunlicher, dass die „Urchristen“ in Esselbach nach einigen juristischen Manövern die staatliche Genehmigung für ihre „Christusschule“ erhalten haben. Dort wird nach dem Bekenntnis des UL unterrichtet, das laut Befund des bayerischen Verwaltungsgerichtshofes in verfassungsrechtlicher Perspektive als teilweise bedenklich anzusehen ist. Thomas Müller führt uns zum schmucken Schulgebäude. Durch die offenen Fenster ist das Klimpern eines Klaviers zu hören, auf den Fotos im Aushang strahlen kerngesunde Schüler, hier stimmt alles, könnte man meinen. Nur auf der Hauptstraße vor der Schule, da stimmt was nicht. Ein blauer Ford rollt langsam an Müller vorbei. Der Fahrer starrt ihn an und spricht aufgeregt in sein Handy. Drei Minuten später fährt er wieder vorbei. Kurz darauf noch einmal. „Wir sollten gehen“, knurrt Müller, als der Wagen zum vierten Mal auftaucht. Am selben Morgen fährt eine schwere, schwarze Phaeton-Limousine übers Land nach Michelrieth. Auf dem Beifahrersitz Gabriele Wittek im hellen Kostüm, auf der Nase eine dunkle Sonnenbrille. Sie kommt aus dem etwa 20 Kilometer entfernten Gut Greußenheim, einem Anwesen, um das sie ein „kleines Reich der Liebe“ errichten ließ: Gott, so hatte Wittek 1999 verkündet, habe aus Ernüchterung über die Menschen einen Bund mit den Tieren und der Natur geschlossen. Das sogenannte Neu-Bethlehem-Gebiet um das Gut ist die Konsequenz: Landbau wird dort „friedfertig“ und ökologisch betrieben, Tiere werden auf satten Auen vor dem Schlachthaus bewahrt. „Neu-Bethlehem“ in der Abenddämmerung: Meterlange Rosenlawinen an den Wegen, Alleen von frisch gepflanzten Bäumen umsäumen Wiesen mit verspielten Buchsbaumhecken, flankiert von bleich beleuchteten, mannshohen Statuen. Darunter auch ein Hirte, der regungslos über seinen erstarrten Schäfchen wacht. Auf den Hügeln recken sich enorme neon-beleuchtete Kreuze in die Höhe und werfen ein gespenstisches Licht auf die Viehweiden. Aus dem Nachtschatten der lieblichen Apfelbäume blicken Kameras und Bewegungsmelder. Der Parcours endet vor den verschlossenen Pforten zur feudalen Hofanlage „Terra Nova“. Plötzlich wirft eine Flutlichtanlage grelles Licht aus den Bäumen, Jeeps verfolgen uns. Wenig später rollt ein silberner Kombi heran. Ein nervös telefonierender Mann öffnet das Fenster, stellt scharfe Fragen, wird dann ganz mild: Gebrannte Kinder seien sie, die Urchristen, und hätten viel erleiden müssen, besonders durch die Presse, sagt er. „Wir sind eh’ gleich weg, ich mach nur noch schnell Bilder von den Neonkreuzen“, ruft der Fotograf. Der Kombi rauscht ab, und noch bevor sich der Staub gelegt hat, fahren urplötzlich alle Lichter herunter. Finsternis im Neu-Bethlehem-Gebiet. Die Kreuze sind nur noch Schatten im Mondlicht. Der Hirte steht im Dunklen. Selbst die Tiere sind still. Als würden sie mit der Prophetin und ihren Männern warten, bis die neugierigen Fremden weg sind. Und endlich wieder Frieden einkehrt, ins Reich der Liebe. Foto: Picture Alliance
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Unbegreiflich für mich,da ich viele übereinstimmungen inhaltlicher Art in einer mir liebgewonnenen Interpretation eines taoistischen Werkes gibt.Woher stammen diese Inhalte?

  • Antworten
Clemens Pfützenreuter16.02.2010 | 00:00 Uhr

Wunderbar, ein schön geschriebener Artikel, der zugleich auch erschreckt. Ich werde ihn auf meiner HP www.Tierwelt-im-Schatten.de verlinken. Dort finden interessierte Leser noch mehr Infos zu der UL.
MfG aus Bayern

  • Antworten
Katharina Talbi-Diwo15.04.2011 | 00:00 Uhr

Ist doch gut!Gesunde

Ist doch gut!Gesunde Lebensmittel,Naturschutz,Tierschutz.Was sollte daran Sektenartig sein,die gute Frau und ihre Freunde tun ausschliesslich gutes für Mensch und Natur.Zudem wird jeder Überschuss in Naturschutz bzw.Rückführung investiert.Würden solche Menschen die Erde besitzen gäbe es weder Umweltverschmutzung durch Spritzmittel oder Atomkraft und wohl bemerkt auch keine Morde unter dem Label "Nahrungsmittel"!Ich kann nur nahelegen einmal in den Spiegel zu sehen und seine eigenen Taten zu beliebäugeln,wer dann noch urteilt,verurteilt sich getrieben von Neid oder ähnlichem selbst!Wohlbemerkt ist es keine Ausnahme das die Institutionen Kirche die Urchristen anprangern,da dieses Lebenskonzept ganz und gar nicht in ihr Konzept passt.Nähmlich schon alleine deshalb weil Gabriele auch die Machenschaften der grossen Kirchen ins Licht stellt,wie zum Beispiel das die Ev.Kirche die Bibel veränderte was gravierende Auswirkungen zur Folge hatte,nähmlich damit das töten befürwortet wurde.In der Luth.Bibel steht demnach bei Matt26,52:"Steck dein Schwert in die Scheide,denn alle,die zum Schwert greifen,werden durch das Schwert umkommen."Aus "werden" wurde durch den Kirchengründer Luther "soll",was die Kirche als Rechtfertigung zum töten herangezogen hat.Auch in !.Mose9,6 hat Luther das ursprüngliche "wird" in "soll" verändert,welches den ursprünglichen Sinn mit verheerender Wirkung umgekehrt hat.Soviel zur Institution welche sich anscheinend dazu getrieben fühlt andersgläubige zu verfolgen.Das ganze obwohl in der Bibel steht das niemand etwas dazuschreiben oder weglassen dürfe.Wer Ohren hat der höre!Wer Augen hat der sehe!
Friede sei mit allen Lebewesen im Universum

  • Antworten
lebi16.01.2012 | 20:41 Uhr

Unglaublich!

Unglaublich!
Ich finde es sehr mutig, dass Sie solch einen Artikel online stellen unter Angabe eines Namens. Ich hätte mich gefreut, wenn Sie wirklich etwas zu sagen hätten, ich lese allerdings nur tendenziöse Phrasen.

Zunächst die Sprache: SEKTENdächer, SEKTENgebiet, RosenLAWINEN, BLEICH BELEUCHTETE, mannshohen Statuen, usw. Auch wenn es sich bei dem Beitrag offensichtlich um eine Reportage handelt, so wäre doch ein gutes Maß an Objektivität angebracht gewesen, gerade wenn man einer Gruppierung so schwerwiegende Vorwürfe macht. Stattdessen wird - beinahe zwanghaft - schon ein negatives sprachliches Umfeld geschaffen.

Grundlegend sind mir einige Dinge unklar. So verstehe ich nicht, was daran anstößig sein soll, dass es "schon morgens um halb sechs [anfange], sich in den UL-Häusern zu regen". Ist den Leuten zum Vorwurf zu machen, dass sie Frühaufsteher sind, wie offensichtlich die Dorfbewohnerin, die das beobachtet hat, auch!? Was ist daran anstößig, wenn die Häuser "ab und zu" vom Sicherheitsdienst "mit Autos und Schäferhunden" bewacht werden?! Wenn das für nötig erachtet wird, bitte. Ich habe außerdem noch keinen mobilen Sicherheitsdienst ohne Auto gesehen. Interessant und von Belang wäre diese Aussage nur, wenn es schon zu UNGERECHTFERTIGTEN Übergriffen der sog. Gewappneten kam. Da dem offensichtlich nicht so ist, frage ich mich, welchen Informationswert die Aussage der Dorfbewohnerin überhaupt hat?

Weiterhin belegt der Autor seine Kritik nicht grundsätzlich. Mal Butter bei die Fische was wirtschaftliche Ausbeutung der UL-Mitglieder, Psychodruck und das Mundtotmachen von Kritikern betrifft. Denn diese Vorwürfe kann man auch an die großen Kirchen oder an Großkonzernen adressieren. Ich finde es deshalb auch zweifelhaft, dass gerade ein Pfarrer als "Experte" zitiert wird, nicht etwa ein renomierter Professor oder ein Mitarbeiter einer Sektenberatungsstelle. Denn was genau an UL totalitär sein soll, hat sich mir auch nach zweimaligem Lesen des Artikels nicht erschlossen. Könnte man solche Vorwürfe begründen und nicht einfach nur ein aus dem Kontext gerissenes Zitat des Bayerischen Verwaltungsgerichshofes aufführen?! Denn als totalitäre Organisation mit antisemitischen und verfassungswidrigen Zügen kann ich nachvollziehbar auch die Katholische Kirche bezeichnen.

Ich sehe auch kein Problem darin, dass UL wirtschaftlich aktiv ist (siehe dazu lebis Beitrag). Denn wenn man deren Handeln verteufelt, dann müsste man auch die umfangreichen "Business-Konglomerat[e]" von evangelischer und katholischer Kirche anprangern. Auch in diesem Textteil wieder die vage Ungenauigkeit des Journalisten: Was ist denn ein "beachtliches Marktsegment"? 20 % oder 80 %? Auch die Behauptung, dass ihre Produkte "landesweit" auf Biomärkten angeboten werden, ist schlicht falsch. Ich bekomme die Produkte von "Gut zum Leben" im Umkreis von 100 km von meinem Wohnort nicht angeboten. Eine Recherche auf der betreffenden Internetpräsenz hätte bezüglich dieser Behauptung schon weiter geholfen.

Ich hätte noch einmal so viel zu schreiben zu diesem handwerklich recht armen Artikel. Dieser wird dem hohen Anspruch, den das Magazin Cicero hat, - mal wieder - nicht gerecht.

  • Antworten
No UL11.09.2012 | 15:38 Uhr

Kommentar zu den Kritiken an UL und Gabriele Wittek

Heute ist der 23.12.2012 und ich habe eine sehr besinnliche Stunde hinter mir mit einer wundervollen Sendung von Sophia-TV mit Gabriele Wittek persönlich. Seit Wochen verfolge ich im TV -Sophia-TV - regelmässig diverse Sendungen, bei denen auch Gabriele Wittek anwesend ist - allerdings wird sie nie richtig im Bild gezeigt, nur von hinten, aber ihre Stimme ist unverkennbar. Es wurde auch gesagt, dass Gabriele Wittek dies nicht wünschen würde, dass ein grosses Aufhebens um ihre Person gemacht würde, nur Gott allein gehöre die Ehre. Ich habe inzwischen auch viele Bücher von ihr gelesen, Meditationen im TV miterleben dürfen, mich im Internet über sämtliche websites mit vielen Kritiken über UL befasst und kann aus meiner Sicht nur sagen, dass ich inzwischen glaube, dass diese Frau wirklich von dem Geist Gottes durchdrungen ist und nur seine Botschaft an die Menschen weitergibt. Propheten Gottes - männlich oder weiblich - aus dem Volk waren alles normale Menschen, die irgendwann den Ruf Gottes verspürten. Buddha, Jesus, Mohammed waren die einzigen, die Erfolg hatten - oder zumindest anerkannt wurden - Jesus wurde jedoch gefoltert und umgebracht von den Priestern, weil er unbequem war, die Wahrheit sagte und eine Bedrohung für die herrschende Kaste darstellte. Was die "christlichen" Kirchen danach jedoch aus der reinen Lehre Jesus machten, kann man in der Geschichte der röm.kath.Kirche am besten verfolgen. Insofern sprechen die Menschen mit und um Gabriele Wittek in den TV-Sendungen genau das aus, was ich selbst seit vielen Jahren schon denke! Ihre Botschaften decken nur auf, was von kirchlichen Institutionen absolut nicht erwünscht ist. Und das ist natürlich auch eine gewaltige Bedrohung!! Was das Land des Friedens betrifft, so soll niemand darüber urteilen, der ein anderes Leben führt und nicht diesen Weg gehen möchte. Menschen, die ein friedvolles Leben in einem harmonischen Miteinander führen, vegetarisch leben, Tieren und der Natur grösste Achtung entgegenbringen - was soll daran falsch sein????
GC

  • Antworten
Gianna Cortese23.12.2012 | 15:49 Uhr

Kommentar zu den Kritiken an UL und der Prophetin Gabriele

Der Artikel bringt in der Tat nichts, was dem Universellen Leben e. V. und seiner Prophetin als widersprüchlich anzulasten wäre. Das möchte ich hiermit nachholen. Es gab und gibt ja außer Frau Wittek noch andere Personen, die sich als Propheten ausgaben und ausgeben. Ich denke da an den sogenannten " Schreibknecht Gottes ", Jakob Lorber. Dessen Jesus Christus so katholisch war, dass er von dem Jesus Christus der Frau Wittek in gleicher Weise abgelehnt werden müsste, wie die Katholische Kirche selbst. Dann gibt es in der Schweiz den Propheten Billy Meier, dessen Jesus Christus Immanuel heißt und den Jesus Christus der Kriminalgeschichte des Christentums u. a. mit der Teufelszahl -666- ausgezeichnet nachweist. Jede der tausend Glaubensrichtungen hat so ihren eigenen Jesus Christus, den sie zu Geld macht, welcher jedes Mal" der Weg, die Wahrheit und das Leben ist " und ohne den " niemand zum Vater kommt außer durch Ihn ".
Frau Wittek bejubelt ihren Jesus Christus u.a. als " Größten Propheten aller Zeiten ", mein Kürzel hierfür: " Gröpaz ". Sie findet seinen Namen von den Großsekten missbraucht und wollte gerichtlich erreichen, dass die Katholische wie auch die Evangelische Kirche sich nicht "christlich " nennen dürfen, sondern katholisch oder evangelisch. Ihr ehemaliger Anwalt, Dr. Sailer, ist in dieser Angelegenheit schriftlich darauf hingewiesen worden von einer meiner Bekannten, dass Jesus Christus in der Johannes Apokalypse selbst in Vorahnung der ihm folgenden Lehr- und Persönlichkeitsverfälschungen sich von eben diesen Namen getrennt und distanziert hatte für die Zeit nach seinem irdischen Tod. Und zwar mit einem Hinweis auf " seinen eigenen Namen -den neuen - ", Joh. Off. 3.10-12, den er einem jeden zur Kenntnis zu geben versprach," der an seiner Lehre mit aller Standfestigkeit festhielt ". Man könnte sich folglich in Kenntnis seiner unverfälschten Lehre und seines neuen Namens gerichtliche Schritte ersparen. Der Schreiber dieses Briefes erhielt weder vom Anwalt noch von der Prophetin eine Antwort. Allgemeine Erklärung dafür. Aus dem angeführten Hinweis lässt sich der Schluss ziehen, dass wer seit 2000 Jahren noch Jesus Christus sagte, seine unverfälschte Lehre nicht hatte. Und begründeter Weise folglich auch nicht seinen neuen Namen. Auch Frau Wittek nicht! Die Prophetin Gabriele Wittek, hat auf jeden Fall nicht den Jesus Christus der Johannes Offenbarung, der sich infolge seines prophetischen Wissens von eben diesen Namen trennte, um mit keinem Jesus Christus der vielen christlichen Glaubensrichtungen unserer Welt verwechselt zu werden. Das lässt sich sogar mit seinem allgemein gültigen Wort begründen:" Denn was in den Augen der Welt als - etwas Hohes - gilt, wird von Gott als etwas Verabscheuungswürdiges angesehen". Lukas 16.15. Und der Name Jesus Christus gilt in unserer Welt als - etwas Hohes - mit seinen Persönlichkeits- und Lehrverfälschungen, mit seiner 2000-jährigen Verbrechensgeschichte, mit seinen Tausenden Kriegen der Christen gegeneinander und untereinander.
Die Prophetie des, der Frau Wittek namentlich unbekannten, ehemaligen Jesus Christus, widerlegt sie und ihren Anhang noch in einem entscheidenden Punkt. Und zwar kann auch sie nicht kaufen oder/und verkaufen, ohne Abgaben für - staatliche Einkünfte - entrichten zu müssen. Weil diese in die Kauf- und/oder Verkaufspreise aller mit Stirn und/oder Hand erbrachten Leistungen oder hergestellte Erzeugnisse eingebaut sind. Lateinisch : VECTIGALIA. Mit diesen Abgaben finanziert der Menschentyp - Staatsbürger - den " Gräuel der ganzen Erde ", Joh. Off. 17.5. Nicht nur das. Seine eigene Staats-Steuer-, -Zoll- und -Zinsversklavung. Finanziert eine jede Macht außer der Gottes zwangsläufig über sich und seine Mitmenschen, was ihn als Antichristen ausweist, und in jedem Fall gegen den Gott " Der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen ins Dasein rief ", Joh. Off. 14.7. Der mit dieser seiner Vorstellung auf Sein allein rechtmäßiges Grundeigentumsrecht auf die ganze Erde Anspruch geltend macht, dem zufolge den Menschen nur ein pachtrechtlicher Besitz an der Erde zugestanden wird. Was jede Staatsbildung ausschließt! Frau Wittek und ihr Anhang machen sich nichts daraus, dass sie mit den genannten Abgaben an der Herstellung von Rüstungsgütern und an allen Kriegen in der Welt infolge der internationalen Handelsbeziehungen aller Staaten finanziell mitbeteiligt sind .Also als Auftragsmörder dastehen. Sie bedauern allerdings, dass sie mit Steuern die Großkirchen finanziell unterstützen müssen, die Agrarwirtschaft mit ihrer mörderischen Massentierhaltung Auch hier wirken sie gegen sich! Machen ihre Arbeit zum größten Teil nicht effizient. Die Persönlichkeit, die sich von dem Namen Jesus Christus distanzierte und trennte, lehnte jeden auf Gotteslandraub gründenden Staat mit seinen Steuern ab. Nicht so der Jesus Christus der Prophetin Gabriele, welcher derselbe ist, den die Großkirchen haben. Ich empfehle hier, im Internet unter " Die Wahrheit über die Zahl -666 - die Kommentare der Frau Tina Tuttilutti zu lesen, ab Kommentar 601. Ohne auf Frau Wittek namentlich einzugehen, beweist Frau Tuttilutti mit diesem Bezug, dass auch Frau Wittek eine falsche Prophetin ist. Mit freundlichen Grüßen von Johanna Greber.

  • Antworten
Johanna Greber01.01.2013 | 21:17 Uhr

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