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 > Manipulation bei Bundestagswahlen?

Berliner Republik

Wahlhelfer unter VerdachtManipulation bei Bundestagswahlen?

Von Christoph Seils28. April 2011
picture alliance
Haben wir die Wahl? 190 Tests ergaben 51 kritische Fälle.
Haben wir die Wahl? 190 Tests ergaben 51 kritische Fälle.
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CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im Mai: Das Thema war in Deutschland bisher tabu. Doch nun sind zwei Politikwissenschaftler auf eindeutige Hinweise gestoßen, die auf systematische Unregelmäßigkeiten oder möglicherweise auf Manipulationen bei der Auszählung der Stimmzettel von Bundestagswahlen hindeuten.

Schlagzeilen über Unregelmäßigkeiten bei Wahlen oder gar Wahlbetrug kennen die Deutschen bislang nur aus Ländern wie Usbekistan, Iran oder Florida. Nie sind die Wähler, die Parteien oder der Bundeswahlleiter auf die Idee gekommen, einmal nachzuzählen oder nachzuprüfen. Nun haben erstmals zwei Politikwissenschaftler der Universitäten Köln und Toronto die Ergebnisse der Bundestagswahlen zwischen 1990 und 2005 nachgerechnet. Und sieh an, auch bei Bundestagswahlen gibt es Unregelmäßigkeiten, die entweder auf Manipulationen oder auf systematische Schlamperei hindeuten, wobei die Übergänge fließend sein können. Zwar treten diese nicht im großen Stil auf, aber aus Sicht der Demokratie ist dies trotzdem äußerst bedenklich.

Die beiden Wissenschaftler haben sich dabei das Benfordsche Gesetz der Statistik zunutze gemacht. Dieses besagt, dass die verschiedenen Ziffern 0, 1, …, 9 in jeder Menge von Zahlen, die aus mehreren natürlichen Prozessen zusammenkommen, an der ersten oder zweiten Stelle in unterschiedlicher Anzahl vorkommen und vor allem die kleinen Ziffern häufiger als die großen. Bilanzfälscher wie ENRON oder Worldcom sind darüber gestolpert und Forscher mit erfundenen Datenreihen. Goerres und Breunig haben sich die Zahlen von Union und SPD sowie der PDS/Linken angesehen und mit den Einzelresultaten aus allen 80.000 Wahlbezirken ihren Computer gefüttert.

Bei rund 1500 Tests auf Wahlkreisebene stießen sie vereinzelt auf signifikante Unregelmäßigkeiten. 190 Tests auf Landesebene ergaben 51 kritische Fälle. Jedes vierte Landesergebnis bei Bundestagswahlen gibt somit nicht den exakten Wählerwillen wieder. Und es kann nicht sein, dass sich die Wahlhelfer einfach und zufällig verzählt haben, denn auch dies wären natürliche Prozesse. Die Verteilung der Ziffern müsste dem Benfordschen Gesetz entsprechen.

Vor allem zwei bedenkliche Muster sind den Wissenschaftlern aufgefallen. Ausgerechnet bei der Wahl 2002, bei der die PDS um den Wiedereinzug in den Bundestag bangte, häuften sich im Osten die Verletzungen des Bendfordschen Gesetzes für die SED-Nachfolgepartei. Wollten da die Wahlhelfer in die eine oder andere Richtung nachhelfen? Zudem traten Unregelmäßigkeiten gehäuft in drei Ländern auf und jeweils war die dominierende Partei davon betroffen: in Bayern die CSU, in Baden-Württemberg die CDU und in Nordrhein-Westfalen die SPD. Stammen in diesen Ländern zu viele Zähler von derselben Partei? Könnte es also sein, dass sozial oder politisch homogen zusammengesetzte Wahlvorstände Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung von Wahlen begünstigen? Doch nicht einmal stichprobenartig wird die Arbeit der Wahlhelfer kontrolliert, keine wissenschaftliche Studie gibt es in Deutschland, die sich damit beschäftigt, wie Wahlhelfer rekrutiert werden und wie sie ihre Aufgabe wahrnehmen.

Trotzdem bleiben die Forschungsergebnisse völlig unbefriedigend. Denn mit Hilfe des Benfordschen Gesetzes lässt sich nichts über die Größenordnung oder das Vorzeichen der Unregelmäßigkeit sagen. Goerres und Breunig können auf Basis ihrer statistischen Berechnungen zwar eindeutig belegen, dass eine oder mehrere Parteien von der Unregelmäßigkeit betroffen sind. Aber ihre Berechnungen lassen weder eine Aussage darüber zu, in welchem Umfang das Wahlergebnis falsch ist, noch in welche Richtung möglicherweise manipuliert wurde.

„Unsere Analyse funktioniert wie ein Fieberthermometer“, sagt Achim Goerres, „wir haben gezeigt, dass es ein Problem gibt, können es aber nicht erklären.“ Dafür wären weitere Untersuchungen notwendig.

Den Aufsatz der Politikwissenschaftler Goerres und Breunig finden sie unter www.achimgoerres.de.

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"Wahlbetrug kennen die Deutschen bislang nur aus Ländern wie Usbekistan, Iran oder Florida"- Was die Menschen aus Florida wohl zu dieser Einreihung meinen :)

  • Antworten
Tschules28.04.2011 | 00:00 Uhr

Wenn Parteien, mit ihrer Meinung, länger als 4-8 Jahre an der Spietze bleiben, stimmt immer etwa nicht

  • Antworten
Diether Wagner29.04.2011 | 00:00 Uhr

Um manipulativen Eingriffen in die Zählergebnisse vorbeugend zu verhindertn, sollten künftig nur solche Bürgerinnen und Bürger als "Wahlhelferinnen und Wahlhelfer" eingesetzt werden, die parteipolitisch ungebunden sind.
Nur dann wäre annähernd gesichert, daß sich Einflußnahmen zu Gunsten bestimmter Parteien vermeiden ließen.
Leider aber scheint es so zu sein, daß sich gerade die etablierten Parteien geradezu aufdrängen, Mitglieder aus ihren eigenen Reihen in die Wahllokale zu entsenden.
Diese Entwicklung sollte also schnellstens gestoppt werden.

  • Antworten
Yvonne Walden29.04.2011 | 00:00 Uhr

Hat schon jemand Strafanzeige gestellt?
Wenn nicht: Aufrechte Juristen - macht euch dran!

wernerjacob

  • Antworten
wernerjacob29.04.2011 | 00:00 Uhr

Politikwissenschaftler sind nicht selten "suspekt" - so auch hier. Das "Fieberthermometer" ist ein neuer Anlauf nach sich jagenden, ungenauen Umfragen, oberflächlichen Studien und vielen, vielen zweifelhaften "Expertenveröffentlichungen" eine neue "Wissenschaftswelle" mit dem Hintergrund "Wahlbetrug" anzustoßen. Das wäre für manchen "politischen Hellseher" lukrativ. Ich empfehle den Herren mal nach Schließung der Wahllokale dorthin zu gehen und sich vom korrekten Auszählen (oft auch mit an der Auszählung nicht beteiligten Wählern) zu überzeugen. Die Wahlämter achten schon lange darauf, regional politisch Aktive nicht in Wahlkommissionen aufzunehmen.
Das Ganze ist wieder so ein typisches "Windei" eines Teils der dauerkritisierenden und eigentlich unproduktiven politischen "Wissenschaftsklasse". Der Vorwurf kann nicht durch teure, unnötige Expertisen aus der Welt geräumt werden. Es genügt eine Handvoll Wähler aus dem jeweiligen Wahlbezirk. Die Herren sollten sich brauchbare "Spielfelder" suchen.

  • Antworten
Frederik Weiss29.04.2011 | 00:00 Uhr

Sie treffen den Punkt. Schon seit langem behaupte ich, dass in Deutschland Wahlfälschung betrieben wird. Es fällt auf, dass die sog. Hochrechnung um 18Uhr10 bereits das Endergebnis mit ausreichender Genauigkeit wiedergibt. Das ist m.E. ein eindeutiges Zeichen für Manipulation. Mit welcher Überheblichkeit man in Deutschland auf andere Länder zeigt, wenn man selber Leichen im Keller hat. Aber ich glaube, dass die Systempresse sehr wohl Bescheid weiss, das aber nicht veröffentlichen darf.

  • Antworten
Manfred Peter30.04.2011 | 00:00 Uhr

Insgesamt wird bei Wahlen schlampig gearbeitet: Ich durfte einmal bei einer Bundestagswahl Wahlhelfer spielen. Ich war der einzige, der darauf bestand, dass die Wähler sich nicht alleine mit der Wahlbenachrichtigung ausweisen. Es kamen Leute, die für die gesamte Familie die Wahlkarten dabei hatten und meinten, sie dürften auch für alle die Stimmen abgeben. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich im Wahlbezirk herumgesprochen, dass die Ausweise kontrolliert werden. Ich wurde übrigens danach nicht mehr als Wahlhelfer eingesetzt. Als Wähler beschwere ich mich immer wieder über oben genannte Schlamperei, was aber die betreffenden Wahlhelfer nicht stört, weil diese die Problematik zum Teil entweder nicht einsehen oder nicht verstehen: Bei vielen ausländischen Namen können viele noch nicht einmal entscheiden, für welches Geschlecht sie stehen.

  • Antworten
Tizian30.04.2011 | 00:00 Uhr

Ich bin seit etwa 12 Jahren Wahlhelfer an meinem Wohnort. Ich bin Angestellter und habe mich 1998 nach einem Aufruf in der Tagespresse freiwillig gemeldet und gehöre keiner Partei an. Wer von den Kollegen im Wahlvorstand einer Partei angehört, ist mir unbekannt. Es sind meist Studenten, Lehrer und Beamte. Die Auszählungen sind durchaus mühsam, aber sie sind sicher nicht durch uns als Wahlhelfer manipuliert. Mir wären eher die zunehmenden Briefwähler ein Dorn im Auge. Außerdem bevorzugen die Wahlzettel in Form und Gestaltung allein die großen Parteien. Das gefällt mir nicht. Die Wähler nehmen die Sache teilweise auch nicht ernst. Es wird herumgealbert und manchmal muss man Leute zwingen, nicht zu zweit in die Wahlkabinen zu gehen. Wie es woanders ist, weis ich nicht. Wer verhindern will, dass unseriöse Interessengruppen diesen Tätigkeitsbereich unterwandern, sollte sich selber beteiligen. Alles ist offen, jeder darf mitmachen, denn Leute sind immer gesucht.

  • Antworten
Ein Wahlhelfer30.04.2011 | 00:00 Uhr

Warum werden denn abgegebene Wahlzettel nciht eingescannt und veröffentlicht. Damit könnte jeder der Zeit hat die Wahlergebnisse nachzählen. Scanner für solche Zwecke stehen inzwischen in allen möglichen Orten. Versorgungsämter/Finanzämter etc.

  • Antworten
Frage_Vorschlag01.05.2011 | 00:00 Uhr

@ Frederik Weiss:

Das Benfordsche Gesetz ist von allen bekannten Mitteln das Beste zur Ermittlung von Wahlbetrug. Mal in ein Wahllokal gehen und die korrekte Auszählung zu prüfen ist das Gleiche wie die Anwendung des Gesetzes:

Nur wesentlich ineffizienter.

  • Antworten
Hemilas01.05.2011 | 00:00 Uhr

In Deutschland ist das sogar noch viel schlimmer als in Florida, weil in Deutschland jede Stimme über die Sitzverteilung bestimmt, während in Florida ein Betrüger es schaffen müsste, mindestens die Differenz zwischen den Kandidaten zu überweinden.

  • Antworten
earli01.05.2011 | 00:00 Uhr

Nette Analyse, nur leider wissenschaftlich falsch: Das BEnfordsche Gesetz sagt etwas darüber aus wie sich Anfangsziffern verhalten wenn die untersuchten Zahlen stark unterschiedlich groß sind. Dass das im Iran erfüllt ist weil die Wahlkreise stark unterschiedlich gross sind wurde in jedem vernünftigen Artikel dazu erwähnt. In Deutschland sind die Wahlkreise nach Konstruktion alle ungefähr gleich groß - und die Stimmbezirke wohl ebenso. Damit gelten die Benfordschen Gesetze nicht und eine Analyse die sich darauf stützt hat nix zu sagen.

  • Antworten
ein Mathematiker01.05.2011 | 00:00 Uhr

Also liebe Leute da ich selber bei jeder Wahl im Wahllokal stehe, kann ich nur sagen wenn es die Parteimitglieder nicht machen würden, würde es keiner Machen und diejenigen die sich gerade hier aufspielen dass nur nicht Partei mitglieder Wahlhelfer machen sollte haben (dass unterstelle ich jetzt hier mal so einfach) wahrscheinlich in Ihrem ganzen leben noch nicht einen Handstreich ehrenamtlicher Arbeiten getätigt.
Kommen wir zur Besettzung der Wahllokale. Die Verantwortlichen treten im Normalfall immer zuerst an die Parteien heran da sie sich dort darauf verlassen können dass diese die Ämter auch wahrnehmen. Denn die Erfahrung hat gezeigt dass Falls man einfach einen "Normalen" Bürger einbestellt kommt dieser trotz hoher Geldstrafen einfach nicht. Jetzt ist es so dass in einem Wahllokal die Parteien ungefähr gleichermaßen verteilt sein sollen und den Vorsteher eines Bezirkes macht im Normalfall die Partei die bei der letzten Wahl am stärksten war. Dies funktioniert aber hier in Frankfurt/Main nicht da die Grünen im Normallfall (obwohl oftmals stärkste Partei) keine Wahlhelfer stellen selbiges gilt Meist auch für die FDP. Die CDU stellt zwar aber aufgrund Ihrer altersstruktur sind dass meist auch nur wenige daher kommt es hier oftmals dazu dass komplette Wahllokale nur mit SPD Mitgliedern besetzt sind plus einge wenige angestellte der Stadt (die von dieser extra dafür abgestellt werden) jetzt aber der SPD hier vor Ort vorwerfen zu wollen dass Sie die Wahlen manipulieren ist einfach lächerlich allein schon deswegen da sie hier seit 3 Wahlperioden konstant weniger Stimmanteil bekommt!
Ach da fällt mir noch etwas ein bei der letzten Kommunahlwahl hier vor Ort haben sich an sich so wenig freiwillige Wahlhelfer zur verfügung gestellt dass sogar an der Frankfurter Universität (und anderen Einrichtung) an die Studierenden 3 verschiedene Bitt und Bettelbriefe verschickt wurden in denen um Wahlhelfer nachgefragt wurden und trotzdem waren viele Wahlbezirke nur mit Mindestanzahlen besetzt und da Passieren nunmal unter Zeitdruck auch Fehler beim auszählen! Also immer erstmal an die eigenen Nase fassen.

  • Antworten
Peter01.05.2011 | 00:00 Uhr

Der Artikel ist sehr gut. In Berlin z.Bsp. werden parteitreue Beamte als Wahlhelfer-Vorsitzende eingesetzt. Die Handhabung der Zählung + Ergebnismitteilung ist oft bedenklich.

  • Antworten
A. Maier01.05.2011 | 00:00 Uhr

Wow. Kaum einer hat Ahnung von Statistik, aber alle haben eine Meinung.
Wie "ein Mathematiker" schon bemerkt hat, ist das Bendordsche Gesetzt hier nicht wirklich anwendbar. Wenn überhaupt haben die Autoren herausgefunden, dass die Stimmanteile von Parteien, insbesondere in Stimmbezirken in der keine Partei deutlich dominiert, nicht logarithmisch gleichverteilt sind. Warum sollten sie auch?
Und dann wird der Artikel für "sehr gut" erklärt, weil er mit den eigenen Ansichten oder Erfahrungen übereinstimmt.
Ich möchte die Autoren herausfordern, eine Bundestagswahl zu finden, die ihren Kriterien nach nicht manipuliert war…

  • Antworten
MJP02.05.2011 | 00:00 Uhr

Zum Kommentar von "Ein Mathematiker": es wurden hier nicht die ersten Ziffern, sondern die jeweils zweiten Ziffern der Ergebnisse der einzelnen Wahllokale ausgewertet. Das dürfte das Argument mit den ähnlich-großen Wahlkreisen doch entkräften.

  • Antworten
tk02.05.2011 | 00:00 Uhr

Ein kurzer Blick in den Artikel offenbart, dass es bei den 1. Stimmen wohl keine Verletzungen des Gesetzes gibt, bei den Parteien aber wohl. Nun sind Verletzungen des Gesetzes nicht gleich bedeutend mit wirklichem Betrug oder Irrtümern. Übrigens sind alle Auszählungen öffentlich. Es stellt sich auch die Frage, wie groß die Verzerrungen sind. Darüber kann der Artikel keine Aussage treffen. Ich verstehe den Beitrag so, dass es Hinweise gibt, dass es statistische Unregelmäßigkeiten gibt und das ist ein Hinweis, dass das Auszählverfahren noch verbessert werden könnte.

  • Antworten
Solon03.05.2011 | 00:00 Uhr

Ich bin seit Jahren als Wahlvorsteher an den Urnen bei Wahlen tätig. Dabei fielen mir viele gravierende Dinge auf:
1) Viele sind nicht konzentriert bei der Arbeit. Das ist beim Auszählen jedoch sehr wichtig.
Wenn das Ergebnis dann nicht stimmt, werden die Augen verdreht, gerollt etc. Und mit strapazierter Konzentration steigt die Wahrscheinlichkeit neue Fehler zu tätigen.
Ich unterstelle jedoch nichts, wozu dies in anderen Wahllokalen führen könnte.
2) die Einweisungen zu der Arbeit nützen teils nichts: Einige Vorsitzende/ stellv. Vorsitzende scheinen das Prinzip, wie auch das Wahlgesetz nicht verstanden zu haben.
Wie wirkt sich das alles aus?
3) zu der Ausweiskontrolle: Sie ist nicht zwingend. Diese darf sich der Wahlvorstand vorbehalten, wenn Zweifel über die Identität des Wählers bestehen; wobei zumindest der Wahlschein immer vorzuweisen ist.
4) die Gegenprüfung bei der Abnahme der Unterlagen ist oberflächlich. Falls ein Wahlvorstand da Fehler macht, ob wissentlich oder nicht: die abgegebenen Stimmen müssen müssen in Relation zu den Wähler, die gewählt haben, stimmen.
Mehr nicht.
Falls Manipulation nachgewiesen wird, sollte auf jeden Fall Stichprobenartig das Auszählverfahren kontrolliert werden.
An der Qualität des Personals für diese Aufgaben sollte in jedem Fall etwas geschraubt werden: Es darf jeder mitmachen im Sinne politisch-demokratischer Partizipation. Jedoch nicht jeder taugt dafür. Das ist hart, aber wahr.

  • Antworten
Robert04.05.2011 | 00:00 Uhr

Die haben leider nur die Urnenwahl bei der Bundestagswahl untersucht, der meisten Betrug findet aber bei den Kommunalwahlen per Brief statt. Abgesehen von dem Paradebeispiel in Dachau 2002 gibt es regelmäßig weitere Fälle:

http://rupp.de/briefwahl_einspruch/briefwahl_wahlbetrug.html

  • Antworten
Arnim Rupp06.05.2011 | 00:00 Uhr

schon die Telefonische übermittlung von Wahlergebnissen, da ist schnell ein Zahlendreher drin.
67 oder 76 sit schnellvertauscht.So was darf nicht geschehen,

  • Antworten
Dietehr Wagner06.05.2011 | 00:00 Uhr

Ich war bereits 2 mal Wahlhelfer.
100% korrekt wird definitiv nicht gezählt, das ist auch fast unmöglich. Leider kann jeder als Wahlhelfer tätig sein, es gibt keinen Einstellungstest. Ich habe bei beiden Malen in meinem Team mindestens eine Person gehabt die nicht so sorgfältig gezählt hat, ich habe versucht das Gröbste zu überblicken und einige Fehler entdeckt und behoben. Von meinem Wissensstand her kann ich nur fordern, ein Einstellungstest sollte Pflicht sein. Ein gewöhnlicher Wahlhelfer erhält für seine Arbeit 31€ bzw. 21€.

  • Antworten
Marco Wagner06.05.2011 | 00:00 Uhr

Kann uns doch egal sein.

Kann uns doch egal sein, was die Menschen in Florida davon halten. Was die Menschen im Iran davon halten, interessiert auch keinen.

  • Antworten
Richard Bothe28.12.2011 | 08:58 Uhr

Glaubenssache

In letzter Zeit lese ich immer häufiger schier "unglaubliche" Sachen. Alle in Zeitungen oder im Web publizierten Aussagen und Behauptungen kann ich aus Zeitgründen und anderen Gründen gar nicht nachvollziehen, geschweige denn kontrollieren. Das fatale ist, dass die Berichte über unsere Realität immer mehr der Religion gleichen: Man kann sie entweder nur glauben und für wahr halten, oder aber die Aussagen sind falsch, sei es absichtlich oder unabsichtlich. Das trifft auch für das Thema der vermeintlichen Wahlmanipulationen zu. Den Vorschlag, die Wahlzettel einzuscannen, finde ich gut, er muss aber wasserdicht umgesetzt weden - dann kann hinterher alles nachgeprüft werden. Und auch ungültige Wahlzettel mitsamt ihren süffisanten Kommentaren werden dann öffentlich - und ist denn das nicht auch wieder ein Stück gelebte, ehrliche und offene Demokratie?

  • Antworten
Karsten Wegener29.06.2011 | 22:46 Uhr

Ergänzung zum Artikel und Hinweis

Auch ich denke, daß das "Benfordsche Gesetz" hier nicht anwendbar ist, denn Zahlen haben kein Gedächtnis. In Niederschriften von Auszählergebnissen von Wahlen kann man vollständiges Erfinden der Ergebnisse nur erahnen, wenn zum Beispiel alle Ergebnisse verschiedene Endziffern haben, weil es nach natürlichen Zahlen aussehen sollte. Fälscher scheuen Zifferdopplungen, besonders am Ende der Zahl. Machen Sie einen Versuch mit einem zehnseitigen Würfel aus dem Fantasyspieleladen: Eine Testperson soll zwanzig dreistellige Zahlen aufschreiben, die wie zufällig gewürfelt aussehen sollen. Gleichzeitig erwürfeln Sie unter Verwendung eines Würfelbechers eine gleiche Reihe Zahlen. Die erwürfelten Zahlen sehen meistens künstlicher aus als die erfundenen, weil öfter mal gleiche Ziffern nebeneinanderstehen und die von Fälschern gerne gemiedene Null ungefähr genauso häufig vorkommt und sich doppelt wie jede andere Ziffer.
Wenn im Wählerverzeichnis die Haken hinter den Namen der Wahlteilnehmer verhältnismäßig gleichmäßig verteilt sind, ist das auch ein deutlicher Hinweis auf Wahlbetrug, denn oft gibt es ganze Straßenzüge von Wahlverweigerern und andere mit besonders hoher Wahlbeteiligung.
Seit in Köln die Wahlgeräte wieder abgeschafft sind, war ich bei jeder Wahl außer der Wahl des Integrationsrates als Wahlbeobachter von unten = Wahlhelfer dabei. Einmal habe ich mich auch nach der Wahl um 23 00 Uhr in die Sammelstelle im Bezirksrathaus "eingeschlichen" und die Abgabe der Unterlagen beobachtet. Bis heute habe ich mich aber nicht getraut, die Mitarbeiter des Wahlamtes zu fragen, mit welchen mathematischen Mitteln genau sie die Schlüssigkeit der Auszählergebnisse prüfen. Die berühmte Panne vom Stadtteil Hahnwald, wo die vielen Stimmen für FDP mit den wenigen für NPD vertauscht wurden ist jedenfalls sofort aufgedeckt und berichtigt worden. Angeblich hat ein überforderter Wahlhelfer falschherum angesagt, Absicht kann nicht bewiesen werden.
Jedes noch so ausgeklügelte System ist anfällig für Fehler und Betrug. Besonders intelligente Wahlbetrüger werden die genannten Auffälligkeiten vermeiden. Alle, die Wahlbetrug verhindern wollen, können dieses nur tun, indem sie sich bereits vor Eröffnung der Wahlhandlung im Wahllokal einfinden. Vom sich Überzeugen, daß die Wahlurne vorher leer ist über das Beobachten, daß die Wahlteilnahme im Wählerverzeichnis abgehakt wird, jeder Wähler und jede Wählerin nur einen Wahlzettel erhält und nachher in die Urne wirft bis hin zur Auszählung, welche öffentlich ist, müssen Sie alles lückenlos verfolgen. Lassen Sie sich zwischendrin für Toilettengang und Pause von einem Gleichgesinnten oder einer Gleichgesinnten ablösen. Ein paar Tage nach der Wahl vergleichen Sie das veröffentlichte Ergebnis Ihres Stimmbezirks mit Ihrer Abschrift der Niederschrift.
Effektiver ist es, sich gleich als Wahlhelfer oder Wahlhelferin zu melden, fast überall werden Freiwillige gebraucht und in vielen Gemeinden und Städten gibt es sogar eine kleine Aufwandsentschädigung.
Auch bei der Auszählung der Briefwahlzettel können Sie helfen. Hier allerdings ist eine lückenlose Wahlbeobachtung unmöglich, wie zum Beispiel soll man einem betrügerischen Behördenmitarbeiter nachweisen, daß er beim Posteingang Briefwahlunterlagen aus dem Viertel, in welchem bekanntermaßen eine bestimmte Partei bevorzugt gewählt wird, verschwinden läßt.
Ach ja: Betrugsversuche habe ich in Köln bis heute keine feststellen können, da die Wahlvorstände bunt gemischt werden und viele Parteilose mitmachen. Aber leider werden auch hier die Freiwilligen nicht getestet. Hier und da durfte ich kleine Flüchtigkeitsfehler verhindern wie: Der sortierte Stapel für Zweitstimme einer Partei enthielt unten noch unsortierte Zweitstimmen oder: Jemand sagte anstatt der Anzahl der Stimmen die Listenzahl der Partei als Ergebnis an. Insbesondere für die Schriftführer und Schriftführerinnen wäre eine kleine Prüfung angebracht. Aber von wem und wie sollen 6500 Freiwillige geprüft werden? So viele Mitarbeiter und -innen hat das Wahlamt garnicht. Bereits die Schulungen sind Massenveranstaltungen in einer Schulaula, bei denen nicht alle Tücken und Fehlerquellen behandelt werden können. Alle, die über dumme Wahlhelfer schimpfen und sich über in der Billigpresse abgebildete Sudelniederschriften aufregen, sollten sich selbst zur Verfügung stellen und beweisen, daß sie ein stärkeres Durchhaltevermögen und größere Sorgfalt als jene besitzen !

  • Antworten
Ute Reiter12.07.2011 | 02:14 Uhr

Kommentare zu dem Artikel zu möglichem Wahlbetrug

Oha, erst habe ich einen Kommentar geschrieben, der fast ein eigener Artikel wurde, nach dem Absenden sah ich erst, daß die meisten Kommentare genau um 00 00 Uhr eingestellt wurden. Liegt das an der Verwendung eines maschinellen Operators oder sind die Kommentare gefälscht ?

  • Antworten
Ute Reiter12.07.2011 | 02:26 Uhr

Kommentare zu dem Artikel zu möglichem Wahlbetrug

Liebe Frau Reiter,

wir haben vor ein paar Wochen einen Relaunch der Seite www.cicero.de durchgeführt. Dabei sind alle Kommentare von der alten auf die neue Seite überführt worde. Das sind offensichtlich jene, die jetzt unter dem gleichen Datum publiziert wurden.

Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

Ihre CICERO-ONLINE-Redaktion

  • Antworten
redaktion12.07.2011 | 08:42 Uhr

Ihr Kommentar, Hochrechnungen als Hinweis auf Wahlfälschung

Sehr geehrter Herr Peter !
Als Wahlbeobachter von unten = Wahlhelfer hatte ich einmal das Glück, in einem für die Fernsehstatistik ausgewähltem Wahllokal eingeteilt zu sein. Zwei Mitarbeiter eines Statistikinstituts befragten im Auftrag des zweiten deutschen Fernsehens den ganzen Tag über etwa jede fünfte Person, die jedes der drei in der gleichen Schule befindlichen Wahllokale verließen im Eingangsbereich der Schule höflich nach ihrer Wahlentscheidung. Einmal in der Stunde zählte der Schriftführer alle Haken im Wahlberechtigtenverzeichnis zuammen und rechnete ihnen mit Taschenrechner den genauen Prozentsatz der Teilnahme aus. Kurz vor Schluß stellten sie mir einige Fragen zu dem Ablauf der Auszählung, dann mußte ich sie bitten, Rücksicht auf unsere Arbeit zu nehmen, sie könnten sehr gerne der Auszählung beiwohnen und mich hinterher noch befragen. Dafür fehlte ihnen die Zeit, sie mußten die erfragten Zahlen alle übermitteln, dieses geschah zwei Minuten nach 20 00 Uhr, dann verschwanden sie, zum Glück, denn wir hatten eine Differenz, deren Ursache in Form eines mehrmals gleich nicht richtig rechnenden Taschenrechners einer Beisitzerin wir erst ausmachten, als der Schriftführer mit dem vom Wahlamt bereitgestellten gegenrechnete und wir bereits zweimal alle Erst- und Zweitstimmen nochmal durchgezählt hatten.
Da solche Befrager an vielen repräsentativen Stellen eingesetzt und deren übermittelten Zahlen schnell zusammengefaßt werden, können sie von "DIMAP" und "Forsbach" die ersten Hochrechnungen bereits kurz nach der Wahl, vorher darf das nicht geschehen, veröffentlichen. Es sind privatwirtschaftliche Statistikinstitute, sie haben zu Regierung, Parlament oder statistischem Bundesamt keinerlei Bindung, sind nur von Auftraggebern wie hier den Fernsehsendern abhängig. Ihr Verdacht, die schnellen und verhältnismäßig genauen Hochrechnungen könnten ein Beweis für generelle Wahlfälschung sein ist also unbegründet.
Es grüßt Sie freundlich
ute reiter

  • Antworten
Ute Reiter12.07.2011 | 03:46 Uhr

Auszählung und Ergebnisermittlung erst am Folgetag?

Nach erneutem Durchdenken des Beitrags von Christoph Seils bin ich zu der Ansicht gelangt, daß es grundfalsch ist, die Wahlergebnisse "unter hohem Zeitdruck" zu ermitteln. Ginge es nicht auch anders?

Warum müssen die Ergebnisse denn in Eile und Hektik ermittelt werden?
Nur deshalb, damit die Medien möglichst schon um 18.45 Uhr, nein vielleicht schon um 18.30 Uhr die "amtlichen Endergebnisse" verkünden können?

Dadurch entsteht für die Wahlleiter, Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ein ungeheurer Zeitdruck, der der Sache nicht dienlich sein kann und schon deshalb zu Additionsfehlern führen muß.

Wäre es nicht deutlich günstiger, alle Wahlunterlagen am Wahlabend in einem sicheren Raum zu verschließen und diesen Raum amtlich zu versiegeln, nötigenfalls sogar zu bewachen?

Dann könnte am Folgetag (in aller Regel montags) mit dem Auswerten/Auszählen//Zusammenrechnen begonnen werden. Alle Beteiligten wären ausgeschlafen, frisch und guter Dinge bei der Arbeit.

Die Ergebnisse sollten dann bis gegen Mittag in den Wahlkreisen zusammengestellt werden, die Wahlkreisergebnisse bis gegen 17.00 Uhr beim Bundes-/Landeswahlleiter eingehen.

Dann könnte das amtliche Endergebnis - sagen wir - am Montag gegen 20.00 Uhr, 21.00 Uhr oder auch erst um 22.00 Uhr festgestellt und verkündet werden, jedenfalls weitgehend ohne Hektik und gravierende Zählfehler.

Alles geschähe in Ruhe und mit der notwendigen Sorgfalt - und die Gefahr von Falschergebnissen oder gar Manupulationen könnte durch Nachzählungen gebannt werden. In der Zeit von 08.00 Uhr bis etwa 12.00 Uhr (4 Stunden) könnten beispielsweise Gegenproben erstellt werden, um Auswertungsfehler so gut wie auszuschließen.

Wäre das in unserem "Medienzeitalter" denkbar?

  • Antworten
Yvonne Walden27.12.2011 | 17:39 Uhr

Irreale Wahlberechnung - schlimmer als nur vermuteter Wahlbetrug

Wenn, wie bereits bei den ersten Wahlen nach 1949, nicht die Anzahl aller Wahlberechtigten, sondern nur die der (erfolgreichen) Wahlurnengänger als Berechnungsgrundlage zur prozentualen Berechnung des Wahlergebnisses herangezogen wird, dann ist dies der größte und zugleich plumpeste Wahlbetrug überhaupt. Wie das? Ganz einfach. Bei einer Wahlbeteiligung von beispielsweise nur 50 %, wird diese irreal als 100-Prozent-Grundlage zur Wahlberechnung zu Grunde gelegt, indem man die weiteren 50 % der Nicht-Wahlurnengänger einfach unterschlägt. So wird beispielsweise aus einem realen Wahlergebnis einer Partei X nicht 20 %, sondern irreale 40 % und aus einem realen Wahlergebnis einer Partei Y von nur 4% ein irreles Wahlergebnis von 8 % u.s.w.
Dies verstößt gegen Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG, nach dem "alle Staatagewalt vom Volke ausgeht", nicht aber von den Wahlurnengängern.
So, wie es derzeit grundgesetzwidrig läuft, können Parteien selbst bei einer Wahlbeteiligung von nur 20 % für sich eine "absolute Mehrheit behaupten, weil aus den 20 % Wahlbeteiligung 100 % gemacht wurde.
Der wahlberechtigte Bürger m u s s - entgegen den Regeln einer freien Wahl - entweder eine der unfähigen Parteien wählen oder seine Stimme unterschlagen lassen. Gleichzeitig sind die Hürden zur Neugründung einer auf dem Grundgesetz stehenden Partei so gut wie unmöglich.
Sehr vermögende Geldgeber werden gesucht und wahrhaftige Demokraten.
Bert Steffens
Freier Philosoph
Andernach

  • Antworten
Bert Steffens27.12.2011 | 19:20 Uhr

Freie Wahlen sind Bestandteil Demokratie, deshalb ...

ist es mir völlig unverständlich wie man überhaupt jemanden wählen kann der dieses Grundrecht in Frage stellt.

Merkel 18.05.2005 Zitat :

"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." Zitat Ende.
Quelle : http://www.onlinezeitung24.de/article/313

Also wenn nicht jeder Bürger das GG kennt, kann man das durchgehen lassen. Ein Politiker wird sich da aber schwehr rausreden können.

GG Art. 20 (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

unweigerlich drängt sich mir die Frage auf ob die Weichen für eine Abschaffung des selbigen nicht schon gestellt sind. Zumindest ist diese Äußerung GG Feindlich, was ist also die Person die diese äußert?

Kopfmäßig scheint sie ja schon 2005 das GG abgeschafft zu haben, noch gibt es dies aber Frau Merkel!

GG Art 20 (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Selbige Person, ehemals FDJ Agitatorin welche in Moskau studierte und das durften nur 100%tige, ist also trotz für mich eindeutigem Verfassungsfeindlichem Hintergrund zur Kanzlerin gewählt worden. Wie konnte das nur geschehen???

Geht da wirklich alles mit rechten Dingen zu? Mir scheint die Schläfer sind hellwach und die, die wachen sollen, schlafen ...

Ehrlich gesagt bekomme ich ein ganz mulmiges Gefühl wenn ich daran denke das sie bald ohne das Volk selbst zu fragen Hoheitliche Rechte an die EU abtreten will. Jetzt dürfte auch jedem klar sein warum Schäuble jüngst äußerte

Zitat: ''Deutschland war seit 1949 bis heute zu keiner Zeit Souverän ...'' Also wenn wir nicht Souverän sind wie es im 2+4 Vertrag versprochen wurde, was sind wir dann und wer ist der Souverän?

PS. Bert, völlig korrekt Dein Beitrag

  • Antworten
Hominis Popularis28.12.2011 | 15:48 Uhr

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