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"Bureaucratics“"
Fotografien von Jan Banning

© Jan Banning / laif
Für sein Projekt „Bureaucratics“ warf der niederländische Fotograf Jan Banning einen Blick in die Amtsstuben verschiedenster Länder und Kulturregionen. Vom einfachen Archivar bis zum Präfekten hat Banning Staatsdiener an ihren Schreibtischen porträtiert. Entstanden ist eine fotografische Studie über Rituale und Symbole in der öffentlichen Verwaltung. Die Ausstellung in der Cicero-Galerie für politische Fotografie zeigt Bilder aus Indien, Russland, Bolivien, Liberia, Frankreich, Jemen, China und den USA.

Jan Banning wurde 1954 in den Niederlanden geboren und studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte bevor er 1981 als freier Fotograf und Autor tätig wurde. Sein Schwerpunkt liegt auf der dokumentari-schen Fotografie. Seine Bilder wurden in zahlreichen internationalen Publikationen veröffentlicht unter anderem in The New Yorker, Time, Süddeutsche Zeitung Magazin, Libération, Geo u.v.m. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den renommierten World Press Photo Award 2004 für „Bureaucratics“, den Lead Award 2007 sowie insgesamt zehn Auszeichnungen und Nominierungen bei der Preisvergabe der „Zilveren Camera“ für das beste niederländische Pressefoto des Jahres.

Die Cicero-Galerie für politische Fotografie beendet mit Bannings Fotoserie „Bureaucratics“ ihre Reihe „Heimat“ nach Julio Bittencourt, Joakim Eskildsen, Daniele Dainelli und Nina Berman. Unter dem Dachthema „Heimat“ versammelte die Galerie eine Reihe von Ausstellungen, die sich diesem Thema auf unterschiedliche Art und Weise nähern. „Bureaucratis“ wirft einen pointierten Blick auf das Verhältnis zwischen Individuen und der abstrakten Größe des Staates, der seinen Einwohnern sehr konkret in Form verschiedener Ämter und Institutionen in Erscheinung tritt. Ziel ist es, den Heimat-begriff auf die komplexe Beziehung zwischen Staat und Individuum durch die Momentbetrachtung der Kamera zu fokussieren.

Die Austellung „Bureaucratics“ wird am 21. November 2008 um 19 Uhr eröffnet. Die Ausstellung läuft bis zum 24. Januar.

Cicero-Galerie für politische Fotografie Rosenthaler Str. 38, 1. HH D-10178 Berlin Tel: +49 (0)30 700 810-42 Fax: +49 (0)30 700 810-43 E-Mail: galerie@cicero.de Öffnungszeiten: Di-Fr 12-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr


Ein Ausstellungsraum für politische Fotografie: die Cicero-Galerie

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