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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Frank Heinrich (Leipzig) | 28.07.2005 |
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Ich habe den Leserbrief von Herrn Marko Wild aus Leipzig gelesen und bin erschüttert:O heilige Einfalt. Leon de Winters Text ist vom Ansatz her richtig, der Islam hat zwei Gesichter und die können ständig wechseln. Jedoch das "Böse" oder den Bösen zu bekämpfen setzt voraus, daß man mit den Muslimen über Theologie sprechen kann und über die Inspirationen Mohammeds, woher sie kamen und wer der sogenannte Erzengel Gabriel denn wirklich war. Das aber ist unmöglich weil die meisten Muslime so unfehlbar sind wie der Papst. Wie also soll man da das Böse bekämpfen? Ich habe vor ca. einem halben Jahr ein Buch geschrieben; Islam kontra Christentum, verlegt bei MdG-Verlag Leipzig und wurde anläßlich eines Vortrags von einem Muslim bedroht, in aller Öffentlichkeit - wie vielleicht van Gogh. Man kann mit ihnen nicht reden, das ist meine Erfahrung, sie sind unfehlbar und im Besitz der wahren Religion - meinen sie. Diese Erkenntnis ist hart aber leider wahr und es führt kein Weg an einer Auseinandersetzung vorbei. Freundliche Grüße F. Heinrich (Autor) |
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| Marko Wild (Leipzig) | 26.07.2005 |
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"Der Feind" spielt in diesem Beitrag eine Zentrale Rolle. Der Westen ist "der Feind" für die Muslime, und die Muslime sind deshalb "der Feind" des Westens. Leon de Winter hat richtig analysiert, was in den Köpfen und Herzen der Menschen auf beiden Seiten der Feindeslinie vorgeht. Was er aber genauso wenig wie alle anderen aufdecken konnte ist, wie dieses Problem gelöst werden kann. Es kann nur gelöst werden, indem man die eigentliche Ursache des Problems (an)erkennt. Und das ist auch Herr de Winters Beitrag nicht gelungen. Ja, die Muslime sind Opfer eines "Feindes" geworden; ja, auch der Westen ist Opfer eines "Feindes" - aber es ist nicht der, der hier aufgezeigt wird. Der von de Winter zitierte, islamische Geistliche, der sagte, der Sinn eines gottgefälligen Lebens bestehe darin, "den Feind" vernichtend zu schlagen, hat recht! Die gesamte Menschheit hat diesen einen Feind. Nur so lassen sich die nie zu einem Ende kommenden Demütigungs-, Ausbeutungs- und Mordhandlungen, geboren aus nie endendem Hass, Missverständnis, Lüge, Eigensucht (z.B. Ehre) etc. erklären. Aber niemand hat den Mut, dies auszusprechen oder zu akzeptieren. Der Westen ist mittlerweile dabei, die Möglichkeit zu akzeptieren, es könnte soetwas wie einen Gott geben. Es ist akzeptabel, weil es vordergründig unverfänglich ist. Aber für den aufgeklärten - und mit de Winter gesprochen - "optimistischen Positivisten" ist es die allergrößte Zumutung, anzunehmen, es könnte auch einen Gegenspieler geben. Dieser ist "das Böse". Er verwirrt Muslime und Westler gleichermaßen, weil er nur Vernichtung im Sinn hat. Gleichzeitig ist ihm alles daran gelegen, der Menschheit seine Existenz zu verschleiern, weil er nur dann wirkungsvoll intrigieren kann. Und das geling ihm, wie man sieht. Es wäre ein großer Fortschritt für die Menschheit - Westler, Muslime, Afrikaner etc. -, wenn sie dieser urbösen, an Intelligenz und Planungsvermögen allen Menschen und sogar Völkern weit überlegenen Person, die kein sichtbares Wesen besitzt aber trotzdem existiert, ihre wirklichen "Feind" erkennt. Diesen Feind gilt es "vernichtend zu schlagen". Ansonsten wird er die Menschheit vernichtend schlagen. Weil dieser "Feind" "böse" ist, kann man ihn nicht mit seinen Waffen beikommen - denn darin ist er bereits der unerreichte Meister. Man kann ihn nur mit etwas "vernichtend schlagen", was er selbst nicht besitzt: mit Gutem. Was gut, recht etc. ist, weiß jeder Mensch tief in sich. Es gibt einige, bei denen dieses Wissen verschüttet sein mag. "Überwindet das Böse mit Gutem." Das ist die Antwort. |
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| Feuermann Herbert (CH 8700 Küsnacht) | 11.07.2005 |
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Dieser Artikel ist mir aus dem Herzen geschrieben. Genau das, was Leon de Winter beschreibt, habe ich erlebt. Leider stirbt dieser Feind nie aus. Er ist wie die Hydra. |
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