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Weltbühne

Mann ohne Eigenschaften

Von Leon de Winter22. Dezember 2009
Schrift:
Seit einem Jahr ist Barack Obama nun im Amt. Der Shooting-Star der amerikanischen Politik ist mit vielen Vorschusslorbeeren gestartet. Doch seine Kritiker geben keine Ruhe. Von Beginn an war ihnen die Obamania suspekt. Einer von ihnen ist der niederländische Autor Leon de Winter. Eine Streitschrift
Will man die historische und zugleich bizarre Wahl Barack Hussein Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erklärlich machen, muss dazu ein beladener Begriff aus der Schublade gezogen werden: Rasse. Es wäre eine Lüge zu behaupten, Obama sei aufgrund ausgewiesener Fähigkeiten und Qualifikationen gewählt worden. Als Vertreter von Illinois im Washingtoner Senat hat er nichts Besonderes geleistet – er war vor allem in Sachen Wahlkampf unterwegs, zuerst innerparteilich für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, dann als Kandidat für das Präsidentenamt. Und als Vertreter im Senat von Illinois hat er stets seine Position in der berüchtigten Chicago Machine im Auge gehabt, jenem mächtigen Club von Demokraten, Geschäftsleuten, Gewerkschaftsbossen und Schwarzenführern unter der Ägide des Chicagoer Bürgermeisters Richard Daley. In diesem Club geht es um das Zuschieben öffentlicher Aufträge, um die Verteilung von Posten, um Machterhalt. Obama ist von dieser Machine protegiert worden und hat die Machine für sich genutzt. Er ist der größte Erfolg, den die Machine je landen konnte. Obama hat der Machine das Weiße Haus beschert. Die Machine wird von rücksichtslosen Apparatschiks angeführt. Die engsten Berater Obamas sind Rahm Emanuel und David Axelrod, beide abgebrühte Zyniker und Opportunisten, die keine Auseinandersetzung scheuen. Beide in Chicago streetwise geworden, beide mit beachtlichem intellektuellen Rüstzeug und Killerinstinkt ausgestattet. Axelrod hat die „Marke“ Obama erfunden. Er hat Obama das Image eines Kandidaten der Mitte gegeben und Obama mit den Slogans versorgt, die er zuvor schon erfolgreich bei einem anderen schwarzen Kandidaten, Deval Patrick, ausprobiert hatte. Axelrod, ehemaliger Journalist und seit Jahren äußerst erfolgreicher politischer Stratege und Berater, namentlich von schwarzen Politikern, schnitt Patricks Wahlkampagne auf Obama zu und polierte sie auf. Axelrod steht auf Du und Du mit Richard Daley, dem ungekrönten König der Chicago Machine. Obama war für Axelrod der ideale Kandidat, ein Mann, der trotz zweier Autobiografien nicht erkennbar wird, umrisshaft bleibt, ein Mann ohne Eigenschaften. Ein amerikanischer Kolumnist schrieb unlängst zu Obamas Friedensnobelpreis: „Obamas Wahl hat den Makel des Rassismus nicht ausgewischt. Aber sie hat den Mythos Lügen gestraft, dass nur Weiße etwas zustande bringen können. Sie hat uns dem Tag näher gebracht, da unsere Nachkommen werden sagen können, dass Rassenschranken kein Problem des 21. Jahrhunderts waren. Wenn das keinen Nobelpreis verdient, was dann?“ Wenn dem so wäre, hätte Axelrod den Nobelpreis bekommen müssen. Obama wurde erst Obama, nachdem sich Axelrod seiner angenommen hatte. Axelrod wusste, wie Obama aus dem beladenen Begriff „Rasse“ ein zentrales Thema machen konnte, ohne den Wählern das Gefühl zu vermitteln, sie würden manipuliert, über ebendiese Frage – Rasse, der schmerzlichste Begriff in der amerikanischen Gesellschaft – abzustimmen. Es ist unsinnig, die amerikanische Politik ausschließlich durch die Brille des Skeptikers zu betrachten. Aber in diesem Fall kann man gar nicht anders. Hier wäre jede Illusion von Ethik und Moral lächerlich. Die Rede ist nicht von Chorknaben, sondern von den besten amerikanischen Machtpolitikern des Jahrzehnts, die vor nichts zurückschrecken, schon gar nicht davor, die Wähler zu täuschen und zu manipulieren. Letzteres ist für diese Leute kein Grund, sich zu schämen, sondern es erfüllt sie mit Stolz und gibt ihnen Kraft. Barack Obama war ein linksradikaler Student und als junger Mann lange Zeit ein linksradikaler Ideologe, der sich seine Freunde im linksradikalen universitären Universum von Harvard, Columbia, Chicago suchte. Auch radikale Linke haben ihren Platz in der Machine, solange nicht an deren Grundfesten und dem Supremat der mit den Gewerkschaften verbandelten Demokratischen Partei gerüttelt wird. Obamas Freundschaft mit dem Exterroristen Bill Ayers, Universitätskollege aus seiner Nachbarschaft und Sohn eines erfolgreichen örtlichen Unternehmers mit ganz eigener Position in der Machine, war kein Ausrutscher: Jemand mit linksradikalem Ausweis kann sich sowohl in den Akademikerkreisen Chicagos als auch im korrupten Räderwerk der Machine sehr gut behaupten. Obama hat zwanzig Jahre lang auf seinen geliebten Pfarrer Jeremiah Wright, einen schwarzen Rassisten und Antisemiten gehört, ohne dass das Folgen für sein Standing in Chicago gehabt hätte. Das Räderwerk der Machine hat viele Teilchen, und für jedes gibt es eine Nische, solange die Machine respektiert wird. Obama hatte keine andere Wahl, als nach Kopenhagen zu gehen, um für die Olympischen Spiele in Chicago zu werben – Daley und die Machine hatten großes geschäftliches Interesse daran, und Obama konnte eine Bitte Daleys nicht abschlagen. Er ging und verlor – aber er hatte sich als treuer Gefolgsmann der Machine erwiesen. Für den PR-Spezialisten Axelrod, der die Problematik der Schwarzen in Amerika durch und durch kennt, war Obama also der ideale Kandidat. Obama hatte sich als Senator of State weder durch außergewöhnlich schlechte noch durch außergewöhnlich gute Leistungen hervorgetan (er stimmte treu im Sinne der Machine ab oder enthielt sich – das tat er 130 Mal), er hatte seine Jahre als community organizer absolviert (ohne das Geringste daraus gemacht zu haben: Seine Anstrengungen haben, soweit bekannt, keine merklichen Erfolge gezeitigt), und er hatte sich gut bei den Machern der Machine eingeführt. Es gab eigentlich nicht viel über Obama zu sagen, außer vielleicht, dass er einen afrikanischen Vater hatte, und das, so erkannte Axelrod, konnte einen idealen Mythos liefern. Es gab Unzähliges in Obamas Vergangenheit, was während seiner Wahlkampagne seine linksradikalen Sympathien offenbarte, doch der gut von Axelrod gecoachte Obama verstand es geschickt, sich aus der Affäre zu ziehen – und auch die Medien sprangen ihm dabei zu Hilfe. Überglücklich, dass sie einen schwarzen Un-Bush gefunden hatten, unternahmen die Medien keinerlei Anstrengungen, der Frage nachzugehen, warum Obama keine einzige schriftliche Arbeit, keinen einzigen Artikel, ja nicht die kleinste Notiz aus seinen Studentenjahren freigegeben hat. Bis heute nicht. Er ist der einzige Präsident, von dem man nicht einen Schnipsel kennt. Auch weiß man nicht, wer ihn eigentlich nach Harvard gebracht hat und wer nach Columbia und warum wir bis heute nicht erfahren dürfen, wie eng seine Freundschaft mit Edward Said war, jenem Ägypter, dessen Karriere auf zwei bemerkenswerten Tatsachen fußt: der von ihm in die Welt gesetzten Fiktion, er sei ein Kind palästinensischer Flüchtlinge gewesen, und seiner beeindruckenden Leistung, das große Abenteuer der westlichen Zivilisation zu einem neokolonialen, rassistischen Unterfangen zu degradieren. Obama hat nie einen Betrieb geführt, nie die Verantwortung für die Umsetzung eines politischen Programms gehabt, nie persönlich die Konsequenzen tragen müssen, wenn die Theorie mit der rauen Wirklichkeit kollidierte. Es fragt sich sogar, ob er je ein Afroamerikaner gewesen ist. Obama wurde von einer weißen Mutter mit einer ausgeprägten Schwäche für Männer aus Entwicklungsländern und von weißen Großeltern erzogen. Er hat Privatschulen besucht. Sein Vater war ein Schwarzafrikaner aus einer Familie, die nie unter der Sklaverei gelitten hatte. Auf Obamas privilegierte Kindheit folgten Studienjahre an exklusiven Universitäten, die ihm, gerade weil er eine dunkle Hautfarbe hatte, gern ihre Tore öffneten – Amerikaner geben sich die größte Mühe, den Rückstand schwarzer Studenten durch allerlei Hilfsprogramme zu kompensieren, und Obama kam in deren Genuss, obwohl er keinen Ghetto-Hintergrund und keinerlei Rückstand hatte. Die Sklaverei macht dem Land bis heute zu schaffen. Es gibt mehr schwarze Jugendliche in amerikanischen Gefängnissen als an City oder State Colleges. Einer von zwanzig männlichen Schwarzen sitzt ein. Mehr als ein Drittel der über zwei Millionen Strafgefangenen in den USA (nach China die weltweit höchste Zahl) sind schwarz, während der Anteil der Schwarzen an der Gesamtbevölkerung nur dreizehn Prozent beträgt. Fünfundsechzig Prozent aller schwarzen Kinder in den USA leben bei einer unverheirateten und häufig zudem arbeitslosen Mutter. Die Nachwehen der Sklaverei, der original sin Amerikas, bereiten dem Land bis heute Gewissensbisse. Und dann kam Obama. Unbefleckt. Groß und schlank und gebildet. Einer, der ganz anders redete als ein Reverend Al Sharpton, ohne eine Spur von Slum-Akzent. Nie ein Schweißtröpfchen. Cool. Hip. Selbstsicher. Einer, der „hope and change“ beschwor – ja, die Slogans hatten bei der Kampagne von Deval Patrick für die Wahl zum Gouverneur von Massachusetts so gut funktioniert, dass Axelrod sie für Obama wiederverwendete. Obama war nur schwarz, wenn das half, sonst nicht. Ein vor wenigen Jahren noch unmöglicher Name wurde zur begehrenswerten Marke: Barack Obama. (Sein zweiter Name Hussein war während der Kampagne tabu. Wer daran rührte, wurde von den Medien als Rassist niedergemacht – bis Obama selbst den Namen benutzte, als es ihm dienlich war.) Ein afrikanischer Name, der exotisch war und postnational klang, aber zum Glück durch die weiße Mutter mit dem vertrauten angelsächsischen Namen Ann Dunham entschärft wurde. Obama. Nie mit einer klaren Aussage zu seinem Programm, sondern vielmehr eine Stimmung, ein Gefühl hoffnungsfroher Erwartung evozierend, denn mit allzu klaren Worten über seine progressiven Vorlieben würde er, wie Axelrod klar erkannte, konservative Wechselwähler nur verschrecken. Ein echter Schwarzamerikaner mit rein schwarzen Eltern, die das Leid und die Gewalt in den Ghettos am eigenen Leib miterlebt haben, jemand wie Jesse Jackson zum Beispiel, hätte es nie so weit gebracht. Obama war nur ein bisschen schwarz, aber sehr multikulturell, schien es. Und auf eine angenehme Art fortschrittlich, das heißt nicht zu sehr, und wunderbar anzuschauen und anzuhören nach diesem fürchterlichen texanischen Cowboy Bush, der all das verkörperte, was das linke akademische und Medien-Establishment verabscheute. Mit Obama kam der Moment, da die Linken und die gemäßigten Linken und die sogenannten „Reagan-Demokraten“ (eine Gruppe von Wählern, die sozial progressiv und fiskal konservativ denken) ein Zeichen setzen konnten gegenüber der Vergangenheit, der Welt und ihrem eigenen Spiegelbild: ein historischer Moment, und der Wähler konnte mit einer simplen Stimmabgabe Teil davon werden. Da war ein Mann mit dunkler Hautfarbe. Er redete gut. Er machte ein intelligentes Gesicht, wenn er seine Texte vom Teleprompter ablas. Er bewegte sich wie ein afrikanischer Königssohn. Er war zwar kein echter Afroamerikaner mit Wurzeln in den projects, den schwarzen Ghettos, aber das war unerheblich. Er konnte sich zwar nicht mit besonderen Errungenschaften brüsten, aber das Land lechzte nach einem MOMENT, einem AKT, einem REINIGENDEN RITUAL, mit dem die dunklen Jahre unter Bush und die dunklen Jahre vor Bush – Bush schien für alles verantwortlich zu sein, was in Amerika je danebengegangen war – aus den Adern des Volkes gespült werden konnten. Und so wurde dieser unbekannte Mann, der von einem afrikanischen Nomaden und einer für New Age und exotische Völker schwärmenden Amerikanerin aus der Upperclass gezeugt worden war, zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und damit zum mächtigsten Mann auf Erden. Und dann?
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Aus der Upperclass???

  • Antworten
detlef19.01.2010 | 00:00 Uhr

Ich denke, dass allein was Obama bis jetzt schon bewirkt hat. Nur seine Reden und das Gefühl das er der Welt vermittelt hat. Allein dafür hat es sich bereits gelohnt das er gewählt wurde. Selbst wenn es mit seinen Theorien an der Realität scheitert, hat er doch gezeigt das es mehr gibt als die Werte die die Bush-Regierung vermittelt hat.
Das er Teil einer Maschinerie ist, das auch er gelenkt wird (mehr oder weniger) - erstaunt mich nicht wirklich.

  • Antworten
AlfredVail19.01.2010 | 00:00 Uhr

Was ist denn eine Machine?

  • Antworten
Roithamer19.01.2010 | 00:00 Uhr

Als Obama 2008 in Deutschland war und ihm euphorisch zugejubelt wurde, leuchteten bei mir sämtliche Alarmglocken auf. Zurück in Amerika mußte er sich auch deshalb den Vorwurf, ein Kosmopolit zu sein gefallen lassen. Nicht gerade wenig Kommentartoren prophezeiten ihm auch deshalb eine Niederlage bei der Wahl. Hätten die Amerikaner stärker auf die Zeichen geachtet, was ein Zuspruch deutscher Linker bedeutet, hätten sie ihn wahrscheinlich nicht gewählt.

  • Antworten
Mitch Rapp19.01.2010 | 00:00 Uhr

..."wenn er seine Texte vom Teleprompter ablas".
Das machen doch alle, oder irre ich mich da?

  • Antworten
Eberhard Nerlinger19.01.2010 | 00:00 Uhr

Detlev, Wen denken Sie Obama finanziell die ganzen jahren promoviert und unterstützt hat? Sicher nicht arme Leute.

  • Antworten
Robert p19.01.2010 | 00:00 Uhr

Es mag sein, dass Obama vor seiner Zeit als Präsident nicht viel besonderes geleistet hat. Und vielleicht ist er in sein Amt geschlittert, obwohl es erfahrenere Leute gab. Es ist möglich, dass er es vielleicht gar nicht verdient hat. Ähnlich dem Nobelpreis.

Dafür macht er aber einen ganz guten Job, wie ich finde. An einer Gesundheitsreform haben sich schon Präsidenten vor ihm versucht und sind gescheitert. Ihm scheint es jetzt zu gelingen, diese durchzusetzen.
Und aussenpolitisch verhilft sein angenehmes und tolerantes Auftreten, Amerika dazu, in der Welt wieder mehr Anerkennung zu erhalten. Vorne weg in Lateinamerika.
Und man muss sich auch fragen, was die Alternative zu ihm gewesen wäre.
Frau Clinton.
Die mag zwar erfahrener sein, aber ihre hölzerne und emotional kontrollierte Art, macht sie zu keinem sympathischen Repräsentanten ihres Landes. Ich finde sie als Aussenministerin schon fehlbesetzt, aber wenn ich mir vorstelle, dass sie auch Präsidentin hätte werden können, dann bin ich halbwegs zufrieden mit der derzeitigen Konstellation.

  • Antworten
Jan Kliemann19.01.2010 | 00:00 Uhr

Das interessante an de Winters Betrachtung ist die Feststellung, dass Obama tatsächlich gar kein »Schwarzer« im Sinn dessen, was man im nämlichen Zusammenhang darunter versteht ist. Er ist kein Nachfahre von Sklaven und daher auch kein Teil der afro-amerikanischen Schicksalsgemeinschaft. Denkbar wäre sogar, dass seine Vorfahren - islamisierte Kenianer - seinerzeit gewissermaßen auf der anderen Seite standen und als Helfer der arabischen Menschenfänger am Sklavenhandel verdienten.

  • Antworten
TOBIAS RÜGER19.01.2010 | 00:00 Uhr

Eine recht substanzlose Streitschrift, wie ich finde.

Was nehme ich denn jetzt davon mit? Dass Obama auf Grund seiner "Rasse" gewählt wurde? Dass er Teil der Chicagoer "Machine" ist? Dass Axelrod ein erfolgreicher Politberater ist? Dass Obama und seine Berater Grips und Schläue genutzt haben, um die Wahl zu gewinnen? Oder doch, dass er nur so gut ist, weil er Trittbrettfahrer in Förderprogrammen war, die garnicht für ihn vorgesehen waren?

Wie wäre es mit ein bisschen Inhalt, Herr de Winter?

Zum Beispiel das heikle Thema Abtreibung. Hier sehe ich einen Wolf im Schafspelz. Vielleicht den mächtigsten Mann der Welt, der die absolute und losgelöste Freiheit der Frau über das göttliche Geschenk des Lebens stellt...(aber dieses Thema ist hier andernorts bereits treffend analysiert worden)

  • Antworten
Phil Löwe19.01.2010 | 00:00 Uhr

Wow!!!
es haut mich um, in einer Deutschen Publikation endlich einmal die Wahrheit über Barack Hussein Obama zu lesen. Herr de Winter ich gratuliere Ihnen und auch dem Cicero Magazin für den Mut die Fakten richtig zu stellen.

  • Antworten
nora20.01.2010 | 00:00 Uhr

Ich finde es eine Frechheit vom Cicero Magazin diesen Artikel zu publizieren. Ich musste mich vergewissern nicht auf bild.de gelandet zu sein. Schade, dass es solche Menschen wie Leon de Winter noch gibt. Allerdings gibt es uns auch Antrieb weiterhin gegen den Rassismus zu kaempfen.

  • Antworten
Herz Dimennel20.01.2010 | 00:00 Uhr

Diese Schrift ist nichts anderes, als der klägliche Versuch eines Konservativen, den "Messias" Obama auf die Ungröße eines George W. Bush herunter zu schreiben. Das war von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Dafür ist es schlicht und ergreifend noch zu früh. Trotzdem ist es hoch interessant, wie viele Schmerzen dem Autor die jahrelangen Schmähungen und Verächtlichmachungen des vorherigen US-Präsidenten durch den Teil der Medien, denen sich der Autor nicht herzlich verbunden fühlt, auch heute noch bereiten, dass ihm ein solches Pamphlet aus der Feder quillen musste. Das zeigt wo er und wie es um ihn steht.

Obama wird in der Rückschau vielleicht als guter Präsident, wahrscheinlich als mäßiger und vielleicht als schlechter Präsident Bewertung finden.
Nicht ausgeschlossen, aber höchst unwahrscheinlich ist es, dass er am Ende seiner Zeit als genauso desaströs für sein Land angesehen würde, wie sein Vorgänger.

Das bleibt den USA hoffentlich erspart, das Land hat besseres verdient!

  • Antworten
Oliver Schneider20.01.2010 | 00:00 Uhr

ein sehr ignoranter, einseitiger und gehässiger artikel. bedenklich.

  • Antworten
Y.Baumann20.01.2010 | 00:00 Uhr

Jetzt heulen sie, die Linksliberalen...
Der Möchtegern-Selbstinszenierungsmessias Obama ist entzaubert. Er hat Erdrutschniederlagen zu verzeichnen in seinem ersten Jahr, die kein konservativer Präsident jemals erleiden musste.
Bush wurde vielleicht nicht gemocht, dafür war er ein Mann der Handlung und nicht ein Mann der Selbstinszenierung...
All die Obama-Freaks frage ich, WAS HAT ER DEN ERREICHT ODER UMGESETZT IM ERSTEN REGIERUNGSJAHR, trotz voller LIBERALER MEHRHEIT in beiden KAMMERN?
CHANGE with the next president being a conservative, HOPE for no OBAMA-reelection...

  • Antworten
M.H.20.01.2010 | 00:00 Uhr

Obama - Mann ohne Eigenschaften, das beschreibt für mich den Zustand ganz hervorragend, der da die USA regiert. Barack Obama, das ist keine Person, kein Charakter, es ist eine Rolle, die Rolle der eierlegenden Wollmilchsau, des „Hoffnungsträgers“, eine Projektionsfläche, die es geschafft hat, dass jeder darauf sehen konnte, was immer er wollte.
Wenn man sich die Frage stellt, WER ist Barack Obama, was für ein Mensch, was für ein Charakter, was sind seine Werte, seine Wünsche, seine Ziele, wofür steht er mit seiner Politik, dann hat man bis heute keine befriedigende Antwort erhalten. Obama steht für „Change“ und „Hope“, sprich er steht für alles und für nichts. Seine Eigenschaften sind gänzlich vernebelt, nur eines ist er verbindlich, er ist verbindlich UNVERBINDLICH, eine oberflächliche Ansammlung von positiven Phrasen, dabei aalglatt wie ein guter Anwalt. Nichts scheint das Phänomen Obama mehr zu fürchten, als das Verbindliche, das Konkrete, das Programmatische, der Widerspruch und die Kontroverse. Eine klare und direkte Ansage wird es von Obama nie geben, er kann nicht anders als zu schwafeln, alles andere würde seine inhaltliche Leere sichtbar machen. Die Obamania erinnert nicht umsonst ganz böse an jene grässlichen Business Mindset Meetings in großen Unternehmen, wo man von ständig lächelnden Motivationstrainern unterschwellig die Buzzwords der neuen Firmenpolitik indoktriniert bekommt und am Ende fröhlich lächelnd mit einem „guten Gefühl“ nach Hause fahren soll. Obama ist nichts anderes, er ist ein Phrasenschleuderer, der den Menschen sagt, was Sie hören wollen mit dem einzigen Ziel, stets einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Wer allerdings immer nur gut aussehen will, der ist gefährlich. Wie sagte schon meine Großmutter: „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann“. Wer es tatsächlich versucht, der kann es nur, indem er die Menschen betrügt, in dem er ihnen falsche Versprechungen macht, in dem er sich bei negativen Dingen so wage ausdrückt, dass die vernebelt Begeisterten nicht merken, wie eigentlich das Gegenteil von dem meint, dass er sagt. Doch das kann er nicht ewig, das verbietet die Position. Wer als Präsident der vereinigten Staaten einen guten Job machen will, der muss die Hosen runter lassen und Farbe bekennen. Schönes Gerede wird im bei bestimmten Problemen nicht mehr helfen, da wollen die Menschen klare Ansagen (im Gegensatz zu Deutschland, wo Politiker für klare Ansagen von er Empörungswelle weggeschwemmt werden.). Ich bin mir sicher, dass Obama als einer der schlechtesten und schwächsten Präsidenten in die Geschichte eingehen wird, er wird an seiner Unverbindlichkeit und seinem Streben nach dem guten Eindruck scheitern. Massachusetts war da nur der Anfang.

  • Antworten
aqua22.01.2010 | 00:00 Uhr

präsidenten sind auch nur menschen, das kann man auch einem obama zubilligen. wenn sich jemand aber so selbst zelebriert und verehren lässt, ist es nur fair, wenn er zur lachnummer wird. auch die amerikaner (und europäer), die ihm wie einem Gott gehuldigt haben, haben es nicht besser verdient. obama hat sich schuhe angezogen, denen er nicht gewachsen ist. ich finde leon de winter hat einen sehr überzeugenden artikel geschrieben. gratuliere. die person e.rahm löst in mir ein gewisses grauen aus, allerdings ging mir dies mit einem gewissen cheney genauso.

  • Antworten
bruno22.01.2010 | 00:00 Uhr

ich nehme an, dass man den begriff machine in europa mafia nennt.

  • Antworten
bruno22.01.2010 | 00:00 Uhr

Einige von anderen Lesern wider diesen Artikel vorgebrachte Kritikpunkte sind immerhin nachvollziehbar: gleichwohl legt Leon de Winter doch den Finger in manche vorhandene Wunde.
Ich persönlich habe mich jedenfalls selten so für viele meiner Landsleute geschämt wie ob deren Obamania; jetzt dürfen sie ihre Söhne und Töchter dem Friedensnobelpreisträger-Kriegspräsidenten andienen, der das Ausmaß des "Afpak"-Krieges weit über jenes der Bush-Ära hinaus ausgedehnt hat und weiter ausdehnt.
Der Mann ist eine hemmungslose Marionette der geostrategischen Kriegstreiberei Brzezinskis, die in Wirklichkeit Russland und China zum Ziel hat und auch gegen jedes vernünftige deutsche nationale Interesse gerichtet ist.
Insgesamt danke für den Artikel, der vielleicht manchen ein wenig aufwecken wird.

  • Antworten
Magnus Göller22.01.2010 | 00:00 Uhr

Ja, es stimmt genau was de Winter schreibt. Für mich ist das alles nicht neu. Es ist aber schwer, es einem Deutschen in seiner rosa Seifenblase zu erklären.

Aber die amerikanische Republik ist widerstandsfähiger als man denkt. Der Abstoßungsprozess ist bereits eingeleitet. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät.

  • Antworten
Vincent Otto22.01.2010 | 00:00 Uhr

Danke für diesen informativen Artikel. Leider absolute Mangelware in deutschen Medien, die Obama extrem idealisierend, oftmals gradezu huldigend begegnen.

Wenn man weiß, daß er verstrickt war in linksextreme Kreise, und ganz offensichtlich etwas zu verbergen hat, aufgrund verweigerter Offenlegung von Arbeiten in seiner akademischen Laufbahn, legt nahe, daß er für die USA nicht weniger als einen Systemwechsel anstrebt, und "Change" nicht nur ein Wahlkampfslogan ist.

Die Gesundheitsreform ist sein Köder für den Gesellschaftsumbau. Dahinter betreibt er einen Wertewandel, weg von indivueller Freiheit hin zu staatlicher Bevormundung und behördlicher Abhängigkeit. Diese subtile Form der Entrechtung des Einzelnen haben zum Glück viele Menschen in den USA durchschaut und leisten Widerstand gegen diesen Angriff auf ihre Grundrechte.

Denn warum muß es eine staatliche Krankenkasse sein, wo doch hinlänglich bekannt ist, daß staatliche Verwaltungsmonster immer weniger effektiv und kundenfreundlich sind als privatwirtschaftliche Organisation. Maßnahmen zur Kostenbegrenzung wären weitaus effektiver, doch Obama geht es um den Ausbau der Staatsmacht über die Menschen.

Obama wurde "eigenschaftslos" präsentiert, um seine eigentliche, gegen Marktwirtschaft, Freiheit, Selbstveranwortung, und Bewahrung der westlichen Kultur gerichtete Agenda betreiben zu können.

Ja, er hat das Ansehen der USA in der Welt verbessert, speziell in Ländern die diktatorisch organisiert sind und wenig von Meinungsfreiheit und Menschenrechten halten. Bei mehreren Gelegenheiten redet er die USA im Ausland schlecht, und unterschlägt völlig, daß die USA sich vorbildlich mit ihren dunklen Seiten selbstkritisch befassen.

Dafür lobt er grade jene Länder, die selbst schlimmste Untaten in ihrer Historie zu verantworten haben, gradezu in den Himmel, und verlangt von diesen keinerlei kritische Selbstreflektion.

Im Weißen Haus regiert ein knallharter Antiamerikanist.
Noch nie gab es einen US-Präsidenten der derart illoyal gegenüber seiner Verfassung und den Menschenrechten stand, der sich moralisch gradezu mit den Feinden der USA verbündet gegen seine innenpolitischen Gegner.

Obama will die USA letztlich umbauen, faktisch kulturell zerstören. Darum wird er von den Linken und anderen Antiamerikanisten so sehr geliebt. Er ist für sie die Projektion eines Che Guevarra im Weißen Haus.

  • Antworten
Georg22.01.2010 | 00:00 Uhr

Sehr geehrter Herr de Winter, vielen Dank für diese Meisterleistung des publizistischen Schwachsinns. Sie setzen damit selbst für die Verhältnisse des Cicero neue Maßstäbe in verbohrtem, neokonservativem Hardlinergeschwätz!

Ich habe selbst nicht viel von der Obamania und messianischen Erwartungen an den Präsidenten gehalten. Aber ein solch dummdreistes Pamphlet steht im Widerspruch zu jeder tatsächlich begründbaren Kritik an Obama. Diese intellektuell armseelige und durch Fakten kläglich untermauerte Hetzschrift offenbart lediglich das paranoide Weltbild des Autoren.

  • Antworten
J. H.22.01.2010 | 00:00 Uhr

Die Streitschrift von Leon de Winter ist sicher ausgezeichnet recherchiert, sachlich und ohne jede Häme. Sie löst doch vor allem deswegen Empörung unter uns deutschen Zeitungslesern aus, weil wir hinsichtlich aller bedeutenden Themen von Globaler Erwärmung über Finanzkrise und Al Caida bis Obama von Neues Deutschland bis FAZ einen im Grunde einheitlichen Meinungsbrei vorgesetzt bekommen, der es uns unmöglich macht, über den Tellerrand hinaus zu schauen, um im Bild zu bleiben

  • Antworten
Helmut König23.01.2010 | 00:00 Uhr

ein reisserischer rechtskonservativer artikel in schlechtester fox news manier.

schade dass solch hetzerischen artikel in cicero zu finden sind.

was hat streitkultur mit solchen beiträgen zu tuen.

soll wohl nur zur provokation dienen. naja schade drum.

aber wenn ich solche rechtskonservatives geschwafel hören vernehmen will drehe ich gleich fox news auf und lese nicht diesen abstrusen sud von herrn winter durch!

  • Antworten
johannes24.01.2010 | 00:00 Uhr

ad hr. könig!

wo ist da die gute recherche! ist einfach eine zu papier gebrachter version von fox news.

dies rechte hetze gegen obama und die machine gibt es dort praktisch tag für tag schon seit rund drei - vier jahren.

recherche wäre gewesen wenn nicht nur anschuldigungen gebracht worden wären sondern auch beweise. z.b endlich mal wirklich schriftliches!

obama ist sicher nicht der beste präsident aber so schlecht wie in die rechte hetzte niedermacht ist er sicher nicht.

auf jeden fall besser als einer der glaubt die erde wurde so wie in der bibel geschaffen!

  • Antworten
johannes rubig25.01.2010 | 00:00 Uhr

ad hr. könig!

wo ist da die gute recherche! ist einfach eine zu papier gebrachter version von fox news.

dies rechte hetze gegen obama und die machine gibt es dort praktisch tag für tag schon seit rund drei - vier jahren.

recherche wäre gewesen wenn nicht nur anschuldigungen gebracht worden wären sondern auch beweise. z.b endlich mal wirklich schriftliches!

obama ist sicher nicht der beste präsident aber so schlecht wie in die rechte hetzte niedermacht ist er sicher nicht.

auf jeden fall besser als einer der glaubt die erde wurde so wie in der bibel geschaffen!

  • Antworten
johannes rubig25.01.2010 | 00:00 Uhr

Im Cicero-Newsletter wurde obiger Artikel wie folgt bepriesen: "Leon de Winter zieht nach einem Jahr Obama eine düstere Bilanz".

Der Artikel enthält allerdings nicht einen einzigen Satz, der sich mit Obamas Schaffen oder Nichtschaffen im ersten Jahr im Präsidentenamt befasst. Vielmehr beschränkt er sich darauf, die nach Ansicht des Autors fehlenden Qualitäten Obamas *für* das Amt darzulegen.

Abgesehen von der berechtigten Kritik an der Verleihung des Nobelpreises (wobei auch zweifelhaft ist, ob man diese Obama vorwerfen kann) sind die Kritikpunkte überdies teilweise sehr schwach:

- "es fragt sich, ob er je ein Afroamerikaner gewesen ist": erstens bleibt der Autor die Definition eines Afroamerikaners schuldig und zweitens fragt sich, welchen Unterschied es machen würde, wenn Obama einer wäre.
- "Obama hat nie einen Betrieb geführt, nie die Verantwortung für die Umsetzung eines politischen Programms gehabt, nie persönlich die Konsequenzen tragen müssen, wenn die Theorie mit der rauen Wirklichkeit kollidierte." Wer war denn der letzte amerikanische Präsident, der diese Fähigkeiten/Erfahrungen besessen hat?
- "es gab eigentlich nicht viel über Obama zu sagen, außer vielleicht, dass er einen afrikanischen Vater hatte" - Obamas herausragende rhetorischen Fähigkeiten will de Winter also nicht würdigen oder herunterspielen, dies halte ich für eine einseitige und unzureichende Beurteilung.

  • Antworten
CEB25.01.2010 | 00:00 Uhr

genau das ist obama - gut getroffen. ich habe von anfang an vor diesem gefaehrlichen typen gewarnt, monatelang intensiv wahlkampf gegen o'bama gemacht. er hat die waehler eingelullt - unter mithilfe der presse. zum glueck sind die menschen aber inzwischen aufgewacht und es gibt massiven widerstand gegen o'bama's sozialistische agenda. "the unborn" wird als schlechtester praesident der usa in die geschichte eingehen (erdnuss jimmy feiert - er ist diesen titel nun endlich los...). es hat einen carter gebraucht um einen reagan zu bekommen, vielleicht ist o'bama wenigstens dazu zu gebrauchen, dass er den weg fuer einen guten konservativen praesidenten bereitet. eines hat o'bama, "the unborn", ja schon geschafft: er hat die wahren amerikaner vereinigt - gegen sich und seine agenda.

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residentalien26.01.2010 | 00:00 Uhr

Wozu diese abgrundtiefe Verachtung und Häme.

Daneben.

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Magda26.01.2010 | 00:00 Uhr

Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel. Leider haben viele Europäer immer noch die von der linken Mafia angelegten Scheuklappen. Ich selbst bin der Überzeugung, dass BHO als der schlechteste Präsident der USA in die Geschichte eingehen wird, er wird sogar die unselige Zeit Carters im negativen übertreffen.

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WGA26.01.2010 | 00:00 Uhr

Typisch Leon de Winter, emotionalistisch-literarische polemik die Eindringen und bestimmte gefühle Erzeugen soll. Am Ende fragt man sich nach dem Erkenntnisgewinn und stellt nur eine Stimmung fest

Wie beschrieben: kein Kommentar zur Politik, die These(Rasse, wie kommt der gute bloß darauf : ) pure Spekulation die durch Wiederholung erhärtet werden soll. Ansätze wie das integrieren von div politischen Sichtweisen werden nicht als eigenständige pragmatische Ansätze sondern als manipulationen gewertet, als ob das die einzige mögliche Interpretation sei. Warum?

Vielleicht sollte man per Branding die Spreu vom Weizen Streuen: Gute magazine sollten garantieren dass Aussagenlogik einen Platz hat. Und schon würde sowas keinen Platz mehr finden. Oder zumindest wäre das Schön

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Sebastian27.01.2010 | 00:00 Uhr

Die USA halten das aus. Koennte es sein, dasz die Medien uebersehen haben, dasz der Wahlkampf kuerzer ist als die Praesidentschaft? Im Wahlkampf waren die durch Obama zu erzielenden Einnahmen sicher enorm, doch nun ist er da und die linkstendierten Medien haben keinen Reibebaum mehr. Immerhin wird mit Obama Kinderbuechern viel Geld verdient; der Preis fuer ein derartiges Buch betraegt im Einzelhandel (gesehen bei Cosco) an die 40 Dollar fuer weniger als 60 Seiten. Ich war schockiert, dasz der Verlag ein derart hohen Preis setzen kann.

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TH09.02.2010 | 00:00 Uhr

Die USA halten das aus. Koennte es sein, dasz die Medien uebersehen haben, dasz der Wahlkampf kuerzer ist als die Praesidentschaft? Im Wahlkampf waren die durch Obama zu erzielenden Einnahmen sicher enorm, doch nun ist er da und die linkstendierten Medien haben keinen Reibebaum mehr. Immerhin wird mit Obama Kinderbuechern viel Geld verdient; der Preis fuer ein derartiges Buch betraegt im Einzelhandel (gesehen bei Cosco) an die 40 Dollar fuer weniger als 60 Seiten. Ich war schockiert, dasz der Verlag ein derart hohen Preis setzen kann.

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TH09.02.2010 | 00:00 Uhr

Dieser Artikel stellt doch eines besonders gut klar. Sobald mal ein Beitrag den normal üblichen öffentlich-medial vorgegebenen Argumentationsrahmen verlässt und dann auch noch die emotionale Ebene tangiert, spricht man von Polemik. Dieser Begriff wird mir einfach zu inflationär benutzt. Kritische Stimmen zu gewissen Sachverhalten werden in aller Regel in das weite Feld der Polemik eingeordnet und die eigentliche Aussage/Intention wird gar nicht mehr beachtet!
Obama hat nämlich tatsächlich überraschend wenig Konkretes und Nachhaltiges geleistet. Obama konnte lediglich Hoffnung verbreiten und dafür hat er sogar den Friedensnobelpreis bekommen, meiner Auffassung nach ein Skandal!!!! Daher würde ich argumentieren, dass nicht etwa der Faktor Rasse/Hautfarbe entscheidend war, sondern schlicht und ergreifend ein nettes antrainiertes Rhetorikprogramm mit den zentralen Wörtern "hope" und "change", nach 8 Jahren Bush eine dann doch sehr willkommene Abwechslung!!!! Nun und wer nach einem Jahr Obama noch immer an die Floskel "change we can believe in" glaubt, ist an politischer Naivität wohl kaum mehr zu überbieten! Aber Moment.... eine solche Aussage würde ja sicher schon fast an Rassismus grenzen ......

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Luohan15.02.2010 | 00:00 Uhr

Da ist Leon de Winter aber einer ganz heißen Sache der Spur.

Wow, Obama hat also doch tatsächliches aktives Networking betrieben, um ins Präsidententamt zu kommen.

Und seine Berater haben doch tatsächlich eine Wahlkampftstrategie entwickelt, die auf ihren Kandidaten zugeschnitten ist.

Na, wenn die Amerikaner von diesen dunklen Machenschaften gewusst hätten ...

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Peter Kaiser05.05.2010 | 00:00 Uhr

Bin über die Biographie des verstorbenen von mir geschätzten"amerikanischen" Palistinänsers Edward Said auf den Artikel von De Winter gestossen. Es ist schon bedenklich, daß CICERO einem Autoren wiederholt Gelegenheit gibt, seine destruktiven und ätzenden gedanklichen Konstrukte zu veröffentlichen. Dabei könnte Herr de Winter viel von B. Obama lernen. Er ist der erste amerikanische Präsident, für den noch eine Welt jenseits der amerikanischen Interessensgrenzen existiert. Anders als de Winter, der in einem engen Laufstall philosemitischer, konservativer, uninspirierter
Gedanken gefangen bleibt.
Im Übrigen, ich werde das langjährige Abonnement von Cicero kündigen.

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Lohmann22.08.2010 | 00:00 Uhr

tatsächlich! großartieg journalistische feststellungen: obama ist nicht ganz schwarz.. ist gebildet, hat kein akzent, ist groß und schönaussehend.. seine berater sind gute strategen im wahlkampf gewesen.. er war mal linksradikal, ist aber nicht mehr.. und er ist nicht korrupt. berichtigte vorwürfe seitens herrn de winter..

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barialai15.11.2010 | 00:00 Uhr

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