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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Ronald Hörstmann (53343 Wachtberg) | 25.10.2007 |
| Wer Tiere mehr liebt als Menschen, der ist krank im Kopf! | |
| Kerstin (Hamburg) | 21.10.2007 |
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Liebe Redaktion von Cicero, ich bin eine Mutter, die von der Möglichkeit der anonymen Geburt Gebrauch gemacht hat. Mit den Ausführungen der Frau Swientek bin ich zum größten Teil überhaupt nicht einverstanden. Leider lehnt Frau Swientek Kontaktaufnahmen von meiner Seite ab. Sie spricht im Interview von Fachleuten der Kriminologie, Psychiatrie und „und dem gesamten Themenspektrum rund um Kindesweglegung und Adoption“. Wenn man sich diese Fachleute mal etwas genauer anschaut, sind es keine solchen mehr. Die meisten haben bisher selbst kaum mit Frauen persönlich zu tun gehabt, die ihr Kind ausgesetzt oder gar getötet haben. All diese Fachleute lehnen leider ein Gespräch mit mir ab. Die Fachfrau der Psychiatrie ist wohl Frau Prof. Dr. med. Anke Rohde – sicherlich eine sehr kompetente Person, aber nicht wenn es um Neugeborenenaussetzungen und –tötungen geht. Sie hat zwar eine Studie darüber erstellt. Eine Studie über 26 Fälle, die sie ausschließlich aus alten Krankenberichten und Gerichtsakten zusammengestellt hat – „sofern sie ihr vorlagen“. „…. Neugeborenentötung folgt aber einer spezifischen Psychodynamik, die ein rationales Planen und das Inanspruchnehmen solcher Angebote ausschließt…“ Wer die Verhandlungen von Neugeborenentötungen verfolgt, wird nicht selten auf folgende Aussagen von Mütter treffen: „Ich dachte an die Babyklappe, aber es kam anders“…“Das Baby kam früher als gedacht“… „Ich wusste nichts von dieser Möglichkeit“… Manchmal waren sie zur falschen Zeit am falschen Ort. Anne S. plante ihr Neugeborenes in eine Klappe abzulegen. Leider kam das Baby zur Welt, als sie zufällig zu Besuch bei ihren Eltern war. Sie drücke es an sich, bis es still war. Eine Mutter wurde tot neben ihren zwei Kleinkindern aufgefunden. Sie starb an den Folgen einer Geburt. Ein totes Neugeborenes konnte man später in einem Blumenkübel auf dem Balkon finden. Auf ihrem PC war zu sehen, dass sie nach Babyklappen in der Umgebung gesucht hat. Vielleicht konnte sie einfach nicht weg – aus Rücksicht auf ihre beiden Kleinkinder. Frau Swientek hat sich nie wirklich mit den Müttern befasst. Sie kann noch nicht einmal im Entferntesten ahnen, was in diesen Frauen, die ihre Schwangerschaft negieren, vor sich geht. Sie kennt die Gründe noch nicht einmal im Ansatz – sie interessieren sie auch nicht. Viele dieser toten Babys werden nur durch Zufall gefunden. Die Dunkelziffer scheint enorm hoch zu sein. Wo kein Baby vermisst wird, wird man auch nicht danach suchen. Es ist Schwarz-Weiß-Seherei von Frau Swientek und Co., das angeblich so gut wie ALLE Mütter, die ihre Schwangerschaft negieren, nach der Geburt das Kind töten oder liegen lassen. Sie spricht von „Persönlichkeitsstruktur“. Inzwischen habe ich viele dieser Frauen kennen gelernt – keine gleicht der anderen. Man kann auch nicht sagen, dass diese Frauen grundsätzlich nicht in der Lage sind mit Konflikten umzugehen. Sie kennen auch meist andere Hilfsmöglichkeiten – sie können sie nur meist nicht in Anspruch nehmen. Es wird ein anderer Personenkreis angesprochen? Welcher? Frau Swientek widerspricht sich in ihren Aussagen. Selber war sie wahrscheinlich noch nie schwanger. Sie sieht diese Problematik besonders von der „anderen Seite.“ Viele Adoptierte leiden unter ihrer Wurzellosigkeit – andere wiederum haben überhaupt kein Interesse an ihrer Herkunftsfamilie. Ich als Betroffene weiß: Das Angebot der anonymen Geburt und Babyklappe kann Leben retten! Mit freundlichen Grüßen Kerstin |
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| Thomas Kurbjuhn (Berlin) | 17.10.2007 |
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Etwas verkürzt gesprochen, hat die SPD das Soziale verraten, so wie im Moment die CDU das Nationale verrät. Die Auswirkungen zeigen sich deren Wählerschaft nur noch nicht so offensichtlich. Die NPD wird der CDU aus den bürgerlichen Schichten dann Wahlstimmen abnehmen, wenn diese bürgerlichen Schichten entdecken, daß die multikulturelle Gesellschaft sich schon in naher Zukunft nicht mehr nur in den Innenstädten der großen Metropolen zeigt, sondern auch ins Umland vordringt. Da, wo man ” wegen der besseren Luft” hingezogen ist und wo man im Moment, wie der Zufall so spielt, noch autochthon unter sich ist. |
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| Fritz Goergen (Köln) | 28.09.2007 |
| Soll es wirklich nur so wenige "Aufsteiger und Tatmenschen" geben? | |
| katharina Pech (Hasloh) | 11.09.2007 |
| So ein Unsinn, einen Klaps als Gewalt zu bezeichnen. Annähernd, jede/r, dem/r gelegentlich die Hand ausrutsch, lehnt ausdrücklich Gewalt ab. Kinder provozieren gern und oft. Ob das Reden mit Engelszungen dann immer das beste Mittel der Wahl ist, scheint mir zumindest diskutabel. Mit angeblich psychologisch einfühlsamer Überzeugungsarbeit kann manchmal viel größeren Schaden angehört werden, das Kind nämlich psychisch manipulieren oder unter Druck setzen. Nochmal: Es geht nicht um GEWALT! | |
| Amanda Slama (Nürnberg) | 07.09.2007 |
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Es ist wirklich unglaublich bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass sich die beiden einzigen Leserkommentare zu diesem von Frau Schmidt hochinteressant formulierten Thema "Zeit" ausschließlich um richtige oder falsche Grammatik drehen! Ich jedenfalls finde den Artikel von Frau Schmidt sehr überdenkenswert und viele der gebrachten Beispiele absolut zutreffend. Allerdings würde ich aus Erfahrung antworten, dass die Zeit für einen selbst nie wirklich gravierend zu kurz kommen sollte, da nur ein ausgeglichener Mensch auf Dauer anderen die Aufmerksamkeit gewähren kann, die im Einzelfall nötig ist. Wer sich selbst nie ausreichend Zeit für eigene Interessen zugesteht, wird irgendwann auch den Ansprüchen seiner Umwelt nicht mehr oder nur mit großem inneren Kraftaufwand gerecht. Besonders Frauen müssen ihre Grenzen mit einer gewissen Beharrlichkeit und Konsequenz abstecken, damit diese letztendlich ebenso selbstverständlich respektiert und anerkannt werden, wie dies bei den Männern von jeher ganz fraglos geschieht. Grammatikalischen Belehrungen und Korrekturen dieses Textes seitens befähigter Leser sehe ich überaus gelassen entgegen. |
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| Peter Siart (München) | 09.08.2007 |
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Trotz Beitragszahlung seit 8 Jahren kein Arbeitslosengeld I, kein Harz IV, wenn ich demnächst arbeitslos werde. § 142 Abs 1 Nr. 4 SGB III will das so, und die Durchführungsverordnung: „Durch § 142 Abs. 1 Nr. 4 soll verhindert werden, dass Alg neben einer anderen Leistung gewährt wird, die ebenfalls grundsätzlich dazu bestimmt ist, die Kosten des Lebensunterhalts voll zu decken. Ähnliche Leistungen i.S. Des § 142 Abs. 1 Nr. 4 können deshalb u.a. nur solche sein, die nach ihrer Zweckbestimmung wie die Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und die Knappschaftsausgleichsleistung den Lebensunterhalt des Empfängers der Leistung voll sichern sollen.Dabei ist es unerheblich, ob die gewährteLeistung diesem Zweck im Einzelfall tatsächlich gerecht wird. Die Leistung muss aber ihrerGesamtkonzeption nach so bemessensein, dass sie im Regelfall den Lebensunterhalt des Empfängers sicherstellt.“ Die mir seit Vollendung des 63. Lebensajhres zustehend Rente ist keine transferartige Sozialleistung, ich habe die Beiträge dafür in ein berufsständisches Versorgungswerk einbezahlt und auch noch den Arbeitgeberanteil als Freiberufler selbst übernommen. Ich habe mich für Solidarität und nicht für eine Lebensversicherung entschieden. Letztere wäre im Sinne dieser Vorschrift sogar unschädlich. Eine Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. Minister können sich offenbar nicht vorstellen, daß eine Rente nicht zum Lebensunterhalt reicht. Minister meinen auch noch, man fängt das Arbeiten an und hört mit 67 auf und ist nur in einer Rentenanstalt versichert. Heute sind die Erwerbsbiographien anders. Heute kann es verschiedene Teilansprüche geben, wobei jeder vielleicht einmal generell dazu gedacht war, den Lebensunterhalt voll zu sichern, wenn man nur dort versichert ist. Es muß darauf ankommen, ob die Rente tatsächlich den vollen Lebensunterhalt sichert oder nicht. Wenn eine volle Sicherung gegeben wäre, würde ich ja nicht arbeiten. Ich zahle Beiträge, um gegen Arbeitslosigkeit versichert zu sein. Hier darf nicht nach Bedürftigkeit entschieden werden. Wenn ich kein ALG bekomme, muß ich die vorgezogene Rente beantragen und Kürzungen in Anpruch nehmen. Genau das soll es ja nicht geben. Denn Arbeitslose, die mindenstens 58 Jahre alt sind, haben im Rahmen der sg. 58er Regelung die Möglichkeit, weiterhin Arbeitslosengeld zu beziehen, ohne aber dem Arbeitsmarkt tatsächlich weiter zu Verfügung zu stehen. Wer von dieser Regelung gebraucht macht, ist dann aber verpflichet, zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente zu gehen, zu dem dies OHNE Abschläge möglich ist. Meine Rente und der Minijob meiner Frau verhindern, daß ich Harz IV kriege. Ich will weiterhin arbeiten. Wenn ich in Kürze arbeitslos werde, würde ich 1200 € ALG bekommen, wenn diese kleine Rente nicht wäre. So gehe ich leer aus. 21600 € macht das insgesamt aus. Und wenn ich die vorgezogene Rente beantrage, darf ich nicht einmal die Differenz hinzuverdienen. |
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| Margrit Steer (47807 Krefeld) | 02.08.2007 |
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ich glaube nicht, dass es an den "alten Schränken" liegt, zumindest nicht nur. Meine Meinung ist: die SPD hat ein paar Minister, allen voran Müntefering, Steinbrück und Ulla Schmidt, die mit allen "Reformen" (die ja keine sind) obwohl sie gemeinsame Beschlüsse der Koalition sind, sofort nach vorne preschen (Geltunsssucht?) Die Wähler verbinden alle negativen Dinge ausschließlich mit der SPD. vermurkste Gesundheitsreform - Schmidt Rente mit 67 - Müntefering Geldgeschenk an die Wirtschaft - Steinbrück Vor allem Müntefering geriert sich mittlerweile wie ein Neofeudalist. Früher immer in der 2. Reihe ist er nun endlich Minister, ist es das? Aussprüche wie "wer nicht arbeitet, braucht auch nicht essen" sind unterste Schublade und das von einem Sozialdemokraten. Frau Merkel glänzt, sie selbst steht für keinen der Beschlüsse, zumidnest für die Öffentlichkeit, obwohl es ihre Aufgabe wäre, solche Beschlüsse zu verkünden. Das ist das Problem der SPD. Wenn sie dies nicht ändert, wird sie unter gehen. Die SPD springt auf jeden Zug auf, den Merkel ihr vorfährt und merkt dabei nicht, dass wir langsam aber steitg (in "kleinen Schritten") einer neuen DDR immer näher kommen. Das Volk wir nur noch gegängelt, Vorschriften die ins persönliche Leben eingreifen. a werden Bistros/Kneipen einfach mal zu öffentlichen Räumem gemacht, obwohl sie dem Wirt gehören. Wann wird meine Wohnung zum öffentlichen Raum erklärt? Hier würde ich mir von der SPD mehr Widerspruch wünschen. Richtige Reformen ja, aber diesen Murks seit Schröder nein. Die SPD muss ihre Hausaufgaben machen und zwar schnell |
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| Brigitte Bien (Biebergemünd) | 26.07.2007 |
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Transparenz und Neugier sind wohl doch zwei verschiedene Dinge. Transparenz bei Nebeneinkünften unserer vom Steuerzahler bezahlten Abgeordneten ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Leider ist die Transparenz noch sehr lückenhaft. Neugier oder die Gier nach dem Privaten ist immer so respektlos wie derjenige der die Neugier herausfordert. Ob Staat, Gesellschaft oder Privatperson. |
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| Helge Hübsch (17335 Strasburg) | 26.07.2007 |
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Sehr geehrter Herr Weimer, ob der Nebenverdienst der Abgeordneten viel oder wenig ist, ist für mich nicht ausschlaggebend. Aber, wenn diese Damen und Herren vor der Kamera stehen und immer behaupten -manche stöhnen ja auch- sie haben einen Vollzeitjob, dann fragt man sich schon, woher sie die Zeit für weitere bis zu 10 und mehr Jobs hernehmen! Darüberhinaus bezweifele ich auch ganz energisch, dass diese Abgeordneten noch unabhängig sein können. Wer genehmigt diesen Herren, die ja vom Steuerzahler bezahlt werden, ob sie überhaupt eine Nebentätigkeit ausüben dürfen. Der "einfache" Arbeitnehmer darf dies doch in der Regel nicht. Wenn das aber alles so in Ordnung ist, sollte man dem ALG II-Empfänger auch nicht die Hosen ausziehen. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und verbleibe mit freundlichem Gruß Helge Hübsch |
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| Hans Mittendorf (Giberville) | 11.07.2007 |
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In Frankreich ist es noch schlimmer! Der Stabilitätspackt wird fallen!! |
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| Rocy, Ralf (Berlin) | 11.07.2007 |
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So kann ich den Kommentar von Frank Meyer nicht stehenlassen. In Europa brauchen wir jetzt eine starke Wertegemeinschaft, um uns gegen die Bedrohung des Islam zu wappnen. Die Türkei sollte auch nur dann zu Europa gehören dürfen, wenn sie Glaubensfreiheit und Säkularismus für all ihre Bürger/innen garantiert. Europa ist jüdisch/christlich, nicht muslimisch. Für das jüdisch/christliche Europa steht aber nur ein Mann. Das ist der Papst. Mit Recht läßt der papst bei aller Toleranz keine Kirchenspaltung zu. Nur so konnte die christliche Kirche über die Jahrtausende so erfolgreich sein. Und was die Diktaturen in Lateinamerika und der Karibik angeht, die die katholische Kirche angeblich immer unterstützt hat: Der Feind stand und steht eben links...!! Oder wären Herrn Meyer etwa kommunistische und stalinistische Diktaturen wie die unter Salvador Allende lieber gewesen!? Wir sollten also alle besser auf den Papst als auf den linken Schreiberling Frank Meyer hören. |
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| Thomas Wieland (Bern) | 09.07.2007 |
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Schon mal was von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gehört? Klimawandel hin oder her, der wäre nur eine Auswirkung von unserem verschwenderischen Lebensstil, der eine grosse Ungerechtigkeit für unsere Nachkommen wie schon für unsere Mitmenschen heute ist, die nicht an diesem Konsumwahn teilhaben können! Es geht um viel mehr als um Ökoterror... |
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| Klee, Imme (Hamburg) | 08.07.2007 |
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Leichte Korrektur: Sarkasmus und bissiger Humor nehmen ernsten Themen manchmal die bedrohliche Schwere und enthebt sie ihrer unmittelbaren und wissenschaftlich nachgewiesenen Gefährdung. Befremdend ist es, dass Herr Weimer verbal auf den Zug der Verharmlosung und der Verniedlichung des tatsächlichen Problems aufspringt, um Menschen, Leser/innen ihre begründete Angst zu nehmen. Manchmal ist das symbolische "für gutes Wetter sorgen" in diesem Fall nicht nur sprachlich fatal., sondern schlichtweg eine Verdrängung ernst zu nehmender Tatbestände. Schade. Gerade Herr Weimer hätte ganz andere Möglichkeiten und es bleibt zu hoffen, dass Herr Gabriel in Sachen ökologischer Energieversorgung zugunsten einer gesünderen Klimapolitik trotzdem am Ball bleibt. |
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| Arno Schatz (Holzkirchen) | 06.07.2007 |
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Vielleicht als Folgeartikel würde mich interessieren, wie lang eine solche Verschuldung weitergehen kann, welches weiteren auswirkungen das haben könnte. (ohne orakeln zu müssen) Oder Vergleiche zu anderen Staaten bei denen die Verschuldung noch shlimmer ist (evtl. vergangene Zeiten). Ansonsten finde ich es sehr gut , daß dies Thema hier so sehr aufgegriffen wird. Da es vielzusehr totgeschwiegen wird. viele Grüße, Arno Schatz |
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| Lederer (56191 Weitersburg) | 05.07.2007 |
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Es sollte überhaupt keinen Untersuchungsausschuss über diese vermeintlcihe Affäre geben, da unsere Soldaten auf jeden Fall in Afghanistan geschützt und unterstützt werden müssen. Dem wäre es nicht dienlich, würden Verschleppungen und Folter hierzulande geächtet, während durch erzwungene Geständnisse sowie Außergefechtsetzung von Kriegsgefangenen das Leben auch nur eines einzigen deutschen Soldaten gerettet werden könnte. Der Staatsraison ist also in Zukunft gerade auch mit Bezug auf unsere Soldaten, die in Afghanistan für ganz Deutschland ihre Köpfe hinhalten, wieder stärker Rechnung zu tragen. |
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| Peter Maier (Sochi/Russia) | 28.06.2007 |
| Jedem Volk die Regierungen die es verdient. Man wartet darauf das noch Oel in Mecklenburg-Vorpommern oder in Berlin gefunden wird. Diese Schulden sind nur abzubauen, nach dem Totalen Zusammenbruch der Wirtschaft. Dann faengt wieder jeder Einzelne mit 5 Euro an. | |
| Kopp, Alfons (Berlin) | 26.06.2007 |
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Herr Weimer hat Unrecht, Herr Schily hat Recht. Im Falle der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus muss Sicherheit vor Freiheit gehen, und das ohne Wenn und Aber. Das bedeutet für mich, die Folter als legitimes Mittel in Ausnahmefällen ebenso zuzulassen wie den Einsatz deutscher Soldaten auch gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Denn auch unsere Polizisten, Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter, die für Deutschland oftmals ihr Leben riskieren, verdienen den Schutz des Gesetzes. Was nützen die schönsten Überwachungs- und Abhörgesetze, wenn die bereits überführten bzw. unter einem nur allzu berechtigten Anfangsverdacht stehenden Täter schon bald nach ihrer Festnahme wieder neue, grauenhafte Untaten begehen dürfen? Deutschland hat korrekt gehandelt, denn die Staatsraison verlangte es, der deutschen Öffentlichkeit zunächst Informationen über geplante Bundeswehr- und Geheimdiensteinsätze vorzuenthalten, die die Gegenseite nur allzu leicht gegen Deutschland und deutsche Interessen genutzt hätte. Es war also keine Doppelmoral, was Wolfram Weimer glaubte kritisieren zu müssen, sondern es war die ganz legale Wahl auch außergewöhnlicher Mittel des Rechtsstaates, um unser aller Freiheit vor der Gefahr des internationalen, islamistischen Terrors zu schützen. |
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| Marc Dietel (82216 Maisach) | 17.06.2007 |
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Bisher habe ich mich bei Ausstellungen wie der documenta immer gefragt, weshalb so viele Worte bemüht werden müssen. Ist es noch ein Kunstwerk, wenn man den intellektuellen Überbau einem nicht eingeweihten Betrachter erklären muß und wer ist schon "eingeweiht"? Warum erklärt ein kochender Künstler, er sei gar kein Künstler? Was läuft falsch? Wie weit ist das Verständnis eines Werkes abhängig vom Wortsinn der Sprache, in der es erklärt wird. Weshalb sind ein Großteil der gezeigten Arbeiten derart kopflastig? Man bleibt vor einer Rigipswand stehen und hinterfragt den Sinn, sucht sofort nach Assoziationen und erkennt erst auf den zweiten Blick, dass es sich um einen unfertigen Raumteiler handelt, mit dem die Museumsleitung neue Ausstellungsäume schaffen will. Die Kunst soll fragen stellen. Wer aber Fragen umständlich formuliert, mit unzähligen erklärungs- bedürftigen Begriffen verschlüsselt und beliebiger Formensprache sichtbar machen will, wird schnell zur Sphinx. Von diesem Stanpunkt betrachtet, nehme ich den Beitrag von Frau Eichel mit Freude zur Kenntniss und bewundere den Mut, so klar Stellung zu beziehen, was, wie mir scheint, im kleinen Zirkel der "Eingeweihten" eher unüblich ist. Wer gibt schon gerne zu, dass der Kaiser nackt daher kommt! |
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| Bullerjahn, Egon (Raffketown) | 09.06.2007 |
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Richtig, Herr Weimer. Die Klimahysterie ist aus der Luft gegriffen und soll nur das vermeintliche Versagen unserer Politiker und unserer Demokratie vor Augen führen. Wie wir uns alle in Heiligendamm überzeugen konnten, tun die Mächtigen dieser Welt entschlossen und beherzt etwas gegen den Klimawandel, nachdem erst kürzlich von der IPCC nachgewiesen worden war, dass der Klimawandel tatsächlich wohl überwiegend anthropogene Ursachen hat. Weiter so, liebe G8, und weiterhin viel Erfolg, auch wenn die Massnahmen uns allen noch finanziell wehtun werden. |
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