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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Siegfried Niese (Wilsdruff) | 20.11.2009 |
| Ganz gleich, ob man an die Erderwärmung oder an eine kommende Eiszeit glaubt. Klima kommt nicht plötzlich, und unsere Vorfahren haben sich auf Klimaveränderung immer eingerichtet. Grönland hat es überstanden, dass das Grünland mit Eis überzogen wurde. Doch unabhängig davon kann man den CO2-Verbrauch mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Ethik verringern. Doch Deutschland ist extrem kurios. Es subventioniert teure Energiequellen, die nicht ständig Energie liefern und wagt nicht, die dazu gehörenden Pumpspeicherwerke zu bauen. Deutschland will aus der preiswerten Kernenergie aussteigen, und lieber den Strom aus den KKWs der Nachbarländer beziehen. Deutschland subventioniert die Überproduktion an großen PKWs, die reichlich CO2 emittieren. | |
| Winfried Fass (Troisdorf) | 19.11.2009 |
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Schon immer haben Religionsführer das Paradies, den Himmel, Walhalla oder ähnliches versprochen. Das ist sehr praktisch, denn bisher hat noch keiner nachprüfen können ob das Versprechen eingehalten wurde. Und so kann man mit der Klima-Religion auch die Rettung der Welt versprechen. Nachprüfen können wirds keiner von den jetzt lebenden. Es könnte aber auch sein, dass je besser das Klima für die Menschen ist, umso mehr Menschen wird es geben. Mehr Menschen die essen, trinken, reisen usw. Wenn dann die Ozeane leer gefischt, die Wälder abgeholzt und das Öl und Gas verbraucht sind, wirds vielleicht dann doch nichts mit dem Paradies. Unsere Erde ist so schön und vielfältig wie sie ist, weil sie im Laufe ihrer Geschichte eine ganze Reihe von Klimaveränderungen durchgemacht hat, ohne das sie von ach so klugen Menschen daran gehindert werden konnte. Gehen wir lieber mit den uns jetzt (noch) zur Verfügung stehenden Ressourcen schonender um, damit nachfolgende Generationen auch noch Fische im Ozean vorfinden und Tiere undUrwälder nicht nur aus dem Märchenbuch kennen. |
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| Norbert (Vancouver) | 05.10.2007 |
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Sehr geehrter Herr Miersch, vielen Dank für Ihren Artikel. Ich habe mit Genuß Ihren Beitrag gelesen und freue mich auf einen milden Winter. Bestimmt haben sich viele Deutsche auch über den vergangenen Frühling gefreut als sie mit ihren Kindern zum Baden gehen konnten (oder schon wieder vergessen?). Wenn das Eis im hohen Norden weiter zurückgeht und in Grönland die Erdbeeren wachsen wird sich die dortige Bevölkerung bestimmt auch freuen. Warum den diese Weltuntergangstimmung? Machen wir doch das beste daraus und genießen wir die warmen Tage. Überigens habe ich auch Ihren Artikel vom 19. Dezember 2005 über den "Ökologismus als neue Religion der Wohlstands Eliten" genossen und ganz besonders Ihre 10 Gebote des Öko-Glaubens. Es währe schön diese wieder einmal veröffentlicht zu sehen. Have A Nice Day! |
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| Dr. Wolfgang Meier (Erkelenz) | 24.07.2007 |
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Vielen Dank Herr Miersch für diesen wohltuenden Artikel. Als Wissenschaftler kann ich Ihnen nur dafür danken, dass Sie bei einem solch umstrittenen Thema eine Lanze für die Gedanken- und Meinungsfreiheit gebrochen haben. Wie weit die Gleichschaltung in unseren Köpfen beim Thema Umwelt bereits gediehen ist, zeigt m.E. unter anderem auch der Beitrag von Hr. Dappa: In der Wissenschaft reicht eine Gegenposition eben nicht aus, eine These zu verifizieren oder falsifizieren. Ich finde es höchst bedenklich, wie es eine Minderheit schafft, mit enormen Geldmitteln die "Meinungshoheit" über die Mehrheit zu ergattern. Ich hoffe, es bleiben uns noch genügend kritische Geister erhalten, damit wir in 100 Jahren nicht fragen lassen müssen "Warum habt ihr nichts degegen getan?" |
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| Klaus Simon (Eindhoven) | 18.07.2007 |
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Ich finde es hervorragend das dieser Artikel erschienen ist da mich ich öffentlich geführte "Diskussion" schon sehr stark and totalitäre und fundamentalistische Gesellschaften erinnert haben. Zum Inhalt selber muss ich sagen das wenn man die IPCC Bericht aufmerksam liest man sehen kann das die meisten Wissenschaftler sich der Unsicherheiten sehr wohl bewusst sind und dies in den Texten auch indirekt geäussert wird. Einen wichtigen Aspekt der in der Diskussion kaum genannt wird ist der Einfluss der Sonnenstrahlungsintensität. Im IPCC Bericht steht klar das die Strahlungsintensität eine geringe Rolle spielt, vorausgestzt unsere gegenwärtigen Annahmen über die Kopplung zwischen Strahlungsintensität und Erdtemperatur stimmen. Gleichzeitig kann man aber am Max Planck Institut für Sonnenforschung nachlesen das es noch viele Unbekannte in dieser Kopplung gibt und das die Sonnen selber - im Vergleich zu anderen Sternen ihrer Kategorie - unverhältnismässig stabil bzw. ruhig ist. In ksomischen Zeiträumen gesehen wissen wir sehr wenig über die Veränderungen die in unser Sonne oder anderen Sternen im prozentbereich ablaufen und eine Veränderung im 1-2% Prozentbereich würde das Erdklima stärker beeinflussen als Autoabgase zusammen. Mit andernen Worten wir müssen uns bewusst sein das wir noch rechtig wenig über klimatische Interaktionen wissen und deshalb mit starken Sprüchen oder klaren Handlungsvorschriften vorsichtig sein sollten. |
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| Alexander Dappa (Pfungstadt) | 08.07.2007 |
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Michael Miersch zeichnet in seinem Artikel ein Bild von der öffentlichen Debatte über den Klimawandel, das in höchstem Maße verzerrt und irreführend ist. Besonders deutlich wird das an einigen Stellen: Da ist zuerst einmal der vorhersehbare Verweis auf die Bild-Zeitung, die Miersch geschickt als den Bannerträger des Klimaschutzes darzustellen versucht und diesen damit diskreditiert. Dass auch Autoren in hoch angesehenen Magazinen wie dem Spektrum der Wissenschaft und dem Scientific American nachdrücklich Anliegen des Klimaschutzes vertreten, erwähnt er dagegen nicht. Noch schlimmer wird es, als er versucht, die wissenschaftliche Fachdebatte zu beschreiben, Zitat: „Wie groß die Rolle des Kohlendioxids dabei ist, wie stark der Mensch das Klimageschehen beeinflusst und insbesondere wie sicher die Hochrechnungen sind, mit denen die Temperatur der Zukunft vorausgesagt wird, ist nach wie vor wissenschaftlich umstritten.“ Jedem, der sich die Mühe gemacht hat, sich etwas sorgfältiger über den aktuellen Forschungsstand zu informieren, müssen sich bei diesem Satz die Haare sträuben. Der Wissenschaftsjournalist Dr. Henning Engeln beschreibt in der Ausgabe von GEO Kompakt „Wetter und Klima“ (S. 95/96), wie auf die Kritik von Klimawandel-Skeptikern hin nicht menschlich beeinflusste Faktoren wie die Sonneneinstrahlung stärker in wissenschaftliche Berechnungen einbezogen wurden. Und diese zeigten trotzdem eindeutig: Der Mensch und der von ihm verursachte Kohlendioxid-Ausstoß sind ganz klar die Hauptursache der globalen Erwärmung. Und Mierschs Verweis auf frühere Warmzeiten, die „stets besonders angenehm für Mensch und Natur“ gewesen seien, unterschlägt, dass die derzeitige Konzentration an CO2 in der Erdatmosphäre höher ist als in den vergangenen 420.000 Jahren. Besonders angenehm wird das wohl kaum werden. Irreführend ist auch, was Miersch über „dissidente“ Wissenschaftlern zu sagen hat: Erstens ist ihr Anteil bei weitem nicht groß, wie seine Aufzählung suggerieren möchte. Und zweitens ist es durchaus angebracht, deren Intentionen zu hinterfragen, wenn etwa der von Miersch bemühte John Christy für das wirtschaftsnahe Cato Institute arbeitet und von diesem tatkräftig unterstützt wird. Überhaupt ist es auffällig, dass gerade solche „dissidenten“ Wissenschaftler in der öffentlichen Dabatte viel präsenter sind, als es ihrer geringen Zahl nach zu erwarten wäre. Ich persönlich kenne keine andere Forschungsdebatte, in der Minderheitenmeinungen so stark von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden wie hier. Es ist also gerade anders herum, als Miersch es darstellt. Äußerst aufschlussreich ist es dagegen, wenn man einen Blick in Mierschs Buch „Die Zukunft und ihre Feinde“ wirft (der Titel offensichtlich eine Anspielung auf Popper). In diesem Buch wirft Miersch tatsächlich Globalisierungskritiker in einen Topf mit Rechtsradikalen, ebenso Greenpeace mit der katholischen Kirche und altbackene Konservative mit linken Verfechtern von sozialer Gerechtigkeit - und bezeichnet diese zusammen dann alle pauschalisierend als Feinde der Technik und des Fortschritts – ohne überhaupt eindeutig zu bestimmen, was denn nun alles unter dem diffusen Begriff von „Fortschritt“ subsumiert werden kann. Angesichts eines derart naiven und primitiven Verständnisses von Fortschritt scheint Mierschs Auftreten in diesem Artikel als ein angeblicher Experte, der aus vermeintlich tieferer Sachkenntnis heraus die Wahrnehmung der Öffentlichkeit korrigieren möchte, nicht gerade glaubwürdig. |
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| siegfried sommer (mannheim) | 05.07.2007 |
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Lieber Herr Miersch, hier ist jemand der sicher die Welt rettet: Nur mit Nuklearenergie lassen sich die CO2-Emissionen entscheidend verringern. Sie ist die einzige Form der Stromerzeugung, die als solche keine Bedrohung des internationalen Friedens und der inneren Sicherheit darstellt. Sie ist als Folge ihrer nicht vorhandenen Gefahren und der nicht vorhandenen Geheimhaltung, die sie unweigerlich wegen ihrer Zusammenhänge mit Atomwaffen nicht umgibt, die einzige Form der Stromerzeugung, die als solche keine Bedrohung der individuellen Freiheiten darstellt. Da die Kernkraft tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen bis 2075 leisten kann, müssten AKWs ein Drittel des benötigten Stroms produzieren. Dazu müssten bis 2075 zwischen 2000 und 2500 AKWs gebaut werden. Das hieße, dass ab jetzt drei neue AKWs in jedem Monat ans Netz gehen müssten - auch in zahlreichen politisch instabilen Ländern wie Bangladesch, Kongo, Indonesien, Nigeria oder Pakistan. In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit durchschnittlich 3,4 AKWs pro Jahr gebaut. Wir sind also heute schon in der Lage den Beweis zu erbringen, dass Kernkraft die Emmisionen senken wird! Es wird auch nicht sehr viel mehr nukleares Material vorhanden sein, aus dem sich Atombomben machen ließe, wodurch auch das Risiko von Anschlägen mit schmutzigen oder nuklearen Bomben nicht sehr erheblich steigen würde. Es ist vernachlässigbar wenn nach Ansicht der Nuklearindustrie bis 2075 der Großteil des mit Atomenergie produzierten Stroms von schnellen Brütern kommen sollte, dann würden die Plutoniumvorräte halt auf 4000 Tonnen ansteigen. Es ist auch albern darauf hin zu weisen, es gebe bereits im zivilen Sektor 215 Tonnen waffenfähigen Plutoniums, im militärischen Sektor seien es 250 Tonnen. Allein in Frankreich, Russland, Großbritannien und Japan würden die Plutoniumvorräte bis 2015 um weitere 125 Tonnen anwachsen. Was machen wir bloß mit dem hochgiftigen Plutonium? den Müll schicken wir einfach an Herrn Weimer, Problem gelöst, denn der weiß schon was damit zu machen ist? Was Herr Weimer? Wir sind in der Lage alle Energie aus der Kernkraft zu liefern. Dabei ist nebensächlich, dass der Geschäftsführer der Urenco GmbH, Joachim Ohnemus (Gutachter der Atomlobby), die Zahlen der Greenpeace-Studie nur bestätigen konnte und ansonsten auf das Prinzip Hoffnung setzte. Der Rohstoff für die Atomkraft wird höchstens noch 65 Jahre ausreichen und dies auch nur dann wenn nicht bis 2070 der Verbrauch bei der Zunahme von 50 % liegt. Was soll der Geiz, packen wir es an! |
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| Götz Warnke (Hamburg) | 19.06.2007 |
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Vielen Dank für die deutliche Gegenposition zur allgemein beschworenen Klimakatastrophe und ihren angeblich so eindeutigen Belegen. Dennoch sollte man nicht übersehen, dass uns zur Praxis des Energiesparens und des Ausbaus der regenerativen Energien kaum eine vernünftige Alternative bleibt. |
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| Dr. Thomas Zahn (CH-8855 Nuolen) | 12.06.2007 |
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DANKE für die Ausgabe "Klima-Lüge"! Es tut speziell Deutschland gut, dass endlich einmal ein anderer Standpunkt so deutlich ausgesprochen wird. Die CO2-Hysterie und der Öko-Idealismus, der alle Bürger auf das richtige Mass einschränken will (und über das Mass selbst entscheidet!), haben groteske und z.T. totalitäre Formen angenommen. Das Absurdeste an allem ist, dass sich die ungeheure Anmassung ausspricht, das Klima habe immer gleich zu sein, und dass es in Menschenhand liege, dies zu erreichen. Wunderbar die prägnante Liste der "Unbequemen Wahrheiten" von Dirk Maxeiner (bitte ins Web stellen!). Entsinnen wir uns an die Panik ob des Ozonlochs über der Antarktis: als blankes "Loch" nie existent ist es nun wieder geschlossen. Und selbst wenn dort ein paar Pinguine Sonnenbrand bekommen haben, dann sterben diese genausowenig aus wie heute die Eisbären. Die Klima-Apokalyptiker lancieren das Thema aus ganz anderen Gründen: es eignet sich blendend, um den Lebensstil von Gesellschaften mit freier Marktwirtschaft zu moralisch aufgeladen attackieren, ohne ernsthafte Alternativen zu benennen. Also nochmals DANKE, Sie haben mir eine Freude gemacht. |
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| Joel Klink (Göttingen) | 12.06.2007 |
| Anthropogene Klimafaktoren sind Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid oder auch Waldrodungen. Wäre es nicht wie ein Wunder, wenn all dies KEINEN Effekt hätte? Mag sein, dass vieles an der Klimaerwärmung natürlichen Ursachen geschuldet ist, aber was dabei auch klar ist: Menschliche Faktoren verstärken diese natürlichen Schwankungen, so dass unsere und nachfolgende Generationen mit umso extremeren klimatischen Bedingungen zu kämpfen haben werden. Warum sollte es daher falsch sein, die anthropogenen Faktoren zu minimieren, damit eventuelle natürliche Veränderungen nicht noch ins Extrem gesteigert werden? | |
| Gerald Leinen (Kiel) | 31.05.2007 |
| Selbst wenn Michael Miersch Recht hätte: Die Umweltpolitik kennt das Vorsorge-Prinzip. Und das zwingt jetzt zum Handeln. | |
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