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TitelseiteMärz 2010


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Debatte


Weltbühne
Die Frau, die Hosen trug
Stefan Brändle
Lubna Ahmed al Hussein machte Schlagzeilen, weil sie es wagte, Hosen zu tragen. Damit riskierte die Sudanesin, ausgepeitscht zu werden. Cicero erzählt sie, wie sie der Strafe entging und schließlich aus ihrer Heimat floh - mehr lesen..
S. 14
Ein Iraker und Christ
Gabriela M. Keller
Die Hälfte aller irakischen Christen ist vor der systematischen Verfolgung aus der Heimat geflohen. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im März nimmt die Gewalt erneut zu. Erzbischof Jean Sleiman ist trotzdem entschlossen zu bleiben - mehr lesen..
S. 16
Die Klima-Ikone wankt
Irene Meichsner
Sachliche Fehler, Interessenkonflikte, Überheblichkeit: Der Führungsstil des Klimaratsvorsitzenden Rajendra Pachauri bringt das internationale Gremium in Misskredit. Der Mann, der angetreten war, die Welt zu retten, kämpft um sein politisches Überleben - mehr lesen..
S. 18
Jesus kam bis Florida
Irene Dische
Hier legen die Menschen ihr Leben – von der Geburt bis zum Tod – in Gottes Hand. Hier ist Amerika ganz anders. Eine Reise in die Welt der Obama-Hasser und Super-Christen. - mehr lesen..
S. 20
"Noch nie hatten wir solche Angst"
Stephan Ozsváth
Die politische Radikalisierung in Ungarn nimmt dramatisch zu. Blutige Anschläge gegen Roma, Hetze gegen Juden und Großungarn-Propaganda fallen auf fruchtbaren Boden. Bei der Parlamentswahl im April dürfte die rechtsradikale Jobbik-Partei davon profitieren - mehr lesen..
S. 30
Die Leiden der Frau Shan
Ruth Kirchner
Jedes Jahr versuchen in China Zehntausende von Menschen durch Eingaben bei der Zentralregierung ihr Recht zu bekommen. Vergebens. Statt Gerechtigkeit gibt es Drohungen, Prügel, oder die Bittsteller landen gleich in illegalen „schwarzen Gefängnissen“ - mehr lesen..
S. 34
China ist in der Moderne angekommen
Tilman Spengler
Der Aufstieg der Volksrepublik scheint unaufhaltsam. Trotz Menschenrechtsverletzungen, Machtkämpfen und Korruption behauptet sich das kommunistische Regime. Zynisch gesagt: Es ist so normal wie die meisten anderen Regierungen - mehr lesen..
S. 38


Berliner Republik
Das Schweigen der Kanzlerin
Michael Naumann
Die schwarz-gelbe Bundesregierung kommt nicht in Fahrt. Und Angela Merkel schweigt zu fast allen wichtigen Themen, die die Bundesrepublik dieser Tage beschäftigen. Hat die Kanzlerin den Menschen vielleicht gar nichts zu sagen? Ein Kommentar von Cicero-Chefredakteur Michael Naumann. - mehr lesen..
S. 9
Der unbekannte Soldat
Moritz Schuller
Sein Vorgänger Wolfgang Schneiderhan verließ den Posten im Streit mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Nun ruhen die Hoffnungen der Streitkräfte auf Volker Wieker, dem neuen Generalinspekteur der Bundeswehr - mehr lesen..
S. 42
Angriff der Weinkönigin
Martina Fietz
Julia Klöckner will im kommenden Jahr Kurt Beck als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz ablösen. Die junge Konservative wirbt mit Beck‘schen Tugenden – Heimatliebe und Volkstümlichkeit - mehr lesen..
S. 44
Die CDU braucht Christen
Eberhart Schockenhoff
Die Partei von Angela Merkel beteilige sich am Wettlauf um die Modernisierung und vernachlässige so ihren „Markenkern“, behaupten ihre Kritiker. - mehr lesen..
S. 46
Offen für neue Wähler
Heiner Geißler
Ein Plädoyer gegen die Kleingeisterei - mehr lesen..
S. 48
Jürgens kleine Welt
Constantin Magnis
Sein Weg vom hasenfüßigen Pfadfinder bis zum Ministerpräsidenten führte durch ein halbes Jahrhundert und lässt sich doch in einem Feldspaziergang abschreiten. Eine Spurensuche in Brauweiler, der Heimat von Jürgen Rüttgers - mehr lesen..
S. 50
Schwarz und Rot über der Ruhr
Karl-Rudolf Korte
Jürgen Rüttgers möchte Nordrhein-Westfalen nach dem 9. Mai gerne weiterregieren. Dabei könnten dem selbst ernannten Arbeiterführer der CDU starke Grüne helfen -
S. 56
Schwarz und Rot über der Ruhr
Franz Walter
Hannelore Kraft muss einen Machtwechsel in Düsseldorf herbeiführen, darauf setzt auch eine gebeutelte SPD im Bund. Die Wähler wollen Antworten auf ihre Zukunftsängste -
S. 57
Mich kriegense nicht klein
Elke Heidenreich
Ein Land aus der Retorte hat Landeskinder hervorgebracht, die ein stiller Stolz eint – auf Tradition und einfache Herkunft, auf den Verein und den Kardinal. Zwei von ihnen erklären sich -
S. 60
Unterwegs im Märchenland
Jürgen Flimm
Jürgen Flimm über die regionalen Differenzen von Nordrhein und Westfalen. -
S. 61
Im Ruhrgebiet und drum herum
Jürgen Busche
Wie Rheinländer und Westfalen zu einem Bundesland zusammen wuchsen -
S. 62
Deutschland, Deine Schweizer
Frank A. Meyer
Die Schweiz gerät infolge der Finanzkrise wegen des Bankgeheimnis in Bedrängnis. Über die Banken-, Spekulanten- und Geldschweiz berichtet Frank A. Meyer. - mehr lesen..
S. 66
Gegen Almosen - für ein Grundeinkommen!
Götz Werner
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, die Hartz-IV-Regelleistungen sind verfassungswidrig. Können wir nun eine würdige Kindergrundsicherung erwarten? Nein, sagt Götz Werner und warnt vor falschem Wohlwollen - mehr lesen..
S. 68


Kapital
Die Hüterin des Systems
Ursula Weidenfeld
Die Barmer Ersatzkasse ist die größte Krankenkasse Deutschlands. Mit einem Umsatz von 22 Milliarden Euro, 20000 Beschäftigten und 8,5 Millionen Versicherten ist sie eine Großmacht auf dem Gesundheitsmarkt. An der Spitze steht die neue Chefin Birgit Fischer - mehr lesen..
S. 72
Wir brauchen mehr als Pillen
Günter Beling
Immer weniger Personal, immer größerer Zeitdruck: Krankenschwestern und Pfleger sind regelmäßig überfordert. Für das Gespräch am Krankenbett bleibt kaum noch Zeit. Besuch bei Christa Baumann, die ihrem Traumberuf den Rücken kehrte - mehr lesen..
S. 74
Ein chronisch krankes System
Karl Lauterbach Jens Spahn
Die Gesundheitsreform ist eine der großen Herausforderungen für die Bundesregierung. Es geht um Milliarden, starke Lobbys und vernachlässigte Patienten - mehr lesen..
S. 78
Des Kaisers neue Krankheiten
Wolfgang Schmidbauer
Rinderwahn, Vogel- und Schweinegrippe: Infektionskrankheiten werden zum Politikum. Doch statt Besonnenheit zu zeigen, reagieren Politiker mit Hysterie. Viel Lärm um nichts? - mehr lesen..
S. 82
Kostenfalle Gesundheit
Ingrid Herden
Deutschlands Gesundheitswesen leidet an Verschwendung und Undurchsichtigkeit. Eine Spurensuche zeigt, wo das Geld der Patienten versickert. - mehr lesen..
S. 84
"Zu teuer, zu wenig Nutzen"
Peter Sawicki
Der Mediziner und Gesundheitsexperte Peter Sawicki kommentiert das Gesundheitswesen in Deutschland - mehr lesen..
S. 88
Was kostet ein Armbruch?
---
Welche Leistungen zu welchem Preis? Wer zahlt? Deutschland streitet über eine Gesundheitsreform. Wie sieht ein internationaler Vergleich aus? Cicero hat weltweit nach dem Ablauf und den Kosten für den Fall eines Armbruchs gefragt. - mehr lesen..
S. 90
Über das schleichende Sterben meines Vaters
Julian Barnes
Hinter dem Wunsch nach Gesundheit steckt häufig die Angst vor dem Tod. Alter, Sterblichkeit und Hoffnungslosigkeit beschäftigen Julian Barnes seit seiner Kindheit. Nun erzählt der Romancier vom Leben und Sterben seiner Familie. - mehr lesen..
S. 94
Schönheit und Tumult
Olivier Berggruen
Eine Prinzessin aus Neapel lebt als Künstlerin in Paris und zeigt ihr Lebenswerk in Rom. Die Arbeiten aus 20 Jahren sind von rätselhafter, provisorischer Perfektion. -
S. 98
Mit Strom zur Kohle
Nils aus dem Moore
Atomenergien werden im Koalitionsvertrag als Brückentechnologie festgeschrieben; sie sollen nur solange in Verwendung sein, bis sie vollständig durch erneuerbare Energien abgelöst werden können. Der Frage, ob die Regierung sich auf die "richtige" Länge der Brücke verständigen kann, geht Niels aus dem Moore nach. - mehr lesen..
S. 130


Salon
Die Kitsch-Mafia
Wolfram Siebeck
Was hat die Spitzengastronomie mit dem Markt für zeitgenössische Kunst zu tun? Eine ganze Menge, meint Wolfram Siebeck. Denn der Kurswert von Kunst und Köchen folge vergleichbar irrationalen Gesetzen, die von einer Handvoll Meisterdeutern diktiert werden. - mehr lesen..
S. 100
Zwischen Reich und Rilke
Moritz Rinke
Mit Stücken wie „Republik Vineta“ und „Café Umberto“ sowie mit der Neudichtung der „Nibelungen“ wurde der Autor Moritz Rinke bekannt. Jetzt hat er seinen ersten Roman geschrieben. Er spielt in seinem Geburtsort Worpswede - mehr lesen..
S. 102
Terror, Moral und ein bisschen RAF
Robin Detje
Robin Detje blickt sich am aktuellen Büchermarkt und im Antiquariat um und findet Texte über die Moral des Terrors, selbstmörderische Geniekunst und Genieästhetik sowie einen Briefwechsel von Gudrun Ensslin. -
S. 106
Harlem in meinem Herzen
Peter Schneider
Ein halbes Leben lang fotografierte die französische Fotografin Martine Barrat die schwarzen New Yorker im Norden von Manhattan. Ihre klassischen Bilder erinnern an eine Welt, die es nicht mehr gibt. - mehr lesen..
S. 108
Austausch oder Boykott?
Martin Roth und Durs Grünbein
Bei der vergangenen Frankfurter Buchmesse kam es zum Eklat: Das Gastland China weigerte sich, an Veranstaltungen teilzunehmen, zu denen auch regimekritische Schriftsteller jenseits der Offizialkultur eingeladen worden waren. Seither wird verstärkt über die Frage debattiert, ob man mit nichtdemokratischen Staaten kulturelle Beziehungen pflegen sollte – auch dann, wenn diese Staaten missliebige Künstler ächten, verfolgen und verhaften. Der Schriftsteller Durs Grünbein und der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, diskutieren. - mehr lesen..
S. 116
Rassenfragen
Wim Wenders
Mit dem Erfolg seines Filmepos „Avatar“ übertraf Regisseur James Cameron die Einspielergebnisse seines Klassikers „Titanic“. Doch wer den pazifistischen Touch der „Avatar-Saga“ bejubelt, verkennt deren militaristische Tendenz, warnt Filmregisseur Wim Wenders. - mehr lesen..
S. 120
"Schreiben ist ein Häutungsprozess"
Christine Eichel
In seinen Büchern verarbeitet er auf subtile Weise Zeitgeschichte. Und er ist ein leidenschaftlicher Büchersammler. Bibliotheksbesuch bei Uwe Timm. - mehr lesen..
S. 124
Wo war Gott?
Johann Wolfgang von Goethe
Es sind Bilder des Schreckens und des Elends, die seit dem Erdbeben auf Haiti um die Welt gehen. Schon immer folgte auf das Mitleiden die Debatte – heute ist es die politische, Mitte des 18. Jahrhunderts war es eine philosophisch-theologische Debatte, die sich an dem katastrophalen Erdbeben von Lissabon entzündete. In „Dichtung und Wahrheit“ erinnert Goethe an die Katastrophe; er selbst war sechs Jahre alt, als sich die Nachricht von der Zerstörung Lissabons europaweit verbreitete. -
S. 128
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