Kopf ab im Namen Allahs
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Der Islam braucht einen inneren Dialog mit sich selbst, um einen Weg in die Moderne zu finden. Das heißt, daß sich die islamische Welt, die geistigen Führer und ihre Glaubensgenossen, einer geschichtsdiagnostischen Karthasis unterziehen müssen, um als Gesellschaft anerkannt zu werden. Die Akzeptanz der Andersdenkenden, sowie die universalen Menschenrechte und die Ächtung von Gewalt, sind die Grundvoraussetzungen für einen Dialog der Zusammenarbeit. Die Anfänge sind gemacht, und der Westen tut gut daran, sich mäßig und besonnen, auf Augenhöhe zu bewegen, und dort Unterstützung anzubieten, wo man es möchte. Ständige Erneuerung ist keine Verletzung der Traditionen, sondern trägt dazu bei, die Traditionen zu erhalten.
Kopf ab im Namen Allahs
Also so ein gequirrlten Mist habe ich selten zu Ohren bekommen. "Inneren Dialog"...."geschichtsdiagnostischen Karthasis"....
Das Problem zwischen Westen und Islam, lässt sich natürlich in epischer Breite darlegen. Allerdings will ich es hier einmal recht simpel zusammenfassen.
Der Westen und der Orient unterscheiden sich neben der Mentalität Ihrer jeweiligen Bewohner, auch und vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie mit verschiedenen Wertevorstellungen, bedingt durch die religiösen Ansichten (Vorgaben) Ihrer beiden Bücher/Lehren verbunden sind.
Da vor allem der Koran das Leben eines gläubigen Muslims von der "Wiege bis zur Bahre" in allen Bereichen des Lebens auch bei juristischen Angelegenheiten (siehe Sunna) regelt, bedeutet das, dass eine Säkularisierung hier -anders als R.Palme- bedeutet NICHT möglich ist.
Im Übrigen bedeutet das auch, dass ein gläubiger Muslim nur schwer nach westlichen Bräuchen, Werten, Vorstellungen Gesetzen etc. Leben kann, da diese maßgeblich vom Christentum beeinflusst wurden ( also im Duktus natürlich). Nebenbei bemerkt, ist eine sog. "gelungene Integration" von Muslimen, in unsere Systeme, nur schwer bis gar nicht( bildungsferne Schichten) möglich und vermutlich auch überhaupt nicht erwünscht.
Man sollte hier MEINER MEINUNG nach dahingehend intervenieren und schnellstmöglich anpassungsunwillige oder gar kriminelle Muslime rückführen, damit sollte es in Europa einmal krachen, gut integrierte Mitbürger mit Migrationshintergrund nicht zum Ventil des "Volkszorns" werden. So wie einst unsere "jüdischen Freunde" nach der Wirtschaftskrise in den 30ern viele Menschen erbosten und den Nationalsozialisten somit Tür und Tor öffneten, um an die Macht zu gelangen.
Das Morden im Namen Allahs geht weiter
Es begann mit dem Massenmord an den Bani Quraiza, jüdischen Beduinen. Dann folgten die Pogrome der Muslims in Spanien, hauptsächlich an Juden. Im Jahr 1936 wurden in Hebron sämtliche jüdischen Einwohner, die dort teils seit Jahrhunderten lebten, massakriert. In Bagdad wurden 1948 von der irakischen Armee hunderte Juden massakriert. All dies im Namen Allahs, weil der Judenhass zum Islam gehört.
das ist alles gut nachvollziehbar, aber ...
beim genaueren Hinschauen sollte man nicht mit zweierlei Mass messen.
Richtig ist, dass der historische Mohammed nicht dasselbe lehrt wie
Jesus von Nazareth. Wer für sich in Anspruch nimmt, nach seinem Glauben Mohammed nachzueifern wird unweigerlich mit dem Gesetz der "modernen" westlichen Staaten in Konflikt geraten. Es gibt sehr viele Muslime in den unterschiedlichsten Glaubenrichtungen mit vielfältigen Traditionen. Ob ein Muslim das Vorbild Mohammeds wichtiger nimmt als
den Willen friedlich (und gerecht) mit anderen Menschen zusammenzuleben hängt vermutlich von vielen Faktoren ab, ebenso wie
es bei den sog. "Christen" und "Juden" der Fall ist. Niemand wird
ernsthaft behaupten, dass die 2 Weltkriege, die im Wesentlichen zwischen Menschen mit sog. christlichem Bekenntnis geführt wurden,
irgend etwas mit dem Vorbild und der Lehre von Jesus zu tun hatten !
Da ist es ganz praktisch, dass eine grosse Kirche lehrt, dass die
Tradition und Überlieferungen (aus dem Mittelalter) gleichwertig zur
"christlichen" Lehre hinzugefügt werden. Die Juden haben es mit der
Thora etwas einfacher, und trotzdem das gleiche Problem der Glaubwürdigkeit. Das "Gesetz" schreibt zwar, Du sollst nicht töten,
zugleich haben die Israeliten im Namen Gottes das Recht und die Pflicht gehabt, das heilige Land zu erobern und die Feinde zu töten.
Insofern kann man bei Juden und Muslimen eher das bekämpfen und Töten
der Feinde rechtfertigen als bei den "Christen". Die können sich auch
nicht herausreden, wenn sie töten lassen, wie in den zahlreichen
Stellvertreter-Kriegen des "Westens". Und der Namensgeber des christl.
Glaubens hat am allerdeutlichsten vor den Heuchlern und Lügnern
gewarnt, die mit frommen Sprüchen und im Ansehen vor den Menschen
ihre Verbrechen begehen. Da ist es schwer erträglich nicht selbst
aktiv gegen die Verbrecher vorgehen zu dürfen, aber genau das macht
den wahren christlichen Glauben aus - Gerechtigkeit nicht aus menschlichen Fähigkeiten oder Willen !! Insofern ist die muslimische
oder jüdische Religion deutlich näher an der Realität dieser Welt !!
Ob Menschen jedoch ihren Glauben "modern" leben oder sich eher "mittelalterlich" zurückorientieren und die Härten überbetonen hängt
vermutlich von den Lebensumständen ab. Hunger, Gewalt, Ungerechtigkeit
und Ohnmacht werden immer wieder die radikal-gewalttätigen Seiten der
Religionen hervorbringen, was man ja auch im Hinduismus (in Indien)
erkennen kann.
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