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Leserkommentare
Forcege (Forcege) 22.06.2010
NiksSoiz say: Willingly I accept. The question is interesting, I too will take part in discussion. I know, that together we can come to a right answer.

_____________
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3
Ronald Hörstmann (53343 Wachtberg) 25.10.2007
Wer Tiere mehr liebt als Menschen, der ist krank im Kopf!
Kerstin (Hamburg) 21.10.2007
Liebe Redaktion von Cicero,

ich bin eine Mutter, die von der Möglichkeit der anonymen Geburt Gebrauch gemacht hat. Mit den Ausführungen der Frau Swientek bin ich zum größten Teil überhaupt nicht einverstanden. Leider lehnt Frau Swientek Kontaktaufnahmen von meiner Seite ab.

Sie spricht im Interview von Fachleuten der Kriminologie, Psychiatrie und „und dem gesamten Themenspektrum rund um Kindesweglegung und Adoption“. Wenn man sich diese Fachleute mal etwas genauer anschaut, sind es keine solchen mehr. Die meisten haben bisher selbst kaum mit Frauen persönlich zu tun gehabt, die ihr Kind ausgesetzt oder gar getötet haben. All diese Fachleute lehnen leider ein Gespräch mit mir ab.

Die Fachfrau der Psychiatrie ist wohl Frau Prof. Dr. med. Anke Rohde – sicherlich eine sehr kompetente Person, aber nicht wenn es um Neugeborenenaussetzungen und –tötungen geht. Sie hat zwar eine Studie darüber erstellt. Eine Studie über 26 Fälle, die sie ausschließlich aus alten Krankenberichten und Gerichtsakten zusammengestellt hat – „sofern sie ihr vorlagen“.

„…. Neugeborenentötung folgt aber einer spezifischen Psychodynamik, die ein rationales Planen und das Inanspruchnehmen solcher Angebote ausschließt…“

Wer die Verhandlungen von Neugeborenentötungen verfolgt, wird nicht selten auf folgende Aussagen von Mütter treffen: „Ich dachte an die Babyklappe, aber es kam anders“…“Das Baby kam früher als gedacht“… „Ich wusste nichts von dieser Möglichkeit“… Manchmal waren sie zur falschen Zeit am falschen Ort.

Anne S. plante ihr Neugeborenes in eine Klappe abzulegen. Leider kam das Baby zur Welt, als sie zufällig zu Besuch bei ihren Eltern war. Sie drücke es an sich, bis es still war.

Eine Mutter wurde tot neben ihren zwei Kleinkindern aufgefunden. Sie starb an den Folgen einer Geburt. Ein totes Neugeborenes konnte man später in einem Blumenkübel auf dem Balkon finden. Auf ihrem PC war zu sehen, dass sie nach Babyklappen in der Umgebung gesucht hat. Vielleicht konnte sie einfach nicht weg – aus Rücksicht auf ihre beiden Kleinkinder.

Frau Swientek hat sich nie wirklich mit den Müttern befasst. Sie kann noch nicht einmal im Entferntesten ahnen, was in diesen Frauen, die ihre Schwangerschaft negieren, vor sich geht. Sie kennt die Gründe noch nicht einmal im Ansatz – sie interessieren sie auch nicht.

Viele dieser toten Babys werden nur durch Zufall gefunden. Die Dunkelziffer scheint enorm hoch zu sein. Wo kein Baby vermisst wird, wird man auch nicht danach suchen.

Es ist Schwarz-Weiß-Seherei von Frau Swientek und Co., das angeblich so gut wie ALLE Mütter, die ihre Schwangerschaft negieren, nach der Geburt das Kind töten oder liegen lassen. Sie spricht von „Persönlichkeitsstruktur“. Inzwischen habe ich viele dieser Frauen kennen gelernt – keine gleicht der anderen. Man kann auch nicht sagen, dass diese Frauen grundsätzlich nicht in der Lage sind mit Konflikten umzugehen. Sie kennen auch meist andere Hilfsmöglichkeiten – sie können sie nur meist nicht in Anspruch nehmen.

Es wird ein anderer Personenkreis angesprochen? Welcher? Frau Swientek widerspricht sich in ihren Aussagen. Selber war sie wahrscheinlich noch nie schwanger. Sie sieht diese Problematik besonders von der „anderen Seite.“ Viele Adoptierte leiden unter ihrer Wurzellosigkeit – andere wiederum haben überhaupt kein Interesse an ihrer Herkunftsfamilie.

Ich als Betroffene weiß: Das Angebot der anonymen Geburt und Babyklappe kann Leben retten!

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin
Thomas Kurbjuhn (Berlin) 17.10.2007
Etwas verkürzt gesprochen, hat die SPD das Soziale verraten, so wie im Moment die CDU das Nationale verrät. Die Auswirkungen zeigen sich deren Wählerschaft nur noch nicht so offensichtlich.
Die NPD wird der CDU aus den bürgerlichen Schichten dann Wahlstimmen abnehmen, wenn diese bürgerlichen Schichten entdecken, daß die multikulturelle Gesellschaft sich schon in naher Zukunft nicht mehr nur in den Innenstädten der großen Metropolen zeigt, sondern auch ins Umland vordringt. Da, wo man ” wegen der besseren Luft” hingezogen ist und wo man im Moment, wie der Zufall so spielt, noch autochthon unter sich ist.

Fritz Goergen (Köln) 28.09.2007
Soll es wirklich nur so wenige "Aufsteiger und Tatmenschen" geben?
katharina Pech (Hasloh) 11.09.2007
So ein Unsinn, einen Klaps als Gewalt zu bezeichnen. Annähernd, jede/r, dem/r gelegentlich die Hand ausrutsch, lehnt ausdrücklich Gewalt ab. Kinder provozieren gern und oft. Ob das Reden mit Engelszungen dann immer das beste Mittel der Wahl ist, scheint mir zumindest diskutabel. Mit angeblich psychologisch einfühlsamer Überzeugungsarbeit kann manchmal viel größeren Schaden angehört werden, das Kind nämlich psychisch manipulieren oder unter Druck setzen. Nochmal: Es geht nicht um GEWALT!
Amanda Slama (Nürnberg) 07.09.2007
Es ist wirklich unglaublich bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass sich die beiden einzigen Leserkommentare zu diesem von Frau Schmidt hochinteressant formulierten Thema "Zeit" ausschließlich um richtige oder falsche Grammatik drehen!
Ich jedenfalls finde den Artikel von Frau Schmidt sehr überdenkenswert und viele der gebrachten Beispiele absolut zutreffend. Allerdings würde ich aus Erfahrung antworten, dass die Zeit für einen selbst nie wirklich gravierend zu kurz kommen sollte, da nur ein ausgeglichener Mensch auf Dauer anderen die Aufmerksamkeit gewähren kann, die im Einzelfall nötig ist. Wer sich selbst nie ausreichend Zeit für eigene Interessen zugesteht, wird irgendwann auch den Ansprüchen seiner Umwelt nicht mehr oder nur mit großem inneren Kraftaufwand gerecht.
Besonders Frauen müssen ihre Grenzen mit einer gewissen Beharrlichkeit und Konsequenz abstecken, damit diese letztendlich ebenso selbstverständlich respektiert und anerkannt werden, wie dies bei den Männern von jeher ganz fraglos geschieht.
Grammatikalischen Belehrungen und Korrekturen dieses Textes seitens befähigter Leser sehe ich überaus gelassen entgegen.
Peter Siart (München) 09.08.2007
Trotz Beitragszahlung seit 8 Jahren kein Arbeitslosengeld I, kein Harz IV,
wenn ich demnächst arbeitslos werde.

§ 142 Abs 1 Nr. 4 SGB III will das so, und die Durchführungsverordnung:

„Durch § 142 Abs. 1 Nr. 4 soll verhindert werden, dass Alg neben einer anderen Leistung gewährt wird, die ebenfalls grundsätzlich dazu bestimmt ist, die Kosten des Lebensunterhalts voll zu decken. Ähnliche Leistungen i.S. Des § 142 Abs. 1 Nr. 4 können deshalb u.a. nur solche sein, die
nach ihrer Zweckbestimmung wie die Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und die Knappschaftsausgleichsleistung den Lebensunterhalt des Empfängers der Leistung voll sichern sollen.Dabei ist es unerheblich, ob die gewährteLeistung diesem Zweck im Einzelfall tatsächlich gerecht wird. Die Leistung muss aber ihrerGesamtkonzeption nach so bemessensein, dass sie im Regelfall den Lebensunterhalt des Empfängers sicherstellt.“

Die mir seit Vollendung des 63. Lebensajhres zustehend Rente ist keine transferartige Sozialleistung, ich habe die Beiträge dafür in ein berufsständisches Versorgungswerk einbezahlt und auch noch den Arbeitgeberanteil als Freiberufler selbst übernommen.

Ich habe mich für Solidarität und nicht für eine Lebensversicherung entschieden. Letztere
wäre im Sinne dieser Vorschrift sogar unschädlich. Eine Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.
Minister können sich offenbar nicht vorstellen, daß eine Rente nicht zum Lebensunterhalt reicht.
Minister meinen auch noch, man fängt das Arbeiten an und hört mit 67 auf und ist nur in einer Rentenanstalt versichert.

Heute sind die Erwerbsbiographien anders. Heute kann es verschiedene Teilansprüche geben,
wobei jeder vielleicht einmal generell dazu gedacht war, den Lebensunterhalt voll zu sichern,
wenn man nur dort versichert ist.

Es muß darauf ankommen, ob die Rente tatsächlich den vollen Lebensunterhalt sichert oder nicht.
Wenn eine volle Sicherung gegeben wäre, würde ich ja nicht arbeiten.
Ich zahle Beiträge, um gegen Arbeitslosigkeit versichert zu sein. Hier darf nicht nach Bedürftigkeit entschieden werden.
Wenn ich kein ALG bekomme, muß ich die vorgezogene Rente beantragen und Kürzungen in Anpruch nehmen. Genau das soll es ja nicht geben.
Denn Arbeitslose, die mindenstens 58 Jahre alt sind, haben im Rahmen der sg. 58er Regelung die Möglichkeit, weiterhin Arbeitslosengeld zu beziehen, ohne aber dem Arbeitsmarkt tatsächlich weiter zu Verfügung zu stehen. Wer von dieser Regelung gebraucht macht, ist dann aber verpflichet, zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente zu gehen, zu dem dies OHNE Abschläge möglich ist.

Meine Rente und der Minijob meiner Frau verhindern, daß ich Harz IV kriege. Ich will weiterhin arbeiten. Wenn ich in Kürze arbeitslos werde, würde ich 1200 € ALG bekommen, wenn diese
kleine Rente nicht wäre. So gehe ich leer aus. 21600 € macht das insgesamt aus.

Und wenn ich die vorgezogene Rente beantrage, darf ich nicht einmal die Differenz hinzuverdienen.
Margrit Steer (47807 Krefeld) 02.08.2007
ich glaube nicht, dass es an den "alten Schränken" liegt, zumindest nicht nur.
Meine Meinung ist:
die SPD hat ein paar Minister, allen voran Müntefering, Steinbrück und Ulla Schmidt, die mit allen "Reformen" (die ja keine sind) obwohl sie gemeinsame Beschlüsse der Koalition sind, sofort nach vorne preschen (Geltunsssucht?)
Die Wähler verbinden alle negativen Dinge ausschließlich mit der SPD.
vermurkste Gesundheitsreform - Schmidt
Rente mit 67 - Müntefering
Geldgeschenk an die Wirtschaft - Steinbrück
Vor allem Müntefering geriert sich mittlerweile wie ein Neofeudalist. Früher immer in der 2. Reihe ist er nun endlich Minister, ist es das? Aussprüche wie "wer nicht arbeitet, braucht auch nicht essen" sind unterste Schublade und das von einem Sozialdemokraten.
Frau Merkel glänzt, sie selbst steht für keinen der Beschlüsse, zumidnest für die Öffentlichkeit, obwohl es ihre Aufgabe wäre, solche Beschlüsse zu verkünden.
Das ist das Problem der SPD.
Wenn sie dies nicht ändert, wird sie unter gehen.
Die SPD springt auf jeden Zug auf, den Merkel ihr vorfährt und merkt dabei nicht, dass wir langsam aber steitg (in "kleinen Schritten") einer neuen DDR immer näher kommen. Das Volk wir nur noch gegängelt, Vorschriften die ins persönliche Leben eingreifen. a werden Bistros/Kneipen einfach mal zu öffentlichen Räumem gemacht, obwohl sie dem Wirt gehören. Wann wird meine Wohnung zum öffentlichen Raum erklärt?
Hier würde ich mir von der SPD mehr Widerspruch wünschen.
Richtige Reformen ja, aber diesen Murks seit Schröder nein.
Die SPD muss ihre Hausaufgaben machen und zwar schnell
Brigitte Bien (Biebergemünd) 26.07.2007
Transparenz und Neugier sind wohl doch zwei verschiedene Dinge. Transparenz bei Nebeneinkünften unserer vom Steuerzahler bezahlten Abgeordneten ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Leider ist die Transparenz noch sehr lückenhaft.


Neugier oder die Gier nach dem Privaten ist immer so respektlos wie derjenige der die Neugier herausfordert. Ob Staat, Gesellschaft oder Privatperson.
Helge Hübsch (17335 Strasburg) 26.07.2007
Sehr geehrter Herr Weimer,
ob der Nebenverdienst der Abgeordneten viel oder wenig ist, ist für mich nicht ausschlaggebend. Aber, wenn diese Damen und Herren vor der Kamera stehen und immer behaupten -manche stöhnen ja auch- sie haben einen Vollzeitjob, dann fragt man sich schon, woher sie die Zeit für weitere bis zu 10 und mehr Jobs hernehmen! Darüberhinaus bezweifele ich auch ganz energisch, dass diese Abgeordneten noch unabhängig sein können. Wer genehmigt diesen Herren, die ja vom Steuerzahler bezahlt werden, ob sie überhaupt eine Nebentätigkeit ausüben dürfen. Der "einfache" Arbeitnehmer darf dies doch in der Regel nicht. Wenn das aber alles so in Ordnung ist, sollte man dem ALG II-Empfänger auch nicht die Hosen ausziehen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und verbleibe mit freundlichem Gruß

Helge Hübsch
Hans Mittendorf (Giberville) 11.07.2007
In Frankreich ist es noch schlimmer!
Der Stabilitätspackt wird fallen!!
Rocy, Ralf (Berlin) 11.07.2007
So kann ich den Kommentar von Frank Meyer nicht stehenlassen. In Europa brauchen wir jetzt eine starke Wertegemeinschaft, um uns gegen die Bedrohung des Islam zu wappnen. Die Türkei sollte auch nur dann zu Europa gehören dürfen, wenn sie Glaubensfreiheit und Säkularismus für all ihre Bürger/innen garantiert. Europa ist jüdisch/christlich, nicht muslimisch. Für das jüdisch/christliche Europa steht aber nur ein Mann. Das ist der Papst. Mit Recht läßt der papst bei aller Toleranz keine Kirchenspaltung zu. Nur so konnte die christliche Kirche über die Jahrtausende so erfolgreich sein.



Und was die Diktaturen in Lateinamerika und der Karibik angeht, die die katholische Kirche angeblich immer unterstützt hat: Der Feind stand und steht eben links...!! Oder wären Herrn Meyer etwa kommunistische und stalinistische Diktaturen wie die unter Salvador Allende lieber gewesen!? Wir sollten also alle besser auf den Papst als auf den linken Schreiberling Frank Meyer hören.
Thomas Wieland (Bern) 09.07.2007
Schon mal was von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gehört? Klimawandel hin oder her, der wäre nur eine Auswirkung von unserem verschwenderischen Lebensstil, der eine grosse Ungerechtigkeit für unsere Nachkommen wie schon für unsere Mitmenschen heute ist, die nicht an diesem Konsumwahn teilhaben können! Es geht um viel mehr als um Ökoterror...
Klee, Imme (Hamburg) 08.07.2007
Leichte Korrektur:


Sarkasmus und bissiger Humor nehmen ernsten Themen manchmal die bedrohliche Schwere und enthebt sie ihrer unmittelbaren und wissenschaftlich nachgewiesenen Gefährdung. Befremdend ist es, dass Herr Weimer verbal auf den Zug der Verharmlosung und der Verniedlichung des tatsächlichen Problems aufspringt, um Menschen, Leser/innen ihre begründete Angst zu nehmen. Manchmal ist das symbolische "für gutes Wetter sorgen" in diesem Fall nicht nur sprachlich fatal., sondern schlichtweg eine Verdrängung ernst zu nehmender Tatbestände. Schade. Gerade Herr Weimer hätte ganz andere Möglichkeiten und es bleibt zu hoffen, dass Herr Gabriel in Sachen ökologischer Energieversorgung zugunsten einer gesünderen Klimapolitik trotzdem am Ball bleibt.


Arno Schatz (Holzkirchen) 06.07.2007
Vielleicht als Folgeartikel würde mich interessieren, wie lang eine solche Verschuldung weitergehen kann, welches weiteren auswirkungen das haben könnte.
(ohne orakeln zu müssen)
Oder Vergleiche zu anderen Staaten bei denen die Verschuldung noch shlimmer ist (evtl. vergangene Zeiten).

Ansonsten finde ich es sehr gut , daß dies Thema hier so sehr aufgegriffen wird. Da es vielzusehr totgeschwiegen wird.

viele Grüße,
Arno Schatz
Lederer (56191 Weitersburg) 05.07.2007
Es sollte überhaupt keinen Untersuchungsausschuss über diese vermeintlcihe Affäre geben, da unsere Soldaten auf jeden Fall in Afghanistan geschützt und unterstützt werden müssen. Dem wäre es nicht dienlich, würden Verschleppungen und Folter hierzulande geächtet, während durch erzwungene Geständnisse sowie Außergefechtsetzung von Kriegsgefangenen das Leben auch nur eines einzigen deutschen Soldaten gerettet werden könnte.

Der Staatsraison ist also in Zukunft gerade auch mit Bezug auf unsere Soldaten, die in Afghanistan für ganz Deutschland ihre Köpfe hinhalten, wieder stärker Rechnung zu tragen.
Peter Maier (Sochi/Russia) 28.06.2007
Jedem Volk die Regierungen die es verdient. Man wartet darauf das noch Oel in Mecklenburg-Vorpommern oder in Berlin gefunden wird. Diese Schulden sind nur abzubauen, nach dem Totalen Zusammenbruch der Wirtschaft. Dann faengt wieder jeder Einzelne mit 5 Euro an.
Kopp, Alfons (Berlin) 26.06.2007
Herr Weimer hat Unrecht, Herr Schily hat Recht. Im Falle der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus muss Sicherheit vor Freiheit gehen, und das ohne Wenn und Aber.

Das bedeutet für mich, die Folter als legitimes Mittel in Ausnahmefällen ebenso zuzulassen wie den Einsatz deutscher Soldaten auch gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Denn auch unsere Polizisten, Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter, die für Deutschland oftmals ihr Leben riskieren, verdienen den Schutz des Gesetzes. Was nützen die schönsten Überwachungs- und Abhörgesetze, wenn die bereits überführten bzw. unter einem nur allzu berechtigten Anfangsverdacht stehenden Täter schon bald nach ihrer Festnahme wieder neue, grauenhafte Untaten begehen dürfen?

Deutschland hat korrekt gehandelt, denn die Staatsraison verlangte es, der deutschen Öffentlichkeit zunächst Informationen über geplante Bundeswehr- und Geheimdiensteinsätze vorzuenthalten, die die Gegenseite nur allzu leicht gegen Deutschland und deutsche Interessen genutzt hätte.

Es war also keine Doppelmoral, was Wolfram Weimer glaubte kritisieren zu müssen, sondern es war die ganz legale Wahl auch außergewöhnlicher Mittel des Rechtsstaates, um unser aller Freiheit vor der Gefahr des internationalen, islamistischen Terrors zu schützen.
Marc Dietel (82216 Maisach) 17.06.2007
Bisher habe ich mich bei Ausstellungen wie der documenta immer gefragt, weshalb so viele Worte bemüht werden müssen. Ist es noch ein Kunstwerk, wenn man den intellektuellen Überbau einem nicht eingeweihten Betrachter erklären muß und wer ist schon "eingeweiht"? Warum erklärt ein kochender Künstler, er sei gar kein Künstler? Was läuft falsch? Wie weit ist das Verständnis eines Werkes abhängig vom Wortsinn der Sprache, in der es erklärt wird. Weshalb sind ein Großteil der gezeigten Arbeiten derart kopflastig? Man bleibt vor einer Rigipswand stehen und hinterfragt den Sinn, sucht sofort nach Assoziationen und erkennt erst auf den zweiten Blick, dass es sich um einen unfertigen Raumteiler handelt, mit dem die Museumsleitung neue Ausstellungsäume schaffen will. Die Kunst soll fragen stellen. Wer aber Fragen umständlich formuliert, mit unzähligen erklärungs- bedürftigen Begriffen verschlüsselt und beliebiger Formensprache sichtbar machen will, wird schnell zur
Sphinx. Von diesem Stanpunkt betrachtet, nehme ich den Beitrag von Frau Eichel mit Freude zur Kenntniss und bewundere den Mut, so klar Stellung zu beziehen, was, wie mir scheint, im kleinen Zirkel der "Eingeweihten" eher unüblich ist. Wer gibt schon gerne zu, dass der Kaiser nackt daher kommt!
Bullerjahn, Egon (Raffketown) 09.06.2007
Richtig, Herr Weimer. Die Klimahysterie ist aus der Luft gegriffen und soll nur das vermeintliche Versagen unserer Politiker und unserer Demokratie vor Augen führen.

Wie wir uns alle in Heiligendamm überzeugen konnten, tun die Mächtigen dieser Welt entschlossen und beherzt etwas gegen den Klimawandel, nachdem erst kürzlich von der IPCC nachgewiesen worden war, dass der Klimawandel tatsächlich wohl überwiegend anthropogene Ursachen hat. Weiter so, liebe G8, und weiterhin viel Erfolg, auch wenn die Massnahmen uns allen noch finanziell wehtun werden.
Manuel Weis (Wittlich) 05.06.2007
Ich selbst spiele solche "Killerspiele" und muss dazu sagen, dass diese Diskussion absoluter schwachsinn ist. Ich möchte nicht bestreiten, dass der Konsum gewalttätiger Spiele unter Umständen eine negative Wirkung auf Kinder haben kann. Jedoch hatten beide Amokläufer auch soziale Probleme und die waren letzendlich der Auslöser. Außerdem geht es in dieser Sache darum, diese Spiele auch für ERWACHSENE unzugänglich zu machen. Und das ist es, das mir unverständlich ist. Ich finde es richtig, dass KINDER nicht an solche Spiele kommen sollten, allerdings geht das auch auf eine andere Weise, ohne Verbote.

Im Endeffekt würden diese Verbote auch nicht wirklich etwas bringen, denn wer möchte, kommt auch anders, notfalls auch illegal an diese Spiele.

Und wer denkt, dass Menschen, die solche Spiele spielen, an den Leistungen in der Schule erkennen kann, der liegt falsch. Ich z.B. bin momentan in einer Ausbildung zum staatl. geprüften Fremdsprachenkorrespondenten und schreibe auch sonst nur gute Noten, obwohl ich begeisterter Videospieler bin!!!
Michael Kahlert (Wildberg) 03.06.2007
Sehr geehrte Frau Eichel,


ja ist schon was dran. Aber im großen und ganzen ist ihr Text eine einzige Hyperbel. Ich darf sie im Satz der Psychologin Frau Müller auf das Wunder des Konjektivs hinweisen und darüberhinaus wird gesagt das sehr Intensives spielen zu Aggressiven Verhalten jedeglich beitrüge. Aber davon mal ganz abgesehen. Was ich wesentlich trauriger finde, ist, dass das Bildungsinstitut Schulpsychologen nach und nach abbaut, man hat niemandne an den man sich wenden kann. Und für den Fall das sie an Vertrauenslehrer denken, die haben mir damals als es mir nicht sonderlich gut ging den Rat gegeben:" Das wird schon wieder" --> dies vermittelt den Eindruck, dass die eigenen Probleme völlig egal sind und es wir schlimmer (jeder Psychologe wäre entsetzt). Ich weis nicht inwiefern ein Verbot von Killerspielen mir damals geholfen hätte. Ich stehe ganz klar für ein größeres Angebot von Hilfe an Schulen.


Günter Roth (Neustadt an der Weinstraße) 29.05.2007
Sehr geehrter Herr Weimer,

super, super, super, hauen Sie den Ökos endlich mal so richtig in die publizistische Kerbe. Sie sind ein Leuchtfeuer der Demokratie!
Ihr treuer Leser
Günter Roth
Manfred Hamburg (hamburg) 29.05.2007
So ist's. Und wenn wir uns an unsere Schulzeit, vor allem das Fach Erdkunde, erinnern, fällt uns ein, daß 71% der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist. Dessen Strömung und Verdunstung bestimmt auch heute noch das globale Wetter. Wir können's nicht beeinflussen - trotz offenbar gottähnlicher Ambitionen der Heilslehren-Verkünder. Wie wär's, wenn diese sich wieder den realen Problemen zuwenden würden, z.B. Hunger auf der Welt, Kriege in Afrika, oder - ganz bescheiden - Rentenfrage in Deutschland?
famrado (Schwerte) 29.05.2007
Sehr geehrter Herr Weimer, ihr Artikel wirkt wie eine Oase in einer totalitären Wüste von Agitationund Propaganda. Jedes Wort trifft genau und macht Hoffnung, daß offenbar noch nicht jeder Journalist seinen Verstand an der Garderobe abgegeben hat. Werde 'Cicero' in Zukunft mehr beachten...
P. Vogel (Blankenfelde) 25.05.2007
Keinesfalls, unanständig ist meist der Zeitpunkt und die unverhohlene Gier... im Verhältnis zum Zusatzeinkommen jeder Art. Die Politiker müssen genau den Regularien unterliegen... wie ihre Arbeitgeber: Steuerzahler, Rentner, Bürger in jeder Form! Die Rentner bekommen Ohrfeigen in Form einer nicht zählbaren Anpassung... nach Jahren der Abstinenz. Einer sollte nicht untergehen... früher diente man dem Staat... warum nimmt man ihn heute nur noch aus?
Markus Müller (St. Petersburg) 24.04.2007
Was spricht den gegen die Fragmentierung der Moral ?

- Religion funktioniert in Ihrer moralisch Führungsrolle doch auch nur dann wen Sie mit der entsprechenden Weltlichen Macht, Geld oder Gegenreformatorischer Show daherkommt. Ich finde es wirklich kleinlich das wir uns immer noch Leitbilder bei solchen fragwürdigen Glaubensbasierten Ethischen Systemen abholen sollen (die sich vor allen dadurch qualifizieren das sie vollkommen unbeweisbare dogmen vor sich herschieben) - kurz Religion ist kein Opium fürs Volk aber ein spiritueller Virus oder Trojaner der sich von einem befallenen Hirn zum nächsten verbreitet also pathologisch und dem Fortschritt nicht förderlich.

Im 21 Jahrhundert sollte es doch Möglich sein Ethik und Moral ohne Glauben zu etablieren und die Masstäbe unseres Handelns ggf. in einer art neuen code civil zu definieren.

Alles andere ist doch schon da gewesen und rechtfertigt auch andere überwundenen antiken Erblasten - Krieg, Folter, Christlicher und Islamischer Terrorismuss oder schlicht die Akzeptanz des schon schlechten Status Quo -

Tun sie mal was besseres dagegen als die Religion zu loben und zeigen Sie den Menschen das Sie mehr verdienen und mehr erreichen können wenn Sie mehr an sich Glauben als sich von - na ja sagen wirs nochmal Geistiger Malware - lahmlegen zu lassen.
Christa Hasselhorst (Potsdam) 23.04.2007
Der "Nachtpilot" - wie kess!! - hat lkeider die bräsige Zipfel-Schlafmütze des deutschen Bildungsbürgers von anno dunnemal auf seinen blauen Augen.... Gääääähn!
Markus Mueller (St. Petersburg) 17.04.2007
So lange ist es aber nicht her das ich selber auf Demonstrationen in Deutschland den Knüppel aus dem Sack zu spüren bekam. Aus der Ferne Schulmeistern ist eine Sache aber vor Ort in Russland leben und arbeiten gibt einem andere Einsichten. Noch ist es nicht verboten zu demonstrieren, politische Betätigung ist der Masse zu wieder, und die welche es wagen sind radikal oder verzweifelte Intellektuelle, Stalinisten oder unerträgliche wie die National Bolschewiken.

Noch können die Rentner vor der Metro Stalin zurückwünschen und den Mördern der UDSSR den Tod wünschen. Versuchen Sie das mal mit unserem "Ex Diktator" vor dem Bundestag - da reagiert auch unser Staat heftik. Kurz es gibt hier andere Tabus als in Deutschland aber Hopfen und Malz ist nicht verloren. Nur langsame Bewegungen fallen nicht auf - und siehe da nach 30 Jahre ist ein Wald wo Wüste war.

Grüsse aus St. Petersburg
Leisering (Schlierschied) 13.04.2007
Betr. Beitrag von Wolfram Weimer :Privatisierte Moral macht uns kaputt! vom 3. April 2007




Wenn jeder seinen Maßstab selbst festlegt, landen wir im Chaos.

Dies hat der Autor Wolfram Weimer sehr richtig erkannt. Aber leider bietet er keine Lösung an.
Was unsere aufgeklärte Gesellschaft eigentlich sucht, ist eine Antwort, die in jeder Lebenssituation absolut tragfähig ist.
Wir ernten im Moment als Gesellschaft das, was schon seit der Zeit der Aufklärung immer wieder gesät wurde, nämlich der Mensch brauche keinen Gott und keine biblischen Maßstäbe.
Dadurch hat die Ethik diesen Platz eingenommen und passt sich dem jeweiligen Zeitgeist an.
Wo Mitleid als Schwachheit verstanden wird, und die eigene Betroffenheit zum Maßstab des Handelns und des Gewissens wird, kann alles dem jeweiligen Zweck angepasst werden.
Die Individualisierung der Weltanschauungen erfordert die Suche nach einer Wahrheit, die allen einleuchtet und daraus resultierenden, gültigen, immerwährenden Maßstäben.
Dabei ist es im Prinzip doch ganz einfach: Das Motto lautet: Zurück zu den Wurzeln! Unsere gesellschaftlichen Wurzeln lagen im Christentum und auf dem Fundament der 10 Gebote. Diese dienten dem Schutz des Menschen vor gesellschaftlicher und politischer Willkür.Wer sich nicht an toter Religion, sondern an den Maßstäben eines lebendigen, liebenden Gottes orientiert, findet Halt und Antworten. Ein echtes Wertesystem ist zeitlos und fördert den „kleinen Engel“, das Gewissen in uns. Wie uns die Erfahrung der letzen Jahre zeigt, ist nicht jede Neuerung auch wirklich Fortschritt, sondern führt in die Sackgasse von Werte- und Orientierungsverlust.Wünschenswert für unsere Gesellschaft wäre ein christlich orientiertes Wertesystem.



P.Schneider, W.u. R. Karbach, A.D. Leisering



Dorothea Emmel / Martina Kuhn () 12.04.2007

Sehr geehrter Herr Weimer,

vielen Dank für Ihren interessanten Artikel.

Ihre messerscharfe Gesellschaftsanalyse hat uns sehr beeindruckt. Sie prangern die ständig wachsende Individualisierung, die privatisierte und daher sinkende Moral und den Werteverfall der Gesellschaft an. Diesen Ausführungen stimmen wir zu.

Sie schreiben: "Braucht es nicht doch archimedische Punkte der ethischen Normierung?"
Wir sind der Ansicht, dass sie mit Sicherheit benötigt werden.
Doch, wer bestimmt diese? Wo ist der Lösungsansatz?

Dorothea Emmel & Martina Kuhn
Depner Dietmar (Blankenrath) 11.04.2007
Leserbrief
Artikel von Wolfram Weimer „Privatisierte Moral macht uns kaputt“ vom 3. April 2007


Noch selten hat jemand die Erkrankung unserer liberalen Gesellschaft so treffend auf den Punkt gebracht wie Herr Wolfram Weimar in seinem Artikel „Privatisierte Moral macht uns kaputt“ vom 3. April 2007.

Doch was hilft es unserer Gesellschaft, wenn uns die richtungweisenden Aspekte fehlen?
Die Frage ist: Wo finden wir heute noch moralische und ethische Richtlinien für unser Leben, in einer Zeit in der alles toleriert und akzeptiert wird?

Es gibt das Buch der Bücher, die Bibel, das uns allumfassend Maßstäbe für das Leben vorgibt.
Das Hauptproblem unserer Gesellschaft ist, dass wir zwar ethisch-moralische Richtlinien haben, diese aber ignorieren bzw. missachten. Die Wahrheiten in Gottes Wort erscheinen dem „modernen“ Menschen unbequem und überholt, aber da er nach seinen selbst definierten „Wahrheiten“ versucht zu leben, versinkt er immer mehr im Elend seines selbstsüchtigen Individualismus.

Würden wir nach dem Wort Gottes, der Bibel, leben und sie als Maßstab für „Gut und Böse“ bzw. „Recht und Unrecht“ anerkennen, würde der Zerfall der Halt gebenden Strukturen, wie Ehe, Familie und Kirche in der Gesellschaft aufgehalten werden.
Deutschland – „christliches Abendland“ - wohin? Zurück zu Gott!

George & Madita Basada, Siegfried Höne, Claudia Zickert, Liliya Schabbach, Frank Schneider
Bauer Gerhard (Marktl) 06.04.2007
Mütter müssen vom Staat finanziell in die Lage versetzt werden ihre Kinder zu Hause zu erziehen. Wenn das Geld das in Kitas investiert werden soll in die Familien flösse wäre dies ein gutes Zeichen. Kinder aus prekären Lebensverhältnissen sollten in Erziehungseinrichtungen wie Kitas erzogen werden.
Frauen die sich für Kinder entscheiden wollen in der Regel auch die Erziehung selbst übernehmen und gerade die ersten und auch mit die schönsten Jahre mit ihrem Kind verbringen.
Stefan Wick (Horbach) 03.04.2007
Um den gelungenen Artikel zu vervollständigen sollte noch die Frage geklärt werden: Was ist das Gewissen? Die innere Stimme, das Bauchgefühl oder der Verstand? Wer führt die innere Diskussion über Recht oder Unrecht bei wichtigen Entscheidung? Wieso fühle ich mich innerlich gehoben oder belastet - je nachdem wie ich mich entschieden habe? Wie teilt sich mein Gewissen mir mit?
Bauer Gerhard (Marktl) 29.03.2007
Klar muss solange hinter Gittern bleiben bis er sich öffentlich vom Terrorismus und dessen Ideologie losgesagt und distanziert hat.
Ebenso muss er Klarheit über die Tathergänge herstellen. Die Aussagen Klars sind keine Kapitalismuskritik im üblichen Sinne, diese sind auch nicht verfassungsfeindlich. Im Fall von Klar liegt der Fall aber etwas anders, Klar mordete für diese seine verquere Ansichten.
Stefan Söllner (München) 22.03.2007
Im Prinzip hat der Autor recht. Dennoch sollten zuerst die Buben von Tokio Hotel ihren Wehrdienst leisten müssen.
Michael Appel (Bayern) 19.03.2007
Es ist so bequem sich hinter Mathematik, Statistiken und deren Fehler und Fehlinterpretation zu verstecken und dabei so zu tun als sei ohnehin alles in Ordnung.

Ja, es wird viel zu viel Panik gemacht. Ja, der Geltungsdrang von Politikern und sog. Wissenschaftlern die versuchen sich mit dem Hypethema 2007 zu profilieren ist zu groß. Ja, wir hatten BSA, SARS, H5N1, den Terror sowieso ... und alles ist dick und groß in den Medien. Ängste und Sorgen werden geschürt. Leute verrückt gemacht, die vielleicht nicht das Glück haben eine distanziertere Positionen einnehmen zu können.

ABER

Es steht außer Frage, dass wir so nicht weiter mit unserer Umwelt umgehen können. Sie mögen von Al Gore's "Inconvenient Truth" halten was Sie wollen, so unrecht hat der Mann in einer Kernaussage nicht: Wenn wir so weitermachen, dann wird es irgendwann einen massiven Klimawandel geben, mit massiveren Auswirkungen wie wir sie wahr haben wollen.

Die Frage ist jetzt eigentlich nur ob wir, unsere Kinder oder deren Kinder und Enkel mit den Folgen zu tun bekommen.

Hören wir also auf uns hinter Polemik, Sarkasmus und Besserwisserei zu verstecken - und so zu tun als ob alles nur ein Hype wäre. Sind Sie bereit (auch ohne Hype und Statistik) sich umweltbewusster zu verhalten ? Sind Sie bereit mehr Rücksicht auf alle anderen zu nehmen oder denken auch Sie, dass Sie das nicht notwendig haben - denn es ist ja eh keine Gefahr da ? Aufwachen Herrschaften!
Paul H. Ertl (Marburg) 16.03.2007
"Kein seriöser Wissenschaftler traut sich das noch zu bezweifeln" ...... Sehr erhellende Wortwahl. Warum traut er sich denn nicht ? Weil er Angst vor Herrn Sanktjohanser und seinen Gesinnungsgenossen in der Politik hat ? Die könnten ihm ja den Etat streichen, wenn er ihnen bei der weiteren Kollektivierung der Gesellschaft nicht behilflich sein will. Oder schlimmer noch, er könnte die Einstufung "seriöser Wissenschaflter nach Sanktjohanser" verlieren. Merke, wahlweise "kritisch" oder "seriös", je nachdem ob man sich (schon) in der Mehrheit glaubt, sind nur die Wissenschaftler, die die eigene Agenda befördern.
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