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von David Harnasch
Michael Moore - ein unterhaltsamer Lügner
zoom
Michael Moores Filme sind oft sehr unterhaltsam und ebenso oft inhaltlich schlicht falsch - Trotzdem hat er eine gläubige Fangemeinde, die seine Propagandastreifen für voll nimmt. Cicero-TV-Kritiker David Harnasch ärgert, dass Unterhaltung als Dokumentation verkauft wird.










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Leserkommentare
K. Kuzma (Berlin) 14.04.2010
@Herr Chinaski, gemeint ist natürlich Kuba

Herr Schmidtlein (Bramsche) 28.03.2010
Woher haben Sie denn die Information, dass das schwedische System so gut sei?

In Schweden gibt es einen eklatanten Fachärztemangel und Wartezeiten bei Behandlungen und Operationen sind nicht selten mehrere Monate lang.
Aus diesem Grund gibt es neuerdings sogar eine Regelung nach der bei einer Wartezeit von mehr als 2 Monaten eine Operation im Ausland bezahlt wird....

marlow (duisburg) 17.03.2010
Super Beitrag!
Wie immer großartig gemacht.
Die Diskussionskultur einiger Kommentatoren in der comment section ist allerdings furchtbar. Sowas nennt man "Intellectual Trolling". (s. user: Artes) Da wird ein unqualifizierter Quark geredet. ... egal. Harnasch is ne verdammt COOLE Sau und wird noch viel von sich hören lassen!!!!

Chinaski (Baden) 10.03.2010
sehr geehrter Herr Artes,

also da muss ich irgendetwas verpasst haben, wann gab es eine 8 Jahre anhaltende Diktatur in den USA?
Wie wurde diese beendet, durch Umsturz von aussen (wie weiland D und JPY nach WWII)? Oder durch eine Revolution, oder war es ein Militärputsch, der die unterdrückte Bevölkerung befreite?

In freudiger Erwartung Ihrer Erläuterung verbleibe ich
Ihr Chinaski


Pechmann (64385 Reichelsheim) 08.03.2010
super Kommentar!Danke!

Silvan (Baden Würthemberg) 08.03.2010
Jaja... und wir Wohlstandslappen grübeln hier über den Moore, den David und den Castro, in dem Wissen, dass Leid, Dummheit, Ungerechtigkeit für die meisten Menschen zum Alltag gehören. Real ändern kann sich so wenig, bzw gar nichts. Ich habe natürlich auch kein Rezept für all die Menschen. Aber ich würde wohl Kuba bevorzugen. Bin halt noch ein junger Rebell, der zur Not auch mal auf Klopapier verzichten kann. ;P

Ich empfehle hiermit eine Doku / Kunst-Propagandafilm (wie auch immer^^),des Senders ARTE, die sich allgemein mit dem Thema Konsum/Kapitalismus/"Fortschritt" beschäftigt.
In dem Film wird Kuba als Gegenbeispiel zur sinnfreien Wegwerfgesellschaft dargestellt.


http://www.youtube.com/watch?v=0gD6wEpybQw&feature=PlayList&p=560F230860CE1876&playnext=1&playnext_from=PL&index=32


Schaut es euch an!


Erhan Kaya () 07.03.2010
SChade, schade Herr Harnasch.
Sie wollen TV Kritker sein?
Also durch Ihre Argumentation finde ich Michael Moore jetzt noch sympatischer.
GO Michael GO !!

Chris L. (Düsseldorf) 07.03.2010
Respekt Herr Harnasch,

wieder mal ein gelungenes Filmchen! Michael Moore hat vermutlich gute Absichten, die er mit seinen Machwerken verfolgt. Aber man kann nicht die eigene politische Meinung zur objektiven Wahrheit erheben ( symptomatisch für den Großteil des linken Lagers)! Wenn sich die Disskutanten hier beklagen, Harnasch hätte diesen oder jenen Fakt nicht berücksichtigt, der Moores Ansichten/ Kubas System untermauert, muss ich mal sagen: Fühlt euch imaginär auf die Schulter geklopft, für das Haar in der Suppe das ihr wieder mal finden konntet! :D Es ist doch klar, dass Harnasch in einem originellen, kecken Filmchen von ein paar Minuten nicht dutzende Pro´s und Contra´s sowie den politischen Hintergrund abwägen kann. Auch wenn einige Fantasten hier Harnasch "soziale Kälte" oder "Neokonservativismus" vorwerfen:

Dieser Beitrag ist und bleibt eine Filmkritik...

Artes () 06.03.2010
Nun Herr Harsch.

es ist allgemein bekannt das Kuba Weltweit eins der Besten und fortschritlichsten Gesundheitssystem unterhält. Es mag ihrem Weltbild wiedersprechen das die Böse Diktatur Kubas jedes Bild fälscht aber alleine die Tatsache das Kuba stark vom Tourismus lebt sorgt dafür das eine Wirkungsvolle Zensur von Bildern unmöglich ist.

Nebenbei mag es sein das auf Kuba mal das Klopapir ausgegangen ist. In den USA ist mal das Geld ausgegangen die waren immerhin volle 2 Wochen Zahlungsunfähig.

Nebenbei haben uns 8 Jahre Diktaktur in den USA auch nicht gestöhrt.

Der versuch das Kubanische Gesundheitssystem durch deren Diktatur schlecht zu reden ist doch einfach nur Arm. Aussagen wie: "Gerade das diktatorische Kuba zu loben, sollte jedem mit gesundem Menschenverstand (besonders solchen, welche die Demokratie schätzen und erhalten möchten) zu denken geben."

Sollten einem eher zu denken geben. Das ist als würde man das Kindergeld für Teufelswerk halten weil es in der NS zeit eingeführt wurde.

Man muss doch in der Lage sein Positive und Negative Aspekte eines Landes zu trennen.

Freund (NRW) 05.03.2010
Michael Moores Art, Filme mit politischer Aussagekraft zu machen, ist einseitig und populistisch.
Er macht keine Dokumentationen, er versucht jedoch den Eindruck einer solchen objektiven zu vermitteln. Diese aus meiner Sicht politisch sehr linkslastige Propaganda dient sicherlich zwei Zielen:
a) der Untermauerung seiner Weltanschauung
b) dem Vermehren des eigenen Vermögens
Moore weiß genau, wie man mit Bildern Emotionen weckt. Auch wenn er hier und da in berechtigter Weise gesellschaftliche Probleme anspricht und Kritik an seinen politischen Gegnern übt, so bleibt sein Stil verabscheuungswürdig. Er führt gerade bei der Linken in Deutschland zur Verstärkung oder Bestätigung ihrer antiamerikanischen Ressentiments.

Gerade das diktatorische Kuba zu loben, sollte jedem mit gesundem Menschenverstand (besonders solchen, welche die Demokratie schätzen und erhalten möchten) zu denken geben.


Was das soziale Netz und die Krankenversicherung speziell angeht, so wissen wir, dass die Finanzierbarkeit bei uns in Deutschland immer problematischer wird.
Dennoch MUSS eine medizinische Grundversorgung gewährleistet sein, wenn man nicht massives Leid der Menschen in Kauf zu nehmen bereit ist.
Insofern finde ich die Haltung der Republikaner in der Krankenversicherungsfrage in den USA ziemlich verwerflich, auch wenn ihre Bedenken hinsichtlich der Finanzierbarkeit zu berücksichtigen sind und in ein Gesetz mit einer Krankenversicherung für ALLE hoffentlich mit einfließen werden.

deus-pax (Eschborn, Hessen) 05.03.2010
Erstaunlich wieviel Geifer und Häme in solchen Leserkommentaren zu lesen ist. Die Leute waren wohl selbst nie in den USA und das, was sie zu wissen glauben, haben sie von Leuten wie Michael Moore oder den deutschen Massenmedien bezogen.
In den USA muss keiner unbehandelt auf seinen Tod warten. Die Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, jeden zu behandeln, und wenn er nicht bezahlen kann, bleibt das Krankenhaus auf den Kosten sitzen (was auch in ihrer Preiskalkulation eingeht). Oder, die gesetzliche Versicherung der über 65-Jährigen, Medicare, anerkennt nur einen Bruchteil der Rechnung - ich selbst war vor ein paar Wochen für einen Tag wegen Verdachts auf Herzinfarkt in einer Klinik, von der Rechnung von knapp $ 12.000 hat Medicare $ 950 bezahlt, ich rund $ 300, den Rest musste die Klinik schlucken. Dass Ärzte wie hier behauptet, $ 200.000 verdienen (müssen), hängt auch mit den irrsinnigen Haftpflichtversicherungskosten zusammen, bedingt durch Gerichtspraktiken, die Ärzten auch bei kleinen Behandlungsfehlern Millionenbeträge für Schmerzensgeld auferlegen. Und es gibt in den USA trotzdem viel zu wenig Ärzte (und auch Diplomschwestern), um weitere 45 Millionen zusätzliche Versicherungsteilnehmer zu versorgen. Schon jetzt ist es schwierig, als Medicare- (also: staatlich) Versicherter einen Hausarzt zu finden, teils auch weil der Doktor weiss, dass ihm Medicare nur die Hälfte seiner Rechnungen bezahlen wird.

Den faktischen Ärztemangel kann man nicht den vielbeschimpften "Neokonservativen" ans Bein binden. Und die (staatliche) Medicare ist jetzt schon unterfinanziert und am Rand der Pleite. Den Kuchen noch weiter zerkrümeln ? Oder doch Steuererhöhungen, was Obama ausgeschlossen hatte? Auch ihn stört nicht sein Geschwätz von gestern. Eine zusätzliche Versicherungssteuer auf "Cadillac-Versicherungen" ist im Gerede, das sind besonders umfassende Luxuspolizzen für die Oberschicht. Der öffentliche Aufschrei kam erst, als Obama den Gewerkschaften eine Ausnahmeregelung zugestand: die Arbeitervertreter hatten sich bei den Tarifverhandlungen nämlich auch solche Luxustarife erstritten, wollen aber dafür nicht in die Steuerklemme genommen werden.

Krankenversicherung für alle klingt gut als Schlagwort. Aber auch ein großer Teil der Parteigänger Obamas im Kongress hat schon massive Zweifel. Eine Menge Schlamm ist aufgerührt, und im Trüber lässt sich bekanntlich gut fischen. Etwa für Michael Moore. Zu Einspielprofiten, die ihm angeblich um die 80 Millionen Dollar bringen. Da lohnt es sich schon, hin und wieder einen populistischen Streifen zusammenzuschustern.

Matze (Coesfeld) 05.03.2010
@Emil Ule
Es gibt viel teils belegte Hinweise darauf,dass Michael Moore es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt.
Ich persönlich finde den Film Manufacturing dissent recht interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=dMIVg_qhbFU&feature=related

Das wäre auch gar nicht soo schlimm,wenn nicht sio viele Menschen ihn als einen seriösen Dokumentarfilmer sehen würden, denn:Unterhalten kann Michael Moore bekanntlich exzellent.

Was den journalistischen Stil dieser Kolumne angeht,so muss ich sagen,dass es gerade dieser Stil ist,den ich an Harnasch mag.Denn auch wenn ich nicht immer mit dem einverstanden bin was er sagt,so bin ich mir doch immerhin immer sicher dass er ehrlich ist und die Wahrheit sagt(oder zumindest das,was für ihn die Wahrheit ist),anstatt sich hinter heuchlerischer politischer Korrektheit zu verstecken.

joseph (Hessen) 05.03.2010
In dem Kriegsgefangenenlager auf Guantanomo sitzen Leute ein, die hinter den Anschlägen vom 9.11. stecken bzw. Anschläge auf das Leben amerikanischer Zivilisten planen. Ziel der Maßnahme ist also der Schutz amerikanischer Bürger vor fanatischen Mördern. In kubanischen Gefängnissen sitzen politische Gefangene ein - über die Menschenrechtslage dort will ich mich gar nicht auslassen -, deren einziges Verbrechen darin besteht, dass der Castro-Clan sich durch sie in der von ihm usurpierten Macht bedroht sieht. Ziel ist demnach der Schutz der Castro-Bande vor politischer Entmachtung. So jedenfalls stellt sich die Sache dar, wenn man sie ohne die notorisch diktatorenfreundliche deutsche Zerrbrille ansieht.

J.B (Nürnberg) 05.03.2010
Ach Herr Harnasch,

ich gebe Ihnen ja durchaus recht in Ihrer Kritik an manchen Beispielen und Methoden Michael Moores.
Der Kern seiner Argumentation in "Sicko" bleibt jedoch davon gänzlich unberührt: Das Gesundheitssystem der USA ist ein Schandfleck für dieses Land (sie nennen es ironisierend und verharmlosend "ziemlich idiotisch") und ein tagtägliches Joch für Millionen hart arbeitender, fleißiger, von mir aus auch patriotischer Amerikaner, die ständig dem Risiko des vollständigen Ruins durch unverschuldete Krankheit ausgesetzt sind. Ja, ja, Sie als Neokonservativer mögen das als Freiheit preisen. Man kann es aber auch für einen Ausdruck von Sozialdarwinismus halten. Aber immerhin: Der unversicherte Kranke hat ja noch die Freiheit zu sterben oder sich bis zum Ende seiner Tage zu verschulden. Also immer noch eine Wahlmöglichkeit, oh welche Freiheit!
Und ganz abgesehen davon: Die dem Cicero und auch Ihnen offenbar eher sympathische Tea-Party-Bewegung bedient sich in ihren Argumentationen noch ungleich haarsträubender Methoden und Behauptungen. Das Lager der US-Neocons und ihrer deutschen und europäischen Brüder im Geiste schleudert tagtäglich Halbwahrheiten, propagandistisch eingefärbte Unterstellungen und Lügen in die Welt, dass es selbst Sarah Palin beinahe schwindelig wird. Stichwort: Sozialismus und die dummdreiste, hassgetriebene Propaganda der Neocons gegen die angestrebte Gesundheitsreform Barack Obamas.
Ich rate Ihnen daher - bei aller Zustimmung in der Kritik an einigen Aspekten in Michael Moores Filmen: Ein jeder kehre zunächst vor seiner eigenen Tür! Also: Rechnen Sie mit den Spinnern und Propagandisten im eigenen politischen Lager ab, und dann können wir über Michael Moore und das kubanische Gesundheitssystem reden.

Emil Ule (Bayern) 05.03.2010
Herr Harnasch,

das ist ungenügend. Es bleibt ihnen unbenommen, die Bilder anzuzweifeln, die Herr Moore zeigt. Wenn Sie ihn aber einen Lügner schelten, dann wäre ein entsprechender Beweis angebracht gewesen. Was sie vom Stapel lassen, ist für die These, Moore wäre ein Lügner, kein Beleg. Mit so einem journalistischen Stil würden sie in keiner Lokalredaktion auch nur zwei Ausgaben überleben. Suchen Sie sich einen anderen Job. Politiker vielleicht.

Robert Groenewold (RobertGroenewold@gmx.de) 05.03.2010
Solange die USA selber auf Kuba, nämlich im Gefangenenlager Guantánamo, ganz schamlos und offen die Menschenrechte verletzen, wirkt eher Davin Harnasch unglaubwürdig, wenn er dies einfach unter den Tisch fallen lässt. Moore hat ja selber ganz richtig darauf hingewiesen, dass nicht die Tatsache, dass ein Diktator auf Kuba herrscht, den USA ein Dorn im Auge ist, sondern die Tatsache, dass es kein pro-amerikanischer Diktator ist.
Und: Es ist nun einmal so, dass Freiheit nicht nur einen politischen sondern auch einen sozialen Aspekt hat.
Kuba ist nun mal an sich ein armes, auch rohstoffarmes Dritte-Welt-Land, dass zusehen muss, wie es am besten über die Runden kommt. Nach Castros Tod wird es aber sicher eine Liberalisierung geben.

Aron Sperber (Wien) 04.03.2010
bei Michael Moore weiß man wenigstens, dass es eine parteische Dokumetation ist

schlimmer ist Oliver Stone, der Fakten und Fiktion einfach wild zusammenmischt:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/01/die-mutter-aller-verschworungen/

...und das ganze garniert mit den größten Hollywood Stars




joseph (Hessen) 04.03.2010
Am meisten gelacht habe ich über die vielen grimmigen Kommentare, besonders über das "menschenverachtende System" der USA. Das hat gesessen! Wo doch jeder weiß, dass auf Kuba die Achtung der Menschenrechte oberste Priorität hat. Deshalb wandern auch so viele Amerikaner nach Kuba aus, während sich die Kubaner in ihrem Heimatland, in dem sie von westlichem Konsumterror gänzich unbehelligt sind, offenbar pudelwohl fühlen. Ironie off! Als ich vor ein paar Jahren in Santjago de Cuba war, wurden wir überall von jungen offenbar arbeits- und mittellosen Menschen angebettelt. Die einfachsten Dinge des täglichen Lebens, Kugelschreiber, Seife, Zahnpaste, Schreibpapier usw. sind dort nicht erhältlich. Es ist doch vollkommen schwachsinnig, ausschließlich die Gesundheitssysteme von Ländern miteinander zu vergleichen und den Rest auszublenden.

piwonka () 04.03.2010
Ich meine, wer nicht ohne jeglichen Menschenkontakt im Amazonasdelta aufgewachsen ist, erkennt nach 5 Minuten bzw. einem Absatz, daß Michael Moore schlichtweg eine Agenda hat - und wer eine Agenda/Ideologie hat um über etwas zu berichten ist eben biased und nimmt es mit Fakten nicht so genau. Da nur dumme Menschen auf diese Propaganda reinfallen, ist das eben das Problem der dummen Menschen (obwohl, die dürfen ja leider auch wählen).

der kapitalist überführt sich selbst. sieht man von seinen merkwürdigen aussagen ab, bleibt festzuhalten, daß auch er eine agenda/ ideologie hat und es daher lt eigenen aussagen mit fakten nicht so genau nimmt und auf dumme menschen wartet, die ihn nicht durchschauen. an dem wort "leider" und "dumm erkennt man seine meinung, daß nur menschen mit seiner meinung das wahlrecht erhalten sollten

piwonka () 04.03.2010
einige fragen an harnisch, die er nicht beantworten wird.

was ist der sinn seiner kritik? was will er damit bezwecken? auf was kommt es ihm an?

auch wenn einige aussagen falsch sind, was ich nicht weiß und mich auch gar nicht interessiert, ändert das doch nichts an der kernbotschaft des films. dann aber stellt sich die frage, warum und worüber er sich dann so echauffiert und ihn gleich der lüge bezichichtigt, also der beuwßten unwahrheit? kann es nicht doch sein, daß er sich über die kernbotschaft ärgert, darüber, "wie schlecht er amerika schon wieder macht"?

wie anders sollte man denn sonst seinen ärger über moore verstehen. er müßte doch froh darüber sein, daß es menschen gibt, die darüber berichten, wie menschenverachtend menschen von ihrem eigenen system behandelt werden

all diese frage wird harnisch dem leser nicht beantworten. er wird wissen, warum

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David Harnasch lebt in Berlin und Freiburg. Er kontempliert über Politik, Kultur und Wirtschaft und ist Mitglied im publizistischen Netzwerk „Die Achse des Guten“.

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