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TitelseiteFebruar 2010


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Debatte
Nacktscanner
Hans Zippert
Zipperts Lexikon -
S. 8


Weltbühne
Guantanamo schließen - jetzt erst recht
Volker Skierka
- mehr lesen..
S. 11
Warum wir in Afghanistan bleiben müssen
Wolfgang Ischinger
Die Sicherheitslage in Afghanistan verschlechtert sich täglich. Es geht um Leben und Tod auch unserer Soldaten: Höchste Zeit für eine entschiedene deutsche Sicherheitspolitik. Ein Zehn-Punkte-Plan für eine erfolgreiche Afghanistanstrategie. - mehr lesen..
S. 14
Wann ist der Einsatz beendet?
Karl-Theodor zu Guttenberg, Martin Barták, Nikolai Mladenow, Bob Ainsworth, u.a.
Warum ist „der Westen“ in Afghanistan? Täglich melden die ISAF-Truppen neue Opfer. Wie lange wollen die 42 beteiligten Nationen ihre Soldaten dieser Gefahr noch aussetzen? Cicero fragte zehn Verteidigungsminister der Allianz: -
S. 18
Bleiben bis zum Sieg
Dmitri Rogosin
Russland hat ein besonderes Verhältnis zu Afghanistan: Zehn Jahre lang führte die Sowjetunion dort Krieg. Daher lautet Moskaus Ratschlag: Auf keinen Fall das Land frühzeitig verlassen - mehr lesen..
S. 22
So entkam Osama bin Laden
Peter Bergen
Niemand weiß genau, wo sich heute Osama bin Laden aufhält. Inzwischen herrscht allerdings Gewissheit, dass die Amerikaner den Al-Qaida-Chef bereits im Winter 2001 hätten fassen können. Eine Rekonstruktion der bizarren Ereignisse von Tora Bora - mehr lesen..
S. 24
Wer schützt uns vor Pakistans Bomben?
Seymour M. Hersh
Während islamische Terroristen versuchen, das Land zu destabilisieren, wächst im Westen die Angst, das Nukleararsenal des Landes könnte in die Hände von Extremisten gelangen. Wie sicher sind die atomaren Sprengköpfe noch? Eine Spurensuche. - mehr lesen..
S. 36
Der Überlebenskeks
Hans Christoph Buch
- mehr lesen..
S. 130


Berliner Republik
Der Außen-Darsteller
Martina Fietz
„Hier bin ich!“ – Überaus selbstbewusst tritt Guido Westerwelle im Ausland auf. Aber eher sollte er sich fragen: „Wer bin ich?“ – Immer noch scheint es ihm um sein innenpolitisches Profil zu gehen - mehr lesen..
S. 46
Wie nackt ist nackt?
Annegret Held
Sie arbeitete als Sicherheitsbeamtin am Frankfurter Flughafen. Unter ihrem geschulten Auge öffneten Tausende Jackett und Jacke, ihre Hände tasteten unzählige Körper ab. Gedanken eines menschlichen „Nacktscanners“. - mehr lesen..
S. 48
Seit 100 Tagen abgeordnet
Jürgen Busche
Seit der Bundestagswahl ist auch Carsten Linnemann im Deutschen Bundestag, 32 Jahre alt, alleinstehend, katholisch. Cicero hat ihn in seinen ersten Wochen als Abgeordneter begleitet. - mehr lesen..
S. 50
Der Westen veröstlicht
Peter Schneider
Es war wohl immer eine Siegerillusion zu glauben, dass die Vereinigung der beiden deutschen Staaten nur die ehemalige DDR und nicht auch die alte BRD von Grund auf verändern werde. - mehr lesen..
S. 55
Der verwaiste Dienstsitz
Martina Fietz
Der doppelte Dienstsitz in Bonn und Berlin kostet das Land jährlich Millionen Euro. Die Kanzlerin sieht man in ihrem Büro im Palais Schaumburg eher selten. - mehr lesen..
S. 58
Unsere Städte bluten aus
Christian Ude
Ob das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“, das erste Großvorhaben der schwarz-gelben Bundesregierung, seinen Zweck je erfüllen wird, ist mehr als fraglich. Fest steht, dass es schon heute den Kommunen schadet - mehr lesen..
S. 62
Benedikt, ein Papst in deutschem Namen
Alan Posener
Wie so mancher Angehöriger seiner Generation hat auch Joseph Ratzinger, Jahrgang 1927, beim Blick auf die Gräuel des Nationalsozialismus ein selektives Gedächtnis. - mehr lesen..
S. 65
Generation ohne Schicksal
Klaus Harpprecht
Der Berliner Republik droht der Erstickungstod durch Langeweile. Und ihrem Parlament droht die Eroberung der Macht durch gesichts- und geschichtslose Berufspolitiker. Eine Polemik. - mehr lesen..
S. 71


Kapital
Die gute Frau von Siemens
Axel Höpner
Als einzige Frau sitzt Barbara Kux im Vorstand eines Dax-Konzerns. Als grünes Gewissen und harte Sparkommissarin soll die Schweizerin Deutschlands größten Technologiekonzern aus der Krise führen. - mehr lesen..
S. 76
Man spricht blond
Bascha Mika
Sie finden die Spezies bei ARD und ZDF, bei Sat1 und N24, in fast allen Nachrichtensendungen: die Blondine, genauer, die blonde Nachrichtensprecherin. Blondinen bevorzugt? Grund genug für eine Suche nach dem Blondfaktor. - mehr lesen..
S. 78
Der letzte Konzernpatriarch
Karl-Heinz Büschemann
Viele halten ihn für einen Diktator und unberechenbaren Macher: Ferdinand Piëch, mächtigster Mann der deutschen Wirtschaft, steht kurz vor seinem Ziel, Volkswagen zum Weltmarktführer zu machen. - mehr lesen..
S. 80
Besuch bei Brasiliens Sonnenkönig
Wolfgang Herles
Brasilien trotzte aufgrund seiner weltweit begehrten strategischen Bodenschätze der Krise. Der Multimilliardär Eike Batista verkörpert als Mitglied der sozialliberalen neuen Unternehmer-Elite die künftige Großmacht Brasiliens. - mehr lesen..
S. 84
Googles größter Kampf
Alexander Kissler
Am Ende dieses Jahres könnte aus Google ein Informationskonzern geworden sein, der die Software-, Telekommunikations- und Navigationsfirmen ebenso wie die klassischen Verlage aus dem Feld schlägt – ein Monopolist als Weltmacht über Wissen. - mehr lesen..
S. 88
Der graue Markt für bunte Bilder
Stefan Koldehoff
Das Geschäft mit Raub- und Beutekunst floriert. Mit gestohlenen Gemälden wird Geld gewaschen und Heroin bezahlt, werden Steuern gespart und Sammlungen aufgebaut. Die steigende Nachfrage wird aus Archiven, Museen und Beutekunstlagern gedeckt. - mehr lesen..
S. 90
Schafft die Landesbanken ab!
Martin Hesse
In ihrer jetzigen Form sind die Landesbanken überflüssig. Eine Zukunft haben die Institute nur, wenn sie entpolitisiert werden und ein Geschäftsmodell finden. Sie suchen noch immer. - mehr lesen..
S. 94
Von Ackermännern und Müllmännern
Frank A. Meyer
- mehr lesen..
S. 96


Salon
Jenseits des Popcorn-Kinos
Thomas Brussig
Drehbuchautoren findet man selten auf roten Teppichen – das ändert sich jetzt bei der Berlinale. Mit einem Ehrenbären wird dort Wolfgang Kohlhaase ausgezeichnet. Schriftsteller und Drehbuchkollege Thomas Brussig verrät, warum Kohlhaase Kultfilme schrieb - mehr lesen..
S. 98
Auf die Eltern kommt es an
Vanessa de l'Or
Der neue Präsident der Justus-Liebig-Universität in Gießen heißt Joybrato Mukherjee – und das ist aus mehreren Gründen erstaunlich. Ein Gespräch über Integration, Studiengebühren und Korpuslinguistik - mehr lesen..
S. 100
Auslöschung des Bewusstseins“
Don DeLillo
Der neue Roman des amerikanischen Schriftstellers Don DeLillo ist eine düstere Abrechnung mit den militärischen Muskelspielen der USA. Zentrale Figur in „Der Omega-Punkt“ ist ein Intellektueller, der als geheimer Kriegsberater der Bush-Regierung gearbeitet hat -
S. 102
Echt falsch
Christoph Stölzl
Kopie oder Fälschung? Nachschöpfung oder geistiger Diebstahl? Für drei russische Maler aus Berlin stellt sich diese Frage nicht. Ihre Gemälde huldigen den Meisterwerken der Kunst - mehr lesen..
S. 106
Besuch im Künstleratelier
Michael Diers und Monika Wagner
Das Atelier ist Experimentierfeld, Produktionsstätte, Ideenraum – und zugleich auch ein eigenes künstlerisches Statement. Der Fotograf Paolo Pellizzari dokumentiert Künstler in ihren Ateliers, von Markus Lüpertz bis Norbert Bisky, und gewährt einen faszinierenden Blick auf die Entstehungsbedingungen der Werke - mehr lesen..
S. 110
Spengler und die Ibsenweiber
Gerhard Henschel
Mit seiner Zeitdiagnose allgemeiner Dekadenz stieg Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes") zum berühmtesten Kulturpessimisten seiner Generation auf. Er ersehnte ein neues Cäsarentum - und damit, so seine Kritiker, wurde er zum geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus. Heute ist die Spengler-Rezeption differenzierter. War er Hassprediger oder Visionär? Und warum durchzieht ein angstneurotisches Frauenbild sein Werk? Diesen Fragen geht Gerhard Henschel nach - mehr lesen..
S. 116
Kunerts Unwörter: Nacktscanner
Günter Kunert
-
S. 122
Grünbeins Römische Elegien
Durs Grünbein
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S. 124
Strauss schreibt
Botho Strauss
-
S. 125
Unabhängigkeitserklärung des Theaters
Alfred Polgar
Als der große österreichische Literatur- und Theaterkritiker Alfred Polgar im Jahre 1925 eine Inszenierung von Frank Wedekinds "Franziska" rezensierte, benannte er mit prophetischer Weitsicht das Unbehagen am Regietheater der Gegenwart - allerdings mit unübersehbarem Respekt angesichts der Revolution, die inzwischen aber alt und müde geworden ist - mehr lesen..
S. 126
Enzensberger schaut
Hans Magnus Enzensberger
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S. 127
"Ich war bereits nah am Tod"
Kathrin Schmidt
Für ihren Roman "Du stirbst nicht" erhielt die Schriftstellerin den Deutschen Buchpreis. An ihrem letzten Tag fürchtet Kathrin Schmidt nur die erneute Rückkehr ins Leben - mehr lesen..
S. 128
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